Australische Meisterschaften: Kaylee McKeown glänzt mit neuen Rekorden

(19.04.2024) Bei den Australischen Meisterschaften, die in dieser Woche in Down Under ausgetragen werden, überzeugte bislang allen voran Superstar Kaylee McKeown - und das ausnahmsweise mal nicht über die Rückenstrecken.  

Die amtierende Weltrekordhalterin über alle Rückenstrecken hat in den vergangenen Tagen auch über die 200m und 400m Lagen eindrucksvoll bewiesen, dass sie zur absoluten Weltklasse zählt. Über beide Strecken zauberte die 22-Jährige nicht nur neue nationale Bestmarken ins Wasser, sondern schwamm auch im Allzeitranking ganz weit nach vorne. 

Gerade einmal vier Schwimmerinnen waren über die 200m Lagen jemals schneller unterwegs als McKeowns 2:06,99 Minuten vom gestrigen Tag. Noch besser lief es über die doppelte Distanz: in 4:28,22 Minuten steht McKeown nun an dritter Stelle in der ewigen globalen Bestenliste. Allerdings gab die australische Hoffnungsträgerin für Olympia unmittelbar nach ihrer Glanzleistung bekannt, die lange Lagenstrecke nicht bei den nationalen Trials und damit auch nicht in Paris in Angriff nehmen zu wollen. 

Zudem brachten die australischen Topstars auch die Weltjahresbestzeit über die 400m Freistil der Männer zu Fall. In 3:41,41 Minuten zeigte der Weltmeister von 2022 Elijah Winnington ein beeindruckendes Rennen, in dem er sich ein packendes Duell um den nationalen Meistertitel mit Samuel Short (3:41,64) - Weltmeister von 2023 - leistete.

Bei den Meisterschaften geht es diesmal "nur" um Medaillen und Titel - die Tickets für Paris werden in Down Under erst im Juni vergeben. Auch wenn der eigentliche Qualifikationswettkampf der australischen Schwimmelite für die Olympischen Spiele also noch bevorsteht, ist bereits deutlich abzusehen, dass das Team Australien mit großen Medaillenansprüchen nach Paris reisen dürfte. 

Doppelter Angriff auf die Olympia-Tickets in Berlin & Magdeburg

(18.04.2024) In gerade einmal 99 Tagen werden die Olympischen Spiele in Paris eröffnet! Perfekte Gelegenheit für die deutsche Schwimmelite, einen weiteren Angriff auf die geforderten Normzeiten zu starten. Die Möglichkeit dazu bietet sich an diesem Wochenende gleich doppelt, denn sowohl in Berlin als auch in Magdeburg finden entsprechende Qualifikationswettkämpfe statt. 

Bereits ab morgen wird bei den Swim Open in Berlin und dem Gothaer & Friends Pokal in Magdeburg schnell geschwommen werden, um sich eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften sowohl für die Einzelstrecken in Paris als auch für die eng umkämpften Staffelplätze zu empfehlen. Aber auch für bereits sicher qualifizierte Aktive bieten die anstehenden Wettkämpfe einen entscheidende Formtest auf dem Weg zu Olympia. 

In Berlin wird so zum Beispiel die frischgebackene Weltmeisterin Angelina Köhler über die ungewohnt langen 200m Schmetterling auf Normjagd gehen. Gesellschaft bekommt die Lokalmatadorin unter anderem von ihren Teamkollegen Ole Braunschweig, Nele Schulze, Henning Mühlleitner, Ramon Klenz und Leonie Kullmann. Nachdem er bereits letzte Woche die Qualizeit über die 100m Brust unterbieten konnte, wird auch Melvin Imoudu nach Berlin reisen. Und auch Josha Salchow, Jessica Felsner, Christian Diener, David Thomasberger und Marek Ulrich dürften im Kampf um die Olympianormen ganz vorne mitmischen. 

In Magdeburg werden parallel vor allem die Schwimm-Asse von Erfolgstrainer Bernd Berkhahn ins Geschehen eingreifen. Erwähnenswert ist dabei insbesondere das ungewöhnliche Wettkampfprogramm von WM-Medaillengewinner Lukas Märtens, der neben seinen Paradestrecken auch über die 100m Freistil, 100m Rücken und 200m Rücken antreten wird. Florian Wellbrock und Oliver Klemet werden hingegen wie gewohnt ihre Stärken auf den längeren Freistilstrecken zum Besten geben. Isabel Gose wird neben den 400 und 800m Freistil, über die sie die Olympiastartplätze bereits sicher hat, auch über die 100 und 200m Freistil zu sehen sein. Zudem werden sich Nina Holt, Celine Rieder und Laura Riedemann in den nächsten Tagen bemühen, die Olympianormen zum Wackeln zu bringen und sich in gute Ausgangspositionen im nationalen Staffelranking zu schwimmen. 

„Das hätte ich mir nie erträumen lassen“ – Jasmin feiert Rekorde & Medaillen in den USA

(17.04.2024) Dass Jasmin Kroll bestens bei ihrem neuen Team in den USA angekommen ist, hat sie uns schon im letzten Artikel erzählt. Dank der Vermittlungsagentur Scholarbook landete sie vergangenen Sommer in Florida, um hier ihre schwimmerische Karriere während dem Studium fortzuführen. Wie gut ihr das Training im Team der Florida Eagles bekommt, stellte sie nun auch zum Abschluss der College-Saison unter Beweis. Bei den finalen Wettkämpfen der Atlantic Sun Conference (ASUN) räumte Jasmin gleich mehrere Medaillen und Rekorde ab.

“Ich war zwar im Vorhinein schon gut gesetzt, aber dass es so gut läuft, das hätte ich mir nie erträumen lassen“, berichtet die ursprüngliche Berlinerin vom abschließenden Conference Meet in Knoxville, Tennessee. Zwar kenne man seine Konkurrenten schon von bisherigen „Dual Meets“, den typischen US-Collegewettkämpfen, bei denen meistens nur zwei Teams gegeneinander schwimmen, doch wie gut alle nach ausgiebigem Tapern schwimmen, kann man nie abschätzen. Von der guten Laune ihres Teams beflügelt, konnte Jasmin jeden Tag in der mit Zuschauern gut gefüllten Halle ausgiebig genießen und ihre absolute Bestleistung abrufen. Auf den 200 Yard Freistil stellte sie als Startschwimmerin der Staffel sogar einen neuen Uni-Rekord auf und gewann Silber. Im Einzelrennen blieb sie nur knapp hinter ihrer eigenen Staffelzeit, und konnte sich damit sogar Gold sichern.

Diese großartigen Leistungen sind sicherlich durch einige perfekt abgestimmte Faktoren zustande gekommen. Als College-Schwimmerin in den USA hat Jasmins Team beim Wettkampf nicht selten eigene Physiotherapeuten und Masseure dabei. Außerdem wird mit regelmäßigem Abtauchen im Team-eigenen Kältebecken die Regeneration zwischen den anspruchsvollen Wettkampftagen noch weiter verbessert. Die nötige Wettkampfhärte konnte sich Jasmin in den vergangenen Monaten während der Dual Meets schon antrainieren. Aus Deutschland war sie dieses Wettkampfformat gar nicht gewohnt, doch in den USA ist es üblich die kurzen Wettkampfabschnitte vollzupacken und innerhalb weniger Stunden mehrmals an den Start zu gehen. Das heißt auch manchmal, dass zwischen zwei Rennen nur eine halbe Stunde Zeit ist, doch diese Wettkampfausdauer wird auch im Training ausgiebig trainiert. 

