25,31! Angelina Köhler schmettert Deutschen Rekord

Der erste Deutsche Rekord bei der DKM in Wuppertal ist gefallen! Bereits in den Vorläufen des zweiten Wettkampftages glänzte Angelina Köhler über die 50m Schmetterling mit einer neuen Rekordzeit und drückt den Titelkämpfen somit weiterhin ihren Stempel auf.
Zum Saisonauftakt im September hatte Köhler den Deutschen Rekord nur hauchdünn um eine Hundertstelsekunde verpasst, schmetterte in 25,31 Sekunden nun aber 1,8 Zehntel unter die bisherige Bestmarke von Aliena Schmidtke. Mit dieser Zeit reihte sich die frischgebackene Deutsche Rekordhalterin in der Weltjahresbestenliste an Position Sechs ein.
Nach Gold- und Silber am gestrigen Tag, winken für Angelina Köhler in Wuppertal heute somit zwei weitere Medaillen. Denn auch über die 200m Freistil steht die Berlinerin als Gejagte im Finale und schickt sich an, ihre fleißige Titeljagd fortzusetzen. In 1:59,92 knackte Köhler als einzige Schwimmerin die Marke von zwei Minuten. Vier von acht Vorlaufstarts hat sie somit absolviert und jedesmal stand am Ende die Topzeit des Feldes zu Buche. Beste Aussichten, sich zum Deutschen Kurzbahnmeister über die 200m Freistil zu küren, hat Timo Sorgius. In 1:45,55 Minuten setzte der WM-Teilnehmer eine starke Zeit ins Becken und die kein anderer Schwimmer heran kam.
In bestechender Form am Morgen präsentierte sich auch Lise Seidel über die 200m Rücken. In 2:07,82 Minuten war die WM-Finalistin aus Singapur bereits in den Vorläufen schneller als bei ihrem DKM-Sieg im letzten Jahr. Mit einem Vorsprung von fünfeinhalb Sekunden geht Seidel als klare Titelfavoritin in das Finale am Nachmittag.
Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung kann sich auch Noelle Benkler über die 400m Lagen machen. In 4:45,55 Minuten zeigte die amtierende Deutsche Meisterin auf Kurz- und Langbahn die Topzeit der Vorläufe. Ebenfalls schnell unterwegs waren Kellie Messel (4:46,31) und Leni von Bonin (4:46,33), die beide bereits am gestrigen Wettkampftag auf dem Podium standen. Bei den Männern qualifizierte sich Lukas Fritzke (4:19,06) als Schnellster für den Endlauf und wird sich dort unter anderem gegen den Olympiafinalisten Cedric Büssing (4:19,71) beweisen müssen. Büssing wird am Nachmittag auch das Finale über die 200m Rücken bestreiten. In 1:58,05 Minuten kam er als Zweiter eine Runde weiter. Schneller war lediglich Oskar Schildknecht, der in 1:57,02 Minuten die Vorlaufbestzeit aufstellte.
Über die 50m Schmetterling der Herren sicherte sich Maurice Grabowski die Finalbahn 4 und setzte sich in 23,03 Sekunden an die Spitze des Klassements. Dahinter qualifizierten sich auch der 100m Freistil Sieger Moritz Schaller (23,46) und Titelverteidiger Arsenii Kovalov 23,48 souverän für die Medaillenentscheidung am Nachmittag.
Links zum Thema:
- Meldeergebnis der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2025 in Wuppertal
- Ergebnisse und Protokolle der DKM 2025
- Livestream DKM 2025
Bild: Tino Henschel
Olympia 2028 in Los Angeles: Zeitplan aller Vorläufe und Finals im Schwimmen

Das Wettkampfprogramm der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles steht fest! Das Organisationskomitee hat den detaillierten Zeitplan aller Sportarten veröffentlicht – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den olympischen Titelkämpfen. Aktive wie Schwimmfans können nun also die Kalender zücken und damit beginnen, ihre Olympia-Träume ganz konkret zu planen.
Die Beckenwettbewerbe werden in Los Angeles in der zweiten Olympiawoche ausgetragen – genauer gesagt vom 22. bis 30. Juli 2028. Trotz der Aufnahme von sechs neuen Strecken ins olympische Programm, sind weiterhin neun Wettkampftage geplant. Die Addition der 50m Brust, Rücken und Schmetterling haben aber nichtsdestotrotz einige Verschiebungen im Wettkampfplan bewirkt.
Die Vorläufe finden jeweils vormittags von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr Ortszeit statt – mit acht Stunden Zeitverschiebung also zwischen 17:30 und 19:30 Uhr deutsche Zeit. Wer die Finalabschnitte live mitverfolgen möchte muss dementsprechend früh aufstehen, denn diese finden am amerikanischen Abend (18-20 Uhr) und somit in der deutschen Nacht zwischen 2 und 4 Uhr statt. Am letzten Wettkampftag, an dem ausschließlich Medaillenentscheidungen auf dem Programm stehen, beginnt der Finalabschnitt bereits drei Stunden früher – also um 15:00 bzw. 23 Uhr.
Die Freiwasser-Wettbewerbe sind für den 17. und 18. Juli angesetzt und finden in Los Angeles somit vor den Beckenevents statt.
Der Zeitplan der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles*:
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Samstag, 22.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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100m Schmetterling (w) |
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F - 400m Freistil (m) |
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400m Freistil (m) |
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HF - 100m Schmetterling (w) |
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50m Schmetterling (m) |
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HF - 50m Schmetterling (m) |
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50m Rücken (w) |
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F - 400m Freistil (w) |
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100m Brust (m) |
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HF - 100m Brust (m) |
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400m Freistil (w) |
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HF - 50m Rücken (w) |
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4x100m Freistil (w) |
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F - 4x100m Freistil (m) |
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4x100m Freistil (m) |
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F - 4x100m Freistil (w) |
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Sonntag, 23.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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100m Brust (w) |
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F - 100m Schmetterling (w) |
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100m Rücken (m) |
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F - 50m Schmetterling (m) |
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100m Freistil (w) |
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HF - 100m Brust (w) |
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400m Lagen (m) |
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F- 400m Lagen (m) |
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F - 50m Rücken (w) |
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HF - 100m Rücken (m) |
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HF - 100m Freistil (w) |
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F - 100m Brust (m) |
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Montag, 24.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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400m Lagen (w) |
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F - 100m Freistil (w) |
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200m Freistil (m) |
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HF - 200m Freistil (m) |
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100m Rücken (w) |
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HF - 100m Rücken (w) |
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50m Brust (m) |
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F - 100m Brust (w) |
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200m Schmetterling (m) |
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HF - 50m Brust (m) |
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1500m Freistil (m) |
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HF - 200m Schmetterling (m) |
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F - 400m Lagen (w) |
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Dienstag, 25.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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200m Freistil (w) |
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F - 200m Freistil (m) |
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50m Freistil (m) |
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HF - 200m Brust (w) |
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200m Brust (w) |
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F - 50m Brust (m) |
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1500m Freistil (w) |
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F - 1500m Freistil (m) |
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HF - 200m Freistil (w) |
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F - 200m Schmetterling (m) |
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HF - 50m Freistil (m) |
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F - 100m Rücken (w) |
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Mittwoch, 26.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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200m Lagen (m) |
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F - 50m Freistil (m) |
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50m Schmetterling (w) |
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F - 200m Freistil (w) |
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200m Rücken (m) |
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HF - 200m Rücken (m) |
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4x200m Freistil (m) |
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HF - 50m Schmetterling (w) |
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F - 1500m Freistil (w) |
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F - 200m Brust (w) |
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HF - 200m Lagen (m) |
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F - 4x200m Freistil (m) |
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Donnerstag, 27.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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200m Lagen (w) |
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F - 200m Rücken (m) |
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200m Brust (m) |
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HF - 200m Lagen (w) |
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100m Freistil (m) |
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HF - 200m Brust (m) |
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200m Rücken (w) |
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F - 50m Schmetterling (w) |
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4x200m Freistil (w) |
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HF - 100m Freistil (m) |
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HF - 200m Rücken (w) |
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F - 200m Lagen (m) |
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F - 4x200m Freistil (w) |
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Freitag, 28.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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100m Schmetterling (m) |
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F - 100m Freistil (m) |
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50m Rücken (m) |
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F - 200m Rücken (w) |
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50m Brust (w) |
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F - 200m Brust (m) |
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800m Freistil (m) |
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HF - 50m Rücken (m) |
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4x100m Lagen (mixed) |
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HF - 50m Brust (w) |
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HF - 100m Schmetterling (m) |
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F - 200m Lagen (w) |
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Vorläufe 9:30 - 11:30 Uhr (OZ) |
Samstag, 29.07.2028 |
Finals 18:00 - 20:00 Uhr (OZ) |
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50m Freistil (w) |
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F - 100m Schmetterling (m) |
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200m Schmetterling (w) |
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HF - 50m Freistil (w) |
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800m Freistil (w) |
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F - 50m Rücken (m) |
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4x100m Lagen (m) |
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F - 50m Brust (w) |
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4x100m Lagen (w) |
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F - 800m Freistil (m) |
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HF - 200m Schmetterling (w) |
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F - 4x100m Lagen (mixed) |
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Sonntag, 30.07.2028 |
Finals 15:00 - 16:30 Uhr (OZ) |
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F - 50m Freistil (w) |
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F - 200m Schmetterling (w) |
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F - 800m Freistil (w) |
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F - 4x100m Lagen (m) |
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F - 4x100m Lagen (w) |
*Stand: November 2025 - Änderungen von Zeiten und Streckenreihenfolge noch möglich
Titelverteidigung geglückt! Julia Ackermann schnappt sich DKM-Titel über 800m Freistil

