Sturmregen: Europacup-Finale mitten im Rennen abgebrochen

Die letzte Etappe des European Aquatics Open Water Swimming Cup in Barcelona musste aufgrund extremer Wetterbedingungen abgebrochen werden.

Obwohl das 10km Rennen planmäßig begonnen hatte, musste der Wettkampf nach 2,5km beendet werden. Starke Regenfälle und heftige Winde, die zusätzlich einen Stromausfall am Veranstaltungsort verursachten, machten das Fortsetzen des Schwimmens unmöglich.

Die Teilnehmenden wurden von den zuständigen Kräften mit Rettungsboten aus dem Wasser geholt und sicher an Land gebracht. Auch ein Neustart war aufgrund der extremen Wetterbedingungen und der engen Zeitpläne für die Abreise von AthletInnen und Ehrenamtlichen nicht möglich. Eine Entscheidung über die Gesamtwertung der Serie ist noch ausstehend und soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Das Team Deutschland war mit elf SchwimmerInnen nach Barcelona gereist. Somit konnten auch Julia Ackermann, Lea Boy, Simon Brugger, Diego Alfons Heinze, Ben David Preuß, Simon Rienke, Luisa Rumler, Jeanette Spiwoks, Lukas Steuter, Marie Strohalm und Fabienne Wenske ihre Rennen nicht beenden.

Das 800m Rennen der Special Olympics AthletInnen, das früher am Tag ausgetragen worden ist, konnte noch planmäßig stattfinden. Im Rahmen des Special Olympics treten Aktive mit geistiger Beeinträchtigung und Mehrfachbeeinträchtigung an.

 

Bild: European Aquatics / Archivbild

Schwimm-Weltcup 2026: Steenbergen und Kornev feiern weitere Siege

Zum Abschluss des ersten Weltcup-Stopps in Baku (Aserbaidschan) ging es am dritten und letzten Wettkampftag traditionell um die Entscheidung um die Poleposition in der Gesamtwertung. In zahlreichen packenden Rennen gab es zudem erneut mehrere Rekorde zu bestaunen und die SeriensiegerInnen der letzten Tage setzten ihre Medaillenjagd eindrucksvoll fort. Insbesondere Marrit Steenbergen wusste wieder einmal von sich zu überzeugen. 

Mit ihrer insgesamt vierten Goldmedaille kürte sich Marrit Steenbergen über die 100m Freistil in starken 50,78 Sekunden zur fleißigsten Titelsammlerin in den drei Wettkampftagen von Baku. Auch die 100m Lagen sowie 50m und 100m Rücken hatte die niederländische Ausnahmeschwimmerin bereits für sich entscheiden können. Nur knappe zehn Minuten nach dem Goldtriumph über ihre Paradestrecke, schnappte sich Marrit Steenbergen dann auch noch die Silbermedaille über die 200m Lagen (2:05,09). Schneller war in diesem Rennen lediglich die Chinesin Yu Yiting, die in 2:02,80 Minuten mit einem neuen Asienrekord glänzte. 

Einen weiteren kontinentalen Rekord gab es auch über die 100m Rücken der Männer zu bejubeln. Hier schwamm der Südafrikaner Pieter Coetze in 49,11 Sekunden zu einer neuen Bestmarke und machte zugleich das Medaillen-Triple über die Rückenstrecken perfekt. 

Einzig über die 50m Rücken stand Coetze am gestrigen Tag nicht ganz oben auf dem Siegertreppchen. Nach seinem Weltrekordstreich über die 100m Freistil hatte stattdessen der russische Sprintstar Egor Kornev triumphiert. Und auch heute war Kornev ein weiteres Mal nicht zu schlagen: Über die 50m Schmetterling schmetterte er in 21,64 Sekunden zu seiner dritten Goldmedaille in Baku. 

Ebenso mit seinem dritten Goldstreich in dieser Woche begeisterte der US-Amerikaner Luke Barr. Barr setzte sich über die 200m Brust in 2:01,73 Minuten überraschend, wenn auch hauchdünn, vor dem amtierenden Weltrekordhalter Caspar Corbeau (2:01,80) aus den Niederlanden durch. 

Auch die beiden deutschen Aktiven Sven Schwarz und Maya Tobehn waren am abschließenden Wettkampftag nochmals im Becken zu sehen. Nach Silber über die 1500m Freistil am Vortag landete Sven Schwarz über die 200m Freistil in 1:47,49 Minuten auf Rang 13. Auch Tobehn konnte nicht noch ein weiteres Mal ins Finale vorstoßen und beendete das erste Weltcup-Wochenende in 54,63 Sekunden als Siebzehnte über die 100m Freistil. 

Die Punktewertung in Baku konnten derweil Marrit Steenbergen und Egor Kornev für sich entscheiden, die somit nun die Rolle der Führenden im Gesamtweltcup inne haben. Weiter geht es in der diesjährigen Weltcup-Serie dann ab Donnerstag (8.Oktober) in der usbekischen Hauptstadt Tashkent. 

 

Alle weiteren SiegerInnen des Tages:

  • 400m Lagen (m): Carson Foster (USA) 3:57,23
  • 100m Schmetterling (w): Roos Vanotterdijk (Belgien) 55,29
  • 200m Rücken (w): Anna Peplowski (USA) 2:02,34
  • 50m Brust (w): Florine Gaspard (Belgien) 29,75
  • 200m Freistil (m): Shaine Casas (USA) 1:41,50

 

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Auch Junioren-Europameisterin Lena Ludwig geht in die USA

Nach den Ankündigungen von Noelle Benkler, Mitja Bauer und Malte Gräfe reiht sich nun auch Lena Ludwig in die Abgänge in die USA ein. Die Brustspezialistin wird ihre akademische und sportliche Karriere an der Universität von Texas weiterführen.

Damit tritt die Heidelbergerin in die Fußstapfen der deutschen Brust-Koryphäe Anna Elendt. Elendt, die Weltmeisterin über die 100m Brust auf der Langbahn, wechselte 2020 an die Universität von Texas und schloss dort 2024 ihr Studium ab. Seitdem ist sie weiterhin in Texas beheimatet. Mit Lena Ludwig zieht es nun eine weitere deutsche Brustspezialistin nach Texas.

Die größten Erfolge erzielte die 19-Jährige bei der Junioren Europameisterschaften 2025 in Samorin. Dort schwamm sie über die 200m Brust auf Platz eins und verteidigte damit erfolgreich ihren Titel aus dem Jahr 2024. Außerdem belegte sie über die 100m Brust sowie in der 4x 100m Lagen Staffel der Damen den zweiten Platz.
Zuletzt startete Ludwig auch im offenen Bereich bei den Europameisterschaften in Paris. Dort schwamm sie über die 200m Strecke bis ins Halbfinale. Zudem wurde die Heidelbergerin bereits mehrfachen deutschen (Vize-) Meisterin und hält fünf deutsche Jahrgangsrekorde.

In Texas wird Ludwig unter Coach Carol Capitani trainieren. „Ich bin so glücklich und kann es nicht erwarten, offiziell ein Longhorn zu sein. Ich freue mich auf das, was kommt.“, schreibt sie auf Instagram.

