Schwimm-EM 2026: Europarekordhalter Liebmann und Vizeweltmeister Schwarz stehen im 800m Finale

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Es war das mit Spannung antizipierte innerdeutsche Triell um die zwei möglichen Finalplätze für das deutsche Team über die 800m Freistil der Männer. Denn Johannes Liebmann, Sven Schwarz und Oliver Klemet reisten allesamt als mögliche Medaillenkandidaten zu den Europameisterschaften nach Paris – angeführt von Liebmann, der im April mit einem neuen Europarekord für Aufsehen gesorgt hatte.
Vizeweltmeister Sven Schwarz musste in den Vorläufen vorlegen und setzte eine Zeit von 7:46,93 Minuten ins Becken. Danach hieß es abwarten, ob die Magdeburger Trainingspartner Liebmann und Klemet diese Zeit unterbieten würden. Johannes Liebmann zeigte im letzten Vorlauf ein sehr beherztes Rennen, lag langezeit sogar auf Europarekord-Kurs und zog in 7:41,87 Minuten mit der schnellsten Zeit des Feldes ins morgige Finale ein. Oliver Klemet begann das Rennen ebenfalls in einem hohen Tempo, konnte dies jedoch nicht über die zweite Rennhälfte hinweg aufrechterhalten und schlug schlussendlich nach 7:55,75 Minuten als Vierzehnter an. Somit werden die deutschen Farben in der Medaillenentscheidung von Liebmann und Schwarz vertreten. Schwarz landete im Gesamtklassement aller Vorläufe auf dem vierten Platz.
Auch die deutsche 4x100m Lagen Mixedstaffel schnappte sich das Finalticket und profitierte dabei stark von der Disqualifikation des italienischen Quartetts. Denn somit sicherten sich Ole Braunschweig (54,84), Lucas Matzerath (59,43), Yara Fay Riefstahl (59,45) und Linda Roth (53,80) in 3:47,52 Minuten den entscheidenden achten Platz. Am schnellsten unterwegs war in den Vorläufen das Team der Neutralen Athleten aus Russland (3:43,02). Im Finale könnte die deutsche Staffel womöglich mit einer komplett anderen Besetzung an den Start gehen, die dann auch gute Aussichten haben könnte, den Deutschen Rekord (3:44,13) anzugreifen.
Unter anderem könnte Angelina Köhler in die Staffel aufrutschen, die am Abend auch das Halbfinale über die 50m Schmetterling bestreiten wird. In 26,02 Sekunden schmetterte die Deutsche Rekordhalterin souverän als Siebte eine Runde weiter. Maya Tobehn (26,86 | 35.) und Yara Fay Riefstahl (26,96 | 37.) verpassten hingegen das Weiterkommen. Zur schnellsten Zeit der Vorläufe sprintete die amtierende Weltrekordhalterin Sarah Sjöström (25,40), nur ein Jahr nach der Geburt ihres ersten Kindes.
Aber auch über die anderen Vorläufe konnte das deutsche Team stets ein Ticket für die anstehenden Halbfinals lösen. Über die 100m Brust schwamm Weltmeisterin Anna Elendt in 1:06,74 Minuten ihre bislang schnellste Zeit in dieser Saison und reihte sich im Klassement auf Rang 6 ein. Die zweite deutsche Starterin Lena Ludwig wurde in 1:08,82 Minuten 21. Mit einem neuen EM-Rekord von 1:05,45 Minuten untermauerte die Britin Angharad Evans ihre Goldambitionen, aber auch Mona McSharry (1:05,97) blieb unter der Marke von 1:06 Minuten.
Einen Rekord gab es auch über die 200m Rücken der Männer zu bejubeln. In 1:54,87 Minuten begeisterte der französische Youngster Nathan Muratory mit einem neuen Juniorenweltrekord und der Vorlaufbestzeit. Auch der Deutsche Meister Cornelius Jahn wird in den Halbfinals am Abend zu sehen sein. Nachdem Jahn gestern Teil der deutschen Bronzestaffel war, zeigte er über seine Paradestrecke eine gute Zeit von 1:58,04 Minuten, die mit dem Halbfinalticket belohnt wurde. Cedric Büssing (2:01,94) schied hingegen auf Rang 35 aus.
Als Neunter ins Halbfinale schwamm Josha Salchow über die 100m Freistil und darf wie schon bei den Olympischen Spielen in Paris vor zwei Jahren auf einen Platz im Finale hoffen. In 48,35 Sekunden stellte der Deutsche Rekordhalter eine neue Saisonbestleistung auf. Nur eine Hundertstelsekunden fehlte zu einem möglichen deutschen Doppel-Halbfinale. Als Zwanzigster verpasste Kaii Winkler in 48,56 Sekunden das Ausschwimmen um den letzten Halbfinalplatz nur um einen Wimpernschlag. Eine ganz starke Vorstellung lieferte derweil David Popovici ab, der sich in schnellen 47,13 Sekunden deutlich an die Spitze des Klassements setzte.
In den Finals am Abend sind neben der deutschen Lagen-Mixedstaffel auch Isabel Gose, Maya Werner (beide 800m Freistil), Melvin Imoudu (100m Brust), Lise Seidel (200m Rücken) und Luca Armbruster (50m Schmetterling) in den Medaillenentscheidungen vertreten.
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Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 1

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Mit Staffelbronze über die 4x200m Freistil der Männer konnte das deutsche Team als eine von sechs Nationen am ersten Tag der Europameisterschaften Edelmetall im Pariser Schwimmbecken gewinnen.
Nach den ersten drei Entscheidungen ganz vorne im Medaillenspiegel steht das Team aus Großbritannien, das bisher bei jeder Siegerehrung vertreten war. So gab es neben den zwei Goldmedaillen in den Staffel auch eine Bronzemedaille durch Max Litchfield über die 400m Lagen.
|
Platz |
Nation |
Gold |
Silber |
Bronze |
Gesamt |
|
1 |
Großbritannien |
2 |
0 |
1 |
3 |
|
2 |
Neutrale Athleten B |
1 |
0 |
1 |
2 |
|
3 |
Frankreich |
0 |
1 |
0 |
1 |
|
3 |
Ungarn |
0 |
1 |
0 |
1 |
|
3 |
Italien |
0 |
1 |
0 |
1 |
|
6 |
Deutschland |
0 |
0 |
1 |
1 |
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Bild: European Aquatics
Pan Pacs 2026: Florian Wellbrock siegt auf Olympiastrecke

Nur wenige Tage nach seinem Gold-Triple bei den Freiwasserwettbewerben der Schwimm-EM in Paris stand Florian Wellbrock erneut ganz oben auf dem Podium – und das auf der Olympiastrecke von 2028.
Dem Jetlag und den Anstrengungen der Titelkämpfe in Paris zum Trotz, ging Wellbrock im Rahmen der Pan Pacific Championships in Long Beach (Kalifornien) über die olympischen 10km an den Start, um die Gegebenheiten für die Olympischen Spiele in zwei Jahren zu testen. Und das mit Bravour! Denn der frischgebackene Dreifach-Europameister zeigte erneut ein starkes Rennen, setzte sich frühzeitig mit ruhigen und kraftvollen Zügen an die Spitze des Feldes und schlug nach 1:49:51 Stunden als Pan Pacs Sieger an.
Sieben Sekunden hinter Wellbrock ging die Silbermedaille an Paulo Strehlke Delgado, der international zwar für Mexico startet, aber in München trainiert und in diesem Jahr Deutscher Vizemeister über die 1500m Freistil wurde. Das Podium komplettierte der Italiener Dario Verani.
Bei den Damen ging die Goldmedaille ebenfalls an die Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn. Die australische Vizeolympiasiegerin Moesha Johnson war ein weiteres Mal in dieser Saison nicht zu schlagen und feierte in 1:55:33 Stunden den Sieg. Dahinter machten Airi Ebina und Ichika Kajimoto das japanisches Doppelpodium perfekt. Mit Jeannette Spiwoks war auch im Damenrennen eine deutsche Starterin mit von der Partie, die jedoch den Sprung unter die Top Ten verpasste und in 2:06:56 Stunden 15. wurde.
Ab Mittwoch beginnen in Kalifornien dann die Beckenwettbewerbe bei den Pan Pacs, wo parallel zu den Europameisterschaften in Paris zahlreiche Topstars aus den USA, Kanada, Australien und Japan ihren internationalen Saisonhöhepunkt bestreiten.
Bild: World Aquatics
Bronze und Deutscher Rekord für Männerstaffel | Armbruster schmettert mit Rekord ins EM-Finale

