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Lea Boy holt Weltcup-GOLD in Portugal

Deutschlands Freiwasser-Asse stellen erneut ihr Weltklasse-Format unter Beweis: In der portugiesischen Küstenstadt Setubal fand am Wochenende die dritte Station des Weltcups im Freiwasserschwimmen statt. Bei starkem Wellengang und anspruchsvollen Bedingungen über die Distanz von 10 Kilometern konnte Lea Boy sich durchsetzen und zu Gold schwimmen.
Nach einem langen kräftezehrenden Rennen gelang es der 24-Jährigen nach 2:18:30,70 Stunden die Anschlagmatte als erste zu berühren. Zum Vergleich: Normalerweise sind die 10km-Rennen nach ca. 2 Stunden beendet.
Boy gewann in Setúbal mit drei Sekunden Vorsprung vor der Brasilianerin Ana Marcela Cunha (2:18:33,80), die sich in Tokio 2021 zur Olympiasiegerin kürte und nun an der Spitze der Weltcup-Gesamtwertung steht. Bronze ging mit Viviane Jungblut (2:18:34,50) ebenfalls nach Brasilien.
Für Jeannette Spiwoks wurde es in 2:18:40,90 Stunden der neunte Platz. Celine Rieder schwamm nach 2:18:44,60 Stunden zu Platz elf. Leonie Beck beendete das Rennen frühzeitig. „Die Bedingungen waren heute doch etwas zu wild für meinen momentanen Trainingszustand. In unserem Sport bekommt man halt nichts geschenkt“, sagte Beck nach dem Rennen.
Aufseiten der Herren ging der gesamte Medaillensatz an eine Nation. Die italienischen Schwimmer um Marcello Guidi (2:08:31,20), Andrea Filadelli (2:08:56,80) und Dario Verani (2:08:57,00) schwammen zu Gold, Silber und Bronze. Niklas Frach als einziger männlicher Teilnehmer auf deutscher Seite stieg ebenfalls vorzeitig aus dem Rennen aus.
Die nächste und somit vierte Station der diesjährigen Weltcup-Serie findet vom 26.10. bis zum 27.10. in Hongkong statt.
Bild: World Aquatics
Junioren-EM 2025: Datum und Austragungsort stehen fest

Während die Kurzbahnsaison auf Hochtouren läuft, nehmen auch die Höhepunkte des nächsten Schwimmjahres immer mehr an Form an. Das schließt auch die internationalen Titelkämpfe im Juniorenbereich mit ein.
Die Junioren-Europameisterschaften 2025 im Beckenschwimmen werden vom 1. bis 6. Juli 2025 im slowakischen Šamorín stattfinden. Dies geht aus dem Veranstaltungskalender des europäischen Schwimmverbands LEN hervor, der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde.
Auch für die Junioren-Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen stehen nun sowohl der Termin als auch der Austragungsort für das kommende Jahr fest. Die Open Water JEM wird demnach vom 19. bis 21. Juni 2025 in Sétubal (Portugal) über die Bühne gehen, dort wo schon im Jahr 2022 eben diese Titelkämpfe ausgetragen wurden.
Schwimm-DM 2025: Datum und Austragungsort stehen fest

Der Termin für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen 2025 stehen fest: Vom 1. bis 4. Mai 2025 wird in Berlin bei der Schwimm-DM um Medaillen und Titel in der offenen Klasse gekämpft.
Dabei kommt der Schwimm-DM eine weitere besondere Rolle zu: Wie der Deutsche Schwimm-Verband mitteilte, soll der Wettkampf in Berlin für die Schwimmelite der Republik auch die letzte Möglichkeit darstellen, sich für die Weltmeisterschaften 2025 zu qualifizieren. Die vom 11. Juli bis 3. August stattfindende Schwimm-WM in Singapur stellt den internationalen Saisonhöhepunkt des Jahres 2025 dar.
Auch für den Nachwuchs wird es bei den Deutschen Meisterschaften spannend: Die Schwimm-DM soll den deutschen Talenten eine Möglichkeit bieten, sich für die Junioren-EM 2025 zu qualifizieren.
Weitere Details zu den Qualifikationsregularien fürs kommende Jahr will der Deutsche Schwimm-Verband zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.
Weiterer WM-Medaillengewinner wechselt zu Star-Coach Bob Bowman

Bei den Olympischen Spielen in Paris sammelten die Schützlinge des amerikanischen Erfolgscoach' Bob Bowman stolze 19 Medaillen. Viele der Podestplätze gingen auf das Konto seiner "Internationalen". Denn neben US-Stars betreut der einstig Mentor von Michael Phelps an der University of Texas in Austin auch mehrere Top-Athleten anderer Nationen. Nun hat ein weiterer Spitzenschwimmer beschlossen, sich der Bowman-Crew anzuschließen.
Via Instagram gab der mehrfache WM-Medaillengewinner Ksawery Masiuk aus Polen bekannt, ab Januar 2025 unter Coach Bowman trainieren zu wollen. Dafür wird der 19-Jährige seine Heimat und Trainer Pawel Wolkow hinter sich lassen und erstmals in seiner Karriere den Weg über den großen Teich auf sich nehmen.
Ksawery Masiuk erreichte zuletzt bei den Olympischen Spielen in Paris das Halbfinale über die 100m Rücken, ist vierfacher Junioren-WM-Sieger und durfte bei den Weltmeisterschaften 2022 und 2024 jeweils über die Bronzemedaille über die 50m Rücken jubeln.
Nun soll der ehemalige Trainer von Schwimmstars wie Michael Phelps und Léon Marchand auch den polnischen Rückenspezialisten zu neuen Erfolgen pushen. Gesellschaft bekommt Masiuk in Austin unter anderem vom ungarischen Olympiasieger über die 200m Rücken Hubert Kos, der gemeinsam mit Bob Bowman Anfang des Jahres von Arizona nach Texas gewechselt war.
Bild: European Aquatics
Kampf um die Weltcup-Krone: Olympiastar Léon Marchand greift an