Momentan genießt Jasmin die „off-season“, in der sie natürlich trotzdem noch hart trainiert, aber häufiger Zeit für Ausflüge zum Strand und natürlich zum Lernen für die Uni findet. Vor allem freut sie sich auf den Sommer und den anstehenden Besuch in der Heimat. Hierfür hat sie sich vorgenommen zwar in Form zu bleiben und das Training und den ein oder anderen Wettkampf mit ihrem Team zu Hause zu genießen, gleichzeitig will sie aber auch reisen, neue Freunde aus anderen Ländern besuchen und neue Sportarten auszuprobieren. Ihre lockere Art und gesunde Einstellung zum Leistungsschwimmen werden Jasmin sicher einen aufregenden Sommer bringen, in dem sie die Akkus für die zweite Saison in den USA wieder voll aufladen kann. In den nächsten Artikeln der Scholarbook-Serie zum US-Collegesport werden wir mit Jasmin auf das Training in den USA bzw. den Hochschulalltag am College schauen. 

TIPP: Falls ihr ebenfalls Interesse am Studium in den USA und den Möglichkeiten eines Sportstipendiums habt, dann hilft euch das Team von Scholarbook gern weiter. Klickt euch einfach rein und testet eure Chancen auf ein Stipendium:

 

2:19! Tatjana Smith (geb. Schoenmaker) mit Weltjahresbestzeit über 200 Brust

(17.04.2024) Bei den Südafrikanischen Meisterschaften, die von der nationalen Schwimmelite vergangene Woche als eine Möglichkeit zur Olympiaqualifikation genutzt wurden, glänzte allen voran die frisch verheiratete Tatjana Smith (geb. Schoenmaker) mit herausragenden Zeiten, die die internationale Konkurrenz sicherlich ins Staunen versetzt haben. 

Insbesondere über die 200m Brust setzte die Olympiasiegerin von Tokio eine Hammerzeit ins Wettkampfbecken: In 2:19,01 Minuten schwamm Smith nicht nur zur schnellsten Zeit des laufenden Jahres, sondern zeigte gleichzeitig die drittbeste Leistung im Allzeit-Ranking. Und auch über die 100m Brust war die 26-Jährige in 1:05,41 flott unterwegs und machte ebenso wie über die doppelte Distanz die Olympiaquali perfekt. In der Weltrangliste bedeutet diese Leistung aktuell den zweiten Platz. 

Die geforderte Normzeit für Paris verpasste hingegen der südafrikanische Topstar Chad Le Clos über eine seiner Paradestrecken den 100m Schmetterling. In 52,07 Sekunden blieb Le Clos exakt vier Zehntel überhalb der geforderten Qualizeit, die der mittlerweile in Frankfurt trainierende Schwimmer allerdings bereits bei den zurückliegenden Weltmeisterschaften unterbieten konnte und damit sicher mit einem Startplatz bei Olympia planen darf. Über die 200m Schmetterling meldete Le Clos überraschend seine Finalteilnahme ab. Neben dem Triumph über die 100m Schmetterling landete der mehrfache Olympia-Medaillengewinner auch über die 100m Freistil (49,34) als Zweitplatzierter auf dem Siegerpodest. 

Mit zwei südafrikanischen Rekorden glänzte zudem Erin Gallagher. Sowohl über die 50m Schmetterling (25,59) als auch über die 100m Schmetterling (57,32) verbesserte die WM-Finalistin von Doha ihre eigenen nationalen Bestmarken um entscheidende Hundertstelsekunden. 

Comeback der Stars: Milak überzeugt, Hosszu muss um Olympia bangen

(16.04.2024) Anlässlich der Ungarischen Meisterschaften wagten vergangene Woche gleich zwei absolute Schwimmgrößen ihr Comeback. Neben der Vergabe von nationalen Titeln ging es für Kristof Milak und Katinka Hosszu auch darum, sich für die Olympischen Spiele in Paris zu empfehlen. Kristof Milak gelang dies mit Bravour. 

Über gleich drei Strecken schaffte es der zweifache Medaillengewinner von Tokio, unterhalb die geforderte Normzeit für Olympia zu schwimmen. Besonders stark präsentierte sich Milak wie gewohnt über die Schmetterlingsstrecken: Über die 100m Schmetterling triumphierte der 24-Jährige in 50,99 Sekunden und knackte die Qualizeit ebenso souverän wie über die doppelte Distanz in 1:54,90 Minuten. Gleiches gelang ihm auch über die 50m Freistil (21,89). Nach circa einjähriger Wettkampfpause konnte der ungarische Topschwimmmer zudem die 100m Freistil (48,38) und 200m Freistil (1:44,90) für sich entscheiden. 

Weniger erfolgreich verlief das Comeback für die frischgebackene Mutter Katinka Hosszu. Nur acht Monate nach der Geburt ihrer Tochter, blieb Ungarns erfolgreichste Schwimmerin der letzten Jahre deutlich über den angepeilten Olympianormen. Und auch die Medaillenränge verpasste die dreifache Olympiasiegerin auf all ihren Strecken. Über die 200m Lagen landete die Weltrekordhalterin auf dem vierten Platz (2:15,50), über die doppelte Distanz reichte es zu Platz 5 (4:47,62) und über die 100m Schmetterling schlug Hosszu als Achtplatzierte (1:02,68) an. Ob sich die "Iron Lady" für ihre insgesamt sechsten Olympischen Spiele qualifizieren kann, bleibt demnach abzuwarten. Noch bis zum 23. Juni haben die ungarischen Schwimmasse die Möglichkeit, sich in das Team für die internationalen Titelkämpfe in Paris zu schwimmen. 

UPDATE: Diese deutschen Schwimmer sind für Olympia qualifiziert

(15.04.2024) Halbzeit in der finalen Qualifikationsphase für Deutschlands Schwimm-Asse! Insgesamt neun Aktiven ist es bislang gelungen, die georderten Normzeiten für die Olympischen Spiele in Paris zu knacken. Während einige ihren Platz im Olympiateam bereits sicher haben, müssen andere trotz unterbotener Qualizeiten noch bangen. 

Am vergangenen Wochenende konnten sich mit Melvin Imoudu und Cedric Büssing zwei weitere Schwimmer für einen der begehrten Einzelstartplätze für Paris empfehlen. Beim internationalen Qualifikationswettkampf im niederländischen Eindhoven stellte Imoudu nicht nur einen neuen Deutschen Rekord über die 50m Brust auf, sondern unterbot auf der doppelten Distanz gleich zweimal souverän die Olympianorm. Der Potsdamer steht mit seiner eindrucksvollen Leistung von 59,07 Sekunden im nationalen Ranking nun vor Lucas Matzerath, der die Norm bei den zurückliegenden Weltmeisterschaften hatte knacken können. Beide sind zwar noch nicht endgültig qualifiziert, werden aber voraussichtlich auch den Platz in der Lagenstaffel unter sich aus machen. 

Auch der in den USA trainierende Cedric Büssing schwamm in Eindhoven unterhalb die geforderte Zeit für Paris. Über die 400m Lagen verbesserte der 21-Jährige seine bisherige Bestzeit deutlich und kann nun hoffnungsvoll auf seine erste Olympiateilnahme blicken. Zwar kann auch Büssing theoretisch noch im nationalen Ranking verdrängt werden, aber die Wahrscheinlichkeit, dass zwei weitere Schwimmer bis zum Ende des Qualifikationszeitraums Ende April schneller als 4:12,33 Minuten unterwegs sein werden, ist jedoch gering. 

Zwei Wochenende bleiben der nationalen Schwimmelite noch, auf den Zug zu den Olympischen Spielen in Paris aufzuspringen. 

Die Normerfüller für die Olympischen Spiele 2024 in Paris:

Damen   Herren
   Strecke  
0:24,70 50 Freistil 0:21,96
0:53,61 100 Freistil 0:48,34
1:57,26 200 Freistil 1:46,26
Lukas Märtens
Rafael Miroslaw (1:45,84)
4:07,90
Isabel Gose
400 Freistil 3:46,78
Lukas Märtens
8:26,71
Isabel Gose
800 Freistil 7:51,65
Sven Schwarz
Florian Wellbrock (7:48,17)
16:09,09
Isabel Gose
1500 Freistil 15:00,99
Florian Wellbrock
Sven Schwarz (14:47,89)
1:06,79 100 Brust

0:59,49
Melvin Imoudu (59,07)
Lucas Matzerath (59,30)

2:23,91 200 Brust 2:09,68
0:59,99 100 Rücken 0:53,74
2:10,39 200 Rücken 1:57,50
0:57,92
Angelina Köhler
100 Schmett. 0:51,67
2:08,43 200 Schmett. 1:55,78
2:11,47 200 Lagen 1:57,94
4:38,53 400 Lagen

4:12,50
Cedric Büssing (4:12,33)

     

 .