Zum Auftakt der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal jubelte Julia Ackermann über die 800m Freistil über den Meistertitel – gleiches war ihr auch im Vorjahr gelungen.
Das Rennen war von einem packenden Zweikampf geprägt: Julia Ackermann und Julia Barth lieferten sich über die gesamten 800m Meter ein Kopf-an-Kopf Rennen, das erst auf den letzten Metern zu Gunsten der Titelverteidigerin Ackermann entschieden wurde. Mit ihrer Siegeszeit von 8:33,36 Sekunden war die Fünfte der Junioren-EM jedoch knappe vier Sekunden langsamer unterwegs als bei ihrem Triumph im vergangenen Jahr. Vier Zehntel dahinter schlug Julia Barth in 8:33,87 Minuten als Vizemeisterin an. Der Kampf um Bronze fiel hingegen versetzt in einem Fernduell: In den Zeitläufen am Vormittag hatte Fabienne Wenske eine starke Zeit von 8:35,75 Minuten vorgelegt, an die die Konkurrentinnen im Finalabschnitt nicht entscheidend heran kamen. So durfte sich Wenske am Ende tatsächlich über die Bronzemedaille freuen.
Die Chance auf gleich zwei Meistertitel zu Beginn der Titelkämpfe in Wuppertal hatte indes Angelina Köhler, die am Morgen mit zwei Vorlaufbestzeiten beeindruckt hatte. Am Ende durfte sie sich über eine Gold- und eine Silbermedaille freuen. Über die 200m Schmetterling musste Köhler ihrem hohen Angangstempo von 59,72 Sekunden zwar Tribut zollen, schmetterte in 2:07,54 Minuten aber dennoch souverän zum DKM-Titel. Ob die Kurzbahn-Europameisterin von 2023 die Möglichkeit wahrnimmt, bei den Titelkämpfen Anfang Dezember in Lublin ihren Titel zu verteidigen, steht noch nicht fest. Sicher qualifiziert ist Köhler bereits und unterbot auch die vom Deutschen Schwimmverband gesetzte Normzeit (2:09,00) deutlich. Die Deutsche Meisterin auf der Langbahn Leni von Bonin war Angelina Köhler am dichtesten auf den Fersen und schlug in 2:11,24 Minuten auf dem Silberrang an. Zu Bronze schwamm, wie auch bei den Titelkämpfen auf der 50m Bahn in diesem Jahr, Yara Fay Riefstahl (2:13,31).
Über die 100m Freistil hatten Angelina Köhler und Nina Jazy den Vorlauf zeitgleich absolviert. Im Finale setzte sich Jazy dann jedoch deutlich durch und knackte in 53,52 Sekunden als einzige Schwimmerin die Marke von 54 Sekunden. Mit ihrer Siegeszeit blieb die Essener Freistilspezialistin zwar hauchdünne zwei Hundertstel über der Normzeit für die Kurzbahn-EM, ist aber als Teil des deutschen WM-Teams von Singapur ebenfalls bereits sicher gesetzt. Eine knappe halbe Stunde nach den 200m Schmetterling sprintete Angelina Köhler in 54,27 Sekunden auf den Silberrang, knapp vor Hanna Bergman (54,36), die das Berliner Doppelpodest perfekt machte.
Stark präsentierte sich auch Lena Ludwig über die 100m Brust. Im letzten Jahr noch Vizemeisterin, kürte sich die JEM-Zweite nun eindrucksvoll zur Deutschen Kurzbahnmeisterin. In 1:06,65 Minuten stellte Ludwig nicht nur eine deutliche neue Bestzeit auf, sondern blieb gerade einmal knappe drei Zehntel über dem Altersklassenrekord von Weltmeisterin Anna Elendt bei den 18-Jährigen. Für die weiteren Podestplätze musste ebenfalls eine Zeit von 1:08 Minuten unterboten werden: In einer Hundertstelentscheidung jubelte Kellie Messel (1:07,66) über Silber und setzte sich auch dank einer schnelleren Angangszeit gegen die Drittplatzierte Hannah Schneider (1:07,74) durch.
Zu Beginn des Finalabschnittes wurde traditionell der erste DKM-Titel in einer Staffelentscheidung vergeben. Wie schon im Vorjahr war über die 4x50m Lagen mixed das Quartett der SG Frankfurt siegreich. In 1:43,02 Minuten schwammen Masniari Wolf (28,20), Maximillian Warkentin (27,19), Simon Bucher (22,75) und Pia Helli Henning (24,88) zum Meistertitel. Die Silbermedaille schnappte sich die Staffel vom SC Wiesbaden 1911 in 1:43,74 Minuten und komplettiert wurde das Podest vom Team Bochum (1:45,12).
Auch bei den Herren war der erste Wettkampftag der DKM 2025 von packenden Entscheidungen geprägt. Mehr dazu gibt es hier: DKM 2025: Lucas Matzerath schnappt sich den Titel über 100m Brust!
Links zum Thema:
- Meldeergebnis der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2025 in Wuppertal
- Ergebnisse und Protokolle der DKM 2025
- Livestream DKM 2025
Bild: Tino Henschel
DKM 2025: Lucas Matzerath schnappt sich den Titel über 100m Brust!

