Olympia-Schwimmer Ulrich und Thomasberger tauschen Badehose gegen Stoppuhr

Immer wieder heißt es: Schwimmen ist ein Individualsport. Man könnte also denken, dass man auf sich allein gestellt ist, wenn man den Weg in den Leistungssport einschlägt, doch oft sind es vor allem die Verbindungen zu den Teamkollegen, die den wichtigen zusätzlichen Push geben. Ein Beispiel dafür sind die beiden Olympia-Teilnehmer Marek Ulrich und David Thomasberger. Seit ihrer Jugend verbindet beide eine enge Freundschaft, die weit über den Rand des Schwimmbeckens hinausgeht. Und auch nach ihrem nun langsam dämmernden Karriereende wollen beide zukünftig gemeinsame Wege gehen.

„Wir tauschen Badehose gegen Stoppuhr“, kündigt Marek Ulrich im Gespräch mit swimsportnews an. Der Plan des Duos: Eine eigene Schwimmschule! Ab Ende August bieten sie in Leipzig Schwimmkurse für Kids, Triathleten und ehrgeizige Wasserratten an. „Eigentlich war das Ganze eine spontane Idee, die wir Anfang des Jahres hatten, als wir überlegt haben, wie es nach der Saison weitergehen soll“, erinnert sich Marek. Doch dann nahm alles doch recht schnell konkrete Züge an und beide schmiedeten an ihrem Plan.

„Das Schwimmen ist schon so lange ein bestimmender Teil unseres Lebens. Da liegt es natürlich nahe, auch für die Zukunft zu schauen, wie man weiter in dieser Richtung unterwegs ein kann“, erklärt der 28-Jährige, für den ebenso wie für David Thomasberger mit dem Ende dieser Saison auch die Karriere ihren Abschluss finden soll. Den größten Teil ihres Weges im Leistungssport sind beide gemeinsam gegangen.

In Halle gelang ihnen der Sprung in die nationale Spitze. Mehrfach durften beide bei Deutschen Meisterschaften ganz oben auf dem Podest stehen. Nach einem Umbruch am dortigen Stützpunkt folgte David seinem Coach Frank Embacher an dessen neue Wirkungsstätte nach Leipzig. Marek hingegen hing die Wettkampfbrille an den Nagel. Für eine kurze Zeit verliefen ihre Leben auf unterschiedlichen Bahnen, doch es dürften auch die Überredungskünste Davids gewesen sein, die Marek davon überzeugten, dass es nicht das Ende seiner Karriere blieb, sondern nur eine Auszeit.

Nach etwa anderthalb Jahren gab Marek sein Comeback. Beide waren nun wieder im Trainingsbecken vereint, führten ihr neues Team, die SSG Leipzig, in die 1. Schwimm-Bundesliga und erfüllten sich 2021 den Traum von Olympia. In Tokio gehörten sie gemeinsam dem deutschen Olympiateam an. Drei Jahre später wiederholte Marek diese Erfahrung noch einmal bei den Spielen von Paris, für die er sich auf spektakuläre Art und Weise qualifizierte. Erst in einem Rennen allein gegen die Uhr sicherte sich Marek unter dem Jubel des Publikums in der Berliner Schwimmarena sein zweites Olympiaticket. Ein Gänsehautmoment, der ihm und auch den deutschen Schwimmfans noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

„Etwa 20 Jahre machen wir diesen Sport nun schon und es ist unglaublich, was in dieser Zeit alles passiert ist“, meint er zurückblickend. „Das sind natürlich auch Erfahrungen, die wir weitergeben wollen und von denen nun auch andere profitieren sollen.“ Die Weichen, damit David und Marek auch weiter als Team unterwegs sein können, sind bereits gestellt. Vor kurzem haben sie ihre B-Trainer-Lizenz gemacht, der Rettungsschwimmerschein ist in der Tasche und das Becken für ihre künftigen Kurse ist organisiert. „Wir freuen uns riesig darauf, wenn es bald losgeht.“ Der Name ihrer Schwimmschule steht ebenfalls bereits fest: MD ATHLETIX  & SWIM wird sie heißen. „M“ und „D“ stehen dabei für die Vornamen der beiden. Auch im Titel ihres neuen Projekts sind beide also zukünftig Seite an Seite verewigt.

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Junioren-Europameisterin! Lena Ludwig schwimmt zu JEM-Gold

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Am vierten Tag der Junioren-Europameisterschaft schwamm Lena Ludwig unter der slowakischen Sonne in Samorin zur Goldmedaille und machte es dabei mehr als spannend. Alina Baievych, Leni von Bonin und Linda Roth qualifizierten sich für die morgigen Finals.

Lena Ludwig sorgte mit ihrem Sieg im Finale der 200 m Brust für das Highlight des Tages. Im bislang spannendsten Entscheidungsrennen der Veranstaltung setzte sich Ludwig beim Anschlag durch und gewann Gold in 2:27,48 Minuten. Zwischen den ersten drei Plätzen lagen weniger als eine halbe Sekunde Abstand. So kam die Polin Paulina Baran nach 2:27,78 Minuten und die Schweizerin Kay-Lyn Lohr nach 2:27,95 Minuten ins Ziel. Hannah Schneider als zweite Deutsche Teilnehmerin belegte einen starken fünften Platz in 2:28,32 Minuten und verbesserte somit ihr Resultat aus dem Halbfinale.

Auf Leistungssteigerung vom Halbfinale zum Finale hoffen auch Alina Baievych und Leni von Bonin. Beide Schwimmerinnen qualifizierten sich in 2:11,68 Minuten bzw. 2:12,03 Minuten als Dritt- und Fünftschnellste für den morgigen Endlauf der 200m Schmetterling.

Auch Linda Roth qualifizierte sich auf Rang fünf für das Finale der 100m Freistil. Mit ihrer Qualifikationszeit von 55,35 Sekunden schwamm sie ganze 0,48 Sekunden schneller als heute Vormittag.

In den weiteren Finalläufen ohne deutsche Beteiligung stach vor allem der Brite Filip Nowaki heraus. Er schwamm im Finale über die 200m Brust der Herren in 2:08,32 Minuten zu einem Junioren-Europarekord. Seinen Rekord aus dem Halbfinale konnte er somit um fast eine Sekunde unterbieten. Der Vorsprung von 1,6 Sekunden zum Zweitplatzierten unterstreicht das Können des Nachwuchstalentes.

Zu Rekord Nummer Zwei schwammen die britischen Herren in der 4x 100m Lagenstaffel. In 3:47,07 Minuten schlug das Team vor den Italienern (3:50,30) und Polen (3:50,32) an.

Zum Doppelsieg über die 100m Schmetterling und 50m Freistil der Herren schwamm Tajus Juska. Der Litaue Schwamm in 52,54 Sekunden bzw. in 22,14 Sekunden zu Gold und das innerhalb weniger Minuten.

Die weiteren JEM-Champions des Tages:

  • 200 Rücken M: Zsombor Racz (HUN) - 1:57,89
  • 200 Rücken W: Estella Llum Tonrath Nollgen (ESP) - 2:10,02
  • 400 Lagen M: Robert-Andrei Badea (ROU) - 4:18,22

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Junioren-EM: Ferch, Liebmann und Ackermann schwimmen in die 800m-Finals

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Nachdem er gestern bei den Junioren-Europameisterschaften in Samorin (Slowakei) bereits über die 1500m mit einer Medaille glänzte, buchte Johannes Liebmann heute auch über die 800m-Strecke in 8:00,74 Minuten souverän einen Platz im Finale. 

Mit doppelter deutscher Besetzung wird am Samstag das Finale der Damen über die 800m Freistil stattfinden. Sydney Savanna Ferch (8:43,38) und Julia Ackermann (8:45,30) zogen auf den Plätzen vier und sechs souverän in die Endrunde ein.

Auch im heutigen Halbfinale über die 200m Schmetterling werden zwei deutsche Athletinnen mit dabei sein. Die Deutsche Meisterin Leni von Bonin (2:12,65) und Alina Baievych (2:12,78) qualifizierten sich auf den Plätzen vier und fünf mühelos fürs Semifinale. Pech hatte hingegen Yara Fay Riefenstahl (2:16,12), die auf Platz zwölf zwar ebenfalls unter den Top 16 landete. Da aber pro Nation nur zwei Athletinnen weiterkommen können, hatte sie heute das Nachsehen.

