Björn Kammann schmettert zur zweiten EM-Norm | Auch Matzerath reist nach Paris

Zweite DM-Medaillen mit zweiter EM-Norm - darüber durfte Björn Kammann heute am dritten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin jubeln. Über die 200m Schmetterling schnappte sich Kammann nach Bronze über die halbe Distanz nun souverän den Meistertitel und blieb 3,4 Zehntel unter der geforderten Normzeit für die Europameisterschaften in Paris. Silber schnappte sich Marc Sauer, der in 1:58,68 Minuten ebenfalls unter der Schallmauer von zwei Minuten blieb und Vorjahressieger Louis Schubert (2:00,15) auf den Bronzerang verwies. 

Für das bisherige Highlight bei den laufenden Titelkämpfen sorgte Melvin Imoudu, der über die 50m Brust mit einem neuen Deutschen Rekord (26,62) begeisterte. Mehr dazu gibt es hier: DEUTSCHER REKORD! Melvin Imoudu zündet Knaller bei DM

Im selben Rennen hatte aber auch Lucas Matzerath großen Grund zur Freude: In 27,30 Sekunden machte er seine EM-Qualifikation perfekt und landete auf dem Bronzerang. Zwischen die beiden Routiniers schob sich der Juniorenweltrekordhalter Malte Gräfe, der in 27,29 Sekunden wie schon im Vorlauf unter der EM-Norm blieb. 

Einen packenden Zweikampf gab es über die 200m Freistil zu sehen. In 1:46,17 Minuten setzte sich Timo Sorgius auf der letzten Bahn gegenüber Jarno Bäschnitt (1:46,50) durch. Beide dürfen diese Strecke bei den Europameisterschaften in Paris sowohl im Einzel als auch als Teil der 4x200m Staffel bestreiten – gemeinsam mit Lukas Märtens und Oliver Klemet. Das Podium komplettierte Christian Giefing (1:47,14), der als großes Nachwuchstalent in Österreich gilt und sich bereits über seine zweite DM-Medaille freuen durfte. 

Nachdem Jeremias Pock im Vorlauf über die 200m Lagen erstmals die Marke von zwei Minuten knackte, gelang dem alten wie neuen Deutschen Meister der selbe Streich noch einmal im Finale – auch wenn er in 1:59,65 Minuten ein paar Zehntel langsamer unterwegs war. Ebenfalls unter die Zwei-Minutenmarke schwamm Cedric Büssing (1:59,74) der ebenso wie der Drittplatzierte Finn Hammer (2:00,44) unter der geforderten EM-Norm in der offenen Klasse blieb.

Aber nicht nur über die 200m Lagen der Männer sind nach den heutigen Finals nun alle vier möglichen Startplätze für die EM in Paris gefüllt. Gleiches gelang auch den schnellsten Rückensprintern des Landes, wo es ebenfalls zu einem Hundertstelduell um Gold kam. Um gerade einmal vier Hundertstelsekunden machte Vincent Passek (24,85) seinem Berliner Trainingspartner Ole Braunschweig (24,89) die Titelverteidigung streitig. Braunschweig legte bei dieser DM ausschließlich den Fokus auf die 50m Rücken und kann dem weiteren Saisonverlauf nun mit einer Silbermedaille in der Tasche entgegenblicken. Auf den Bronzerang schwamm sich Fritz Dietz (25,20), der ebenso wie Cornelius Jahn (25,29) das deutsche Rückenquartett in Paris verstärken dürfte.  

Bei den Damen konnte Isabel Gose ihre beeindruckende Titelserie ausbauen. Zudem gab es eine packende Entscheidung um die Staffelplätze der 4x200m Freistil sowie zwei Titelpremieren. Mehr dazu gibt es hier: Schwimm-DM 2026: Isabel Gose feiert Titel-Hattrick in Berlin 

 

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Bild: Tino Henschel

Schwimm-DM 2026: Isabel Gose feiert Titel-Hattrick in Berlin

Dritter Tag, dritter Titel für Isabel Gose bei den Deutschen Meisterschaften: Mit einem Sieg über die 200m Freistil machte die Olympia-Medaillengewinnerin am Samstag ihren Titel-Hattrick in Berin perfekt.

Die 400 und 1500m Freistil hatte die Magdeburgerin in den zurückliegenden Tagen bereits für sich entschieden und stieg auch über die 200m als klare Favoritin auf den Block. Doch ein Selbstläufer war das heute nicht: In 1:57,69 Minuten schlug Gose nur 16 Hundertstel vor Nicole Maier (1:57,85) an. "Ich bin happy, nochmal Deutsche Meisterin zu sein und schon ein bisschen stolz", freute sich Gose nach dem spannenden Rennen.

Dahinter blieben auch Nina Holt (1:58,11), Maya Tobehn (1:58,73) und Maya Werner (1:59,15) unter der Normzeit zur Qualifikation für die Schwimm-EM. Kurios: Im Kampf um die Einzelstartplätze bei den Europameisterschaften hat Maya Werner damit zwar das Nachsehen gegenüber Gose, Maier, Holt und Tobehn. Da sie aber im Vorlauf bereits stark vorgelegt hatte und für die Staffel der Durchschnitt aus Vor- und Endlauf entscheidend ist, liegt Werner im Ranking für die 4x200m-Staffel bei den Europameisterschaften an dritter Stelle und darf damit auch weiter auf einen Staffeleinsatz hoffen. Da die Magdeburgerin zudem bereits über die 400 und 1500m Freistil qualifiziert ist, wird sie ohnehin Teil des EM-Teams sein. Es wird also spannend, wie die Verantwortlichen des Deutschen Schwimm-Verbandes die Staffel letztlich besetzen.

Für Isabel Gose war der heutige 200m-Sieg bereits der 14. Titel bei Deutschen Meisterschaften. Auch Anna Elendt zog am Samstag mit dieser Hausmarke gleich. Über die 50m Brust war die in den USA trainierende Weltmeisterin in 30,54 Sekunden eine Klasse für sich und hielt ihre Verfolgerinnen Lena Ludwig (31,45) und Klara Antok (32,01) klar hinter sich. Zudem schwamm Elendt damit auch unter die EM-Norm über die 50m Brust (31,00).

In starker Form präsentiert sich im Berlin weiterhin Linda Roth. Die Neu-Magdeburgerin schwamm über die 200m Lagen in 2:12,47 Minuten zum Sieg und machte damit nach ihrem 400m-Triumph das Lagendoppel in Berlin perfekt. Zudem blieb sie klar unter der Normzeit für die Schwimm-EM, die zuvor im Qualifikationszeitraum auch Noelle Benkler bereits unterboten hatte. Die Heidelbergerin sicherte sich heute in 2:13,14 Minuten die Silbermedaille vor Laura Sophie Kohlmann (2:15,45) von der SG Essen.

Ein Achtungszeichen setzte am Samstag auch die junge Chemnitzerin Yara Fay Riefstahl. Über die 200m Schmetterling schwamm die 17-Jährige in einem spannenden Finale zu ihrem ersten Deutschen Meistertitel bei den Erwachsenen. Nach 2:12,42 Minuten sicherte sie sich im Anschlag die Goldmedaille vor Alina Baievych (2:12,58). Beide blieben damit knapp über der U23-Norm zur Qualifikation für die Schwimm-EM in Paris. Komplettiert wurde das Podium von der Titelverteidigerin Leni von Bonin (2:14,04).

Packend eng ging es auch im Kampf um den Titel über die 50m Rücken zu. Die Lübeckerin Viktoria Hoffmann schnappte sich hier in 29,05 Sekunden mit nur sechs Hundertsteln Vorsprung die Goldmedaille vor Lina Kröger. Nur weitere zwei Hundertstel dahinter ging Bronze an die Neuköllnerin Klara Sophie Beierling.

Bei den Herren sorgte Melvin Imoudu mit einem Deuschen Rekord über die 50m Brust für das Highlight des Tages. Mehr dazu gibt es hier --> DEUTSCHER REKORD! Melvin Imoudu zündet Knaller bei DM

Und auch darüber hinaus, begeisterten die deustchen Männer mit zahlreichen weiteren EM-Normen: Schwimm-DM 2026: Björn Kammann schmettert zur zweiten EM-Norm | Auch Matzerath reist nach Paris

 

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Bild: Tino Henschel

DEUTSCHER REKORD! Melvin Imoudu zündet Knaller bei DM

Der erste Deutsche Rekord bei der Schwimm-DM 2026 ist gefallen! In 26,57 Sekunden verbesserte Melvin Imoudu über die 50m Brust die bisherige Rekordmarke um fünf Hundertstelsekunden.

Bereits im Vorlauf war der Titelverteidiger bis auf sechs Hunderstel an seinen eigenen Rekord herangeschwommen und legte nun im Finale das entsprechende Fünkchen drauf. Deutscher Rekord, zweites DM-Gold in dieser Woche und erneut unter der Normzeit für die Schwimm-EM – ein wahrlich erfolgreicher Tag für Deutschlands schnellsten Brustschwimmer. Auch die internationale Konkurrenz dürfte einen Blick auf Imoudu's Leistung werfen, der sich mit seinem Rekord nun an dritter Position in der Weltjahresbestenliste einreiht. 

Alles Weitere zu den heutigen Finals folgt in Kürze hier auf www.swimsportnews.de.

 

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Bild: Tino Henschel

 

Silber! Podestplatz für Lea Boy beim Freiwasser-Weltcup | Auch Wellbrock unter Top Ten

Es ist bereits die zweite Medaille für Lea Boy beim diesjährigen Freiwasser-Weltcup. Nach Bronze zum Weltcup-Auftakt über die 10km, begeisterte Boy auf Ibiza an diesem Wochenende nun mit Silber im Knockout Sprint. Und auch Florian Wellbrock durfte sich über eine vordere Platzierung freuen. 

Beim Knockout Sprint werden die Medaillenränge über drei Runden hinweg ermittelt. Erst werden 1500m geschwommen, dann 1000m und zum krönenden Abschluss ein 500m Rennen. Das Ganze folgt einem Eliminierungsprinzip: Nach jeder Runde scheiden die langsamsten Schwimmer*innen aus. 