 

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Silber für Sven Schwarz beim Weltcup in Baku

Neben dem Weltrekord von Egor Kornev über die 100m Freistil sorgte der zweite Wettkampftag des Weltcups in Baku, Aserbaidschan, auch aus deutscher Sicht für ein Achtungszeichen. Der Vize-Weltmeister Sven Schwarz gewann über die 1500m die silberne Medaille. 

In 14:35,41 Minuten entschied der Hannoveraner zwar mit großem Abstand seinen Zeitlauf am Vormittag für sich. Dennoch blieb ihm nur Platz zwei, da der Belgier Lucas Pierre Henveaux im Lauf davor einen unglaublichen Schlusssprint ins Wasser legte. Zwischenzeitlich hatte Henveaux' virtueller Rückstand auf Schwarz fast sieben Sekunden betragen. Diesen konnte er allerdings auf den letzten 100m so minimieren, dass er im ersten Lauf in 14:34,98 Minuten die schnellste Zeit des gesamten Feldes ins Wasser brachte. 

Auch die zweite deutsche Starterin, Maya Tobehn, hatte einen erfolgreichen Wettkampftag. Im Vorlauf der 200m Freistil qualifizierte sie sich souverän in 1:56,40 Minuten auf Platz sechs für das Finale. Dort konnte sie diese Leistung nochmal deutlich steigern. In 1:55,27 Minuten schwamm sie in neuer persönlicher Bestzeit auf Platz sieben. Schnellste Schwimmerin über diese Strecke war Siobhan Haughey aus Hongkong, die in 1:51,08 Minuten mit fast 1,5 Sekunden Vorsprung gewann. Tobehn war auch über die 50m Schmetterling im Wasser unterwegs gewesen. In 26,47 Sekunden schwamm sie eine neue Bestzeit und schied im Vorlauf auf Platz 17 aus. Bei all ihren bisherigen drei Starts schwamm die Deutsche EM-Medaillengewinnerin persönliche Rekorde.

Neben seinem dem Weltrekord über die 100m Freistil sprintete der Russe Egor Kornev im gleichen Finalabschnitt auch über die 50m Rücken zu einem neuen Weltcup Rekord. In 22,23 Sekunden unterbot er die bisherigen Bestleistung des Australiers Isaac Cooper um 25 Hundertstel. Auch sein Teamkollege Pavel Samusenko und der Südafrikaner Pieter Coetze schwammen in 22,51 Sekunden unter dem vorherigen Rekord und zeitgleich auf Platz zwei. Für Coetze war dies nach seiner doppelten Ausbeute am Vortag bereits Medaille Nummer drei sowie ein neuer Afrikarekord. 

Ihre Erfolgsserie setzt auch die Niederländerin Marrit Steenberger fort. Nachdem sie am Vortag bereits die 50m Rücken und 100m Lagen gewonnen hatte, belegte sie auch über die 100m Rücken den ersten Platz. Steenbergen, die den Weltrekord über die 100m Freistil auf der Langbahn hält, bringt sich damit in eine gute Position, die erste Station des Weltcups als Favoritin auf den Gesamtsieg zu beenden. 

Die weiteren Siege gingen an:

  • 400m Freistil (w): Yu Yiting (China) in 4:24,09 Minuten
  • 200m Lagen (m): Luke Barr in 1:51,34 Minuten
  • 50m Brust (m): Haiyang Qin (China) in 25,67 Sekunden
  • 50m Schmetterling (w): Ross Vanotterdijk (Belgien) in 24,96 Sekunden
  • 100m Brust (w): Mona Mc Sharry (Irland) in 1:04,21 Minuten
  • 200m Schmetterling (m): Juner Chen (China) in 1:49,37 Minuten

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Russe Kornev stellt WELREKORD über 100m Freistil ein

Erste Weltrekordleistung bei der Weltcup-Serie 2026: Am zweiten Tag des Auftaktmeetings in Baku hat der russische Sprinter Egor Kornev den Weltrekord über die 100m Freistil eingestellt.

In 44,84 Sekunden egalisierte er die Kurzbahn-Bestmarke, die Australiens Superstar Kyle Chalmers beim Weltcup in Kasan vor fünf Jahren aufgestellt hatte. Kornev verwies dabei Chalmers Nationalteamkollegen Cameron McEvoy (45,36) klar auf den zweiten Platz.

Für den 22-Jährigen war es bereits der zweite Sieg des Tages. Nur etwa eine halbe Stunde zuvor hatte Kornev auch die 50m Rücken (22,23) mit neuem Veranstaltungsrekord gewonnen.

Auch der Deutsche Sven Schwarz stand am Freitag auf dem Weltcup-Podest. Mehr dazu gibt es in Kürze auf www.swimsportnews.de

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Termin für die Freiwasser-Europameisterschaften 2027 steht fest

Wie der europäische Schwimmverband European Aquatics in dieser Woche bestätigte, werden die Europameisterschaften im Freiwasser im kommenden Jahr von 19. bis 22. Mai 2027 in Alghero auf Sardinien (Italien) stattfinden. Es wird das neunte Mal sein, dass die Open Water Wettbewerbe von den Beckenwettbewerbe getrennt veranstaltet werden.

Alghero ist als Austragungsort für Freiwasserwettkämpfe kein Neuling. Im Jahr 2023 war es als erste italienische Stadt jemals Gastgeber für eine World Aquatics Open Water Weltcup Station.

Anschließend fanden dort 2024, 2025 und 2026 weitere Weltcups statt. Alghero war außerdem 2024 Ausrichter für die Junioren Weltmeisterschaften im Freiwasser, an der mehr als 200 SchwimmerInnen aus 35 Ländern teilnahmen.

Weitere Details zum Veranstaltungsort und dem Zeitplan der Wettbewerbe wird European Aquatics zu gegebener Zeit bekannt geben.

 

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Schwimm-Weltcup: Rekordrennen von McEvoy über 50 Freistil

Zum Auftakt der Weltcup Serie in Baku, Aserbaidschan, hat der Weltrekordhalter Cameron McEvoy über die 50m Freistil einen neuen Weltcup- und Ozeanien Rekord aufgestellt. In 20,22 Sekunden unterbot er die bisherige World Series Bestmarke des Kanadiers Josh Liendo aus dem Jahr 2025 um neun Hundertstel.

Der Australier, der Anfang des Jahres den Weltrekord über die 50m Freistil auf der Langbahn auf 20,88 Sekunden verbessert hatte, gewann seine Paradestrecke mit nur vier Hundertstel Vorsprung. Der Russe Egor Kornev sprintete in 20,26 Sekunden durchs Becken und musste sich dem Olympiasieger von Paris nur ganz knapp geschlagen geben. Er belegte damit vor dem drittplatzierten Niederländer Sean Niewold (20,82 Sekunden) Platz zwei. 