Kurz vor Beginn der dreiteiligen Weltcup-Serie, die vom 18. bis 20. Oktober in Shanghai ihren Auftakt feiern wird, gaben zahlreiche internationale Schwimm-Asse ihre Teilnahme an der prestigeträchtigen Wettkampfreihe bekannt und machten somit auch ihre Ambitionen im Kampf um die finanziell hoch-dotierte Gesamtwertung offiziell. Die Augen der weltweiten Schwimmfans dürften dabei vor allem auf den vierfachen Olympiasieger und Publikumsliebling Léon Marchand gerichtet sein.
Insgesamt kündigten zwölf absolute Weltstars, die allesamt mit olympischen Edelmetall dekoriert sind, bereits ihre Teilnahme an allen drei Weltcup-Stationen an und gehen somit in Shanghai, Incheon und Singapur favorisiert auf die Jagd nach Platzierungen, Punkten und Prämien.
Léon Marchand wird somit nicht der Einzige sein, der die Titelverteidigung des chinesischen Gesamtsiegers des letzten Jahres Qin Haiyang verhindern möchte. Mit Thomas Ceccon, Chad Le Clos, Nicolo Martinenghi, Pan Zhanle und Arno Kamminga schicken sich weitere Schwimm-Asse an, in Sachen Gesamtwertung ein Wörtchen mitreden zu wollen.
Bei den Damen wird Vorjahressiegerin Kaylee McKeown als die Gejagte an den Start gehen. Die Australierin hatte zuletzt mit einem Weltrekord über die 100m Rücken ihre aktuell herausragende Form unter Beweis gestellt. Doch auch Kate Douglass, Siobhan Haughey, Regan Smith und Zhang Yufei zeigten im laufenden Schwimmjahr bereits reihenweise Glanzleistungen.
Da der Meldeschluss für die einzelnen Weltcup-Station jedoch jeweils erst zwei Wochen vor den Wettkämpfen ist, können durchaus noch weitere bekannte Namen der Schwimmwelt an den zwei späteren Wettkampfwochenende hinzukommen. Den Kampf um die Gesamtwertung werden allerdings die bereits erwähnten Topstar alleinig unter sich ausmachen.
Deutscher Schwimm-Verband: Sportfunktionär Jan Pommer wird Vorstandsvorsitzender

Nach der Neuordnung der Verbandsstrukturen hat der Deutsche Schwimm-Verband ab dem 4. November einen neuen hauptamtlichen Vorstand. Als dessen Vorsitzender wird künftig der 54-jährige Rechtsanwalt Jan Pommer die Geschicke des Verbands lenken.
In den zurückliegenden beiden Jahrzehnten hat Pommer vielfältige Positionen als Sportfunktionär durchlaufen. So war er unter anderem Geschäftsführer der Basketball Bundesliga (BBL), anschließend arbeitete als Geschäftsführer der Vermarktungsagentur des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und leitete beim Dachverband des Galopprennsports für zwei Jahre das operative Geschäft. Auch für Unternehmen aus den Bereichen des E-Sports und der Sportdaten war Pommer bereits tätig.
Pommer wird als Vorstandsvorsitzender des DSV für den Bereich "Innovation und Geschäftsfeldentwicklung" zuständig sein. Ebenfalls in den Vorstand berufen wurde Michael Mahler für den Bereich "Infrastruktur und Verbandsentwicklung". Als Mitglied der Geschäftsführung war der aktive Fechter bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe für den Bereich Finanzen, IT und Organisation verantwortlich – Themen, die er nun auch im DSV betreuen wird.
Berufen wurden die beiden Vorstandsmitglieder durch das ehrenamtliche DSV-Präsidium um David Profit. "Die Bestellung des neuen Vorstands ist ein signifikanter Schritt voran bei der Strukturreform des DSV. Der Übergang von einer ehrenamtlichen zur hauptamtlichen Führung schafft nun Ressourcen für eine Professionalisierung in vielen Bereichen", erklärt dieser in einer Pressemitteilung des DSV.
"Schwimmenist eine der beliebtesten Sportarten überhaupt, die Faszination der Bewegung im Wasser groß. Es ist für mich deshalb eine sehr reizvolle Aufgabe, gemeinsam mit allen Stakeholdern des Schwimmsports und für alle Beteiligten das Potenzial des Sports mit seinen verschiedenen Disziplinen künftig noch besser zu entwickeln und auch seine gesellschaftliche Relevanz stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken. Das werden wir im Team kraftvoll angehen, ich freue mich darauf“, meint Jan Pommer mit Blick auf seine neue Rolle als DSV-Vorstandsvorsitzender.
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Hawaii: Andreas Waschburger schwimmt den nächsten Weltrekord

Nachdem Andreas Waschburger vor gut einem Jahr als bisher schnellster Schwimmer weltweit den Ärmelkanal durchquerte, trug sich der 37-Jährige Saarbrücker nun erneut in die Rekordbücher ein.
Für diese Weltrekordmission reiste Andreas Waschburger ins ferne Hawaii, wo er den 44 Kilometer langen Molokai Channel in 9 Stunden, 55 Minuten und 10 Sekunden durchschwamm. Damit unterbot der Extremschwimmer die bisherige Rekordmarke um eindrucksvolle 2:07 Stunden - und das trotz starker Strömung sowie anderen Herausforderungen.
Gleich zu Beginn der Strecke verletzte sich Waschburger unter anderem mit einem Stein im Gesicht, gab jedoch nicht auf und kämpfte unermüdlich weiter. "Ich habe mich durchgebissen, Zug für Zug. Die Wellen wollten mich stoppen, doch ich habe weiter gekämpft.", reflektierte der neue Weltrekordhalter auf seinen Erfolg blickend auf Instagram.
Andreas Waschburger ist mehrfacher EM-Medaillengewinner im Freiwasserschwimmen und Olympia-Teilnehmer. Bei den Spielen 2012 in London landete er über die 10km auf einem starken achten Platz.
Bild: Instagram / Maui Nui Swim
10 Dinge, die jeder Schwimmer tun sollte – aber kaum einer macht

