Weltelite des Para-Schwimmens in Berlin zu Gast | Elena Semechin feiert Comeback

Berlin steht in diesen Tagen ganz im Zeichen des Para-Schwimmens: Gleich zwei renommierte Veranstaltungen bringen nationale und internationale Schwimm-Asse in die Hauptstadt. Von Donnerstag bis Samstag (7. bis 9. Mai) macht zunächst die World Series Station in Berlin – direkt im Anschluss folgen von Sonntag bis Dienstag (10. bis 12. Mai) die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM). 

Mit der World Series findet erstmals ein neues Format des Para-Schwimmens in Berlin statt. Mehr als 400 Aktive aus über 60 Nationen werden erwartet. Mit dabei sind auch zahlreiche deutsche Para-Stars: Paralympics-Sieger*innen wie Taliso Engel, Elena Semechin, Josia Topf und Tanja Scholz wollen vor heimischen Publikum mit starken Leistungen glänzen. 

Besonders im Fokus steht das langerwartete Comeback von Elena Semechin nach ihrer Babypause. Und auch Taliso Engel könnte in Topform nach Berlin reisen, nachdem er zuletzt bei der Schwimm-DM mit zwei inoffiziellen Weltrekorden begeistert hatte. Gleichzeitig geht es für die deutschen Aktiven auch um die Qualifikation für die anstehenden Europameisterschaften in Kocaeli (Türkei). 

Direkt nach der World Series folgen die IDM mit rund 250 erwarteten Aktiven – darunter erneut zahlreiche namenhafte nationale und internationale Para-Stars. 

Die Wettbewerbe beider Veranstaltungen werden im Livestream von Sporteurope.TV übertragen. Die World Series ist kostenfrei zu sehen, für die IDM werden Tagespässe (3,99€) oder ein Eventpass (7,49€) angeboten. 

 

Wichtige Links zum Thema:

Startlisten & Ergebnisse World Series Berlin 2026 

Livestream World Series Berlin & IDM 2026 

Startlisten & Ergebnisse IDM 2026 

 

Bild: Tino Henschel

AP Race London: EM-Test für Gose, Liebmann Köhler und Co. 

Das AP Race International macht vom 23. bis 25. Mai erneut Station in London. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung vom britischen Schwimmstar Adam Ramsay-Peaty und auch in diesem Jahr locken hohe Preisgleder zahlreiche Top-Athletinnen und -Athleten in die britische Hauptstadt.

Das Meeting gilt als wichtiger internationaler Formtest – auch für Teile des deutschen EM-Teams. So reist unter anderem die Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn mit Isabel Gose, dem frischgebackenen Europarekordhalter Johannes Liebmann, Oliver Klemet, Linda Roth, Nina Holt und Leonie Märtens an. Auch Florian Wellbrock und Moesha Johnson wagen einen Ausflug ins Becken. Ursprünglich waren auch Lukas Märtens und Maya Werner gemeldet, zogen ihre Starts jedoch zurück. Und auch Berlin schickt mit Angelina Köhler, Ole Braunschweig und Vincent Passek das komplette EM-Aufgebot nach London. 

International ist das Feld ebenfalls hochkarätig besetzt, unter anderem mit Daniel Wiffen, Ellen Walsh, Tessa Giele, Helena Bach, Martine Damborg, Eneli Jefimova und Henrik Christiansen. Doch nicht nur internationale Stars versprechen spannende Rennen: Auch das britische Team selbst ist prominent besetzt. Neben Adam Ramsay-Peaty sind auch Angharad Evans, Duncan Scott, Freya Colbert, Lauren Cox und viele weitere Schwimm-Asse angekündigt. 

 

Diese deutschen EM-Teilnehmer*innen sind für das AP Race 2026 gemeldet: 

Jarno Bäschnitt, Noelle Benkler, Julianna Dora Bocska, Ole Braunschweig, Cedric Büssing, Isabel Gose, Nina Holt, Oliver Klemet, Angelina Köhler, Johannes Liebmann, Lena Ludwig, Leonie Märtens, Lucas Matzerath, Vincent Passek, Linda Roth, Mathis Schönung, Lise Seidel, Timo Sorgius, Florian Wellbrock (Freiwasser-EM*)

 

Bild: Christian Gold

AP Race London: EM-Test für Gose, Liebmann Köhler und Co. 

Das AP Race International macht vom 23. bis 25. Mai erneut Station in London. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung vom britischen Schwimmstar Adam Ramsay-Peaty und auch in diesem Jahr locken hohe Preisgleder zahlreiche Top-Athletinnen und -Athleten in die britische Hauptstadt.

Das Meeting gilt als wichtiger internationaler Formtest – auch für Teile des deutschen EM-Teams. So reist unter anderem die Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn mit Isabel Gose, dem frischgebackenen Europarekordhalter Johannes Liebmann, Oliver Klemet, Linda Roth, Nina Holt und Leonie Märtens an. Auch Florian Wellbrock und Moesha Johnson wagen einen Ausflug ins Becken. Ursprünglich waren auch Lukas Märtens und Maya Werner gemeldet, zogen ihre Starts jedoch zurück. Und auch Berlin schickt mit Angelina Köhler, Ole Braunschweig und Vincent Passek das komplette EM-Aufgebot nach London. 

International ist das Feld ebenfalls hochkarätig besetzt, unter anderem mit Daniel Wiffen, Ellen Walsh, Tessa Giele, Helena Bach, Martine Damborg, Eneli Jefimova und Henrik Christiansen. Doch nicht nur internationale Stars versprechen spannende Rennen: Auch das britische Team selbst ist prominent besetzt. Neben Adam Ramsay-Peaty sind auch Angharad Evans, Duncan Scott, Freya Colbert, Lauren Cox und viele weitere Schwimm-Asse angekündigt. 

 

Diese deutschen EM-Teilnehmer*innen sind für das AP Race 2026 gemeldet: 

Jarno Bäschnitt, Noelle Benkler, Julianna Dora Bocska, Ole Braunschweig, Cedric Büssing, Isabel Gose, Nina Holt, Oliver Klemet, Angelina Köhler, Johannes Liebmann, Lena Ludwig, Leonie Märtens, Lucas Matzerath, Vincent Passek, Linda Roth, Mathis Schönung, Lise Seidel, Timo Sorgius, Florian Wellbrock (Freiwasser-EM*)

 

Bild: Christian Gold

Mehr als 1100 Tests: World Aquatics veröffentlicht Anti-Doping-Bilanz für Jahresbeginn 2026

Die Aquatics Integrity Unit (AQIU) hat ihre Anti-Doping Statistik für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Demnach wurden im Auftrag der Weltverbands durch die International Testing Agency ingesamt 1.103 Proben von 527 Athletinnen und Athleten aus 68 Nationen entnommen. 

Der Großteil der Kontrollen – 1.044 Proben – erfolgte außerhalb von Wettkämpfen. Die Statistik umfasst neben dem Becken- und Freiwasserschwimmen auch das Synchronschwimmen, Wasserball und Wasserspringen. 

Mit 60,6 Prozent entfiel die deutliche Mehrheit der Tests auf Europa. Das Geschlechterverhältnis war hingegen nahezu ausgeglichen: 49 Prozent der getesteten Personen waren männlich, 51 Prozent weiblich. 

Insgesamt wurden 697 Urin- und 405 Blutproben analysiert. Darüber hinaus gingen 13 Anträge auf therapeutische Ausnahmegenehmigungen ein. Zwei davon wurden zurückgezogen, einer ist noch ausstehend, während zehn Anträge genehmigt wurden. 

 

Anti Doping Statistik 2026

Quelle: World Aquatics

Mehr als 1100 Tests: World Aquatics veröffentlicht Anti-Doping-Bilanz für Jahresbeginn 2026

Die Aquatics Integrity Unit (AQIU) hat ihre Anti-Doping Statistik für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Demnach wurden im Auftrag der Weltverbands durch die International Testing Agency ingesamt 1.103 Proben von 527 Athletinnen und Athleten aus 68 Nationen entnommen. 

Der Großteil der Kontrollen – 1.044 Proben – erfolgte außerhalb von Wettkämpfen. Die Statistik umfasst neben dem Becken- und Freiwasserschwimmen auch das Synchronschwimmen, Wasserball und Wasserspringen. 

Mit 60,6 Prozent entfiel die deutliche Mehrheit der Tests auf Europa. Das Geschlechterverhältnis war hingegen nahezu ausgeglichen: 49 Prozent der getesteten Personen waren männlich, 51 Prozent weiblich. 

Insgesamt wurden 697 Urin- und 405 Blutproben analysiert. Darüber hinaus gingen 13 Anträge auf therapeutische Ausnahmegenehmigungen ein. Zwei davon wurden zurückgezogen, einer ist noch ausstehend, während zehn Anträge genehmigt wurden. 