Fett = sicher für Olympia qualifiziert
Name (Zeit) = Norm erfüllt, aber noch nicht sicher qualifiziert 

Perfekter Wettkampfabschluss: Imoudu knackt die Olympianorm

(14.04.2024) Melvin Imoudu präsentierte sich beim internationalen Meeting in Eindhoven mit seinem neuen deutschen Rekord über die 50m Brust bereits am Donnerstag in Topform. Heute setzte er noch einen drauf. Schon im Vorlauf konnte der Potsdamer in 59,07 Sekunden die Normzeit für die Olympischen Spiele in Paris unterbieten.

Alle Augen waren dann dementsprechend auch im Finale auf Melvin Imoudu gerichtet. Zwar konnte er seine Vorlaufszeit nicht noch einmal steigern, schwamm in 59,33 Sekunden dennoch zum wiederholten Male unter die geforderte Normzeit. Auch schwamm er mit dieser Leistung zum Sieg und verdrängte die beiden niederländischen Schwimmer Caspar Corbeau (59,66) und Arno Kamminga (59,67) auf die Plätze zwei und drei. Mit der starken Doppel-Leistung liegt Imoudu nun auch im Ranking um den Platz in der deutschen Lagenstaffel vorn. 

Ähnlich wie Imoudu machte es die Niederländerin Tess Schouten. Sie war über die 100m Brust ebenfalls schon für Olympia qualifiziert, schwamm in eindrucksvollen 1:06,15 Minuten zum Sieg und ebenfalls erneut unter die geforderte Normzeit für die Spiele in Paris.

Im Finale der 400m Freistil der Herren startete der bereits für die Olympischen Spiele qualifizierte Hannoveraner Sven Schwarz. Nach der Hälfte des Rennens wendete Schwarz fast drei Sekunden vor dem Rest des Feldes, in dem sich unter anderem der ukrainische Schwimmer Mykhailo Romanchuk befand. In 3:47,82 Minuten schlug Schwarz dann auch im Ziel als Erster an, blieb jedoch noch etwas über eine Sekunde über der Olympia-Normzeit. Seine Leistung betitelte er als „ok“. Zu jetzigem Stand, sagt Schwarz, ist er mit dieser Leistung zufrieden und gespannt, wie das Ergebnis in zwei Wochen bei den nationalen Titelkämpfen aussehen wird. Romanchuk beendet das Rennen in 3:50,76 Minuten auf dem Silberrang, konnte im letzten Finallauf des Tages jedoch über die doppelte Distanz in 7:51,89 Minuten zu Gold schwimmen.

Über die 50m Schmetterling der Damen brachte die französische Sprintspezialistin Melanie Henique eine beeindruckende Zeit ins Wasser. In 25,22 Sekunden schnappte sie sich den Sieg und das ganze 0,8 Sekunden vor der Zweitplatzierten Niederländerin Tessa Giele (26,02).

Nur wenige Minuten später sprang die Französin erneut ins Wasser und beendete nach 24,60 Sekunden auch die 50m Freistil als Erste. Nur 0,02 Sekunden hinter ihr schlug die Niederländerin Valerie van Roon an, die sich mit ihrer Zeit von 24,62 Sekunden ihr Ticket nach Paris erschwamm. Nina Sandrine Jazy von der SG Essen schwamm mit ihrer Zeit von 25,10 Sekunden auf Platz sieben einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 18-Jährigen. Es fehlten ihr damit lediglich vier Zehntel zur Qualifikationszeit für Paris, die sie nun in den kommenden Wochen erneut angreifen kann. 

Weitere Ergebnisse der deutschen Schwimmer in den A-Finals:

  • 400m Fr W: Zara Selimovic (Platz 5 in 4:20,66 Minuten, SG Essen)
  • 400m Fr M: Simon Reinke (Platz sieben 3:55,30 Minuten, SG Essen)
  • 50m S M: Ole Mats Eidam (Platz 6 in 23,77 Sekunden, Potsdamer SV)
  • 100m Br M. Philipp Brandt (Platz 8 in 1:02,74 Minuten, Cellar Schwimm-Club)
  • 800m Fr W: Paula Buß (Platz 6 in 9:13,04 Minuten, SG Ruhr)
  • 800m Fr M: Til Schmidt (Platz 7 in 8:35,61 Minuten, SG Ruhr)

Links zum Thema:

USA: Kim Herkle und Louis Dramm schwimmen in die A-Finals

(14.04.2024) Am letzten Tag der Pro Swim Series im amerikanischen San Antonio verpassten die deutschen Aktiven trotz guter Leistungen weiteres Edelmetall. Mit Kim Herkle und Louis Dramm gelang dennoch gleich zwei jungen Hoffnungsträgern der Sprung in die hochkarätig besetzen A-Finals. 

Über die 200m Brust schwamm die amtierende Deutsche Meisterin Kim Herkle in 2:30,94 Minuten auf Platz sechs. Siegreich war im gleichen Rennen die Vizeweltmeisterin Kate Douglass aus den USA, die in 2:19,89 Minuten eine starke Zeit ins Wasser setzte.  

In neuer Bestzeit von 2:01,28 Minuten sicherte sich Louis Dramm über die 200m Lagen den siebten Platz im Endlauf der schnellsten Acht. Um in die Nähe der geforderten Qualizeit für die Olympischen Spiele in Paris zu schwimmen, müsste der Dresdener allerdings noch eine große Schippe drauflegen, denn diese steht bei anspruchsvollen 1:57,94 Minuten. 

Am dichtesten an die Normzeiten für Paris kam am gestrigen Tag Nicole Maier über die 50m Freistil heran. Nachdem sie sich über die 200m Freistil eindrucksvoll für einen Staffelplatz empfehlen konnte, blieb die in Ohio trainierende Schwimmerin im Freistilsprint in 25,43 Sekunden weniger als acht Zehntel über der geforderten Qualizeit (24,70). 

In starker Form präsentierte sich an diesem Wochenende wieder einmal Katie Ledecky. Über die 800m Freistil triumphierte die Ausdauerspezialistin erwartungsgemäß in 8:12,95 Minuten. 

Nach spannungsgeladenen Schwimmwochenenden im Ausland, lohnt sich nun wieder der Blick in die heimischen Wettkampfstätten, denn am kommenden Wochenende geht die Olympiaqualifikation in Berlin und Magdeburg in die nächste Runde. 

David Profit ist neuer DSV-Präsident | Kalenka und Thieme werden Vize-Präsidenten

(13.04.2024) Nach anderthalb Jahren Vakanz des Präsidentenamtes hat der Deutsche Schwimm-Verband nun wieder eine Besetzung in dieser Position. Die DSV-Mitgliederversammlung wählte am Samstag David Profit zum neuen Präsidenten.

Der 47-Jährige setzte sich bei der Abstimmung in Kassel direkt im ersten Durchgang mit 216 Stimmen gegen seine Konkurrenten Kai Morgenroth (170 Stimmen) und Oliver Großmann (5) durch. Morgenroth hatte den DSV in den zurückliegenden Jahren als Vize-Präsident mit geführt. Großmann ist Chef-Trainer der Leistungsschwimmer beim SC Wiesbaden.

Die Positionen der DSV-Vizepräsidenten werden künftig Prof. Dr. Lutz Thieme und der einstige Nationalschwimmer Lars Kalenka inne haben. Ebenfalls gewählt wurde auf Vorschlag der DSV-Athlet*innenkommission dessen neuer Sprecher, der Wasserballtorwart Kevin Götz. Erst im Dezember hatte der DSV sich eine neue Satzung gegeben, heute wurde erstmalig nach dieser gewählt. Dementsprechend fungiert das ehrenamtliche Präsidium fortan in der Rolle eines Aufsichtsrats. Im Vergleich zu seinen Vorgängerinnen und Vorgängern wird Profit also deutlich weniger Verantwortung über das Tagesgeschäft und die operativen Entscheidungen des Verbands haben. Die Geschäfte des Spitzenverbandes mit über 560.000 Mitgliedern werden hingegen von einem hauptamtlichen Vorstand geführt, welchen es nun durch das neue Präsidium zu berufen gilt.