Auf der gleichen Strecke gelang es auch Siobhan Haughey aus Honkong einen neuen Rekord aufzustellen. In 23,48 Sekunden war sie die bisher schnellste asiatische Schwimmerin auf der kurzen Sprintstrecke und stellte somit eine neuen Kontinentalbestmarke auf. Nur die Polin Katarzyna Wasick war noch schneller und siegte in 23,40 Sekunden. Die deutsche Schwimmerin Maya Tobehn, die ebenfalls über die 50m Freistil im Wasser war, schwamm in neuer persönlicher Bestzeit von 24,98 Sekunden auf Platz 14.

Für einen weiteren Asienrekord sorgte die Chinesin Yu Yiting über die 100m Lagen. Zwar musste sie sich am Ende mit weniger als zwei Zehntel Rückstand auf Platz eins mit der bronzenen Medaille zufriedengeben, schwamm dafür aber in 56,99 Sekunden ebenfalls einen neuen asiatischen Rekord. Vor ihr landete mit knappem Vorsprung die Niederländerin Marrit Steenbergen, die nach 56,82 Sekunden die 100m Lagen gewinnen konnte. Für Steenbergen war es bereits der zweite Sieg des Tages. Über die 50m Rücken hatte sie in 25,75 Sekunden mit fast einer Sekunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten das Rennen für sich entschieden.  Auch bei den Herren wurde die Podestplätze über die 100m Lagen innerhalb von nur drei Hundertstelsekunden vergeben. Am Ende hatte Luke Barr in 51,57 Sekunden als Erster seine Hand an der Wand. Mit gerade einmal einer Hundertstel Rückstand (51,58 Sekunden) belegte der Amerikaner Shaine Casas Platz zwei. Wiederrum nur zwei Hundertstel hinter ihm schwamm der Südafrikaner Pieter Coetze auf Platz drei. Coetze gewann damit ebenfalls bereits seine zweite Medaille des Weltcups. Er hatte über die 200m Rücken in 1:49,64 Minuten den ersten Platz belegt.

Die weiteren Siege gingen an:

  • 400m Freistil (w): Freya Colbert (Großbritannien) in 3:59,91 Minuten
  • 400m Freistil (m): Carson Foster (USA) in 3:36,07 Minuten
  • 200m Schmetterling (w): Mohan Chang (China) in 2:04,15 Minuten
  • 100m Schmetterling (m): Juner Chen (China) in 49,70 Sekunden
  • 200m Brust (w): Evgeniia Chikunova (Russland) in 2:17,20 Minuten
  • 100m Brust (m): Kirill Prigoda (Russland) in 56,08 Sekunden

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Superstar Summer McIntosh verzichtet auf Kurzbahn-Weltmeisterschaft 2026

In zwei Monaten starten die Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Peking. Das kanadische Team wird ohne Superstar Summer McIntosh nach China reisen. Dies geht aus der kürzlich veröffentlichen Kaderzusammenstellung für die Kurzbahn-WM 2026 hervor.

21 SportlerInnen hat der kanadische Verband für die anstehende WM nominiert. Zehn Frauen und elf Männer werden für Kanada an den Start bei den Tielkämpfe in China gehen. Nur die Weltrekordhalterin Summer McIntosh wird nicht mit dabei sein. Neben vier Olympischen Medaillen gewann McIntosh in der Vergangenheit bereits acht Medaillen bei Kurzbahn-Weltmeisterschaften. 2024 siegte sie über die 200m Schmetterling, 400m Freistil und 400m Lagen. Ihre Titel wird sie damit in diesem Jahr nicht verteidigen können.

Kanada vertreten werden dafür unter anderem Mary-Sophie Harvey, Kylie Masse, Taylor Ruck und Yuri Kisil.

 

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Enhanced Games zukünftig wohl ohne Marius Kusch

Im Kader der Enhanced Games, der zuletzt auf Instagram veröffentlicht wurde, fehlen sechs SchwimmerInnen aus dem Vorjahr. Darunter auch der ehemalige deutsche Nationalschwimmer Marius Kusch.

Bei der nächsten Ausgabe der Enhanced Games würden demnach neben Kusch auch James Magnussen, Shane Ryan, Evgenii Somov, Felipe Lima und Josif Miladinov nicht mehr an den Start gehen. Es ist nicht bekannt, ob es sich um eine persönliche Entscheidung oder eine des Veranstalters handelt. Kusch hatte im Mai 2026 die 100m Schmetterling gewonnen und in 51,28 Sekunden eine persönliche Bestzeit aufgestellt.

Den Enhanced Games treu bleibt hingegen der amerikanische Staffel-Olympiasieger Hunter Armstrong. Er verkündete über Instagram, dass er vom professionellen Schwimmsport zurücktreten wird, um sich in Zukunft ausschließlich auf die Enhanced Games zu konzentrieren.

Als einer der wenigen ungedopten Sportler trat er bei der ersten Ausgabe der Enhanced Games über die 50m Rücken und 100m Freistil an. Mit einem ersten und einem zweiten Platz gewann der Rückenspezialist insgesamt 375.000 US-Dollar. Um zu belegen, dass er keine Dopingmittel substituierte, blieb er im Testpool der World Anti Doping Agency (WADA) und der U.S. Antio Doping Agency (USADA) und trat auch im Juli bei den U.S. Nationals an.

Seinen größten Erfolg erlebte Armstrong bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Mit der 4x 100m Freistil Staffel der amerikanischen Herren gewann er die Goldmedaille. Über die 4x 100m Lagen Staffel der Männer landete er auf dem zweiten Platz. In seinen Einzelstart, den 100m Rücken, schwamm er bis ins Halbfinale und belegte dort Platz 11.

Außerdem unterbot der 25-Jährige im April 2022 in 23,71 Sekunden den Weltrekord über die 50m Rücken. Dieser wurde jedoch ein Jahr später vom Russen Kliment Kolesnikov in 23,55 Sekunden wieder verbessert.

„Ich werde meinen Weg weitergehen und Gold in LA gewinnen.“, sagte Armstrong noch im Frühjahr dieses Jahres. Nach seiner aktuellsten Ankündigung wird er dieses Ziel nun nicht weiter verfolgen.

Genauere Daten zum Zeitraum oder Austragungsorte der zweiten Auflage der Enhanced Games sind noch nicht bekannt.

 

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Schwarz und Tobehn vertreten Deutschland beim Schwimm-Weltcup

Am Donnerstag, 1. Oktober. 2026, startet die erste Station des Schwimm-Weltcups 2026 in Baku, Aserbaidschan. Es folgen weitere Wettkämpfe in Taschkent, Usbekistan (08. – 10. Oktober) und Astana, Kasachstan (15. – 17. Oktober). Die deutschen Farben werden von den Freistilspezialisten Sven Schwarz und Maya Tobehn vertreten. Insgesamt 1,2 Millionen US-Dollar Preisgeld können die Teilnehmenden über die drei Stationen gewinnen. Für Dreifachsiege oder Weltrekorde sind zudem 10.000 US-Dollar ausgeschrieben.

„Wenn es weitergehen soll auf großer internationaler Bühne, muss ich noch mehr Erfahrung sammeln: in verschiedenen Becken, bei unterschiedlichen Bedingungen“, sagte Maya Tobehn gegenüber dem Deutschen Schwimm-Verband im Vorfeld der Weltcup-Serie. Die 24-Jährige, die vier Jahre vom Leistungssport pausiert hatte, wird über die 50m, 100m und 200m Freistil sowie die 50m Schmetterling starten. In der 4x 200m Freistil Staffel gewann Tobehn mit dem deutschen Team bei der Europameisterschaft in Paris die silberne Medaille.