 

Anti Doping Statistik 2026

Quelle: World Aquatics

Jetzt buchen! Masters-Camp in Soma Bay im Juni 2026

Vorbereitung auf die Masters-Höhepunkte des Sommers unter der Sonne Ägyptens: Ihr könnt mit dabei sein; ONEflow Sports veranstaltet vom 22. bis 29. Juni 2026 ein Masters-Trainingslager in Soma Bay, Ägypten.

Geleitet wird das Camp von Jan Jünemann, international erfolgreichem Schwimm- und Athletiktrainer mit über 20 trainierten Olympioniken und nachgewiesenen Medaillenerfolgen bei Welt- und Europameisterschaften, sowie Nicole Heidemann, mehrfache Weltrekordhalterin auf den Bruststrecken in der AK 40. 

Die Trainer entwickeln für euch einen Trainingsplan gemäß der persönlichen Zielsetzung, Fokusstrecken und Hauptlage jedes Teilnehmers — mit Fokus auf Technik, Ausdauer, Speed, Starts und Wenden. Trainiert wird in der olympischen Aquatik-Anlage von ONEflow Sports, die als Partner von über 30 Nationalmannschaften weltweit für professionelle Trainingsbedingungen steht.

Die Anlage umfasst ein 50m-Becken mit 10 Bahnen, ein 25m-Becken mit 5 Bahnen sowie einen Indoor und Outdoor Gym-Bereich.

Untergebracht sind die Teilnehmer im 4-Sterne Kaktus Hotel mit Vollpension und 43 m² Zimmern.

Die wichtigtens Infos zum Masters Camp in Soma Bay:

Preise: 1.300 € p.P. (DZ) / 1.400 € p.P. (EZ) — inkl. Hotel, Vollpension, Training & Transfer.
-  Weitere Informationen:   https://oneflow-sports.com/masters-2026.html 
-  Anmeldung: Jan Jünemann · +49 178 8098508 (WhatsApp) · info@fast-langenau.de


SONST Somabay OneFlow3

EM-Teilnehmer Julian Koch wechselt nach Tennessee

Der mehrfache Altersklassenrekordhalter Julian Koch setzt seine College-Karriere in den USA künftig an neuer Stelle fort: Koch verlässt die University of Pittsburg, wo er die ersten beiden Jahre seiner Collegezeit verbracht hat, und wechselt an die University of Tennessee. 

In Tennessee wartet eine starke Sprintgruppe auf den deutschen Youngster, zu der mit Jordan Crooks auch der Kurzbahn-Weltrekordhalter über die 50m Freistil gehört. Koch folgt damit unter anderem auch der Olympiateilnehmerin Julia Mrozinski und dem frischgebackenen Deutschen Meister über 200m Schmetterling Björn Kammann nach Tennessee, die dort ebenfalls langezeit trainierten. 

Für seine starken Leistungen in der vergangenen Saison wurde Julian Koch kürzlich mit dem NCAA Swammy Award als "Breakout Swimmer of the Year" ausgezeichnet, nachdem er bei den US College-Meisterschaften mit einem starken vierten und achten Platz überzeugte. 

Zuletzt hatte Koch kurzfristig seinen Start bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin absagen müssen, wo er auf den kurzen Freistil- und Schmetterlingsstrecken durchaus zu den aussichtsreichsten Medaillenkandidaten gezählt hätte. Nichtsdestotrotz wurde er nun unter Vorbehalt für die anstehenden Europameisterschaften nominiert. 

Auch international konnte Julian Koch bereits auf sich aufmerksam machen: Im vergangenen Sommer schwamm er bei den U23-Europameisterschaften gemeinsam mit der 4x100m Freistil Mixedstaffel zur Silbermedaille. 

 

Bild: Tino Henschel

Deutschland schickt 38 Nachwuchstalente zur JEM 2026

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Auch für die Europameisterschaften der Junior*innen steht das deutsche Team seit dieser Woche fest: 38 Nachwuchstalente werden in diesem Sommer bei den Heim-Titelkämpfen in München vom 7. bis 12. Juli die deutschen Farben vertreten. 

Das Aufgebot umfasst 21 Schwimmerinnen und 17 Schwimmer der Jahrgänge 2008 bis 2010, die in großen Teilen bereits JEM-Erfahrung mitbringen. Unter den Nominierten sind mit Linda Roth, Yara Fay Riefstahl, Viktoria Hoffmann und Mira Helget auch vier frischgebackene Deutsche Meisterinnen der offenen Klasse. 

„Wir bringen bei der JEM in München ein sehr talentiertes Team an den Start und hoffen natürlich auch auf eine ansehnliche Medaillenausbeute. Das besondere Flair der Olympiahalle und der Heimvorteil werden uns sicherlich zusätzlich beflügeln“, betonte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. 

Neben Viktoria Hoffmann wurden auch Sydney Savannah Ferch, Leni Labarre und Moritz Erkmann zunächst unter Vorbehalt nominiert, da sie während des Qualifikationsfensters mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hatten. Um sich ihren JEM-Startplatz endgültig zu sichern, findet im Rahmen der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften eine zusätzliche Leistungsüberprüfung statt. 

 

Das deutsche Team für die JEM 2026: 

Frauen: Linda Roth, Alina Baievych, Juliana Buttler, Leni Labarre (alle SC Magdeburg),Yara Fay Riefstahl, Melina Nitschke (beide SC Chemnitz), Mira Helget (AMTV-WTB Hamburg), Luisa Marie Herrmann (SG Bayer), Laura Sophie Kohlmann, Lara Vandenhirtz (beide SG Essen), Zarina Selimovic, Sydney Savannah Ferch (beide SG Dortmund), Leonie Mau (SSV PCK90 Schwedt), Hannah Schneider (Hofheimer SC), Cara Vogt (SG Neuss), Alina Bettke (SV Halle), Ronja Gerling (Potsdamer SV), Evelyn Wegrotzki (SG HT16 Hamburg), Alina Meyer (Waspo 98 Hannover), Marlene Chrustowski (SG Heddesheim), Viktoria Hoffmann (SG Lübeck)

Männer: Mitja Bauer, Lius Pepe Baumeister (beide SSG Leipzig), Larus Thiel (SG Bayer), Rudolf Bordas, Hugo Engelien (beide SC Magdeburg), Fabian Mager, Gerard Norwisz (beide SG Neuss), Felix Brandner, Alexander Giesbrecht (beide 1. FCN Schwimmen), Louis Hoffmann (SG Neukölln Berlin), Georg-Alexander Kloss (Potsdamer SV), Jannes Schmidt (SC Wiesbaden 1911), Nils Nolte (Berliner TSC), Simon Brugger (SG Stadtwerke München), Matteo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna), Jonas Lieschke (Hamburger SC), Moritz Erkmann (SC Chemnitz).

 

Bild: Tino Henschel | JEM 2025

Schwimm-EM 2026: 40-köpfiges deutsches Team nominiert

Das deutsche Team für die Beckenwettbewerbe bei den Europameisterschaften in Paris steht fest! Für die kontinentalen Titelkämpfe, die vom 10. bis 16. August 2026 stattfinden, nominierte der Deutsche Schwimm-Verband ein 40-köpfiges Team. Dieses wird angeführt von den WM-Medaillengewinnern des letzten Jahres Lukas Märtens, Anna Elendt und Sven Schwarz

Insgesamt werden 15 Schwimmerinnen und 25 Schwimmer bei der EM für Deutschland auf Titel- und Medaillenjagd gehen. Mit dabei sind neben international erprobten Aktiven wie Angelina Köhler, Isabel Gose und Melvin Imoudu auch zahlreiche Youngsters und erstmalige EM-Teilnehmende. 

Auf Linda Roth und Yara Fay Riefstahl wartet in diesem Sommer sogar ein doppeltes EM-Programm, denn die beiden Nachwuchstalente werden auch bei den Europameisterschaften der Junior*innen die deutschen Farben vertreten. Den Fokus ausschließlich auf die JEM legen hingegen Mitja Bauer und Juliana Buttler, die beide jeweils auch U23-Normzeiten für die EM der "Großen" unterbieten konnten, aber nun nicht unter den Nominierten zu finden sind. 

Eine weitere Besonderheit beinhaltet die Nominierung von Julian Koch, der zunächst unter Vorbehalt für die EM in Paris aufgestellt wurde. Koch hatte zuletzt aus gesundheitlich Gründen auf die DM in Berlin verzichten müssen und verpasste so die Chance, sich für die Europameisterschaften zu qualifizieren. Im Rahmen der US-Collegesaison glänzte er jedoch mit eindrucksvollen Leistungen, die nun auch einen EM-Start mit sich ziehen könnten. Dafür ist vor Beginn der Titelkämpfe eine gesonderte Leistungsüberprüfung für Koch orgesehen. 