Direkt im ersten Finalabschnitt der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal stand ein erstes Highlight auf dem Wettkampfprogramm. Über die 100m Brust lieferten sich Lucas Matzerath (SG Frankfurt) und Melvin Imoudu (SC Potsdam) ein hochklassiges Duell, bei dem am Ende Matzerath in 57,83 Sekunden die Hände zuerst an der Wand hatte. Imoudu schwamm in 58,29 Sekunden zu Silber, während sein Teamkollege Malte Gräfe (58,83) sich über die Bronzemedaille freuen durfte.
Seinen Titel verteidigen konnte Moritz Schaller über die 100m Freistil. In einem engen Rennen setzte sich der Athlet von der SG Essen in 47,47 Sekunden gegen seine Konkurrenz durch. Knapp dahinter belegten die beiden Schwimmer vom SC Wiesbaden, Maurice Grabowski (47,85) und Bogdan Shelipov (47,93) die Ränge zwei und drei. Pech hatte dabei Timo Sorgius (SSG Leipzig), der den Bronzerang um lediglich 0,04 Sekunden verpasste.
Auch Julia Ackermann gelang bei den Damen die Mission Titelverteidigung. Die Zusammenfassung der Damenfinals gibt es hier: Titelverteidigung geglückt! Julia Ackermann schnappt sich DKM-Titel über 800m Freistil
Mit Florian Wellbrock, Sven Schwarz und Oliver Klemet verzichteten drei der derzeit weltbesten Langstreckler auf die Teilnahme an der DKM. Das machte sich über die 1500m Freistil Moritz Bockes von der SG Stadtwerke München zunutze. In 14:49,68 Minuten war Bockes nicht zu schlagen und krönte sich damit zum deutschen Kurzbahnmeister. Dahinter belegte sein Trainingspartner, der erst 16-jährige Simon Brugger (SV Bayreuth), in 15:03,46 Minuten den Silberrang. Bronze ging an Mattheo Straßburger (15:07,02) vom STV Limbach-Oberfrohna.
Schnell unterwegs war auch Jarno Bäschnitt (Team Bochum) über die 200m Schmetterling. In 1:55,57 Minuten gewann der WM-Teilnehmer von Singapur nach einem dominanten Rennen die Goldmedaille. Silber ging an Marc Sauer (1:57,13) vom SV Cannstatt, der knapp vor Louis Schubert (SSG Leipzig - 1:57,31) auf Rang drei anschlagen konnte.
Links zum Thema:
- Meldeergebnis der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2025 in Wuppertal
- Ergebnisse und Protokolle der DKM 2025
- Livestream DKM 2025
Bild: Tino Henschel
Deutsche Para-Asse gehen in Nürnberg auf Titeljagd

Parallel zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal finden an diesem Wochenende auch die Kurzbahn-Titelkämpfe im Para-Schwimmen statt. Von Freitag bis Sonntag (14. bis 16.11) kommen die nationalen Para-Asse in Nürnberg zusammen.
Auf einen möglichen Heimvorteil verzichtet jedoch Taliso Engel, der in diesem Jahr nicht an den Kurzbahnmeisterschaften teilnehmen wird. Bei den Weltmeisterschaften im Sommer hatte Paralympics-Sieger Engel mit einem WM-Titel geglänzt. Gleiches war auch Tanja Scholz gelungen, die bei den Titelkämpfen in Nürnberg ebenfalls nicht an den Start gehen wird.
Nichtsdestotrotz sind die Para-DKM auch in diesem Jahr wieder hochkarätig besetzt: So werden mit Josia Topf, Gina Böttcher, Mira Jeanne Maack drei Medaillengewinner aus Singapur ins Geschehen eingreifen. Und auch Verena Schott, Philip Hebmüller, Malte Braunschweig und Maurice Wetekam waren in diesem Jahr Teil der Nationalmannschaft.
In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen der Para-DKM oftmals zahlreiche nationale Bestmarken und auch Weltrekorde gebrochen. Ein Blick auf die Wettkämpfe in Nürnberg an diesem Wochenende lohnt sich zweifellos.
Bild: Tino Henschel
DKM 2025: Angelina Köhler greift nach Titel-Doppel

Mit insgesamt acht Einzelstarts erwartet Angelina Köhler bei den heute in Wuppertal begonnenen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften ein straffes Programm. Viele Starts könnten aber gleichzeitig auch viele Titel bedeuten, denn in den Vorläufen am ersten Wettkampftag sorgte Köhler gleich zweimal für die Topzeit des Feldes.
Über die 200m Schmetterling sicherte sich die Kurzbahn-Europameisterin von 2023 in 2:09,02 Minuten die Favoritenbahn Vier für das Finale. Als Zweitschnellste machte Leni von Bonin – amtierende Deutsche Meisterin auf der Langbahn – in 2:13,93 Minuten den Finaleinzug perfekt. Bei den Herren schmetterte Jarno Bäschnitt (1:57,34) über die 200m Schmetterling zur Vorlaufsbestzeit.
Die zweite Titelchance bekommt Angelina Köhler am Nachmittag dann über die 100m Freistil. Zeitgleich mit Nina Jazy (54,13) setzte sich die in dieser Woche 25 gewordene Berlinerin an die Spitze des Klassements. Auch bei den Männern deutet sich ein packendes Rennen um den DKM-Titel an, denn die Top Acht schlugen im Vorlauf alle innerhalb von einer Sekunde an. Für die Topzeit sorgte Maurice Grabowski in 48,24 Sekunden, gefolgt von Vorjahressieger Moritz Schaller (48,65).
Eine hohe Leistungsdichte zeigte sich auch über die 100m Brust der Männer, wo die schnellsten neun Schwimmer allesamt die Minutenmarke knackten. Mit Lucas Matzerath (58,32) und Melvin Imoudu (58,56) blieben die Top Zwei zudem unter der Marke von 59 Sekunden. Aber auch der Junioren-Weltrekordhalter über 50m Brust Malte Gräfe ist als Dritter in 59,13 Sekunden vorne mit dabei. Bei den Damen schwamm sich Lena Ludwig in 1:07,14 Minuten in die Favoritenrolle.
Bevor am Nachmittag jeweils der schnellste Zeitlauf auf dem Programm steht, führen Fabienne Wenske (8:35,75) über die 800m der Damen und Jonas Kusche (15:12,74) über die 1500m der Herren das Zwischenranking an. Der Blick auf die Meldezeiten verrät: Insbesondere Fabienne Wenske hat eine starke Zeit vorgelegt, die womöglich zu einer Medaille reichen könnte.
Links zum Thema:
- Meldeergebnis der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2025 in Wuppertal
- Ergebnisse und Protokolle der DKM 2025
- Livestream DKM 2025
Bild: Tino Henschel
Livestream der DKM Schwimmen 2025 nur im Bezahl-Abo

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Es ist soweit! Von Donnerstag bis Sonntag wird bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal um Medaillen und Titel gekämpft. Das Geschehen der DKM 2025 kann auch online via Livestream verfolgt werden, ist in diesem Jahr allerdings kostenpflichtig.
Mit einem Streaming-Abo von Sporteurope.tv – ehemals bekannt als Sportdeutschland.tv – kann die DKM ab Donnerstag live von zuhause mitverfolgt werden. Wer alle vier Wettkampftage im Livestream sehen möchte, kann das vollständige DKM-Paket für 4,49€ erwerben. Alternativ kann auch ein Abo für jeweils zwei Tage (entweder Donnerstag/Freitag oder Samstag/Sonntag) zu einem Preis von 3,99€ abgeschlossen werden. Kommentiert werden die Finalabschnitte vom Swimcast-Gastgeber André Engel.
Hier geht es zum Livestream für die DKM 2025: DKM Livestream auf Sporteurope.tv
Der Deutsche Schwimm-Verband hat bestätigt, dass es nur den Livestream auf Sporteurope.tv geben wird und die erstellten YouTube-Streams, die bereits im Vorfeld der DKM veröffentlicht wurden, nicht online gehen werden.
44,99! Egor Kornev kratzt an 100m-Weltrekord

Russlands Schwimm-Asse präsentierten sich in den vergangenen Tagen bei den Russischen Kurzbahnmeisterschaften in bestechender Form. Insbesondere Egor Kornev glänzte dabei mit starken Zeiten und brachte über die 100m Freistil sogar den Kurzbahn-Weltrekord kräftig zum Wackeln.
In 44,99 Sekunden knackte der zweifache Staffelweltmeister erstmals in seiner Karriere die 45-Sekunden Marke und verpasste den Weltrekord von Kyle Chalmers um gerade einmal 15 Hundertstelsekunden. Die Leistung von Kornev stellt nicht nur die bisherige Weltjahresbestzeit und einen neuen Russischen Rekord dar, sondern ist auch im Allzeit-Ranking die fünftschnellste je geschwommene Zeit. Auch über die 50m Schmetterling stellte Egor Kornev in 21,73 Sekunden eine neue nationale Bestmarke auf. Lediglich drei Schwimmer schmetterten die 50 Meter je schneller.
Über die 100m Brust setzte sich Kirill Prigoda an die Spitze der Weltjahresbestenliste. In 55,51 Sekunden untermauerte der Vizeweltmeister auf 50m Brust seine starke Form in diesem Jahr. Und auch einen Junioren-Weltrekord gab es bei den Russischen Kurzbahnmeisterschaften zu bejubeln: Über die 400m Freistil trug sich das 17-jährige Nachwuchstalent Grigorii Vekovischev mit einer Zeit von 3:36,57 Minuten in die Rekordbücher ein und steht damit aktuell an dritter Position im weltweiten Jahresranking.
Asienrekord mit 13 Jahren! Yu Zidi setzt neue Maßstäbe