„Wir werden im DSV als Aufsichtsrat die wichtigen Anliegen im Wassersport vom Schwimmenlernen bis zum Spitzensport und beim Erhalt der Bäder als Team begleiten“, sagte Profit in einer Pressemitteilung des DSV. „Die Mitglieder des Aufsichtsrats bringen aus vielen Bereichen des Wassersports Expertise mit. Der Weg unserer Strukturreform ist mit dem heutigen Tag noch nicht beendet. Es bedarf nun der gemeinsamen Arbeit an einem Kulturwandel und zur Weiterentwicklung der Strategien des DSV gemeinsam mit allen Ebenen des Schwimmsports.“ Aus seiner beruflichen Expertise bringt der Jurist viel Erfahrung aus der Organisationsentwicklung mit. Aktuell arbeitet er als Beauftragter für Bauangelegenheiten in der Hochschule RheinMain.

Im deutschen Schwimmsport ist Profit schon länger aktiv. Seit 2017 ist er Vorsitzender des Schwimmvereins Freibad Gimbsheim e.V., der das rheinhessische Freibad im Jahr 2001 vor der Schließung bewahrte und seither erfolgreich betreibt und mit über 5.000 Mitgliedern inzwischen auch der größte Schwimmverein in seinem Bundesland Rheinland-Pfalz ist. Seit 2019 ist er Mitglied der DSV-Kommission, die sich um die Schwimmbäderpolitik kümmert. Die vor einigen Monaten von mehreren großen Dachverbänden des Wassersports gemeinsam in der Bäderallianz gestartete Initiative, eine Anerkennung der Schwimmkultur als Immaterielles Kulturerbe zu beantragen, geht auf seine Idee zurück.

Als Vizepräsident unterstützt Lutz Thieme, der von vornherein im Team zusammen mit Profit angetreten war. Als Professor für Sportmanagement an der Hochschule Koblenz leitete der 57-Jährige das Forschungsprojekt „Bäderleben“, das für das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (Bisp) den Aufbau einer deutschlandweiten Datenbank zu Schwimmbädern und Wasserflächen beinhaltete, die den Bäderbestand in Deutschland abbildet und als Grundlage einer Investitionsstrategie dienen soll. Der ehemalige Leistungsschwimmer spielt bis heute aktiv Wasserball, kennt den Sport aber auch noch aus anderen Perspektiven. So war er lange Jahre Vorstandschef beim Großverein SSF Bonn oder auch schon Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.

Zuletzt wirkte Thieme bereits entscheidend in der Satzungskommission des DSV mit und schob in der Länderfachkonferenz Bildung den Ausbau didaktisch, inhaltlich und auch administrativ durchgehender Bildungsangebote an. „Ich hatte ein Engagement auf Ebene eines Bundesverbandes für mich schon längst ausgeschlossen. Ich bin jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass es nicht genug ist, neue Strukturen zu schaffen, sondern sie müssen auch durch Menschen gelebt werden. Deswegen habe ich mich gefragt, was ich einbringen kann und unter welchen Bedingungen. Ein wichtiger Baustein für mich war die Kandidatur des heute gewählten DSV-Präsidenten David Profit und der gemeinsamen Vision für diesen Verband“, sagte Thieme.

Zum neuen DSV-Präsidium gehört als Vizepräsident ab sofort auch der ehemalige Leistungssportler Lars Kalenka. Als aktiver Schwimmer gehörte der heute 50-Jährige zehn Jahre zur Nationalmannschaft, der einstige Jugend-Europameister wurde in Doha (QAT) unlängst auch Masters-Weltmeister. Schon früher engagierte er sich als Aktivensprecher und Mitglied der Anti-Doping-Kommission im DSV. Beim SV Nikar Heidelberg, wo heute auch seine beiden Töchter schwimmen, gehört er aktuell dem Vorstand an. Als Prokurist einer großen Personalberatungsfirma bringt er aber auch eine profunde Erfahrung mit Change-Management-Prozesse mit. Seine beruflichen Erfahrungen sollen nun bei der Auswahl und Besetzung der hauptamtlichen Führungspositionen im DSV helfen. „Ich sehe in der Entwicklung des Schwimmsports in Deutschland deutliches Potenzial und möchte meine Erfahrungen aktiv einbringen“, sagte Kalenka.

Mit Olympianorm: Rafael Miroslaw triumphiert in den USA

(13.04.2024) Dass sich die deutschen Schwimm-Asse gegenüber der großen Schwimmnation USA vermehrt behaupten können, untermauerte bei der Pro Swim Series in San Antonio eindrucksvoll Rafael Miroslaw. Nachdem Miroslaw bereits bei den zurückliegenden Weltmeisterschaften die Olympianorm über die 200m Freistil unterbieten konnte, gelang dem WM-Fünften dieses Kunststück im gestrigen Endlauf erneut, wofür es für den Hamburger zudem die Goldmedaille gab. 

In starken 1:46,11 Minuten knackte Miroslaw die geforderten Normzeit für Paris zwar souverän um 15 Hundertstelsekunden, kann aber theoretisch während des laufenden Qualifikationszeitraums noch durch schnellere Leistungen anderer deutscher Schwimmer von seinem Startplatz verdrängt werden. Zumindest den Platz in der olympischen 4x200m Staffel dürfte der deutsche Rekordhalter über die halbe Distanz dennoch ziemlich sicher haben. 

Im Rennen um eben einen dieser begehrten Staffelplätze schickte auch Nicole Maier über die 200m Freistil der Damen ein dickes Ausrufezeichen an die heimische Konkurrenz. In 1:58,39 Minuten zauberte die Gladbeckerin eine herausragende Bestzeit ins Wettkampfbecken, die mit dem sechsten Platz und der Führung im nationalen Ranking belohnt wurde. Bereits im Vorlauf hatte Maier in 2:00,08 Minuten ihre bisherige Bestmarke entscheidend verbessern können. Den Sieg sicherte sich in einem packenden Zweikampf Siobhan Haughey (1:54,52) aus Hongkong vor dem amerikanischen Superstar Katie Ledecky (1:54,97). 

Auch Eric Friese bescherte dem deutschen Aufgebot in San Antonio glänzendes Edelmetall. Über die 100m Schmetterling schmetterte der mehrfache deutsche Nationalschwimmer zu Bronze und verfehlte in 51,84 Sekunden die Olympianorm (51,67) nur knapp. Unmittelbar dahinter zeigte mit Björn Kammann (52,45) ein weiterer in den USA trainierender Deutscher eine überzeugende Vorstellung. Über die selbe Strecke war zudem von Kaii Winkler in den Vorläufen ein neuer Deutscher Altersklassenrekord (52,51) aufgestellt worden. Der 18-Jährige startet international zwar für die USA, hat sich aber dank seiner doppelten Staatsbürgerschaft bereits in der Vergangenheit in die Rekordbücher der deutschen Jugend eintragen dürfen. 

Bei den Frauen entthronte Torri Huske über die selbe Strecke die frischgebackene Weltmeisterin Angelina Köhler von Platz 1 der Weltjahresbestenliste. In 55,68 Sekunden betonte die international hochdekorierte Amerikanerin, dass sie im Kampf um die olympischen Medaillen ganz vorne mitmischen möchte. Die lautstarken Grüße wird die deutsche Hoffnungsträgern zweifellos vernommen haben. 

Mit Giulia Goerigk war über die 400m Lagen eine weitere deutsche Schwimmerin in den A-Finals am gestrigen Abend vertreten. In 4:46,81 Minuten sicherte sich die deutsche Vizemeisterin den fünften Platz.  

