JEM 2024: Finn Hammer schwimmt die schnellste Zeit der Vorläufe

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(03.07.2024 | Bild: Tino Henschel) Auch am zweiten Tag der Junioren-EM 2024 in Vilnius (Litauen) präsentiert sich das deutsche Team in überzeugender Form. Schnell unterwegs war in den Vorläufen am Mittwoch so zum Beispiel Finn Hammer.

Über die 200m Lagen lieferte der Essener in 2:02,49 Minuten sogar die schnellste Zeit des gesamten Feldes ab und wird damit im zweiten Halbfinale am Nachmittag auf der Bahn vier starten. Ebenfalls in der Zwischenrunde steht Franz Ahnert (2:04,55), der auf Platz 13 weiterkam.

Über die 1500m Freistil ging es in den heutigen Vorläufen um den direkten Einzug ins Finale und dabei ließ Johannes Liebmann keine Zweifel aufkommen. In 15:10,24 Minuten schwamm er als Zweitschnellster in den Endlauf, nur der Titelverteidiger Kuzey Tuncelli (15:09,73) aus der Türkei war schneller. Das Finale wird zudem mit doppelter deutscher Beteiligung stattfinden: Finn Constantin Kleinherz (15:33,00) sicherte sich auf Platz acht das Weiterkommen. 

Bereits heute werden wir die gemischte deutsche 4x100m Freistilstaffel im Finale sehen. In 3:55,06 Minuten gab es für Noah Schotz Jonathan Turck Selina Müller und Jette Lenz den achten Platz, im Endlauf wird das deutsche Quartett also von der Außenbahn aus angreifen.

In den weiteren Halbfinal-Events am Mittwoch hat Julianna Dora Bocska über die 50m Freistil beste Chancen auf den Finaleinzug. In 25,52 Sekunden gab es für die Essenerin Vorlaufplatz zwei. Klara Sophie Beierling (20. - 26,14) ist erste Reserveschwimmerin fürs Halbfinale und würde nachrücken, sollte eine Schwimmerin für das Semifinale abmelden. 

Doppelte deutsche Beteiligung wird es im Semifinale über die 100m Schmetterling der Damen geben. Hier kamen Linda Roth (7. - 1:00,35) und Alina Baievych (12. - 1:00,63) eine Runde weiter.

Die weiteren Ergebnisse des deutschen Teams am Dienstag:

  • 100m Schmetterling (w): Yara Fay Riefstahl (1:01,50 - 20.) 
  • 200m Lagen (m): Sascha Macht (2:05,76 - 20.) / Maximilan Warkentin (2:09,80 - 41.)
  • 50m Freistil (w): Lena Sophie Bauer (26,51 - 38.) 
  • 1500m Freistil (m): Leo Leverkus (16:40,34 - 25.) 

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Deutsche Freistilstaffel startet mit Medaille in die Junioren-EM

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(02.07.2024 | Bild: Tino Henschel) Erster Tag, erste Medaille für das deutsche Team bei den Junioren-Europameisterschaften in Vilnius. Zum Auftakt der Titelkämpfe konnten die Damen der 4x100m Freistilstaffel über Bronze jubeln.

In einem engen Kampf um die Medaillen mussten Linda Roth, Julianna Dora Bocska, Selina Müller und Lise Seidel nach 3:41,60 Minuten nur ganz knapp den Quartetten aus Italien (3:41,12) und Frankreich den Vortritt überlassen, die beim Anschlag gerade einmal eine Hundertstel trennte. Als Schlussschwimmerin beeindruckte Lise Seidel in 54,77 Sekunden mit einer Zeit unter 55 Sekunden.

Auch bei den Herren mischte das deutsche 4x100m Freistilteam im Endlauf vorn mit. Für Michael Raje, Julian Koch, Sascha Macht und Jonathan Turck gab es nach 3:19,69 Minuten in einem packenden Finale den fünften Platz. Gerade einmal zwei Zehntel trennte das deutsche Quartett von den Podestplätzen, die heute an Italien (3:17,04), Frankreich (3:18,83) und Großbritannien (3:19,49) gingen. 

Alle Finals am ersten Wettkampftag fanden mit deutscher Beteiligung statt: Über die 400m Lagen gelang es Noelle Benkler sich im Vergleich zum Vorlauf zu steigern. in 4:50,07 Minuten schwamm die Heidelbergerin auf Rang sechs. Den Titel sicherte sich Vivien Jackl aus Ungarn, die in 4:38,28 Minuten das Feld dominierte und am Ende mehr als vier Sekunden Vorsprung hatte. 

In den Semifinals hatte Linda Roth vor dem Erfolg mit der Staffel bereits ihr Können aufblitzen lassen. Über die 200m Freistil schwamm die Cannstätterin in 1:59,61 Minuten als Zweitschnellste ins Finale. Schneller war nur die Ungarin Minna Abraham (1:58,36). Roths Nationalteamkollegin Jette Lenz (2:02,79) schwamm auf Platz zwölf.

Voll auf Kurs liegen über die 50m Brust auch Subäjr Biltaev (27,81) und Emilian Hollank (28,15). Auf Platz zwei und fünf buchten sie souverän ihre Teilnahme für das morgige Finale. Spitzenreiter der Halbfinals war heute Nusrat Allahverdi (27,59) aus der Türkei.

Souverän in den Endlauf sprintete auch Anna Maria Börstler. Über die 50m Rücken schwamm die Magdeburgerin in 28,68 Sekunden mit der sechstschnellsten Zeit des Feldes ins Finale, in dem die Britin Blythe Kinsman (28,31) auf der Favoritenbahn vier starten wird. Die Finalistinnen trennte im Halbfinale nur etwa eine halbe Sekunde. Uns erwartet also ein spannender Kampf um die Medaillen. 

Nur wenige Minuten später buchte auch Vincent Passek sein Finalticket für den Endlauf der Rückensprinter. In 25,55 Sekunden schwamm der Berliner auf Rang vier der Zwischenrunde und könnte morgen in den Kampf um die Medaillen eingreifen. In dem engen Feld war lediglich der Litauer Mantas Kauspedas der Konkurrenz etwas deutlicher voraus, er zog in 25,06 Sekunden mit der Top-Zeit ins Finale ein.

Pech hatten heute hingegen Hannah Schneider und Lena Ludwig. Im Halbfinale über die 50m Brust landeten sie in 31,94 bzw. 31,95 Sekunden auf dem neunten und zehnten Platz. Zum Einzug ins Finale wurde nur eine hauchdünn schnellere Zeit von 31,93 Sekunden benötigt.

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JEM 2024: Deutsche Freistildamen liefern Vorlaufbestzeit ab

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(02.07.2024) Ab heute gehen die jungen Schwimm-Talente des Kontinents in Vilnius (Litauen) bei den Junioren-Europameisterschaften an den Start. Am ersten Tag lieferte das deutsche Team schon in den Vorläufen beachtliche Leistungen ab.

Insgesamt fünf Final- und neun Halbfinaltickets gab es zu vermelden, so zum Beispiel für die deutschen 4x100m Freistilstaffeln. Die Frauen werden im Finale sogar als Favoriten an den Start gehen. In 3:41,75 Minuten lieferten Lise Seidel, Jette Lenz, Selina Müller, und Julianna Dora Bocska die schnellste Zeit der Vorläufe ab und haben somit beste Chancen nach dem Titel zu greifen.

Auch die Männer-Staffel wird im Finale zu sehen sein. Julian Koch, Sascha Macht, Jonathan Samuel Turck und Noah Schotz kamen in einer Zeit von 3:22,66 Minuten als Sechste weiter.

Überzeugend präsentierte sich Noelle Benkler über die 400m Lagen. In 4:52,06 Minuten qualifizierte sie sich als Achtschnellste fürs Finale. Die Heidelbergerin geht somit heute Nachmittag noch einmal an den Start.

Für das am Mittwochnachmittag stattfindende Finale über 1500m Freistil der Frauen konnten sich gleich zwei deutsche Athletinnen qualifizieren. Marian Plöger und (16:32,98) und Julia Ackermann (16:41,37) schwammen auf Platz 3 und 7 der Vorläufe.

Über 200m Freistil weiblich werden zwei Deutsche heute Nachmittag in den Halbfinals zu sehen sein. Linda Roth (2:01,40) und Jette Lenz (2:02,79) kamen auf Platz 7 und 17 eine Runde weiter. Zudem qualifizierte sich Lukas Fritzke bei den Männern als Achter (1:50,59) souverän fürs Halbfinale.

Lena Ludwig (32,02) und Hannah Schneider (32,15) erschwammen über 50m Brust weiblich Platz 8 und 10 der Vorläufe. Somit wird es hier ebenfalls eine deutsche Doppelbesetzung im Halbfinale geben. Eine starke Vorstellung lieferten die Männer über 50m Brust ab. Subäjr Biltaev (27,61) und Emilian Hollank (27,88) zogen mit der zweit- und drittschnellsten Zeit ganz souverän ins Halbfinale ein. Biltaev stellte damit auch einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen auf. Mit Malte Gräfe hatte sogar noch ein drittes deutsches Talent den Sprung unter die Top 16 über die 50m Brust geschafft. Er wurde in 28,33 Sekunden Zwölfter. Da aber pro Nation nur zwei Aktive in die nächste Runde einziehen können, gab es für ihn kein Halbfinal-Ticket.

Über 50m Rücken der Männer ließ Vincent Passek nichts anbrennen und schwamm in 25,57 Sekunden sicher als Dritter ins Halbfinale. Gleiches gelang Anna Maria Borstler über 50m Rücken. Sie ist mit einer Zeit von 28,58 Sekunden (5.) Sekunden klar im Halbfinale dabei.