Schwimmen ist mehr als hartes Training, intensive Trainingslager und nervenaufreibende Wettkämpfe. Zu unserem Lieblingssport gehören noch einige Aspekte, die leider manchmal im Alltagsstress vergessen werden. Diese zehn Dinge, sollten bei uns allen aber zu den festen Gewohnheiten zählen:
- Warm-up vor dem Sprung ins kühle Nass
Jeder weiß, dass die Erwärmung vorm Training zum Pflichtprogramm gehört. Trotzdem springen viele Schwimmer „kalt“ ins Becken. Dabei ist ein kurzes Warm-up enorm wichtig, denn durch gezielte Übungen können Muskeln, Gelenke und Bänder sowie das Herz-Kreislauf-System auf die hohen Belastungen des Schwimmtrainings vorbereitet werden. Das hilft nicht nur Verletzungen vorzubeugen, sondern ermöglicht auch einen effizienteren Start ins Training.
- Lasst die Leine los!
Das macht so gut wie jeder Schwimmer: Vor allem beim entspannten Ein- und Ausschwimmen verlockt in der Rückenlage der Griff an die Leine zwischen den Bahnen. Ein kräftiger Zug und schon ist man dem Ende der Bahn ohne große Mühe wieder ein Stückchen näher gekommen. Die Trainer bringt diese Schummelei regelmäßig zur Weißglut. Zurecht: Wer dauerhaft die Leine als Hilfsmittel nutzt, betrügt sich nicht nur selbst um mögliche Trainingsfortschritte, sondern schadet auch seiner Technik.
- Pflegt eure Schwimmklamotten!
Fast genauso wichtig wie schnelle Zeiten sind mittlerweile coole Schwimmanzüge und –hosen. Jeder hat hier sein ganz besonderes Lieblingsteil. Leider gehen die meisten damit alles andere als liebevoll um. Nach dem Training werden die nassen Klamotten im Rucksack vergessen, zusammengeknüllt wie Altpapier und kein Wunder, dass so kaum ein Teil länger als ein Jahr halten kann. Dabei ist es so einfach: Wer nach dem Training seine Sachen kurz mit klarem Wasser ausspült, sie zum Trocknen aufhängt und ihnen ab und an mal eine Trainingspause gönnt, der hat lange etwas von seinem liebsten Stück. Und gleiches gilt natürlich auch – beziehungsweise sogar umso mehr – für teure Wettkampfanzüge.
- Wasser, des Schwimmers liebster Freund
Ja, wir Schwimmer lieben das Wasser. Mit jedem Sprung ins Schwimmbecken tauchen wir in unsere ganz eigene Welt ein. Dass wir ständig von Wasser umgeben sind, heißt aber nicht, dass wir auch genug Wasser zu uns nehmen. Vor allem an langen Wettkampftagen vergessen viele Sportler den regelmäßigen Griff zur Trinkflasche. Mindestens drei bis vier Liter sollten Schwimmer an einem Wettkampftag trinken. Klar, das macht die Wettkampftasche schwer, aber in den oft schwülen und warmen Schwimmhallen ist es wichtig, ständig den durchs Schwitzen verursachten Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
- Hört zu, wenn euer Trainer etwas zu sagen hat!
Niemand hört gern Kritik, aber der Job eines Trainers besteht nun mal darin, seine Athleten besser zu machen. Und das beginnt immer damit, festzustellen, wo denn noch Luft nach oben ist. Wenn euch also euer Trainer beim nächsten Mal sagt, was ihr gerade wieder falsch gemacht habt, dann nicht auf Durchzug schalten und einfach nicken. Hört gut zu, nehmt den Rat an und versucht diesen beim nächsten Mal umzusetzen.
- Wer krank ist gehört ins Bett – nicht ins Trainingsbecken
Schwimmer müssen einiges abkönnen, denn der Weg zu schnellen Zeiten ist kein Zuckerschlecken. Aber falscher Ehrgeiz kann schnell nach hinten losgehen. Durch den ständigen Wasserkontakt haben Schwimmer eine hohe Anfälligkeit für Infekte, Erkältungen und den bekannten Schwimmerschnupfen. Wen es hier zu heftig erwischt, der sollte sich dringend eine Pause gönnen. Werden kleinere Erkrankungen unnötig verschleppt, dann können sie schnell chronisch werden. Statt ein bis zwei Tagen Trainingspause drohen dann mit unter wochenlange Trockenphasen.
- Zieht euch warm an!
Klingt wie ein spießiger Ratschlag ständig besorgter Mütter, doch da ist durchaus was dran. Bei Wettkämpfen sieht man immer wieder Sportler, die nach ihren Rennen erst einmal ewig lang mit den Teamkollegen quatschen, Müsliriegel und Bananen futtern und dabei ganz vergessen, dass die nassen Schwimmsachen noch am Körper kleben. Man kühlt aus und das rächt sich beim nächsten Start. Also: Schwimmsachen wechseln, sobald es geht, Klamotten drüber und am besten Socken und Turnschuhe an. So kann man dann die Akkus für den nächsten Einsatz laden. Klar, es gibt auch das andere Extrem: Schwimmhallen, die an einem langen Wettkampftag zur Sauna werden und in denen man sicher nicht mit dickem Pullover rumläuft. Hier wären wir dann aber wieder bei Punkt 4.
- Legt euch ein Trainingstagebuch an!
Wer im Verein schwimmt, der hat es meist einfach. Wenn man zum Training kommt, hat der Coach das Programm bereits auf die Tafel oder einen Zettel geschrieben und man folgt dem, was er vorgibt. Wieso soll man sich dann selbst noch Gedanken machen? Nun ja. Nicht jeder Schwimmer reagiert auf Trainingsreize gleich. Ein Trainingstagebuch, in dem ihr festhaltet, wie die groben Inhalte des Trainings aussahen, was ihr an dem Tag gegessen habt und wie ihr euch körperlich nach dem Training gefühlt habt, kann euch selbst und auch dem Coach dabei helfen, die Trainingseffekte besser einzuschätzen und Trainingsphasen zu planen.
- Bitte erleichtert euch vor dem Training – und nicht währenddessen!
Ok, dieses Thema wurde oft und heiß diskutiert. Wenn während des Trainings die Blase drückt, spart sich so mancher Schwimmer die Unterbrechung durch den Gang zum Hallenklo und erleichtert sich stattdessen im Becken. Mag sein, dass das Chlor im Wasser das schon regelt, aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen. Baut den Toilettengang einfach in die Routine vorm Training ein, dann freuen sich eure Mitschwimmer.
- Sagt „Danke“!
Als Schwimmer steht man beim Wettkampf allein auf dem Block und muss ins Becken springen. Damit dabei eine neue Bestzeit herausspringt braucht es aber kräftige Unterstützung von außen. Der Trainer muss einen richtig vorbereiten, in jungen Jahren sponsern Eltern und Familie die Wettkampfanzüge, Trainingslager und investieren kräftig Zeit und Benzingeld. Und ohne die Motivation durch die Teamkollegen wäre eine lange Trainingswoche kaum auszuhalten. Das Kampfgericht freut sich ebenfalls, wenn ihnen ab und an zugelächelt und ihre Arbeit nicht für selbstverständlich genommen wird. Wir tun es viel zu selten, doch es wird Zeit, ihnen allen DANKE zu sagen!
Dieser Artikel erschien erstmals in der Frühjahresausgabe 2017 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
Kanadas Superstar Summer McIntosh startet bei der Kurzbahn-WM in Budapest