Begleitet wird Tobehn von Sven Schwarz, der in Paris Vize-Europameister über die 800m geworden war. Da diese Strecke in Taschkent nur von den Damen geschwommen werden kann, tritt Schwarz über die längeren 1500m Freistil an, die wiederrum nur von den Herren bestritten wird. Weiterhin wird er über die 200m Freistil um schnelle Zeiten schwimmen. 

Auch einige internationale Topstars werden in Usbekistan ins Rennen gehen. Allen voran werden die WeltrekordhalterInnen Marrit Steenbergen und Cameron McEvoy starten. Dennoch fehlen auch einige prominente Namen auf der Starterliste, die in den vergangenen Jahren das Niveau des Weltcups bestimmt haben. So werden die GesamtsiegerInnen der letzten beiden Jahre, Kate Douglass, Leon Marchand und Hubert Kòs nicht dabei sein. Da Ende des Jahres aber noch die Kurzbahn WM in Peking ansteht, kann man die Weltstars voraussichtlich doch noch im Wettkampfbecken sehen.

Die Vorläufe beginnen um 08:00 Uhr, die Finals um 17:00 Uhr deutscher Zeit. Auf Eurovisionsport kann man die Wettkämpfe live verfolgen.

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US-Superstar Kate Douglass erhält zum dritten Mal die ''Goldene Schwimmbrille''

Jahr für Jahr ehrt der US-Verband mit den "Golden Goggle Awards" seine Superstars. Kate Douglass und Van Mathias wurden nun für ihr Leistungen mit den begehrten "Goldenen Schwimmbrillen" als Schwimmerin bzw. Schwimmer des Jahres ausgezeichnet.

Für Douglass ist dies bereits die dritte Auszeichnung als "Athlete of the year". 2023 hatte sie sich den Titel als Schwimmerin des Jahres mit Katie Ledecky geteilt. Dieses Jahr gebührte ihr die Ehre allein. Douglass sorgte bei den Pan Pacific Championships für Furore. Über die 50m Freistil stellte sie gleich zwei Weltrekorde auf. Nachdem sie im Vorlauf in 23,49 Sekunden so schnell wie noch nie eine Frau vor ihr gewesen war, pulverisierte sie diese Weltbestmarke im Finale in 23,19 Sekunden und setzte einen neuen Maßstab über die Sprintstrecke. Außerdem schwamm sie als Startschwimmerin der US-amerikanischen 4x 100m Freistilstaffel eine Zeit von 51,69 Sekunden. Damit verbesserte sie den amerikanischen Rekord und verpasste den Weltrekord lediglich um 0,01 Sekunden.

Für den Brustspezialisten Van Mathias war es die erste Auszeichnung als Schwimmer des Jahres. Im Laufe der Saison hatte er zahlreiche US-Rekorde gebrochen. Die neue amerikanische Bestmarke setzt er beim Bergen Swim Festival in 26,30 Sekunden. Auch den Rekord über die 100m Brust in 58,01 Sekunden beanspruchte er für sich. Neben den Bruststrecken stellte Mathias seine Leistung auch in den anderen Disziplinen Schmetterling und Freistil unter Beweis und war darin erfolgreich. „Ich weiß nicht, wie ich das verarbeiten soll. Es fühlt sich nicht real an. Aber es macht Spaß, es ist aufregend. Ich habe vor einem Jahr nicht geglaubt, dass ich das schaffen kann. Ich bin noch im Schock.”, sagte er in einer Pressemitteilung von USA Swimming.

Zum dritten Mal in Folge wurde Todd DeSorbo als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Er hatte in der vergangenen Saison AthletInnen wie Kate Douglasss und Getchen Walsh zu Weltrekorden geführt und war maßgeblich am NCAA-Titelgewinn des Damenteams der University of Virginia beteiligt gewesen.

Als Freiwasserathletin wurde Becca Mann geehrt, die im 10km Rennen bei den Pan Pacific Open Water Championships in Long Beach den vierten Platz belegte und damit die beste Platzierung für das amerikanische Team einfuhr.

Als Staffel des Jahres wurde die 4x 100m Lagen Mixed Staffel gewürdigt. Das Quartett mit Will Modglin, Van Mathias, Gretchen Walsh und Kate Douglass verbesserte bei den Pan-Pacific-Meisterschaften den Weltrekord (3:37,43 Minuten) auf 3:46,70 Minuten.

Weiterhin wurde Emily Klueh als „Alumna des Jahres“ und McKenzie Siroky als „Breakout Perfomer“ ausgezeichnet, die mit ihrem Sieg über die 100m Brust bei den Pan Pacific Championships auf sich aufmerksam machte.

 

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Nach Comeback: Olympiasiegerin Smith kratzt direkt am Rekord

Die Olympiasiegerin Tatjana Smith (geb. Schoenmaker) hat die südafrikanischen Kurzbahnmeisterschaften in den zurückliegenden Tagen für ein erfolgreiches Comeback genutzt. Nachdem sie erst wenige Tage zuvor ihre Rückkehr zum Schwimmsport angekündigt hatte, dominierte sie bei ihrem ersten Wettkampf nach einer zweijährigen Pause direkt wieder in ihrer Paradedisziplin, die Bruststrecken.

Über die Sprintdistanz, die 50m Brust, gelang es Smith, in 29,50 Sekunden mit einer neue persönliche Bestzeit in ihre wieder aufgenommene Karriere zu starten. Bei den olympischen Spielen 2028 in Los Angeles möchte Smith über eben diese Strecke an den Start gehen.

Auch über die 100m Brust war die Olympiasiegerin erfolgreich. In 1:04,00 Minuten schwamm sie bis auf knappe elf Hundertstel an den von ihr selbst gehaltenen nationalen Rekord ran. Mit Splits von 30,09 Sekunden auf der ersten und 33,91 Sekunden auf der zweiten Bahn, gelang es ihr beinahe, ein weitere persönliche Bestleistung zu unterbieten. Über die 200m Brust qualifizierte sie sich in 2:23,27 Minuten auf Bahn vier für das Finale, das die 29-Jährige jedoch abmeldete.

Mit diesen Zeiten wird die Rückkehrerin bei den anstehenden Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Peking nach den Medaillen greifen. Dafür gelang ihr damit die Qualifikation.

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Trauer in den USA: Trainerlegende Frank Busch verstorben

Der ehemalige National Team Direktor von USA Swimming und Cheftrainer der Universität von Arizona Frank Busch ist überraschend im Alter von 75 Jahren aus dem Leben geschieden. Seine Schwester verkündete am Sonntagabend, Busch sei aufgrund eines schweren Herzinfakts am Phoenix Flughafen auf der Rückreise von einem Angelausflug verstorben.