Wer in Paris schlussendlich über welche Einzelstrecken an den Start gehen wird, ist tatsächlich noch nicht final entschieden. Gleiches gilt auch für die Staffelbesetzungen, die bei der Nominierung zwar berücksichtigt wurden, aber noch Spielraum für kurzfristige Änderungen offen lassen. 

 

Das deutsche Team für die Schwimm-EM 2026 (Becken):

Frauen: Angelina Köhler (SG Neukölln Berlin), Julianna Dora Bocska, Nina Sandrine Jazy (beide SG Essen), Isabel Gose, Nina Holt, Linda Roth, Maya Werner, Leonie Märtens (alle SC Magdeburg), Nicole Maier (Athletic Club Palaio Faliro/GRE), Anna Elendt (SG Frankfurt), Lise Seidel, Yara Fay Riefstahl (beide SC Chemnitz), Noelle Benkler, Lena Ludwig (beide SV Nikar Heidelberg), Maya Tobehn (Dresdner SC)

Männer: Ole Braunschweig, Kaii Liam Winker, Luca Nik Armbruster (alle SG Neukölln Berlin), Lukas Märtens, Johannes Liebmann (beide SC Magdeburg), Melvin Imoudu, Jan Malte Gräfe, Ole Mats Eidam (alle Potsdamer SV), Fritz Dietz, Oliver Klemet (beide SG Frankfurt), Sven Schwarz, Martin Wrede (beide Waspo 98 Hannover), Cedric Büssing, Finn Hammer, Julian Koch (alle SG Essen), Jarno Bäschnitt, Lucas Matzerath (beide Team Bochum), Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg), Timo Sorgius (SC Wiesbaden 1911), Cornelius Jahn (Ahrensburger TSV), Vincent Passek (Berliner TSC), Björn Kammann (AMTV-WTB Hamburg), Jeremias Pock (1. FCN Schwimmen), Subäjr Biltaev (SV Cannstatt), Mathis Schönung (SG EWR-Rheinhessen Mainz)

 

Bild: Archiv

54,33! Gretchen Walsh schmettert zum nächsten Weltrekord

Mit einem neuen Weltrekord über die 100m Schmetterling sorgte Gretchen Walsh im Rahmen der Fort Lauderdale Open an diesem Wochenende für große Begeisterung. In 54,33 Sekunden drückte die amtierende Weltmeisterin ihre bisherige Rekordmarke erneut um satte 2,7 Zehntel nach unten. 

Auch den alten Weltrekord hatte Walsh im letzten Jahr bei den Fort Lauderdale Open aufgestellt und hält nun die Top 13 schnellsten je geschwommenen Zeiten über die 100m Schmetterling. Und auch in diesem Jahr steht die amerikanische Starschwimmerin mit fast zwei Sekunden Vorsprung an der Spitze der Weltjahresbestenliste. In dieser hält sich Angelina Köhler weiterhin auf einem starken dritten Platz. 

Doch der Weltrekord von Gretchen Walsh war nicht das einzige Achtungszeichen bei den diesjährigen Fort Lauderdale Open, wo im vergangenen Jahr auch Katie Ledecky mit einem Weltrekord geglänzt hatte. Auch wenn es dieses Mal nicht zu einer neuen Allzeit-Bestmarke reichte, untermauerte Ledecky dennoch ihre Dominanz über die 800m (8:12,66) und 1500m Freistil (15:25,62). Letzteres stellt die fünftschnellste je geschwommene Zeit dar. Lediglich über die 400m Freistil musste sich der Langstrecken-Star in einem packenden Zweikampf wieder einmal Summer McIntosh (3:58,91) um 11 Hundertstel geschlagen geben, die auch über die 200m Freistil (1:54,36) einen weiteren Sieg feierte. 

Für weitere Weltjahresbestzeiten sorgten zudem Gretchen Walsh über die 50m Schmetterling (25,08), sowie Regan Smith über die 100m Rücken (57,49) und Isabel Stadden über die 200m Rücken (2:04,37). 

In vielversprechender Form präsentierte sich auch Topstar Léon Marchand, der wie bei den letzten Olympischen Spielen in Paris das Gold-Quartett über die 200m Lagen (1:57,28), 400m Lagen (4:09,33), 200m Brust (2:09,04) und 200m Schmetterling (1:53,08) perfekt machte. 

 

Bild: Arena

Freiwasser-Weltcup: Silber für Isabel Gose im Knockout-Sprint

Auch bei der dritten Station des Freiwasser-Weltcups in Golfo Aranci durfte sich das deutsche Team über eine Medaille freuen. Für diese sorgte Isabel Gose im Knockout-Sprint – und auch Lea Boy und Oliver Klemet schwammen jeweils dicht an die Podestplätze heran. 

Beim Knockout Sprint werden die Medaillenränge über drei Runden hinweg ermittelt. Erst werden 1500m geschwommen, dann 1000m und zum krönenden Abschluss ein 500m Rennen. Das Ganze folgt einem Eliminierungsprinzip: Nach jeder Runde scheiden die langsamsten Schwimmer*innen aus. 

Isabel Gose meisterte alle drei Distanzen mit Bravour und musste sich in der Entscheidung um Gold lediglich Moesha Johnson geschlagen geben, die ihre eindrucksvolle Siegesserie im Freiwasser somit weiter fortsetzt. Den Bronzerang sicherte sich dahinter die Spanierin Paula Otero Fernandez. Als Vierte verpasste Lea Boy, wie schon gestern über die 10km, nur knapp die Podestplätze, kann aber dennoch voller Zuversicht auf das anstehende Weltcup-Finale blicken. 

Auch Oliver Klemet landete auf einem starken vierten Platz. Hier ging der Sieg an den Ungarn David Betlehem, vor Paulo Strehlke Delgado, der letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin Silber über die 1500m Freistil gewann, international aber für Mexiko startet. Das Podium komplettierte Gregorio Paltrinieri aus Italien. 

Paltrinieri führte zuvor bereits das italienische Quartett zu Gold über die 4x1,5km Mixedstaffel. Ein deutsches Team war hier nicht am Start. 

Das große Weltcup-Finale findet dann Ende Juni im portugiesischen Setubal statt. 

 

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Bild: Tino Henschel

Freiwasser-Weltcup: Lea Boy verpasst Podest nur knapp | Auch Klemet unter Top 10

Bei der dritten Station des Freiwasser-Weltcups in Golfo Aranci gab es für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer im 10km Rennen zwar keine Podestplätze zu feiern – aber insbesondere Lea Boy sammelte wichtige Punkte für den Gesamtweltcup. 

Nicht zu schlagen war wieder einmal Moesha Johnson. Die in Magdeburg trainierende Australierin bleibt in dieser Weltcup-Saison weiterhin ungeschlagen und feierte in 1:54:12,10 Stunden einen souveränen Sieg - mit mehr als einer halben Minute Vorsprung. Den Silberrang sicherte sich die Spanierin Angela Martinez-Guillen (1:54,37,20), gefolgt von Caroline Jouisse (1:54:38,60) aus Frankreich. Beide setzten sich im Zielsprint knapp gegen Lea Boy durch, die somit starke Vierte wurde und in der Gesamtwertung auf Rang Drei kletterte - beste Aussichten auf eine Topplatzierung beim großen Weltcup-Finale Ende Juni in Setubal (Portugal). 

Isabel Gose schied hingegen vorzeitig aus dem Rennen aus. Die frischgebackene vierfache Deutsche Meisterin hatte zuletzt mit Schulterproblemen zu kämpfen. Dennoch zeigte Gose ein starkes Rennen und war lange Zeit in der Spitzengruppe ganz vorne mit dabei. 

Bei den Männern durfte sich Oliver Klemet über eine weitere Top 10 Platzierung freuen. In 1:49:20,70 Stunden beendete der Vizeolympiasieger von Paris das Rennen aus Rang Zehn. Zwischenzeitlich hatte Klemet die Führungsarbeit übernommen, musste diesem hohen Tempo am Ende jedoch Tribut zollen. Zum Sieg schwamm der Franzose Sacha Velly in 1:49:07,50 Stunden, knapp vor seinem Landsmann Marc-Antone Olivier (1:49:07,80) und dem Italiener Andrea Filadelli (1:49:08,30). Letztere Zwei stehen nun geteilt an der Spitze des Gesamtweltcups. 

Morgen steht zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Italien dann noch der Knockout Sprint auf dem Programm – erneut mit Medaillenchancen für das deutsche Team. 

 

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Freiwasser-Weltcup ohne Florian Wellbrock

An diesem Wochenende (1. & 2. Mai) geht der Freiwasser-Weltcup im italienischen Golfo Aranci in die dritte Runde. Mit dabei sind erneut auch einige deutsche Freiwasser-Asse – mit Ausnahme von Florian Wellbrock, der kurzfristig auf einen Start verzichtet. 