Bei den Olympischen Spielen in Paris glänzte die junge Kanadierin Summer McIntosh mit vier Medaillen, davon drei in goldener Farbe. Zum Jahresabschluss wird es die Starschwimmerin nun noch einmal mit der internationalen Konkurrenz aufnehmen.
McIntosh führt das insgesamt 18-köpfige kanadische Team an, das bei den vom 10. bis 15. Dezember in Budapest stattfindenden Kurzbahn-Weltmeisterschaften starten wird. Die 18-Jährige ist nicht die einzige Starschwimmerin im Team aus Nordamerika.
Mit Kylie Masse und Ilya Kharun werden zwei weitere Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Paris mit von der Partie sein. Hinzu kommt die siebenfache Olympiamedaillengewinnerin Penny Oleksiak.
Zum ersten Mal im Nationalteam stehen wird zudem der erst 16-jährige Oliver Dawson. Der Teenager glänzte im August bei den Panpazifischen Junioren-Meisterschaften mit drei Medaillen.
Das kanadische Team für die Kurzbahn-WM 2024:
Sophie Angus, Emma Finlin, Mary-Sophie Harvey, Alexanne Lepage, Kylie Masse, Summer McIntosh, Penny Oleksiak, Sydney Pickrem, Regan Rathwell, Ingrid Wilm
Alex Axon, Timothé Barbeau, Oliver Dawson, Tristan Jankovics, Ilya Kharun, Yuri Kisil, Finlay Knox, Blake Tierney
Bild: Swimming Canada / Archiv
Nach Olympia-Enttäuschung: Chad Le Clos für Kurzbahn-WM qualifiziert

Auch aus verpatzten Olympischen Spielen lassen sich wichtige Lektionen ziehen, die in der Schwimmwelt oftmals mit einem Aufwärtstrend verbunden sein können. Das erlebte am Wochenende auch Chad Le Clos, der sich im Rahmen der Südafrikanischen Kurzbahnmeisterschaften erfolgreich für die anstehende Kurzbahn-WM qualifizieren konnte.
Gleich über vier Strecken konnte sich der südafrikanische Routinier für einen Start bei den globalen Titelkämpfen empfehlen, die Mitte Dezember in Budapest stattfinden werden. Zusätzlich zu den drei Schmetterlingsstrecken ( 22,40 | 49,50 | 1:53,38 ) knackte der 32-Jährige auch über die 100m Freistil (46,91) die geforderte Normzeit.
Für Le Clos, der seit einigen Jahren unter Dirk Lange in Frankfurt trainiert, ist die geglückte WM-Qualifikation als großer Erfolg zu werten, denn bei den Olympischen Spielen in Paris kam der vierfache Olympiamedaillengewinner zuletzt auf seiner Paradestrecke 100m Schmetterling nicht über den vierundzwanzigsten Platz hinaus.
Der südafrikanische Schwimmstar hatte sich nach dieser Enttäuschung jedoch kämpferisch gegeben und die Kurzbahn-WM in Budapest zu seinem festen Saisonziel erklärt. Ehrgeiz und Optimismus, die sich ausgezahlt haben.
Rekordfeuerwerk bei den Chinesischen Meisterschaften

In der zurückliegenden letzten Septemberwoche wurden in Wuhan die Chinesischen Kurzbahnmeisterschaften ausgetragen. Dass die besten Schwimmerinnen und Schwimmer Chinas aktuell in starker Form sind, wird vor allem darin deutlich, dass nach Abschluss der Wettkämpfe gleich vier neue Asienrekorde in den Rekordbüchern zu finden sind.
Jeweils zwei neue kontinentale Bestmarken gehen auf das Konto von Tang Qianting und Sun Jiajun, die beide auch zuletzt bei den Olympischen Spielen in Paris mit Edelmetall glänzen konnten. Vizeolympiasiegerin Tang Qianting war wie gewohnt auf den Bruststrecken stark unterwegs und schwamm sowohl über die 100m Distanz (1:02,66) als auch über die 50m Brust (28,82) zu neuen persönlichen Bestzeiten und Rekorden.
Sun Jiajun, der gemeinsam mit der chinesischen Lagenstaffel Olympiagold geholt hatte, überzeugte insbesondere auf den Sprintstrecken und stellte über die 50m Schmetterling (21,96) und 50m Brust (25,72) neue Asienrekord auf.
Und auch einen neuen Junioren-Weltrekord, gab es im Rahmen der Chinesischen Kurzbahnmeisterschaften zu bestaunen. Über die 200m Schmetterling stellte die 17-Jährige Chen Luying in 2:02,52 Minuten eine weltweite Bestmarke auf.
Nur wenige Wochen bevor zahlreiche internationale Schwimm-Asse im Rahmen der ersten Weltcup-Station den Weg nach China einschlagen werden, schickte die chinesische Schwimmelite schon jetzt erste große Ausrufezeichen an die Konkurrenz.
Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin Maggie McNeil beendet Schwimmkarriere