Busch war einer der erfolgreichsten Trainer in der amerikanischen Schwimm-Geschichte mit Erfolgen auf Vereins- und College sowie internationaler Ebene. 22 Saisons war er Trainer an der Universität von Arizona. 2008 gewann er sowohl mit dem Damen- als auch dem Herrenteam den NCAA-Titel. Unter seiner Führung errungen die Teams aus Arizona 48 NCAA-Einzeltitel und 31 Staffelsiege. Busch wurde sechsmal als „NCAA Coach of the Year“ und elfmal als „Pac-10 Coach of the Year” ausgezeichnet.

Nachdem Busch Arizona 2011 verlassen hatte, übernahm er die Leitung der amerikanischen Nationalmannschaft und betreute das Team während der Olympiazyklen 2012 und 2016, bevor er sich 2017 von dieser Position zurückzog. Bereits 2004 und 2008 war er als Trainer in Athen und Tokio bei den Olympischen Spielen dabei gewesen. Im Jahr 2008 wurde Busch in die Hall of Fame der „American Swimming Coaches Association“ aufgenommen.

 

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Thomas Lurz wird in die Swimming Hall of Fame aufgenommen

Die „International Swimming Hall of Fame” (ISHOF) hat die für das Jahr 2027 zur Aufnahme vorgesehenen Schwimmerstars bekannt gegeben. Neben anderen Olympiasiegern, Weltmeistern und legendären Persönlichkeiten aus dem Schwimmsport findet sich dort auch die deutsche Freiwasserlegende Thomas Lurz.

Der Ausnahmesportler, der für den SV Würzburg 05 gestartet ist, gewann bei Weltmeisterschaften insgesamt zwölf Titel und ist damit der erfolgreichste deutsche Friwasserschwimmer. Von 2004 bis 2013 holte Lurz bei jeder Weltmeisterschaft im Freiwasser mindestens eine Goldmedaille. Er war dabei sowohl über die 5km als auch die 10km erfolgreich und sammelte insgesamt 20 Medaillen bei Weltmeisterschaften. Bei den Olympischen Spielen gewann er außerdem in Peking 2008 die Bronzemedaille und in London 2012 die silberne Plaktte über die 10km.

Nach seiner sportlichen Karriere blieb Lurz dem Schwimmsport treu, engagierte sich in seinem Heimverein und kommentierte als Experte die Open-Water-Wettbewerbe der Olympischen Spiele 2021 und 2024 live.

Neben Lurz sind auch Allison Schmitt, Federica Pellegrini, Pernille Blume, Mireia Belmonte Garcia, Kosuke Hagino, Orlando Duque (High Diving), Debbie Handley (Wasserball), Svetlana Romashina (Synchronschwimmen), Jack Bauerle (Trainer), Paul Beulque und Daniel Dias (Para Schwimmen) nominiert. Die Gennanten werden am 10. April 2027 in Fort Lauderdale, Florida, in die Swimming Hall of Fame aufgenommen.

 

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Nationalschwimmerin Noelle Benkler wechselt in die USA

Über Instagram hat Noelle Benkler ihren Wechsel an die Universität von Kalifornien, Berkeley, verkündet. Ab Herbst 2028 wird die Lagenspezialistin in Amerika studieren und dort ihre sportlichen Ziele verfolgen. „Ich kann es kaum erwarten, ein „Golden Bear“ und ein California Girl zu werden“, schreibt die 18-Jährige auf Instagram.

Benkler stand bereits mehrfach im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft und nahm zuletzt an den Europameisterschaften in Paris teil. Dort startete sie über ihre Paradestrecken, den 200m und 400m Lagen. Auch bei den Europameisterschaften auf der Kurzbahn im Dezember 2025 in Polen war die Schwimmerin des SV Nikar Heidelberg für Deutschland am Start gewesen. Über die 400m Lagen hatte sie dort in neuer Bestzeit das Podest auf Platz vier nur ganz knapp verpasst.

Ihre bisher größten Erfolge erzielte Benkler im Juniorenbereich. Bei der JEM 2025 in Samorin gewann sie Silber über die 200m und 400m Lagen sowie in der 4x 100m Lagen Staffel mit dem deutschen Damen Team. Auch wurde Benkler bereits mehrfache deutsche Meisterin sowohl auf der Langbahn als auch auf der Kurzbahn.

In Kalifornien will sie nun ihre schwimmerische und akademische Karriere vereinbaren: „Ich bin so dankbar für diese Möglichkeit und sehr aufgeregt, diesem unglaublichen Schwimmteam beizutreten.“

 

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Opera Swim 2026: Keilmann gewinnt die 25m-Challenge in 9,85 Sekunden

Bei den Opera Swim Classics, die am Wochenende in der Schwimmoper in Wuppertal stattgefunden haben, konnten unter anderem die Sprint Spezialisten ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen. In der 25m Challenge, die über Achtel-, Viertel- und Halbfinale bis zum Endlauf ausgetragen wird, schwammen Niclas Keilmann und Kenzo Simons gleich mehrmals unter der 10-Sekunden Marke.

Im Finale schlug der für die SG Frankfurt startende Keilmann knappe vier Hundertstel vor dem Niederlänger Simons an und setzte sich in 9,85 Sekunden im eins gegen eins gegen seinen sechs Jahre älteren Konkurrenten durch.

Bereits im Halbfinale war der DM Finalist in 9,98 Sekunden unter der magischen Zehn geblieben. Simons hingegen war seit der zweiten Runde, dem Achtelfinale, immer unter zehn Sekunden gesprintet. Am Ende reichte seine schnellste Zeit von 9,89 Sekunden aber nicht, um den Frankfurter zu schlagen. Der 25-Jährige vom Team Niederlande gewann aber die 50m Schmetterling (23,68 Sekunden) und die 50m Freistil (21,87 Sekunden).

Bei den Damen bestand bereits das Halbfinale ausschließlich aus niederländischen Schwimmerinnen. Am Ende setzte sich Valerie van Roon vor ihrer Teamkollegin Milou van Wijk (11,31 Sekunden) durch. Die Siegerzeit von 11,22 Sekunden, mit der van Roon auf Platz eins schwamm, war auch die schnellste Zeit im Damenfeld.

Den Medaillenspiegel gewann bei ihrem Heimwettkampf die SG Bayer mit 27 Goldmedaillen mit deutlichem Vorsprung. Dabei musste das Team aus Wuppertal auf Larus Thiel verzichten, der im Vorjahr noch fleißig zur Ausbeute des Ausrichters beigetragen hatte. Der 18-Jährige ging dieses Mal jedoch für die SG Essen auf Medaillenjagd und startete über die kurzen Freistil, Schmetterling und Brust Strecken. Auch in der 25m Freistil Challenge war der Sprinter im Wasser. Mit seiner schnellsten Zeit von 10,07 Sekunden blieb er nur knapp über der 10-Sekunden-Marke und schied auf Platz drei im Halbfinale aus.

Auf den dritten Platz über diese kurze Strecke sprintete der deutsche Rekordhalter Josha Salchow in 22,16 Sekunden. Der Schwimmer vom SV Nikar Heidelberg war insgesamt 15-mal im Wasser zu sehen gewesen. Seine Paradestrecke (48,33 Sekunden), die 100m Freistil, sowie die 100m Schmetterling (52,55 Sekunden) sahen den 27-Jährige ganz oben auf dem Podest.