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Mit einem Kracher zum Abschluss des ersten Wettkampftages der Europameisterschaften in Paris schwimmt die deutsche 4x200m-Freistilstaffel zu Bronze und damit zur ersten deutschen Medaille im Becken!
In 7:02,28 Minuten blieb das Quartett zudem unter dem Deutschen Rekord von 7:03,19 Minuten aus dem Jahr 2009, der noch in Zeiten der Hightech-Anzüge aufgestellt worden war. Mit Lukas Märtens (1:45,71), Timo Sorgius (1:45,63), dem couragiert aufschwimmenden Jarno Bäschnitt (1:45,10) und Cornelius Jahn (1:45,84) lieferte sich das deutsche Team über weite Strecken ein packendes Duell mit den favorisierten Briten um den EM-Titel. Am Ende setzten sich die Briten mit Matthews Richards, Jack McMillan, James Guy und Duncan Scott in 7:01,52 Minuten durch und durften über Gold jubeln. Im Anschlag mussten sich die Deutschen allerdings noch dem französischen Quartett geschlagen geben. Frankreich sicherte sich in 7:02,23 Minuten Silber - getragen von einer Weltklasseleistung von Superstar Leon Marchand. Der Franzose eröffnete das Rennen in beeindruckenden 1:43,76 Minuten und brachte sein Team (mit Pierre Largeron, Sauveur Cristofini, Roman Fuchs) damit früh in eine hervorragende Ausgangsposition
Die Damenstaffel glänzte ebenfalls mit einem neuen Deutschen Rekord, erlebte jedoch Hundertstelpech. Mehr dazu gibt es hier: Uralt-Rekord gebrochen! Damenstaffel verpasst EM-Medaillenglück nur um eine Hundertstel
Direkt zum Auftakt hatte bereits Luca Nik Armbruster das deutsche Team begeistert. Im ersten Halbfinallauf über 50m Schmetterling knackte der WM-Sechste seine eigene nationale Bestmarke. In 22,71 Sekunden blieb Armbruster deutlich unter seinem bisherigen Rekord von 22,84 Sekunden, den er bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr aufgestellt hatte. Damit zieht er als Fünftschnellster in das morgige Finale ein. Mit Blick auf seine Medaillenchancen gab sich der Schmetterlingsspezialist anschließend gelassen: „50er sind immer ein Glücksspiel, das ist das Coole daran.“ Klar ist, dass Armbruster im Kampf um die Medaillen definitiv ein Wörtchen wird mitreden wollen. Einen starken Eindruck hinterließ auch Egor Kornev (Neutrale Athleten). In 22,36 Sekunden stellte er einen neuen EM-Rekord auf und näherte sich damit sogar dem Weltrekord von 22,27 Sekunden.
Mit Finn Hammer und Cedric Büssing waren im Finale über 400m Lagen gleich zwei deutsche Athleten vertreten. Finn Hammer, der im Vorlauf seine Bestzeit um gleich fünf Sekunden steigern und als Zweiter in den Endlauf einziehen konnte, gelang es im Finale nicht ganz, an diese Leistung anzuknüpfen. In 4:14,31 Minuten blieb er knapp eine Sekunde über seiner Vorlaufzeit und belegte damit einen guten fünften Platz. Knapp vor ihm schlug Cedric Büssing an, der sich im Vergleich zum Vorlauf noch einmal steigern konnte. In 4:14,16 Minuten hatte er schließlich knapp die Hände vor seinem Teamkollegen an der Wand. Mit der Medaillenvergabe hatten die beiden Deutschen allerdings wenig zu tun: Auf den drittplatzierten Max Litchfield aus Großbritannien (4:11,58) fehlten ihnen am Ende knapp zweieinhalb Sekunden. Zum neuen Europameister krönte sich Ilia Borodin (neutrale Athleten), der in 4:08,17 Minuten zugleich einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte. Silber ging an den Italiener Alberto Razzetti, der nach 4:10,40 Minuten anschlug.
Nach einem starken Halbfinallauf über 100m Brust qualifizierte sich Melvin Imoudu in 59,13 Sekunden als Fünfter souverän für das Finale. An der Spitze blieben mit Adam Peaty (58,94), Jack Kelly (58,90) und Nicolo Martinenghi (58,67) gleich drei Athleten unter der Marke von 59 Sekunden. Für den Kampf um die Medaillen dürfte daher auch im Finale eine Zeit unterhalb dieser Marke erforderlich sein. Einen Wermutstropfen gab es dagegen für Lucas Matzerath: In 59,39 Sekunden verpasste er als Zehnter den Einzug ins Finale denkbar knapp um lediglich eine Zehntelsekunde.
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Bild: Tino Henschel
Uralt-Rekord gebrochen! Damenstaffel verpasst EM-Medaillenglück nur um eine Hundertstel

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Jubel und Tränen können manchmal kaum dichter beieinander liegen! Zum Auftakt der Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM in Paris fehlte der deutschen 4x200m Freistilstaffel bei den Damen nur ein Wimpernschlag zum ersten Edelmetall der Titelkämpfe – und das, obwohl das Quartett um Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier dabei den zwanzig Jahre alten Deutschen Rekord förmlich pulverisierten.
In 7:49,14 Minuten blieben die deutschen Damen satte 1,7 Sekunden unter der bisherigen Rekordmarke, die im Jahr 2006 sogar eine neue Weltrekordzeit bedeutet hatten. Trotz der beeindruckend schnellen Einzelzeiten von Tobehn (1:58,47), Roth (1:56,33), Holt (1:57,60) und Maier (1:56,74) schafften es drei andere Staffeln, sich vor den Deutschen die Podestplätze zu sichern. Während das britische Quartett um Freya Colbert, Abbie Wood, Leah Schlosshan und Freya Anderson das Rennen dominierten und in 7:45,93 Minuten mit EM-Rekord zu Gold schwammen, entwickelte sich dahinter ein Dreikampf um die weiteren Podestplätze, der sich erst im Anschlag entschied. Schlussendlich waren die Silberstaffel aus Ungarn (7:49,09), das Bronzeteam der Neutralen Athletinnen (7:49,13) und die deutschen Damen nur fünf Hundertstel voneinander getrennt. Und nur eine Hundertstelsekunde entschied zwischen Bronze und dem undankbaren vierten Platz.
Trotz der knapp verpassten Medaille durfte das deutsche Team zum EM-Auftakt dennoch über Edelmetall jubeln, denn das Männerquartett schwamm in einem ebenso packenden Rennen zu Bronze – ebenfalls mit Deutschem Rekord! Und auch Luca Armbruster glänzte mit einer neuen nationalen Bestmarke. Mehr dazu gibt es hier: Bronze und Deutscher Rekord für Männerstaffel | Armbruster schmettert mit Rekord ins EM-Finale
Die nächste Medaillenchance für die deutschen Damen erwartet uns dann morgen im Finale über die 200m Rücken, für das sich Lise Seidel souverän als Fünfte qualifizieren konnte. In starken 2:09,43 Minuten machte Seidel nach dem WM-Finale bei ihrem internationalen Debüt im vergangenen Jahr erneut den Sprung in eine große Medaillenentscheidung perfekt – und das nach einer schwierigen Saison inklusive gesundheitlich bedingtem Verzicht auf die Deutschen Meisterschaften. Mit der Topzeit des Halbfinals sicherte sich die Britin Katie Shanahan (2:07,61) die Favoritenbahn Vier.
Bereits vor ihrem Auftritt mit der Staffel war Nina Holt im Halbfinale über die 100m Freistil gefordert und präsentierte sich auch hier in hervorragender Form – auch wenn es nicht für eines der eng umkämpften Finaltickets reichte. In 53,81 Sekunden blieb die Deutsche Meisterin erstmals in dieser Saison unter der Marke von 54 Sekunden, bestätigte ihre Bestzeit auf die Hundertstel genau und wurde gute Elfte. Für den Einzug in das Finale wäre eine Zeit von 53,62 Sekunden gefordert gewesen. Dort geht die amtierende Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Marrit Steenbergen als haushohe Favoritin ins Rennen. In 52,44 Sekunden war Steenbergen nochmals fast zwei Zehntel schneller als im Vorlauf und stellte einen weiteren EM-Rekord auf. Aber auch die italienische Sprinthoffnung Sara Curtis blieb in 52,93 Sekunden unterhalb der 53 Sekunden Marke.
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Sechs Finaltickets zum EM-Auftakt | Finn Hammer sorgt für Überraschung