Ein letzter Wettkampftag steht den zahlreichen nach San Antonio angereisten Topathleten noch bevor. 

Eindhoven: Cedric Büssing knackt die Olympianorm

(12.04.2024) Als erster Schwimmer des finalen Qualifikationszeitraums für die Olympischen Spiele 2024 hat der Essener Cedric Büssing eine der Normzeiten für Paris geknackt. Über die 400m Lagen unterbot der in den USA studierende 21-Jährige am Freitag beim Meeting in Eindhoven die Qualifikationszeit für die Olympischen Spiele.

In 4:12,33 Minuten sicherte sich der Junioren-Europameister von 2021 dabei auch souverän den Sieg und wackelte zudem kräftig am Deutschen Rekord von Jacob Heidtmann (4:12,08). Die Olympianorm unterbot Büssing um 1,7 Zehntel.

„Ich habe es erst gar nicht glauben können“, meinte Büssing, der seine persönliche Bestzeit um mehr als zwei Sekunden steigerte, zu seinem starken Auftritt. „Aber ich habe so hart gearbeitet wie nie zuvor. Und es hat sich ausgezahlt.“

Zwar ist Büssing damit noch nicht sicher für Paris qualifiziert, denn sollten bis Ende des bis zum 28. April laufenden Nominierungszeitraums zwei andere Deutsche schneller sein, würden jene beiden den Vorzug erhalten. Dies gilt mit Blick auf die nationale Konkurrenz aber als wenig wahrscheinlich. 

Auch bei den Damen ging der Sieg über die 400m Lagen in Eindhoven nach Deutschland. Carlotta Ingenerf aus Hannover war hier in 4:53,20 Minuten nicht zu schlagen. 

Ebenfalls zu Gold schwamm zum Abschluss des Wettkampftages Igenerfs Vereinskollege Sven Schwarz. Über die 1500m Freistil bestätigte er dabei in 14:49,91 Minuten die Olympianorm, die er bereits zuvor bei den Weltmeisterschaften im Februar erbracht hatte. Damals war er in 14:47,89 Minuten sogar noch schneller gewesen und rangiert über diese Strecke damit auf dem zweiten Startplatz für Paris hinter dem bereits sicher gesetzten Florian Wellbrock.

Deutlich entfernt von der Olympianorm war heute hingegen der Routinier Marco Koch. Über die 200m Brust schwamm er in 2:13,77 Minuten auf den siebten Platz. Die Qualifikationszeit für Paris über diese Strecke steht bei 2:09,68 Minuten. In den weiteren A-Finals gab es zudem jeweils fünfte Plätze für Cornelius Jahn (50m Rücken - 25,50) und Ole Mats Eidam (100m Schmetterling - 52,78).

Links zum Thema:

USA: Anna Elendt kratzt doppelt an der Olympianorm

(12.04.2024) Bei der Pro Swim Series im amerikanischen San Antonio schwamm Anna Elendt über die 100m Brust bis auf zwei Hundertstelsekunden an die Olympianorm heran - und das gleich in doppelter Manier. Trotz verpasster Norm hat die Olympionikin von Tokio beste Aussichten, das deutsche Team auch bei den Spielen in Paris zu vertreten. 

Sowohl im Vorlauf als auch im Finale der besten Acht zeigte Anna Elendt in 1:06,81 Minuten eine überzeugende Vorstellung, die beinahe die erfüllte Qualifikationszeit für Olympia (1:06,79) bedeutet hätte. Gegen starke Konkurrenz um die amerikanischen Olympiasiegerinnen Lydia Jacoby (1./1:05,74) und Lilly King (3./1:06,35) sicherte sich die Deutsche Rekordhalterin den fünften Platz und empfahl sich souverän für einen Platz in der olympischen Lagenstaffel. Bei den anstehenden Deutschen Meisterschaften Ende des Monats wird die 22-Jährige erneut die Chance haben, sich auf direktem Weg für Paris zu qualifizieren. Eine Verbesserung von zwei Hundertstelsekunden würde genügen.

Auch Rafael Miroslaw und Peter Varjasi konnten sich in eine vielversprechende Ausgangsposition für olympische Staffelplätze schwimmen. Bei Caeleb Dressels Favoritensieg (48,40) über die 100m Freistil landeten die deutschen Topsprinter auf den Plätzen vier und fünf. Miroslaw, der als Vorlaufschnellster ins Rennen gegangen war, fehlte in 48,63 Sekunden (Vorlauf: 48,77) dabei lediglich eine Hundertstel zum Bronzerang. Und auch die olympische Einzelnorm von 48,34 Sekunden ist sowohl für den Deutschen Rekordhalter als auch für Peter Varjasi (48,70 | 48,89) durchaus in Schlagdistanz. 

Auch bei den Frauen kündigt sich ein enger Kampf um den Freistilplatz in der 4x100m Lagenstaffel für Paris an. Nachdem Nele Schulze vergangene Woche vorgelegt hatte, schob sich Julia Mrozinski am gestrigen Tag auf den zweiten Platz im nationalen Ranking hinter die Berlinerin. Mrozinskis Vorlaufszeit von 55,46 Sekunden sicherten der an der University of Tennessee trainierenden Schwimmerin einen Platz im C-Finale, wo sie ihre Leistung vom Morgen in 55,57 Sekunden bestätigte. Zu Gunsten eines möglichen Staffelplatzes hatte Mrozinski ihre Teilnahme am A-Finale über die 400m Freistil abgemeldet, welches Katie Ledecky (4:01,41) erwartungsgemäß für sich entschied. 

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56,13! Torri Huske schickt Kampfansage an Weltmeisterin Angelina Köhler

(11.03.2024) Während in den USA aktuell die Saison der College-Asse auf Hochtouren läuft, schwimmen andere US-Stars parallel auf der Langbahn zu schnellen Zeiten. Mit einer Glanzleistung konnte am Wochenende insbesondere Torri Huske überzeugen, die über die 100m Schmetterling schneller unterwegs war als Angelina Köhler bei ihrem Triumph im WM-Finale.  

In 56,13 Sekunden entschied die Weltmeisterin von 2022 ihre Paradestrecke beim Pro Swim Meet in Westmont, Illinois souverän für sich und stellte gleichzeitig einen neuen Veranstaltungsrekord auf. Mit dieser Zeit war Huske nur zwei Hundertstelsekunden langsamer als der deutsche Rekord, den Angelina Köhler im WM-Halbfinale aufstellte und mit dem die amtierende Weltmeisterin zurzeit die Weltjahresbestenliste anführt. Im Finale von Doha hätte die Zeit der US-Amerikanerin sogar zu Gold gereicht, hier schlug Köhler in 56,28 Sekunden als Erste an.

Stark präsentierte sich auch Regan Smith, die gleich drei Veranstaltungsrekorde ins Becken zauberte. Über die 200m Rücken verpasste die ehemalige Weltrekordhalterin die aktuell von Kaylee McKeown gehaltene Bestmarke in 2:03,99 Minuten nur um lediglich achteinhalb Zehntel. Smiths Leistung von diesem Wochenende stellt die neunschnellste jemals geschwommen Zeit über die lange Rückenstrecke dar. Auch über die 200m Schmetterling (2:04,80) und 100m Rücken (57,64) war die dreifache Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele von Tokio flott und siegreich unterwegs. 

Freuen durfte sich auch Caeleb Dressel, der Schritt für Schritt zu seiner früheren Form zurück zu finden scheint und beim Pro Swim Meet sowohl über die 100m Schmetterling (51,27) als auch über die 50m Freistil (21,84) triumphierte. Seit seiner fast einjährigen Auszeit ist der amerikanische Top-Sprinter nicht mehr so schnell unterwegs gewesen. 

Nachdem zahlreiche US Stars bei den vergangenen Weltmeisterschaften bewusst nicht an den Start gingen, zeigte das Team USA an diesem Wochenende eindrucksvoll, dass mit ihnen in Paris auf jeden Fall zu rechnen sein muss. Die internationale Konkurrenz um Angelina Köhler wird diese lautstarken Grüße sicherlich vernommen haben.