Das chinesische Ausnahmetalent Yu Zidi schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle! Bei den Weltmeisterschaften in Singapur stand die damals Zwölfjährige als jüngste Schwimmerin jemals in einem WM-Finale und ist über die 200m Lagen nun bereits die schnellste Asiatin aller Zeiten.
Im Rahmen der Chinesischen Nationalspiele überraschte Yu Zidi mit einem neuen Asienrekord. Die Bestmarke über die 200m Lagen war in London 2012 von Olympiasiegerin Shiwen Ye aufgestellt worden. In 2:07,41 Minuten verbesserte die mittlerweile 13-Jährige die bisherige Rekordzeit um 16 Hundertstel und steigerte ihre eigene Bestzeit aus dem WM-Finale um satte 1,8 Sekunden. In Singapur hatte Yu Zidi als Vierte nur knapp eine Medaille verpasst.
Im Allzeit-Ranking über die 200m Lagen steht Yu Zidi trotz ihres zarten Alters nun auf Rang Neun und beweist so, dass ihre Erfolge bei der WM in Singapur keine Einmaligkeit waren. In den nächsten Tagen wird die junge Chinesin noch über weitere Strecken bei den Nationalspielen an den Start gehen und ihr Können unter Beweis stellen. Und auch bei den Herren schickt sich der chinesische Nachwuchs an, in der Weltspitze ganz vorne mitzumischen. Mehr dazu hier: Achtungszeichen an Lukas Märtens und Co: Chinesischer Youngster schwimmt Junioren-Weltrekord
Livestreams der DKM 2025: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften kostenfrei online schauen

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Es ist soweit! Von Donnerstag bis Sonntag wird bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal um Medaillen und Titel gekämpft. Das Geschehen der DKM 2025 kann auch online via Livestream verfolgt werden. Den kostenlosen Livestream der Kurzbahn-DM 2025 findet ihr ab sofort hier. Wir haben die Livestreams aller Abschnitte zusammengestellt:
13.11.2025: Donnerstag - Livestream DKM 2025 - Vorläufe:
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13.11.2025: Donnerstag - Livestream DKM 2025 - Finals:
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14.11.2025: Freitag - Livestream DKM 2025 - Vorläufe:
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14.11.2025: Freitag - Livestream DKM 2025 - Finals:
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15.11.2025: Samstag - Livestream DKM 2025 - Vorläufe:
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15.11.2025: Samstag - Livestream DKM 2025 - Finals:
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16.11.2025: Sonntag - Livestream DKM 2025 - Vorläufe:
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16.11.2025: Sonntag - Livestream DKM 2025 - Finals:
Achtungszeichen an Lukas Märtens und Co: Chinesischer Youngster schwimmt Junioren-Weltrekord

Beim WM-Sieg von Lukas Märtens noch auf Rang Fünf, pirscht sich das chinesische Nachwuchstalent Zhanshuo Zhang immer dichter an die weltweiten Topzeiten über die 400m Freistil heran. In 3:42,82 Minuten glänzte er nun mit einem neuen Junioren-Weltrekord.
Damit verbesserte Zhanshuo Zhang seine Zeit aus dem WM-Finale von Singapur um satte zwei Sekunden und unterbot auch die bisherigen Rekordzeit der Junioren um mehr als 1,5 Sekunden. So drückte der erst 18-Jährige Hoffnungsträger den Chinesischen Nationalspielen, die traditionell auf der Langbahn stattfinden, bereits am ersten Wettkampftag seinen Stempel auf. Und auch die internationale Konkurrenz, angeführt von Weltrekordhalter Lukas Märtens, wird die lautstarken Grüße aus Fernost zweifellos vernommen haben.
In seinem Rekordrennen war Zhanshuo Zhang auch gegen die nationale Konkurrenz eine Klasse für sich und siegte mit gut fünf Sekunden Vorsprung. Dabei war das restliche Feld von einigen großen Namen des Schwimmsports geprägt: Auf Platz 5 landete der 100m-Weltrekordhalter Pan Zhanle (3:48,93 Minuten), dicht gefolgt vom Chinesischen Rekordhalter Sun Yang (3:49,53), der nach mehrjähriger Dopingsperre nicht mehr zu seiner alten Form zurückzukehren scheint.
Die Chinesischen Nationalspiele laufen noch bis einschließlich nächste Woche Montag. Angesichts der beeindruckenden Leistungen wird wohl auch der Blick der internationalen Schwimmelite solange noch nach China gerichtet sein.
DKM Vorläufe am Sonntag: Keine Zuschauer zugelassen

Der letzte Wettkampftag der diesjährigen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften, die ab Donnerstag in Wuppertal ausgetragen werden, wird unter besonderen Umständen stattfinden – denn am Sonntag ist Volkstrauertag.
Anlässlich dieses staatlichen Gedenktages gelten besondere Regelungen zur Rücksichtnahme. Das ist die Grundlage dafür, dass die Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden darf. In Absprache mit den zuständigen Behörden wurde beschlossen, dass während der Vorläufe am Sonntag keine Zuschauer zugelassen sind. Darüber hinaus darf keine Musik laut in der Schwimmhalle gespielt werden.
Der Finalabschnitt am Sonntag Nachmittag ist von diesen Sonderregelungen jedoch ausgenommen und findet dementsprechend unter "normalen" Bedingungen statt.
Florian Wellbrock als ''Freiwasser-Schwimmer des Jahres'' nominiert

Mit sensationellen vier Goldmedaillen kürte sich Florian Wellbrock bei der Freiwasser-WM im Sommer zum erfolgreichsten Titelsammler in Singapur. Für diese Leistung wurde Wellbrock nun vom Weltverband World Aquatics für die Auszeichnung "Freiwasser-Schwimmer des Jahres" nominiert.
Bereits 2021 hatte Florian Wellbrock nach seinem Olympiasieg in Tokio diesen Titel verliehen bekommen. Und auch in diesem Jahr stehen seine Chancen mutmaßlich nicht schlecht, zum "Freiwasser-Schwimmer des Jahres" gewählt zu werden. Ebenfalls nominiert sind der Italiener Gregorio Paltrinieri, David Betlehem aus Ungarn sowie die beiden französischen Freiwasser-Asse Logan Fontaine und Marc-Antoine Olivier.
Die Entscheidung über die Auszeichnung wird sowohl von einem Gremium des Weltverbandes als auch durch Stimmen der Öffentlichkeit getroffen und voraussichtlich im Dezember bekanntgegeben.
Bild: World Aquatics
Masters-DMS: SG Stadtwerke München ist Deutscher Mannschaftsmeister 2025