Die weiteren Ergebnisse des deutschen Teams am Dienstag:

  • 200m Freistil (w): Zara Selimovic - 2:03,12 (21.)
  • 200m Freistil (m): Jonathan Samuel Turck - 1:52,41 (27.), Daniel Olenberg - 1:52,71 (29.), Maximilian Warkentin - 1:54,76 (41.)
  • 400m Lagen (w): Leni von Bonin - 4:54,26 (14.), Laura Sophie Kohlmann - 4:57,99 (16.), Sophie Lenze - 4:58,73 (18.)
  • 50m Rücken (w): Klara Sophie Beierling - 29,74 (25.)
  • 50m Rücken (m): Noah Schotz - 26,84 (30.)
  • 50m Brust (w): Lena Sophie Bauer (07) - 33,31 (31.)

Bild: Symbolbild, Archiv

Europameister Melvin Imoudu: "Ich bin zurzeit auf dem Höhepunkt meiner Karriere" 

(28.06.2024) Vor gut einer Woche feierte Melvin Imoudu mit dem Gewinn der Goldmedaille bei der EM über die 100m Brust seinen bisher größten sportlichen Erfolg. Als amtierender Europameister wird der aktuell beste deutsche Brustschwimmer dann in gerade einmal einem Monat auch bei den Olympischen Spielen mit in das Geschehen eingreifen und dort zweifellos von der internationalen Konkurrenz im Blick behalten werden. 

Denn auch wenn die Qualifikation für seine ersten Olympischen Spiele das klare Ziel für die laufende Saison war, hatte der 25-jährige Potsdamer bislang vor allem auf den kürzeren und nicht-olympischen 50m Brust für Aufsehen gesorgt. So verbesserte er im Rahmen der Olympiaqualifikation gleich zweimal den Deutschen Rekord über diese Strecke. Im Interview mit uns verrät Melvin, dass er sein Training in der olympischen Saison dennoch nicht speziell für die 100m Strecke umgestellt hat. "Die 50 Meter liegen mir einfach sehr gut und funktionieren neben der längeren Strecke einfach auch so. Mein Training konzentriert sich schon lange auf die 100 Meter. Für den Sprint ist kein gesondertes Einzeltraining nötig", erklärt der Brustspezialist. 

"Es ist sehr viel Druck von mir abgefallen."

Dass Melvin Imoudu mittlerweile über beide Bruststrecken absolute Weltklassezeiten ins Becken zaubern kann, bewies er zuletzt eindrucksvoll beim ersten Olympia-Qualifikationswettkampf in Eindhoven, wo er neben dem Deutschen Rekord auch direkt das Ticket für Paris lösen konnte. "Es ist sehr viel Druck von mir abgefallen", reflektiert der erfahrene Nationalmannschaftsschwimmer. Nachdem er bereits im vergangenen Jahr schneller als die geforderte Normzeit geschwommen war, wusste Melvin, dass die Quali für Paris auf jeden Fall möglich ist. Nichtsdestotrotz war der Moment, in dem es dann wirklich geschafft war, ein sehr emotionaler: "Ich kann das immer noch nicht so ganz realisieren. Ich denke, wenn man dann wirklich vor Ort im Olympischen Dorf angekommen ist und sieht, wie groß die Veranstaltung wirklich ist, dann wird nochmal einiges an Aufregung dazukommen.". 

Die Entscheidung, nur wenige Wochen vor den olympischen Titelkämpfen in Paris auch bei den Europameisterschaften an den Start zu gehen, hat Melvin in Absprache mit seinem langjährigen Trainer Jörg Hoffmann getroffen. "Ich brauche immer viele Wettkämpfe und viele Gelegenheiten, wo ich mich mit der internationalen Konkurrenz messen kann", erzählt der frischgebackene Europameister im Interview mit uns, welches noch vor der EM stattgefunden hat. 

Nachdem er in jungem Alter von seinem Opa zum Schwimmen gebracht wurde, trainiert Melvin nun bereits seit vielen Jahren am Olympiastützpunkt in Potsdam unter Jörg Hoffmann. "Potsdam ist für mich einfach einer der besten Stützpunkte, die wir in Deutschland haben. Vor allem im Zusammenspiel zwischen Schule und Sport", erzählt er. Nachdem der ehemalige Sportschüler mittlerweile gut die Hälfte seines Lebens in Potsdam verbracht hat, sei die Stadt zudem einfach auch ein Stück weit Zuhause geworden. Nichtsdestotrotz hatte Melvin nach dem Abitur auch mal mit dem Gedanken gespielt, fortan im Ausland zu trainieren. Da ihn im Endeffekt jedoch keine der Möglichkeiten so richtig reizte, blieb er in Potsdam und begann dort ein Polizeistudium, welches in Hinblick auf Olympia zurzeit aber eher auf Sparflamme läuft, da sich die Vorlesungen oftmals mit den Trainingszeiten überschneiden. Voraussichtlich Ende nächsten Jahres wird der zukünftige Polizeikommissar dann aber sein Studium abschließen und überlegt, danach eventuell doch noch den Schritt ins Ausland zu wagen, "um einfach mal ein bisschen was anderes zu erleben". 

"Mein Ziel ist es auf jeden Fall, es ins Finale zu schaffen"

Nach den erfolgreichen Europameisterschaften in Belgrad wird Melvin Imoudu nun gemeinsam mit Teilen des Olympiateams ein Trainingslager auf Lanzarote absolvieren, bevor es direkt vor den Olympischen Spielen noch für ein paar Tage zur unmittelbaren Wettkampfvorbereitung nach Berlin geht. Bei seiner Olympia-Premiere wird er neben den 100m Brust voraussichtlich auch als Teil der deutschen 4x100m Lagen Staffel - sowohl bei den Herren als auch im Mixed - an den Start gehen. In Hinblick auf seine sportlichen Ziele für die Titelkämpfe in Paris nimmt Melvin insbesondere die Finalteilnahme über die 100m Brust ins Visier: "Ich will jetzt nicht von möglichen Deutschen Rekorden reden, aber mein persönliches Ziel ist es auf jeden Fall, es ins Finale zu schaffen. Wie weit nach vorne es dort dann geht, steht völlig offen.". 

Neben starken internationalen Schwimm-Assen kommt die Konkurrenz mit Lucas Matzerath auch aus dem eigenen Team. Bereits seit Jahren duellieren sich die beiden Brustschwimmer bei zahlreichen Wettkämpfen nicht nur um Edelmetall sondern auch die Deutschen Rekorde und Staffelplätze. "Es ist eine gute Möglichkeit sich miteinander zu messen und auch im Training voneinander zu lernen. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil für uns", spricht Melvin über den Deutschen Rekordhalter über die 100m Brust. Im Juniorenbereich trennte die beiden lediglich eine Altersklasse, weshalb sie sich bereits seit vielen Jahren kennen und gegeneinander schwimmen. 

"Ich bin aktuell auf dem Höhepunkt meiner Karriere"

Das Jahr 2024 scheint für Melvin Imoudu bislang wirklich ein besonders Erfolgreiches zu sein, das nach den deutschen Rekorden und der gelungenen Olympiaqualifikation nun von dem Europameistertitel gekrönt wurde. Doch bis zur erfolgreichen WM-Qualifikation im vergangenen Jahr erlebte der Schwimmer für einige Zeit einen Leistungsstillstand. Im Gespräch mit uns erinnert sich Melvin an diese Zeit aus der er emotional viel mitgenommen hat: "Ich denke, das war eine wichtige Zeit für mich, in der ich gelernt habe mit Niederlagen umzugehen und daraus wieder stärker hervorzukommen". Und das mit sichtlichem Erfolg. 

Nach den Titelkämpfen in Paris möchte Melvin Imoudu den Leistungssport auf jeden Fall fortsetzen und peilt bereits die nächsten Olympischen Spiele 2028 an. "Ich bin aktuell auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Ich war noch nie so schnell und ich denke, dass ich da noch ein paar Schippen drauflegen kann und über die Jahre noch ein bisschen was dazulerne", blickt der Europameister ehrgeizig voraus. Die nächste Gelegenheit, um noch eine jener Schippen draufzulegen, bietet sich ihm in wenigen Wochen in Paris!

Keine Chance mehr: Yuliya Efimova verpasst Olympia-Ticket

(28.06.2024) Ein russisches Team wird es bei den Olympischen Spielen in Paris zwar nicht geben, doch unter neutraler Flagge dürfen Aktive aus Russland unter bestimmten Voraussetzungen an den Spielen teilnehmen. Diesen Plan verfolgte auch die einstige Weltrekordhalterin Yuliya Efimova, doch jenes Vorhaben ist gescheitert.

Bei einem Qualifikationswettkampf auf dem Bahamas wollte sich die 32-Jährige am vergangenen Wochenende die Teilnahme an den Spielen in Paris sichern, verpasste aber die geforderten Normzeiten. Über die 100m Brust fehlte ihr in 1:07,98 Minuten etwas mehr als eine Sekunde. Auch über die 200m Brust (2:29,09) blieb sie klar über der geforderten Qualifikationszeit (2:23,91). Am Wochenende bestand zum letzten Mal die Möglichkeit, Normzeiten für die Olympischen Spiele zu erbringen.

Efimova stand bei Olympischen Spielen dreimal auf dem Podest und holte insgesamt anderthalb Dutzend Medaillen bei Weltmeisterschaften. Sie wurde 2014 wegen Dopings für 16 Monate gesperrt.

Katinka Hosszu verpasst sechste Olympia-Teilnahme

(26.06.2024) Zum ersten Mal seit 20 Jahren werden Olympische Spiele ohne die ungarische Star-Schwimmerin Katinka Hosszu stattfinden. Am Wochenende verpasste es die mehrfache Weltrekordhalterin bei der Sette Colli Trophy ihre letzten Chancen zur Erfüllung der Normzeiten für Paris zu nutzen.