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Die Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM in Paris haben begonnen – und das deutsche Team präsentierte sich direkt zum Auftakt in bestechender Form! So löste das Team in den Vorläufen des ersten Wettkampftages sechs von sechs möglichen Finaltickets und schwamm dabei mehrfach in Reichweite der Deutschen Rekorde.
Besonders hoffnungsvolle Medaillenambitionen weckten die 4x200m Freistilstaffel sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Das Herrenquartett um Lukas Märtens (1:45,84), Timo Sorgius (1:46,33), Jarno Bäschnitt (1:46,17) und Cornelius Jahn (1:46,49) glänzte in 7:04,83 Minuten sogar mit der Vorlaufbestzeit. Zur nationalen Bestmarke aus dem Jahr 2009 fehlten gerade einmal 1,64 Sekunden.
Eine vielversprechende Teamleistung zeigte auch die Damenstaffel, die mit der zweitschnellsten Zeit in die Medaillenentscheidung am Abend einzog. In 7:54,57 Minuten blieben Maya Tobehn (1:58,58), Linda Roth (1:57,62), Nina Holt (1:58,63) und Nicole Maier (1:59,74) nur vier Zehntel hinter dem Quartett der Neutralen Athletinnen aus Russland.
Im Finale könnte dann womöglich Isabel Gose die deutsche Staffel verstärken. Nur drei Tage nach ihrem EM-Triumph im Knockout Sprint war Gose im Vorlauf über die 800m Freistil gefordert und musste sich in 8:26,01 Minuten lediglich ihrer italienischen Dauerrivalin Simona Quadarella (8:23,17) geschlagen geben. Nach Bronze bei den Kurzbahn-Europameisterschaften wird auch Maya Werner erneut ein EM-Finale über die 800m Freistil bestreiten. In 8:32,79 Sekunden gelang Werner als Viertplatzierte der Sprung unter die Top 8.
Nicht nur in den Staffeln, sondern auch in den ersten Einzelentscheidungen am Abend wird das deutsche Team im Kampf um Edelmetall mit von der Partie sein – und das über die 400m Lagen sogar doppelt. Finn Hammer sorgte direkt beim ersten deutschen Start in Paris für eine faustdicke Überraschung, steigerte seine bisherige Bestzeit um satte fünf Sekunden und zog in 4:13,45 Minuten bei seinem EM-Debüt als Zweiter ins Finale ein. Dort wird auch Cedric Büssing zu sehen sein, der in 4:14,59 Minuten als Fünfter sein Finalticket löste. Und auch der Deutsche Rekord von Büssing (4:11,52) aus dem Olympia-Vorlauf vor zwei Jahren ist nicht allzu weit entfernt. Die Favoritenbahn Vier sicherte sich der WM-Dritte Ilia Borodin (4:13,10) für die neutralen Athleten.
Und auch in den Halbfinals werden die deutschen Farben am ersten Wettkmapftag zahlreich vertreten sein. Besonders stark präsentierte sich Lise Seidel über die 200m Rücken. In 2:10,02 Minuten machte die WM-Achte des vergangenen Jahres als Zweite den Sprung ins Halbfinale perfekt. Schneller war lediglich die Britin Katie Shanahan in 2:09,29 Minuten.
Über die 100m Brust stehen gleich zwei deutsche Hoffnungsträger in der Runde der Top 16. Als Fünfter zog der Titelverteidiger Melvin Imoudu (59,31) souverän ins Halbfinale ein, in dem als Zehnter auch Lucas Matzerath (59,59) schwimmen wird. Beide dürften gute Erinnerungen an Paris haben, wo sie gemeinsam im Olympiafinale standen. Mit einer starken Zeit glänzte auch Subjär Biltaev, der in 1:00,13 Minuten Achtzehnter wurde. Mathis Schönung (1:00,77) komplettierte als 30. das gute deutsche Mannschaftsergebnis. Für die schnellste Zeit der Vorläufe sorgte Weltrekordhalter Adam Ramsay-Peaty in 59,08 Sekunden.
Vier deutsche Schwimmer waren auch über die 50m Schmetterling am Start. Hier konnte Luca Armbruster das Ticket für die nächste Runde lösen. In 23,12 Sekunden schmetterte der Deutsche Rekordhalter als Zehnter ins Halbfinale. Ole Eidam (23,39) verpasste hingegen bei seinem einzigen Einzelstart dieser Titelkämpfe als 21. knapp das Weiterkommen. Ebenfalls mit dem Vorlauf-Aus zufrieden geben mussten sich Josha Salchow (23,62 | 30.) und Julian Koch (24,12 | 50.). Zur Topzeit des Feldes sprintete der amtierenden Weltmeister Maxime Grousset in beeindruckenden 22,49 Sekunden.
Ein ähnliches Bild zeigte sich über die 100m Freistil der Damen, wo Nina Holt (54,48) als Vierzehnte ins Halbfinale vorstoßen konnte. Linda Roth fehlten in 54,65 Sekunden gerade einmal zwei Hundertstelsekunden zum letzten Halbfinalplatz, der in einem Ausschwimmen entschieden wurde. Für Nicole Maier (54,94 | 23.) und Julianna Bocska (55,36 | 31.) reichte es ebenso nicht zum Weiterkommen. An der Spitze des Klassements wurde die frischgebackene Weltrekordhalterin Marrit Steenbergen eindrucksvoll ihrer Favoritenrolle gerecht und begeisterte in 52,62 Sekunden direkt mit einem Veranstaltungsrekord.
Ab 18:30 Uhr geht es am Abend dann in die ersten Medaillenentscheidungen bei den Beckenwettbewerben in Paris!
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Die Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM 2026 in Paris stehen an! Damit ihr das Geschehen an den sieben Wettkampftagen bestmöglich aus der Ferne verfolgen könnt, haben wir euch hier die wichtigsten Links zu den Titelkämpfen zusammengestellt:
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Bild: World Aquatics
Freiwasser-EM 2026: Deutschland auch im Medaillenspiegel siegreich

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Mit dem Staffelgold zum Abschluss der Freiwasser-EM in Paris, konnte das deutsche Team auch den Triumph im Medaillenspiegel perfekt machen. Insgesamt fünf Medaillen sammelten die deutschen Freiwasser-Asse bei den Titelkämpfen in der Seine.
Neben dem Staffeltriumph über die 4x1500m durch Julia Ackermann, Isabel Gose, Oliver Klemet und Florian Wellbrock – dem ersten EM-Titel für eine deutsche Freiwasserstaffel überhaupt – gab es auch drei Einzelsiege zu feiern. Florian Wellbrock kürte sich sowohl über die 5km als auch 10km zum Europameister und somit erneut zum erfolgreichsten Athleten der Titelkämpfe. Für das dritte Gold sorgte Isabel Gose im 3km Knockout Sprint, während Oliver Klemet mit Bronze über die 10km die starke deutsche Medaillenausbeute komplettierte.
Auf den Plätzen zwei und drei im Medaillenspiegel landeten die Teams aus Italien und Ungarn, die zwar jeweils mehr Medaillen insgesamt gewinnen konnten, aber weniger oft ganz oben auf dem Treppchen standen.
Bereits morgen geht es in Paris dann mit den Beckenwettbewerben weiter. Auch hier geht das deutsche Team mit einigen Medaillenambitionen an den Start.
Der finale Medaillenspiegel Freiwasser-EM 2026:
|
Platz |
Nation |
Gold |
Silber |
Bronze |
Gesamt |
|
1 |
Deutschland |
4 |
0 |
1 |
5 |
|
2 |
Italien |
2 |
1 |
4 |
7 |
|
3 |
Ungarn |
1 |
5 |
1 |
7 |
|
4 |
Frankreich |
0 |
1 |
1 |
2 |
Bild: European Aquatics
StaffelGOLD zum Abschluss der Freiwasser-EM!

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Auf den WM-Titel folgt nun auch die Goldmedaille bei den Europameisterschaften! Auch bei den Titelkämpfen in Paris war das deutsche Team in der 4x1500m Mixedstaffel im Freiwasser nicht zu schlagen und jubelte über EM-Gold.
In einem packenden Dreikampf um die Medaillen setzte sich das deutsche Quartett um Julia Ackermann, Isabel Gose, Oliver Klemet und Florian Wellbrock nach 1:03:39,3 Stunden gegenüber der Staffeln aus Italien (1:03:41,3) und Ungarn (1:03:42,4) durch und feierte so einen goldenen Abschluss der Freiwasser-Wettbewerbe in Paris.
Bei ihrer ersten Freiwasser-EM zeigte Startschwimmerin Ackermann einen starken Auftritt und hielt sich souverän in der Verfolgungsgruppe. Lediglich die Türkei hatte das Rennen mit einem Mann an erster Position begonnen und sich somit einen Vorsprung von etwa 30 Sekunden heraus schwimmen können. Den Rückstand auf die Türkei holte das Feld jedoch schnell ein – mit Isabel Gose an der Spitze, die von Beginn an die Führungsarbeit übernommen hatte. Nur Italien und Ungarn konnten dem hohen Tempo der frischgebackenen Europameisterin folgen. Zur Halbzeit des Rennens übergab Gose knapp als Zweite hinter dem italienischen Team auf Oliver Klemet, der sich leicht absetzen konnte und seinen Vorsprung über die 1500m hinweg auf satte acht Sekunden ausbauen konnte. In Führung liegend sprang Florian Wellbrock als Schlussschwimmer in die Seine. Seine Verfolger David Betlehem und Gregorio Paltrinieri schafften es jedoch, die Lücke zum deutschen Freiwasser-Star deutlich kleiner werden zu lassen. Auf den letzten 300m aktivierte Wellbrock dann aber nochmals alle Kraftreserven und machte mit einem starken Schlusssprint die Goldmedaille für die deutsche Staffel perfekt.
Florian Wellbrock beendet die Europameisterschaften in Paris somit mit herausragenden drei Goldmedaillen und somit erneut als erfolgreichster Athlet der Titelkämpfe. Aber auch die Goldmedaille von Isabel Gose im Knockout Sprint sowie die Bronzemedaille von Oliver Klemet zum Auftakt über die 10km stimmen hoffnungsvoll auf die anstehenden Beckenwettbewerbe in der kommenden Woche.
Alle wichtigen Links zum Thema:
• Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026
• Schwimm-EM 2026: Startlisten & Ergebnisse (Freiwasser)
• ZDF Livestream Schwimm-EM 2026 | Kostenfrei schauen
• Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel (Freiwasser)
Bild: World Aquatics
Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)