Am Wochenende kamen 24 Teams bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Masters in Nürnberg zusammen, um den diesjährigen nationalen Meister zu bestimmen. Am Ende jubelten die Masters der SG Stadtwerke München.
Die Masters-DMS waren insbesondere von einem packenden Zweikampf zwischen der SG Stadtwerke München und den Titelverteidigern des Berliner TSC geprägt. Beide Teams begeisterten mit einer Gesamtpunktzahl von über 22000 Punkten – mit dem besseren Ende für die Mannschaft aus München. Angeführt von dem Olympiateilnehmer Robin Backhaus (AK 35) kürten sich Kathrin Gliesche (AK 40), Anna Lena Maiberger (AK 30), Gerlinde Maute (AK 60), Veronika Ehrenbauer-Backhaus (AK 35), Katja Otto (AK 45), Dominik Poethen (AK 45), Jochen Lohmann (AK 50), Matthias Weiss (AK 70) und André Wrasse (AK 55) zu den DMS-Champions 2025.
Knapp 200 Punkte fehlten dem Berliner TSC, um den Meistertitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Ebenfalls auf dem Podium vertreten waren die Masters des SCW Eschborn, die nach der Disqualifikation im letzten Jahr eine gelungene Wiedergutmachung erlebten.
Neben 23 Deutschen Masters-Rekorden wurden jeweils auch ein neuer Welt- und Europarekord aufgestellt. Über die 100m Lagen glänzte Frank Gruner (SCW Eschborn) in 1:00,15 Minuten mit einem neuen Weltrekord in der AK 55. In 1:13,48 Minuten sorgte Matthias Weiss (SG Stadtwerke München) über die gleiche Strecke für eine neue europäische Bestmarke in der AK 70.
Endstand Masters-DMS 2025:
- SG Stadtwerke München 22401
- Berliner TSC 22207
- SCW Eschborn 21533
- SG Neukölln e.V. Berlin 20250
- USV TU Dresden e.V. 19999
- SV Augsburg 1911 e.V. 19788
- SC Regensburg 19710
- SG Dortmund 19265
- SV Nikar Heidelberg 19088
- SG Wuppertal 19061
- SG Bayer 18824
- SSG Neptun Germering 18474
- SG Heddesheim 17888
- TV 1860 Immenstadt 17796
- 1.FCN Schwimmen 17675
- TSV Quakenbrück 17563
- Zehlendorfer TSV von 1888 e.V. 17540
- SG Schöneberg Berlin e.V. 17384
- WSV Speyer 17380
- Mainzer Schwimmverein 01 16614
- BSC Robben 16599
- SG Schwimmen Münster 16271
- SG Lünen 15552
- W98 Hannover 15060
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Bild: SG Stadtwerke München Masters
Jannis Kube glänzt mit Altersklassenrekord

Bei den am Wochenende ausgetragenen Berliner Kurzbahnmeisterschaften setzte insbesondere Jannis Kube ein Achtungszeichen und begeisterte mit einem neuen Altersklassenrekord.
Über die 50m Rücken trug sich Jannis Kube in die Rekordbücher bei den 14-Jährigen ein. In 25,89 Sekunden verbesserte der Schwimmer der Wasserfreunde Spandau den bisherigen Altersklassenrekord von Olympiateilnehmer Marek Ulrich um 2,4 Zehntel. Die unterbotene Bestmarke war im übrigen genauso alt wie Kube selbst.
Das Berliner Nachwuchstalent stellte in den letzten Jahren bereits zahlreiche Altersklassenrekorde auf den Rücken- und Freistilstrecken auf und war bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Sommer mit sieben Goldmedaillen der erfolgreichste Titelsammler. Bereits in dieser Woche hat Jannis Kube bei der DKM in Wuppertal erneut die Chance, seine Rekordjagd fortzusetzen.
Bild: Tino Henschel
Mehr als 800 Aktive | Meldeergebnis der DKM 2025 ist da

Ab Donnerstag wird in Wuppertal für vier Tage um die Titel der Deutschen Kurzbahnmeister 2025 geschwommen. Insgesamt 882 Aktive aus mehr als 160 Vereinen werden in der "Schwimmoper" zu Gast sein, wie aus dem nun veröffentlichten Meldeergebnis hervorgeht.
Ein besonders straffes Wettkampfprogramm erwartet Angelina Köhler, die über acht Einzelstrecken gemeldet ist. Hinzu kommen mögliche Finalstarts. Köhler ist bereits für die Kurzbahn-Europameisterschaften, die Anfang Dezember im polnischen Lublin anstehen, sicher gesetzt – ebenso wie alle Schwimmerinnen und Schwimmer des deutschen WM-Teams aus Singapur. Weitere EM-Tickets können im Rahmen der DKM aber noch vergeben werden. Mehr dazu hier: Normzeiten für Kurzbahn-EM 2025 veröffentlicht
In Wuppertal hingegen nicht mit dabei ist die Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn um Lukas Märtens, Florian Wellbrock, Isabel Gose und Co. Das Team befindet sich zurzeit noch im Höhentrainingslager in Arizona, um das Training ideal auf die Titelkämpfe auf der europäischen Bühne Anfang Dezember auszurichten. Darüber hinaus soll getestet werden, ob sich Arizona als möglicher Ort für die unmittelbare Wettkampfvorbereitung für die Olympischen Spiele 2028 eignet.
Andere aus dem deutschen WM-Team wollen die DKM in Wuppertal hingegen als wichtigen Formtest nutzen. So werden unter Anderem Lucas Matzerath, Melvin Imoudu, Luca Armbruster, Josha Salchow, Lise Seidel und Vincent Passek mit von der Partie sein. Hinzu kommen zahlreiche Nachwuchstalente, wie die ebenfalls bereits für die Kurzbahn-EM qualifizierten Lena Ludwig und Malte Gräfe. Für Spannung und packende Rennen dürfte also gesorgt sein!
Links zum Thema:
Transgender Debatte: Masters-Weltmeisterin für 5 Jahre gesperrt

Der Weltverband World Aquatics hat eine fünfjährige Sperre gegen die US-amerikanische Masters-Weltmeisterin Hannah Caldas verhängt. Grund dafür: die Transgender-Athletin verweigerte einen geschlechtsbestimmenden Chromosom-Test.
Ein solcher Test war angeordnet worden, um die Wettkampftauglichkeit der 48-Jährigen in der Damenkonkurrenz zu bestimmen. Caldas bestreitet seit mehreren Jahren Masterwettkämpfe in den USA in der Damen-Wertung. 2012 verpasste Caldas, damals noch bei den Herren startend, nur knapp den Sprung ins Olympiateam ihres Heimatlandes Portugal.
Die Aufforderung von World Aquatics, sich einem geschlechtsbestimmenden Test zu unterziehen, verweigerte Caldas nun mit Verweis darauf, dass es sich bei dem Chromosom-Test um einen invasiven und kostspieligen Eingriff handele. Diese Kosten würden von der Krankenversicherung nicht getragen, da der Test aus medizinischer Sicht nicht notwendig sei. Die Konsequenz: ein mehrjähriger Ausschluss vom Wettkampfsport.
Im zurückliegenden Jahr hatte die US-amerikanische Masterschwimmerin in Doha mehrere WM-Titel gewonnen und zudem mit einem Weltrekord geglänzt. Diese Erfolge wurden Hannah Caldas nun entzogen – zusätzlich zu der verhängten Sperre. Diese trat Ende Oktober in Kraft und gilt für fünf Jahre. Caldas gab jedoch bekannt, sich fortan aus der Schwimmwelt zurückzuziehen und kein Comeback zu erwägen. „Mein Leben und meine Privatsphäre sind stark strapaziert worden. Es ist Zeit, meine Gesundheit und persönliche Sicherheit zu priorisieren.“, erklärte sie ihre Entscheidung.
Bild: Symbolfoto / Archiv
Epigenetik: Wie wir unsere Gene durch Schwimmen beeinflussen können