Über ihre Paradestrecken 200m Lagen und 400m Lagen stellte die 35-Jährige zwar neue persönliche Saisonbestleistungen auf, ihre Zeiten von 2:14,13 und 4:42,97 Minuten waren aber deutlich zu langsam für die Olympia-Normen (2:11,47/4:38,53).

Hosszu hatte erst vor wenigen Wochen ihr Comeback nach fast zweijähriger Wettkampfpause gegeben. Das letzte internationale Top-Event für die dreifache Olympiasiegerin waren die Europameisterschaften 2022. In der Zwischenzeit war Hosszu im August des zurückliegenden Jahres erstmals Mutter geworden.

An den Olympischen Spielen nahm die Ausnahmeschwimmerin erstmals 2004 in Athen teil - als damals 15-Jährige - und war auch 2008 in Peking und 2012 in London am Start. Auf ihre erste Olympische Medaille musste sie jedoch bis 2016 warten, dort ging es dann aber Schlag auf Schlag: In Rio gewann Hosszu die 200 und 400m Lagen sowie die 100m Rücken. 

Vier Jahre Dopingsperre für US-Nationalschwimmer

(26.06.2024) Bei der US Olympia-Qualifikation in der zurückliegenden Woche gab es nicht nur Jubelmomente, sondern auch ein Dopingfall sorgte für Schlagzeilen. Der WM-Medaillengewinner Michael Brinegar wurde von der US-Anti-Doping-Agentur USADA für vier Jahre gesperrt.

Basierend auf Ergebnissen von Dopingkontrollen im Juni, Juli und August 2022 sei der 24-Jährige des Blutdopings überführt worden, so die USADA-Verantwortlichen. Ein Angebot, die Sperre auf zwei Jahre zu reduzieren, wenn er sich des Dopings schuldig bekennt, schlug Brinegar aus und beharrte auf seiner Unschuld.

Im besagten Zeitraum habe er sich COVID19 infiziert und daher auch auf die Teilnahme an der WM 2022 verzichtet. Er habe zu dieser Zeit daher auch nicht trainiert, so Brinegar. Der internationale Sportgerichtshof CAS folgte diesen Erklärungen nicht und bestätigte die Strafe der USADA.

Brinegar hatte 2019 mit der US-Freiwasserstaffel WM-Bronze geholt und startete über die 800 und 1500m Freistil bei den Olympischen Spielen in Tokio. Am Wochenende wollte er bei den US Trials um das Olympiaticket über die 1500m Freistil schwimmen, doch die Dopingsperre wurde kurz vorher verhängt, sodass er seinen Start zurückziehen musste.

Sette Colli Trophy: Sarah Sjöström bringt Weltrekorde zum wackeln!

(25.06.2024) Olympia steht bevor und Schwedens Superstar Sarah Sjöström zeigt kurz vor den Spielen von Paris, dass auch diesmal mit ihr zu rechnen sein wird, wenn es um Titel und Medaillen geht. Bei der Sette Colli Trophy in Rom schwamm sie am Wochenende sogar mehrfach in Weltrekordnähe.

Besonders stark präsentierte sich die amtierende Weltmeisterin über die 50m Freistil. In 23,75 Sekunden kam sie hier bis auf nur 14 Hundertstel an ihren im vergangenen Jahr aufgestellten Weltrekord heran. Auch über die 50m Schmetterling war Sjöström eine Klasse für sich. In 24,73 Sekunden näherte sie sich hier ihrem Fabel-Weltrekord bis auf drei Zehntel an, nur viermal war sie zuvor in ihrer Karriere schneller gewesen.

Über die 100m Freistil führte in Rom ebenfalls kein Weg an der schnellen Schwedin vorbei. In 52,57 Sekunden stellte sie einen neuen Meetingrekord auf. Bei den Olympischen Spielen wird die 30-Jährige laut eigener Ankündigung über diese Strecke jedoch nicht an den Start gehen.

Auch die Riege der deutschen Freistilspezialisten ließ in Rom ihr Können aufblitzen. Mehr dazu gibt es hier: Märtens & Wellbrock triumphieren in Rom | Isabel Gose schnell wie nie zuvor

Märtens & Wellbrock triumphieren in Rom | Isabel Gose schnell wie nie zuvor

(24.06.2024 | Bild: Christian Gold) Nicht nur bei der Schwimm-EM in Serbien, sondern auch bei der Sette Colli Trophy in Rom waren am zurückliegenden Wochenende etliche internationale Top-Stars am Start. Auch die deutschen Ausdauerspezialisten nutzen das hochkarätige Meeting als Formtest - mit überzeugenden Ergebnissen.

Gleich zwei Siege mit starken Zeiten gab es für Lukas Märtens. Nachdem er über die 800m Freistil in 7:43,52 Minuten die weltweit viertschnellste Zeit in diesem Jahr ins Becken gebracht hatte, siegte der mehrfache WM-Medaillengewinner später auch über die 200m Freistil (1:45,79). 

Ganz oben auf dem Podium durfte auch Florian Wellbrock stehen. Über seine Paradestrecke 1500m Freistil hielt der Olympiasieger starke Konkurrent wie den Italiener Luca di Tullio (14:48,77) und den amtierenden Weltmeister Daniel Wiffen (14:53,39) aus Irland hinter sich. Auf Rang vier folgte mit Sven Schwarz (15:03,70) vor Italiens Starschwimmer Gregorio Paltrinieri (15:07,52) ein weiterer deutscher Olympiaschwimmern.

In starker Form nur wenige Wochen vor den Olympischen Spielen von Paris präsentierte sich am Wochenende auch Isabel Gose. Über die 1500m Freistil stellte die Europameisterin in 15:50,56 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit auf. In der Weltrangliste festigt sie damit Rang drei. Schneller waren 2024 nur die US-Starschwimmerin Katie Ledecky und die Italienerin Simona Quadarella, die auch am Wochenende in 15:48,27 Minuten vor Gose anschlug. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich in Rom mit Leonie Märtens (16:05,17) eine weitere Schwimmerin aus Magdeburg.

Dieselbe Besetzung des Podiums gab es später auch über die 800m Freistil. Hier siegte ebenfalls Quadarella (8:18,95) vor Isabel Gose (8:19,29) und Leonie Märtens (8:27,92).

 

Ledecky, Dressel, Manuel: Diese US-Stars starten bei Olympia 2024

(24.06.2024) Nach neun intensiven Wettkampftagen bei den US Trials in Indianapolis steht das amerikanische Schwimmteam für die Olympischen Spiele in Paris fest. Insgesamt werden 46 Aktive auf die Jagd nach olympischem Edelmetall gehen.

Am letzten Tag der Trials sicherte sich Simone Manuel über die 50m Freistil zusätzlich zu ihrem bereits sicheren Staffelstart auch noch das erhoffte Einzelticket für Paris. In 24,13 Sekunden setzte sich die 100m-Olympiasiegerin von 2016 hauchdünn gegenüber Gretchen Walsh (24,15) durch, die mit einem von zwei Weltrekorden in der vergangenen Woche zweifellos für einen Glanzmoment bei den Trials gesorgt hatte.

Im zweiten Rennen des Tages schwamm Bobby Finke souverän zum Sieg über die 1500m Freistil. In 14:40,28 Minuten schob sich der amtierende Olympiasieger zudem auf Platz zwei der Weltjahresbestenliste. Den zweiten Startplatz für die olympischen Titelkämpfe schnappte sich David Johnston (14:52,74). 

Somit werden insgesamt 20 Schwimmerinnen und 26 Schwimmer das Team USA bei den Olympischen Spielen in Paris vertreten und sich anschicken, wie schon in Tokio, die Spitze des Medaillenspiegels zu erobern. Das Team zeichnet sich durch einen bunten Mix aus Olympia-Neulingen und bereits mit olympischen Edelmetall dekorierten Aktiven aus. Die Erwartungen für Paris sind nach den eindrucksvollen Leistungen bei den Trials entsprechend groß. 

Das amerikanische Olympiateam für Paris (Stand Juni 2024):

Frauen: 

  • Katharina Berkhoff: 100m Rücken
  • Phoebe Bacon: 200m Rücken
  • Erika Connolly: 4x100m Freistil
  • Kate Douglass: 100m Freistil, 200m Brust, 200m Lagen
  • Erin Gemmell: 4x200m Freistil
  • Katie Grimes: 400m Lagen, 1500m Freistil
  • Torri Huske: 100m Freistil, 100m Schmetterling
  • Lilli King: 100m, 200m Brust
  • Katie Ledecky: 200m, 400m, 800m, 1500m Freistil
  • Paige Madden: 400m, 800m Freistil, 4x200m Freistil
  • Simone Manuel: 50m Freistil, 4x100m Freistil
  • Anna Peplowski: 4x200m Freistil
  • Alex Shackell: 200m Freistil, 4x200m Freistil
  • Regan Smith: 100m, 200m Rücken, 200m Schmetterling
  • Alex Walsh: 200m Lagen
  • Gretchen Walsh: 50m Freistil, 100m Schmetterling, 4x100m Freistil
  • Claure Weinstein: 200m Freistil
  • Abbey Weitzeil: 4x100m Freistil
  • Emma Weber: 100m Brust
  • Emma Weyant: 400m Lagen

 

Männer: 