Die Post-olympische Zeit ist traditionell auch eine Phase der Abschiede aus dem Schwimmsport. Vor wenigen Tagen gab mit Maggie McNeil ein weiterer hochdekorierter Schwimmstar nur kurz nach den Olympischen Spielen von Paris ihr Karriereende bekannt.
Mit gerade einmal 24 Jahren entschied sich die Kanadierin, fortan die Schwimmbrille an den Nagel zu hängen.
Bereits zu Beginn der Jahres hatte die achtfache Weltmeisterin und dreifache Medaillengewinnerin bei Olympischen Spielen verlauten lassen, keinen weiteren vollständigen Olympia-Zyklus mehr absolvieren zu wollen. Das junge Ende einer ausgesprochen erfolgreichen Schwimmkarriere kam für viele nun dennoch früher als erwartet.
Auf ihrer Paradestrecke den 100m Schmetterling zählte McNeil in den letzten Jahren zu den schärfsten Konkurrentinnen von Angelina Köhler. Zuletzt hatte die Titelverteidigerin bei den Olympischen Spielen im Finale knapp hinter der deutschen Weltmeisterin auf dem fünften Platz angeschlagen.
Auf der Kurzbahn hält die kanadische Ausnahmeschwimmerin über die 100m Schmetterling zudem den aktuellen Weltrekord (54,05) ebenso wie auf der 50m Rücken Distanz (25,25). Nicht zuletzt aufgrund dieser Bestmarken wird Maggie McNeil der Schwimmwelt noch lange im Gedächtnis bleiben.
Kaylee McKeown bringt nächsten Weltrekord zum Wackeln

Nachdem Kaylee McKeown am ersten Tag der Australischen Kurzbahnmeisterschaften mit einem neuen Weltrekord über die 100m Rücken zu beeindrucken wusste, fehlte der Doppelolympiasiegerin aus Paris auch über die halbe Distanz nicht viel, um einen zweiten Weltrekordstreich zu diesem frühen Saisonzeitpunkt perfekt zu machen.
Lediglich 15 Hundertstelsekunden trennten McKeown auf den 50m Rücken von der globale Bestmarke (25,25), die von der Kanadierin Maggie MacNeil seit 2022 gehalten wird. In 25,40 Sekunden stellte der australische Schwimmstar aber nicht nur eine eigene starke Bestzeit auf, sondern verbesserte auch den bisherigen Landesrekord um 2,1 Zehntel.
Neben Kaylee McKeown, die über die 200m Rücken auf einen Start verzichtete, glänzten am zurückliegenden Wochenende auch Joshua Yong über die 100m Brust (56,76) und Ed Sommerville über die 200m Freistil (1:40,64) mit neuen australischen Rekorden.
Seid dabei: Die Swiss Open 2024 als Jahresabschluss für Elite und Talente

Zum Jahresende erwartet Anhänger des Schwimmsports auch in diesem Jahr ein besonderes Highlight in der Schweiz: Die dritte Auflage der Swiss Open bieten vom 20. bis 22. Dezember ein Top-Event, bei dem sich sowohl Elite-Schwimmer als auch Nachwuchstalente mit ihresgleichen messen können.
Im hochmodernen 50m-Wettkampfpool der Sportarena Campus Sursee in Oberkirch (Luzern) stehen im Vorlauf-Final-Modus die Wettkampfstrecken von 50 bis 1500m auf dem Programm. Zudem lockt die berühmte "Team-Challenge" als besonderes Wettkampfformat:
Bei dieser finden sich Teams bestehend aus je 5 Aktive zusammen und absolvieren in mehreren KO-Runden sowohl Einzel- als auch Staffelrennen, bis sich nur noch die Gegner zweier Mannschaften gegenüberstehen. Der Clou dabei: Die 5 Teammitglieder müssen nicht aus dem selben Vereins stammen, sondern können sich direkt beim Wettkampf vereinsübergreifend zusammentun.
Den Teams winken attraktive Prämien: So gibt es für die Champions der Team Challenge stattliche 1500 Franken (ca. 1600€) zu gewinnen. Zudem gibt es bei den Swiss Open 2024 Prämien und Sachpreise für die Medaillen-Platzierungen der A-Finalläufe. Da der Wettkampf vom Schwimm-Weltverband das Siegel "Word Aquatics approved" erhalten hat, bietet sich den Top-Athleten hier zudem die Möglichkeit, Normzeiten zur Qualifikation für die Schwimm-WM 2025 zu erbringen.
Hier könnt ihr ein paar Eindrücke der Swiss Open genießen:
Die hochwertigen Wettkampfanlage, die Unterbingung der Teams im nur wenige Gehminuten entfernten Hotel sowie das tollen Rahmenprogramm mit Livestream, einem erfahrenen Moderatorenteam und einer atemberaubenden Atmopshäre werden ebenfalls dafür sorgen, dass die Swiss Open 2024 ein echtes Highlight zum Ende des Schwimm-Jahres werden.
Alle weiteren Informationen sowie die Ausschreibung gibt es hier:
Bild: via Schwimmclub Aarefisch
Opera Swim Classics Wuppertal: Larus Thiel schwimmt neuen Deutschen Jahrgangsrekord

Fast 650 Talente aus der ganzen Bundesrepublik haben am Wochenende bei den Opera Swim Classics 2024 die Wuppertaler Schwimmoper gerockt. In Rekordlaune war dabei der Lokalmatador Larus Thiel von der SG Bayer.
Über die 50m Freistil stellte der mehrfache Nachwuchsmeister in 22,54 Sekunden einen neuen Deutschen Kurzbahn-Altersklassenrekord bei den 15-Jährigen auf. Die bisherige Bestmarke - die fast genauso alt wie er selbst war - unterbot Thiel damit um acht Hundertstelsekunden und wurde im offenen Finale in Wuppertal Dritter hinter dem Niederländer Emre Gurdenli (22,21) und Noah Schötz (22,44) aus Potsdam.
Die beiden letzteren standen sich auch am Ende des Wettkampfs im Finale der 25m-Challenge gegenüber und wackelten hier kräftig an der Zehn-Sekunden-Schallmauer. In glatten 10,00 Sekunden hatte Gurdenli die Hand letztlich um nur acht Hundertstel vor Noah Schötz an der Wand.
Bei den Damen ging der Challenge-Sieg an die Frankfurterin Lillian Slusná, die in neuem Meetingrekord von 11,48 Sekunden die Junioren-Europameisterin Nina Jazy (11,54) knapp hinter sich ließ.
Für Rekorde sorgte am Wochenende auch Christian Diener. Der Routinier aus Potsdam stellte über alle drei Rückenstrecken (24,23 / 52,30 / 1:56,20) neue Eventrekorde auf. Sein Teamkollege, der Europameister Melvin Imoudu, war zudem in 59,51 Sekunden über die 100m Brust schneller als jeder andere Schwimmer zuvor bei den Opera Swim Classics und verbuchte damit einen solinden Start in die neue Wettkampfsaison.
Sportlerwahl: Lukas Märtens ist ''Der Beste 2024''