40€ sparen! Die "Swimfriends" in der neuen Osterbox von Swimfreaks

Es ist wieder soweit! Die neue Swimfreak Box 24 ist da! Diesmal gibt es einen Vorgeschmack auf unsere Frühjahreskollektion 2024: Die Swimfriends! Drei tolle Highlights, mit denen ihr satte 40 Euro sparen könnt, erwarten euch.

Doch ihr solltet schnell sein: Erhältlich ist die neue Box nur bis zum 24.03.2024! Die Zustellung erfolgt dann vor Ostern.

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Das erwartet euch in der neuen Box:

T-Shirt, aquablau: Bearto - der gemütliche Bär unsere neuen Swimfriends-Crew

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Hoodie, navy: Fin - der flippige Pinguin aus der Swimfriends-Crew

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Notitzbuch "Pool Notes"

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+ ein kleines Oster-Überraschungsgoodie - nur in der Swimfreak Box

Wir können es selbst kaum erwarten, euch die neuen Boxen auspacken zu lassen!  Die Auflage der Swimfreak Box 24 ist streng limitiert - es gibt sie also nur solange der Vorrat reicht!

111 Meter unter Eis! Olympia-Medaillengewinner Markus Rogan stellt ungewöhnlichen Rekord auf

(09.03.2024) Auch außerhalb des Wettkampfbeckens sorgt der Schwimmsport ab und zu für Schlagzeilen. Diese können dabei sowohl von beeindruckender als auch kurioser Natur sein. 

Vor kurzem stellte so zum Beispiel Markus Rogan, zweifacher Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Athen 2004, einen neuen Weltrekord im Eistauchen auf. Der ehemalige Schwimmstar aus Österreich legte am Kärntner Weißensee eine Strecke von 111,2 Metern unterhalb des Eises zurück - und das ohne jegliche Hilfsmittel. Neunzehn Jahre nachdem Rogan über die 200m Rücken auf der Kurzbahn zu einem neuen Weltrekord schwamm, trug er sich mit dieser Ausnahmeleistung nun erneut in die Geschichtsbücher ein und unterbot die bisherige Bestmarke von 106,25 Metern souverän. 

Der Rekordversuch wurde von professionellen Tauchern beaufsichtigt, denn die Auswirkungen auf den Körper sind beim Eistauchen extrem. Der mittlerweile 41-Jährige blieb gut anderthalb Minuten lang unterhalb des gefrorenen Sees. Laut eigenen Angaben konnte er auf den letzten 30 Metern seine Hände und Arme nicht mehr spüren, denn das Blut wurde vermehrt in Herz und Lunge gepumpt. Der Moment des Auftauchens sei dafür umso magischer gewesen: "Es ist unglaublich, wie schön ein Atemzug sein kann", sagt Markus Rogan unmittelbar nach seinem Erfolg. Gleichzeitig nutzte der Extremsportler diesen Moment, um die Bedeutung von Atemtraining im Schwimmsport hervorzuheben.  

Die Strecke von 111,2 Metern wurde übrigens nicht zufällig gewählt: Rogan griff in dieser Distanz das Geburtsdatum seines Sohnes auf.

Bilder: Manfred Werner - Tsui - CC BY-SA 3.0, links / Chris Redl via Instagram, Markus Rogan

Frauenpower im, und außerhalb des Schwimmbeckens

(08.03.2024) Angelina Köhler wird Weltmeisterin, Isabel Gose schwimmt gleich dreimal aufs WM-Podest - die beiden Erfolgsschwimmerinnen aus Deutschland vereint nicht nur, dass sie bei den zurückliegenden Weltmeisterschaften für Glanzmomente sorgten. Sie teilen auch den gleichen Ausrüster: Seit dieser Saison setzen die Top-Athletinnen auf das Material von Speedo. Der Premium-Hersteller für alles rund um den Schwimmsport baut nicht nur im Wettkampfbecken auf Frauenpower.

Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages gewährt die weltweit führende Schwimmartikelmarke Speedo einen Blick hinter die Kulissen. Grund dafür: Das Entwicklungsteam für den neuesten Speedo Wettkampfanzug besteht ausnahmslos aus Frauen. 

Entwickelt und kreiert wird die neueste Version des Fastskin Badeanzug im Speedo Aqualab in Großbritannien. Mithilfe der sogenannten Lamoral ® Space Technologie, die auch in der Weltraumforschung eingesetzt wird, hatte das ausschließlich mit Frauen besetzte Team zum Ziel den weltweit schnellsten Schwimmanzug entstehen zu lassen. Das sechsköpfige Team zeichnet sich insbesondere durch die Kombination von Fähigkeiten aus verschiedensten Bereichen aus - dazu zählen nicht nur Textil und Design, sondern auch die Sport- und Ingenieurwissenschaft. 

Angeführt wird das Aqualab von Coora Lavezzo, die großes Potential in der besonderen Team-Besetzung sieht: "Die Struktur unseres Teams bringt eine Perspektive mit sich, die in der Vergangenheit so nicht vorhanden war." Gleichzeitig hebt Lavezzo die Zusammenarbeit mit internationalen Topstars bei der Planung und Herstellung neuer Schwimmartikel hervor: "Wir sind begeistert mit den weltweit besten Talenten zusammen zu arbeiten, um den Sport mit der bestmöglichen Technology voranzutreiben.". Diese enge Zusammenarbeit mit Team Speedo Athletinnen wie Emma McKeon aus Australien oder der US-Amerikanerin Regan Smith hat sich in der Vergangenheit oftmals ausgezahlt. So trugen in Tokio beispielsweise 61 Prozent der olympischen Champions Produkte von Speedo.

Auch Angelina Köhler und Isabel Gose vertrauen voll auf die enge Partnerschaft mit Speedo. „Die Geschichte des Fastskin-Anzugs zu verstehen und zu sehen, was bisher erreicht wurde, ist faszinierend. Es ist auch sehr interessant, mehr über die von der Raumfahrt inspirierte Innovation hinter den Materialien zu erfahren", meint so zum Beispiel die Europameisterin Isabel Gose. "Der Anzug fühlt sich einfach gut an, wenn man im Wasser ist und ich halte Fastskin 2.0 für den bisher besten Anzug von Speedo.“ 

Bei den Olympischen Spielen in Paris werden Köhler und Gose dann bestens ausgestattet im neuesten Speedo Wettkampfanzug ins Rennen gegen die Weltelite gehen. 

Bilder: Christian Gold (links) / Speedo (rechts)

Neuer Termin - spannende Formate: Das Otto-Fahr Swim Meeting 2024

(07.03.2024) Vom 19. bis 21.04.2024 heißt es, nach den Trainingslagern in den Osterferien, eines der letzten Wochenenden zu nutzen, um sich in einem der modernsten Hallenbäder Deutschlands für die Süddeutschen Meisterschaften in Ingolstadt und für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zu qualifizieren: Also auf nach Stuttgart zum 48. Internationalen Dr. Otto Fahr SWIM-MEETING!

Der beliebte Traditionswettkampf, der zuletzt meist zum Jahresbeginn im Kalender stand, rückt damit auf ein neues Datum in die heiße Phase des Schwimmfrühjahres 2024! Eine perfekte Gelegenheit also, um auf die Jagd nach Bestleistungen und Qualifikationszeiten zu gehen.