  • Jack Alexy: 100m Freistil
  • Hunter Armstrong: 100m Rücken, 4x100m Freistil
  • Shaine Casas: 200m Lagen
  • Brooks Curry: 4x200m Freistil
  • Caeleb Dressel: 50m Freistil, 100m Schmetterling, 4x100m Freistil
  • Matt Fallon: 200m Brust
  • Nic Fink: 100m Brust
  • Bobby Finke: 800m, 1500m Freistil
  • Carson Foster 200m, 400m Lagen
  • Chris Guiliano: 50m, 100m, 200m Freistil
  • Ryan Held: 4x100m Freistil
  • Thomas Heilmann: 100m, 200m Schmetterling
  • Luke Hobson: 200m Freistil
  • David Johnston: 1500m Freistil
  • Chase Kalisz: 400m Lagen
  • Drew Kibler: 4x200m Freistil
  • Matt King: 4x100m Freistil
  • Keaton Jones: 200m Rücken
  • Josh Matheny: 200m Brust
  • Ryan Murphy: 100m, 200m Rücken
  • Blake Pieroni: 4x200m Freistil
  • Aaron Shackell: 400m Freistil
  • Kieran Smith: 400m Freistil, 4x200m Freistil
  • Charlie Swanson: 100m Brust
  • Luca Urlando: 200m Schmetterling
  • Luke Whitlock: 800m Freistil

Freiwasser-DM 2024: Alle Champions der Jugend und offenen Klasse

(24.06.2024 | Bild: Leverkus Sportfotografie) Vier Tage lang ging es bei den Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen im Burghausener Wöhrsee zur Sache! Dabei konnte die für den SC Wiesbaden startende ungarische Nationalschwimmerin Anna Olasz sowohl die 5km als auch die 10km in der offenen Klasse für sich entscheiden.

Die mehrfache WM- und EM-Medaillengewinnerin war eigentlich vorrangig als Betreuerin der Wiesbadener Nachwuchsschwimmer in Burghausen und nutzte die beiden Rennen als Formtest - mit glänzendem Ergebnis. 

Bei den Herren sicherte sich der Münchner Moritz Bockes den Titel über die 10km-Distanz vor Noah Lerch von der SSG Günzburg-Leipheim. Im 5km-Rennen zum Abschluss der Freiwasser-DM drehte Lerch am Sonntag dann den Spieß um und triumphierte seinerseits.

Insgesamt waren fast 500 Teilnehmende in Burghausen am Start. Neben Schwimmern aus Deutschland hatten auch Teams aus Österreich, der Schweiz und Dänemark gemeldet. Für die Nachwuchsschwimmer ging es zudem nicht nur über die 5 und 10km in den Wöhrsee, sondern auch über die 2,5km und die 7,5km. Die Champions der verschiedenen Altersklassen findet ihr weiter unten.

Die Medaillengewinner der offenen Klasse:

5km - männlich - offene Klasse:

  1. Noah Lerch - SSG Günzburg-Leipheim - 55:19,15
  2. Moritz Bockes - SG Stadtwerke München - 55:19,99
  3. Jaan Pasko - SC Magdeburg - 55:21,55

5km - weiblich - offene Klasse:

  1. Anna-Greta Olasz - SC Wiesbaden 1911 - 01:00:09,48
  2. Luisa Rumler - SG Stadtwerke München - 01:00:10,76
  3. Sydney Savannah Ferch - SG Dortmund - 01:00:11,23

10km - männlich - offene Klasse:

  1. Moritz Bockes - SG Stadtwerke München - 01:53:31,00
  2. Noah Lerch - SSG Günzburg-Leipheim - 01:53:32,16
  3. Jaan Pasko - SC Magdeburg - 01:53:37,48

10km - weiblich - offene Klasse:

  1. Anna-Greta Olasz - SC Wiesbaden 1911 - 02:04:22,76
  2. Lara Braun - SC Magdeburg - 02:04:23,75
  3. Anna Barth - SC Magdeburg - 02:05:19,04

4x1,25km - mixed

  1. SC Chemnitz von 1892 55:52,68
  2. SG Stadtwerke München 56:35,90
  3. Wasserfreunde Spandau 04 57:15,71

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Die Champions der Nachwuchswertungen:

2,5km - männlich:

  • 2012: Lamarana Jalloh - SGS Hamburg - 32:54,94
  • 2011: Akram Ammar - Wasserfreunde Spandau 04 - 30:22,03
  • 2010: Raphael Zesewitz - Dresdner SC 1898 - 29:03,03
  • 2009: Jonathan Koepnick - 1.FCN Schwimmen - 28:34,34
  • 2008: Luis Lengfellner - SC Regensburg - 28:34,39

2,5km - weiblich:

  • 2012: Henrijette Kobus - Dresdner SC 1898 - 32:56,88
  • 2011: Leni Tesche - SSG Saar Max Ritter - 30:40,18
  • 2010: Marina Maja Krietenbrink - SG Essen - 30:29,83
  • 2009: Melina Nitschke - SC Chemnitz von 1892 - 30:26,11
  • 2008: Annika Dewdney - TB 1888 Erlangen - 30:22,96

5km - männlich - Jugend:

  • 2010: Jannik Häfelinger - SG HT16 - 58:52,84
  • 2009: Josef Strohalm - SG Frankfurt - 58:41,18
  • 2008: Moritz Erkmann - SC Chemnitz von 1892 - 55:26,83
  • 2007: Lukas Steuter - Wasserfreunde Spandau 04 - 55:24,56
  • 2006: Jaan Pasko - SC Magdeburg - 55:21,55
  • 2005: Eric Mühlenbeck - SV Halle / Saale - 55:21,91

5km - weiblich - Jugend:

  • 2010: Marina Maja Krietenbrink - SG Essen - 01:02:10,38
  • 2009: Sydney Savannah Ferch - SG Dortmund - 01:00:11,23
  • 2008: Annika Dewdney - TB 1888 Erlangen - 01:00:15,61
  • 2007: Marie Strohalm - SG Frankfurt - 01:00:24,12
  • 2006: Luisa Rumler - SG Stadtwerke München - 01:00:10,76
  • 2005: Lara Braun - SC Magdeburg - 01:00:12,84

7,5km - männlich - 2007 / 2008

  1. Finn-Constantin Kleinheinz - SC Magdeburg - 01:23:13,68
  2. Diego Alfons Heinze - SC Wiesbaden 1911 - 01:23:17,52
  3. Moritz Erkmann - SC Chemnitz von 1892 - 01:23:30,03

7,5km - weiblich - 2007 / 2008

  1. Aliyah Hösel - SC Chemnitz von 1892 - 01:34:08,89
  2. Laura Marie Blumenthal Haz - TB 1888 Erlangen - 01:34:14,53
  3. Annika Dewdney - TB 1888 Erlangen - 01:34:14,89

10km - männlich - 2005 / 2006:

  1. Jaan Pasko - SC Magdeburg - 01:53:37,48
  2. Christian Okrema - Wasserfreunde Spandau 04 - 01:59:00,32
  3. Jeremy Kunz - SV Zwickau von 1904 - 01:59:09,75

10km - weiblich - 2005 / 2006:

  1. Lara Braun - SC Magdeburg - 02:04:23,75
  2. Anna Barth - SC Magdeburg - 02:05:19,04
  3. Luisa Rumler - SG Stadtwerke München - 02:05:59,22

3x1,25km - männlich - Jugend A

  1. Wasserfreunde Spandau 04 42:16,32
  2. SV Cannstatt 42:35,53
  3. SV Würzburg 05 43:51,05

3x1,25km - männlich - Jugend B

  1. 1.FCN Schwimmen 43:35,16
  2. Dresdner SC 1898 43:35,27
  3. SGR Karlsruhe 44:07,36

3x1,25km - weiblich - Jugend A

  1. SC Magdeburg 45:56,16
  2. SG Regio Freiburg 52:11,86
  3. TG Biberach 52:18,54

3x1,25km - männlich - Jugend B

  1. SG Essen 47:36,35
  2. SG Frankfurt 47:52,68
  3. SC Wiesbaden 1911 50:17,34

4x1,25km - Jugend mixed

  1. SG Essen 01:00:36,49
  2. SG Stadtwerke München 01:00:42,61
  3. SG Stormarn Barsbüttel 01:02:13,22

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Sieben Beckenmedaillen fürs deutsche Team bei der Schwimm-EM

(23.06.2024) Das deutsche Team beendet die Beckenwettbewerbe der Schwimm-Europameisterschaft 2024 mit sieben Medaillen auf dem Konto, davon jeweils drei Bronze- und Silbermedaillen, als auch eine Goldmedaille.

Neben dem Titel für Melvin Imoudu über die 100m Brust gab es jeweils Silber für Noel de Geus (50m Brust), Celine Rieder (1500m Freistil) und die gemischte Lagenstaffel. Bronzemedaillen sicherten sich Nicole Maier (200m Freistil) sowie die deutschen Mixedstaffeln über die 4x100m und 4x200m Freistil.

Im letzten Finalabschnitt der EM 2024 schwamm Maya Werner am Sonntag in einem spannenden Finale über die 400m Freistil mit zeitlicher Steigerung im Vergleich zum Vorlauf in 4:14,24 Minuten auf Rang fünf.

Der Sieg sicherte sich auf den letzten 100m Metern die Ungarin Ajna Kesely (4:06,56), die nach ihrem Europameisterschaftstitel über die 800m Freistil nun auch den Sieg in dieser Distanz auf Ihre Liste setzen kann. Keselys Aufholjagt nahm der Tschechin Barbora Seemanova die Chance, sich den dritten Titel dieser Europameisterschaft zu sichern, sodass sie sich mit ihrer Zeit von 4:06,72 Minuten mit dem zweiten Platz zufriedengeben muss. Platz drei ging an Francisca Martins (4:10,94) aus Portugal.