Der vierfache Weltmeister des vergangenen Jahres hatte schon in der letzten Woche beim Weltcup auf Ibiza mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen und verpasste so eine vordere Platzierung. Wellbrock hatte zuletzt vermehrt Trainingsausfällen hinnehmen müssen, die nun zu den Veränderungen in seiner Saisonplanung führten. Anstatt den Blick auf den Gesamtweltcup zu richten, gilt es nun, den Trainingsausfall nachzuholen, um sich optimal auf die Europameisterschaften in Paris vorzubereiten. 

Aber auch ohne Florian Wellbrock schickt das deutsche Team einige Hoffnungsträger in Golfo Aranci an den Start, wo neben den olympischen zehn Kilometern auch der Knockout-Sprint sowie eine Mixedstaffel auf dem Programm stehen. Lea Boy konnte bei den letzten beiden Weltcups mit je einem Podestplatz glänzen und steht als Vierte aktuell besonders aussichtsreich im Rennen um den Gesamtweltcup der Damen. Auch Oliver Klemet startet bereits bei seinem dritten Weltcup in diesem Jahr – kann aber nach seinem Rennabbruch auf Ibiza nicht mehr vorne in der Gesamtwertung mitmischen. Ihre Freiwasser-Premiere in dieser Saison feiert hingegen Isabel Gose, die in der vergangenen Woche bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin mit vier Goldmedaillen begeisterte. Frisch aus dem Becken reist auch Leonie Märtens nach Italien, um dort ab morgen das deutsche Team zu verstärken. 

 

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Startlisten und Ergebnisse Freiwasser-Weltcup Golfo Aranci 

9,2s! Cameron McEvoy sprintet 25m-Weltrekord | inkl. Video

Einmal mehr stellt Cameron McEvoy seinen Status als schnellster Schwimmer der Welt unter Beweis. Nachdem er im zurückliegenden Monat den Weltrekord über die 50m Freistil auf 20,88 Sekunden drückte, legte der 31-Jährige nun nochmal über die 25m nach.

Bei den australischen Masters (!)-Meisterschaften in Brisbane zauberte der Spitzensprinter am Donnerstag die schnellste jemals über die 25m Freistil verzeichnete Zeit ins Becken. In 9,26 Sekunden drückte er den inoffiziellen Weltrekord auf dieser nicht zum normalen Wettkampfprogramm zählenden Distanz um eine satte Zehntelsekunde nach unten. 

Im Herbst des vergangenen Jahres hatte McEvoy bei den australische Kurzbahnmeisterschaften in 9,36 Sekunden die die bisherige 25m-Bestmarke aufgestellt.

Hier könnt ihr euch ein Video des Rennens anschauen:

 Bild: Archiv

Ledecky, Walsh, Marchand & Co.: Topstars legen Formtest in Fort Lauderdale ein

Vom 29. April bis zum 2. Mai steht Fort Lauderdale ganz im Zeichen des Schwimmsports. Bei den Fort Lauderdale Open (USA) versammelt sich ein stargespicktes Aufgebot zur Standortbestimmung, wobei das Teilnehmerfeld sich sehen lassen kann.

Vor heimischem Publikum ist vor allem das US-Team prominent vertreten. Besondere Aufmerksamkeit werden dabei Katie Ledecky und Gretchen Walsh auf sich ziehen, die bei der Auflage im Vorjahr Weltrekorde über 800m Freistil bzw. 100m Schmetterling aufstellten und in diesem Jahr erneut auf ihren Paradedisziplinen gemeldet sind. Weitere namhafte Athletinnen im Starterfeld sind Regan Smith, Kate Douglass und Simone Manuel, allesamt Olympiasiegerinnen in den vergangenen Jahren.

Für Highlights könnte auch die Kanadierin Summer McIntosh sorgen. Die dreifache Goldmedaillengewinnerin von Paris geht über 200m und 400m Freistil als Favoritin ins Becken und startet zudem über die für sie eher ungewohnte 200m-Brust-Distanz.

Auch bei den Herren werden spannende Rennen zu erwarten sein. Neben US-Stars wie Bobby Finke, Caeleb Dressel und Luke Hobson werden Josh Liendo (Kanada) und Hubert Kós (Ungarn) für internationalen Glanz sorgen. Besonderes Augenmerk gilt zudem Frankreichs Superstar Léon Marchand, der auf genau jenen vier Strecken an den Start geht, auf denen er in Paris Gold gewann: 200m Schmetterling, 200m Brust sowie 200m und 400m Lagen.

JEM 2026: Diese Normzeiten wurden unterboten (Endstand)

Zwei Wochen lang hatten die nationalen Nachwuchstalente die Chance, sich für einen Platz im deutschen Team für die Europameisterschaften der Junior*innen zu empfehlen.

Insgesamt gelang es 10 Schwimmerinnen und 13 Schwimmern, die geforderten Normzeiten für die Heim-Titelkämpfe in München (7. bis 12. Juli) zu erfüllen. Besonders vielseitig präsentierten sich Linda Roth und Mitja Bauer, die jeweils über fünf Einzelstrecken die Qualizeiten knackten. 

Bei der letzten Auflage der JEM in Šamorín hatte das deutsche Team im vergangenen Jahr mit zehn Medaillen geglänzt, darunter einmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze. So sprang in der Endabrechnung Platz 10 im Medaillenspiegel heraus. 

Auch für die Europameisterschaften der Junior*innen wird das deutsche Team bereits in dieser Woche offiziell vom Deutschen Schwimm-Verband bestimmt. 

 

Diese JEM-Normen wurden im Qualifikationszeitraum unterboten:

Damen Jahrgang 2008

Damen Jahrgang 2009/10

Strecke

Männer (2008-2010) 

25,50

25,80

Leonie Mau (25,67)

Lara Vandenhirtz (25,70)

50m Freistil

23,00

Larus Thiel (22,52)

55,60

Linda Roth (54,30)

56,20

100m Freistil

50,50

Georg-Alexander Kloss (50,01)

Mitja Bauer (50,27)

Nils Nolte (50,34)

2:00,60

Linda Roth (1:59,02)

2:02,27

Juliana Buttler (2:00,77)

Zarina Selimovic (2:01,32)

200m Freistil

1:50,90

Nils Nolte (1:48,03)

Rudolf Bordas (1:50,31)

4:15,00

4:16,50

Juliana Buttler (4:11,45)

Zarina Selimovic (4:15,98)

400m Freistil

3:54,00

Nils Nolte (3:52,63)

Rudolf Bordas (3:53,59)

Simon Brugger (3:54,00)

8:41,80

Linda Roth (8:38,23)

8:51,90

Juliana Buttler (8:44,85)

800m Freistil

8:07,00

16:45,80

16:58.00

1500m Freistil

15:33,00

Mattheo Straßburger (15:32,52)

27,10

Yara Fay Riefstahl (26,68)

27,30

Lara Vandenhirtz (26,81)

Luisa Marie Herrmann (26,92)

50m Schmetterling

24,40

Larus Thiel (24,08)

Georg-Alexander Kloss (24,39)

1:00,00

Yara Fay Riefstahl (58,23)

1:00,73

100m Schmetterling

54,20

2:13,20

Yara Fay Riefstahl (2:12,42)

2:13,60

Alina Baievych (2:12,58)

200m Schmetterling

2:01,50

28,80

29,00

50m Rücken

25,80

Mitja Bauer (25,47)
Fabian Mager (25,78)

1:02,00

1:02,80

100m Rücken

56,10

Mitja Bauer (54,61)

Fabian Mager (56,08)

2:13,30

2:14,70

Mira Helget (2:12,86)

Laura Sophie Kohlmann (2:14,67)

200m Rücken

2:02,40

Mitja Bauer (1:59,34)

31,70

31,90

50m Brust

28,30

Louis Hoffmann (27,97)

1:09,40

1:10,20

100m Brust

1:03,00

Louis Hoffmann (1:00,74)

Lius Pepe Baumeister (1:02,80)

Seungmin Oh (1:02,91)

2:29,00

2:31,40

200m Brust

2:17,00

Louis Hoffmann (2:14,41)

Hugo Engelien (2:16,45)

2:16,50

Linda Roth (2:12,47)

2:18,00

Laura Sophie Kohlmann (2:15,55)

Mira Helget (2:17,71)

200m Lagen

2:04,20

Mitja Bauer (2:03,01)

4:49,50

Linda Roth (4:43,20)

 

4:53,50

Laura Sophie Kohlmann (4:45,79)

Mira Helget (4:47,46)

400m Lagen

4:27,10

Jannes Schmidt (4:26,69)

Sollten wir Normerfüllungen übersehen haben, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis. 