Einen Platz in den Halbfinals über die 100m Freistil erarbeitete sich Linda Roth. In 56,23 Sekunden kam sie auf Platz elf weiter.

Ohne deutsche Beteiligung wird heute das Finale über die 4x100m Lagen mixed stattfinden. Die deutsche Staffel landete in 3:57,27 Minuten auf dem 13. Platz, rund zweieihnalb Sekunden fehlten zum Finaleinzug.

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Trainingslager unter der Sonne Ägyptens im ONEflow Aquatics Center Somabay

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Eine neue Trainingslager Location, die Schwimmerherzen höher schlagen lässt, öffnet ihre Pforten! In der brandneuen Soma Sports Arena im ägyptischen Somabay finden Schwimmteams die perfekten Bedingungen, um die Grundlagen für neue Bestleistungen zu legen.

Die Sportanlagen

- Trainingsbecken: 10 Bahnen x 50m
- Trainingsbecken: 25m
- Kraft- und Athletikgeräte
- Möglichkeit zum Training im Freiwasser (Austragungsort des Open Water Weltcups 2024 und 2025)

- demnächst noch Anlagen für Tennis, Squash, Leichtathletik, Fußball und mehr

SONST Somabay3

Die Ausstattung

hochwertige Einzel- oder Mehrbettzimmer
Vollpension-Verpflegung
Nutzung der kompletten Sportanlagen
Shuttle zum Flughafen und innerhalb von Somabay



SONST Somabay4


Die Lage

Somabay ist eine Halbinsel am Roten Meer und bietet eine breite Palette an Aktivitäten. Die Region ist international bekannt für ihre traumhaften Strände und das kristallklare Wasser. Mit der Anbindung an große Fluggesellschaften wie Lufthansa, Egypt Air und Condor ist Somabay aus Deutschland einfach mit zahlreichen Direktflug-Verbindungen zu erreichen. 

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14:53! Johannes Liebmann schwimmt mit Rekord zu JEM-Silber über 1500m!

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Mit einem beherzten Rennen konnte Johannes Liebmann am dritten Tag der Junioren-Europameisterschaften im slowakischen Samorin die bereits vierte Medaille für das deutsche Team gewinnen. Auf den 1500m Freistil holte Liebmann mit einer beeindruckenden Zeit von 14:53,15 Minuten die Silbermedaille. Damit brach der Langstreckenspezialist seinen eigenen deutschen Jahrgangrekord bei den 18-Jährigen, welchen er erst im vergangenen April aufgestellt hatte, um beinahe vier Sekunden. Geschlagen geben musste er sich nur dem türkischen Talent Kuzey Tuncelli, der in 14:45,05 Minuten eine Klasse für sich war. Bronze holte Cristobal Vargas Trujillo (15:11,34) aus Spanien.

Im Finale der 4x200m Freistilstaffel der Damen landete das deutsche Quartett mit Linda Roth, Julianna Buttler, Svenja Götting und Zara Selimovic in 8:07,45 Minuten auf einem starken Platz fünf. Nicht zu schlagen war die italienische Staffel, die in 7:56,06 Minuten einen neuen Europarekord der Juniorinnen aufstellten. Silber und Bronze holten Litauen (8:02,15) und Großbritannien (8:04,12)

Mit zwei deutschen Starterinnen wurde 100m Schmetterling-Finale der Damen ausgetragen. In diesem landete Linda Roth in 59,49 Sekunden auf einem guten sechsten Rang, wobei ihr lediglich 0,39 Sekunden zu Bronze fehlten. Yara Fay Riefstahl, die sich gestern erst im Ausschwimmen für das Finale qualifizieren konnte, wurde Siebte. Der Titel ging an die Dänin Martine Damborg (58,30)

Mit guten Medaillenchancen werden in der morgigen Finalsession Lena Ludwig und Hannah Schneider über die 200m Brust an den Start gehen. In den heutigen Halbfinals belegten Ludwig (2:27,85) und Schneider (2:28,40) mit schnellen Zeiten die Plätze zwei und drei. Schneller war nur die unter neutraler Flagge startende Viktoriia Tarannikova mit einer Zeit von 2:27,38 Minuten.

Knapp am Finaleinzug vorbeigeschwommen ist Jan Malte Gräfe auf den langen 200m Brust. Der Bronze-Gewinner über die 50m Brust belegt in 2:14,33 Rang 10, konnte dabei seine Vorlaufszeit (2:15,52) um über eine Sekunde steigern. Unterdessen zauberten Gräfes Konkurrenten beeindruckende Zeiten ins Wasser. Im ersten Halbfinale brach der Türke Doruk Yogurtcuoglu (2:10,63) den Veranstaltungsrekord. Direkt im anschließenden zweiten Lauf wurde dieser durch den Briten Filip Nowacki pulverisiert. In 2:09,11 Minuten brach der Brite zudem den Junioren-Europarekord.

Auch Larus Thiel (22,76) verpasste auf seiner Paradedisziplin, den 50m Freistil, das Finale. Für das Weiterkommen hätte der 16-Jährige eine 22,54 benötigt und seinen eigenen Altersklassenrekord (22,61) unterbieten müssen. Am schnellsten unterwegs im Halbfinale war der Spanier Luca Hoek le Guenedal (21,99).

Ebenfalls im Halbfinale Schluss war für die Rückenspezialistin Laura Sophie Kohlmann. Am Ende fehlten Kohlmann auf Rang 13 (2:16,08) mehr als sechs Zehntel für die nächste Runde über die 200m Rücken. Auch hier ging die Halbfinalbestzeit nach Spanien: In 2:10,68 Minuten brachte Estella Llum Tonrath Nollgen die schnellste Zeit ins Becken.

Daniel Olenberg errang im Halbfinale auf den 100m Schmetterling den 15. Platz in 54,18 Sekunden. Die schnellste Zeit in diesem Halbfinale kam von dem Briten Dean Fearn (52,66).

Starke Leistungen gab es auch in den Finals ohne deutsche Starter. So brach Mikhail Shcherbakov (neutral startend) in 1:59,04 Minuten auf den 200m Lagen der Herren nicht nur die magische 2-Minutenmarke, sondern stellte auch einen neuen Veranstaltungsrekord auf.

Bei den schnellsten Frauen über die 50m Freistil siegte die Dänin Martine Damborg in 25,00 Sekunden und holte sich damit ihren zweiten Titel des Tages. Pech hatte die als Favoritin ins Rennen gestartete Kroatin Jana Pavalic, die disqualifiziert wurde.

Im 200m Rücken-Halbfinale schnappte sich der Ire John Shortt in 1:58,12 Minuten die Startbahn 4 für das morgige Finale.

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Bild: Tino Henschel

Junioren-EM: 4x200m-Freistildamen schwimmen souverän ins Finale

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Die Damen der deutschen 4x200m Freistilstaffel haben in den Vorläufen der Junioren-Europameisterschaften am Donnerstag einen souveränen Auftritt hingelegt. Mit einer Zeit von 8:12,20 Minuten buchten Leni Labarre Zara Selimovic Svenja Götting und Juliana Buttler auf Platz fünf das Ticket für den heutigen Endlauf.

Das Halbfinale über die 200m Brust der Damen wird bei den Titelkämpfen im slowakischen Samorin mit doppelter deutscher Beteiligung stattfinden. Lena Ludwig (2:29,37) und Hannah Schneider (2:29,89) meldeten mit Platz vier und sechs der Vorläufe ihre Finalambitionen an. Im Semifinale der Herren wird Jan Malte Gräfe (14. - 2:15,52) über diese Strecke mit dabei sein. Er hatte gestern über die 50m Brust mit der Bronzemedaille geglänzt.