Lea Boy zeigte drei starke Rennen und wurde dafür am Ende mit der Silbermedaille belohnt. Den Sieg sicherte sich wie schon im gestrigen 10km Rennen Moesha Johnson, die bei der WM-Premiere des Knockout Sprints Bronze gewonnen hatte. Dritte wurde die Japanerin Ichika Kajomoto.  

Nachdem Florian Wellbrock gestern mit den schwierigen Bedingungen vor Ibiza zu kämpfen hatte, erlebte der vierfache Weltmeister als Neunter einen versöhnlichen Wettkampfabschluss. Auch bei den Europameisterschaften in Paris wird der Knockout Sprint in diesem Jahr Teil des Programms sein. Dem dürften die Top Drei des heutigen Tages David Betlehem, Gregorio Paltrinieri und Marc-Antoine Olivier allesamt vorfreudig entgegen blicken. Wie Johnson konnte auch Betlehem bei der zweiten Station des Freiwasser-Weltcups an diesem Wochenende gleich doppelt triumphieren. 

Für Oliver Klemet war bereits nach der zweiten Runde Schluss. Anders als Wellbrock und Boy erwartet Klemet in Paris ein Doppelstart sowohl im Freiwasser als auch im Becken. 

 

Bild: European Aquatics

Schwimm-DM 2026: Melvin Imoudu wackelt am Deutschen Rekord

Nur acht Hundertstel fehlten Melvin Imoudu in den Vorläufen des dritten Wettkampftages der Deutschen Meisterschaften, um für den ersten Deutschen Rekord bei den laufenden Titelkämpfen in Berlin zu sorgen. Zudem konnten sich mit Jeremias Pock, Fritz Dietz, Malte Gräfe und Subäjr Biltaev vier neue Namen für das deutsche EM-Team empfehlen. 

Über die 50m Brust setzte Imoudu in 26,68 Sekunden ein lautstarkes Achtungszeichen auf den Weg zu einer möglichen Titelverteidigung. Doch der Deutsche Rekordhalter blieb nicht als einziger Schwimmer unter der geforderten Normzeit für die Europameisterschaften in Paris. Gleiches gelang auch Juniorenweltrekordler Malte Gräfe, der in 27,19 Sekunden mit einem neuen Altersklassenrekord im Jahrgang 2007 glänzte. Und auch Subäjr Biltaev konnte in 27,54 Sekunden die U23-Norm um exakt eine Hundertstel unterbieten. Lucas Matzerath (27,50) fehlten hingegen erneut 1,5 Zehntelsekunden, um seine erste EM-Norm zu knacken. 

Auch bei den Damen wird das deutsche Team bei den Europameisterschaften über die 50m Brust vertreten sein. In 30,57 Sekunden fügte Weltmeisterin Anna Elendt ihrem EM-Programm eine weitere Strecke hinzu und darf am Abend auf ihr zweites Gold bei der laufenden DM hoffen. 

Das erste Mal unter der Schallmauer von zwei Minuten blieb Jeremias Pock über die 200m Lagen. In 1:59,37 Minuten setzte der Vorjahressieger mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung die schnellste Zeit ins Becken und kann darüber hinaus optimistisch auf eine EM-Nominierung blicken. Nach Gold und EM-Norm über die 400m Lagen fehlten Cedric Büssing (2:01,71) am Morgen lediglich 21 Hundertstel zur U23-Norm. Diese hatte am letzten Wochenende bereits Finn Hammer (2:02,45) unterbieten können, der ebenfalls souverän ins Finale schwamm. Seine bereits fünfte Norm für die JEM knackte Mitja Bauer in 2:03,01 Minuten. 

Die Damen ließen es auch auf der Lagenstrecke in den Vorläufen verhältnismäßig ruhig angehen. Auf Bahn Vier wird sich Laura Sophie Kohlmann (2:18,39) im Finale dann erneut Noelle Benkler (2:19,20) und Linda Roth (2.20,11) stellen. Alle drei hatten bereits über die 400m Lagen die Medaillen unter sich ausgemacht. 

Mit großer Spannung werden in den heutigen Finals auch die Entscheidungen über die 200m Freistil erwartet, wo es neben den Einzelstartplätzen auch um mögliche Staffelbesetzungen geht. Mit Isabel Gose (1:59,19) und Maya Werner (1:59,26) schoben sich gleich zwei Schwimmerinnen im Rennen um die EM-Plätze an Nina Holt (2:00,82) vorbei, die aktuell als fünftschnellste Normerfüllerin gelistet ist. Eine Chance bleibt der Titelverteidigerin aber noch, sich unter die Top Vier zu schieben.

Auch bei den Herren sind bereits alle vier Startplätze gefüllt. Hier hab es in den Vorläufen aber keine personellen Veränderungen. Die beiden Vorlaufschnellsten Timo Sorgius (1:46,76) und Jarno Bäschnitt (1:47,30) bestätigten jeweils die bereits erfüllten Normzeiten. 

Auf den 50m Rücken der Männer stand erneut das Generationsduell zwischen Ole Braunschweig (24,75) und Vincent Passek (24,78) im Vordergrund, das dieses Mal zu Gunsten von Braunschweig ausging. Beide konnten sich bereits am letzten Wochenende für die Europameisterschaften qualifizieren und bekommen nun Gesellschaft von Fritz Dietz, der in 25,17 Sekunden unter der U23-Norm blieb. 

In Abwesenheit der Titelverteidigerin Lise Seidel sprintete Lina Kröger in 29,13 Sekunden zur schnellsten Zeit der Vorläufe über die 50m Rücken bei den Damen. Am ersten DM-Tag hatte Kröger bereits Silber über die doppelte Strecke gewonnen. 

Auf den 200m Schmetterling der Damen erwartet uns im Finale womöglich ein packender Dreikampf zwischen Yara Fay Riefstahl (2:13,29), Linda Roth (2:13,58) und Alina Baievych (2:14,39). Aber auch die Titelverteidigerin Leni von Bonin schmetterte in 2:17,90 Minuten souverän in den Endlauf. 

Nach Bronze über die 100m Schmetterling steht Björn Kammann (1:58,82) über die doppelte Strecke nun als Favorit im Finale und könnte dort auch die EM-Norm von 1:57,00 Minuten angreifen. Konkurrenz bekommt Kammann dabei unter anderem von Vorjahressieger Louis Schubert (2:01,56). 

 

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Bild: Tino Henschel

JEM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Nach DM-Tag 2)

Der zweite Wettkampftag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin brachte auch zwei weitere Normerfüllungen für die Europameisterschaften der Junior*innen hervor. 

Über die 100m Freistil knackte Nils Nolte bereits seine dritte Normzeit. In der Vorwoche war dem Berliner dies schon auf den 200m und 400m Freistil gelungen – auf der 200m Strecke mit einem neuen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen. 

Über seine erste JEM-Norm durfte sich Seungmin Oh freuen, der das deutsche Team in München über die 100m Brust als dritter Schwimmer verstärken wird. 

Zwei weitere Wettkampftage bleiben den Nachwuchstalenten noch, sich weitere Tickets für die JEM zu sichern. 

 

Diese JEM-Normen wurden bislang unterboten (Stand 24.04.26):

Damen Jahrgang 2008

Damen Jahrgang 2009/10

Strecke

Männer alle Jahrgänge

25,50

25,80

Leonie Mau (25,67)

Lara Vandenhirtz (25,70)

50m Freistil

23,00

Larus Thiel (22,52)

55,60

Linda Roth (54,30)

56,20

100m Freistil

50,50

Georg-Alexander Kloss (50,01)

Mitja Bauer (50,27)

Nils Nolte (50,34)

2:00,60

2:02,27

Juliana Buttler (2:00,77)

200m Freistil

1:50,90

Nils Nolte (1:48,03)

Rudolf Bordas (1:50,31)

4:15,00

4:16,50

Juliana Buttler (4:11,45)

Zarina Selimovic (4:15,98)

400m Freistil

3:54,00

Nils Nolte (3:52,63)

Rudolf Bordas (3:53,59)

Simon Brugger (3:54,00)

8:41,80

8:51,90

Juliana Buttler (8:44,85)

800m Freistil

8:07,00

16:45,80

16:58.00

1500m Freistil

15:33,00

Mattheo Straßburger (15:32,52)

27,10

Yara Fay Riefstahl (26,68)

27,30

Lara Vandenhirtz (27,18)

50m Schmetterling

24,40

1:00,00

Yara Fay Riefstahl (58,23)

1:00,73

100m Schmetterling

54,20

2:13,20

Yara Fay Riefstahl (2:12,43)

2:13,60

200m Schmetterling

2:01,50

28,80

29,00

50m Rücken

25,80

Mitja Bauer (25,65)

1:02,00

1:02,80

100m Rücken

56,10

Mitja Bauer (54,61)

Fabian Mager (56,08)

2:13,30

2:14,70

200m Rücken

2:02,40

Mitja Bauer (1:59,34)

31,70

31,90

50m Brust

28,30

Louis Hoffmann (28,09)

1:09,40

1:10,20

100m Brust

1:03,00

Louis Hoffmann (1:00,74)

Lius Pepe Baumeister (1:02,80)

Seungmin Oh (1:02,91)

2:29,00

2:31,40

200m Brust

2:17,00

Louis Hoffmann (2:16,32)

Hugo Engelien (2:16,45)

2:16,50

 

2:18,00

Laura Sophie Kohlmann (2:16,75)

Mira Helget (2:17,71)

200m Lagen

2:04,20

4:49,50

Linda Roth (4:43,20)

 

4:53,50

Laura Sophie Kohlmann (4:45,79)

Mira Helget (4:47,46)

400m Lagen

4:27,10

Jannes Schmidt (4:26,69)

Sollten wir Normerfüllungen übersehen haben, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis. 

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026 

 

Bild: swimpixel

Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Nach DM-Tag 2)

Über gleich fünf Normerfüllungen durften sich die 100m Freistil Damen am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin freuen. Neu auf den EM-Zug aufspringen konnte hier Nicole Maier, die bereits bei den Olympischen Spielen in Paris mit von der Partie war. 

Zudem sammelten Linda Roth, Nina Holt und Julianna Dora Bocska weitere EM-Tickets, während bei den Männern Kaii Winkler seine zweite Normzeit knackte.