Neben Prämienläufen und den offenen Finals sowie Jugend-Finals mit attraktiven Geld-Prämien warten erneut zwei ganz besondere Highlights auf die Teilnehmenden: Auch 2024 gehören Champions-Race und TEAM-SPEED zum Programm des Dr. Otto Fahr SWIM-MEETING

Für das Champions-Race qualifizieren sich die jeweils Zeitschnellsten aus den 100m Vorläufen Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling. Geschwommen werden drei Durchgänge á 100m in der jeweiligen Qualifikationslage, wobei nach den ersten zwei Durchgängen jeweils die zwei Letztplatzierten ausscheiden. Gestartet wird mit dem Teilnehmenden mit der langsamsten Vorlaufzeit, die anderen folgen zeitversetzt. Die jeweilige Zeitdifferenz ergibt sich aus den erzielten Qualifikationszeiten der Vorläufe. Somit kommen im Idealfall alle wieder zur selben Zeit im Ziel an, was den Reiz dieses Formats ausmacht. Über den Gewinn des Champions-Race entscheidet im letzten Durchgang der Zielanschlag. Für den Sieg gibt es 200,00 € und drei Freistarts für das Dr. Otto Fahr SWIM-MEETING 2025, für den zweiten Platz 120,00 € und 2 Freistarts und für den dritten Platz 60,00 € und 1 Freistart. Sollte jemand alle drei Durchgänge für sich entscheiden, gibt es zusätzlich den Jackpot von 300 €.

Der TEAM-SPEED ist für die Jahrgänge 2011 bis 2014 und in 12x50 m untereilt. Es müssen gemischte Teams aus jeweils 4 Athleten und Athletinnen an den Start gehen. Die Zusammenstellung bleibt jedem Team frei. Für jede Athletin werden 6 Sekunden Bonus gutgeschrieben. Es gibt Vorläufe und ein Finale. Es wird in folgender Lagen-Reihenfolge geschwommen: (1) Schmetterling – Rücken – Schmetterling, (2) Rücken – Schmetterling – Rücken, (3) Brust – Freistil – Brust und (4) Freistil – Brust – Freistil. Die drei Erstplatzierten Teams im Finale erhalten für Ihren Verein Prämien (150 €, 120 € und 90€).

Die vollständigen Regeln für beide Formate sowie alle weiteren Infos zum Wettkampf sind zu finden in der Ausschreibung 48. Internationales Dr. Otto Fahr SWIM-MEETING Ein kleiner Tipp: Meldungen, die bis zum 11.03. eingehen, profitieren noch von einem vergünstigten Meldegelt. Der finale Meldeschluss ist dann am 11.04.2024 - lasst euch diese Wettkampfhighlight also nicht entgehen!


Hinweis: swimsportnews und www.swimfreaks.de sind offizielle Partner des Otto Fahr Swim Meetings. Wir halten euch über die wichtigsten Entwicklungen rund um das Event auf dem Laufenden!

1:49 über 200m Freistil! 14-jähriges US-Talent schneller als Ian Thorpe

(06.03.2024) Dass die USA Jahr für Jahr starken Schwimmnachwuchs hervorbringen, ist weltweit bekannt. Wenn dieser dann auch noch schneller als der große Michael Phelps oder die australische Schwimmlegende Ian Thorpe ist, gilt es aufzuhorchen. Dieses Kunststück gelang am vergangenen Wochenende dem für die Pleasanton Seahawks schwimmenden Luka Mijatovic.

Bei einem Wettkampf in Kalifornien stellte der 14-Jährige einen neuen Altersklassenrekord über die 400m Lagen auf. In 4:24,20 Minuten war Mijatovic 5,7 Zehntelsekunden schneller als Michael Phelps im Jahr 2000. Das ist durchaus bemerkenswert, denn noch im selben Jahr qualifizierte sich Phelps für seine ersten Olympischen Spiele. 

Die Phelps-Bestmarke war jedoch bei weitem nicht der einzige Rekord, den Luka Mijatovic am Wochenende ins Wasser zauberte. Über die 200m Freistil schwamm das Nachwuchstalent in 1:49,63 Minuten als erster 14-Jähriger seines Landes unter die magische Marke von 1:50 Minuten. Das war in diesem Alter nicht einmal dem späteren Olympiasieger Ian Thorpe gelungen, der als 14-Jähriger eine Marke von 1:50,07 Minuten zu Buche stehen hatte.

Auch über die 400m (3:51,18) und 1500m Freistil (15:26,73) steht Mijatovic mein neuen Rekorden an der Spitze der nationalen Bestenliste in der Altersklasse 13-14. Die Rekorde über die drei Freistilstrecken waren bereits zuvor von Mijatovic selbst gehalten worden. Am 22. April feiert Luka Mijatovic seinen fünfzehnten Geburtstag und wird seine Rekordjagd dann in einer anderen Altersklasse fortsetzen. 

Rafael Miroslaw holt Titel mit College-Team

(05.03.2024) Nur wenige Wochen nach den überzeugenden Weltmeisterschaften von Doha, galt es für Rafael Miroslaw am vergangenen Wochenende für das Team der Indiana University ins Becken zu springen und das mit Erfolg.

Über die 200 Yards Freistil fehlten dem gebürtigen Hamburger bei den Big 10 Championships, den Meisterschaften der zweithöchsten College-Ebene, nur hauchdünne zwei Hundertstelsekunden zum Sieg. Schneller als Miroslaw (1:32,03) war lediglich der litauische Nationalmannschaftsschwimmer Toma Navikonis, der für die Ohio State University startete.

Den Sprung in ein zweites Einzelfinale hatte der deutsche 100m Freistil Rekordhalter hingegen verpasst. Über die 100 Yards Freistil konnte Miroslaw in 42,78 Sekunden aber zumindest das B-Finale souverän für sich entscheiden.

Gleich dreifach jubeln konnte der 22-Jährige mit der Staffel. Sowohl über die 4x200 und 4x100 Yards Freistil als auch in der 4x100 Lagenstaffel, war das Quartett der Indiana University nicht zu schlagen. Dank dieser Erfolge sicherte sich das Team außerdem zum dritten Mal in Folge die Gesamtwertung der "Big 10 Championships".

Eine gelungene Generalprobe für Miroslaws Team: Die nationale NCAA Meisterschaften der Männer finden vom 27.-30. März in Indianapolis statt.

Nach WM-Triumph: Angelina Köhler zur Sportlerin des Monats gekürt

(04.03.2024) Mit ihrem sensationellen Sieg bei den zurückliegenden Weltmeisterschaften in Doha machte Angelina Köhler landesweit Schlagzeilen. Nun wurde dieser Ausnahmeerfolg auch von den Aktiven der Deutschen Sporthilfe mit einer Auszeichnung gewürdigt. 

Wie am Montag bekanntgegeben wurde, ist die 23-Jährige, die vor wenigen Wochen bei der WM in Doha Gold über die 100m Schmetterling holte, zur Sportlerin des Monats im Februar gewählt worden. Wahlberechtigt waren die rund 4.000 von der Sporthilfe geförderten Athleten und Athletinnen, von denen sich fast zwei Drittel für Köhler aussprachen. Die frischgebackene Weltmeisterin setzte sich dabei gegenüber der Bob-Weltmeisterin Laura Nolte und dem Skeleton Weltmeister Christopher Grotheer durch. 

Bereits im Dezember hatte Angelina Köhler die Ehrung als Sportlerin des Monats erhalten, nachdem sie bei den Kurzbahn-Europameisterschaften mit dem Sieg über 200m Schmetterling ihren ersten internationalen Titel feiern konnte. 

Auch außerhalb des Schwimmbeckens konnte die Wahl-Berlinerin am Wochenende ihre Siegesqualitäten beweisen. Zu Gast im Aktuellen Sportstudio des ZDF traf Köhler sogar fulminant für die legendäre Torwand. Die gesamte Sendung, in der auch über die Olympia-Ambitionen der bereits für Paris qualifizierten Spitzenschwimmerin gesprochen wurde, ist in der ZDF Mediathek abrufbar. 

Ergebnis der Wahl zur Sporthilfe Sportler*in des Monats Februar:

  • Platz 1: Angelina Köhler / Schwimmen: 60,5%
  • Platz 2: Laura Nolte / Bob: 21,1%
  • Platz 3: Christopher Grotheer / Skeleton: 18,4%

Bild: European Aquatics

USA: Doppeltes Silber für Anna Elendt

(04.03.2024) Die College-Schwimmsaison läuft in den USA zurzeit auf Hochtouren. Woche für Woche finden überall im Land die sogenannte Conference Championships statt, die traditionell auf der Yardbahn ausgetragen werden. Mittendrin im Geschehen sind auch zahlreiche in Amerika studierende deutsche Topschwimmerinnen und -schwimmer - so auch die Vizeweltmeisterin von 2022 Anna Elendt.