Einen Platz in der Zwischenrunde gab es auch für Laura Sophie Kohlmann, die über die 200m Rücken (2:16,11) als Elfte ins Halbfinale einzog. Ebenfalls auf Rang elf kam Larus Thiel weiter, der über die 50m Freistil eine Zeit von 22,89 Sekunden ins Becken brachte. Zudem sehen wir am heutigen Abend Daniel Olenberg im Halbfinale über die 100m Schmetterling (14. - 54,13).

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JEM 2025: Jan Malte Gräfe gewinnt Bronze über 50m Brust!

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Am zweiten Tag der Junioren-Europameisterschaften im slowakischen Samorin konnten für das deutsche Team besonders die Brustspezialisten überzeugen.

Mit Bronze über die 50m Brust gewann Jan Malte Gräfe die dritte Medaille für die deutsche Mannschaft. Mit seiner Zeit von 27,65 Sekunden kratzte er zudem am Jahrgangsrekord der 18-Jährigen (27,56). Knapp langsamer war der zweite deutsche Finalteilnehmer Subäjr Biltaev, der in 27,80 Sekunden starker Fünfter wurde. Gold und Silber gingen an Nusrat Allahverdi (Türkei – 27,24) und Filip Nowacki (Großbritannien – 27,61).

Bei den Damen landete, ebenfalls auf den 50m Brust, Lena Ludwig (31,82) auf einem guten siebten Platz. Den Titel gewann Smilte Plytnykaite (31,16) aus Litauen.

Knapp die Medaillenränge verpasst hat Sydney Savannah Ferch auf den langen 1500m Freistil. Mit ihrer Zeit von 16:26,75 Minuten belegte sie den undankbaren vierten Platz. Julia Ackermann, die ebenfalls im Finale startete, landete auf Rang acht in 16:49,69 Minuten. Die Goldmedaille gewann die Britin Amelie Blocksidge (16:10,23).

Das gleiche Schicksal wie Sydney Ferch ereilte auch die deutsche 4x100m Freistil Mixedstaffel in der Besetzung Limaris Dix, Daniel Olenberg, Leni Labarre und Linda Roth. Mit einer Endzeit von 3:32,50 Minuten konnte sich das DSV-Quartett im Vergleich zum Vorlauf steigern, musste sich jedoch trotzdem mit Platz vier begnügen. Den Sieg holte die Mannschaft aus Spanien (3:27,69) mit einem neuen JEM-Rekord vor Großbritannien (3:29,06) und Italien (3:29,37).

Zwei Finalteilnahmen für die deutsche Mannschaft wird es morgen über die 100m Schmetterling der Damen geben. Im heutigen Halbfinale landete Linda Roth in 59,42 Sekunden auf Rang fünf. Dagegen musste ihre Teamkollegin nachsitzen: Yara Fay Riefstahl (59,93) landete im Halbfinale zeitgleich mit der Schwedin Emmy Hallkvist auf Rang acht. Im Ausschwimmen setzte sich Riefstahl mit einer deutlichen Leistungssteigerung in 59,34 Sekunden gegen die Schwedin (59,90) durch.

Den Finaleinzug verpasst hat Cara Vogt (25,96) über die 50m Freistil der Damen. Am Ende fehlten der jungen Deutschen auf Rang 15 0,35 Sekunden zum Weiterkommen. Die schnellste Halbfinalzeit kam von der Kroatin Jana Pavalic (24,93).

Ohne deutsche Beteiligung fand das 200m Freistil-Finale der Herren statt. In diesem ließ Christian Giefing das Team aus Österreich zum ersten Mal jubeln. In 1:46,88 Minuten holte Giefing die Goldmedaille. Über derselben Strecke ging der Europameistertitel bei den Damen an Bianca Nannucci (1:58,41) aus Italien.

Über die kurzen 50m Rücken wurde die auf Bahn 4 startende Britin Blythe Kinsman ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit ihrer Zeit von 27,79 Sekunden holte sich Kinsman den Titel. Bei den Männern ging dieser an Georgii Iakovlev (neutral startend) in 25,04 Sekunden. Zudem ging der 200m Schmetterling-Titel der Männer nach Ungarn an David Antal (1:57,42).

Auch über das 200m Lagen-Halbfinale der Herren war kein deutscher Schwimmer vertreten. Die schnellste Zeit des Tages kam vom unter neutraler Flagge startenden Mikhail Shcherbakov, der in 2:00,34 Minuten an der magischen 2-Minutenmarke schnupperte.

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Junioren-EM: Liebmann und Freistil-Mixedstaffel schwimmen in die Finals

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Im Frühjahr glänzte der Magdeburger Johannes Liebmann über die 1500m Freistil mit einem Jahrgangsrekord und einer Hammerzeit von 14:57,00 Minuten. Nun stellt sich das Ausdauertalent in Samorin (Sowakei) bei den Junioren-Europameisterschaften der kontinentalen Konkurrenz - und mischt dabei erneut vorn mit.

In den Vorläufen über die 1500m Freistil schwamm Liebmann am Mittwoch souverän in 15:18,16 Minuten als Dritter ins morgige Finale. Dort trifft er erneut auf den türkischen Titelverteidiger Kuzey Tuncelli (15:02,50), hinter dem Liebmann bei der Junioren-EM im vergangenen Jahr Silber geholt hatte. Wir dürfen also auf eine Neufauflage des Aufeinandertreffens gespannt sein. 

Bereits heute werden wir die gemischte deutsche 4x100m Freistilstaffel im Finale sehen. In den Vorläufen buchten Limaris Dix, Daniel Olenberg, Zara Selimovic und Svenja Götting in 3:33,64 Minuten auf Platz fünf das Endlaufticket.

Über die 100m Schmettering zogen Linda Roth (1:00,33) und Yara Fay Riefstahl (1:00,40) souverän auf den Plätzen sieben und acht ins Halbfinale ein. Alina Baievych (1:01,95) belegte den 31. Platz. 

Einen Platz in den Semifinals erkämpfte sich auch Cara Vogt. Über die 50m Freistil kam sie in 26, 05 Sekunden auf Platz 18 weiter. Ihre Teamkollegin Leni Labarre (26,33) hatte hingegen als 29. das Nachsehen. Über die 200m Lagen wurde das deutsche Team durch Jannes Schmidt (2:08,01) vertreten, der den 33. Platz belegte.

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JEM 2025: Noelle Benkler ist Vize-Europameisterin der Junioren | Bronze für Damenstaffel

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Zum Auftakt der Junioren-Europameisterschaften im slowakischen Samorin gab es direkt Medaillenglanz fürs deutsche Team. So brachte Noelle Benkler über die 400m Lagen eine klasse Leistung ins Becken und verdiente sich damit die Silbermedaille.

Ihre Zeit von 4:39,01 Minuten bedeutet die schnellste Zeit einer deutschen Schwimmerin seit fast zehn Jahren. 2016 war zuletzt Franziska Hentke (4:38,56) knapp schneller gewesen. Gleichzeitig liegt diese Zeit fast drei Sekunden unterhalb der Normzeit für die diesjährigen Weltmeisterschaften – im Qualifikationszeitraum hatte diese Benkler noch verpasst.

Geschlagen geben musste sich die junge Deutsche lediglich der Britin Amalie Smith, die in 4:37,02 Minuten einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte. Die zweite deutsche Finalistin, Laura Sophie Kohlmann (4:44,48), belegte einen guten vierten Platz hinter Vivien Jackl (4:40,40) aus Ungarn.