Neben Winkler und Roth auf der Freistilstrecke sicherten sich auch Melvin Imoudu und Anna Elendt mit ihren souveränen Siegen über die 100m Brust einen Platz in den deutschen Lagenstaffeln für die Europameisterschaften. Und auch die Besetzung der 4x100m Freistilstaffeln scheint nun in trockenen Tüchern zu sein. 

Als Startschwimmer der Lagenstaffel konnte sich Timo Sorgius für den vierten verbliebenen Startplatz über die 100m Rücken empfehlen – für Sorgius bereits die vierte EM-Norm.  

Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden bislang unterboten (Stand 24.04.26): 

Frauen

Strecke

Männer

25,00

Angelina Köhler (24,81)

Julianna Dora Bocska (25,04)*

Nina Holt (25,06)*

Nina Jazy (25,15)*

50m Freistil

22,10

Martin Wrede (22,18)*

54,60

Linda Roth (54,30)

Nina Holt (54,38)

Nicole Maier (54,47)

Julianna Dora Bocska (54,57)

100m Freistil

48,90

Kaii Winkler (48,16)

Josha Salchow (48,49)

Timo Sorgius (49,08)*

1:59,60

Maya Tobehn (1:58,69)

Linda Roth (1:59,02)

Nina Holt (2:00,02)*

200m Freistil

1:47,20

Lukas Märtens (1:45,67)

Jarno Bäschnitt (1:46,69)

Oliver Klemet (1:46,79)

Timo Sorgius (1:47,07)

4:08,40

Isabel Gose (4:02,92)

Maya Werner (4:06,18)

Juliana Buttler (4:11,45)*

Leonie Märtens (4:11,79)*

400m Freistil

3:46,60

Lukas Märtens

Oliver Klemet (3:43,14)

Johannes Liebmann (3:44,59)

Sven Schwarz (3:46,52)

8:32,20

Isabel Gose (8:24,69)

Maya Werner (8:31,08)

800m Freistil

7:48,90

Sven Schwarz

Lukas Märtens

Johannes Liebmann (7:37,94)

Oliver Klemet (7:45,66)

16:17,30

Isabel Gose (15:55,04)

Maya Werner (16:16,30)

Leonie Märtens (16:23,57)*

1500m Freistil

15:04,70

Sven Schwarz

Johannes Liebmann (14:39,67)

Oliver Klemet (14:41,71)

26,25

Angelina Köhler

50m Schmetterling

23,45

Luca Armbruster (23,29)

Ole Eidam (23,41)

Josha Salchow (23,42)

58,60

Angelina Köhler (56,35)

Yara Fay Riefstahl (58,23)

100m Schmetterling

52,00

Luca Armbruster (51,60)

Kaii Winkler (51,73)

Björn Kammann (51,78)

Josha Salchow (51,89)

2:11,00

200m Schmetterling

1:57,00

28,25

50m Rücken

25,15

Vincent Passek (24,63)

Ole Braunschweig (24,70)

1:00,40

100m Rücken

54,40

Cornelius Jahn (53,97)

Vincent Passek (54,31)

Timo Sorgius (54,54)*

Mitja Bauer (54,61)*

2:11,80

Lise Seidel (2:12,29)*

Maya Werner (2:12,77)*

200m Rücken

1:58,10

Lukas Märtens (1:55,87)

31,00

50m Brust

27,35

Melvin Imoudu (27,08)

1:06,80

Anna Elendt

100m Brust

59,70

Melvin Imoudu (59,33)

2:26,10

Lena Ludwig (2:26,58)*

200m Brust

2:10,90

2:12,80

Noelle Benkler (2:12,19)

200m Lagen

2:00,60

Timo Sorgius (2:00,66)*

Finn Hammer (2:01,35)*

4:43,50

Linda Roth (4:43,20)

Noelle Benkler (4:43,38)

400m Lagen

4:15,60

Cedric Büssing (4:13,56)

Linda Roth

Nina Holt

Nicole Maier

Julianna Dora Bocska 

4x100m Freistil

Kaii Winkler

Josha Salchow

Timo Sorgius

Cornelius Jahn

Lise Seidel

Anna Elendt

Angelina Köhler

Linda Roth

4x100m Lagen

Cornelius Jahn

Melvin Imoudu

Luca Armbruster

Kaii Winkler

Fett gedruckt - sicher qualifiziert | * U23-Norm unterboten

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

Bild: Tino Henschel

Schwimm-DM 2026: Zweiter Goldstreich für Kaii Winkler

Für Kaii Winkler hat sich die Anreise aus den USA zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin schon jetzt gelohnt. Zur Halbzeit der Titelkämpfe konnte Winkler bereits seinen zweiten Meistertitel feiern und wird das deutsche Team bei den Europameisterschaften in Paris auf mindestens zwei Strecken vertreten. 

Wie schon über die 100m Schmetterling war Kaii Winkler auch über die 100m Freistil siegreich und setzte sich in 48,16 Sekunden gegenüber dem Titelverteidiger und Deutschen Rekordhalter Josha Salchow (48,71) durch. Beide dürften in Paris auch Teil der deutschen 4x100m Freistilstaffel sein, für die sich auch der Drittplatzierte Cornelius Jahn empfehlen konnte. In 49,21 Sekunden verpasste Jahn die U23-Norm nur um eine Hundertstelsekunde. Das vierte Staffelticket schnappte sich Timo Sorgius, der heute zwar nicht über die 100m Freistil am Start war, aber im Rahmen der Schweizer Meisterschaften vor zwei Wochen eine starke Leistung vorgelegt hatte. 

Ihren zweiten DM-Titel in diesem Jahr machte auch Isabel Gose perfekt. Und auch die Damen setzten über die 100m Freistil mit fünf Norm-Erfüllungen ein Achtungszeichen. Mehr dazu gibt es hier: 5x EM-Norm: Deutsche Freistildamen setzen Achtungszeichen bei Schwimm-DM 

Wie auf den 100m Freistil wurde auch über die 100m Brust der Vorjahressieger entthront. Mit einem recht deutlichen Vorsprung kürte sich Melvin Imoudu zum neuen Deutschen Meister und schwamm in 59,33 Sekunden erneut unter die EM-Norm. In Paris wird Imoudu als amtierender Europameister an den Start gehen. Olympiafinalist Lucas Matzerath verpasste hingegen die Qualifikation für die Titelkämpfe in Paris und blieb in 1:00,04 Minuten knapp über der Minutenmarke. Doch noch ist nichts entschieden, denn über die 50m und 200m Brust könnte Matzerath an diesem Wochenende noch auf den EM-Zug aufspringen. Über Bronze durfte sich Mathis Schönung freuen, der in 1:00,33 Minuten nur 13 Hundertstel über der U23-Norm blieb. 

An Spannung kaum zu übertreffen waren die 800m Freistil der Männer, wo es zum direkten Duell von Sven Schwarz und Lukas Märtens kam, die bei der WM in Singapur gemeinsam auf dem Podium gestanden haben. Im letzten Jahr hatte Schwarz bei den Deutschen Meisterschaften mit einem Europarekord begeistert - doch auch wenn dieser weiterhin in der Hand von Johannes Liebmann bleibt, wurde den Zuschauenden ein absolutes Weltklasserennen geboten. Am Ende entschieden 1,9 Zehntel über den Sieg, den nach einem Kopf an Kopf Rennen und zahlreichen Führungswechsel Sven Schwarz dann im Anschlag für sich entschied. Schwarz (7:41,12) und Märtens (7:41,31) stehen mit ihren Leistungen nun an den Plätzen Zwei und Drei in der Weltjahresbestenliste. Und auch das nächste Aufeinandertreffen winkt bereits bei den Europameisterschaften in Paris, wo auch Johannes Liebmann und Oliver Klemet das unfassbar starke deutsche Quartett verstärken werden. DM-Bronze sicherte sich Moritz Bockes, der in 7:56,34 Minuten ebenfalls schnell unterwegs war. 

Zum Abschluss triumphierte erneut der SC Wiesbaden 1911 über die 4x100m Freistilstaffel der Männer. Das Quartett um Timo Sorgius, Maurice Grabowski, Till Lasse Schröder und Adrian Eichler schwamm in 3:20,42 Minuten zu Gold, gefolgt von dem Team Bochum (3:23,12) und der SG Frankfurt (3:23,80). 

 

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Bild: HD Media

5x EM-Norm: Deutsche Freistildamen setzen Achtungszeichen bei Schwimm-DM

Auch der zweite Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften hielt weitere EM-Qualifikationen für die deutsche Schwimmelite bereit. Ein spannendes Rennen bot dabei das 100m-Freistil-Finale der Damen, in dem gleich fünf Schwimmerinnen die EM-Norm unterboten. Den Sieg sicherte sich Nina Holt in 54,38 Sekunden, knapp vor Nicole Maier (54,47) und Linda Roth (54,50), die bereits im Vorlauf mit 54,30 Sekunden einen neuen Altersklassenrekord aufgestellt hatte. Auch Julianna Bocska durfte sich mit 54,57 Sekunden über die Norm-Erfüllung (54,60) und damit über ihre EM-Nominierung freuen. Hervorzuheben ist zudem Nina Sandrine Jazy, die in 54,97 Sekunden die U23-Norm unterbot, aber aufgrund der vier Startplätze pro Nation Regelung vermutlich keinen EM-Startplatz über die 100m Freistil bekommt. 

Über 100m Brust ließ sich die amtierende Weltmeisterin Anna Elendt, die aufgrund ihres WM-Titels bereits für die EM qualifiziert ist, den DM-Titel nicht nehmen und hatte in 1:06,91 Minuten die Hände als Erste an der Wand. Lena Ludwig (1:08,08) und Celina Schmidt (1:10,22) belegten die weiteren Medaillenränge.

Keine Chance ließ Isabel Gose ihren Konkurrentinnen über die 1500m Freistil: Mit einer starken Zeit von 15:59,42 Minuten bestätigte Gose erneut die EM-Norm (16:17,30) und schwamm damit souverän zur Goldmedaille. Es ist ihr insgesamt 13. Gold bei Deutschen Meisterschaften. Silber gewann Leonie Märtens, die in 16:26,47 Minuten erneut die U23-Norm unterbot. Komplettiert wurde das Podium durch Fabienne Wenske (16:34,33).

