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DM 2010: 4. und 5. Tag - Finalläufe
Berlin: Am Wochenende standen bei den 122. Deutschen Meisterschaften die Finalläufe der offenen Klasse auf dem Programm. Während am Samstag die Deutsche Fußballnationalmannschaft die Argentinier mit 4 : 0 vom Platz fegte, zeigten die Schwimmer der SG Dortmund ein weiteres Mal, dass sie das Berliner Wasser gut zu fassen bekommen.
Erneut war es Nina Schiffer, die über ihre Paradedisziplin 200 m Schmetterling auf sich aufmerksam machte. Nur geschlagen von der späteren Deutschen Meisterin Franziska Hentke (Magdeburg) schlug sie in 2:11,73 als Vizemeisterin an. Dieses bedeutete die dritte Einzelmedaille für Nina bei dieser DM. Für Nina waren diese Deutschen Meisterschaften die gelungene Rückkehr nach ihrer Rückenverletzung mit Operation im Jahr 2009. Als drittschnellste 200m Freistilschwimmerin hat sie nun auch noch Chancen auf die Teilnahme an den im August stattfindenden Europameisterschaften in Budapest, wenn sie dann in der 4 x 200 m Freistilstaffel zum Einsatz kommen wird. Ebenfalls gelang es der Damenstaffel über 4 x 100 m Lagen die Bronzemedaille aus dem Vorjahr zu verteidigen. In der Zeit von 4:17,33 mussten die Dortmunder Schwimmerinnen in der Besetzung Julia Leidgebel, Mediha Miljkovic, Nina Schiffer und Kerstin Lange nur den Teams aus Essen und Leipzig den Vortritt lassen. Für drei weitere A-Finalteilnahme hatten sich die Dortmunder Schwimmer qualifiziert. Kerstin Lange knüpfte über 50 m Freistil an ihre alte Stärke an und schlug als 8. an. Die Delphinspezialisten Alexander Crasmöller und Melvin Herrmann konnten sich über 100 m Schmetterling in den Zeiten von 0:55,35 und 0:55,66 als sechster und als neunter im Feld behaupten. Acht weitere B-Finalteilnahmeplätze waren am Samstag und Sonntag für die Schwimmer der SG Dortmund reserviert. Mediha Miljkovic gewann ihr Rennen über 100 m Brust in 1:13,62 und belegte insgesamt den 11. Platz. Über 200 m Brust schlug sie als 12. in der Zeit von 2:38,41 an. Für Collin Leidgebel war die DM Woche eine sehr positive Erfahrung. So konnte er sich hier durch seine guten Leistungen das erste Mal der nationalen Konkurrenz einmal richtig zeigen. Lohn dafür war auch die erste A- Finalteilnahme über 50m Rücken. Über 100 m Rücken schwamm er als 12. in 0:58.00 ins Ziel. Auch die ungeliebten 200 m Rücken konnte er in 2:09,62 als 16. beenden. Kerstin Lange kam über 100 m Freistil in 0:57,28 als 16. aus dem Wasser. Hannah Freiwald durfte gleich zweimal am Samstag ins Wasser steigen. Über 400 m Freistil schlug sie als 14. in 4:23,73 an, die anschließenden 100 m Freistil ließ sie locker angehen. Cornelia Gabriel bestätigte bei ihrer B-Finalteilnahme über 50 m Freistil in 0:26,80 noch einmal ihre gute Form als 6. Für die Schwimmer und Schwimmerinnen der SG Dortmund waren diese DM mit drei Einzelmedaillen durch Nina Schiffer und drei Staffelmedaillen ein schöner Erfolg. Die Damen der Mannschaft haben einen deutlichen Fingerzeig hinterlassen. Bei den Herren der SG Dortmund ist der Umbruch, der sich schon im Jahr 2009 angekündigt hat noch nicht vollzogen. Hoffnungsvolle Talente stehen aber bereit. |