Ebenso packend gestaltete sich das 4x100m Lagen Finale der Herren. In der Besetzung Cornelius Jahn, Noel de Geus, Björn Kammann und Peter Varjasi landete das Team des DSV in 3:35,44 Minuten auf Platz sechs. Die Medaillenränge verteilten sich erst beim Anschlag, bei welchem die österreichische Mannschaft (3:33,41) die Hände als schnellstes an der Wand hatte. Weniger als eine Zehntel später erfolgte der Anschlag der polnischen (3:33,44) und ukrainischen (3:33,50) Mannschaft, die sich auf den Plätzen zwei und drei einfanden.

Weiter Medaillen sicherten sich Schwimmer folgender Nationen:

1500m Freistil (m):

  1. Kuzey Tuncelli (TUR 14:55,64)
  2. Mykhailo Romanchuk (UKR 15:00,99)
  3. Zalan Sarkany (HUN 15:06,67)

50m Freistil (m):

  1. Kristian Gkolomeev (GRE 21,72)
  2. Stergios Marios Bilas (GRE 21,73)
  3. Vladyslav Bukhov (UKR 21,85)

50m Brust (w):

  1. Dominika Sztandera (POL 30,55)
  2. Veera Kivirinta (FIN 30,65)
  3. Olivia Klingt Ipsa (SWE 30,90)

100m Rü (m):

  1. Apostolos Christou (GRE 52,23)
  2. Evangelos Makrygiannis (GRE 52,83)
  3. Ksawery Masiuk (POL 53,56)

200m Schmetterling (w):

  1. Helena Rosendahl Bach (DEN 2:07,88)
  2. Lana Pudar (BIH 2:08,15)
  3. Boglarka Telegdy Kapas (HUN 2:08,22)

200m Lagen (m):

  1. Hubert Kos (HUN 1:57,21)
  2. Ron Polonsky (ISR 1:57,36)
  3. Berke Saka (TUR 1:58,62)

4x 100m Lagen (w):

  1. POL (3:58,71)
  2. HUN (4:01,50)
  3. DEN (4:02,03)

Schwimm-EM: Werner und Lagenherren schwimmen in die Finals

(23.06.2024) Im letzten Vormittagsabschnitt der Europameisterschaften im Schwimmen in Belgrad wollten sich die deutschen Schwimm-Asse die Gelegenheit auf einen letzten Finalstart nicht entgehen lassen. So qualifizierte sich sowohl Maya Werner über die 400m Freistil der Damen als auch die 4x 100m Lagen Staffel der Herren für den Endlauf.

In 4:15,50 Minuten sicherte sich Maya Werner ihren Finaleinzug über die 400m Freistil der Damen auf dem vierten Platz. Die Vorlaufschnellste war am Vormittag die Portugiesin Francisca Martins, die in 4:14,77 Minuten lediglich 0,97 Sekunden vor Werner anschlug. Möglicherweise könnte Werner sich nach ihren Erfolgen in den Staffelwettbewerben somit auch eine Medaille in einem Einzelstart erschwimmen. Mit Leonie Kullmann ging eine weitere Schwimmerin des deutschen Teams an den Start. In 4:18,78 Minuten verpasste sie die Finalqualifikation um 1,07 Sekunden.

Auf Rang vier qualifizierte sich ebenfalls das Team der 4x100m Lagen der Herren. Cornelius Jahn, Noel de Geus, Björn Kammann und Peter Varjasi brachten eine Zeit von 3:36,95 Minuten ins Wasser und wecken erneut Hoffnung auf eine weitere Staffelmedaille. Ob die Schwimmer den Medaillensatz des deutschen Teams ausweiten und damit die diesjährigen Europameisterschaften glanzvoll abrunden können, werden wir am Abend sehen.

Links zur Schwimm-EM 2024:

US Trials: Katie Ledecky peilt 4. Olympiagold in Folge an

(23.06.2024) Am vorletzten Tag der US-Trials in Indianapolis standen mit Kate Douglass, Caeleb Dressel und Katie Ledecky ausschließlich bereits mit Gold dekorierte Aktive ganz oben auf dem Podest und konnten somit ihren Olympiaprogrammen weitere Strecken hinzufügen. 

Über die 800m Freistil setzten sich wie schon über die halbe Distanz Katie Ledecky (8:14,12) und Paige Madden (8:20,71) an die Spitze des Klassements. Ledecky bekommt somit die Chance, zum vierten Mal in nach dem Olympiasieg in diesem Event zu greifen. Denn seit den Spielen von London im Jahr 2012 gingen alle Goldmedaillen auf den langen Freistilstrecken an den amerikanischen Superstar.  

Über eindrucksvolle Olympiaerfahrung verfügt zweifellos auch Caeleb Dressel, der über die 100m Schmetterling in starken 50,19 Sekunden seinen zweiten Einzelstart für Paris perfekt machte. Gleiches gilt auch für den Youngster Thomas Heilmann, der in 50,80 Sekunden hinter Weltrekordhalter Dressel auf Platz Zwei schmetterte und bereits über die 200m Schmetterling qualifiziert ist. 

Im Finale über die 200m Lagen schwamm Weltmeisterin Kate Douglass in 2:06,79 Minuten nicht nur auf Platz zwei der Weltjahresbestenliste, sondern auch die schnellste je auf amerikanischem Boden geschwommene Zeit. Nach Gold über die 100m Freistil und 200m Brust schickt sich die hochdekorierte 22-Jährige an, auch in Paris zu den fleißigsten Medaillensammlerinnen zu zählen. Auf dem zweiten Platz löste mit Alex Walsh (2:07,86) auch die Vize-Olympiasiegerin von Tokio ihr Ticket für die anstehenden olympischen Titelkämpfe.

Im einzigen Halbfinal-Event des Tages deutet sich für den Kampf um Gold über die 50m Freistil ein packendes Duell zwischen Gretchen Walsh (24,06) und Torri Huske (24,09) an. Beide hatten bereits über die 100m Schmetterling Gold und Silber unter sich ausgemacht. 

Ein letzter Wettkampftag steht den amerikanischen Schwimm-Assen noch bevor, um die verbliebenen Plätze im Olympiateam zu füllen. 

Silber beim Nationalteam-Debüt: Noel de Geus ist Vize-Europameister!

(22.06.2024) Die Schwimm-Europameisterschaften in Belgrad (Serbien) entwickeln sich zur Erfolgsbühne für die Debütanten im deutschen Nationalteam. Nachdem Nicole Maier ihre Premiere in der deutschen Mannschaft bereits mit Medaillen veredeln konnte, gelang dies am Samstag auch Noel de Geus.

Über die 50m Brust sprintete der 23-Jährige in einem packenden Rennen zur Silbermedaille und darf sich damit nun Vize-Europameister nennen. In 26,93 Sekunden schwamm der in den USA trainierende Hildesheimer sogar bis auf nur eine Hundertstel an den Meistertitel heran. Diesen schnappte sich in 26,92 Sekunden kein Geringerer als der Kurzbahn-Weltrekordhalter Emre Sakci aus der Türkei. Hinter den beiden schlug Kristian Pitshugin (27,02) aus Israel in dem engen Finale als Dritter an. 

Weiteres Edelmetall gab es heute für eine der bisher bereits sehr überzeugenden deutschen Mixed-Staffeln. Über die 4x200m Freistil schwammen Danny Schmidt (1:49,45), Philipp Peschke (1:48,08), Nicole Maier (1:58,28) und Leonie Kullmann (1:59,75) in 7:35,56 Minuten auf den dritten Platz. Auf den letzten Bahnen lieferte sich Leonie Kullmann noch einen spannenden Kampf um Silber mit ihrer Konkurrentin aus Polen (7:35,08), das Quartett war aber letztlich eine knappe halbe Sekunden schneller als der deutsche Kraulvierer, der den DSV-Beckenschwimmern damit die siebte Medaille in Belgrad bescherte.

Auch Jessica Felsner hatte den Sprung in die heutigen EM-Finals geschafft. Über die 50m Freistil schwamm die Kölnerin in 25,19 Sekunden auf Platz sieben. Den Titel sicherte sich die Ungarin Petra Senanzky (24,56) mit nur drei Hundertsteln Vorsprung auf Theodora Drakou aus Griechenland. Die Dänin Julie Kepp Jensen (24,79) komplettierte das Podium. 

In den Halbfinals am Samstag verpasste Cornelius Jahn über die 100m Rücken auf Platz zehn den Sprung ins Finale in 54,68 Sekunden nur um zwei Zehntel. Die schnellste Zeit des Feldes kam vom Griechen Apostolos Christou in 53,20 Sekunden.

Über die 200m Lagen schwamm Finn Wendland in 2:01,03 Minuten auf den elften Platz. Sein Nationalteamkollege Marius Zobel (2:02,94) landete auf Rang 16. Für den Einzug ins Finale, in dem Ron Polonsky (1:57,01) aus Israel auf Bahn vier schwimmen wird, war eine Zeit von 1:59,71 Minuten gefordert. 

Die weiteren Medaillengewinner der Schwimm-EM 2024 am Samstag:

200m Schmetterling (m):

1. Kristof Milak - Ungarn - 1:54,43
2. Krzysztof Chmielewski - Polen - 1:54,78
3. Michal Chmielewski - Polen - 1:55,51 

200m Lagen (w): 

1. Anastasia Gorbenko - Israel - 2:09,75
2. Lea Polonsky - Israel - 2:11,18
3. Barbora Seemanova - Tschechien - 2:11,48

100m Rücken (w):

1. Adela Piskorska - Polen - 59,79
2. Danielle Hill - Irland - 1:00,19
3. Roos Vanotterdijk - Belgien - 1:00,58  

Links zur Schwimm-EM 2024:

Bilder: European Aquatics / Bild rechts: Symbolbild

Schwimm EM: Deutsche Staffel im Finale | Auch Zobel, Wendland und Jahn kommen weiter

(22.06.2024) Am vorletzten Tag der Europameisterschaften in der serbischen Hauptstadt Belgrad zeigte das deutsche Aufgebot im Vorlaufabschnitt wieder einmal zahlreiche überzeugende Leistungen, die mit einer Reihe von Tickets für den anstehenden Finalabschnitt belohnt wurden. 