Bei den Männern drückte Kaii Winkler den Titelkämpfen erneut seinen Stempel auf. Zudem trafen mit Sven Schwarz und Lukas Märtens über die 800m Freistil zwei Medaillengewinner der WM aufeinander. Mehr dazu gibt es hier: Schwimm-DM 2026: Zweiter Goldstreich für Kaii Winkler 

 

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Freiwasser-Weltcup: Lea Boy starke Siebte | Florian Wellbrock verpasst vordere Platzierung

Parallel zu den Deutschen Meisterschaften waren mit Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Lea Boy drei Freiwasser-Asse beim Weltcup auf Ibiza am Start. Trotz schwieriger Bedingungen machte Boy über die olympischen zehn Kilometer eine weitere Top Ten Platzierung perfekt.

Nach Bronze zuletzt beim Weltcup-Auftakt in Somabay landete Lea Boy dieses Mal auf Rang Sieben. Bis zur letzten Runde war sie Teil der Führungsgruppe, musste dann jedoch abreißen lassen und beendete das Rennen nach 2:00:51,6 Stunden. Den Sieg schnappte sich erneut die in Magdeburg trainierende Australierin Moesha Johnson (1:58:51,3) vor der Spanierin Angela Martinez Guillen (1:58:56,3) und Viktoria Mihalyvari-Farkas (1:59:01,3) aus Ungarn. 

Florian Wellbrock konnte seine Siegesserie im Freiwasser hingegen nicht fortsetzen. Der vierfache Weltmeister des vergangenen Jahres und Sieger des Weltcup-Auftakts kam in 1:54:01,6 Stunden nicht über Platz 30 hinaus. Auch Oliver Klemet musste den schwierigen Bedingungen Tribut zollen und beendete das Rennen vorzeitig. Auf dem Podium landeten der Ungar David Bethlehem (1:52:39,9), Sacha Velly (1:52:44,2) aus Frankreich sowie der Italiener Andrea Filiadelli (1:52:45,0). 

Morgen stehen auf Ibiza dann noch die Knockout Sprints auf dem Programm, die erneut eine Medaillenchance für die drei Deutschen darstellen. 

Schwimm-DM 2026: Linda Roth glänzt mit Altersklassenrekord und dritter EM-Norm

Erst gestern feierte Linda Roth über die 400m Lagen ihren ersten Deutschen Meistertitel in der offenen Klasse. Und auch der zweite Tag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin ging für die 18-jährige Magdeburgerin äußert erfolgreich weiter. Über die 100m Freistil glänzte Roth in 54,30 Sekunden mit einem neuen Altersklassenrekord, setzte die Vorlaufsbestzeit und blieb unter der geforderten EM-Norm für die offene Klasse. 

Diese konnte auch Titelverteidiger Nina Holt (54,59) ein weiteres Mal unterbieten. Nicole Maier (54,93) und Julianna Dora Bocska (55,01) machten zudem die Qualifikation der deutschen 4x100m Freistilstaffel für die Europameisterschaften in Paris perfekt. Sollte sich Bocska im Finale noch um eine Hundertstelsekunde steigern können, winkt mit der U23-Norm ein weiteres EM-Ticket. 

Auch bei den Herren wurde über die 100m Freistil eine weitere EM-Norm unterboten. Dafür sorgte Kaii Winkler, der in 48,24 Sekunden deutlich zur Vorlaufsbestzeit sprintete. Bereits letzte Woche hatte mit Josha Salchow schon der Deutsche Rekordhalter und Olympiafinalist die geforderte Normzeit unterbieten können und darf am Abend als Zweitschnellster (49,09) auf die Titelverteidigung hoffen. Nach seinem Sieg über die 100m Rücken gestern, könnte auch Cornelius Jahn in den Kampf um Edelmetall eingreifen und blieb in 49,36 nur 1,6 Zehntel über der U23-Norm. Über seine bereits dritte JEM-Norm durfte sich Nils Nolte (50,34) freuen. 

Für weltmeisterlichen Glanz sorgte der erste DM-Auftritt von Anna Elendt. Über die 100m Brust untermauerte Elendt ihre eindeutige Favoritenrolle und setzte in 1:07,00 Minuten die Topzeit der Vorläufe. Für die Europameisterschaften in Paris ist sie bereits sicher gesetzt – die Norm liegt hier bei 1:06,80 Minuten (U23 - 1:07,30). Lena Ludwig schlug in 1:08,71 Minuten als Zweite an und darf über die doppelte Strecke bereits einer EM-Nominierung entgegensehen. 

Seinen Europameistertitel könnte in Paris Melvin Imoudu verteidigen, der über die 100m Brust in 59,56 Sekunden erneut unter der geforderten Qualifikationszeit blieb. Auf die Norm von 59,70 Sekunden dürfte auch Lucas Matzerath seinen Blick gerichtet haben. Der Vorjahressieger schwamm in 1:00,23 Minuten souverän als erster Jäger von Imoudu ins Finale. Für sein erstes JEM-Ticket konnte sich derweil Seungmin Oh (1:02,91) empfehlen. Und auch Louis Hoffmann (1:01,03) und Lius Pepe Baumeister (1:02,80) untermauerten mit Normerfüllungen erneut ihren Anspruch auf einen Platz im deutschen Team für die Heim-JEM in München. 

Nur um eine Sekunde verpasste Mattheo Straßburger (8:08,10) die JEM-Norm über die 800m Freistil, die er über die 1500m bereits knacken konnte. Straßburger war am Vormittag somit der Schnellste der Zeitläufe. Am Abend folgt dann das mit Spannung antizipierte Duell der beiden WM-Medaillengewinner Lukas Märtens und Sven Schwarz. Bei den Damen entschied Marie Strohalm (17:04,39) die Zeitläufe über die 1500m Freistil für sich. 

Zudem wurden zum Abschluss der Vorläufe erneut zwei Staffeltitel vergeben. Diese sicherten sich das Team der SG Bayer (4:18,88) über die 4x100m Lagen der Frauen sowie der SC Wiesbaden 1911 (3:39,40) bei den Männern. Startschwimmer Timo Sorgius blieb hier in 54,54 Sekunden unter der geforderten U23-Norm – ob diese Leistung eine Nominierung für einen Einzelstart bei der EM über die 100m Rücken mit sich bringt, bleibt abzuwarten. 

 

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JEM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Nach DM-Tag 1)

Auch für die Europameisterschaften der Junior*innen durfte sich das deutsche Team am ersten Tag der Schwimm-DM über fleißig Zuwachs freuen. 

Während Linda Roth, Mitja Bauer, Juliana Buttler und Yara Fay Riefstahl nun mit einem Doppelstart in München (JEM) und Paris (EM offene Klasse) liebäugeln dürfen, sicherten sich Leonie Mau, Simon Brugger, Zarina Selimovic, Fabian Mager und Jannes Schmitt ihre ersten JEM-Normen. 

Bis zum Ende des Qualifikationszeitraums am Sonntag dürfte das deutsche Team für die Heim-JEM noch weiter wachsen. Pro Strecke sind bis zu vier Startplätze zu vergeben. 

 

Diese JEM-Normen wurden bislang unterboten (Stand 23.04.26 ):

Damen Jahrgang 2008

Damen Jahrgang 2009/10

Strecke

Männer alle Jahrgänge

25,50

25,80

Leonie Mau (25,67)

Lara Vandenhirtz (25,70)

50m Freistil

23,00

Larus Thiel (22,52)

55,60

Linda Roth (54,74)

56,20

100m Freistil

50,50

Georg-Alexander Kloss (50,01)

Mitja Bauer (50,27)

2:00,60

2:02,27

Juliana Buttler (2:00,77)

200m Freistil

1:50,90

Nils Nolte (1:48,03)

Rudolf Bordas (1:50,31)

4:15,00

4:16,50

Juliana Buttler (4:11,45)

Zarina Selimovic (4:15,98)

400m Freistil

3:54,00

Nils Nolte (3:52,63)

Rudolf Bordas (3:53,59)

Simon Brugger (3:54,00)

8:41,80

8:51,90

Juliana Buttler (8:44,85)

800m Freistil

8:07,00

16:45,80

16:58.00

1500m Freistil

15:33,00

Mattheo Straßburger (15:32,52)

27,10

Yara Fay Riefstahl (26,68)

27,30

Lara Vandenhirtz (27,18)

50m Schmetterling

24,40

1:00,00

Yara Fay Riefstahl (58,23)

1:00,73

100m Schmetterling

54,20

2:13,20

Yara Fay Riefstahl (2:12,43)

2:13,60

200m Schmetterling

2:01,50

28,80

29,00

50m Rücken

25,80

Mitja Bauer (25,65)

1:02,00

1:02,80

100m Rücken

56,10

Mitja Bauer (54,61)

Fabian Mager (56,08)

2:13,30

2:14,70

200m Rücken

2:02,40

Mitja Bauer (1:59,34)

31,70

31,90

50m Brust

28,30

Louis Hoffmann (28,09)

1:09,40

1:10,20

100m Brust

1:03,00

Louis Hoffmann (1:00,74)

Lius Pepe Baumeister (1:02,90)

2:29,00

2:31,40

200m Brust

2:17,00

Louis Hoffmann (2:16,32)

Hugo Engelien (2:16,45)

2:16,50

 

2:18,00

Laura Sophie Kohlmann (2:16,75)

Mira Helget (2:17,71)

200m Lagen

2:04,20

4:49,50

Linda Roth (4:43,20)

 

4:53,50

Laura Sophie Kohlmann (4:45,79)

Mira Helget (4:47,46)

400m Lagen

4:27,10

Jannes Schmidt (4:26,69)

Sollten wir Normerfüllungen übersehen haben, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis. 

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

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Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Nach DM-Tag 1)

Die Deutschen Meisterschaften wurden direkt am gestrigen ersten Wettkmapftag ihrem Ruf als krönender Abschluss der Qualifikationsphase für die diesjährige Schwimm-EM eindrucksvoll gerecht. Denn neben den ersten nationalen Meistertiteln wurden in Berlin auch zahlreiche EM-Tickets vergeben. 