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Am Montag beginnen zum krönenden Abschluss der Schwimm-EM in Paris die Beckenwettbewerbe, mit insgesamt sieben vollgepackten Wettkampftagen. Nach einigen gesundheitsbedingten Abmeldungen, schickt das deutsche Team 36 Aktive an den Start. Mit Ausnahme der 50m Rücken bei den Damen werden die deutschen Farben somit über alle Strecken vertreten sein, inklusive aller neun Staffeln.
Die Vorläufe beginnen jeweils um 9:30Uhr, wo insbesondere auch die innerdeutschen Duelle im Fokus stehen dürften. Denn pro Nationen können maximal zwei Aktive in die nächste Runde vorstoßen. Die Finalentscheidungen finden dann abends stets ab 18:30Uhr statt – auch hier hoffentlich mit zahlreicher deutscher Beteiligung.
Wir haben euch hier eine Übersicht über alle deutschen Einzelstarts zusammengestellt!
Alle deutschen Einzelstarts bei der Schwimm-EM 2026 (Becken):
|
Montag, 10.08.2026 |
|
|
400m Lagen (m) |
Cedric Büssing Finn Hammer |
|
100m Freistil (w) |
Nina Holt Linda Roth Nicole Maier Julianna Bocska |
|
50m Schmetterling (m) |
Luca Armbruster Ole Eidam Josha Salchow Julian Koch |
|
200m Rücken (w) |
Lise Seidel |
|
100m Brust (m) |
Melvin Imoudu Lucas Matzerath Mathis Schönung Subäjr Biltaev |
|
800m Freistil (w) |
Isabel Gose Maya Werner |
|
Dienstag, 11.08.2026 |
|
|
50m Schmetterling (w) |
Angelina Köhler Yara Fay Riefstahl Maya Tobehn |
|
100m Freistil (m) |
Josha Salchow Kaii Winkler |
|
100m Brust (w) |
Anna Elendt Lena Ludwig |
|
200m Rücken (m) |
Cornelius Jahn Cedric Büsing |
|
800m Freistil (m) |
Johannes Liebmann Sven Schwarz Oliver Klemet |
|
Mittwoch, 12.08.2026 |
|
|
200m Freistil (w) |
Linda Roth Maya Tobehn Nicole Maier Nina Holt |
|
100m Schmetterling (m) |
Kaii Winkler Luca Armbruster Josha Salchow Björn Kammann |
|
50m Rücken (w) |
|
|
200m Brust (m) |
Lucas Matzerath Malte Gräfe Mathis Schönung |
|
400m Lagen (w) |
Noelle Benkler |
|
Donnerstag 13.08.2026 |
|
|
200m Freistil (m) |
Lukas Märtens Timo Sorgius Jarno Bäschnitt |
|
100m Schmetterling (w) |
Angelina Köhler Yara Fay Riefstahl |
|
50m Rücken (m) |
Ole Braunschweig Cornelius Jahn Fritz Dietz |
|
200m Brust (w) |
Anna Elendt Lena Ludwig |
|
1500m Freistil (w) |
Isabel Gose Maya Werner |
|
Freitag 14.08.2026 |
|
|
50m Freistil (w) |
Nina Jazy Julianna Bocska |
|
50m Brust (m) |
Melvin Imoudu Lucas Matzerath Malte Gräfe Subäjr Biltaev |
|
100m Rücken (w) |
Lise Seidel |
|
200m Schmetterling (m) |
Björn Kammann |
|
200m Lagen (w) |
Noelle Benkler Linda Roth |
|
1500m Freistil (m) |
Johannes Liebmann Sven Schwarz Oliver Klemet |
|
Samstag 15.08.2026 |
|
|
50m Freistil (m) |
Julian Koch |
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200m Schmetterling (w) |
Yara Fay Riefstahl |
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100m Rücken (m) |
Kaii Winkler Ole Braunschweig Cornelius Jahn |
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50m Brust (w) |
Anna Elendt Lena Ludwig |
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200m Lagen (m) |
Cedric Büssing Timo Sorgius |
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Sonntag 16.08.2026 |
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400m Freistil (w) |
Isabel Gose Maya Werner Linda Roth |
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400m Freistil (m) |
Lukas Märtens Oliver Klemet Johannes Liebmann Sven Schwarz |
Bild: Tino Henschel (Archiv)
Wellbrock, Liebmann und Klemet verpassen Medaille im Knockout Sprint

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo
Es sah so vielversprechend aus für das deutsche Team – und doch verpassten Florian Wellbrock, Johannes Liebmann und Oliver Klemet das Medaillenglück im Knockout Sprint bei der Freiwasser-EM in Paris. Alle drei hatten sich mit herausragenden Rennen für das Finale der Top Ten qualifiziert und blieben im entscheidenden 500m Rennen dann doch hinter den erhofften Medaillenrängen zurück.
Die ersten beiden Runden über die 1500m und 1000m hatten die drei deutschen Topstars jeweils dominiert: Johannes Liebmann triumphierte stets im ersten Lauf und setzte die schnellsten Zeiten in die Seine, während Florian Wellbrock den Vorlauf über die 1500m und Oliver Klemet das Halbfinale über die 1000m im zweiten Lauf für sich entschieden. Im Finale konnten sich die drei dann jedoch nicht wie gewohnt an die Spitze des Feldes setzen, hatten allesamt mit der Wende zu kämpfen und konnten somit nicht entscheidend in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Nach seinem sensationellen Doppelgold zum EM-Auftakt wurde Wellbrock Siebter, der Vize-Europameister bei den Junioren Johannes Liebmann Achter und Oliver Klemet wurde nach Bronze über die 10km nun Neunter. Auf die Podestplätze fehlten in einem engen Feld etwas mehr als zwei Sekunden.
Den EM-Titel sicherte sich der Ungar David Betlehem, der sich bei diesen Titelkämpfen bislang nur Doppeleuropameister Wellbrock geschlagen geben musste und nun über sein erstes Gold jubelte. Betlehem wählte auf der zweiten Rennhälfte einen Kurs abseits vom restlichen Feld und wurde für diese Taktik belohnt. Dahinter jubelten die Gastgeber über ein französisches Doppelpodium: Marc-Antoine Olivier und Logan Fontaine machten auf dem Silber- und Bronzerang den französischen Medaillenerfolg perfekt.
Zum krönenden Abschluss der Freiwasser-EM steht dann morgen noch die 4x1,5km Mixedstaffel auf dem Programm. Auch hier erwartet uns erneut ein spannender Kampf um die EM-Medaillen, bei dem auch das deutsche Team wieder mit von der Partie sein wird.
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Bild: World Aquatics
Europameisterin! Isabel Gose feiert Gold im Knockout Sprint

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Es ist das dritte Gold für das deutsche Team bei der Freiwasser-EM in Paris - und der erste große Einzeltitel im Freiwasser für Isabel Gose! Nach Staffelgold bei der WM im letzten Jahr, dominierte Gose nun im Knockout Sprint der Damen alle drei geschwommenen Runden und krönte sich somit eindrucksvoll zur Europameisterin.
Der Knockout Sprint setzt sich aus drei Runden zusammen, wobei sich die Streckenlänge von 1500m auf 1000m und schlussendlich 500m verkürzt. Nach jeder Runde scheiden die langsamsten Athletinnen aus, bis die Top 10 im abschließenden 500m Finale in die Medaillenentscheidung gehen.
Isabel Gose zeigte von Beginn an eine beeindruckende Vorstellung, entschied die erste Runde mit sechs Sekunden Vorsprung für sich und war auch über die 1000m nicht zu schlagen. Und auch im Finale setzte sich die mehrfache Europameisterin im Becken direkt an die Spitze des Feldes und ließ der Konkurrenz keine Chance, ihr den EM-Triumph streitig zu machen. Am Ende trennten Gose gut drei Sekunden von der Silbermedaillengewinnerin Bettina Fabian aus Ungarn, die bei der EM-Premiere im letzten Jahr Gold gewonnen hatte. Das Podium komplettierte die Italienerin Ginevra Taddeucci, die nach Doppelgold bei diesen Titelkämpfen ihrer Sammlung nun noch eine Bronzemedaille hinzufügen konnte.
Die nächste deutsche Medaillenchance wartet dann bereits am heutigen Tag, wenn im Knockout Sprint der Herren das starke deutsche Trio mit Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Johannes Liebmann in die Pariser Seine springen wird.
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Mehr als zwei Millionen US-Dollar Preisgelder für Kurzbahn-WM 2026