Besonders aussichtsreich platziert ist die gemischte 4x200m Freistilstaffel, die mit der drittschnellsten Zeit in den Endlauf eingezogen ist. Jarno Bäschnitt (1:50,78), Philipp Peschke (1:55,32), Leonie Kullmann (2:06,51) und Nicole Maier (2:03,82) konnten es am Morgen jedoch ganz gemütlich angehen lassen, da gerade einmal fünf Staffeln an den Start gegangen waren, die sich somit allesamt für das Finale qualifizieren konnten. Im Kampf um die Medaillen sind daher von allen Quartetten große Leistungssteigerungen zu erwarten. 

Über die 200m Lagen werden wir im Halbfinale mit Marius Zobel (2:03,17) und Finn Wendland (2:03,24) ein deutsches Duo zu sehen bekommen. Obwohl die beiden eigentlich auf den undankbaren Plätzen 17 und 18 landeten, verhalf ihnen die zwei Schwimmer pro Nation Regelung zum Weiterkommen in die nächste Runde. 

Auch über die 100m Rücken wird das deutsche Team im Halbfinale vertreten sein. In 55,11 Sekunden schwamm Cornelius Jahn auf den zwölften Platz. Für Christian Diener (56,31) bedeutete Platz 23 hingegen das Aus im Vorlauf.

Lediglich über die 50m Freistil der Männer gelang es keinem der vier Deutschen, in das Halbfinale zu sprinten. Am schnellsten unterwegs war der Deutsche Meister Artem Selin, der in 22,61 Sekunden auf Platz 33 landete. Nur unmittelbar langsamer waren Martin Wrede (22,71/Platz 36), Peter Varjasi (22,74/Platz 37) und Ole Mats Eidam (22,79/Platz 39). Für den Einzug in die nächste Runde hätte eine Zeit von 22,27 Sekunden unterboten werden müssen. 

Links zur Schwimm-EM 2024:

US Trials: Caeleb Dressel sprintet zum Einzelstart bei Olympia!

(22.06.2024) Nachdem der US-Amerikanische Sprintstar Caeleb Dressel bereits vor einigen Tagen mit einem Platz in der 4x100m Freistilstaffel seine dritte Olympiateilnahme perfekt machte, legte er vergangene Nacht (MEZ) bei den US Trials in Indianapolis nochmal einen drauf und sicherte sich auch einen Einzelstartplatz für Paris. 

Über die 50m Freistil sprintete Dressel in 21,41 Sekunden schneller als die gesamte Konkurrenz und im weltweiten Vergleich die viertschnellste Zeit des Jahres. Auf dem zweiten Platz qualifizierte sich Chris Guiliano (21,69) als erster amerikanischer Schwimmer seit 1988 für die 50m bis 200m Freistilstrecken bei Olympischen Spielen. 

Dressels Vorstellungen bei den Trials sind auch ein Zeichen an viele Zweifler, die dem US-Star nach zuletzt zwei harten Jahren kein solches Comeback zugetraut hatten. Nachdem Dressel 2022 seine Teilnahme bei der Schwimm-WM mitten während des Events abbrach, legte er zunächst eine Pause ein. Im zurückliegenden Jahr verpasste es der siebenfache Olympiasieger, sich für die Schwimm-Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Nun jedoch meldet sich der 27-Jährige, der im Februar erstmals Vater wurde, eindrucksvoll zurück. Dass für Caeleb Dressel womöglich sogar noch ein zweites Einzelticket für Paris hinzukommen könnte, bewies er im Halbfinale über die 100m Schmetterling, welches er in überlegenen 50,79 Sekunden dominierte.

Ihr drittes Einzelticket für Paris schnappte sich auch Regan Smith und das erstmalig über die 200m Rücken. In 2:05,16 Minuten war die ehemalige Weltrekordhalterin für die nationale Konkurrenz nicht zu schlagen. Für den zweiten Startplatz im Team USA konnte sich dahinter die Vizeweltmeisterin von 2022 Phoebe Bacon (2:06,27) empfehlen. 

Wie schon über die doppelte Distanz triumphierte Carson Foster auch über die 200m Lagen. In 1:55,65 Minuten schwamm er zudem auf den zweiten Platz in der aktuellen Weltjahresbestenliste. Unmittelbar dahinter jubelte Shaine Casas (1:55,83) über seine erste gelungene Olympiaqualifikation. 

Im zweiten Halbfinal-Event des Tages über die 200m Lagen der Damen kam die schnellste Leistung von Kate Douglass (2:08,53), die bei den noch bis Sonntagnacht laufenden Trials bereits zweimal ganz oben auf dem Podest stand. 

Links zum Thema:

Celine Rieder ist Vize-Europameisterin | Auch Freistilstaffel holt Medaille

(21.06.2024) Das deutsche Team kommt bei den laufenden Europameisterschaften im serbischen Belgrad immer mehr in Fahrt. Im heutigen Finalabschnitte glänzte das Team mit gleich doppeltem Edelmetall. Allen voran überzeugten Celine Rieder als Vize-Europameisterin über die 1500m Freistil sowie die 4x100m Freistil mixed Staffel auf dem Bronzerang. 

Celine Rieder, die in der Magdeburger Erfolgstrainingsgruppe unter Bernd Berkhan trainiert, zeigte über die lange Freistilstrecke in 16:15,98 Minuten eine starke Vorstellung, die mit der Silbermedaille belohnt wurde. Geschlagen geben musste sich die Olympionikin von Tokio lediglich der Ungarin Vivien Jackl (16:06,37). Mit Jeannette Spiwoks war eine weitere deutsche Schwimmerin im Finale mit von der Partie. Die Freiwasserspezialistin landete in 16:33,57 Sekunden auf einem guten fünften Platz. Zur Bronzemedaille von der Britin Fleur Lewis (16:17,53) fehlten ihr allerdings gut sechzehn Sekunden. 

Über Bronze durfte dann zum Abschluss des Wettkampftages die deutsche 4x100m Freistil mixed Staffel jubeln - und das mit gerade einmal einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf den undankbaren vierten Platz. Das Quartett um Martin Wrede (49,29), Peter Varjasi (48,26), Nicole Maier (54,68) und Nina Sandrine Jazy (54,78) hatte das Hundertstelglück auf der eigenen Seite und blieb zudem in 3:27,01 Sekunden gerade einmal vier Zehntel über dem Deutschen Rekord. Den Sieg sicherte sich die Staffel aus Ungarn (3:25,69) vor dem Team aus Polen (3:26,53). 

Über die 200m Freistil glänzte allen voran David Popovici mit einer eindrucksvollen Weltjahresbestzeit. In 1:43,13 Sekunden war der rumänische Schwimmstar nochmal gut eine Sekunde schneller unterwegs als Lukas Märtens, der während der Olympiaqualifikation in Berlin die bisherige Bestmarke aufgestellt hatte. Bei seinem heutigen EM-Triumph zauberte Popovici insgesamt die fünftschnellste jemals geschwommene Zeit ins Wasser und ließ der Konkurrenz um Danas Rapsys (1:45,65) aus Litauen und dem Schweizer Antonio Djakovic (1:46,32) nicht den Hauch einer Chance. 

Auch in den Halbfinals zeigten sich Deutschlands Schwimm-Asse in vielversprechender Form: Über die 50m Brust verbesserte der Vorlaufschnellste Noel de Geus seine Leistung vom Morgen erneut um eine Hundertstel auf 27,06 Sekunden. Damit qualifizierte sich der 24-Jährige als Drittplatzierter für den Endlauf und hat somit bei seiner Premiere bei internationalen Meisterschaften direkt Aussichten auf eine Medaille. 

Auch Jessica Felsner gelang über die 50m Freistil souverän der Sprung unter die Top Acht. In 25,00 Sekunden sprintete sie als Sechste in das morgige Finale am vorletzten Tag der Titelkämpfe in Belgrad. Pech hatte hingegen David Thomasberger. Der Leipziger schwamm über die 200m Schmetterling in 1:57,80 Minuten als Neunter um wenige Zehntel am Finale vorbei.

In den weiteren Finals landeten folgende Schwimmer auf dem Podest:

100m Schmetterling (w):

1. Roos Vanotterdijk (BEL 57,47)
2. Georgia Damasioti (GRE 57,74)
3. Sara Juvenik (SWE 58,06)

200m Brust (w):

1. Kristyna Horska (CZE 2:23,60)
2. Clara Rybak-Andersen (DEN 2:25,20)
3. Lisa Mamie (SUI 2:26,10)

50m Rücken (m):

1. Apostolos Christou (GRE 24,39)
2. Ksawery Masiuk (POL 24,63)
3. Evangelos Makrygiannis (GRE 24,74)

Links zur Schwimm-EM 2024:

Bilder: European Aquatics

Schwimm-EM: Noel de Geus zieht als Vorlaufschnellster ins Halbfinale ein

(21.06.2024) Am fünften Tag der Schwimm-EM in Belgrad erkämpfte sich die gemischte deutsche 4x100m Freistilstaffel einen Platz für den Finallauf. Noel de Geus brachte zudem die schnellste Zeit der 50m Brust ins Wasser und auch Jessica Felsner und David Thomasberger sehen wir in den Halbfinals.