Besonders stark besetzt könnte das deutsche Team für die Europameisterschaften in Paris jeweils über die 400m Freistil sowie 100m Schmetterling der Männer und 50m Freistil der Damen sein. Hier wurden jeweils alle vier möglichen Startplätze vergeben. 

Mit Kaii Winkler, Julianna Dora Bocska, Nina Jazy, Martin Wrede, Björn Kammann, Yara Fay Riefstahl, Cedric Büssing und Cornelius Jahn konnten acht weitere Aktive ihren Platz im deutschen EM-Team perfekt machen. Zudem sicherten sich Angelina Köhler, Linda Roth und Josha Salchow jeweils ihre dritte EM-Norm. 

Lediglich über die 100m Rücken der Damen wurde kein EM-Startplatz über die Normzeiten vergeben. Die frischgebackene Deutsche Meisterin Lise Seidel ist jedoch über die doppelte Strecke für die Europameisterschaften qualifiziert. 

 

Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden bislang unterboten (Stand 23.04.26): 

Frauen

Strecke

Männer

25,00

Angelina Köhler (24,81)

Julianna Dora Bocska (25,04)*

Nina Holt (25,06)*

Nina Jazy (25,15)*

50m Freistil

22,10

Martin Wrede (22,18)*

54,60

Nina Holt (54,52)

Linda Roth (54,74)*

100m Freistil

48,90

Josha Salchow (48,49)

Timo Sorgius (49,08)*

1:59,60

Maya Tobehn (1:58,69)

Linda Roth (1:59,02)

Nina Holt (2:00,02)*

200m Freistil

1:47,20

Lukas Märtens (1:45,67)

Jarno Bäschnitt (1:46,69)

Oliver Klemet (1:46,79)

Timo Sorgius (1:47,07)

4:08,40

Isabel Gose (4:02,92)

Maya Werner (4:06,18)

Juliana Buttler (4:11,45)*

Leonie Märtens (4:11,79)*

400m Freistil

3:46,60

Lukas Märtens

Oliver Klemet (3:43,14)

Johannes Liebmann (3:44,59)

Sven Schwarz (3:46,52)

8:32,20

Isabel Gose (8:24,69)

Maya Werner (8:31,08)

800m Freistil

7:48,90

Sven Schwarz

Lukas Märtens

Johannes Liebmann (7:37,94)

Oliver Klemet (7:45,66)

16:17,30

Isabel Gose (15:55,04)

Maya Werner (16:16,30)

Leonie Märtens (16:23,57)*

1500m Freistil

15:04,70

Sven Schwarz

Johannes Liebmann (14:39,67)

Oliver Klemet (14:41,71)

26,25

Angelina Köhler

50m Schmetterling

23,45

Luca Armbruster (23,29)

Ole Eidam (23,41)

Josha Salchow (23,42)

58,60

Angelina Köhler (56,35)

Yara Fay Riefstahl (58,23)

100m Schmetterling

52,00

Luca Armbruster (51,60)

Kaii Winkler (51,73)

Björn Kammann (51,78)

Josha Salchow (51,89)

2:11,00

200m Schmetterling

1:57,00

28,25

50m Rücken

25,15

Vincent Passek (24,63)

Ole Braunschweig (24,70)

1:00,40

100m Rücken

54,40

Cornelius Jahn (53,97)

Vincent Passek (54,31)

Mitja Bauer (54,61)*

2:11,80

Lise Seidel (2:12,29)*

Maya Werner (2:12,77)*

200m Rücken

1:58,10

Lukas Märtens (1:55,87)

31,00

50m Brust

27,35

Melvin Imoudu (27,08)

1:06,80

Anna Elendt

100m Brust

59,70

Melvin Imoudu (59,64)

2:26,10

Lena Ludwig (2:26,58)*

200m Brust

2:10,90

2:12,80

Noelle Benkler (2:12,19)

200m Lagen

2:00,60

Timo Sorgius (2:00,66)*

Finn Hammer (2:01,35)*

4:43,50

Linda Roth (4:43,20)

Noelle Benkler (4:43,38)

400m Lagen

4:15,60

Cedric Büssing (4:13,56)

Fett gedruckt - sicher qualifiziert | * U23-Norm unterboten

 

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

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Cedric Büssing mit EM-Norm zum fünften DM-Titel in Folge

Der fünfte Goldstreich in Folge! Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin führte über die 400m Lagen wieder einmal kein Weg an Seriensieger Cedric Büssing vorbei. In 4:13,56 Minuten machte der Deutsche Rekordhalter und Olympiafinalist seinen fünften Goldtriumph in Serie perfekt und sicherte sich zudem einen Platz im deutschen EM-Team für Paris. Zuletzt hatte Büssing bei den Kurzbahn-Europameisterschaften mit Bronze geglänzt - einen Erfolg, den er diesen Sommer nun womöglich wiederholen könnte. 

Beinahe hätte es noch einen zweiten deutschen Normerfüller über die lange Lagenstrecke gegeben. Finn Hammer blieb in 4:18,13 Minuten nur sieben Zehntel über der geforderten U23-Qualifikationszeit, die er auf den 200m Lagen bereits unterbieten konnte. Mit JEM-Norm zu Bronze schwamm zudem Jannes Schmidt in 4:26,69 Minuten. 

Eine wahre Demonstration seines Könnens zeigte Lukas Märtens wieder einmal über die 400m Freistil. In 3:41,76 Minuten schwamm der Olympiasieger und Weltrekordhalter die weltweit zweitschnellste Zeit des Jahres und das, obwohl er in den letzten Wochen gesundheitlich angeschlagen war. Für die Europameisterschaften in Paris äußerst vielversprechende Aussichten. Dort winkt auch für Sven Schwarz ein Start über die 400m Freistil. Nachdem er in den Vorläufen am Morgen unter der EM-Norm blieb, meldete Schwarz seinen Finalstart jedoch ab. Stattdessen sicherten sich Christian Giefing (3:49,50) und Arne Schubert (3:51,35) die weiteren Podestplätze. Simon Brugger durfte sich in 3:54,00 Minuten über die JEM-Norm freuen, die er auf die Hundertstel genau traf.

Das erwartete Wimpernschlagfinale gab es über die 100m Schmetterling der Männer zu bestaunen, in dem die Top Vier gerade einmal sieben Hundertstel getrennt voneinander anschlugen – allesamt unter der EM-Norm. Kaii Winkler schmetterte in 51,82 Sekunden zum Sieg, hauchdünn vor Vorjahressieger Luca Armbruster (51,85). Die Bronzemedaille schnappte sich Björn Kammann (51,88) vor Josha Salchow (51,89) der damit nun der vierte Normerfüller auf dieser Strecke ist. Für den Startplatz in der deutschen Lagenstaffel bei den Europameisterschaften konnte sich Luca Armbruster empfehlen, der im Mittel aus Vorlauf und Finale die schnellste Zeit ins Becken setzte. 

Den deutschen Damen gelang es über die 50m Freistil, in einem Rennen gleich vier EM-Normen zu knacken. Mehr dazu gibt es hier: Köhler triumphiert mit zweifach DM-Gold | Riefstahl mit Rekordzeit zur EM-Norm 

Im Anschluss durfte Josha Salchow dann doch noch über eine Medaille jubeln. Über die 50m Freistil kürte er sich wie im letzten Jahr zum Deutschen Meister. In 22,15 schrammte Salchow zwar um fünf Hundertstel an der EM-Norm vorbei, die er aber bereits auf drei anderen Strecken unterbieten konnte – ein EM-Ticket für Paris ist ihm somit sicher. Über dieses durfte auch Martin Wrede jubeln, der in 22,18 Sekunden zu Silber und unter die geforderte U23-Norm sprintete. Das Podium komplettierte Moritz Schaller in 22,33 Sekunden. 

Eine erfolgreiche Titelverteidigung erlebte auch Cornelius Jahn über die 100m Rücken. In 54,08 Sekunden setzte sich Jahn gegenüber der Konkurrenz um Vincent Passek (54,45) und Mitja Bauer (54,91) durch, die allesamt auf ein Platz im deutschen EM-Team hoffen dürfen. Und auch hier wurde durch Fabian Mager (56,08) eine weitere JEM-Norm erfüllt. 

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages bei den DM 2026 triumphierte das Quartett der SG Frankfurt über die 4x100m Lagen Mixedstaffel. In 3:54,46 Minuten setzten sich Fritz Dietz, Anna Elendt, Ankush Yalgi und Pia Helli Henning gegenüber dem Team Bochum (3:54,81) und  SC Wiesbaden 1911 (3:56,38) durch. 

 

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Köhler triumphiert mit zweifach DM-Gold | Riefstahl mit Rekordzeit zur EM-Norm

Bereits zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften in Berlin drückt Angelina Köhler den Titelkämpfen mit zwei Goldmedaillen ihren Stempel auf.

Über die 100m Schmetterling schickte sie einen Gruß an die internationale Konkurrenz: In 56,35 Sekunden schwamm die Weltmeisterin von 2024 mit der weltweit drittschnellsten Zeit des Jahres souverän zum Meistertitel und blieb lediglich 2,4 Zehntel über ihrem eigenen deutschen Rekord und damit deutlich unter der EM-Norm (58,60). Selbiges gelang auch der Zweitplatzierten Yara Fay Riefstahl, die mit 58,23 Sekunden zusätzlich mit einem deutschen Altersklassenrekord im Jahrgang 2008 glänzte. Komplettiert wurde das Podium durch Maya Tobehn in 59,20 Sekunden.

Ihren zweiten Titelcoup feierte Köhler über die 50m Freistil, wobei sie in 24,81 Sekunden einen weiteren Startplatz für die EM buchen konnte. Hinzu kamen im selben Rennen noch drei unterbotene U23-Normen. Für diese sorgten Julianna Bocska (25,04), Nina Holt (25,06) und Nina Jazy (25,15), die allesamt schon reichlich Nationalmannschaftserfahrung mitbringen. 