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Schwimm-Europacup: Medaillen für Wenske und Ackermann

Über die 10km der Damen beim Freiwasser Europacup in Ražanac, Kroatien, gingen Platz zwei und drei an Fabienne Wenske und Julia Ackermann. Nur die Polin Klaudia Tarasiewicz war nach 2:02:26,23 Stunden knapp vor den beiden deutschen Schwimmerinnen im Ziel und belegte damit den ersten Platz.

Die für den SV Nikar Heidelberg startende Fabienne Wenske hatte vor drei Wochen beim Europacup in Tenero, Schweiz, die Podestplätze als Vierte noch knapp verpasst. Umso mehr freute sie sich, über ihre gewonnene Medaille: „Es ist sehr schön, dass es heute endlich mit dem Podium geklappt hat. Das habe ich mir sehr gewünscht nach mehreren vierten Plätzen zuvor“. Auch bei den Europameisterschaften in Paris hatte Wenske aufgrund einer Magenerkrankung ihren Start absagen müssen. Für die Weltmeisterschaften in Budapest, Ungarn, im Juli 2027 möchte sie aber wieder qualifizieren.

Durch die Disqualifikation einer ungarischen Schwimmerin rutschte die Chemnitzerin Julia Ackermann vom unglücklichen vierten auf den dritten Platz vor und konnte sich nach 2:02:30,41 Stunden über die Bronzemedaille freuen. Die 19-Jährige, die mit Isabel Gose, Florian Wellbrock und Oliver Klemet in Paris Staffel-Europameisterin geworden und zu JEM-Gold im Knock-Out Sprint geschwommen war, gewann damit auch die Nachwuchswertung.

Dies gelang auch dem Wiesbadener Diego Heinze, der im Herren Rennen in 1:52:56,10 Stunden Platz sieben, in der Juniorenwertung hingegen Platz eins belegte. Platz acht und neun in der offenen Wertung, aber auch Platz zwei und drei in der Juniorenwertung gingen an Mika Kovacs und Moritz Erkmann. Die Elite Wertung gewann der Italiener Dario Verani (1:52:19,51 Stunden), der von einer Disqualifikation des Weltcupsiegers und Europameisters Dávid Betlehem aus Ungarn profitierte.

Die beste deutsche Platzierung bei den Herren sicherte sich Simon Reinke (1:52:53,78 Stunden) als sechst schnellster Schwimmer. Luisa Rumler (Platz 5), Melina Nitschke (Platz 6), Lukas Steuter (Platz 11), Mattheo Strassburger (Platz 12) und Simon Brugger (Platz 14) komplementierten das deutsche Team.

Ergebnisse des Europacups

 

Bild: European Aquatics

Entscheidung steht fest: München soll Olympia nach Deutschland holen

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat entschieden. München wird als Kandidat für Deutschland ins Rennen um die Olympischen Spiele 2036, '40 oder '44 gehen. Bei der Mitgliederversammlung in Baden-Baden setzte sich die bayerische Hauptstadt am Samstag gegen Köln / Rhein-Ruhr durch.

Bei den European Championships 2022 zeigte München zuletzt erneut, dass man sportliche Großevents ausrichten kann. Nun kann die Millionenstadt ihre Fähigkeiten auch bei der Olympia Bewerbung unter Beweis stellen. München wirbt unter anderem mit olympischem Erbe und Nachhaltigkeit.

Der Olympiapark und das Olympiadorf, das für die Spiele 1972 gebaut worden ist, soll weiterhin genutzt werden und bildet das Herzstück des kompakten und nachhaltigen Bewerbungskonzepts. Die Fahrtzeit der AthletInnen zu den jeweiligen Sportstätten soll unter 30 Minuten betragen. Auch macht sich München die weltweite Strahlkraft als Stadt mit sportlichem Glanz, Gastfreundschaft und bayerischem Lebensgefühl zu Nutzen. Sollte München den Zuschlag für Olympia erhalten, werden die Beckenwettbewerbe in einer Wettkampfstätte am Münchner Flughafen stattfinden. Die Freiwasser SportlerInnen sollen ihre Wettkämpfe im Starnberger See austragen. Das Kunstschwimmen wird im Dantebad, das 1972 als offizieller Austragungsort für die Wasserballwettkämpfe diente, stattfinden.

Während die Wettkämpfe in München in der Stadt oder in unmittelbarer Nähe stattfinden sollen, setzte der Mitbewerber Köln / Rhein-Rhur auf ein Konzept mit 15 Städten aus der Region mit Köln als Leading City. Auch in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hätten Wettkämpfe veranstaltet werden sollen. Der Bewerber aus Nordrhein-Westfalen setzte auf vielfältige und spektakuläre Sportstätten, die bereits regelmäßig für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen genutzt werden, und einem Verkauf von rund 17,6 Millionen Tickets. Die SchwimmerInnen hätten ihre Wettkämpfe in der Veltins Arena in Gelsenkirchen ausgetragen. Die Freiwasser-Asse wären im Fühlinger See in Köln geschwommen.

Ursprünglich hatten auch die Städte Berlin und Hamburg Interesse an einer Olympia-Bewerbung bekundet. Hamburg hatte sich nach einer Bürgerbefragung zurückgezogen, während Berlin erst seit  dieser Woche nicht mehr als Kandidat zur Verfügung stand. Mehr dazu: Entscheidung gefallen: Olympia-Aus für Berlin

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7x Gold! Zhang Zhanshuo dominiert bei den Asien Spielen

Zum Abschluss der Asien Spiele in Tokio schwamm der 19-jährige Zhang Zhanshuo über die 400m Freistil einen neuen Asian Games Rekord. Insgesamt sieben Goldmedaillen gewann der junge Chinese im Laufe des Wettkampfs.

In 3:41,28 Minuten unterbot Zhanshuo den bestehenden Meeting Rekord des Koreaners Park Tae Hwan aus dem Jahr 2010 um fast drei Zehntel (3:41,53 Minuten). Seiner Konkurrenz lies er keine Chance und war am Ende über vier Sekunden vor dem Zweitplatzierten Japaner Kazushi Imafuku im Ziel.

Für Zhanshuo war es die siebte Goldmedaille der Wettkämpfe. Sportartübergreifend ist er damit der erste Athleten überhaupt, dem es gelang, siebenmal Gold bei den Asien Spielen zu gewinnen. Er siegte über die 200m, 400m, 800m und 1500m Freistil sowie mit den 4x 100m und 4x 200m Freistil und 4x 100m Lagen Staffeln des chinesischen Herrenteams.

Einen weiteren Wettkampfrekord stellten die chinesischen Damen über die 4x 100m Lagen Staffel auf. In 3:54,55 Minuten gewannen Peng Xuwei, Tang Qianting, Zhang Yufei und Yu Yiting mit über drei Sekunden Vorsprung vor den zweitplatzierten Japanerinnen.