Im Schwimmen sind wir maßgeblich von unseren körperlichen Fähigkeiten und Eigenschaften abhängig. Zu einem großen Teil werden diese durch unsere Gene bestimmt. Wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 50 % unserer körperlichen Leistungsfähigkeit durch vererbbare Faktoren bestimmt werden. So existiert zum Beispiel das berühmte „Sprinter-Gen“ ACTN3, bei dem eine spezielle Gen-Variante in den schnell zuckenden Muskelfasern mit einer besseren Sprintleistung einhergeht.
Während sich so mancher Schwimmer wünschen könnte, das Sprinter-Gen zu besitzen, müssen wir diese leider enttäuschen: Unsere Gene sind als solche nicht veränderbar und wir müssen mit den Anlagen arbeiten, die uns mit der Geburt in die Wiege gelegt wurden. Jedoch können wir durch das Schwimmen die Art und Weise, wie unsere Gene zum Einsatz kommen, aktiv beeinflussen. Um zu verstehen, wie das möglich ist, müssen wir uns zunächst vor Augen führen, wie unsere Gene überhaupt funktionieren.
Unsere Gene sind in unserer DNA, also dem menschlichen Erbmaterial, enthalten. Diese ist wiederum aus einer langen Kette von vier sich wiederholenden Grundbausteinen, den Nukleotiden, aufgebaut. Die Gene sind nun diejenigen Abschnitte, die die Bauanleitung für unsere Proteine enthalten. In mehreren Schritten werden die Gene abgelesen, in die sogenannte "messenger RNA" (mRNA) umgeschrieben und anschließend in Proteine übersetzt. Diese Proteine erfüllen spezifische Aufgaben und halten unseren Körper am Laufen. In unseren Zellen liegen die DNA-Stränge, also auch unsere Gene, sehr dicht gepackt und durcheinander platziert vor - vergleichbar mit einem Wollknäuel. Um die Gene abzulesen, muss dieses „Knäuel“ an den entsprechenden Stellen entwirrt werden, um Zugriff auf die Genabschnitte zu erhalten.
An dieser Stelle kommt die Epigenetik ins Spiel, welche wir aktiv durch unseren Sport beeinflussen können. Vereinfacht gesagt beschreibt die Epigenetik Mechanismen, die die Zugänglichkeit bestimmter Genbereiche regulieren. Es wird sozusagen ein Stück Faden von unserem DNA-Wollknäuel abgewickelt, wodurch dieser Genabschnitt einfacher und öfter abgelesen werden kann. Dies führt dazu, dass die von diesen Genen verschlüsselten Proteine vermehrt gebildet werden. Der ganze Prozess ist auch umgekehrt möglich: Epigenetische Veränderungen können dazu führen, dass manche Gene für unsere Ablese-Maschinerie schlechter erreichbar sind. Dahinter stecken verschiedene molekulare Mechanismen, durch die der Zugang zu den Genen reguliert wird. Dazu gehören beispielsweise DNA-Methylierungen, bei denen eine bestimmte chemische Gruppe (Methylgruppe) an die DNA angeheftet wird. Dies führt dazu, dass stark methylierte Bereiche schwerer zugänglich sind und die betroffenen Gene somit stillgelegt werden. Eine weitere Möglichkeit sind Histonmodifikationen. Histone sind bestimmte Proteine, auf denen unsere DNA, bildlich gesprochen, aufgewickelt wird. Auch hier bewirkt das Hinzufügen und Entfernen von bestimmten chemischen Gruppen, dass die betroffenen Bereiche mehr oder weniger für unsere Ablesemechanismen erreichbar sind. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, die zu späteren Zeitpunkten der Proteinproduktion eingreifen und regulatorisch wirken. Diese würden jedoch für diesen Text etwas zu tief in die Molekularbiologie führen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die Epigenetik die Aktivität der Gene beeinflusst wird, ohne sie direkt zu verändern.
Doch was bedeutet das nun für uns Schwimmer? Durch das regelmäßige Training können wir unsere Epigenetik beeinflussen. Dadurch werden potenziell leistungsfördernde Gene aktiver und tragen so im Idealfall zur Verbesserung unserer Leistung bei. Welche Gene genau ein- oder ausgeschaltet werden, hängt von der Art des Trainings ab. Während wir beim „Kilometerschrubben“ vor allem unsere Ausdauer trainieren, können wir unsere Kraftwerte zusätzlich z.B. durch Paddles oder das Stemmen von Gewichten verbessern. Es erscheint daher logisch, dass wir hierdurch verschiedene Mechanismen auf zellulärer und genetischer Ebene ansprechen.
Durch das gezielte Ausdauertraining kommt es zu epigenetischen Anpassungen bei Genen, welche für das Muskelwachstum und den Umgang mit physischem Stress zuständig sind. Dies sind Veränderungen, die wir auch als Schwimmer selbst wahrnehmen können. Zum einen sehen wir durch regelmäßiges Training Anpassungen in unserer Muskulatur. Zum anderen verbessert sich unsere Regenerationsfähigkeit, d.h., die Muskulatur ist nach einer anstrengenden Einheit schneller wieder einsatzbereit. Doch es gibt noch weitere Prozesse, die epigenetisch durch das Ausdauertraining beeinflusst werden und von denen wir im ersten Schritt nicht wirklich etwas mitbekommen. Betroffen sind Gene, die unseren Stoffwechsel und die Energiebereitstellung regulieren. Gut untersucht ist das Gen PPARGC1A, das für die Herstellung des Proteins PGC-1α zuständig ist. Dieses ist maßgeblich an der Regulierung der oxidativen Phosphorylierung beteiligt, einem Prozess, welcher in unseren Mitochondrien („Kraftwerke der Zelle“) stattfindet und Energie in Form von ATP produziert. Dieses Gen wird infolge von Trainingsstimuli hochreguliert, d.h. stärker abgelesen. Dies wiederum führt dazu, dass uns langfristig mehr Energie bereitgestellt werden kann. Zusätzlich lässt sich beobachten, dass bestimmte Gene, die für die Herstellung und Speicherung von Fettsäuren zuständig sind, ausgeschaltet werden. Während Ausdauertraining sehr viele Gene beeinflusst, die unseren Energiehaushalt und die Energiebereitstellung regulieren, führt Krafttraining zu Anpassungen in der Genaktivierung, die mit der Vergrößerung von Muskelzellen (Hypertrophie) einhergehen.
Jedoch gilt auch hier wie in vielen anderen Bereichen, dass die Effekte zwischen einzelnen Personen individuell sehr unterschiedlich sein können. In der Forschung wurde bei der Untersuchung der epigenetischen Effekte bislang kaum Rücksicht genommen, wie sich die molekularen Mechanismen zwischen den verschiedenen Geschlechtern unterscheiden. Zudem scheinen die durch das Training entstehenden epigenetischen Veränderungen bei älteren Personen (über 40 Jahre) stärker ausgeprägt zu sein als bei jüngeren Sportlern.
Kurz gefasst: Wir können unsere Gene nicht verändern, aber wir können steuern, wie sie arbeiten und damit unser Training noch effektiver machen.
Endspurt 2025: Diese Schwimm-Events stehen noch an

Auch wenn das Jahr 2025 bereits in wenigen Wochen zu Ende geht, bietet der Schwimmsport vor dem Jahreswechsel noch zahlreiche Höhepunkte – sowohl auf der nationalen als auch internationalen Bühne. Ein paar ausgewählte Highlights möchten wir im Vorfeld schon einmal ankündigen:
Masters-DMS
Den Anfang machen die Masters an diesem Wochenende in Nürnberg, wo das Bundesfinale der Masters-DMS ausgetragen wird. Als Titelverteidiger wird der Berliner TSC auf Punktejagd gehen.
DKM
Vom 13. bis 16. November lädt die Schwimmoper in Wuppertal zu den alljährlichen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften ein. Neben zahlreichen deutschen Meistertiteln wird es unter Anderem auch um die Qualifikation für die anstehende Kurzbahn-EM gehen. Parallel finden in Nürnberg die nationalen Titelkämpfe im Para-Schwimmen statt.
DMS
Im Rahmen der DMS wird das jährliche Kräftemessen von Deutschlands Schwimmvereinen ausgetragen werden. Neben der Frage, ob der SC Wiesbaden den Doppeltriumph aus dem letzten Jahr wiederholen kann, erwarten uns auch im Kampf um den Klassenerhalt in der 1.Bundesliga (bzw. dem möglichen Aufstieg in eben diese Liga) packende Rennen.
DMSJ-Bundesfinale
Die besten Nachwuchsteams kommen zum DMSJ-Bundesfinale am Nikolaus-Wochenende in Wuppertal zusammen. Auch hier geht es in den einzelnen Altersklassen um nationale Meistertitel, die es im Staffelformat zu gewinnen gilt.
Kurzbahn-EM
Anfang Dezember wird die europäische Schwimmelite zu den Titelkämpfen der Kurzbahn-EM zusammen kommen und vom 2. bis 7. Dezember in der polnischen Stadt Lublin zu Gast sein. Für das deutsche Team geht es dann darum, das erfolgreiche Sportjahr 2025 mit einem glänzenden Abschluss zu krönen. Auch die Masters schwimmen kurz vor Weihnachten in Lublin um EM-Titel.
Ausstehende Schwimm-Events 2025:
- 08. November: DMS-Bundesfinale Masters | Nürnberg
- 13.-16. November: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften | Wuppertal
- 14.-16. November: DKM Para-Schwimmen | Nürnberg
- 28.-30. November: Masters-DKM | Essen
- 02.-07. Dezember: Kurzbahn-EM | Lublin (Polen)
- 06.-07. Dezember: DMSJ Bundesfinale | Wuppertal
- 10.-16. Dezember: Kurzbahn-EM Masters | Lublin (Polen)
- 13.-14. Dezember: DMS 1. Bundesliga | Essen
Léon Marchand verzichtet auf Kurzbahn-EM

