Adrian, Kromowidjojo und Cseh in die 'Swimming Hall of Fame' aufgenommen

Die internationale 'Swimming Hall of Fame' hat traditionell zum Jahresbeginn neue Ehrenmitglieder aufgenommen. Dazu zählen mit Nathan Adrian, Ranomi Kromowidjojo und Laszlo Cseh drei absolute Topstars, die in den zurückliegenden Jahren ihre Karriere beendet haben. 

Die Aufnahme in die 'Hall of Fame' des Schwimmsports würdigt die herausragenden Erfolge der ausgewählten Aktiven. Der US-Amerikaner Nathan Adrian gewann während seiner eindrucksvollen  Laufbahn insgesamt acht olympische Medaillen, fünf davon Gold. Seinen größten Einzelerfolg feierte Adrian 2012 mit seinem Olympiasieg über die 100m Freistil. Hinzu kommen 19 Medaillen bei Weltmeisterschaften in den Jahren zwischen 2008 und 2019. 

Auch die niederländische Top-Sprinterin Ranomi Kromowidjojo zählt zu den fleißigsten Titelsammelerinnen der letzten Jahre. Insgesamt konnte sie vier olympische Medaillen sammeln, darunter Doppelgold über 50m und 100m Freistil in London 2012. Kromowidjojo war zudem die erste Frau, die ohne Hightech-Anzug die Marke von 53 Sekunden auf 100m Freistil knacken konnte. 

Als langjähriger Rivale von Michael Phelps und Ryan Lochte feierte auch Laszlo Cseh große Erfolge. Sechsmal stand der ungarische Starschwimmer bei Olympischen Spielen auf dem Podium, auch wenn ihm olympisches Gold in seiner bemerkenswerten Medaillenbilanz fehlt. Neben zwei Weltmeistertiteln gewann Cseh insgesamt 16 Medaillen bei Titelkämpfen auf der Weltbühne. 

Auch der niederländische Olympiasieger Ferry Weertman wurde in der Kategorie Freiwasserschwimmer in die 'Hall of Fame' aufgenommen. Weertman hatte nach seinem Olympiatriumph 2016 auch im Folgejahr WM-Gold gewonnen und somit als erster Freiwasserschwimmer das Golddoppel perfekt gemacht.

Die feierliche Zeremonie, in der die neuen Mitglieder der 'Swimming Hall of Fame' geehrt werden, wird im Mai in Fort Lauderdale stattfinden. 

 

Bild: Archiv

International Swimming League kündigt Comeback an 

Vor gut vier Jahren war es plötzlich still geworden um die International Swimming League (ISL). Nun soll es noch in diesem Jahr zu einer Neuauflage der teambasierten Profiliga kommen. 

Mit den Worten "Die ISL kommt zurück" kündigte Kommissionsmitglied Ben Allen das geplante Comeback der ISL an. "Wir haben hinter den Kulissen intensiv an dem nächsten Kapitel für die ISL gearbeitet. Große Ambitionen, Athlet*innen zuerst, und ein erneuter Fokus auf die Fans.", verkündete die ISL zuletzt in den sozialen Medien. Nach drei erfolgreich durchgeführten Auflagen, wurde die vierte ISL-Saison 2022 aufgrund der Nachwirkungen der Corona Pandemie und dem Kriegsbeginn in der Ukraine abgesagt und seitdem nicht wieder aufgenommen. 

Bis jetzt: Geplant sei die Neuauflage der ISL bereits im kommenden Herbst, aber auch ein Starttermin in 2027 wird aktuell in Erwägung gezogen. Zudem soll es einige wichtige Veränderungen geben, insbesondere was die Finanzierung der Profiliga betrifft. So soll ein zukünftiges Finanzierungsmodell primär auf Sponsorengeldern und Medien-Kooperationen beruhen – anstelle von einzelnen Großinvestoren. Für die erste Saison sind sieben Wettkämpfe geplant, die sich über Nordamerika, Europa und Asien erstrecken sollen. Attraktiv ist die ISL für die Aktiven neben dem Teamgeist vor allem auch aufgrund der hohen Preisgelder. Für diese hat die ISL in den vergangenen Jahren jedoch auch viel Kritik eingefahren, da sich die Auszahlungen oftmals stark verzögerten oder zum Teil noch immer ausstehen. 

Bereits vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass es in den USA außerdem eine neue College Liga (College Swimming League) geben soll, die ein ähnliches Format wie die ISL aufweisen könnte. Auch hier ist der Starttermin zunächst für den Herbst 2026 angesetzt. 

 

Bild: ISL / Archiv

Europarekordhalterin Isabel Gose ist ''Sportlerin des Monats'' Dezember

Mit Doppelgold und einem neuen Europarekord über die 400m Freistil hatte Isabel Gose bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Lublin Anfang Dezember für zahlreiche Glanzmomente gesorgt. Für diese Erfolge wurde Gose nun von der Deutschen Sporthilfe zur "Sportlerin des Monats" Dezember gekürt. 