Stark präsentierte sich auch Isabel Gose über die 400m Freistil. Mit 4:02,92 Minuten schwamm sie ungefährdet auf Rang eins, unterbot damit erneut deutlich die EM-Norm (4:08,00) und steht im europäischen Jahresvergleich souverön an der Spitze. Gleiches schaffte Maya Werner, die sich in 4:06,18 Minuten über Silber freuen durfte. Bronze ging an Juliana Buttler (4:11,45). Auch Werner und Buttler dürfen auf einen EM-Start in Paris hoffen, ebenso die Viertplatzierte Leonie Märtens (4:11,79). 

Zwei Schwimmerinnen konnten sich auf der längsten Lagenstrecke, den 400m Lagen, für die EM empfehlen. Linda Roth (4:43,20) und Noelle Benkler (4:43,38) blieben in einem engen Rennen knapp unter der EM-Norm (4:43,50). Mit einer starken Kraulteilstrecke, bei der sie Benkler über vier Sekunden abnahm, schob sich Roth auf den letzten Metern noch auf den Goldrang vor und feierten ihren ersten Deutschen Meistertitel in der offenen Klasse. Hinter den beiden Normunterbieterinnen schwamm Laura Sophie Kohlmann (4:45,79) zu Bronze.

Über die 100m Rücken blieb die EM-Norm für die Finalistinnen außer Reichweite. Den Titel sicherte sich Lise Seidel in 1:01,51 Minuten vor Lina Kröger (1:01,97) und Lilith Hinrichsen (1:02,93).

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages wurden die neuen Titelträgerinnen der 4x100m Freistil-Staffel gesucht. Triumphieren konnte das Quartett vom Dresdner SC (3:52,49) vor den Mannschaften vom W98 Hannover (3:55,07) und der SSG Erlangen (3:56,95).

Auch bei den Männern hatte der erste DM-Tag einiges zu bieten. Mehr dazu gibt es hier: Cedric Büssing mit EM-Norm zum fünften DM-Titel in Folge 

 

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Schwimm-DM 2026: EM-Normen für Köhler, Jahn, Schwarz und Schmett-Männer

Zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften in Berlin brachten sich zahlreiche Titelverteidiger des Vorjahres erneut auf Goldkurs. Und auch das deutsche Team für die Europameisterschaften in Paris darf auf Zuwachs hoffen, denn gleich sechs EM-Normen wurden schon in den Vorläufen unterboten. 

Den Anfang machte erwartungsgemäß Angelina Köhler. Über die 100m Schmetterling schmetterte die Weltmeisterin von 2024 in 57,03 Sekunden souverän ihrem 13. DM-Titel entgegen. Hinter Köhler blieb auch Yara Fay Riefstahl unter der Minutenmarke und knackte in 59,77 Sekunden eine weitere JEM-Norm. 

Bei den Männern blieben mit Luca Armbruster (51,60), Kaii Winkler (51,73)  und Björn Kammann (51,78) gleich drei Schwimmer unter der geforderten Normzeit für die Europameisterschaften. Das verspricht einen packenden Kampf sowohl um den Meistertitel als auch den EM-Staffelplatz – und auch der Deutsche Rekord (51,19) könnte durchaus in Reichweite sein. Sowohl Köhler als auch Armbruster werden in den Finals am Abend als Titelverteidiger an den Start gehen. 

Auch über die 100m Rücken der Männer zog mit Cornelius Jahn der amtierende Deutsche Meister als Schnellster in die Medaillenentscheidung ein. In 53,97 Minuten erfüllte Jahn zudem auch die EM-Norm deutlich. Mit Vincent Passek (55,47) und Mitja Bauer (55,59) stehen zwei weitere Rücken-Asse im Finale, die sich bereits in der letzten Woche für einen Platz im EM-Team über diese Strecke empfehlen konnten. 

Bei den Damen schickt sich auch Lise Seidel an, ihren Titel über 100m Rücken zu verteidigen. In 1:01,38 Minuten schwamm die WM-Achte der doppelten Strecke deutlich zur Vorlaufsbestzeit. Auch der Platz in der EM-Lagenstaffel sollte Seidel nicht mehr zu nehmen sein.

Besonders eng könnte erneut der Kampf um die Medaillen über die 50m Freistil der Damen ausfallen. Nachdem sich Angelina Köhler und Nina Holt im letzten Jahr den Sieg zeitgleich teilten, mischen beiden auch dieses Mal ganz vorne mit. In 25,18 Sekunden sprintete Holt zur Vorlaufsbestzeit, hauchdünn vor Julianna Dora Bocska (25,20), Angelina Köhler (25,21) und Nina Jazy (25,21). Alle vier blieben damit nur minimal über den Normzeiten für die EM (U23 Norm 25,15  | offene Norm 25,00). In 25,71 Sekunden fügte Lara Vandenhirtz ihrem JEM-Program eine weitere mögliche Strecke hinzu. 

Auch bei den Männern fehlten über die 50m Freistil nur Hundertstel zur gelungenen Normerfüllung. In 22,26 Sekunden blieb der Vorlaufsschnellste Martin Wrede nur eine Hundertstelsekunde über der U23-Norm. Und auch Kaii Winkler (22,28) brachte die Normzeit gehörig zum Wackeln und blickt damit ebenso wie Josha Salchow (22,38) zwei vielversprechenden Medaillenchancen im Finale entgegen. Außerdem durfte sich Larus Thiel in 22,56 Sekunden über das Unterbieten der JEM-Norm freuen. 

Mehr Hundertstelglück hatte hingegen Sven Schwarz, der über die 400m Freistil in 3:46,52 Minuten acht Hundertstel unter der geforderten Qualifikationszeit blieb und bei den Titelkämpfen in Paris den vierten deutschen Startplatz füllen könnte. Olympiasieger und Weltrekordhalter Lukas Märtens lies es am Morgen deutlich ruhiger angehen und schwamm in 3:51,32 Minuten dennoch zur zweitschnellsten Zeit des Feldes. 

Bei den Damen wird Isabel Gose als klare Titelfavoriten ins Finale gehen. In 4:07,51 Minuten blieb Gose erneut unter der geforderten EM-Norm und könnte am Abend so nach ihrem insgesamt zwölften DM-Titel greifen. Und auch Maya Werner, die ebenfalls bereits auf ein EM-Ticket über diese Strecke hoffen darf, zog als Zweite in 4:12,85 Minuten souverän in den Endlauf ein. 

Über die 400m Lagen sorgte Linda Roth in 4:50,50 Minuten für die Topzeit der Vorläufe und setzte sich unter anderem gegen die Vorjahressiegerin und JEM-Zweite Noelle Benkler (4:53,75) durch. Aber auch Laura Sophie Kohlmann (4:53,79) und Mira Helget (4:54,06) dürften in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Beide konnten bereits am letzten Wochenende die JEM-Norm knacken. 

Bei den Männern wird Cedric Büssing als Titelverteidiger und Deutscher Rekordhalter auf der Favoritenbahn 4 das Finale bestreiten. In 4:21,59 Minuten setzt sich der Olympiafinalist von Paris an die Spitze des Klassements. Die Konkurrenz wird angeführt von Finn Hammer, der sich bereits über die 200m Lagen für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen konnte. Um dies auch über die 400m Lagen zu tun, müssen Büssing und Hammer jeweils noch eine Schippe drauflegen: Die Norm liegt hier bei 4:15,60 Minuten bzw. 4:17,50 Minuten in der U23-Wertung. 

Ab 18 Uhr werden heute Abend in den A-Finals dann die ersten DM-Titel 2026 vergeben. 

 

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Schwimm-DM 2026: Die Links zu den Livestreams der Vorläufe und Finals

Wer die Deutschen Meisterschaften ab morgen digital mitverfolgen möchte, kann dies an allen vier Wettkampftagen über kostenfreie Livestreams tun. 

Für alle A-Finals wird es Livestreams vom ZDF geben (Links dazu unten). Diese beginnen täglich ab 18 Uhr, Sonntag bereits ab 17 Uhr. Die Vorläufe und B-Finals können im DM Livestream von germanaquatics geschaut werden. Hier ist eine einmalige kostenlose Registrierung erforderlich. 

Das bekanntlich schnelle Becken in Berlin verspricht auch in diesem Jahr wieder spannungsgeladene Titelkämpfe, wenn große Teile der deutsche Schwimmelite ihr Können im direkten Aufeinandertreffen zur Schau stellen. 

 

Die Finals der Schwimm-DM 2026 im Livestream:

Die wichtigsten Links zur Schwimm-DM 2026 in Berlin – Livetiming, Ergebnisse, Livestreams usw.

In den nächsten vier Tagen kommen die besten Schwimmerinnen und Schwimmer des Landes in Berlin zusammen, um bei den Deutschen Meisterschaften um Meistertitel und Tickets für die EM und JEM zu kämpfen. Damit ihr das Geschehen bestmöglich verfolgen könnt, haben wir euch hier die wichtigsten Links zur Schwimm-DM 2026 zusammengestellt: 

Schwimm-DM 2026: Die Titeljagd der nationalen Schwimm-Elite beginnt

Morgen geht es los! In Berlin beginnen die 137. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen. Neben der Jagd um die nationalen Meistertitel bilden die Titelkämpfe auch den Abschluss des Qualifikationszeitraums für die diesjährige EM und JEM. Mit dabei sind 642 Aktive aus 157 Vereinen.

Im letzten Jahr sorgte Sven Schwarz mit seinem Europarekord über die 800m Freistil für eines der größten Highlights der DM – ein Rennen, das auch dieses Mal wieder große Spannung verspricht. Denn mit Sven Schwarz und Lukas Märtens treffen hier der WM-Zweite und WM-Dritte von Singapur aufeinander, die den zuletzt von Johannes Liebmann aufgestellten Europarekord jagen dürften. "Ich glaube, dass wir den Zuschauern da eine gute Show liefern werden, ein gutes Rennen. Natürlich schaut da jeder auf sich und natürlich will ich gewinnen und ebenso will Sven gewinnen. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf das Rennen.", erklärte Olympiasieger Märtens im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften.

Neben Lukas Märtens sorgt auch Anna Elendt für weltmeisterlichen Glanz, die in Berlin auf allen drei Bruststrecken ihre Titel aus dem Vorjahr verteidigen könnte. Und auch Isabel Gose und Angelina Köhler feierten in den letzten Jahren bereits WM-Gold. 