Der Weltverband World Aquatics schüttet bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften Ende des Jahres in Peking erneut Preisgelder von ingesamt mehr als zwei Millionen US-Dollar aus. Im Vergleich zu den Titelkämpfen 2024 gibt es nur kleinere Anpassungen.
Die wichtigste Änderung betrifft die sogenannte "Double Crown". Wer eine Strecke sowohl bei allen drei Station des Weltcups gewinnt und dann auch bei der Kurzbahn-WM triumphiert, erhält künftig 15.000 statt wie bisher 10.000 US-Dollar. Diese Sonderprämie wurde 2024 zum ersten Mal eingeführt, um den Aktiven einen zusätzlichen Anreiz zu bieten, an allen drei Weltcup-Wochenenden teilzunehmen. In diesem Jahr wird die Weltcup-Serie entlang der historischen Seidenstraße in Baku (Aserbaidschan), Tashkent (Usbekistan) und Astana (Kasachstan) ausgetragen. Bei der Premiere 2024 wurden insgesamt acht Double Crowns vergeben.
Die regulären Preisgelder bleiben hingegen unverändert. In jedem Einzel- und Staffelwettbewerb erhalten jeweils die Top Acht eine abgestufte finanzielle Auszeichnung. Für einen WM-Titel gibt es eine Prämie von $10.000, für mögliche Weltrekorde einen Extrabonus von $25,000.
Bei den der letzten Kurzbahn-WM war Gretchen Walsh mit Preisgelder von knapp 300.000 US-Dollar die erfolgreichste Athletin. Aus deutscher Sicht waren die Titelkämpfe insbesondere für Isabel Gose – mit Gold und Silber – als auch für Florian Wellbrock – mit Doppelsilber – lukrativ.
Preisgelder für die Kurzbahn-WM 2026:
Platz 1 - $10.000
Platz 2 - $8.000
Platz 3 - $7.000
Platz 4 - $6.000
Platz 5 - $5.000
Platz 6 - $4.000
Platz 7 - $3.000
Platz 8 - $2.000
Gesamt pro Event: $45.000
Bild: Tino Henschel (Archiv)
Doppelgold auch für Taddeucci | Ackermann bei EM-Debüt Dreizehnte

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Auch Ginevra Taddeucci drückt den Freiwasser-Wettbewerben bei den Europameisterschaften in Paris weiterhin ihren Stempel auf! Wie schon Florian Wellbrock feierte auch die Italienerin im 5km Rennen bereits ihren zweiten EM-Triumph im zweiten Rennen.
Nach 1:02:31,2 Stunden schlug Taddeucci dank einer starken letzten Runde mit gut zwei Sekunden Vorsprung als Erste an und verteidigte somit eindrucksvoll ihren Europameistertitel aus dem letzten Jahr. Wie schon am Vortag ging die Silbermedaille an die Ungarin Viktoria Mihalyvari Farkas (1:02:33,4), die somit ebenfalls ihr EM-Ergebnis von 2025 wiederholen konnte. Bronze schnappte sich mit Barbara Pozzobon (1:02:35,1) eine weitere Italienerin, die zur Halbzeit des Rennens noch in Führung gelegen hatte.
Ein starkes EM-Debüt im Freiwasser erlebte auch Julia Ackermann. Nachdem sie zur Halbzeit des Rennens als 19. bereits 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze des Feldes hatte, machte die frische gebackenen Jugendeuropameisterin auf der zweiten Rennhälfte einige Plätze gut und wurde am Ende im Fotofinish Dreizehnte. In 1:03:17,6 Stunden fehlten Ackermann weniger als zehn Sekunden zum erhofften Top Ten Ergebnis.
Die zweite deutsche Starterin Fabienne Wenske musste ihr EM-Debüt hingegen kurzfristig wegen eines Infekts abmelden.
Morgen steht bei der Freiwasser-EM in Paris ein Ruhetag an, bevor es am Freitag mit den beiden Entscheidungen im Knockout Sprint weiter geht. Dort steigen aus deutscher Sicht dann auch Isabel Gose und Johannes Liebmann ins EM-Geschehen ein.
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Bild: World Aquatics
Zweites GOLD! Florian Wellbrock überragt auch über 5km!

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Im Schatten des Eiffelturms ließ Florian Wellbrock über die 5km seinen Konkurrenten auch am zweiten Tag der Freiwasser-EM keine Chance. Wellbrock wählte dieselbe Taktik wie bei seinem Titelrennen über 10km tags zuvor und schwamm nahezu das gesamte Rennen von vorne weg. Auch im Schlussspurt ließ Wellbrock nichts anbrennen und schlug souverän nach 55:40,2 Minuten als Erster an.
Dahinter zog erneut der Ungar Dávid Bethlehem (55:42,6) den kürzeren und musste sich wie bereits gestern mit dem Silberrang begnügen. Wellbrocks Dauerkonkurrent, Gregorio Paltrinieri (Italien), schwamm in 55:54,7 Minuten zu Bronze.
Der zweite deutsche Starter Oliver Klemet, der zum Auftakt EM-Dritter über die 10km wurde, hatte heute nichts mit dem Kampf um die Medaillen zu tun. Mit einem Rückstand von fast einer Minute auf seinen Teamkollege, beendet Klemet das Rennen auf Rang 10.
Wellbrock drückt damit den Freiwasserwettbewerben bereits an Tag zwei seinen Stempel auf und hat am Freitag beim 3km-Knockout-Sprint die Möglichkeit um seinen dritten Titel mitzuschwimmen.
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Bild: World Aquatics (Archiv)
Schwimm-EM 2026: Taddeucci schwimmt überlegen zu Gold!

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Nachdem Florian Wellbrock und Oliver Klemet bei den Herren über die 10 km im Freiwasser geglänzt hatten, kämpften anschließend auch die Damen um den Europameistertitel über die olympische Langdistanz.
Mit Lea Boy und Leonie Märtens mussten beide deutsche Starterinnen krankheitsbedingt absagen, sodass das deutsche Team keine Möglichkeit hatte, in die Medaillenvergabe einzugreifen.
Den Titel schnappte sich nach 2:07:49,9 Stunden die Italienerin Ginevra Taddeucci, die im vergangenen Jahr über diese Strecke Vizeweltmeisterin wurde. Taddeucci setzte sich dabei in der Seine souverän gegen Viktoria Mihalyvari Farkas (Ungarn) durch, die nach 2:07:59,6 Stunden zu Silber schwamm. Komplettiert wurde das Podium durch Taddeuccis Landsfrau Linda Caponi.
Bereits morgen sind die Freiwasser-Asse erneut gefordert - dann stehen die 5km der Herren und Damen auf dem Programm.
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Gold & Bronze! Wellbrock und Klemet sorgen für grandiosen EM-Auftakt im Freiwasser

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Für das deutsche Team hätte die Freiwasser-EM in Paris wohl kaum glanzvoller beginnen können: Über die 10km der Herren feierte Florian Wellbrock seinen ersten EM-Titel im Freiwasser und krönte sich zum Europameister. Und auch Vizeolympiasieger Oliver Klemet gelang als Dritter der Sprung auf das Podest.
In der Pariser Seine wurden über die olympischen 10km heute acht Runden geschwommen. Florian Wellbrock setzte sich direkt zu Beginn des Rennens an die Spitze und leistete langezeit die Führungsarbeit. Auch zur Halbzeit des Rennens lag Wellbrock an der Spitze des Klassement. Oliver Klemet war ebenso vom Start weg vorne mit dabei, fiel in der vierten Runde kurzeitig zurück, schaffte es zur Halbzeit aber wieder unter die Top Ten.
Die beiden deutschen Freiwasser-Stars präsentierten sich auch auf der zweiten Rennhälfte stark, während immer mehr Konkurrenten abreißen lassen mussten. In der vorletzten Runde schob sich dann erstmals der Ungar Dávid Betlehem an die Spitze des Feldes, der bei den Olympischen Spielen in Paris Bronze gewonnen hatte. Parallel schob sich Oliver Klemet vor auf Rang zwei während Florian Wellbrock das Führungstrio komplettierte.
Auf dem letzten Kilometer zeichnete sich dann ein packendes Duell zwischen Betlehem und Wellbrock um den EM-Titel ab, das Wellbrock eindrucksvoll für sich entscheiden konnte. In 1:55:18,3 Stunden machte der vierfache Weltmeister des vergangenen Jahres seinen ersten EM-Triumph im Freiwasser perfekt und verwies den Weltcup-Gesamtsieger mit 2,2 Sekunden Rückstand auf den Silberrang. Nur knapp dahinter verteidigte Oliver Klemet in 1:55:24,8 Stunden souverän die Bronzemedaille und darf sich demnach erneut über einen Medaillenerfolg in Paris freuen.
Sowohl Wellbrock als auch Klemet haben bereits morgen erneut die Gelegenheit, nach Edelmetall zu greifen. Beide werden auch über die 5km die deutschen Farben bei den Titelkämpfen vertreten. Davor steht am Nachmittag noch das 10km Rennen der Damen auf dem Programm, allerdings ohne deutsche Beteiligung.
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Bild: World Aquatics (Archiv)
Schwimm-EM 2026 | Livestream und Ergebnisse: Die wichtigsten Links zum Freiwasser