Eine weitere Medaille erkämpfte die deutsche 4x100m Freistilstaffel der Frauen in der Besetzung Linda Roth, Leni Labarre, Zara Selimovic und Svenja Götting. Das deutsche Quartett holte sich in 3:42,36 Minuten mit lediglich 0,2 Sekunden Vorsprung auf die britische Mannschaft die Bronzemedaille. Schneller waren nur die Teams aus Spanien (3:41,29) und Italien (3:41,69). Die deutschen Männer hatten sich heute Morgen nicht für den 4x100m Freistil-Endlauf qualifizieren können. In diesem gewann Italien (3:18,34) vor Frankreich (3:19,26) und Großbritannien (3:20,00)

Morgen werden wir wieder mehrere deutsche Athleten im Kampf um die Medaillen erleben. Besonders die Brustspezialisten wussten dabei über die 50m Brust zu überzeugen: Bei den Herren qualifizierten sich Jan Malte Gräfe (27,59) als Zweiter und Subäjr Biltaev (27,85) als Sechster für den Endlauf. Bei den Damen konnte sich Lena Ludwig (31,63) als Siebte durchsetzen, während es für Hannah Schneider (32,08) auf Rang 11 nicht für das Finale reichte. Die Halbfinalbestzeiten kamen von Nusrat Allahverdi (Türkei – 27,38) und Smilte Plytnykaite (Litauen – 31,08)

Im Halbfinale ausgeschieden ist Juliana Buttler als 15. über die 200m Freistil der Damen mit einer Zeit von 2:01,66 Minuten. Die schnellste Zeit des Feldes kam von der Italienerin Bianca Nannucci (1:59,14). Das gleiche Schicksal ereilte bei den Herren Daniel Olenberg, der die 200m Freistil in 1:50,53 Minuten auf Rang 14 beendet. Die Halbfinalbestzeit brachte Tajus Juska aus Litauen in 1:47,35 Minuten ins Wasser.

Auch die deutschen Rückensprinter konnten sich nicht für den Endlauf qualifizieren. Sowohl Mitja Bauer (13. – 25,96) als auch Fabian Mager (16. – 26,35) mussten im Halbfinale Abschied nehmen. Am schnellsten war der unter neutraler Flagge startende Georgii Iakolvev in 25,36 Sekunden. Ebenfalls das Finale verpasst hat Johannes Liebmann über die 200m Schmetterling der Herren, der in 2:00,92 Minuten Platz 12 belegte. Der Pole Blazej Dworakowski schlug in 1:58,20 Minuten als Erster im Halbfinale an.

Ohne deutsche Beteiligung fand das 50m Rücken-Halbfinale der Damen statt – dort wird morgen die Britin Blythe Kinsman (28,17) auf der Favoritenbahn vier ins Rennen gehen.

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JEM 2025: Deutsches Team bucht fünf Finaltickets zum Auftakt

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Ein volles Programm erwartet die deutschen Talente im ersten Finalabschnitt der Junioren-Europameisterschaften 2025! Insgesamt drei Teilnahmen in den Endläufen und neun Semifinaleinsätze stehen auf dem Programm.

Besonders stark präsentierten sich die Youngsters über die 400m Lagen der Damen. Mit Laura Sophie Kohlmann (3. 4:45,35), Noelle Benkler (5. - 4:46,28) und Leni von Bonin (7. - 4:51,54) gelang es gleich drei deutschen Schwimmerinnen, sich unter den Top Acht zu platzieren. Da aber pro Nation nur Zwei die Vorläufe überstehen können, hatte Leni von Bonin das Nachsehen.

Spannend wird heute zudem der Auftritt der 4x100m Freistildamen. Im Vorlauf buchten Cara Vogt, Leni Labarre, Zara Selimovic und Svenja Götting auf Platz vier in 3:44,99 Minuten souverän das Finalticket. Die deutschen Herren kamen hingegen auf Platz 12 in 3:24,75 Minuten knappe anderthalb Sekunden hinter den Finalplätzen nicht weiter.

Für die morgige Entscheidung über die 1500m Freistil der Damen brachten sich Sydney Savannah Ferch und Julia Ackermann in Stellung. Ferch kam als Dritte in 16:33,42 Minuten weiter. Ackermann buchte ihre Endlaufteilnahme in 16:39,96 Minuten als Fünfte des Feldes.

In den heutigen Halbfinals auf den Sprintstrecken werden insgesamt sechs deutsche Talente mit von der Partie sein. So kamen über die 50m Brust Lena Ludwig (9. - 31,92), Hannah Schneider (12. - 32,01), Jan Malte Gräfe (5. - 27,83) und Subäjr Biltaev (12. - 28,23) eine Runde weiter. Zudem starten Fabian Mager (17. - 26.25) und Mitja Bauer (13. - 26,11) im Halbfinale über die 50m Rücken.

Über die 200m Freistil gelang Daniel Olenberg (14. - 1:50,36) und Juliana Buttler (17. - 2:02.48) der Sprung in die Zwischenrunde. Zara Selimovic (2:03,05) hingegen verpasste das Weiterkommen als 21. denkbar knapp um 0,3 Sekunden. Im Halbfinale über die 200m Schmetterling darf sich Johannes Liebmann (14. - 2:0,76) am Abend beweisen.

Die wichtigsten Links zur JEM Schwimmen 2025:

JEM Schwimmen 2025:  Livestreams 

JEM Schwimmen 2025: Ergebnisse, Livetiming und Zeitplan

JEM Schwimmen 2025: Meldeergebnis

JEM Schwimmen 2025: Medaillenspiegel

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Bild: Tino Henschel

Livestreams, Ergebnisse, Livetiming usw.: Die wichtigsten Links zur JEM Schwimmen 2025

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Die Junioren-Europameisterschaften in Samorin stehen an! Bis Sonntag kämpfen die besten Nachwuchsschwimmer des Kontinents bei der Junioren-EM 2025 um Meistertitel und Medaillen. Damit ihr das Geschehen bestmöglich verfolgen könnt, haben wir euch hier die wichtigsten Links zur JEM Schwimmen 2025 zusammengestellt:

JEM Schwimmen 2025:  Livestreams 

JEM Schwimmen 2025: Ergebnisse, Livetiming und Zeitplan

JEM Schwimmen 2025: Medaillenspiegel

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Bild: Tino Henschel

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Freiwasser-DM: Wenske und Korolev holen Meistertitel über 5km

Fabienne Wenske und Ivan Korolev haben sich zum Abschluss der Deutschen Freiwasser-Meisterschaften in Rostock die Titel über die 5km erschwommen.

Bei den Damen feierte Fabienne Wenske am Sonntag nach 59:54,20 Minuten einen klaren Start-Ziel-Sieg. Die Heidelbergerin blieb als einzige Teilnehmerin unter der Marke von einer Stunde. Yeliz Özencakir (SC Magdeburg/1:00:58,81) und Lisa Sophie Richter (SV Halle/1:00:59,94) komplettierten im sachsen-anhaltinischen Nachbarschaftsduell das Podium.

Deutlich spannender ging es im Rennen der Herren zu. Hier fiel die Entscheidung erst auf den letzten Metern. Der Magdeburger Ivan Korolev hatte nach 55:56,52 Minuten letztlich die Hand um anderthalb Sekunden vor Mika Kovács (55:58,14) vom SC Freital und dem Chemnitzer Nachwuchsnationalschwimmer Moritz Erkmann (56:02,67) an der Anschlagmatte.

Bild: Symbolfoto / Archiv

Gose, Wellbrock und Köhler feiern weitere Siege in Rom

Zum Auftakt des Sette Colli Meetings in Rom hatte Angelina Köhler mit ihrem Deutschen Rekord über die 50m Schmetterling für ein Achtungszeichen gesorgt und auch an den weiteren Tagen glänzten die deutschen Top-Schwimmer unter der Sonne Italiens. Florian Wellbrock trug sogar doppelt Gold davon.

Über die 1500m Freistil setzte sich der Olympiasieger von Tokio in 14:53,59 Minuten souverän gegen seinen italienischen Dauerkonkurrenten Gregorio Paltrinieri (14:58,22). Auch über die 800m Freistil (7:49,99) triumphierte Wellbrock bei der Sette Colli Trophy.

Isabel Gose fügte ihrer Medaillensammlung ebenfalls doppeltes Edelmetall hinzu. Über die 400m Freistil war die Magdeburgerin in Rom in 4:07,59 Minuten nicht zu schlagen und ließ die Konkurrenz um fast vier Sekunden hinter sich. Zuvor hatte sie über die 800m Freistil (8:23,86) Silber hinter Simona Quadarella (8:21,99) geholt.

Angelina Köhler ließ dem 50m-Schmetterlings-Triumph auch den Sieg über die doppelte Distanz folgen. In 57,07 Sekunden gewann die Berlinerin souverän die 100m Schmetterling. Zudem belegte sie über die 50m Freistil (25,25) den fünften Platz.