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

Bild: Tino Henschel / JEM 2026

Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden unterboten (Endstand)

Mit den Deutschen Meisterschaften in Berlin ging am gestrigen Tag auch der Qualifikationszeitraum für die Schwimm-Europameisterschaften 2026 zu Ende. Für die Titelkämpfe in Paris (10. bis 16.August) konnte sich ein namenhaftes und großes deutsches Team empfehlen. 

Insgesamt gelang es 25 Männern und 16 Frauen die geforderten Normzeiten zu unterbieten. Die deutschen Männer dürften bei der EM dabei auf allen Einzelstrecken vertreten sein – über acht Strecken konnten sogar alle vier möglichen Startplätze vergeben werden. Bei den Damen blieben lediglich die 50m und 100m Rücken sowie 200m Schmetterling ohne Normerfüllungen. Ein Luxusproblem gibt es dafür über die 100m und 200m Freistil, wo es jeweils mehr Normerfüllerinnen als mögliche Startplätze gibt. 

Auch alle deutschen Staffeln konnten sich in der Addition der Einzelzeiten für einen Start bei den Europameisterschaften qualifizieren. 

Die letzte Chance auf ein EM-Ticket nutzte zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften Mathis Schönung, der über die 200m Brust die U23-Norm unterbieten konnte. Weitere Strecken für ihr EM-Programm sammelten zudem Anna Elendt, Lucas Matzerath, Cornelius Jahn und Cedric Büssing

Besonders stark präsentierten sich in den letzten Wochen aus einige Nachwuchstalente, auf die in diesem Sommer sogar ein Doppelstart bei der EM und JEM warten könnte. Das betrifft Linda Roth, Mitja Bauer, Yara Fay Riefstahl und Juliana Buttler

Die finalen Nominierungsentscheidungen werden noch in dieser Woche vom Deutschen Schwimm-Verband getroffen. 

 

Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden im Qualifikationszeitraum unterboten: 

Frauen

Strecke

Männer

25,00

Angelina Köhler (24,81)

Julianna Dora Bocska (25,04)*

Nina Holt (25,06)*

Nina Jazy (25,15)*

50m Freistil

22,10

Martin Wrede (22,18)*

54,60

Linda Roth (54,30)

Nina Holt (54,38)

Nicole Maier (54,47)

Julianna Dora Bocska (54,57)

Nina Jazy (54,97)*

100m Freistil

48,90

Kaii Winkler (48,16)

Josha Salchow (48,49)

Timo Sorgius (49,08)*

1:59,60

Isabel Gose (1:57,69)

Nicole Maier (1:57,85)

Nina Holt (1:58,11)

Maya Tobehn (1:58,69)

Linda Roth (1:59,02)

Maya Werner (1:59,15)

200m Freistil

1:47,20

Lukas Märtens (1:45,67)

Timo Sorgius (1:46,17)

Jarno Bäschnitt (1:46,50)

Oliver Klemet (1:46,79)

4:08,40

Isabel Gose (4:02,92)

Maya Werner (4:06,18)

Juliana Buttler (4:11,45)*

Leonie Märtens (4:11,79)*

400m Freistil

3:46,60

Lukas Märtens

Oliver Klemet (3:43,14)

Johannes Liebmann (3:44,59)

Sven Schwarz (3:46,52)

8:32,20

Isabel Gose (8:24,18)

Maya Werner (8:31,08)

800m Freistil

7:48,90

Sven Schwarz

Lukas Märtens

Johannes Liebmann (7:37,94)

Oliver Klemet (7:45,66)

16:17,30

Isabel Gose (15:55,04)

Maya Werner (16:16,30)

Leonie Märtens (16:23,57)*

1500m Freistil

15:04,70

Sven Schwarz

Johannes Liebmann (14:39,67)

Oliver Klemet (14:41,71)

26,25

Angelina Köhler

50m Schmetterling

23,45

Luca Armbruster (23,29)

Ole Eidam (23,41)

Josha Salchow (23,42)

58,60

Angelina Köhler (56,35)

Yara Fay Riefstahl (58,23)

100m Schmetterling

52,00

Luca Armbruster (51,60)

Kaii Winkler (51,73)

Björn Kammann (51,78)

Josha Salchow (51,89)

2:11,00

200m Schmetterling

1:57,00

Björn Kammann (1:56,66)

28,25

50m Rücken

25,15

Vincent Passek (24,63)

Ole Braunschweig (24,70)

Fritz Dietz (25,17)*

Cornelius Jahn (25,29)*

1:00,40

100m Rücken

54,40

Cornelius Jahn (53,97)

Vincent Passek (54,31)

Timo Sorgius (54,54)*

Mitja Bauer (54,61)*

2:11,80

Lise Seidel (2:12,29)*

Maya Werner (2:12,77)*

200m Rücken

1:58,10

Lukas Märtens (1:55,87)

Cornelius Jahn (1:56,63)

Cedric Büssing (1:58,86)*

31,00

Anna Elendt (30,54)

50m Brust

27,35

Melvin Imoudu (26,57)

Malte Gräfe (27,19)

Lucas Matzerath (27,30)

Subäjr Biltaev (27,54)

1:06,80

Anna Elendt

100m Brust

59,70

Melvin Imoudu (59,33)

2:26,10

Anna Elendt (2:24,77)

Lena Ludwig (2:26,58)*

200m Brust

2:10,90

Lucas Matzerath (2:10,64)

Mathis Schönung (2:11,77)*

2:12,80

Noelle Benkler (2:12,19)

Linda Roth (2:12,47)

200m Lagen

2:00,60

Jeremias Pock (1:59,37)

Cedric Büssing (1:59,74)

Finn Hammer (2:00,44)

Timo Sorgius (2:00,66)*

4:43,50

Linda Roth (4:43,20)

Noelle Benkler (4:43,38)

400m Lagen

4:15,60

Cedric Büssing (4:13,56)

Fett gedruckt - zuvor bereits qualifiziert | * U23-Norm unterboten

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

Bild: Tino Henschel

15x DM-Gold! Perfekte Bilanz für Elendt, Gose und Köhler in Berlin

Zum letzten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin fischten die Damen erneut einige EM und JEM-Normen aus dem Wasser zudem machten Anna Elendt, Isabel Gose und Angelina Köhler ihre goldene Bilanz in Berlin perfekt.
 
In 2:24,77 Minuten schwamm Anna Elendt im Finale der 200m Brust ganze 1,33 Sekunden schneller als die geforderte Normzeit für die Pariser Europameisterschaft. Zusätzlich krönte sie sich vor Lena Ludwig (2:27,27) und Leni Wendrich (2:30,73) zum dritten Mal zur Deutschen Meisterin 2026 und feierte ihren insgesamt 15. DM-Titel. 

Auch über die 200m Rücken gab es eine Norm-Knackerin. Mira Helget schwamm mit 2:12,86 Minuten ganze 1,84 Sekunden unter die Qualifikationszeit der Junioren-EM und zu ihrer ersten Goldmedaillen bei Deutschen Meisterschaften überhaupt. Silber und Bronze gingen jeweils an Noelle Benkler (2:13,92) und Laura Sophie Kohlmann (2:14,67).

In den weiteren Entscheidungen des Tages, siegte Angelina Köhler in 25,61 Sekunden über die 50m Schmetterling, was ihr ebenfalls Titel Nummer drei in dieser Woche und den 15. Mesitertitel insgesamt einbrachte. Das Podium komplettierten hier Maya Tobehn (26,67) und Yara Fay Riefstahl (26,70), die beide auch schon gemeinsam mit Köhler über die doppelte Strecke auf dem Treppchen standen. 

Zum krönenden Abschluss der nationalen Titelkämpfe schwamm auch Isabel Gose über die 800m Freistil zu Gold. Mit ihrer Siegeszeit von 8:24,18 Minuten schlug die Vizeweltmeisterin von 2024 fast 14 Sekunden vor der Zweitplatzierten Linda Roth (8:38,23) an. Bronze gab es für Fabienne Wenske (8:45,17). Mit vier Goldmedaillen ist Isabel Gose die erfolgreichste Athletin dieser DM und zog dank dieser starken Titelausbeute mit Elendt und Köhler gleich.

Die deutschen Männer krönten zum Abschluss der DM die Qualifikation für die Europameisterschaften mit der Normerfüllungen auf allen Einzelstrecken. Mehr dazu gibt es hier: Cornelius Jahn glänzt mit Norm-Triple | Alle Männerstrecken bei der EM besetzt

 

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 Bild: Tino Henschel

Cornelius Jahn glänzt mit Norm-Triple | Alle Männerstrecken bei der EM besetzt

Die Deutschen Meisterschaften 2026 sind Geschichte! Zum Abschluss der Titelkämpfe, die in diesem Jahr vor allem auch im Zeichen der Qualifikation für die Europameisterschaften in Paris standen, machte Cornelius Jahn über die Rückenstrecken das Norm-Triple perfekt. 