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Die Freiwasser-EM 2026 in Paris steht an! Damit ihr das Geschehen bestmöglich aus der Ferne verfolgen könnt, haben wir euch hier die wichtigsten Links für die Titelkämpfe zusammengestellt.
Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026
Schwimm-EM 2026: Startlisten & Ergebnisse (Freiwasser)
ZDF Livestream Schwimm-EM 2026 | Kostenfrei schauen
Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel (Freiwasser)
Bild: European Aquatics
Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026

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Morgen beginnen die Freiwasser-Wettbewerbe bei den Europameisterschaften in Paris, wo insgesamt sieben Medaillenentscheidungen auf dem Programm stehen. Ein sechsköpfiges Team wird dabei die deutschen Farben vertreten und auf die Jagd nach Edelmetall gehen.
Geschwommen wird auch bei diesen Titelkämpfen erneut in der Seine, allerdings in einem anderen Abschnitt als noch bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren. Die ausgewählte Strecke liegt abseits des Schiffsverkehr und an einer nach Olympia errichteten öffentlichen Badestelle. Die Wasserqualität sei demnach deutlich besser und für die Aktiven mit weniger Risiken verbunden als vor zwei Jahren.
Das deutsche Team wird angeführt vom vierfachen Weltmeister des vergangenen Jahres Florian Wellbrock, der in diesem Jahr allerdings einige krankheitsbedingte Trainingsausfälle erlebte und sich daher aktuell nicht in Topform sieht. Auch Vizeolympiasieger Oliver Klemet wird zum Auftakt der Titelkämpfe über die 10km an den Start gehen und gilt auch in diesem Jahr als große Medaillenhoffnung.
Nicht mit dabei sind hingegen Lea Boy und Leonie Märtens, die beide aus gesundheitlichen Gründen ihre EM-Teilnahme absagen mussten. Dementsprechend finden die olympischen 10km bei den Damen ohne deutsche Beteiligung statt. Über die fünf Kilometer gehen mit Julia Ackermann und Fabiennen Wenske dann aber zwei deutsche Schwimmerinnen an den Start, die jeweils ihr EM-Debüt im Freiwasser feiern.
Im Knockout Sprint sind dann auch noch Isabel Gose und Johannes Liebmann gefordert, die ebenso wie Oliver Klemet in Paris dann in der Folgewoche noch im Becken zu sehen sein werden.
Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026:
|
Dienstag 4.August |
10:00 Uhr |
10km Männer |
Florian Wellbrock Oliver Klemet |
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14:30 Uhr |
10km Frauen |
ohne deutsche Beteiligung |
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Mittwoch 5.August |
10:00 Uhr |
5km Männer |
Florian Wellbrock Oliver Klemet |
|
14:30 Uhr |
5km Frauen |
Julia Ackermann Fabienne Wenske |
|
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Freitag 7.August |
9:00 Uhr |
Knockout Sprint Frauen |
Isabel Gose |
|
11:15 Uhr |
Knockout Sprint Männer |
Johannes Liebmann Oliver Klemet Florian Wellbrock |
|
|
Samstag 8.August |
10:00 Uhr |
4x1,5km Mixedstaffel |
Besetzung folgt |
Hier geht es zu den Ergebnissen: Ergebnisse Freiwasser-EM 2026
Bild: Istvan Derencsenyi/World Aquatics
Nach JEM-Gold auf die EM-Bühne: Linda Roth mit Rückenwind nach Paris

Mit drei JEM-Medaillen im Gepäck reist Linda Roth selbstbewusst zu den Europameisterschaften nach Paris – und hätte ihre Zeit im Juniorenbereich kaum erfolgreicher abschließen können. Bei den Titelkämpfen in München krönte sich Roth über die 200m Freistil zur Jugendeuropameisterin, verhalf der deutschen Lagen Mixedstaffel zu Silber und komplettierte ihren Medaillensatz mit Bronze über die 400m Freistil. Nun wartet mit der EM in Paris direkt die nächste große Herausforderung.
Dass die JEM in Deutschland stattfand, hatte die 18-Jährige zunächst mit gemischten Gefühlen aufgenommen. „Sonst ist es immer ein cooles Gefühl, wegzufliegen und unterwegs zu sein. Das hat immer etwas Besonderes“, erzählt sie. Doch schnell wurden auch die Vorteile des Heimspiels deutlich. Vor heimischer Kulisse konnte sie sich in München auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen und aus dem Heimvorteil zusätzliche Motivation ziehen. „Ich bin sehr dankbar, meine Zeit im Juniorenbereich in Deutschland beendet haben zu können.“
Vor allem der Goldtriumph über die 200m Freistil sei ein ganz besonderer Moment und ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere gewesen: „Da kriege ich jetzt noch ein bisschen Gänsehaut, wenn ich daran denke“, verrät Roth. Auch beim EYOF hatte sie schon mal die deutsche Hymne auf der internationalen Bühne erlebt. Aber auch die Silbermedaille mit der Staffel hat für die mehrfache Deutsche Meisterin einen enorm hohen Stellenwert.
Dass sie nach der JEM auch noch bei der Europameisterschaft in der offenen Klasse an den Start geht, war in dieser Saison das erhoffte Ziel. Trotz der wettkampfintensiven Wochen und der hohen Belastung sieht sich Roth in ihrer Entscheidung bestätigt. „Der Juniorenbereich hat einen ganz tollen Platz in meinem Herzen“, sagt sie. Gleichzeitig möchte sie jede Gelegenheit nutzen, internationale Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln.
Seit ihrem Wechsel an den Stützpunkt in Magdeburg vor gut einem Jahr, hat Linda Roth nochmals einen kräftigen Leistungssprung gemacht. Nachdem viele ihrer Trainingspartner aus Stuttgart in die USA wechselten, entschied sie sich ebenfalls bewusst für einen neuen Trainingsstandort und die Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn. Die Eingewöhnung verlief schneller als erwartet: „Ich habe sowohl persönlich als auch schwimmerisch sehr schnell Anschluss gefunden. Mittlerweile fühlt es sich an, als wäre ich schon ewig hier.“ Vor allem die höheren Trainingsumfänge sowie zusätzliche Kraft- und Athletikeinheiten haben ihre Entwicklung weiter vorangebracht.
Keine deutsche Schwimmerin ist aktuell so vielseitig aufgestellt wie Linda Roth. Von den Freistil- und Lagenstrecken bis hin zu den 100m Rücken und 200m Schmetterling – auf zahlreichen Strecken gehört sie zur nationalen Spitze. „Ich finde es super, dass ich so vielseitig bin. Das war ich schon als kleines Kind“, erinnert sie sich. Noch möchte sie sich nicht auf eine bestimmte Strecke festlegen, sondern ihrem Ruf als Vielstarterin treu bleiben: „Ich bin gespannt, wo mein Weg hinführt.“ Entscheidend werde langfristig aber auch sein, auf welchen Strecken international die Chancen am größten sind.
Eine Lieblingsstrecke kristallisiert sich dennoch langsam heraus – ihre JEM-Erfolgstrecke, die 200m Freistil – auch wenn ihr dieses Event früher gar nicht so lieb war. „Da muss man von Anfang an super schnell schwimmen, das mochte ich früher nicht.“ Mittlerweile habe sich das verändert. Auch die 400m Freistil und 200m Lagen zählen inzwischen zu ihren Lieblingsstrecken.
Erste Erfahrungen auf der internationalen Bühne in der offenen Klasse sammelte Roth zuletzt bereits bei der Kurzbahn-EM in Lublin. Dort spürte sie sofort den Unterschied zum Juniorenbereich: „Man ist schon nochmal nervöser, wenn man von den ganzen großen Stars umgeben ist.“ Umso mehr profitiert sie inzwischen von dem täglichen Training mit der Olympiadritten Isabel Gose, die seit vielen Jahren ein Vorbild ist. „Ich bin schon ein Isabel Fan-Girl“, gibt Roth zu. International bewundert sie außerdem Superstar Summer McIntosh, die ebenfalls durch ihre Vielseitigkeit beeindruckt. Auch die Australierinnen Mollie O’Callaghan und Lani Pallister zählen zu ihren Vorbildern.
Mit großen Erwartungen setzt sich Roth vor ihrer ersten Langbahn-EM dennoch nicht unter Druck. „Dadurch, dass es meine erste EM ist, fahre ich erstmal hin, um Spaß zu haben, Erfahrungen zu sammeln und das ganze Team kennenzulernen. Aber natürlich hofft man schon auf den ein oder anderen Platz im Halbfinale oder Finale.“
Die Möglichkeiten dazu wird sie reichlich bekommen. Fest eingeplant sind Starts über die 100m Freistil sowie über die 200m und 400m Lagen. Hinzu dürften mehrere Staffeleinsätze und möglicherweise auch Einzelstarts über die 200m und 400m Freistil kommen. Ganz typisch wartet auf Linda Roth auch in Paris wieder ein straffes Wettkampfprogramm, wo sie nach der so erfolgreichen JEM nun auch auf der großen europäischen Bühne den nächsten Schritt machen möchte.
Bild: HD Media
Caeleb Dressel zurück an der Spitze: Zwei Titel bei den US Nationals