Nah dran am Podest war auch Luca Nik Armbruster. Über die 50m Schmetterling kam er in 23,41 Sekunden auf Platz vier bis auf zwei Zehntel an die Medaillen heran. Platz fünf gab es zudem für Melvin Imoudu über die 50m Brust (27,41). Nicole Maier wurde über die 100m Freistil in 55,89 Sekunden Siebte.

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Gose, Wellbrock und Köhler feiern weitere Siege in Rom

Zum Auftakt des Sette Colli Meetings in Rom hatte Angelina Köhler mit ihrem Deutschen Rekord über die 50m Schmetterling für ein Achtungszeichen gesorgt und auch an den weiteren Tagen glänzten die deutschen Top-Schwimmer unter der Sonne Italiens. Florian Wellbrock trug sogar doppelt Gold davon.

Über die 1500m Freistil setzte sich der Olympiasieger von Tokio in 14:53,59 Minuten souverän gegen seinen italienischen Dauerkonkurrenten Gregorio Paltrinieri (14:58,22). Auch über die 800m Freistil (7:49,99) triumphierte Wellbrock bei der Sette Colli Trophy.

Isabel Gose fügte ihrer Medaillensammlung ebenfalls doppeltes Edelmetall hinzu. Über die 400m Freistil war die Magdeburgerin in Rom in 4:07,59 Minuten nicht zu schlagen und ließ die Konkurrenz um fast vier Sekunden hinter sich. Zuvor hatte sie über die 800m Freistil (8:23,86) Silber hinter Simona Quadarella (8:21,99) geholt.

Angelina Köhler ließ dem 50m-Schmetterlings-Triumph auch den Sieg über die doppelte Distanz folgen. In 57,07 Sekunden gewann die Berlinerin souverän die 100m Schmetterling. Zudem belegte sie über die 50m Freistil (25,25) den fünften Platz.

Nah dran am Podest war auch Luca Nik Armbruster. Über die 50m Schmetterling kam er in 23,41 Sekunden auf Platz vier bis auf zwei Zehntel an die Medaillen heran. Platz fünf gab es zudem für Melvin Imoudu über die 50m Brust (27,41). Nicole Maier wurde über die 100m Freistil in 55,89 Sekunden Siebte.

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Freiwasser-DM 2025: Die Champions des ''Nachwuchstages''

Am zweiten Tag der deutschen Freiwassermeisterschaften in Rostock stand am Samstag vor allem der Nachwuchs im Vordergrund. Die Schwimmer und Schwimmerinnen der Jahrgänge 2013 bis 2009 absolvierten die 2,5km Distanz. Im 4x 1,25km Staffel Mixed Event gab es klare Entscheidungen.

Zu Beginn des Wettkampftages gingen die männlichen Athleten an den Start. Über die 2,5km Distanz war hier Marc Pöschmann vom Dresdener SC in 29:09,34 Minuten der schnellste des Feldes und des Jahrgangs 2009. Im Rennen der Damen ging der Gesamt- und Jahrgangssieg an Liska Sophie Richter vom  SV Halle / Saale in 30:16,64 Minuten.

Bei den Wettbewerben der 4x 1,25km Staffel Mixed schwamm der SC Chemnitz zum Sieg in der offenen Klasse. In der Besetzung Aliyah Hösel, Melina Nitschke, Jonas Kusche und Moritz Erkmann schwamm das Team nach 57:50,67 Minuten ins Ziel. Zu diesem Sieg schwammen die Chemnitzer mit satten 22 Sekunden Vorsprung vor den beiden Teams der TPSK Köln.

Der Sieg der 4x 1,25km Jugendstaffeln Mixed ging an Nika Benkler, Aninika Dewdney, Sean Dániel Bettingen und Max Dieckmann von der SG Stadtwerke München (58:24,97). Silber ging an die SG Frankfurt (1:00:00:36,60), Bronze an die SG StoBa (1:00:57,73).

Alle Champions des Tages:

2,5km Männlich:

  • 2013: Yannick Kastner W98 Hannover - 33:01,54 Minuten
  • 2012: Franz Markutzik Hofheimer SC - 31:33,87 Minuten
  • 2011: Akram Ammar Wasserfreunde Spandau04 - 29:23,02 Minuten
  • 2010: Yessin Ammar Wasserfreunde Spandau04 - 29:16,24 Minuten

2,5km Weiblich

  • 2013: Luna Tittmann SC Chemnitz - 35:12,23 Minuten
  • 2012:Amelie Rühl SG Frankfurt - 32:51,67 Minuten
  • 2011: Linja Marie Weinberger SG Regio Freiburg - 32:45,01
  • 2010: Renee Geihe STV Limbach-Oberfrohna - 30:58,40 Minuten

Bild: Symbolfoto / Christian Gold

Gold, 2xSilber, Bronze! Glänzender U23-EM-Abschluss fürs deutsche Team

Nach Gold über die 1500m Freistil verlief für Sven Schwarz auch die Mission Titelverteidigung bei den U-23 Europameisterschaften besonders erfolgreich. Zum Abschluss der dreitägigen Titelkämpfe in Samorin jubelte das deutsche Team über einen kompletten Medaillensatz auf den Einzelstrecken - hinzu kam zudem eine Staffelmedaille. 

Über die 800m Freistil wurde Sven Schwarz eindrucksvoll seiner Favoritenrolle gerecht. In 7:38,98 Minuten setzte sich der frischgebackene Europarekordhalter nicht nur um gut 15 Sekunden gegenüber der Konkurrenz durch, sondern schwamm bis auf wenige Zehntel an seine eigene Rekord- und Weltjahresbestzeit heran. Der zweite deutsche Starter Arne Schubert (7:56,94) untermauerte das starke deutsche Ergebnis auf Platz 5 

Silber gab es für Nina Holt über die 100m Freistil der Damen. In 54,01 Sekunden musste sich die Olympiateilnehmerin und WM-Fahrerin lediglich der Niederländerin Milou van Wijk geschlagen geben, die in 53,66 Sekunden zum U23 EM-Titel schwamm. 

Marian Plöger bescherte dem deutschen Team über die 1500m Freistil zudem noch eine Bronzemedaille. In 16:32,40 Minuten musste Plöger, die mittlerweile in den USA trainiert und bei der JEM 2023 über die selbe Strecke ebenfalls Bronze gewann, nur der Griechin Artemis Vasilaki (16:22,20) und der Polin Klaudia Tarasiewicz (16:26,58) den Vortritt lassen. 

Über die 200m Lagen schrammte der Vorlaufschnellste Jeremias Pock nur um neun Hundertstel an den Medaillen vorbei, wurde in 2:00,65 Minuten aber dennoch guter Vierter. Auf dem sechsten Platz landete im selben Rennen, welches der Ungar Dominik Torok (2:00,00) zu seinem Gunsten entschied, der U23-Europameister über die 400m Lagen Cedric Büssing (2:01,10). 

Nur wenige Zehntel zu einem Platz auf dem Podium fehlten auch Kenneth Bock über die 100m Brust. In 1:01,25 Minuten beendete der Potsdamer das Rennen auf Platz 6. Der Sieg ging an den Österreicher Luka Mladenovic, der in 59,97 Sekunden als Einziger die Minutenmarke knackte. 

Für einen glänzenden Abschluss für das deutsche Team sorgte in der letzten Entscheidung die 4x100m Freistil Mixedstaffel. Das Quartett um Julian Koch (49,77), Martin Wrede (48,49), Julianna Bocska (55,64) und Nina Holt (53,26) schlug in 3:27,16 Minuten nur hauchdünne drei Hundertstelsekunden hinter der Goldstaffel aus Ungarn an. Das Podium komplettierte das Team aus Großbritannien (3:27,93). 

Für einen Paukenschlag aus internationaler Sicht sorgte David Popovici über die 100m Freistil. In 46,71 Sekunden begeisterte der rumänische Star-Schwimmer und ehemalige Weltrekordhalter mit der zweitschnellsten je geschwommenen Zeit und stellte gleichzeitig einen neuen Europarekord auf. Lediglich der Chinesische Olympiasieger Pan Zhanle war bei seinem Weltrekord-Kracher in Paris (46,40) schneller. 