Für die University of Texas an den Start gehend, schwamm die 22-Jährige bei den "Big 12 Championships" am vergangenen Wochenende gleich mehrfach auf das Podest. Sowohl über die 100 als auch die 200 Yards Brust zeigte Anna Elendt überzeugende Vorstellungen (57,65 | 2:06,46), die wie schon im letzten Jahr jeweils mit dem zweiten Platz belohnt wurden. Geschlagen geben musste sich die Frankfurterin in beiden Finals lediglich ihrer Teamkollegin und Olympiasiegerin Lydia Jacoby (57,27 | 2:05,58).

Noch besser lief es für Anna Elendt in den Staffeln. Mit starken Splits verhalf die Brustspezialistin ihrem Team sowohl über die 4x50 als auch 4x100 Lagen zum Sieg. Auch die Gesamtwertung konnten die Damen der University of Texas souverän für sich entscheiden.

Mit den nationalen NCAA Meisterschaften Ende des Monats (20.-23.März) steht der College-Saisonhöhepunkt allerdings noch bevor. Im vergangenen Jahr konnte Anna Elendt dort ebenfalls mit doppelten Edelmetall von sich überzeugen.

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Schwimmtalente Macht und Hammer wechseln in die USA

(01.03.2024) Zwei weitere deutsche Schwimmtalente werden zukünftig in den USA ihre Trainingsbahnen ziehen. Sowohl der Leipziger Sascha Macht als auch der Essener Finn Hammer wollen sich dem Collegeteam der University of Georgia anschließen.

Der mehrfacher Deutsche Meister und Nachwuchsnationalschwimmer Sascha Macht ist derzeit bereits in den Vereinigten Staaten als Schüler der renommierten Bolles Highschool, an der schon spätere Schwimmstars wie die Olympiasieger Ryan Murphy und Joseph Schooling die Schulbank drückten.

Sein künftiger Trainingskollege in Georgia, Finn Hammer, war 2023 Teil der deutschen Mannschaft bei den Junioren-Europameisterschaften, bei denen er einen starken vierten Platz über die 400m Lagen verbuchte. Gemeinsam gehörten Hammer und Macht 2022 der Nationalmannschaft beim European Youth Olympic Festival an.


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W98-Damen schwimmen neuen Deutschen Staffelrekord

(29.02.2024 | Bild: Patrick Wallbaum) Die Damen der Wassersportfreunde von 1989 Hannover haben am zurückliegenden Wochenende im heimischen Wettkampfbecken einen neuen Deutschen Rekord über die 4x50m Brust aufgestellt.

Beim Piranha Meeting blieben Victoria Suchantke (32,66), Sara Tillmann (32,72), Anne-Kathrin Bucher (34,39) und Lilly-Fay Wallbaum (31,94) am Samstag in 2:11,71 Minuten klar unter der zuvor von der SG Dortmund gehaltenen Bestmarke. Diese stand bisher bei 2:14,13 Minuten und stammte aus dem Jahr 2012.

Für den Angriff auf die Bestmarke hatte das Team eigens einen Rekordversuch angemeldet, der am Ende des zweiten Wettkampfabschnitts in Hannover durchgeführt wurde - mit Erfolg!

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"Glaubt an euch!" Weltmeisterin Angelina Köhler motiviert Berliner Schwimmtalente

(28.02.2024) Mehr als 750 Schwimmtalente haben am vergangenen Wochenende beim Berolina Cup in Berlin nach Bestzeiten und Medaillen gegriffen. Unter ihnen waren auch einige bekannte Namen des Bundesstützpunktes der Hauptstadt wie Ramon Klenz, Nele Schulze, Bente Fischer und Henning Mühlleitner. Doch für den lautesten Jubel des Wettkampfes sorgte eine, die gar nicht im Schwimmbecken dabei war: Die frisch gebackene Weltmeisterin Angelina Köhler.

Die 23-Jährige wurde am Rande des Wettkampfes für ihre herausragenden Leistungen bei der Schwimm-WM 2024 geehrt - der Beifall des Publikums in ihrer Wahlheimat hallte dabei lautstark durch den Berliner Schwimmtempel.

Neben dankenden Worten hatte die Rekordschwimmerin anschließend am Hallenmikrofon auch einige motivierende Sätze für die jungen Teilnehmer des Wettkampfes parat. "Ich war früher nie die Favoritin", erzählte sie dem gespannt lauschenden Publikum. Aber sie habe sich durchgekämpft und hart gearbeitet. Daher ihr Rat an die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer: "Glaubt an euch! Dann ist alles möglich." 

Dank ihres Sieges über die 100m Schmetterling bei der WM in diesem Monat hat Köhler das Ticket zu den Olympischen Spielen bereits sicher. Ihre Trainingskollegen hingegen müssen sich noch in die Mannschaft für Paris schwimmen und nutzten den Wettkampf des SV Berolina am Wochenende als kleinen Formtest auf dem Weg zur Olympiaqualifikation im April. Spannend wurde es dabei unter anderem über die 50m Schmetterling - hier bekam es der Lokalmatador Ramon Klenz (2. - 24,57) mit dem einstigen Europameister Konrad Czerniak aus Polen zu tun, der mit seiner Siegerzeit von 23,72 Sekunden für die stärkste Einzelleistung des Meetings sorgte. 

Während der Berolina Cup am Wochenende für die Berliner Aushängeschilder nur eine Zwischenstation war, sind sie in zwei Monaten an selber Stelle voll gefordert. Vom 25. bis 28. April sind die in der Bundeshauptstadt stattfindenden Deutschen Meisterschaften die letzte Möglichkeit, um sich für die Olympischen Spiele 2024 zu qualifizieren.

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Bild: Tino Henschel (Archiv)

Race Days 2024: Rund 700 Aktive wollen Dortmund rocken

(28.02.2024 | Bild: Jan Weckelmann) Seit Wochen ist der Wettkampf ausgebucht, am Samstag und Sonntag ist es endlich soweit: Rund 700 Schwimmerinnen und Schwimmer aus fünf Nationen wollen bei den mittlerweile schon traditionellen Swim Race Days 2024 das Dortmunder Südbad rocken.

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2016 hat sich das Event zu einem der beliebtesten Schwimm-Wettkämpfe des Frühjahres im Westen der Republik entwickelt und das wohlverdient. Mit spannenden Wettkampfformaten wie dem Elimination Race powered by Decathlon, dem Team Race powerd by ISM oder auch dem Mystery-Medley-Race powered by Swimfreaks gehen die Veranstalter des SV Westfalen Dortmund 1896 eigene Wege und sorgen für besondere Spannung an den Wettkampftagen. Auch der Ursula-Happe-Pokal, der Mini-Cup sowie Prämien bzw. Ehrenpreise und eine tolle Licht-Show bei den Finals warten auf die Teilnehmenden.

Nicht nur durch diese Wettkampfformate kommt bei den Swim Race Days keine Langeweile auf! Durch die Trennung der Jahrgänge (vormittags 8- bis 12-Jährige, nachmittags 13-Jährige und älter) vermeiden die Organisatoren unnötig lange Pausen der einzelnen Aktiven. Auch dies ist im Sinne der Nachhaltigkeit, auf welcher bei den Gastgebern der Swim Race Days ein besonderes Augenmerk liegt. 

Schwimmerinnen und Schwimmer, Coaches, die Veranstalter und natürlich auch die zahlreichen freiwilligen Helfer fiebern dem Event bereits entgegen. Am Samstag und Sonntag ist es endlich soweit und sie alle können bei den Swim Race Days 2024 wieder ein Fest des Schwimmsports feiern!

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swimsportnews begleitet die Swim Race Days Dortmund als Medienpartner. Wir werden euch über die neusten Entwicklungen rund um das neue Event auf dem Laufenden halten.

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