Die deutsche 4x 100m Freistil mixed Staffel qualifizierte sich durch die Leistungen von Ole Mats Eidam, Martin Wrede, Maya Werner und Leonie Kullmann in 3:34,16 Minuten als vierte Mannschaft für das Finale. Der Abstand zu den Podestplätzen beträgt nach dem Vorlauf 2,33 Sekunden, sodass es abzuwarten bleibt, welche Leistungen die Schwimmer in einigen Stunden in Wasser bringen, und ob es dem deutschen Team gelingt, in den Kampf um die Medaillen einzugreifen.

Bei den Einzügen in die Halbfinals präsentiert sich unter anderem Noel de Geus in starker Form. Als Zeitschnellster schwamm er allen anderen voran in das Halbfinale über die 50m Brust der Herren. Mit seiner Zeit von 27,07 Sekunden war er mit 12 Zehntelsekunden Vorsprung zum nächstschnellsten Schwimmer an der Wand. Für Finn Wendland wurde es in 29,01 Sekunden der 33. Rang.

Über die Königsdisziplin der Sprintstrecken, den 50m Freistil, geht bei den Damen am heutigen Nachmittag Jessica Felsner an den Start. Sie schlug in drittschnellster Zeit von 24,97 Sekunden an. Ihre Mannschaftskollegin und Silbermedaillengewinnerin mit der Lagen mixed Staffel, Nina Jazy, verpasste in 25,73 Sekunden den Einzug in die nächste Runde um lediglich zwei Hundertstelsekunden und beendete den Wettkampf auf Platz 17.

Ebenfalls sehen wir im Halbfinale der 200m Schmetterling den deutschen Rekordhalter David Thomasberger. Auf Platz 16 sicherte er sich in 1:59,20 Minuten den letzten Qualifikationsplatz. Der Vorlaufschnellste war hier Krzysztof Chmielewski aus Polen, der sich in 1:55,65 Minuten noch vor dem Weltrekordhalter Kristof Milak (1:55,71), platzierte.

Links zur Schwimm-EM 2024:

Bilder: European Aquatics

 

 

US Trials: Routinier Ryan Murphy mit Weltjahresbestzeit

(21.06.2024) Am sechsten Tag der amerikanischen Olympiatrials in Indianapolis wussten vor allem diejenigen von sich zu überzeugen, die bereits in den vergangenen Wettkampftagen erfolgreich zu Olympiatickets geschwommen waren. So sicherten sich Ryan Murphy, Regan Smith, Kate Douglass und Lilly King jeweils ihren zweiten Einzelstartplatz für Paris. 

In 1:54,33 Minuten stellte Ryan Murphy bei seinem Sieg über die 200m Rücken zudem eine neue Weltjahresbestzeit auf. Sowohl bei den Olympischen Spielen von Rio als auch Tokio hatte der 28-jährige Rückenspezialist über beide Rückenstrecken jeweils auf dem Podium gestanden, 2016 sogar zweimal ganz oben. Für den zweiten Startplatz im Team USA konnte sich dahinter Keaton Jones (1:54,61) empfehlen. 

Ein spannungsgeladenes Rennen gab es auch über die 200m Brust der Damen zu bestaunen. Bei der Hälfte der Strecke sogar noch auf Weltrekordkurs gelegen, setzte sich Kate Douglass in starken 2:19,46 Minuten gegenüber der nationalen Konkurrenz durch. Auf Platz zwei machte Lilly King (2:21,93) die Qualifikation für das Brustdoppel perfekt. Unmittelbar nach dem Finale erlebte die 27-Jährige einen ganz besonderen Moment, denn ihr Freund machte ihr am Beckenrand einen Heiratsantrag. 

Nach ihrer Glanzvorstellung mit neuem Weltrekord über die 100m Rücken triumphierte Regan Smith auch über die 200m Schmetterling. In 2:05,70 Sekunden war die Silbermedaillengewinnerin von Tokio zwar gut acht Zehntel langsamer als noch im Halbfinale, setzte sich aber dennoch souverän gegenüber ihrer Konkurrenz um Alex Shackell (2:06,69) durch. Und auch im morgigen Finale über die 200m Rücken wird Smith dank ihrer Halbfinalleistung von 2:06,41 Minuten als die Gejagte ins Becken springen. 

In den weiteren Halbfinals schwammen sich Chase Kalisz (1:56,83) über die 200m Lagen sowie Chris Guiliano (21,59) über die 50m Freistil in die Favoritenposition. Insbesondere für den kurzen Freistilsprint könnte uns ein echtes Wimpernschlagfinale erwarten, denn die Top Acht trennten lediglich drei Zehntelsekunden. 

Links zum Thema:

Medaille beim Debüt: Nicole Maier glänzt bei der Schwimm-EM

(20.06.2024) Bei der Europameisterschaft im Schwimmen in der serbischen Hauptstadt Belgrad macht Nicole Maier den Medaillensatz der deutschen Beckenmannschaft komplett und schwimmt bei ihrer internationalen Premiere in Bestzeit zu Bronze.

In einer starken Zeit von 1:57,36 Minuten über die 200m Freistil der Damen blieb Nicole Maier zum ersten Mal unter der Marke von 1:58-Minuten und sicherte sich damit Rang drei. Vom Anfang bis zum Ende des Rennens schwamm sie auf Medaillenkurs und pulverisierte dadurch regelrecht ihre Vorlaufzeit um fast anderthalb Sekunden. Maier hatte bereits im Rahmen der Olympia-Qualifikationsphase ihr Können aufblitzen lassen und sich für einen Platz in der deutschen 4x200m Freistilstaffel empfohlen. Dass sie (bisher) nicht für Paris nominiert wurde, habe laut DOSB und DSV formelle Gründe. Es bleibt abzuwarten, welche Entscheidung hier getroffen wird.

Die sportlichen Argumente hat Maier mit ihrem heutigen Auftritt deutlich untermauert. Für die deutsche Staffel wäre ihr Leistungsvermögen ein wichtiger Faktor. Mit ihrer heutigen Zeit kam sie sogar bis auf eine Zehntel an die Normzeit für einen Einzelstart in Paris heran. Bei Olympia mitmischen möchte über die 200m Freistil auch die Tschechin Barbora Seemanova. In 1:55,37 Minuten wurde sie unangefochtene Europameisterin und erschwamm sich somit nach ihrem Triumph auf den 100m Freistil nun auch den Titel über die doppelte Strecke. Zwischen Seemanova und Maier reihte sich die Ungarin Minna Abraham (1:57,22) ein.

Im 100m Schmetterling-Finale der Herren ging Luca Nik Armbruster auf volles Risiko. Nach einer schnellen Angangszeit wendete er nach der Hälfte des Rennens als Erster, konnte diesem Tempo allerdings nicht standhalten und schlug am Ende in 51,88 Sekunden auf Platz sieben an. Kristof Milak (50,82) und sein Mannschaftskollege Hubert Kos (50,96) bescherten den Ungaren mit Gold und Silber einen Doppelsieg. Bronze ging an Polen, vertreten durch Jakub Majerski (50,98).

Das deutsche Quartett um Martin Wrede, Peter Varjasi, Björn Kammann und Ole Mats Eidam schwamm im Finale 4x 100m Freistil männlich in 3:14,56 Minuten zu Platz sechs. In einem spannenden Kampf um die Podestplätze blieb der Gewinner bis zum Anschlag ungewiss. Nach mehreren Führungswechseln setzte sich letzten Endes die serbische Mannschaft mit Unterstützung des heimischen Publikums durch und schlug in 3:12,90 Minuten vor der Mannschaft aus Polen (3:13,25) und den Herren aus Griechenland (3:13,73) an.

Das erste Halbfinale über die 200m Freistil männlich bestritt Phillip Peschke. Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zu seiner Vorlaufzeit reichte es am Ende in 1:48,24 Minuten nicht für den Einzug in das morgige Finale, sodass Peschke den Wettkampf auf dem 15. Platz beendete. In einem weiteren Halbfinale der Herren, dem der 50m Rücken, sprang Cornelius Jahn ins Wasser. In 25,38 Sekunden schwamm er auf Rang 11.

In den weiteren Finals landeten folgende Schwimmer auf dem Podest:

50m Rücken (w):

1. Danielle Hill (IRL 27,73)
2. Theodora Drakou (GRE 27,87)
3. Adela Piskorska (POL 28,00)

200m Br (m):

1. Lyubomir Epitropov (BUL 2:09,45) & Erik Persson (SWE 2:09.45)
3. Jan Kalusowski (POL 2:10,20)

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Bilder: European Aquatics

Spiwoks, Rieder & Freistilherren schwimmen in die EM-Finals

(20.06.2024) Nachdem die deutschen Staffeln bei den Schwimm-Europameisterschaften in Belgrad bisher ein überzeugendes Bild abgeliefert haben, winkt am heutigen Abend eine seichte Medaillenchance: Über die 4x100m Freistil qualifizierten sich die DSV-Herren souverän für den Endlauf.

In 3:15,24 Minuten lieferten Peter Varjasi, Ole Mats Eidam, Martin Wrede und Björn Kammann die viertschnellste Zeit des Feldes ab. Im Finale dürfte es laut werden: Auf der Favoritenbahn vier werden die Gastgeber aus Serbien (3:13,47) starten. 

Über die 1500m Freistil der Damen richtet sich auch bei Jeannette Spiwoks (16:35,99) und Celine Rieder (16:38,15) der Blick auf die Spitzenpositionen. Sie lieferten im Vorlauf die dritt- und viertschnellste Zeit ab und können im morgigen Finale vorn angreifen. Die schnellste Zeit der Vorläufe kam von der Ungarin Viktória Mihályvári-Farkas (16:21,92).