Der Magdeburger, der in Paris sensationell Olympia-Gold über 400m Freistil gewann und den deutschen Beckenschwimmern den ersten Olympiasieg seit Michael Groß 1988 in Soul sicherte, setzte sich bei der Sporthilfe-Wahl gegen vier weitere Medaillengewinner:innen der Olympischen und Paralympischen Spiele von Paris durch: die 3x3-Basketball-Nationalmannschaft der Frauen mit Sonja Greinacher, Svenja Brunckhorst, Elisa Mevius und Marie Reichert, das Beachvolleyball-Duo Clemens Wickler/Nils Ehlers, Para-Weitspringer Markus Rehm und Para-Schwimmer Josia Topf, die sich gemeinsam den zweiten Platz teilen.
Im ersten Wahlgang hatte eine Jury bestehend aus den Athletenvertreter:innen der nationalen Sportfachverbände aus über 100 Aktiven und Mannschaften die fünf Nominierten bestimmt. Im zweiten Wahlgang konnten alle 4.000 Sporthilfe-geförderten Athlet:innen online abstimmen.
Ausgezeichnet als „Der Beste 2024“ wurde Lukas Märtens im Rahmen der feierlichen Abschluss-Gala des Sporthilfe Club der Besten 2024 im Aldiana Club Side Beach in der Türkei. Die Ehrung bildete den emotionalen Höhepunkt der einzigartigen Woche für Deutschlands erfolgreichste Athleten und Athletinnen des vergangenen Sportjahres.
Der neue deutsche Schwimm-Star, der nach einer Nasen-OP selbst nicht vor Ort sein konnte, war bei der Abschlussgala live aus Magdeburg zugeschaltet.
„Das ist eine riesige Ehre. Vor einem Jahr stand ich noch nicht da, wo ich heute bin. Diese 3:41 Minuten haben unglaublich viel verändert. Danke an alle, die für mich gewählt haben." Erste Gratulantin war Leonie Märtens, Schwester des Schwimm-Olympiasiegers, die ihm die Trophäe für ”Den Besten 2024” während der Abschlussgala des Sporthilfe Club der Besten in Magdeburg überreichte.
Bild: Tino Henschel
Jasmin startet in die 2. College-Saison: "Ich hätte es nie geschafft, so über mich hinauszuwachsen!"

Mit Vorfreude und einer riesen Portion Elan geht es für Jasmin Kroll in ihre zweite Saison an der Florida Gulf Coast University (FGCU) in den USA. Nachdem sie sich im ersten Jahr schon gut bei den Eagles eingelebt hat, ist es für Jasmin diesen Sommer wie ein Nachhausekommen, als sie nach der Reise über den Atlantik aus dem Flieger steigt. In unserer Scholarbook-Kolumne begleten wir sie ein wenig durch die neue Saison.
Die Conference Championships im vergangenen Februar waren definitiv Jasmins Highlight der zurückliegenden Saison. Hier räumte sie gleich mehrere Medaillen ab, darunter einen Einzeltitel über die 200 Yard Freistil und einen neuen Unirekord als Startschwimmerin in der 4x200 Yard Freistil Staffel.
Auch diese Saison fiebert sie schon jetzt auf die intensive Wettkampfwoche mit ihrem Team hin. Dennoch will sie jeden Tag auf dem Weg zu diesem Saisonhöhepunkt genießen. „Die Entwicklung von jedem einzelnen Sportler mitzubekommen und zu sehen, wie das Team mit den Freshmen (Erstsemestern) wieder neu zusammenwächst ist einfach so spannend!“ Als „Sophomore“ (im zweiten College-Jahr) ist Jasmin zwar schon an den generellen Tagesablauf im US-Collegesport gewöhnt, trotzdem bringt jeder Tag etwas neues mit sich und macht die Zeit in Amerika jetzt schon unvergesslich.
Was Jasmin bei den Neuzugängen des Teams sieht, hat sie vor nur einem Jahr selbst erlebt. Über ihre persönlichen Erfahrungen und Entwicklungen konnte sie besonders während der Wochen, die sie über den Sommer in der Heimat in Berlin verbracht hat, reflektieren. „Ohne das ´Erlebnis Amerika´ hätte ich es nie geschafft so über mich selbst hinauszuwachsen, selbstständig zu werden und zu mir selbst zu finden“, erzählt die talentierte Schwimmerin, die mit Unterstützung der Experten von Scholarbook den Weg ans US-College gefunden hatte.
Dabei hilft es enorm, dass sich das Schwimmteam mitsamt der selbst ausgesuchten Mitbewohner wie eine zweite Familie anfühlt. Ob sie gemeinsam den Sonnenaufgang während des Trainings bestaunen oder spontan für einen Nachmittag ans Meer fahren – Jasmins Alltag mit ihren Teamkollegen am College ist weit entfernt davon alltäglich zu sein. In den kommenden Monaten werden wir euch noch ein wenig mehr darüber berichten.
TIPP: Falls ihr ebenfalls Interesse am Studium in den USA und den Möglichkeiten eines Sportstipendiums habt, dann hilft euch das Team von Scholarbookgern weiter. Klickt euch einfach rein und testet eure Chancen auf ein Stipendium:
Jugend trainiert für Olympia 2024: Fünf Titel, fünf Teams