In den weiteren Finals ohne deutsche Beteiligung wurde unter anderem der amtierende Weltmeister über die 50m Schmetterling Diogo Ribeiro seiner Favoritenrolle gerecht. In 23,01 Sekunden schmettere der 20-jährige Portugiese souverän zu Gold. Bei dem Damen triumphierte über die 50m Schmetterling Roos Vanotterdijk (25,63) aus Belgien. Ebenfalls siegreich waren Jack Skerry (53,35) über die 100m Rücken und seine britische Teamkollegin Honey Osrin (2:11,28) über die 200m Rücken. Gold für Dänemark sicherte sich Clara Rybak-Andersen (2:23,89) über die 200m Brust der Damen. 

Für das deutsche Team verliefen die U-23 Titelkämpfe mit fünf EM-Titel, zweimal Silber, einer Bronzemedaille sowie zahlreichen Finalteilnahmen äußerst erfolgreich und lassen hoffnungsvoll auf die weiteren internationalen Saisonhöhepunkte blicken. 

Die weiteren Ergebnisse des deutschen Teams: 

  • 100m Rücken männlich: 13. Cornelius Jahn (55,46), 19. Vincent Passek (56,01)
  • 100m Freistil männlich: 13. Julian Koch (49,60), 14. Martin Wrede (49,61), 17. Philipp Peschke (50,14), 18. Timo Sorgius (50,15)
  • 200m Rücken weiblich: 11. Lise Seidel (2:16,36), 17. Maya Werner (2:19,37)
  • 100m Freistil weiblich: 15. Julianna Bocska (55,93), 17. Nina Jazy (56,29)
  • 50m Schmetterling männlich: 29. Louis Schubert (24,60)
  • 200m Lagen männlich: 10. Louis Dramm (2:02,00), 15. Finn Hammer (2:02,32)

Bild: Tino Henschel

U23-EM: Cedric Büssing verteidigt Titel | Zweites Gold für Maya Werner

Zweiter Start – Zweites Gold! So sieht die Bilanz von Maya Werner am Ende des zweiten Wettkampftages der U23-EM im slowakischen Samorin aus. Über die 400m Freistil gewann die junge Deutsche in 4:07,89 Minuten souverän ihren zweiten Titel und zeigt damit nach ihrem gestrigen 800m-Sieg erneut ihre starke Form. Dahinter holte Francisca Martins (4:09,03) aus Portugal Silber, Bronze ging an die Ungarin Minna Abraham (4:09,56).

Den zweiten Sieg des Tages für das deutsche Team holte Cedric Büssing über die 400m Lagen. Büssing, der auf dieser Strecke auch für die WM in Singapur qualifiziert ist und das Event auch bei der U23-EM 2023 bereits für sich entschieden hatte, schlug in 4:13,93 Minuten nur knappe 0,2 Sekunden vor dem Briten Charlie Hutchinson (4:14,12) an. Komplettiert wurde das Podium durch Dominik Torok (Ungarn – 4:15,17).

Eine weitere Medaille konnte die DSV-Mannschaft nicht verbuchen, jedoch gab es zahlreiche Finalteilnahmen. So landete Martin Wrede (22,26) auf den 50m Freistil der Herren auf dem siebten Rang. In einem engen Rennen holte der Portugiese Diogo Ribeiro (21,67) Gold vor dem Ukrainer Vladyslav Bukhov (21,74) und Superstar David Popovici (21,86).

Ebenfalls Platz sieben erschwamm Arne Schubert auf den längeren 400m Freistil (3:52,34) beim Sieg des Bulgaren Peter Mitsin (3:46,66).

Einen EM-Titel für Österreich holte Luka Mladenovic über 200m Brust in 2:10,08 Minuten. Im selben Rennen wurde der Deutsche Kenneth Bock (2:12,10) siebter.

Zudem holten Lise Seidel (1:02,00) über 100m Rücken und Vincent Passek (25,26) über die kürzeren 50m Rücken jeweils Rang acht. In beiden Rennen ging der Sieg nach Polen: bei den 100m Rücken der Damen siegte Adela Piskorska (1:00,01), über 50m Rücken der Herren Ksawery Masiuk (24,82).

Eine schnelle Zeit brachte zudem Eneli Jefimova (Estland) bei ihrem Sieg über 100m Brust der Damen in 1:06,30 Minuten ins Wasser. Flott unterwegs war auch der polnische 200m-Champion Krzysztof Chmielewski (1:54,91).

Die weiteren Finals ohne deutsche Beteiligung gewannen Milou van Wijk (Niederlande – 24,23) über 50m Freistil der Frauen, Georgia Damasioti (Griechenland – 2:09,21) über 200m Schmetterling der Frauen und die Polin Justin Kozan (4:41,57) über 400m Lagen.

Die weiteren Ergebnisse des deutschen Teams:

  • 400m Freistil weiblich: 9. Marian Plöger (4:15,75)
  • 400m Freistil männlich: 16. Noah Lerch (3:57,85), 19. Jarno Bäschnitt (3:58,65)
  • 50m Rücken männlich: 15. Cornelius Jahn (25,74)
  • 50m Freistil männlich: 26. Julian Koch (22,92), 38. Philipp Peschke (23,31), 39. Timo Sorgius (23,45)
  • 200m Brust männlich: 9. Jeremias Pock (2:13,65)
  • 50m Freistil weiblich: 9. Nina Sandrine Jazy (25,50), 10. Nina Holt (25,56), 13. Julianna Dora Bocska (25,78)
  • 200m Schmetterling männlich: 11. Louis Schubert (1:58,92)

Bild: Tino Henschel

Freiwasser-DM 2025: Lea Boy schwimmt zum 10km-Titel

Zu Beginn der Freiwasser-DM in Rostock fielen am Freitag direkt die Entscheidungen über die Olympische 10km Distanz. Im Rennen der Frauen erfüllte sich Lea Boy ihren Wunsch des ersten nationalen Titels über diese Strecke. Bei den weiteren Rennen des Tages kam es zu knappen Entscheidungen.

Als eine der erfahrensten Freiwasserschwimmerinnen Deutschlands schwamm Lea Boy in 1:59:47,49 Stunden zu ihrem aller ersten nationalen Meisterschaftstitel in der offenen Klasse über die 10km. Mit dieser Zeit schlug die Würzburger Schwimmerin ganze 2:32 Minuten vor Anna Barth (SC Magdeburg - 2:02:19,53) auf dem zweiten Platz an. Boy blieb somit die einzige Starterin unter der zwei-Stunden Marke. Das Podest komplettierte Fabienne Wenske (SV Vikar Heidelberg - 2:02:20,63).

Im 10km Rennen der Herren fiel die Entscheidung um den Meisterschaftstitel deutlich enger aus. Im Dreikampf konnte sich Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg - 1:49:49,09) erst an der Anschlagmatte gegen Jonas Kusche ( SC Chemnitz - 1:49:49,77) und Mika Kovàcs (SC Freital - 1:49:50,19) durchsetzen und die Goldmedaille gewinnen. 

Knappe Zielentscheidungen gab es zudem auch in der 7,5km Distanz zu sehen. Bei den Damen gewann Melina Nitschke von der SC Chemnitz in 1:35:23,36 Stunden vor Anouk Walther (SSG 81 Erlangen - 01:35:26,99) und Alexandra Trasse (SC Regensburg - 1:35:29,09).

Bei den Herren ging der Sieg in dieser Distanz an den SC Magdeburg vertreten durch Ivan Korolev  (1:26:13,67). Silber und Bronze gingen jeweils an Mattheo Straßburger(STV Limbach-Oberfrohna 1:26:13,72) und Moritz Erkmann (SC Chemnitz - 1:26:34,61).

2:07! 16-jähriger Japaner schwimmt Junioren-Weltrekord über 200m Brust

Japans Schwimmnachwuchs präsentiert sich in dieser Saison in bestechender Form. Bei den japanischen High School Meisterschaften sorgten zuletzt zwei 16-jährige Schwimmtalente mit Weltklassezeiten für Aufsehen. Über die 200m Brust gab es sogar einen neuen Juniorenweltrekord zu bejubeln. 