Das Finale über die 200m Schmetterling der Herren fand ohne den Games Rekordhalter Tomoru Honda statt. Der Japaner war von seinem Verband aufgrund einer Bewährungsstrafe, die er wegen eines verschuldeten Verkehrsunfalls erhalten hatte, von den Asien Spielen ausgeschlossen worden. Die Abwesenheit des Olympia Zweiten nutzte Kuan-hung Wang aus Taiwan, um in 1:55,05 Minuten seine einzige Medaille des Wettkampfs zu gewinnen.

Im finalen Medaillenspiegel liegen die ChinesInnen mit viel Abstand auf Platz eins. Sie holten insgesamt 54 Medaillen, davon 30 in Gold, 13 in Silber und elf in Bronze. Auch wenn die chinesischen SportlerInnen sowohl 2023 als auch 2026 30 Mal ganz oben auf dem Podest standen, verringerte sich die Ausbeute des chinesischen Teams im Vergleich zur Ausgabe aus dem Jahr 2023 um acht Medaillen, da sie 2026 neunmal weniger den zweiten Platz belegten. Auf Platz zwei des Medaillenspiegels landete das Team aus Japan, das 2023 noch auf Platz drei gelandet waren. Diesen Platz nahmen diesmal die SportlerInnen aus Hong Kong ein, die zwar mit nur sechs Medaillen insgesamt deutlich weniger erhielten als das viertplatzierte Team aus Korea mit 20 Stück, aber mit zwei Titeln durch Siobhan Haughey in der Gesamtabrechnung dennoch weiter oben stehen.

Die weiteren Siege des sechsten Wettkampftags gingen an:

  • 50m Schmetterling (w): Zhang Yufei (China) in 25,41 Sekunden
  • 50m Brust (m): Qin Haiyang (China) in 26,68 Sekunden
  • 800m Freistil (wi): Li Bingjie (China) in 8:24,02 Minuten
  • 200m Rücken (m): Kodai Nishiono (Japan) in 1:56,42 Minuten

Die wichtigsten Links zum Thema:

 

 

Weltcup Schwimmen 2026: Livestreams & Ergebnisse

Die Weltcup-Serie 2026 steht an! Am 1. Oktober beginnt der Schwimm-Weltcup 2026 mit dem Meeting in Baku, Aserbaidschan. Gemeldet ist hier u.a. der deutsche Freistilspezialist Sven Schwarz. Ihr könnt das ganze im LIVESTREAM verfolgen (Link unten).

Der Weltverband World Aquatics veröffentlichte nun, wo die Rennen des Schwimm-Welcups 2026 gestreamt werden können. Über Eurovision Sport können die Stars live verfolgt werden. Auch im ZDF werden die Wettkämpfe zu sehen sein.

Die weiteren Stationen von 8. – 10. Oktober in Tashkent, Usbekistan, und von 15. – 17. Oktober in Astana, Kasachstan, können ebenso über folgende Links verfolgt werden.

Die wichtigsten Links zum Weltcup:

 

Bild: Archivbild

Der ISC Berlin 2026 steht an! Links zu Livestream, Ergebnissen usw.

Hunderte junge Talente werden am Wochenende vom 26. bis 27. September beim International Swim-Cup (ISC) in Berlin an den Start gehen. Team aus Polen, Tschechien und Deutschland werden in der Schwimm- und Sprunghalle im Europapark auf den Startblock steigen und um schnelle Zeiten kämpfen. Geschwommen werden können alle Kurzbahn-Strecken bis inklusive der 200m Distanz sowie die 25m Freistil und Staffeln über die 4x 50m Lagen und Freistil.

Mit dabei sein werden auch einige Mitglieder des Bundesstützpunktteams Berlin. Allen voran wird die deutsche Rekordhalterin Angelina Köhler auf den Startblock steigen. Neben den 50m und 200m in ihrer Speziallage Schmetterling wird sie auch die 100m Brust schwimmen. Über diese Strecke wird auch der JEM Medaillengewinner Louis Hoffmann für die SG Neukölln Berlin über die 100m und 200m Lagen, 25m Freistil, 50m Schmetterling und 50m bis 200m Brust an den Start gehen. Ebenfalls im Wasser zu sehen sein wird die Chemnitzerin Yara Fay Riefstahl. Die Delfinspezialistin, die in Berlin unter anderem auch alle möglichen Freistilstrecken bestreiten wird, war in der letzten Saison sowohl bei der JEM in München als auch bei den Europameisterschaften in Paris im Einsatz.

Auch der mehrfache Jahrgangsrekordhalter Vincent Passek wird in Berlin starten. Der Sportler des Berliner TSC schwimmt neben den drei Strecken in seiner Paradedisziplin Rücken auch die 100m und 200m Lagen und 50m Freistil.

Die wichtigsten Links zum Wettkampf:

 

Bild: Archivbild / Tino Henschel

Überraschung: Schwimmstar Tatjana Smith kündigt ihr Comeback an.

Die südafrikanische Starschwimmerin Tatjana Smith (geb. Schoenmaker), Olympiasiegerin über die 100m Brust von Paris, hat ihr Comeback angkündigt. In einem Instagram Post schreibt sie: „I’M BACK!“

Nachdem Smith 2024 nach den Spielen in Paris ihre Karriere beendet hatte, veröffentlichte sie nun auf Instagram, wieder in das Schwimmgeschehen einzusteigen. „Ich komme zurück, weil ich das möchte. Dieses Mal ist es meine Entscheidung. Die Zeit weg gab mir eine neue Perspektive, gab mir aber auch Kraft. Nun ich kann beides mit zurück ins Becken nehmen", äußerte sie sich zu ihrer Rückkehr zum Schwimmsport. Auch die Aufnahme der 50m Brust in das olympische Programm haben die Südafrikanerin überzeugt. Dieser Herausforderung möchte sie sich in Los Angeles stellen.

In ihrer bisherigen Karriere war die 29-Jährige vor allem auf den 100m und 200m Brust erfolgreich. In Tokio 2021 war sie in Weltrekordzeit Olympiasiegerin über die 200m Brust geworden. Ihr Weltrekord hatte bis 2023 Bestand und wurde dann von der Russin Jewgenija Tschikunowa (2:17,55 Minuten) unterboten.

In Paris gewann die Südafrikanerin die 100m Brust und schwamm über die doppelte Distanz hinter der Amerikanerin Kate Douglass auf Platz zwei. Zusätzlich gewann Smith weitere Meidallen bei den Weltmeisterschaften in Gwangju 2019 und Fukuoka 2023, der Universiade 2017 und 20219 und den Commonwealth Games 2018 und 2022.

Ihr Training absolviert Smith unter der Leitung von Karin Hugo in Stellenbosch in Südafrika. Bei den anstehenden Südafrikanischen Kurzbahnmeisterschaften von 24. bis 27. September in Pietermaritzburg wird Smith das erste Mal seit den Olympischen Spielen in Paris 2024 wieder auf den Startblock steigen. Sie ist über die 50m, 100m und 200m Brust gemeldet.