Mit insgesamt zwölf DM-Titeln führen Elendt und Köhler das Titelranking bei den Damen an, dicht gefolgt von Gose als elffache Deutsche Meisterin. Bei den Herren steht Melvin Imoudu mit neun Goldmedaillen an der Spitze des Rankings – eine Ausbeute, die auch der amtierende Europameister in dieser Woche ausbauen könnte. 

 

Wichtige Links zum Thema: 

• Meldelisten Schwimm-DM 2026 

• Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten 

 

Bild: Tino Henschel

Diese internationalen Schwimm-Kracher habt ihr am letzten Wochenende womöglich verpasst

Während der Blick am zurückliegenden Wettkampfwochenende insbesondere auf die deutsche EM-Qualifikation gerichtet war, wussten auch einige internationale Topstars mit bemerkenswerten Leistungen zu begeistern. Ein paar ausgewählte Highlights haben wir hier für euch zusammengestellt. 

 Kristof Milak – Comeback mit Weltjahresbestzeit

Nach den Olympischen Spielen von Paris hatte sich mit Kristof Milak ein weiterer Topstar eine längere Wettkampfpause gegönnt. Der zweifache Olympiasieger meldete sich nun bei den Ungarischen Meisterschaften eindrucksvoll zurück und schmetterte über die 100m Schmetterling in 50,22 Sekunden deutlich zu einer neuen Weltjahresbestzeit. Und auch über die 50m Schmetterling (23,03) und 50m Freistil (21,76) untermauerte Milak seine vielversprechende Form. 

 

Van Mathias kürt sich zum schnellsten US-Brustsprinter aller Zeiten

Beim Bergen Swim Festival, wo Lukas Märtens und Josha Salchow das deutsche Team erfolgreich vertraten, sorgte insbesondere der US-Amerikaner Van Mathias für Aufsehen. Über die 50m Brust glänzte Mathias mit einem neuen amerikanischen Rekord und schwamm sich in 26,39 Sekunden auch im weltweiten Allzeit-Ranking unter die Top 10. Gleiches gelang ihm über die 100m Brust, wo er in 58,19 Sekunden nun der zweitschnellste Amerikaner überhaupt ist. 

 

Marrit Steenbergen schneller als bei ihrem WM-Sieg

Ebenfalls in Bergen zeigte Marrit Steenbergen wieder einmal eindrucksvoll, dass sie über die 100m Freistil auf der internationalen Bühne stets die Gejagte ist. In 52,33 Sekunden war Steenbergen sogar zwei Zehntel schneller als bei ihrem WM-Triumph in Singapur und steht damit nun souverän an der Spitze der Weltjahresbestenliste. Ähnlich schnell unterwegs war auch Siobhan Haughey (52,40), deren internationaler Höhepunkt in diesem Jahr die Commonwealth Games sein werden. 

 

Zwei italienische Rekorde für Sara Curtis

Hoffnungsvoll auf die Europameisterschaften dürfen hingegen die italienischen Schwimmstars blicken, die bei ihren nationalen Titelkämpfen in der vergangenen Woche mit gleich vier neuen Landesrekorden glänzten – allen voran Sara Curtis, die sowohl über die 50m Freistil (24,29) und 50m Rücken (27,33) neue Bestmarken setzte. Zudem trugen sich auch Lisa Angiolini (200m Brust - 2:22,28) und Michele Lamberti (50m Rücken - 24,38) in die italienischen Rekordbücher ein. 

JEM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten

Auch für die Europameisterschaften der Junior*innen (JEM) läuft der Qualifikationszeitraum aktuell auf Hochtouren. Die Titelkämpfe finden vom 7. bis 12. Juli in München statt - und somit erstmals seit 40 Jahren wieder in Deutschland. Am vergangenen Wochenende gelang es bereits zahlreichen Nachwuchstalenten, sich für einen Platz im deutschen JEM-Team zu empfehlen.

Über gleich vier Strecken konnte Mitja Bauer die geforderten Normzeiten unterbieten. Über die 100m und 200m Rücken glänzte der Leipziger dabei sogar mit neuen deutschen Altersklassenrekorden. Auch Nils Nolte konnte sich am Wochenende über einen Altersklassenrekord (200m Freistil) freuen und schwamm ebenso wie Louis Hoffmann und Rudolf Bordas mehrfach unter die JEM-Normen. 

Bei den Damen sammelte Juliana Buttler bislang die meisten Normerfüllungen und darf aktuell auf drei Einzelstarts bei der JEM hoffen. Mira Helget, Yara Fay Riefstahl und Laura Sophie Kohlmann untermauerten mit je zwei erfüllten Normzeiten ihre JEM-Ambitionen für München 

Auch für die Europameisterschaften der Junior*innen bilden die Deutschen Meisterschaften in dieser Woche den krönenden Abschluss des Qualifikationszeitraums. Pro Einzelstrecke können bis zu vier Startplätze vergeben werden. 

 

Diese JEM-Normen wurden bislang unterboten (Stand 21.04.26):

Damen Jahrgang 2008

Damen Jahrgang 2009/10

Strecke

Männer alle Jahrgänge

25,50

25,80

50m Freistil

23,00

55,60

Linda Roth (54,74)

56,20

100m Freistil

50,50

Georg-Alexander Kloss (50,01)

Mitja Bauer (50,27)

2:00,60

2:02,27

Juliana Buttler (2:00,77)

200m Freistil

1:50,90

Nils Nolte (1:48,03)

Rudolf Bordas (1:50,31)

4:15,00

4:16,50

Juliana Buttler (4:12,42)

400m Freistil

3:54,00

Nils Nolte (3:52,63)

Rudolf Bordas (3:53,59)

8:41,80

8:51,90

Juliana Buttler (8:44,85)

800m Freistil

8:07,00

16:45,80

16:58.00

1500m Freistil

15:33,00

Mattheo Straßburger (15:32,52)

27,10

Yara Fay Riefstahl (26,68)

27,30

Lara Vandenhirtz (27,18)

50m Schmetterling

24,40

1:00,00

1:00,73

100m Schmetterling

54,20

2:13,20

Yara Fay Riefstahl (2:12,43)

2:13,60

200m Schmetterling

2:01,50

28,80

29,00

50m Rücken

25,80

Mitja Bauer (25,65)

1:02,00

1:02,80

100m Rücken

56,10

Mitja Bauer (54,61)

2:13,30

2:14,70

200m Rücken

2:02,40

Mitja Bauer (1:59,34)

31,70

31,90

50m Brust

28,30

Louis Hoffmann (28,09)

1:09,40

1:10,20

100m Brust

1:03,00

Louis Hoffmann (1:00,74)

Lius Pepe Baumeister (1:02,90)

2:29,00

2:31,40

200m Brust

2:17,00

Louis Hoffmann (2:16,32)

Hugo Engelien (2:16,45)

2:16,50

 

2:18,00

Laura Sophie Kohlmann (2:16,75)

Mira Helget (2:17,71)

200m Lagen

2:04,20

4:49,50

 

4:53,50

Mira Helget (4:49,18)

Laura Sophie Kohlmann (4:49,62)

400m Lagen

4:27,10

Sollten wir Normerfüllungen übersehen haben, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis. 

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026 

 

Bild: Tino Henschel

Schneller als bei Olympia-Silber: Adam Peaty meldet sich in Weltspitze zurück

Fast zwei Jahre ist es her, dass Adam Peaty bei den Olympischen Spielen in Paris mit Silber über die 100m Brust seinen letzten großen Erfolg feierte. Seitdem war es still geworden um den britischen Ausnahmeschwimmer, der sich nun nach einer längeren Wettkampfpause eindrucksvoll zurückmeldete. 

Im Rahmen der Britischen Meisterschaften, die vergangene Woche in London ausgetragen wurden, schien Adam Peaty auf den kurzen Bruststrecken zu alter Form zurückzufinden. Über die 100m Brust glänzte der Weltrekordhalter in 58,97 Sekunden mit einer Zeit, die schneller war als im olympischen Finale von Paris. Peaty ist damit nur einer von vier Schwimmern, die in diesem Jahr bislang unter der Marke von 59 Sekunden blieben. Auch einen Platz im britischen Team für die Europameisterschaften und Commonwealth Games hat der dreifache Olympiasieger damit sicher. Zudem sprintete Peaty auch über die 50m Brust in 26,64 Sekunden unter die Top 3 der Welt in diesem Jahr und untermauerte somit sein erklärtes Ziel, bei den nächsten Olympischen Spielen erneut auf dem Podium zu stehen. 

Aber auch die britischen Damen sind auf den Bruststrecken derzeit bemerkenswert schnell unterwegs – insbesondere Angharad Evans, die bei den Titelkämpfen mit zwei Britischen Rekorden und zwei Weltjahresbestzeiten für Aufsehen sorgte. Über die 200m Brust blieb Evans in 2:19,70 Minuten als erste Britin überhaupt unter der Marke von 2:20 Minuten und verbesserte die bisherige nationale Bestmarke um mehr als eine Sekunde. In 1:04,96 Minuten setzte sie auch über die 100m Brust ein dickes Ausrufezeichen und war dabei gut zwei Zehntel schneller als Weltmeisterin Anna Elendt bei ihrem Goldtriumph in Singapur. 

Über einen neuen Britischen Rekord durfte auch Freya Colbert jubeln, die sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr über die 200m Freistil in die Rekordbücher eintrug. In 1:54,34 Minuten steigerte Colbert ihre eigene Bestmarke aus dem letzten Monat erneut um satte 6,4 Zehntelsekunden. Für weitere Weltjahresbestzeiten sorgten zudem Oliver Morgan über die 50m Rücken (24,36) sowie Abbie Wood über die 200m Lagen (2:08,17). 

Neben Adam Peaty erlebte mit James Guy ein weiterer Routinier seinen zweiten Frühling. Über die 400m Freistil schwamm der mehrfache Staffelolympiasieger in 3:44,04 Minuten seine schnellste Zeit seit 2016. Und auch über die 200m Freistil betonte Guy in 1:45,38 Minuten seine bestechende Form. Schneller war hier lediglich Matt Richards in 1:44,77 Minuten – was bei den Europameisterschaften in Paris auf eine traditionell starke britische 4x200m Freistilstaffel hoffen lässt. 