Die besten Schulteams Deutschlands waren vergangenen Woche beim Bundesfinale der Schwimmwettbewerbe "Jugend trainiert für Olympia" und "Jugend trainiert für Paralympics" in Berlin gefordert.
Anders als im vergangenen Jahr, als die Teams vom Schul-und Leistungssportzentrum Berlin drei der vier Wertungsklassen bei "Jugend trainiert für Olympia" für sich entscheiden konnten, standen dieses Mal bei den Siegerehrungen jeweils andere Mannschaften ganz oben auf dem Podest.
Zwar triumphierten die Berliner Jungs erneut in der Wertungsklasse III, in der WK IV setzte sich hingegen aber die Sportschulen Halle durch. Bei den Mädchen schwamm in der WK III das Team der Sportschule Potsdam "Friedrich Ludwig Jahn" zum Sieg und den Erfolg in der WK IV sicherte sich das Sportgymnasium Chemnitz.
Parallel fanden auch die Wettkämpfe von "Jugend trainiert für Paralympics2 statt. Wie schon im vergangenen Jahr standen die Teams aus Schwerin, Berlin und Potsdam auf dem Siegertreppchen - dieses Mal jedoch in veränderter Reihenfolge. Denn die Titelverteidiger des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin mussten sich der Vorjahres-Zweiten Mannschaft vom Mecklenburgischem Förderzentrum Schwerin geschlagen geben.
Die Medaillenplätze "Jugend trainiert für Olympia" Bundesfinale 2024:
WK III Jungen:
1. Schul- und Leistungssportzentrum Berlin
2. Sportschule Potsdam "Friedrich Ludwig Jahn"
3. Sportgymnasium Dresden
WK III Mädchen:
1. Sportschule Potsdam "Friedrich Ludwig Jahn"
2. Sportgymnasium Magdeburg
3. Landesgymnasium für Sport Leipzig
WK IV Jungen:
1. Sportschulen Halle
2. Schul- und Leistungssportzentrum Berlin
3. Landesgymnasium für Sport Leipzig
WK IV Mädchen:
1. Sportgymnasium Chemnitz
2. Schul- und Leistungssportzentrum Berlin
3. Elly-Heuss Schule Wiesbaden
Die Medaillenplätze "Jugend trainiert für Paralympics" Bundesfinale 2024:
1. Mecklenburgisches Förderzentrum Schwerin
2. Schul- und Leistungssportzentrum Berlin
3. SpFB Förderzentrum Potsdam
Bild: Symbolbild / Archiv
Weltrekord! Kaylee McKeown zündet Kurzbahn-Kracher

Der Schwimmherbst 2024 ist erst wenige Tage alt, doch schon gab es auf der internationalen Schwimmbühne den ersten großen Paukenschlag zu bestaunen. Denn nur wenige Wochen nach ihrem Doppelerfolg bei den Olympischen Spielen von Paris überraschte Kaylee McKeown trotz Trainingspause mit einem neuen Weltrekord über die 100m Rücken.
Bei den Australischen Kurzbahnmeisterschaften, die in dieser Woche in Adelaide ausgetragen werden, pulverisierte McKeown die bisherige Bestmarke um mehr als drei Zehntelsekunden und trug sich mit einer Fabelzeit von 54,56 Sekunden in die Geschichtsbücher ein.
Der bisherige Weltrekord (54,89) lag ebenfalls in australischen Händen und war im Jahr 2019 von Minna Atherton aufgestellt worden.
Zum aktuellen Zeitpunkt hält der 23-jährige Rückenstar aus Down Under nun insgesamt vier Weltrekorde - eine Bilanz, die McKeown in den nächsten spannungsversprechenden Schwimmmonaten durchaus noch ausbauen könnte.
Bild: Swimming Australia
Olympia-Teilnehmer starten beim ISC Berlin 2024

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Von Freitag bis Sonntag greifen hunderte Aktive beim International Swim Cup in Berlin nach Medaillen und Prämien. Mit dabei sind auch einige Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft.
Gemeldet sind so zum Beispiel Ole Braunschweig und Leonie Kullmann, die den ISC Berlin 2024 als Saisonauftakt vor heimischer Kulisse nutzen. Braunschweig stand im Sommer mit der deutschen Lagenstaffel bei den Olympischen Spielen in Paris im Finale. Kullmann war dieses Kunststück 2021 in Tokio mit dem 4x200m-Team gelungen.
Mit ihrer Berliner Trainingskollegin Lisa-Marie Finger wird eine weitere Nationalschwimmerin an den Start gehen. Sie gehörte 2023 dem deutschen Team bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka an.
Die Gastgeber von der SG Schöneberg erwarten erneut ein buntes Teilnehmerfeld mit einer Meldezahl von mehr als 3000 Einzelstarts. Schwimmvereine aus ganz Deutschland sowie Polen und Tschechien werden bei dem Wettkampf an den Start gehen.
TIPP: Es gibt für den International Swim Cup 2024 erneut stylische Eventshirts- und -pullover, die wir vor Ort am Stand von Swimfreaks für euch bedrucken! Das beliebte ISC-Design ist dort es für die diesjährige Ausgabe in zwei verschiedenen neuen Farben erhältlich!
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Bild: Tino Henschel
Keine Preisgeldsteigerung bei der Weltcup-Serie 2024

In weniger als einem Monat steht mit der Weltcup-Serie ein erstes großes Schwimmhighlight der diesjährigen Kurzbahnsaison auf dem Programm. Die dreiteilige Wettkampfserie, die in diesem Jahr in Shanghai (18.-20.Oktober), dem südkoreanischen Incheon (24.-26.Oktober) sowie Singapur (31.Oktober-2.November) ausgetragen wird, bietet für die internationale Schwimmelite vor allem auch finanzielle Anreize. Denn wie schon in den zurückliegenden zwei Jahren werden insgesamt über eine Million US-Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet werden.
Pro Station dürfen sich die besten 20 Schwimmerinnen sowie die besten 20 Schwimmer über eine monetäre Auszeichnung freuen. Das Ranking ergibt sich dabei jeweils durch ein Punktesystem, das sich sowohl an der Platzierung in den Einzelrennen als auch an den geschwommenen Zeiten anhand des sogenannten AQUA Power Point Systems orientiert. Die besten drei Resultate gehen pro Athlet bei den jeweiligen Wettkämpfen in die Wertung ein.
Für den oder die fleißigste Punktesammler*in wird dann ein Presigeld in Höhe von 12.000$ ausgezahlt, Platz 2 erhält 10.000$, Platz 3 8.000$ und für den zwanzigsten Platz gibt es ebenfalls noch 4.000$ als Gewinn. Insgesamt ergibt sich so eine Summe von 672.000$, die unter die Aktiven gebracht werden wird.
Zusätzlich werden die Siege in der Gesamtwertung zum Ende der Wettkampfserie mit 100.000$ honoriert. Und auch für die Plätze zwei bis sieben gibt es im Abschlussranking eine finanzielle Vergütung, die das Preisgeld insgesamt auf knapp 1,2 Millionen Dollar steigen lässt. Das ist die selbe Gesamtsumme wie 2022 und 2023.
Diese Gesamtsumme könnte am Ende noch etwas steigen, denn auch für Weltrekorde und dreifach Triumphe über die selbe Strecke werden jeweils weitere 10.000$ ausgegeben.
Im vergangenen Jahr war die Weltcup-Serie allen voran für die Australierin Kaylee McKeown und Qin Haiyang aus China lukrativ, die bei gleichen Preisgeldern insgesamt 186.000$ bzw. 166.000$ erschwimmen konnten.
Imoudu, Diener, Koch und Co. starten bei den Opera Swim Classics 2024 in Wuppertal