Für diesen sorgte Shin Ohashi, der in starken 2:07,27 Minuten zudem auch auf den zweiten Platz in der aktuellen Weltjahresbestenliste schwamm. Mit seiner Rekordzeit hätte der 16-Jährige, der sich zuletzt auch im Rahmen der Mare Nostrum Tour mit der internationalen Konkurrenz gemessen hatte, bei den Olympischen Spielen in Paris Bronze gewonnen. 

Auch über die 100m Brust schwamm Shin Ohashi, der bei den anstehenden Weltmeisterschaften Teil des japanischen Teams sein wird, in Rekordnähe. In 59,03 Sekunden blieb er nur zwei Hundertstel über dem Juniorenweltrekord des italienischen Olympiasiegers Nicolo Martinenghi

Mit Yumeki Kojima wusste ein zweiter japanischer Nachwuchsschwimmer von sich zu überzeugen. Über die 400m Lagen schwamm der ebenfalls 16-Jährige in 4:11,67 Minuten eine Zeit, die in Paris für einen Platz unter den Top Ten gereicht hätte. Zum Vergleich: die Bestzeit der Schwimmlegende Michael Phelps lag in der selben Altersklasse bei 4:15,20 Minuten. 

U23-EM: Sven Schwarz und Maya Werner holen EM-Gold!

Zum Auftakt der U23-Europameisterschaften im slowakischen Samorin konnte die deutsche Mannschaft direkt die ersten beiden EM-Titel verbuchen. Der 800m-Europarekordhalter Sven Schwarz gewann über die längeren 1500m Freistil in einer herausragenden Zeit von 14:38,96 Minuten. Bisher waren in diesem Jahr nur Schwarz selbst sowie sein DSV-Kollege Florian Wellbrock schneller. Moritz Bockes (15:25,25) wurde im selben Rennen Sechster. Silber ging an Emile Vincent (14:59,62) aus Frankreich und Bronze an den Italiener Filippo Bertoni (15:10,31)

Den zweiten Titel für das DSV-Team schnappte sich über die 800m Freistil der Damen Maya Werner, für die es der erste internationale Titel ihrer Karriere ist. Werner, die nach 300m die Führung übernommen hatte, war in 8:29,53 Minuten mehr als vier Sekunden schneller als die Polin Klaudia Tarasiewicz (8:33,93) auf Rang zwei. Komplettiert wurde das Podium durch Artemis Vasilaki (8:34,35) aus Griechenland. Die zweite deutsche Starterin Marian Plöger beendet das Rennen nach 8:43,49 Minuten auf Platz sechs.

Knapp die Medaillenränge verpasst hat Jarno Bäschnitt über die 200m Freistil. In 1:46,91 Minuten schlug Bäschnitt gerade einmal 0,07 Sekunden hinter dem drittplatzierten Briten Charlie Hutchison an (1:46,84) und auch die Silbermedaille des Bulgaren Petar Mitsin (1:46,48) war in Schlagdistanz. Timo Sorgius beendete das Finale in 1:47,93 Minuten auf einem guten sechsten Platz. Eine Klasse für sich war dagegen der Olympiasieger auf dieser Strecke, David Popovici. In 1:43,64 Minuten zündete der Rumäne einen echten Kracher und katapultierte sich vor Luke Hobson (USA) und Lukas Märtens an die Spitze der Weltjahresbestenliste.

Ebenfalls mit deutscher Beteiligung war das Finale über die 50m Brust der Männer. Hier belegte Jeremias Pock (28,07) beim Sieg des Österreichers Luka Mladenovic (26,72) den achten Rang.

Jeremias Pock war zudem im Finale über die 4x100m Lagen Mixedstaffel gefordert. In diesem schwamm er gemeinsam mit Lise Seidel, Julian Koch und Nina Holt in 3:50,87 Minuten auf Rang fünf. Der EM-Titel ging in dieser Staffel an Polen (3:48,25 - Adela PiskorskaDawid WiekieraAdrian JaskiewiczZuzanna Famulok)

Über die 100m Schmetterling der Damen brachte die Belgierin Roos Vanotterdijk bei ihrem Sieg in 57,10 Sekunden eine starke Zeit ins Becken und blieb damit lediglich 5 Hundertstel über ihrem eigenen Landesrekord. Vanotterdijk holte über die 50m Rücken (28,05) zudem noch eine zweite Goldmedaille. Schnell war auch der Grieche Apostolos Siskos, der die 200m Rücken der Herren in 1:55,84 Minuten für sich entschied.

Kurios war der ungarische Doppelsieg auf den 200m Freistil der Frauen. Hier schlugen die beiden Ungarinnen Nikolett Padar und Minna Abraham zeitgleich nach 1:56,03 Minuten als schnellste Schwimmerinnen an. In den weiteren Finals siegten Denis-Laurean Popescu (Rumänien – 51,48) über die 100m Schmetterling der Herren und Ellie McCartney (Irland – 2:12,50) über 200m Lagen der Damen.

Die weiteren Ergebnisse des deutschen Teams im Überblick:

  • 200m Rücken männlich: 11. Cornelius Jahn (2:01,47), 13. Finn Hammer (2:01,73), 16. Cedric Büssing (2:01,93)
  • 200m Freistil männlich: 12. Philipp Peschke (1:49,28)
  • 200m Freistil weiblich: 11. Nina Holt (2:00,93), 14. Lise Seidel (2:02,15), 17. Julianna Dora Bocska (2:03,11)
  • 100m Schmetterling männlich: 21. Louis Dramm (53,83), 26. Louis Schubert (54,07)

Bild: Tino Henschel

Angelina Köhler schmettert Deutschen Rekord in Rom

Fulminanter Auftakt der hochkarätig besetzten Sette Colli Trophy in Rom: Über die 50m Schmetterling sicherte sich Deutschlands Sprintstar Angelina Köhler am Donnerstag nicht nur den Sieg, sondern glänze auch mit einem neuen Deutschen Rekord.

In 25,55 Sekunden hielt sie ihre Konkurrenz um mehr als vier Zehntel hinter sich und verbesserte den nationalen Rekord, den sie bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin vor zwei Monaten aufgestellt hatte, um weitere sieben Hundertstel.

Isabel Gose konnte heute ebenfalls eine Medaille erschwimmen. Über die 1500m Freistil liefere sie sich ein packendes Rennen mit der Lokalmatadorin Simona Quadarella (15:54,23), musste am Ende aber ihre Gegnerin etwas davonziehen lassen. In 15:57,83 Minuten blieb Gose aus dem Training heraus gut fünf Sekunden über ihrer bei den Deutschen Meisterschaften aufgestellten Saisonbestleistung.

Einen Platz auf dem Podest gab es am Donnerstag zudem für Florian Wellbrock. Über die 400m Freistil schwamm der Magdeburger in 3:47,50 Minuten zu Silber. Der Italiener Marco de Tullio war in 3:44,89 Minuten nicht zu schlagen. Im Finale über die 100m Brust wackete Melvin Imoudu in 1:00,25 Minuten auf Platz sieben an der Minutenmarke. 

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16 deutsche Schwimm-Talente fürs European Youth Olympic Festival nominiert

Mit einem 16-köpfigen Schwimmteam wird Deutschland beim diesjährigen European Youth Olympic Festival an den Start gehen. Stattfinden wird das hochkarätige Nachwuchsevent vom 20. bis 26. Juli in Skopje (Nordmazedonien).

Beim alle zwei Jahre stattfindenden Europäischen Olympischen Jugendfestival oder kurz "EYOF" treten eine Woche lang junge Nachwuchssportler des Kontinentes in verschiedenen Sportarten gegeneinander an. Erwartet werden rund 4000 Teilnehmende aus fast 50 Nationen. 