 

Links zum Thema: Ergebnisse UK Meisterschaften 2026 

Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Update)

Auch am zweiten Wettkampfwochenende des laufenden Qualifikationszeitraums für die Schwimm-Europameisterschaften in Paris wurden fleißig Normzeiten unterboten und zahlreiche neue Aktive konnten sich für einen Start bei den Titelkämpfen im August empfehlen. 

Über gleich zwei Strecken erfüllten Josha Salchow (50m Schmetterling, 100m Freistil), Melvin Imoudu (50m & 100m Brust), Vincent Passek (50m & 100m Rücken) und Nina Holt (100m & 200m Freistil) die geforderten Normzeiten für die EM. Und auch Weltrekordhalter Lukas Märtens, der über die 400m und 800m Freistil bereits sicher gesetzt ist, konnte seinem EM-Programm zwei weitere mögliche Einzelstrecken (200m Freistil, 200m Rücken) hinzufügen – über die Rückenstrecke glänzte er zudem mit einem neuen Deutschen Rekord. 

Ihre jeweils vierte EM-Norm machten Maya Werner (200m Rücken) und Oliver Klemet (200m Freistil) perfekt, während sich Linda Roth (100m Freistil) ebenfalls über eine zweite Normerfüllung freuen durfte. 

Für Überraschungen sorgten indes Maya Tobehn (200m Freistil), Finn Hammer (200m Lagen) und Mitja Bauer (100m Rücken). Hammer und Bauer könnten in Paris erstmals Teil eines deutschen EM-Teams sein, während Tobehn zuletzt 2019 bei der Kurzbahn-EM im Einsatz war. Einiges an Erfahrung bei internationalen Titelkämpfen bringen Leonie Märtens (1500m Freistil), Jarno Bäschnitt (200m Freistil), Ole Braunschweig (50m Rücken) und Noelle Benkler (200m Lagen) mit, die nun ebenfalls auf ein Ticket für die Europameisterschaften hoffen dürfen. 

Die bis zu vier möglichen Startplätze für das deutsche Team auf den Einzelstrecken sowie die Besetzung der Staffeln entscheidet sich final dann bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Woche, die ab Donnerstag in Berlin vonstattengehen werden. 

 

Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden bislang unterboten (Stand 20.04.26): 

Frauen

Strecke

Männer

25,00

50m Freistil

22,10

54,60

Nina Holt (54,52)

Linda Roth (54,74)*

100m Freistil

48,90

Josha Salchow (48,49)

Timo Sorgius (49,08)*

1:59,60

Maya Tobehn (1:58,69)

Linda Roth (1:59,02)

Nina Holt (2:00,02)*

200m Freistil

1:47,20

Lukas Märtens (1:45,67)

Jarno Bäschnitt (1:46,69)

Oliver Klemet (1:46,79)

Timo Sorgius (1:47,07)

4:08,40

Isabel Gose (4:04,51)

Maya Werner (4:07,13)

Juliana Buttler (4:12,42)*

400m Freistil

3:46,60

Lukas Märtens

Oliver Klemet (3:43,14)

Johannes Liebmann (3:44,59)

8:32,20

Isabel Gose (8:24,69)

Maya Werner (8:31,08)

800m Freistil

7:48,90

Sven Schwarz

Lukas Märtens

Johannes Liebmann (7:37,94)

Oliver Klemet (7:45,66)

16:17,30

Isabel Gose (15:55,04)

Maya Werner (16:16,30)

Leonie Märtens (16:23,57)*

1500m Freistil

15:04,70

Sven Schwarz

Johannes Liebmann (14:39,67)

Oliver Klemet (14:41,71)

26,25

Angelina Köhler

50m Schmetterling

23,45

Luca Armbruster (23,29)

Ole Eidam (23,41)

Josha Salchow (23,42)

58,60

100m Schmetterling

52,00

2:11,00

200m Schmetterling

1:57,00

28,25

50m Rücken

25,15

Vincent Passek (24,63)

Ole Braunschweig (24,70)

1:00,40

100m Rücken

54,40

Vincent Passek (54,31)

Mitja Bauer (54,61)*

2:11,80

Lise Seidel (2:12,29)*

Maya Werner (2:12,77)*

200m Rücken

1:58,10

Lukas Märtens (1:55,87)

31,00

50m Brust

27,35

Melvin Imoudu (27,08)

1:06,80

Anna Elendt

100m Brust

59,70

Melvin Imoudu (59,64)

2:26,10

Lena Ludwig (2:26,58)*

200m Brust

2:10,90

2:12,80

Noelle Benkler (2:12,19)

200m Lagen

2:00,60

Timo Sorgius (2:00,66)*

Finn Hammer (2:01,35)*

4:43,50

400m Lagen

4:15,60

Fett gedruckt - sicher qualifiziert | * U23-Norm unterboten

 

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

Bild: Speedo | Wade

Jarno Bäschnitt knackt EM-Norm | Märtens triumphiert auch über 400m

Am letzten Tag des Swim Festivals in Bergen beendete Lukas Märtens mit seiner Paradestrecken, den 400m Freistil, sein erfolgreiches Wettkampfwochenende. Obwohl er als Weltrekordhalter sowie amtierender Weltmeister und Olympiasieger für einen Start bei der EM in Paris bereits gesetzt ist, unterbot er in 3:44,29 Minuten die EM-Norm um gute zwei Sekunden. Bei den kommenden Deutschen Meisterschaften wird er neben den 400m Freistil auch über die 800m Freistil zu sehen sein. Für die Europameisterschaft konnte er sich durch seine Leistungen an diesem Wochenende neben den 400m und 800m Freistil auch über die 200m Freistil und 200m Rücken empfehlen.

Nach zwei erfolgreichen Norm-Unterbietung gelang es dem zweiten deutschen Starter Josha Salchow am Sonntag nicht mehr, noch weitere Pflichtzeiten zu unterbieten. Im Finale über die 50m Freistil schlug er in 22,30 Sekunden zwei Zehntel über Normzeit (22,10 Sekunden) an. Auch über seinen zweiten Start, den 100m Schmetterling, sollte es noch keine Normerfüllung geben. Nach 52,74 Sekunden war er 0,74 Sekunden über der Pflichtzeit von 52,00 Sekunden geblieben. Über beide Strecken wird Salchow bei den Deutschen Meisterschaften nochmal auf den Startblock steigen und sich erneut an der Unterbietung der EM-Norm versuchen. Sicher erfüllt hat er die Pflichtzeiten bereits über die 50m Schmetterling sowie 100m Freistil und kann hoffnungsvoll auf einen Start in Paris blicken. 

Beim gleichzeitig stattfindenden Qualification Meeting in Rotterdam sorgte Jarno Bäschnitt vom Team Bochum für eine erfolgreiche EM Norm Unterbietung. Über 200m Freistil blieb er bereits im Vorlauf in neuer persönlicher Bestleistung von 1:46,61 Minuten 0,6 Sekunden unter der benötigten Zeit. Neben Lukas Märtens, Oliver Klemet und Timo Sorgius ist er nun bereits der vierte Schwimmer, der sich dementsprechend über die 200m Freistil für die EM in Paris empfiehlt. Die entgültige Entscheidung über die Startplätze fällt dann ebenfalls nächste Woche bei der DM in Berlin. 

 

Wichtige Links zum Thema:

• Startlisten & Ergebnisse Bergen Swim Festival 2026 

• Startlisten & Ergebnisse Rotterdam Qualifikation Meet 2026 

• Normzeiten Schwimm-EM 2026 

• Normzeiten JEM 2026

 

Bild: Tino Henschel

2:12! Noelle Benkler kratzt am Deutschen Rekord | EM-Norm für Maya Werner

Bereits vor den anstehenden Deutschen Meisterschaften in Berlin ab Donnerstag ließen es sich einige Talente nicht nehmen, schon dieses Wochenende sowohl in Heidelberg als auch in Magdeburg Normzeiten für die kommende EM zu knacken. Für das Highlight der vergangenen Wettkampftage sorgte Noelle Benkler. Mit ihrem deutschen Jahrgangsrekord über die 200m Lagen löste sie ihr Ticket für ihre ersten Langbahn-Europameisterschaften der offenen Klasse. Und auch für Maya Werner gab es erneut Grund zum Jubeln.

Am Samstag lieferte Noelle Benkler in Heidelberg den Kracher des Wochenendes ab. Über die 200m Lagen schwamm sie mit neuem deutschen Jahrgangsrekord in 2:12,19 Minuten unter die Normzeit für die EM in Paris. Den vorherigen Rekord der 19-jährigen geschwommen von Therese Michalak in 2011 unterbot die Heidelbergerin um satte 1,13 Sekunden. Mit dieser Leistung brachte Benkler ebenfalls den deutschen Rekord von Alexandra Wenk zum Wackeln. Zu diesem fehlten ihr lediglich 0,89 Sekunden.

In Magdeburg empfahl sich Maya Werner für ein weiteres EM-Ticket. Um haarscharfe drei Hundertstel schwamm sie über die 200m Rücken unter die geforderte U23 Norm (2:12,80) für die Europameisterschaft. Mit ihrer Endzeit von 2:12,77 Minuten ist es somit die vierte Strecke, die auf die Wahl-Magdeburgerin bei der EM warten könnte. Zuvor hatte sie bereits die Normen der 400m, 800m und 1500m Freistil unterbieten können.

Schnell unterwegs war auch Linda Roth, die über die 100m Freistil in 54,74 Sekunden unter die U23-Norm schwamm, für die sie laut Nominierungsrichtlinien allerdings zu jung ist. Für einen Einzelstart in Paris müsste Roth die offene Norm von 54,60 Sekunden unterbieten. Die nächste Gelegenheit dazu hat sie dann in der nächsten Woche bei den Deutschen Meisterschaften. 

 

Wichtige Links zum Thema: 

• Startlisten & Ergebnisse Barmenia Gothaer & friends Pokal 2026 

• Startlisten & Ergebnise Nikar Quali Meet 2026 

• Normzeiten Schwimm-EM 2026 

• Normzeiten JEM 2026

 

Bild: Tino Henschel

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