Das französische Team wird den internationalen Saisonhöhepunkt in diesem Winter ohne Superstar Léon Marchand bestreiten müssen. Der vierfache Olympiasieger von Paris wird bei der anstehenden Kurzbahn-EM Anfang Dezember in Lublin (Polen) nicht mit von der Partie sein.
Der französische Superstar hat in der Vergangenheit bereits öfter auf eine Teilnahme bei internationalen Kurzbahn-Titelkämpfen verzichtet – so nun auch wieder in diesem Jahr. Im Rahmen der Weltcup-Serie hatte Léon Marchand zuletzt dennoch seine Form auf der 25m-Bahn getestet und mit zwei nationalen Bestmarken über die 200m Brust und 200m Rücken geglänzt. Bei der Kurzbahn-EM in Lublin hätte Marchand zweifellos gleich mehrfach zu den Titelfavoriten gehört und hinterlässt auch in den französischen Staffeln eine große Lücke.
In Abwesenheit von Marchand wird Frankreich mit einem 22-köpfigen Team bei den Titelkämpfen an den Start gehen, bei dessen Nominierung die Ergebnisse der Weltcups und der französischen Kurzbahnmeisterschaften berücksichtigt wurden. Diese wurden Ende Oktober ausgetragen. Angeführt wird das französische Team von den Olympiamedaillengewinnern Maxime Grousset und Anastasiia Kirpichnikova.
Insbesondere Grousset präsentierte sich bei den nationalen Kurzbahnmeisterschaften in starker Form: der Sprintspezialist stand insgesamt fünfmal ganz oben auf dem Podium und begeisterte über die 50m Schmetterling mit einem neuen französischen Rekord (22,02). Auch über die 100m Freistil setzte Grousset ein Achtungszeichen und schwamm in schnellen 45,66 Sekunden unter die Top 5 der Weltjahresbestenliste.
Bundeskader 2025/26: DSV beruft 15 Aktive in den Olympiakader

Der Deutsche Schwimm-Verband geht mit einem 15-köpfigen Olympiakader für das Becken- und Freiwasserschwimmen in das Schwimmjahr 2025/26. Damit verkleinert sich der höchste Bundeskader im Vergleich zum vorangehenden Jahr erneut um eine Person.
Neu im Olympiakader sind in diesem Jahr neben Weltmeisterin Anna Elendt auch Nina Holt, Lise Seidel und Maya Werner, die insbesondere bei der WM in Singapur mit starken Leistungen und Finalteilnahmen auf sich aufmerksam machten. Der Olympiakader im Freiwasserschwimmen besteht mit Florian Wellbrock und Oliver Klemet fortan nur noch aus zwei Personen, auch da Leonie Beck nach einer Saison ohne Wettkämpfe auf ihren Platz in der höchsten Förderkategorie verzichten muss. Die mehrfache Welt-und Europameisterin kündigte indes an, ihren Wiedereinstieg ins Wettkampfsystem noch ein wenig aufzuschieben.
In der zweithöchsten Förderkategorie – dem Perspektivkader – wurden 53 Plätze für das Beckenschwimmen besetzt. Das sind 9 Aktive mehr als in der Vorsaison. In den Freiwasser-Perspektivkader wurden hingegen deutlich weniger Personen berufen: Die Kadergröße verringerte sich auf drei Schwimmerinnen. Des Weiteren veröffentlichte der DSV auch die Kaderlisten für den Nachwuchskader 1 und dem Nachwuchskader auf Landesebene.
Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport, zeigt sich sehr erfreut über die beschlossene Förderung der Aktiven: „Nach einer sehr erfolgreichen Saison können wir die Leistungssport-Förderung im DSV damit auf einem erfreulich hohen Niveau fortsetzen. Das sehen wir als Belohnung und Verpflichtung zugleich an.".
Die Schwimmerinnen und Schwimmer des DSV-Olympiakaders 2025/26:
Becken: Luca Nik Armbruster, Melvin Imoudu, Lukas Märtens, Lucas Matzerath, Rafael Miroslaw, Josha Salchow, Sven Schwarz, Anna Elendt, Isabel Gose, Nina Holt, Angelina Köhler, Lise Seidel, Maya Werner
Freiwasser: Oliver Klemet, Florian Wellbrock
Links zum Thema:
DSV-Kaderlisten 2025/26 - Beckenschwimmen
DSV-Kaderlisten 2025/26 - Freiwasserschwimmen
Bild: World Aquatics
So nutzen Freizeitschwimmer Trainingsuhren und Co.

Trainingsuhren helfen dabei, Trainingsfortschritte zu dokumentieren und die eigene Motivation zu steigern. Das sind laut einer Studie, die im Rahmen einer Bachelorarbeit an der TU München durchgeführt wurde, die größten Anreize für Freizeitschwimmer, Trainingsuhren und andere Wearables zu nutzen.
Der Begriff Wearables bezeichnet tragbare digitale Technologien wie Smartwatches oder Schwimmsensoren, die im Trainingsalltag eingesetzt werden und eine Reihe von Funktionen erfüllen können. Zu welchem Zweck die Wearables im Trainingsalltag genutzt werden und welchen Einfluss sie auf die Motivation und die Trainingsgestaltung auswirken, wurde anhand eines Online-Fragebogens ermittelt, der explizit an Freizeitschwimmer gerichtet war und von 120 Teilnehmenden ausgefüllt wurde.
Am häufigsten werden die Wearables - allen voran Smartwatches - demnach von der Altersgruppe 40-59 Jahre (41%) genutzt, dicht gefolgt von der Altersgruppe 25-39 Jahre (36%). 97 Prozent der Befragten nutzen ihre Wearables zur Zeit-, Distanz- und Kalorienmessung, die somit die beliebtesten Funktionen darstellen. Aber auch zur Pulskontrolle werden die digitalen Trainingstools oftmals genutzt (75%).
Im Vordergrund steht dabei vor allem die Motivationssteigerung. Das eigene Training zu beobachten, Fortschritte zu dokumentieren und dadurch eine positive Rückmeldung zu bekommen, verstärkt das Gefühl von Kontrolle und Kompetenz. Bei jüngeren Nutzern ist darüber hinaus auch der Vergleich mit Trainingspartnern entscheidend, der ebenso motivationssfördernd wirkt.
Auch zur Trainingsplanung können Wearables, die in ihrer Anwendung als sehr benutzerfreundlich gelten, verwendet werden. Die durchgeführte Studie zeigte jedoch, dass diese Funktion für viele Freizeitschwimmer eher eine untergeordnete Rolle spielt. Insgesamt werden Smartwatches und Co. vor allem von denjenigen als besonders effektiv empfunden, die ihre digitalen Trainingstools schon mittelfristig lang (6-12 Monate) nutzen. Bei längere Benutzung nimmt die Wahrnehmung eines positiven Nutzens wieder leicht ab. Zukünftig gilt es deshalb herauszuarbeiten, wie Wearables ihre Anreize auch langfristig entfalten können und wie unterschiedliche Zielgruppen individuell angesprochen werden können.
4 Tipps für das taktisch perfekte Rennen