Das deutsche Schwimm-Team fürs European Youth Olympic Festival 2025:

  • Carla Baraniskin (SG Dortmund): 100m Brust, 200m Brust, 4x100m Lagen, 4x100m Lagen Mixed
  • Karla Brosche (SC Chemnitz von 1892): 50m Freistil, 100m Freistil 4x100m Freistil, 4x100m Freistil Mixed, 4x100m Lagen, 4x100m Lagen Mixed
  • Jennifer Herfert (SC Magdeburg): 100m Freistil, 200m Freistil, 400m Freistil, 800m Freistil, 4x100m Freistil, 4x100m Freistil Mixed, 4x100m Lagen
  • Meggy Messel (SC Magdeburg): 100m Brust, 200m Lagen, 400m Lagen
  • Fanny Milbach (SSG Leipzig): 100m Rücken, 200m Rücken, 4x100m Lagen
  • Antonia Schaal* (Berliner TSC): 100m Rücken, 4x100m Freistil, 4x100m Freistil Mixed, 4x100m Lagen
  • Zarina Selimovic (SG Dortmund): 200m Freistil, 400m Freistil, 800m Freistil, 4x100m Freistil, 4x100m Freistil Mixed
  • Evelyn Wegrotzki (SG HT16 Hamburg): 100m Schmetterling, 200m Schmetterling, 200m Lagen, 4x100m Lagen
  • Theodor Büscher (SG Essen): 50m Freistil, 400m Lagen, 4x100m Freistil, 4x100m Freistil Mixed
  • Elias Himmelsbach (SSG Leipzig): 200m Schmetterling, 200m Freistil, 400m Freistil, 4x100m Freistil
  • Jannis Kube (Wasserfreunde Spandau 04): 100m Rücken, 100m Schmetterling, 100m Freistil, 4x100m Freistil, 4x100m Freistil Mixed, 4x100m Lagen, 4x100m Lagen Mixed
  • Anass Lahrach* (SV Cannstatt): 100m Rücken, 200m Rücken, 200m Lagen, 4x100m Freistil, 4x100m Lagen, 4x100m Lagen Mixed
  • Mika Leonhardt (SSG Leipzig): 100m Schmetterling, 200m Schmetterling, 400m Lagen
  • Marlon Plamann (Aqua Berlin): 100m Brust, 200m Brust, 200m Lagen, 4x100m Lagen
  • Pedro Stier (SG Neukölln Berlin): 400m Freistil, 1500m Freistil
  • Nils Woddow (Team Bochum): 50m Freistil, 100m Freistil, 200m Freistil, 4x100m Freistil, 4x100m Freistil Mixed, 4x100m Lagen

*) Nominierung unter Vorbehalt, dem DOSB liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor

Bild: Tino Henschel

Freiwasser-DM 2025: Lea Boy will ersten 10km-Meistertitel

Vom 27. bis 29. Juni finden im IGA-Park in Rostock die diesjährigen Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen statt. Laut Meldeergebnis werden insgesamt 438 Athletinnen und Athleten erwartet. Unter ihnen ist auch die mehrfache Welt- und Europameisterin Lea Boy vom SV Würzburg, die über die 10-km-Distanz an den Start geht.

Trotz zahlreicher internationaler Erfolge konnte die gebürtige Elmshornerin bislang noch keinen nationalen Meistertitel über die 10km erringen. Das möchte die für die WM in Singapur qualifizierte Boy an diesem Wochenende nachholen.

Neben der 10km-Strecke werden auch die Deutschen Meister über 5km ermittelt. Darüber hinaus gehen Deutschlands Nachwuchshoffnungen über die Distanzen 7,5 km und 2,5 km ins Rennen. Im Fokus stehen dabei vor allem jene jungen Freiwassertalente, die erst in der vergangenen Woche bei der Freiwasser-Junioren-Europameisterschaft im portugiesischen Setúbal an den Start gegangen sind.

Zusätzlich zum normalen Wettkampfprogramm werden am Samstagmittag insgesamt 12 Schwimmer der Special Olympics auf zwei verschiedenen Streckenlängen gegeneinander antreten. Dabei handelt es sich um Sportler mit geistiger oder mehrfacher Beeinträchtigung.

U23-EM: Sven Schwarz startet Mission Titelverteidigung

Vor zwei Jahren setzte Sven Schwarz mit seinem Titel über die 800m Freistil ein dickes Ausrufezeichen bei den U23-Europameisterschaften, Seitdem festigte er seine Position als einer der besten Ausdauerspezialisten des Kontinents - unter anderem mit dem Europarekord über seine Paradestrecke. Ab morgen greift Schwarz gemeinsam mit 22 weiteren Deutschen nun erneut bei der U23-EM an.

Schwimmerinnen und Schwimmer aus 42 Nationen reisen ins slowakische Samorin, um bis Samstag die besten unter sich zu ermitteln. Neben Schwarz, der über die 800 und 1500m Freistil gemeldet ist, gehören dem deutschen Team neun weitere Aktive an, die später in diesem Sommer auf bei den Weltmeisterschaften in Singapur starten werden. 

So nutzen auch Cedric BüssingTimo Sorgius und Nina Holt auch Maya WernerJulianna Dora BocskaNina Sandrine JazyLise SeidelJarno Bäschnitt und Vincent Passek die Wettbewerbe in Samorin als WM-Generalprobe. 

Bei der Premiere in Dublin vor zwei Jahren hatte das deutsche Team mit insgesamt 11 Medaillen glänzen können und sich den dritten Platz im Medaillenspiegel geschnappt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Team in diesem Jahr bei dem kompakten, dreitägigen Event präsentiert.

Das deutsche Team für die U23-EM 2025:

Frauen: Julianna Dora Bocska (SG Essen), Nina Holt (SC Magdeburg), Nina Sandrine Jazy (SG Essen), Marian Plöger (SV Cannstatt), Lise Seidel (SC Chemnitz), Maya Werner (SC Magdeburg) 

Männer: Jarno Bäschnitt (Team Bochum), Kenneth Bock (Potsdamer SV), Moritz Bockes (SG Stadtwerke München), Cedric Büssing (SG Essen), Louis Dramm (Dresdner Delphine), Finn Hammer (SG Essen), Cornelius Jahn (Ahrensburger TSV), Julian Koch (SG Essen), Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim), Vincent Passek (Berliner TSC), Philipp Peschke (SG Essen), Jeremias Pock (1. FC Nürnberg), Arne Schubert (SC Magdeburg), Louis Schubert (SSG Leipzig), Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover), Timo Sorgius (SSG Leipzig), Martin Wrede (Waspo 98 Hannover)

Zweifache Olympiateilnehmerin Leonie Kullmann gibt Karriereende bekannt

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro war Leonie Kullmann mit gerade einmal sechzehn Jahren die jüngste Schwimmerin des deutschen Teams. Bei den darauffolgenden olympischen Titelkämpfen in Tokio gelang Kullmann mit der 4x200m Freistilstaffel dann sogar der Sprung ins Finale. In dieser Woche gab die zweifache Olympionikin nun ihr Karriereende bekannt. 

Nach erfolgsgeprägten Jahren im Juniorenbereich meisterte Leonie Kullmann, die erst in Dresden und dann langezeit in Berlin und den USA trainierte, früh auch den Sprung in die Nationalmannschaft der offenen Klasse. Neben den Olympischen Spielen 2016 und 2021 verstärkte Kullmann das deutsche Team unter Anderem auch bei der Universiade, der Kurzbahn-EM und Kurzbahn-WM. 

Einen letzten großen Auftritt auf der internationalen Bühne erlebte Leonie Kullmann bei den Europameisterschaften im vergangenen Sommer, wo die Freistilspezialistin Bronze mit der 4x200m Freistil Mixedstaffel gewann. Nach der EM und der verpassten Qualifikation für ihre dritten Olympischen Spiele hatte Kullmann in den vergangenen Monaten keine Wettkämpfe mehr bestritten. 

Dass ihre Schwimmkarriere nun auch offiziell zu Ende sei, gab die 25-jährige Studentin auf Instagram bekannt: "Ich blicke mit vollem Herzen auf den ersten Teil meines Lebens zurück. Zugleich sehe ich dem nächsten Abschnitt voller Neugier und Zuversicht entgegen. Ein großes Dankeschön mit einer dicken Umarmung an alle, die mich auf diesem Weg begleitet, unterstützt und angespornt haben. Ihr seid die wärmsten Erinnerungen meiner Schwimmkarriere."

Bild: Archiv

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