Nach Gold über die 100m Rücken war Jahn auch über die 200m Rücken nicht zu schlagen und sammelte damit seine insgesamt dritte Medaille bei der diesjährigen DM. In 1:56,63 Minuten knackte der frischgebackene Deutsche Meister zudem auch souverän die geforderte Normzeit für die EM. Auch der Zweitplatzierte Cedric Büssing konnte seinem EM-Programm in 1:58,86 Minuten eine weitere Strecke hinzufügen. Zur Bronzemedaille schwamm Timo Sorgius, der in 1:59,90 Minuten ebenfalls unter der Schallmauer von zwei Minuten blieb. 

Jubeln konnte auch heute wieder Lucas Matzerath, der über die 200m Brust seinen Titel verteidigte und sich sein zweites EM-Ticket schnappte. Ein klarer Aufwärtstrend, nachdem Matzerath die Normzeit über die 100m Brust noch verpasst hatte. Damit konnten sich die deutschen Männer auf allen Einzelstrecken für die Europameisterschaften qualifizieren – eine extrem starke Ausbeute! Die letzte Chance auf einen Platz im EM-Team wusste im selben Rennen auch Matthis Schönung zu nutzen, der in 2:11,77 Minuten zu Silber und unter die U23-Norm schwamm. Das Podium komplettierte der Deutsche Kurzbahnmeister Kenneth Bock (2:12,03). 

Auch Luca Armbruster konnte seine Titelkämpfe zum Abschluss noch mit einer Goldmedaille veredeln. Über die 50m Schmetterling sprintete der Deutsche Rekordhalter wie schon im Vorjahr souverän zum Sieg und blieb in 23,13 Sekunden zum wiederholten Male unter der geforderten EM-Norm. Neben Armbruster sind auch Ole Eidam und Josha Salchow nun offiziell für einen EM-Start über diese Strecke qualifiziert. Die Medaillen gingen jedoch in andere Hände: In 23,56 Sekunden schmetterten Maurice Grabowski und Victor Sanin gemeinsam auf den Silberrang. 

Über die 1500m Freistil heißt der Deutsche Meister das erste Mal seit zehn Jahren nicht Florian Wellbrock. Zum Nachfolger des Seriensiegers kürte sich erwartungsgemäß Vizeweltmeister Sven Schwarz, der nach der krankheitsbedingten Abmeldung von Johannes Liebmann ein einsames Rennen alleine gegen die Uhr bestritt. In 14:42,32 Minuten bestätigte Schwarz seine sehr gute Leistung aus der Vorwoche und feierte sein zweites Gold in Berlin. Ihr jeweils erstes Edelmetall sicherten sich hingegen Paulo Strehlke Delgado (15:13,95) und Simon Reinke (15:17,40). 

Bei den Damen setzten Angelina Köhler, Anna Elendt und Isabel Gose allesamt zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften ihre beeindruckende Siegesserie fort und feierten jeweils ihren insgesamt 15. DM-Titel. Mehr dazu gibt es hier: 15x DM-Gold! Titelrekord für Elendt, Gose und Köhler 

 

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Bild: HD Media

Schwimm-DM 2026: Elendt & Köhler greifen nach drittem Gold

Mit insgesamt vierzehn Deutschen Meistertiteln führen Anna Elendt und Angelina Köhler gemeinsam mit Isabel Gose die nationale Titelsammlung an. Alle drei können ihre Titelausbeute am letzten Tag dieser DM noch ausbauen – dafür schwammen sich Elendt und Köhler bereits in den Vorläufen in eine vielversprechende Ausgangsposition. 

Über die 200m Brust schickt sich Weltmeisterin Anna Elendt auch in diesem Jahr an, das Brust-Triple in Berlin perfekt zu machen und setzte in 2:27,84 Minuten klar die Vorlaufsbestzeit. Um sich ihren dritten Einzelstartplatz für die EM in Paris zu sichern, muss Elendt im Finale die offene Norm von 2:26,10 Minuten unterbieten. Unter der U23-Normzeit konnte bereits vor einigen Wochen die Vizeweltmeisterin der Junior*innen Lena Ludwig bleiben, die in 2:30,34 Minuten als Zweite in die Medaillenentscheidung geht. 

Um hauchdünne elf Hundertstel schrammte Lucas Matzerath über die 200m Brust an der EM-Norm vorbei. Im Finale hat Matzerath am Abend dann sowohl die Chance, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen als auch sein zweites EM-Ticket einzutüten. Mit seiner Vorlaufsbestzeit von 2:11,01 Minuten erkämpfte er sich einen deutlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz um Mathis Schönung (2:14,29) und Kenneth Bock (2:14,39). Wie schon gestern über die 50m Brust (28,23) glänzte Taliso Engel wieder mit einem inoffiziellen Para-Weltrekord (2:21,91). Im Rekordrennen von Melvin Imoudu wurde der Paralympics Sieger im A-Finale starker Siebter. 

Für Angelina Köhler geht es über die 50m Schmetterling um ein mögliches drittes DM-Gold in diesem Jahr. In 25,91 Sekunden schmetterte die Deutsche Rekordhalterin klar zur Topzeit des Feldes und ein weiteres Mal unter die EM-Norm, für die sie aufgrund ihres vierten Platzes bei der WM bereits sicher gesetzt ist. Über ihre erste JEM-Norm durfte sich Luisa Marie Herrmann (27,28) freuen. 

Bei den Herren erwartet uns im Schmetterlingssprint ein packendes Rennen um die EM-Tickets. Während der Vorlaufschnellste Luca Armbruster in 23,37 Sekunden erneut die EM-Norm bestätigte und auf seinen ersten Meistertitel in dieser Woche hoffen darf, meldete Josha Salchow (23,96) seinen Finalstart ab und könnte im nationalen Ranking somit noch verdrängt werden, beispielsweise von Maurice Grabowski (23,75), Kaii Winkler (23,85) oder Björn Kammann (24,12). Die EM-Norm liegt bei 23,45 Sekunden – Salchow steht mit einer Zeit von 23,42 Sekunden aktuell auf Platz 3 im Ranking. Mit Larus Thiel (24,14) und Georg-Alexander Kloss (24,39) gab es zudem zwei weitere JEM-Normerfüllungen. 

Über die 200m Rücken setzten Timo Sorgius (2:01,14) und Mira Helget (2:16,43) die jeweils schnellsten Zeiten der Vorläufe ins Becken. Insbesondere bei den Männern dürfte der Blick von Sorgius, Cornelius Jahn (2:01,58) und Cedric Büssing (2:01,83) auch auf die U23-Norm für die Europameisterschaften gerichtet sein. Diese liegt bei 1:59,00 Minuten. 

Auch über die langen Freistilstrecken sind noch deutsche Meistertitel zu vergeben. In den langsameren Zeitläufen am Vormittag setzten sich Ben David Preuß (15:43,04) über die 1500m Freistil und Zarina Selimovic  (8:56,56) über die 800m Freistil an die Spitze des Klassements. Am Abend winkt dann in den Topläufen die vierte Goldchance für Isabel Gose, während bei den Männern Vizeweltmeister Sven Schwarz als großer Titelfavorit gilt. 

Den letzten Staffeltitel der diesjährigen Deutschen Meisterschaften sicherte sich die 4x100m Freistil Mixedstaffel der SG Essen in 3:31,69 Minuten, vor den Quartetten der SG Neuss (3:35,53) und der SG Frankfurt (3:35,88). 

Der letzte Finalabschnitt beginnt heute bereits um 17 Uhr. Acht Medaillenentscheidungen stehen dann zum Abschluss der nationalen Titelkämpfe auf dem Programm. 

 

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Bild: Tino Henschel

JEM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Nach DM-Tag 3)

Neben Silber über die 200m Schmetterling durfte sich Alina Baievych am dritten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin auch über die Normerfüllung für die JEM freuen. 

Ihre bereits zweite Norm für die Nachwuchstitelkämpfe in München machte Zarina Selimovic über die 200m Freistil perfekt. 

Insgesamt fünf erfüllte Normzeiten haben aktuell Linda Roth und Mitja Bauer in der Tasche, die beide auch bei den Europameisterschaften der "Großen" Teil des deutschen Teams sein dürften. Gleiches gilt auch für Yara Fay Riefstahl und Juliana Buttler, auf die ebenfalls ein vollgepackter Schwimmsommer auf der internationalen Schwimmbühne wartet. 

Auch für die JEM-Tickets bildet der heutige letzte Wettkampftag der nationalen Titelkämpfe in Berlin die finale Qualifikationsmöglichkeit. 