Mit Stars wie dem US-amerikanischen Olympiasieger Anthony Ervin, dem niederländischen Spitzensprinter Thom de Boer oder auch dem Südafrikanischen Superstar Chad le Clos sorgten die Opera Swim Classics in Wuppertal bereits bei den zurückliegenden Ausgaben für ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Auch in diesem Jahr haben sich mehrere bekannte Namen für den vom 27. bis 29. September stattfindenden Wettkampf angekündigt.
Angeführt wird die Riege der Spitzenschwimmer am kommendem Wochenende vom 2024er Europameister Melvin Imoudu. Der Potsdamer feierte diese Saison seinen Durchbruch in die internationale Spitze und wird bei der fünften Ausgabe der Opera Swim Classics satte fünfmal an den Start gehen.
Neben seinen Paradestrecken wie den 100m Brust nimmt Imoudu auch die 25m-Challenge in Wuppertal in Angriff. Bei dieser besonderen Wettkampfform messen sich die Aktiven in mehreren Runden über die 25m bis sich am Ende nur noch zwei Schwimmer im KO-Finale gegenüberstehen.
Auch die beiden Routiniers und Olympiateilnehmer Marco Koch und Christian Diener werden am Wochenende auf die Startblöcke treten. Bei den Damen wollen unter anderem die Essener Sprinterinnen Nina Sandrine Jazy und Julianna Dora Bocska für schnelle Zeiten sorgen.
Insgesamt sind 643 Aktive aus 50 Teams für den Wettkampf gemeldet. Mit dabei sind auch Vereine aus den Niederlanden, Israel, Polen und Tschechien.
TIPP: Wir werden ab Freitag mit unserem Swimfreaks-Stand beim Wettkampf dabei sein und dabei für die Teilnehmenden unter anderem Eventshirts der Opera Swim Classics 2024 bedrucken!
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Lea Boy siegt beim Europacup-Finale | Bronze für Jeannette Spiwoks

Mit zwei deutschen Schwimmerinnen auf dem Podium ist die Europacup-Serie im Freiwasserschwimmen 2024 zu Ende gegangen. Beim abschließenden Rennen in Razanac (Kroatioen) war Lea Boy erneut nicht zu schlagen.
Nach 2:00:50,93 Stunden schwamm die 24-Jährige souverän zum Sieg und bekam auf dem Podest Gesellschaft von ihrer Nationalteamkollegin Jeannette Spiwoks, die sich die Bronzemedaille sicherte. Wie schon beim Rennen in der vergangenen Woche in Serbien verhinderte zwischen den beiden nur Lisa Pou aus Monaco einen deutschen Doppelsieg.
Celine Rieder (6.), Julia Barth (8) und Hannah Gätjen (10.) rundeten mit Top Ten Platzierungen das starke Ergebnis der deutschen Schwimmerinnen ab. Auf dem 14. Platz kam zudem Luisa Rumler ins Ziel.
Bei den Herren gingen alle Podestplätze der Europacup-Wertung in Kroatien an Schwimmer aus Italien. Ivan Giovannoni gewann vor Andrea Filadelli und Giuseppe Ilario. Bester Deutscher wurde Noah Lerch auf dem elften Platz. Auch Finn Kleinheinz (14.) und Moritz Bockes (17.) waren in Kroatien mit von der Partie.
In der Europacup-Gesamtwertung sicherten sich Andrea Filadelli und Ines Delacroix aus Frankreich die Kronen als Champions des Jahres 2024. Lea Boy, die nur die letzten zwei Europacup-Rennen bestritten hatte, wurde durch ihre beiden Einzelsiege am Ende Vierte in der Gesamtwertung.
Bild: European Aquatics
Ex-Schwimmstar Kirsty Coventry will IOC-Präsidentin werden

Nachdem Thomas Bach seit nunmehr fast zwölf Jahren die IOC-Präsidentschaft inne hat, wird Anfang des nächsten Jahres eine Nachfolge an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees gesucht. Zur Wahl stehen insgesamt sieben Kandidat*innen, aber ein Name stößt in der Schwimmwelt auf besondere Bekanntheit.
Die zweifache Olympiasiegerin Kirsty Coventry schickt sich an, die Nachfolge von Thomas Bach zu übernehmen und gleichzeitig die erste Frau im prestigeträchtigen Amt zu werden. Die 41-Jährige Ex-Schwimmerin aus Simbabwe ist mit sieben olympischen Medaillen nicht nur die höchst dekorierte Olympionikin Afrikas sondern aktuell auch als Ministerin für Sport in ihrem Heimatland Zimbabwe politisch äußerst aktiv.
Die Wahl über die neue IOC-Präsidentschaft findet Mitte März im Rahmen einer geheimen Abstimmung der IOC Mitglieder statt. Dann entscheidet sich wer am dem 24. Juni 2025 zunächst für acht Jahre das IOC anführen wird.
Die Kandidat*innen für die IOC Präsidentschaft:
- Kirsty Coventry (Simbabwe)
- Sebastian Coe (Großbritannien)
- David Lappartient (Frankreich)
- Johan Eliasch (Schweden/Großbritannien)
- Morinari Watanabe (Japan)
- Juan Antonio Samaranch Jr. (Spanien)
- Feisal Al Hussein (Jordanien)
Bild: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0