Bild: World Aquatics

Sensation: 17-Jähriger pulverisiert WELTREKORD über 200m Brust

Weltrekord, Junioren-Weltrekord, Asienrekord, japanischer Rekord, …. – all das gelang dem erst 17-jährigen Shin Ohashi in einem Rennen. Der Japaner schwamm über die 200m Brust bei den laufenden Asienspielen in 2:04,83 Minuten als erster Mensch unter der 2:05 Marke und trug sich damit in die Geschichtsbücher ein.

Der bisherige Weltrekord wurde von dem Chinesen Qin Haiyang (2:05,48 Minuten) gehalten, den Ohashi nicht nur knapp unterbot, sondern mit einer Verbesserung von fast sieben Zehntel zerschmetterte.

Der Teenager hielt bereits vor den Asienspielen den Junioren-Weltrekord in 2:06,59 Minuten, den er erst im Laufe des Jahres aufgestellt hatte. Somit verbesserte er auch seine persönliche Bestzeit um fast zwei Sekunden. Dieser Fortschritt gelang ihm unter anderem dadurch, dass er auf den letzten beiden Bahnen mittlere 32er Zeiten halten konnte, was ihm bisher noch nicht gelungen war.

Mit einer 100m Wendezeit von 59,89 Sekunden wäre Ohashi im Einzelrennen über die halbe Distanz bei den Asienspielen auf Rang sechs gelandet. Ein Video des Weltrekordrennens ist hier zu sehen: Weltrekordrennen über die 200m Brust

Auch neben diesem Highlight zeigten viele andere SchwimmerInnen weitere starke Leistungen. Gleich zwei neue Asienrekorde konnten an diesem fünften Wettkampftag aufgestellt werden. Mikhail Arkhangelskiy aus Brunei schwamm über die 50m Schmetterling in 22,91 Sekunden genauso schnell wie im Juni 2026 bei einem Wettkampf in Saint Etienne, Frankreich. Damit verbesserte er den von ihm selbst gehaltenen Asienrekord zwar nicht, wiederholte seine Zeit und Bestleistung aus dem Sommer aber auf die Hundertstel genau. Die zweite Kontinentalbestmarke schwamm das Herren Team aus China über die 4x 100m Freistil Staffel. In 3:10,60 Minuten unterboten Zhao Jiayue, Wang Haoyu, Zhang Zhanshuo und Pan Zhanle den bestehenden Asienrekord aus dem Jahr 2023 um knappe drei Zehntel. Die Chinesen hatten in der gleichen Aufstellung bereits die 4x 200m Freistil Staffel gewonnen.

Darüber hinaus wurden zwei neue Asien Games Rekorde aufstellt. Über die 50m Freistil der Damen fehlten der Chinesin Wu Qingfeng in 23,98 Sekunden nur eine Hundertstel, um auch den Asienrekord zu unterbieten. Sie blieb als einzige Schwimmerin unter 24 Sekunden. Für einen weiteren Meeting Rekord sorgte Zhang Zhanshuo über die 800m Freistil. Tags zuvor hatte der Chinese schon über die 200m Freistil mit einer schnellen Zeit von 1:43,49 Minteun auf sich aufmerksam gemacht hatte. In 7:42,49 Minuten belegte der 19-Jährige Platz eins und sicherte sich die Goldmedaille. Platz zwei teilten sich der Japaner Kaito Tabuchi und der Koreaner Kim Junwoo, die nach 7:43,86 Minuten zeitgleich im Ziel waren.

Die weiteren Siege gingen an:

  • 200m Brust (w): Kotomi Kato (Japan) in 2:22,57 Minuten
  • 4x 200m Freistil (w): China in 7:49,37 Minuten

Die wichtigsten Links zum Thema:

Bild: Archivbild / World Aquatics

Opera Swim Classics: Diese Schwimmer wollen für spannende Rennen sorgen

Zum Auftakt der neuen Saison geht es für viele Talente im Rahmen der Opera Swim Classics das erste Mal ins Wettkampfbecken. Vom 25. bis 27. September starten über 750 Teilnehmende aus drei verschiedenen Nationen in der Schwimmoper in Wuppertal.

Geschwommen werden können neben allen Wettkampfstrecken auch die 25m Freistil. Diese werden im Finalabschnitt als Skins Race ausgetragen. Das bedeutet, dass sich im Vorlauf die schnellsten 16 SportlerInnen für das 1/8 Finale qualifizieren. Dort wiederrum schwimmen die Schnellsten acht ins 1/4 Finale. Es endet mit dem Finale im eins gegen eins.

Einer der bekanntesten Gäste ist der deutsche Rekordhalter über die 100m Freistil auf der Langbahn Josha Salchow. Der für den SV Nikar Heidelberg startende Schwimmer wird über die 25m bis 200m Freistil sowie die 50m und 100m Rücken und Schmetterling ins Wasser springen.

Konkurrenz über die Sprintstrecken bekommt er dabei von Larus Thiel, der bis zuletzt noch für den ausrichtenden Verein SG Bayer startete. Seit dieser Saison schwimmt der 17–Jährige für die SG Essen. Für Essen auf den Block steigen werden unter anderem auch Cedric Büssing, Philipp Peschke, Moritz Schaller und Theodor Büscher.

In den Meldelisten zu finden ist auch der mehrfache Deutsche Meister Ramon Klenz, der für die SSV Leutzsch über die 25m Freistil, 200m Rücken und 200m Lagen starten wird.

Die wichtigsten Links zum Wettkampf:

 

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"Sprint with the Stars" mit Angi Köhler: Nachwuchstalente treffen ihre Idole

Am vergangenen Wochenende fand das außergewöhnliche Schwimmevent „Sprint with the Stars“ in London statt. In diesem Wettkampfformat geht es nicht um Rekorde und Medaillen, sondern darum, jungen Nachwuchstalenten ein Aufeinandertreffen mit ihren Vorbildern zu ermöglichen. Wie bereits im Vorjahr ging auch die deutsche Rekordhalterin Angelina Köhler mit an den Start.

Geschwommen werden bei diesem Meeting ausschließlich die 50m-Strecken. Die 9 bis 17 Jahre alten SportlerInnen treten in den Vorläufen gegeneinander an, um sich für das Finale zu qualifizieren. Im jeweiligen Jahrgangsfinale treten die Nachwuchstalente dann gegen einen Profi an und erhalten dabei einen vorher errechneten Vorsprung. Dadurch sollen die jungen Aktiven inspiriert, ihre Idole greifbar gemacht und ihre Begeisterung für den Schwimmsport gefördert werden. 

Insgesamt siebenmal schwamm Angi Köhler die 50m Schmetterling. Sie trat dabei gegen Schwimmerinnen der Altersklasse 9 bis 15 an. Bei allen sieben Starts beendete die deutsche Athletin ihr Rennen als Erste. Knapp war es besonders in den Altersklassen 10 und 15, in der jeweils die zweitplatzierte Nachwuchssportlerin weniger als eine halbe Sekunde hinter Köhler im Ziel war.

Auch andere Schwimmstars stiegen in London gegen die jungen SportlerInnen auf den Startblock, anderem auch Noe Ponti, Matt Richards, Angharad Evans und Lauren Cox.

 

Links zum Thema:

 

Bild: Tino Henschel / Archiv

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