 

Diese JEM-Normen wurden bislang unterboten (Stand 25.04.26):

Damen Jahrgang 2008

Damen Jahrgang 2009/10

Strecke

Männer alle Jahrgänge

25,50

25,80

Leonie Mau (25,67)

Lara Vandenhirtz (25,70)

50m Freistil

23,00

Larus Thiel (22,52)

55,60

Linda Roth (54,30)

56,20

100m Freistil

50,50

Georg-Alexander Kloss (50,01)

Mitja Bauer (50,27)

Nils Nolte (50,34)

2:00,60

Linda Roth (1:59,02)

2:02,27

Juliana Buttler (2:00,77)

Zarina Selimovic (2:01,32)

200m Freistil

1:50,90

Nils Nolte (1:48,03)

Rudolf Bordas (1:50,31)

4:15,00

4:16,50

Juliana Buttler (4:11,45)

Zarina Selimovic (4:15,98)

400m Freistil

3:54,00

Nils Nolte (3:52,63)

Rudolf Bordas (3:53,59)

Simon Brugger (3:54,00)

8:41,80

8:51,90

Juliana Buttler (8:44,85)

800m Freistil

8:07,00

16:45,80

16:58.00

1500m Freistil

15:33,00

Mattheo Straßburger (15:32,52)

27,10

Yara Fay Riefstahl (26,68)

27,30

Lara Vandenhirtz (27,18)

50m Schmetterling

24,40

1:00,00

Yara Fay Riefstahl (58,23)

1:00,73

100m Schmetterling

54,20

2:13,20

Yara Fay Riefstahl (2:12,42)

Linda Roth (2:13,56)

2:13,60

Alina Baievych (2:12,58)

200m Schmetterling

2:01,50

28,80

29,00

50m Rücken

25,80

Mitja Bauer (25,47)

1:02,00

1:02,80

100m Rücken

56,10

Mitja Bauer (54,61)

Fabian Mager (56,08)

2:13,30

2:14,70

200m Rücken

2:02,40

Mitja Bauer (1:59,34)

31,70

31,90

50m Brust

28,30

Louis Hoffmann (27,97)

1:09,40

1:10,20

100m Brust

1:03,00

Louis Hoffmann (1:00,74)

Lius Pepe Baumeister (1:02,80)

Seungmin Oh (1:02,91)

2:29,00

2:31,40

200m Brust

2:17,00

Louis Hoffmann (2:16,32)

Hugo Engelien (2:16,45)

2:16,50

Linda Roth (2:12,47)

2:18,00

Laura Sophie Kohlmann (2:15,55)

Mira Helget (2:17,71)

200m Lagen

2:04,20

Mitja Bauer (2:03,01)

4:49,50

Linda Roth (4:43,20)

 

4:53,50

Laura Sophie Kohlmann (4:45,79)

Mira Helget (4:47,46)

400m Lagen

4:27,10

Jannes Schmidt (4:26,69)

Sollten wir Normerfüllungen übersehen haben, freuen wir uns über einen kurzen Hinweis. 

 Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

Bild: Tino Henschel

Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Nach DM-Tag 3)

Am vorletzten Tag des Qualifikationszeitraumes für die Europameisterschaften in Paris rutschten mit Lucas Matzerath, Malte Gräfe, Subäjr Biltaev, Jeremias Pock und Fritz Dietz fünf weitere Schwimmer ins deutsche EM-Team. 

Große Spannung wurde zudem über die 200m Freistil geboten, wo die Entscheidung um jeweils vier Einzelplätze sowie vier Staffelplätze im Vordergrund stand. Damit sind nun auch offiziell alle deutschen Staffeln für die Europameisterschaften qualifiziert. 

Mit jeweils vier möglichen Einzelstarts schicken sich Isabel Gose, Maya Werner, Lukas Märtens, Oliver Klemet und Timo Sorgius an, bei den Titelkämpfen in Paris besonders häufig ins Wettkampfbecken zu springen. 

 

Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden bislang unterboten (Stand 25.04.26): 

Frauen

Strecke

Männer

25,00

Angelina Köhler (24,81)

Julianna Dora Bocska (25,04)*

Nina Holt (25,06)*

Nina Jazy (25,15)*

50m Freistil

22,10

Martin Wrede (22,18)*

54,60

Linda Roth (54,30)

Nina Holt (54,38)

Nicole Maier (54,47)

Julianna Dora Bocska (54,57)

100m Freistil

48,90

Kaii Winkler (48,16)

Josha Salchow (48,49)

Timo Sorgius (49,08)*

1:59,60

Isabel Gose (1:57,69)

Nicole Maier (1:57,85)

Nina Holt (1:58,11)

Maya Tobehn (1:58,69)

200m Freistil

1:47,20

Lukas Märtens (1:45,67)

Timo Sorgius (1:46,17)

Jarno Bäschnitt (1:46,50)

Oliver Klemet (1:46,79)

4:08,40

Isabel Gose (4:02,92)

Maya Werner (4:06,18)

Juliana Buttler (4:11,45)*

Leonie Märtens (4:11,79)*

400m Freistil

3:46,60

Lukas Märtens

Oliver Klemet (3:43,14)

Johannes Liebmann (3:44,59)

Sven Schwarz (3:46,52)

8:32,20

Isabel Gose (8:24,69)

Maya Werner (8:31,08)

800m Freistil

7:48,90

Sven Schwarz

Lukas Märtens

Johannes Liebmann (7:37,94)

Oliver Klemet (7:45,66)

16:17,30

Isabel Gose (15:55,04)

Maya Werner (16:16,30)

Leonie Märtens (16:23,57)*

1500m Freistil

15:04,70

Sven Schwarz

Johannes Liebmann (14:39,67)

Oliver Klemet (14:41,71)

26,25

Angelina Köhler

50m Schmetterling

23,45

Luca Armbruster (23,29)

Ole Eidam (23,41)

Josha Salchow (23,42)

58,60

Angelina Köhler (56,35)

Yara Fay Riefstahl (58,23)

100m Schmetterling

52,00

Luca Armbruster (51,60)

Kaii Winkler (51,73)

Björn Kammann (51,78)

Josha Salchow (51,89)

2:11,00

200m Schmetterling

1:57,00

Björn Kammann (1:56,66)

28,25

50m Rücken

25,15

Vincent Passek (24,63)

Ole Braunschweig (24,70)

Fritz Dietz (25,17)*

Cornelius Jahn (25,29)*

1:00,40

100m Rücken

54,40

Cornelius Jahn (53,97)

Vincent Passek (54,31)

Timo Sorgius (54,54)*

Mitja Bauer (54,61)*

2:11,80

Lise Seidel (2:12,29)*

Maya Werner (2:12,77)*

200m Rücken

1:58,10

Lukas Märtens (1:55,87)

31,00

Anna Elendt (30,54)

50m Brust

27,35

Melvin Imoudu (26,57)

Malte Gräfe (27,19)

Lucas Matzerath (27,30)

Subäjr Biltaev (27,54)

1:06,80

Anna Elendt

100m Brust

59,70

Melvin Imoudu (59,33)

2:26,10

Lena Ludwig (2:26,58)*

200m Brust

2:10,90

2:12,80

Noelle Benkler (2:12,19)

Linda Roth (2:12,47)

200m Lagen

2:00,60

Jeremias Pock (1:59,37)

Cedric Büssing (1:59,74)

Finn Hammer (2:00,44)

Timo Sorgius (2:00,66)*

4:43,50

Linda Roth (4:43,20)

Noelle Benkler (4:43,38)

400m Lagen

4:15,60

Cedric Büssing (4:13,56)

Linda Roth

Nina Holt

Nicole Maier

Julianna Dora Bocska 

4x100m Freistil

Kaii Winkler

Josha Salchow

Timo Sorgius

Cornelius Jahn

Lise Seidel

Anna Elendt

Angelina Köhler

Linda Roth

4x100m Lagen

Cornelius Jahn

Melvin Imoudu

Luca Armbruster

Kaii Winkler

Isabel Gose

Nicole Maier

Maya Tobehn

Maya Werner

4x200m Freistil

Lukas Märtens

Timo Sorgius

Jarno Bäschnitt

Oliver Klemet

Fett gedruckt - sicher qualifiziert | * U23-Norm unterboten

 Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026

 

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Björn Kammann schmettert zur zweiten EM-Norm | Auch Matzerath reist nach Paris

Zweite DM-Medaillen mit zweiter EM-Norm - darüber durfte Björn Kammann heute am dritten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin jubeln. Über die 200m Schmetterling schnappte sich Kammann nach Bronze über die halbe Distanz nun souverän den Meistertitel und blieb 3,4 Zehntel unter der geforderten Normzeit für die Europameisterschaften in Paris. Silber schnappte sich Marc Sauer, der in 1:58,68 Minuten ebenfalls unter der Schallmauer von zwei Minuten blieb und Vorjahressieger Louis Schubert (2:00,15) auf den Bronzerang verwies. 