Racing statt Scheuklappen
Oft wird gesagt: „Konzentrier dich auf dein Rennen! Ignorier, was die anderen machen!“ Das mag zutreffen, wenn man eine bestimmte Zeit anpeilt oder sich auf eine neue eingeübte Technik konzentrieren will. Doch geht es um den Sieg, dann ist dieser nicht nur abhängig von der eigenen Leistung, sondern auch von dem, was die Konkurrenz macht. Im Rennen ums Podest heißt es also: Scheuklappen ablegen und die anderen Bahnen aus dem Augenwinkel im Blick behalten. So kann auf unerwartete Attacken reagiert werden. Technik etc. müssen jetzt ohnehin schon so automatisiert sein, dass wir daran keine Gedanken mehr verschwenden müssen. Und seien wir ehrlich: Wem gelingt es schon, die anderen komplett zu ignorieren? Lassen wir uns drauf ein! Let’s race!
Rennen richtig einteilen
Selbst die wenigen Sekunden eines 50m-Rennens können lang genug sein, um auf den letzten Metern „zu sterben“. Umso bedeutender ist die Renneinteilung auf den längeren Strecken. Im Wettkampf begegnen uns drei Typen an Racern: Die einen gehen schnell an, doch hinten raus kommt der Mann mit dem Hammer. Die anderen schwimmen ein relativ ähnliches Tempo das ganze Rennen über. Und die dritte Gruppe kann zum Ende sogar noch einen drauflegen. Die Praxis zeigt, dass es der ersten Gruppe am seltensten gelingt, zuerst anzuschlagen. Klar, kickt das Laktat erstmal richtig, steht man quasi im Becken. Coaches loben dann zwar, man habe versucht „mutig alles rauszuholen“. Doch tatsächlich wurde mit den Energiereserven nicht richtig hausgehalten und man hat eben nicht das Optimum erreicht. Ebenso kann es sich rächen, denn Rennstart „zu verschlafen“, denn Sekunden, die man hier auf die Konkurrenz verliert, können später nur schwer aufgeholt werden. Aus diesem Grund gehen viele auch gern besonders schnell an, meinen es dann aber doch etwas zu gut. Abseits der beiden Extreme des Over- bzw. Underpacings geben meist nur wenige Zehntel pro Bahn den Ausschlag darüber, ob die bestmögliche Leistung gezeigt wurde. Das richtige Gefühl für Geschwindigkeit und die eigene Power sind also entscheidend. Der Schlüssel dafür: Regelmäßiges Race-Pace-Training!
Surfen auf der Welle
Vor allem bei Freistilstrecken ab 200m lässt sich zusehends diese Taktik beobachten: Das Wellensurfen. Dabei wird nahe an der Leine zu der Bahn eines schnelleren Konkurrenten geschwommen, um sich auf dessen „Welle“ zu setzen. Klar, die Bahnbegrenzungen heißen zwar „Wellenkillerleinen“, aber so ganz schlucken sie die beim Racen verursachte Strömung nicht. Wichtig ist, dass man seinen schnelleren Gegner nicht zu weit davon ziehen lässt. Etwa eine halbe Körperlänge dahinter ist meist ideal. Das Schwimmen auf der Welle spart Energie, ähnlich wie es bei einem Surfbrett der Fall ist, dass sich ja auch ohne eigenen Antrieb auf einer Welle fortbewegt. Für schnellere Athleten wiederum heißt das: Möglichst mittig auf der Bahn schwimmen, sodass sich die Langsameren nicht so einfach dranhängen können.
Attacke auf der Außenbahn
Die Schnellsten schwimmen in der Mitte, die Langsameren der Vorläufe oder des Meldeergebnisses auf den Außenbahnen. So kennen wir es alle von Schwimm-Wettkämpfen. Die Besten sollen so die idealsten Bedingungen bekommen, die man vermeintlich auf den Bahnen vier und fünf vermutet, wo sich zum Beispiel die Reflexion der Wellen durch den Beckenrand weniger bemerkbar macht. Das bringt aber auch einen Nachteil mit sich. Die Bahnen 1 und 8 sind von der Mitte aus meist nur schwer zu erblicken. Darin liegt die Chance der Schwimmer auf den Randbahnen. Setzen sie eine Attacke im Rennen, können sie den Favoriten enteilen, ohne dass diese es sehen. Bemerken die Mittelbahnen es dann, könnte es schon zu spät sein. Auf dem Papier ist man auf der Randbahn ohnehin ein Underdog. Warum also nicht mal etwas probieren, und versuchen, die Außenseiterrolle für sich zu nutzen?
Dieser Artikel erschien in der Winterausgabe 2022 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
Bernd Berkhahn in die Trainer-''Hall of Fame'' aufgenommen

Die Olympiasiege von Lukas Märtens und Florian Wellbrock sind nur zwei Beispiele der unzähligen beachtlichen Erfolge, an denen Bernd Berkhahn in den letzten Jahren als Trainer eindrucksvoll mitgewirkt hat. Die Trainerakademie des Deutsche Olympischen Sportbundes ehrte Berkhahn's Errungenschaften nun mit einer ganz besonderen Auszeichnung.
Als einer von zehn Ausgewählten wurde Bernd Berkhahn in dieser Woche von der DOSB-Trainerakademie in die neu gegründete "Hall of Fame" für Trainer*innen aufgenommen. Die Auswahl wurde von einer fünfköpfigen Jury getroffen. Besonders bemerkenswert ist die Berücksichtigung des Magdeburger Erfolgscoaches und Bundestrainers auch deshalb, da neben aktiven Coaches auch ehemalige Bundestrainer wie Heiner Brand (Handball) oder Fritz Fischer (Biathlon) ausgezeichnet wurden, die ihrerzeit den Sport in Deutschland entscheidend geprägt haben.
„Das ist eine große Ehre und unterstreicht die fachliche Qualität von Bernd Berkhahn. Diese Auszeichnung hat er sich mit seinen herausragenden Erfolgen in den vergangenen Jahren redlich verdient“, sprach DSV-Vorstand Jan Pommer seine Gratulationen aus.
Mit der Auszeichnung setzt der DOSB ein wichtiges Zeichen für die Wertschätzung des Trainer-Daseins und ehrt stellvertretend die gut 500.000 Menschen in Deutschland, die diese Tätigkeit mit Leidenschaft und Sportsgeist ausüben. Zukünftig sollen jährlich weitere Trainerinnen und Trainer in die "Hall of Fame" aufgenommen werden.
Bild: Christian Gold
Josha Salchow triumphiert in den Niederlanden zum Saisonauftakt

In gerade einmal fünf Wochen ist es soweit: Mit der Kurzbahn-EM in Lublin (Polen) steht ein wichtiger Saisonhöhepunkt im Wettkampfkalender. Bei einem Qualifikationswettkampf in Rotterdam wurde am vergangenen Wochenende das niederländische Team für die Titelkämpfe bestimmt. Mit dabei war auch Josha Salchow, der bei seinem ersten Wettkampf in dieser Saison direkt mit einem Sieg glänzte.
Seit gut einem Jahr trainiert Josha Salchow mittlerweile in den Niederlanden und betonte am Wochenende abermals, dass er sich dort gegen die nationale Konkurrenz zu behaupten weiß. Über die 100m Schmetterling schmetterte Salchow in 52,19 Sekunden zum Sieg und war im Vorlauf in 52,00 Sekunden sogar noch etwas schneller unterwegs. Auch über die 50m Freistil (21,63) und 100m Freistil (47,64) war der Olympiafinalist von Paris mit von der Partie, verpasste das Podest auf den Rängen fünf und vier jedoch jeweils knapp. Als Teil des deutschen WM-Teams von Singapur ist Salchow bereits sicher für die Kurzbahn-EM gesetzt.
Während sich zahlreiche Niederländer wie Arno Kamminga und Maaike de Waard ihr EM-Ticket für Lublin sicherten, verzichtete mit Nyls Korstanje ein großer Name auf den geplanten Start in Rotterdam und somit auf die Qualifikationsmöglichkeit für die Kurzbahn-Europameisterschaften. Korstanje, der bei der Kurzbahn-WM im letzten Jahr Bronze über die 50m Schmetterling gewann, kämpft aktuell mit einer Rückenverletzung und gab bekannt, sich auf die Langbahnsaison fokussieren zu wollen.
Das stark einzuschätzende niederländische Team wird zudem durch den frischgebackenen Weltrekordhalter Caspar Corbeau und Weltmeisterin Marrit Steenbergen verstärkt, die parallel bei der Weltcup-Serie die geforderten Normzeiten deutlich unterbieten konnten.
Bild: Tino Henschel