In den heutigen Halbfinals darf sich Philipp Peschke erneut dem Publikum präsentieren. Über die 200m Freistil kam er in 1:48,67 Minuten als 15. eine Runde weiter. Knapp am Halbfinale vorbei schwamm Danny Schmidt (19. - 1:49,02). Zudem waren Jarno Bäschnitt (32. 1:49,96) und Marius Zobel (55. - 1:54,58) über diese Strecke am Start. Mit Spannung werden die weiteren Auftritte von Rumäniens jungem Superstar David Popovici erwartet. Er kratzte bereits über die 100m Freistil am Weltrekord und war heute auch auf der doppelten Strecke in 1:45,44 Minuten der Vorlaufschnellste. 

Ebenfalls im Semifinale steht Cornelius Jahn (25,82), der über die 50m Rücken mit Rang 17. weiterkam. Für Christian Diener (26,23) und Artem Selin (26,37) gab es die Plätze 29 und 30.

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US Trials: Dritte Olympische Spiele für Caeleb Dressel und Simone Manuel

(20.06.2024) Am fünften Tag der US Trials in Indianapolis wächst das amerikanische Team für die Olympischen Spiele weiterhin kräftig an. Neben einigen Olympia-Neulingen konnten sich mit Caeleb Dressel und Simone Manuel auch zwei hochdekorierte Routiniers für ihre insgesamt dritten olympischen Titelkämpfe qualifizieren. 

Dressel (47,53) und Manuel (53,25) sicherten sich jeweils einen der eng umkämpften Startplätze in den 4x100m Freistilstaffeln. Bei den Männern gingen die Einzelstartplätze über die 100m Freistil an den bereits über die doppelte Strecke qualifizierten Freistilspezialisten Chris Guiliano (47,38) sowie den amtierenden Vizeweltmeister Jack Alexy (47,47). Komplettiert wird das US-Quartett von Hunter Armstrong (47,78).

Bei den Damen triumphierte Kate Douglass (52,56), die ebenso wie Torri Huske (52,93) unterhalb der Marke von 53 Sekunden blieb. Auch die frischgebackene 100m Schmetterling Weltrekordhalterin Gretchen Walsh (53,13) stellte als Drittplatzierte erneut ihre starke Form unter Beweis. 

Für Kate Douglass sollte dies jedoch nicht der einzige Erfolg des Tages bleiben, denn auch im Halbfinale über die 200m Brust (2:21,23) war die fünffache Medaillengewinnerin der WM von Doha nicht zu schlagen. Im morgigen Finale hat neben Douglass auch Lilly King (2:22,45) die Möglichkeit, ihrem Wettkampfprogramm in Paris einen zweiten Einzelstart hinzuzufügen. 

Bereits erfolgreich für ihre insgesamt vierten Olympischen Spiele qualifiziert ist Katie Ledecky, die über die 1500m Freistil erwartungsgemäß ihren dritten Sieg bei den laufenden Trials feierte. In 15:37,35 Minuten ließ die Weltrekordhalterin die nationale Konkurrenz um Katie Grimes (15:57,77) souveräne zwanzig Sekunden hinter sich. 

Ein weiteres Highlight des Wettkampftages präsentierte sich in Form eines neuen amerikanischen Rekordes, den Matt Fallon im Finale über die 200m Brust aufstellte. In 2:06,54 Minuten setzte sich der WM-Bronzemedaillengewinner aus dem letzten Jahr zudem an die Spitze der aktuellen Weltjahresbestenliste. Für den zweiten Startplatz in Paris konnte sich dahinter Josh Matheny (2:08,86) empfehlen. 

Der 17-jährige Thomas Heilmann wird als jüngster Schwimmer des amerikanischen Olympiateams seit Michael Phelps im Jahr 2000 nach Paris reisen. Über die 200m Schmetterling machte Heilmann diesen Erfolg in 1:54,50 Minuten perfekt. Auf den zweiten Platz und damit ebenfalls zu Olympia schmetterte Luca Urlando (1:55,08). 

Bei den Damen stand über die selbe Strecke das Halbfinale auf dem Programm, in dem Regan Smith beflügelt von ihrem Weltrekord über die 100m Rücken in 2:04,91 Minuten eine Klasse für sich war. Deutlich enger ging es im 200m Rücken Halbfinale der Männer zu, welches Keaton Jones in 1:55,49 Minuten zu seinem Gunsten entschied. 

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Schwimm-EM: Maier & Armbruster buchen die Finaltickets

(19.06.2024) Nicole Maier liefert bei ihrem internationalen Debüt weiterhin eine überzeugende Leistung nach der anderen ab: Nachdem die in den USA trainierende Neu-Nationalschwimmerin bereits mit der 4x200m Freistilstaffel am Podium wackelte, zeigt sie nun auch über die Einzelstrecke ihr Können - und darf dies am Donnerstag auch im Finale wiederholen.

In 1:58,10 Minuten buchte Maier heute als Vierte des Halbfinals ihr Endlaufticket über die 200m Freistil und stellte damit auch eine neue persönliche Bestzeit auf. Die Bahn vier fürs Finale sicherte sich die Ungarin Minna Abraham (1:57,65). Maya Werner kam in 2:01,76 Minuten auf Platz 16.

Stark präsentierte sich auch Luca Nik Armbruster, der über die 100m Schmetterling in 51,83 Sekunden sein Endlaufticket buchte und damit wenige Wochen vor seinen ersten Olympischen Spielen  schon internationale Finalluft schnuppern darf. Die Spitzenzeit der Halbfinals kam hier ebenfalls aus Ungarn: Hubert Kos schlug in 51,31 Sekunden als Schnellster an. Auch über diese Strecke hatte das deutsche Team zudem im Halbfinale zwei Eisen im Feuer. Björn Kammann landete in 52,45 Sekunden auf dem 12. Platz.

Über die 200m Brust hatte Finn Wendland den Sprung ins Halbfinale geschafft und sich hier im Vergleich zum Vorlauf in 2:14,85 Minuten auf Platz zwölf gesteigert. Schnellster der Semifinals war der Isländer Anton McKee in 2:10,14 Minuten.

Ein Achtungszeichen in Richtung der internationalen Konkurrenz schickte heute Rumäniens Starschwimmer David Popovici. Nachdem ihm der Chinese Pan Zhanle im Februar den Weltrekord über die 100m Freistil abgenommen hatte, zeigte der 19-jährige Youngster heute im EM-Finale, dass er pünktlich zu den Olympischen Spielen wieder in Top-Form sein dürfte. In 46,88 Sekunden blieb Popovici nur acht Hundertstel über dem Weltrekord von Pan Zhanle und nur zwei Hundertstel über seiner eigenen einstigen Bestmarke. Auf den weiteren Medaillenplätzen landeten mit klarem Abstand der Ungar Nandor Nemeth (47,49) sowie der serbische Lokalmatador Andrej Barna (47,66). Deutsche Schwimmer waren heute in den Finals nicht im Einsatz.

Die weiteren Podestplatzierungen bei der Schwimm-EM 2024 am Mittwoch:

200m Rücken (m):

1. Oleksandr Zheltiakov - Ukraine - 1:55,39
2. Apostolos Siskos - Griechenland - 1:55,42 
3. Roman Mityukov - Schweiz - 1:55,75

50m Schmetterling (w);

1. Sara Junevik - Schweden - 25,68
2. Roos Vanotterdijk - Belgien - 26,08
3. Anna Ntountounaki - Griechenland - 26,18

100m Brust (w):

1. Eneli Jefimova - Estland - 1:06,41
2. Lisa Mamie - Schweiz - 1:07,15
3. Olivia Klint - Schweden - 1:07,73 

400m Lagen (w):

1. Anastasia Gorbenko - Israel - 4:36,05
2. Vivien Jackl - Ungarn - 4:38,96
3. Zsuzsanna Jakabos - Ungarn - 4:40,24  

800m Freistil (m):

1. Mykhailo Romanchuk - Ukraine - 7:46,20
2. Dimitrios Markus - Griechenland - 7:48,59
3. Zalan Sarkany - Ungarn - 7:49,29

4x100m Freistil (w):

1. Ungarn - 3:36,77
2. Dänemark - 3:38,48
3. Polen - 3:41,01

Links zur Schwimm-EM 2024:

Bild links: Tino Henschel

 

Schwimm-EM: Fünf Halbfinaltickets fürs deutsche Team

(19.06.2024) Fünfmal wird das deutsche Team am heutigen Abend bei den Europameisterschaften in Belgrad in den Halbfinals vertreten sein. Jeweils zwei Tickets für die Zwischenrunde gab es über die 200m Freistil der Damen und die 100m Schmetterling der Herren.

So zeigte Nicole Maier über die 200m Freistil in 1:58,83 Minuten eine weitere überzeugende Vorstellung, nachdem sie bereits in der 4x200m-Staffel ihr Können unter Beweis gestellt hatte. Sie kam mit der fünftschnellsten Zeit des Feldes weiter. Im Halbfinale steht auch Maya Werner, die als 18. der Vorläufe in 2:01,88 Minuten ihr Ticket buchte. Auch Leonie Kullmann (25. - 2:03,75) war heute über die 200m Freistil mit dabei.

Über die 100m Schmetterling gelang es Björn Kammann (52,10) auf Platz 8 sowie Luca Nik Armbruster (52,71) auf Rang 18 ins Semifinale einzuziehen. Zudem werden wir heute Nachmittag Finn Wendland (15. - 2:15,81) über die 200m Brust in der Runde der besten 16 sehen.

Die Medaillenentscheidungen werden hingegen am heutigen Mittwoch allesamt ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen.

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