Bei den US Nationals in Irvine (Kalifornien) wurden in den vergangenen Tagen die nationalen Meistertitel vergeben. Auch wenn aufgrund der bevorstehenden Pan Pacific Championships nicht alle Topstars an den Start gingen, sorgten die Titelkämpfe für einige hochklassige Leistungen.
Besonders beeindrucken konnte Caeleb Dressel, der seit über zwei Jahren erstmals wieder einen großen Titel feiern durfte. Sowohl über die 50m Freistil (21,35) als auch 100m Freistil (47,70) sprintete Dressel mit starken Zeiten zu Gold. Über die 50m Freistil steht der neunmalige Olympiasieger damit aktuell auf Rang drei in der Weltjahresbestenliste. Zudem schmetterte Dressel über die 100m Schmetterling in 50,45 Sekunden zu Silber. Schneller als der amtierende Weltrekordhalter war lediglich Ilya Kharun, der in 50,05 Sekunden mit der weltweit schnellsten Zeit in diesem Jahr glänzte. Gleiches gelang Kharun auch über die 50m Schmetterling, wo er nun in 22,59 Sekunden die Weltrangliste anführt. Und auch hier gewann Caeleb Dressel in 22,86 Sekunden eine weitere Silbermedaille.
Für ein weiteres Achtungszeichen sorgte wieder einmal Gretchen Walsh. Über die 50m Freistil blieb Walsh in 23,60 Sekunden gerade einmal fünf Hundertstelsekunden über ihrem eigenen Weltrekord, den sie im vergangenen Monat aufgestellt hatte – und das ohne getapert zu sein.
Und auch über die 100m Freistil der Damen schwammen die US-Stars dicht an den Weltrekord heran. In 51,88 Sekunden verbesserte Anna Moesch ihren eigenen US-Rekord und untermauerte damit ihre Position als drittschnellste Schwimmerin der Geschichte. Im Allzeit-Ranking unmittelbar dahinter steht nun Kate Douglass, die in einem Time Trial zum Abschluss der Titelkämpfe mit einer Zeit von 51,93 Sekunden beeindruckte. Vor dieser Saison war es gerade einmal zwei Frauen gelungen, die Schallmauer von 52 Sekunden zu unterbieten – mit Anna Moesch, Kate Douglass und der Weltrekordhalterin Marrit Steenbergen reihten sich in den vergangenen Woche nun gleich drei weitere Schwimmerinnen neu in diesen exklusiven Kreis ein.
Über gleich drei Goldmedaillen durfte sich Ryan Erisman freuen. Über die 800m Freistil überzeugte Erisman mit einer Zeit von 7:43,53 Minute und ist somit nun der zweitschnellste US-Amerikaner überhaupt. Zudem konnte er auch 200m Freistil (1:45,23) und 400m Lagen (4:09,57) für sich entscheiden.
Auch Isabelle Stadden machte ihr Gold-Triple perfekt und triumphierte über alle drei Rückenstrecken. Besonders stark war ihre Leistung über die 50m Rücken: In 27,09 Sekunden blieb Stadden lediglich zwölf Hundertstel über dem US-Rekord.
Alle Ergebnisse gibt es hier: https://www.omegatiming.com/2026/2026-toyota-national-championships-live-results
Isabel Gose setzt vor der EM auf den Feinschliff

Vier deutsche Meistertitel im April, ein Europarekord auf der Kurzbahn im Dezember und WM-Gold im Freiwasser: Isabel Gose blickt auf erfolgreiche Monate zurück. Vor den Europameisterschaften in Paris sieht die Olympiadritte von 2024 ihre Form dennoch noch nicht am Optimum.
„Formtechnisch darf gerne noch ein bisschen was kommen“, sagt Gose nach vier intensiven Wochen im Höhentrainingslager. Die Zeit in der Sierra Nevada sei wie immer hart gewesen, dennoch zieht sie ein positives Fazit: „Ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind.“
Dabei war die Magdeburgerin in diesem Jahr von Schulterproblemen ausgebremst worden. Inzwischen seien die Beschwerden aber deutlich besser geworden. „Ich bin weitestgehend schmerzfrei“, berichtet Gose, auch wenn das Problem noch nicht vollständig verschwunden sei.
Wie stark Isabel Gose trotz der gesundheitlichen Einschränkungen unterwegs ist, zeigte sie bei der Kurzbahn-EM im Dezember in Lublin. Dort gewann sie zweimal Gold und glänzte über die 400m Freistil mit einem neuen Europarekord. „Am liebsten würde ich natürlich von der Kurzbahn-EM so viel es geht mit nach Paris nehmen“, verrät sie. Die starken Leistungen in Lublin seien tatsächlich etwas überraschend gekommen. Im Vorfeld hatte die Magdeburger Trainingsgruppe erstmals ein Höhentrainingslager in Arizona (USA) absolviert – ein neuer Reiz, der offenbar Wirkung zeigte.
Der Europarekord auf der Langbahn sei dennoch nicht automatisch das nächste Ziel. Seit vielen Jahren schwimmt Gose die 400m Freistil auf einem konstant hohen Niveau, hält den Deutschen Rekord und steht bei internationalen Titelkämpfen meist im Finale. Große Leistungssprünge seien deshalb, nur schwer zu erzielen.
Gerade diese Konstanz ist für die 24-Jährige inzwischen zu einer ihrer größten Stärken geworden. Die Motivation über Jahre hinweg aufrechtzuerhalten, sei dennoch kein Selbstläufer. „Man hangelt sich so von Wettkampf zu Wettkampf und möchte jeden davon natürlich bestmöglich gestalten. Und da kommt ja irgendwie doch immer was Neues bei raus, selbst wenn die Zeiten konstant bleiben.“
Eine große Neuheit brachte das vergangene Jahr. Erstmals startete Gose auch im Freiwasser – und feierte bei den Weltmeisterschaften in Singapur direkt einen WM-Titel mit der Mixedstaffel. „Das war schon etwas Besonderes, beim Debüt Gold zu feiern“, blickt sie zurück.
Auch bei der EM in Paris wird Gose wieder doppelt gefordert sein. Dass die Kombination aus Becken- und Freiwasserevents mehr Energie kostet als zunächst erwartet, habe sie inzwischen gelernt. Trotzdem möchte sie dem Doppel nochmal eine Chance geben.
Bei ihrer letzten EM-Teilnahme vor vier Jahren gewann Gose einen kompletten Medaillensatz und stand erstmals bei internationalen Titelkämpfen ganz oben auf dem Podium. Welche Ergebnisse diesmal möglich sind, möchte sie mitten aus der Vorbereitung heraus jedoch noch nicht prognostizieren: „Ich versuche natürlich, das Bestmögliche aus mir rauszuholen. Und dann schauen wir, wofür es reicht.“ Zu ihren stärksten Konkurrentinnen im Becken zählt erneut die Italienerin Simona Quadarella. Im direkten Duell gehe es für Gose aber nicht nur um die bessere Platzierung. Entscheidend sei auch, die bestmögliche Zeit ins Wasser zu bringen.
Mit Blick auf die kommenden zwei Jahre bis zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles setzt Gose auf Kontinuität. „Die kleinen Stellschrauben bleiben die gleichen. Es ist klar, was noch verbessert werden muss und aber auch, was schon gut ist.“ Ob das Freiwasser auch langfristig Teil ihres Wettkampfprogramms bleibt, ist dagegen noch offen. Ebenso wie die Zeit nach Olympia, wenn im Sport traditionell die Karten neu gemischt werden.
Bild: Tino Henschel
Diese Schwimm-Highlights erwarten euch im August

Im August jagt ein großes Schwimm-Highlight das nächste. Sowohl im Becken als auch im Freiwasser stehen zahlreiche internationale Wettkampfhöhepunkte auf dem Programm, auf die sich Schwimmfans weltweit freuen dürfen. Damit ihr bei dem vollen Wettkampfkalender den Überblick behaltet, haben wir euch hier die wichtigsten Events zusammengestellt.
Den Auftakt macht die Schwimm-EM im Freiwasser vom 4. bis 8. August in Paris. Geschwommen wird in der Seine, bevor nur wenige Tage danach die Schwimm-EM im Becken folgt. Vom 10. bis 16. August geht es für die europäischen Schwimmstars um Titel und Medaillen – jeweils mit einem schlagkräftigen deutschen Team.
Parallel dazu finden vom 12. bis 15. August in Kalifornien die Pan Pacific Championships statt. Bei dem traditionsreichen Event treffen in erster Linie die Schwimm-Asse aus den USA, Australien, Kanada und Japan aufeinander. Im Freiwasser gehen zudem Florian Wellbrock und Jeannette Spiwoks an den Start, für die der Wettkampf eine wichtige Generalprobe mit Blick auf die Olympischen Spiele gleichenorts in zwei Jahren bildet.
Zudem sind auch die Masters bei den Europameisterschaften gefordert. Vom 19. bis 30. August findet die Masters-EM in Šamorín (Slowakei) statt.
Und auch danach ist der Schwimm-Sommer noch lange nicht vorbei: Im September stehen unter anderem die Para-Europameisterschaften in der Türkei sowie die Junioren-WM im Freiwasser in Argentinien auf dem Programm.
Training im Freiwasser: Keine Schwimmhalle? Kein Problem!