Für das bisherige Highlight bei den laufenden Titelkämpfen sorgte Melvin Imoudu, der über die 50m Brust mit einem neuen Deutschen Rekord (26,62) begeisterte. Mehr dazu gibt es hier: DEUTSCHER REKORD! Melvin Imoudu zündet Knaller bei DM

Im selben Rennen hatte aber auch Lucas Matzerath großen Grund zur Freude: In 27,30 Sekunden machte er seine EM-Qualifikation perfekt und landete auf dem Bronzerang. Zwischen die beiden Routiniers schob sich der Juniorenweltrekordhalter Malte Gräfe, der in 27,29 Sekunden wie schon im Vorlauf unter der EM-Norm blieb. 

Einen packenden Zweikampf gab es über die 200m Freistil zu sehen. In 1:46,17 Minuten setzte sich Timo Sorgius auf der letzten Bahn gegenüber Jarno Bäschnitt (1:46,50) durch. Beide dürfen diese Strecke bei den Europameisterschaften in Paris sowohl im Einzel als auch als Teil der 4x200m Staffel bestreiten – gemeinsam mit Lukas Märtens und Oliver Klemet. Das Podium komplettierte Christian Giefing (1:47,14), der als großes Nachwuchstalent in Österreich gilt und sich bereits über seine zweite DM-Medaille freuen durfte. 

Nachdem Jeremias Pock im Vorlauf über die 200m Lagen erstmals die Marke von zwei Minuten knackte, gelang dem alten wie neuen Deutschen Meister der selbe Streich noch einmal im Finale – auch wenn er in 1:59,65 Minuten ein paar Zehntel langsamer unterwegs war. Ebenfalls unter die Zwei-Minutenmarke schwamm Cedric Büssing (1:59,74) der ebenso wie der Drittplatzierte Finn Hammer (2:00,44) unter der geforderten EM-Norm in der offenen Klasse blieb.

Aber nicht nur über die 200m Lagen der Männer sind nach den heutigen Finals nun alle vier möglichen Startplätze für die EM in Paris gefüllt. Gleiches gelang auch den schnellsten Rückensprintern des Landes, wo es ebenfalls zu einem Hundertstelduell um Gold kam. Um gerade einmal vier Hundertstelsekunden machte Vincent Passek (24,85) seinem Berliner Trainingspartner Ole Braunschweig (24,89) die Titelverteidigung streitig. Braunschweig legte bei dieser DM ausschließlich den Fokus auf die 50m Rücken und kann dem weiteren Saisonverlauf nun mit einer Silbermedaille in der Tasche entgegenblicken. Auf den Bronzerang schwamm sich Fritz Dietz (25,20), der ebenso wie Cornelius Jahn (25,29) das deutsche Rückenquartett in Paris verstärken dürfte.  

Bei den Damen konnte Isabel Gose ihre beeindruckende Titelserie ausbauen. Zudem gab es eine packende Entscheidung um die Staffelplätze der 4x200m Freistil sowie zwei Titelpremieren. Mehr dazu gibt es hier: Schwimm-DM 2026: Isabel Gose feiert Titel-Hattrick in Berlin 

 

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Schwimm-DM 2026: Isabel Gose feiert Titel-Hattrick in Berlin

Dritter Tag, dritter Titel für Isabel Gose bei den Deutschen Meisterschaften: Mit einem Sieg über die 200m Freistil machte die Olympia-Medaillengewinnerin am Samstag ihren Titel-Hattrick in Berin perfekt.

Die 400 und 1500m Freistil hatte die Magdeburgerin in den zurückliegenden Tagen bereits für sich entschieden und stieg auch über die 200m als klare Favoritin auf den Block. Doch ein Selbstläufer war das heute nicht: In 1:57,69 Minuten schlug Gose nur 16 Hundertstel vor Nicole Maier (1:57,85) an. "Ich bin happy, nochmal Deutsche Meisterin zu sein und schon ein bisschen stolz", freute sich Gose nach dem spannenden Rennen.

Dahinter blieben auch Nina Holt (1:58,11), Maya Tobehn (1:58,73) und Maya Werner (1:59,15) unter der Normzeit zur Qualifikation für die Schwimm-EM. Kurios: Im Kampf um die Einzelstartplätze bei den Europameisterschaften hat Maya Werner damit zwar das Nachsehen gegenüber Gose, Maier, Holt und Tobehn. Da sie aber im Vorlauf bereits stark vorgelegt hatte und für die Staffel der Durchschnitt aus Vor- und Endlauf entscheidend ist, liegt Werner im Ranking für die 4x200m-Staffel bei den Europameisterschaften an dritter Stelle und darf damit auch weiter auf einen Staffeleinsatz hoffen. Da die Magdeburgerin zudem bereits über die 400 und 1500m Freistil qualifiziert ist, wird sie ohnehin Teil des EM-Teams sein. Es wird also spannend, wie die Verantwortlichen des Deutschen Schwimm-Verbandes die Staffel letztlich besetzen.

Für Isabel Gose war der heutige 200m-Sieg bereits der 14. Titel bei Deutschen Meisterschaften. Auch Anna Elendt zog am Samstag mit dieser Hausmarke gleich. Über die 50m Brust war die in den USA trainierende Weltmeisterin in 30,54 Sekunden eine Klasse für sich und hielt ihre Verfolgerinnen Lena Ludwig (31,45) und Klara Antok (32,01) klar hinter sich. Zudem schwamm Elendt damit auch unter die EM-Norm über die 50m Brust (31,00).

In starker Form präsentiert sich im Berlin weiterhin Linda Roth. Die Neu-Magdeburgerin schwamm über die 200m Lagen in 2:12,47 Minuten zum Sieg und machte damit nach ihrem 400m-Triumph das Lagendoppel in Berlin perfekt. Zudem blieb sie klar unter der Normzeit für die Schwimm-EM, die zuvor im Qualifikationszeitraum auch Noelle Benkler bereits unterboten hatte. Die Heidelbergerin sicherte sich heute in 2:13,14 Minuten die Silbermedaille vor Laura Sophie Kohlmann (2:15,45) von der SG Essen.

Ein Achtungszeichen setzte am Samstag auch die junge Chemnitzerin Yara Fay Riefstahl. Über die 200m Schmetterling schwamm die 17-Jährige in einem spannenden Finale zu ihrem ersten Deutschen Meistertitel bei den Erwachsenen. Nach 2:12,42 Minuten sicherte sie sich im Anschlag die Goldmedaille vor Alina Baievych (2:12,58). Beide blieben damit knapp über der U23-Norm zur Qualifikation für die Schwimm-EM in Paris. Komplettiert wurde das Podium von der Titelverteidigerin Leni von Bonin (2:14,04).

Packend eng ging es auch im Kampf um den Titel über die 50m Rücken zu. Die Lübeckerin Viktoria Hoffmann schnappte sich hier in 29,05 Sekunden mit nur sechs Hundertsteln Vorsprung die Goldmedaille vor Lina Kröger. Nur weitere zwei Hundertstel dahinter ging Bronze an die Neuköllnerin Klara Sophie Beierling.

Bei den Herren sorgte Melvin Imoudu mit einem Deuschen Rekord über die 50m Brust für das Highlight des Tages. Mehr dazu gibt es hier --> DEUTSCHER REKORD! Melvin Imoudu zündet Knaller bei DM

Und auch darüber hinaus, begeisterten die deustchen Männer mit zahlreichen weiteren EM-Normen: Schwimm-DM 2026: Björn Kammann schmettert zur zweiten EM-Norm | Auch Matzerath reist nach Paris

 

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DEUTSCHER REKORD! Melvin Imoudu zündet Knaller bei DM

Der erste Deutsche Rekord bei der Schwimm-DM 2026 ist gefallen! In 26,57 Sekunden verbesserte Melvin Imoudu über die 50m Brust die bisherige Rekordmarke um fünf Hundertstelsekunden.

Bereits im Vorlauf war der Titelverteidiger bis auf sechs Hunderstel an seinen eigenen Rekord herangeschwommen und legte nun im Finale das entsprechende Fünkchen drauf. Deutscher Rekord, zweites DM-Gold in dieser Woche und erneut unter der Normzeit für die Schwimm-EM – ein wahrlich erfolgreicher Tag für Deutschlands schnellsten Brustschwimmer. Auch die internationale Konkurrenz dürfte einen Blick auf Imoudu's Leistung werfen, der sich mit seinem Rekord nun an dritter Position in der Weltjahresbestenliste einreiht. 

Alles Weitere zu den heutigen Finals folgt in Kürze hier auf www.swimsportnews.de.

 

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