So toll die steigenden Temperaturen und der Sommer auch sind – für viele von uns heißt es auch, dass die örtliche Schwimmhalle nun geschlossen bleibt. Im überlaufenen Freibad zu trainieren grenzt oft an ein Ding der Unmöglichkeit. Freie Gewässer wie Seen oder Flüsse bieten zwar deutlich mehr Platz, doch ohne Beckenrand, Leinen und Startblöcke schwimmt es sich für das pool-verwöhnte Schwimmvolk hier recht ungewohnt. Trotzdem eignet sich das Freiwasser nicht nur zum Entspannen, sondern man kann hier auch durchaus anspruchsvolle Trainingssessions ansetzen. Wir haben dazu mit erfahrenen Coaches und Open Water Enthusiasten gesprochen und euch einige ihrer besten Hinweise zusammengestellt.
Bevor wir im Freiwasser draufloskeulen heißt es zunächst: Safety first. Offene Gewässer können mitunter unberechenbar sein, hier ist also Vorsicht geboten. Es gibt keine Leinen, an denen wir uns festhalten können und der Seeboden kann, ohne dass wir es merken, plötzlich einige Meter tiefer liegen, als noch ein paar Schwimmzüge zuvor. Mit einigen einfachen Vorkehrungen seid ihr auf der sicheren Seite:
1. Alleingänge vermeiden: Ideal ist es, wenn ihr nicht allein unterwegs seid, sondern am Ufer jemanden habt, um euch im Auge zu behalten. Sollte das nicht möglich sein, kann es sich anbieten, zumindest einer Person aus dem Freundes- oder Familienkreis kurz Bescheid zu geben, wo und wann man trainieren möchte.
2. Bojen sind nicht nur was für Schiffe: Schwimmbojen fürs Freiwasserschwimmen sind nicht nur hilfreich, damit ihr vom Ufer aus gesehen werdet. Sie sorgen auch dafür, dass andere Wasserverkehrsteilnehmer wie zum Beispiel Boote oder Surfer euch schneller erkennen. Zudem können sie bei Pausen dazu dienen, ein wenig Auftrieb zu geben und einige Bojen bieten sogar die Möglichkeit, Smartphones zu verstauen. Das kann durchaus entscheidend sein, wenn doch mal ein Notruf abgesetzt werden muss.
3. Warum in die Ferne schweifen? Scheinbar unendliche Weiten, ruhiger Wellengang und vielleicht noch eine leichte Abenddämmerung – solche Bedingungen verleiten dazu, sich einfach ins Wasser zu stürzen und los zu schwimmen. Da kann es schnell passieren, dass man unterschätzt, wie weit man schon geschwommen ist und vergisst, dass man ja auch noch den Rückweg bestreiten muss. Wenn man das Freiwasser zum Training nutzen will, bietet es sich stattdessen an, gar nicht allzu weit raus zu schwimmen. Stattdessen einfach, nachdem man zwanzig bis dreißig Meter zurückgelegt hat, eine 90-Grad-Kurve einlegen und jetzt parallel zum Ufer schwimmen. Je nach Gewässer befindet man sich nun idealerweise sogar in einem Bereich, in dem man noch stehen kann.
Training strukturieren im Freiwasser
Eine weiter Vorkehrung die man treffen kann, die aber nicht unbedingt sicherheitsrelevant ist, sondern dem Training selbst dient: Kenne deine Zugzahlen pro Bahn in den unterschiedlichen Schwimmarten. Im Freiwasser gibt es bekanntlich keine Bahnmarkierungen, woher sollen wir also wissen, wie weit wir geschwommen sind? Das können wir ausrechnen. Brauchen wir zum Beispiel in der Schwimmhalle mit Abstoß beim Kraulschwimmen 33 Züge je Bahn, setzen wir im Freiwasser 35 Züge für 50m an (es fehlt schließlich der Abstoß). So haben wir auch direkt die erste Möglichkeit, uns Trainingsserien zu erarbeiten. Statt 4x50m schwimmen wir nun eben 4x35 Züge. Dabei können wir, wie im Becken üblich, auch unterschiedlichste Inhalte ansetzen und Technik- bis hin zu Geschwindigkeitsaspekten trainieren. So lässt sich direkt etwas Struktur ins Training bringen. Dabei können wir ähnlich wie in der Schwimmhalle das Training in unterschiedliche Teile gliedern, vom Warmup über das Pre-Set hin zu einer Hauptserie. Ein Unterschied: Im offenen Gewässer bietet es sich durchaus an, nach Sets ein paar mehrminütige Pausen einzulegen, die man gern auch am Ufer verbringen kann. Klar, bei den Hauptserien liegt es nahe, das Training im Freiwasser per Dauermethode für Ausdaueraspekte zu nutzen. Da es hierbei schnell passieren kann, dass man sich bei den Zügen verzählt, können Schwimmuhren Abhilfe schaffen. Je nach Modell sind diese durchaus in der Lage, Entfernungen beim Freiwasserschwimmen korrekt festzuhalten. Je länger man in eine Richtung schwimmt, umso besser funktioniert das, daher ist es vor allem für die Dauermethoden geeignet.
Abwechslung statt Monotonie
Und auch, wenn wir in einem niedrigen Belastungsbereich schwimmen, heißt das nicht, dass wir uns einfach monoton Zug um Zug vorwärts bewegen müssen. Ähnlich wie im Becken können wir hier variieren und zum Beispiel alle 35 Zügen einen „Zwischensprint“ von 10 bis 15 Zügen einlegen. So bekommt man direkt ein wenig Intensität ins Training. So trainieren wir zudem die Fähigkeit, im Rennen Antritte aus der Wende heraus zu starten. Klassische Wenden können wir im Freiwasser zwar nicht machen, trotzdem können wir regelmäßig einen Richtungswechsel einlegen. Dann muss zwar „aus dem Stand“ losgeschwommen werden, aber auch diese Besonderheit bietet einen guten Trainingsreiz. Das hilft uns zudem ein Lagenset aufzubauen und die Teilstrecken jeweils nach der Wende in unterschiedlichen Schwimmarten zu absolvieren. Auch für das Techniktraining bieten sich einige Vorteile: Ohne Wenden können wir gezielt z.B. am Zugverlauf arbeiten und müssten nicht nach 50m zwangsweise stoppen. Auch Tools wie Flossen oder Schnorchel sind für bestimmte Sets einsetzbar. Zwar ist es unpraktisch, diese für die gesamte Session im Freiwasser anzulegen. Dafür kann man sie aber einfach am Ufer platzieren, dann z.B. zwischendurch das Zurückschwimmen zum Ufer direkt zum Lockerschwimmen nutzen, die Tools mitnehmen und jetzt damit trainieren. Praktisch ist es zudem, wenn wir nicht allein sind. Zu zweit oder in einer Gruppe kann man dem Training im Freiwasser weitere abwechslungsreiche Komponenten verpassen, indem zum Beispiel mit einem Schwimmbrett Beine „gegeneinander“ geschwommen wird (auf jeder Seite ein Athlet) oder wir in einer Gruppe schwimmen und jeweils der Letzte an allen vorbeiziehen muss, um den Ersten zu überholen usw... Man sieht: Wenn die standardisierte Umgebung einer Schwimmhalle mal fehlt, bieten auch die offenen Gewässer allerlei Möglichkeiten, um sie nicht nur zum entspannten Baden, sondern auch zum ambitionierten Training zu nutzen.
Beispiel für eine Trainingssession im Freiwasser:*
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Inhalt |
Umfang |
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Einschwimmen |
20 Züge rausschwimmen, |
ca. 200m |
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Technik-Set |
8x35 Züge (bzw. je nach Schwimmart) Technikübungen |
ca. 400m |
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Lockerschwimmen |
20 Züge zurück zum Ufer |
ca. 50m |
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Pre-Set |
6x100 „m“* Lagen (Wende nach jeder Schwimmart / Brust mit Kicks) |
600m |
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Lockerschwimmen |
20 Züge zurück zum Ufer |
150m |
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Hauptserie |
6x 140 Züge |
1200m |
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Ausschwimmen |
8x35 Züge locker |
400m |
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Gesamt: |
3000m |
*Zugzahlen, die wir für 50m angesetzt haben:
Schmetterling: 25 Züge
Brust: 20 Züge
Rücken / Freistil: 35 Züge
Dieser Artikel erschien in der Sommerausgabe 2022 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
Der Ausrichter für die Freiwasser-JEM 2027 steht fest

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Erst in der vergangenen Woche haben die Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasser in Ungarn stattgefunden. Nun kann bereits für die Titelkämpfe im nächsten Jahr geplant werden!
Wie European Aquatics verkündete, wird die Freiwasser-JEM im kommenden Jahr vom 16. bis 19. Juni 2027 in der Schweiz zu Gast sein. Damit finden die Titelkämpfe gut einen Monat früher statt, als noch in diesem Jahr. Der genaue Austragungsort ist allerdings noch nicht bekannt.