Besonders beeindruckend: Isabel Gose hatte die selbe Auszeichnung bereits im vergangenen Dezember verliehen bekommen, nachdem sie bei der Kurzbahn-WM mit Gold und Silber begeistert hatte. Gewählt wurde die Magdeburgerin erneut von den etwa 4000 Athletinnen und Athleten, die von der Sporthilfe gefördert werden – eine Auszeichnung der besonderen Art! 

Isabel Gose erhielt 36,05 Prozent der Stimmen und setzte sich damit knapp gegenüber der Handball-Nationalmannschaft der Frauen (35,71%) und der U21-Hockey-Nationalmannschaft der Männer (28,23%) durch. 

Neben Gose bekam im zurückliegenden Jahr mit Lukas Märtens noch ein weiterer Schwimmer den Preis der Sporthilfe verliehen. Märtens war im April für seinen Weltrekord über die 400m Freistil geehrt worden. 

 

Bild: European Aquatics

Ryan Lochte versteigert Olympia-Medaillen für 300.000 Dollar

Mit zwölf olympischen Medaillen zählt der US-amerikanische Schwimmstar Ryan Lochte zu den erfolgreichsten Olympia-Schwimmern aller Zeiten. Drei dieser Goldmedaillen gab Lochte nun zur Aktion frei – der Verkaufspreis: insgesamt 316,000 US-Dollar. 

Bei den Medaillen handelte es sich um die Goldplaketten, die Ryan Lochte in Athen (2004), Peking (2008) und Rio de Janeiro (2016) jeweils mit der amerikanischen 4x200m Freistilstaffel gewann. Das meiste Geld wurde für das Staffelgold von 2008 bezahlt – 150 Tausend Dollar – vermutlich auch, da Michael Phelps ebenfalls Teil dieser Goldstaffel war, die zudem mit einem neuen Weltrekord begeistert hatte. Die anderen beiden Medaillen wurden für 66,000$ (2004) bzw. 100,000$ versteigert. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Ryan Lochte seit dem Ende seiner eindrucksvollen Schwimmlaufbahn seine Medaillen im Rahmen einer Auktion versteigerte. In zahlreichen Interviews betonte Lochte stets, dass Medaillen nicht seinen primären Motivationsgrund darstellten. Wofür der Erlös aus der Aktion genutzt werden soll, ist nicht bekannt. 

''Swimmers of the Year'' Auszeichnung für McIntosh und Marchand

Während sich Florian Wellbrock über die Auszeichnung zum Freiwasser-Schwimmer des Jahres 2025 freuen durfte, wurden nun auch Summer McIntosh und Léon Marchand vom Weltverband World Aquatics für ihre herausragenden Leistungen im zurückliegenden Jahr geehrt. 

Über die Ehrung als Schwimmer*in des Jahres hatten sich McIntosh und Marchand bereits im Vorjahr freuen dürfen – und wiederholten ihren Erfolg nun eindrucksvoll! Beide trainieren aktuell unter Star-Coach Bob Bowman an der University of Texas in Austin, wo sie die weltweit vermutlich am stärksten besetzte Trainingsgruppe anführen. 

Die gerade einmal 19-jährige kanadische Ausnahmeschwimmerin Summer McIntosh begeisterte 2025 insbesondere im Rahmen der Kanadischen Trials, wo sie innerhalb von nur wenigen Tagen gleich drei neue Weltrekorde aufstellte. Sowohl über die 200m und 400m Lagen als auch über die 400m Freistil glänzte McIntosh mit neuen Allzeit-Bestmarken. Hinzu kamen starke fünf WM-Medaillen bei den Titelkämpfen in Singapur, vier davon Gold. 

Vierfaches Gold hatte es bei den Olympischen Spielen in Paris auch für Frankreichs Schwimm-Ass Léon Marchand gegeben, der sich im zurückliegenden Jahr auf wenige ausgewählte Strecken beschränkte. Dem Erfolg tat dies jedoch keinen Abbruch: Über die 200m Lagen jubelte Marchand bei den Weltmeisterschaften in Singapur nicht nur über den WM-Titel, sondern ebenfalls über einen neuen Weltrekord. Diesen hatte zuvor 14 Jahre lang US-Star Ryan Lochte inne. Und auch über die doppelte Strecke 400m Lagen war Marchand bei der WM abermals nicht zu schlagen. 

Die renommierte Auszeichnung "Schwimmer*in des Jahres" wird vom Weltverband bereits seit dem Jahr 2010 verliehen. Es ist jedoch das erste Mal, dass sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jeweils die selbe Person wie im Vorjahr ausgezeichnet wurde. 

5 Tipps für das Training in öffentlichen Bädern

Fast alle von uns mussten schon da durch und viele stellen sich sogar regelmäßig dieser Herausforderung: Training im öffentlichen Badebetrieb. Während viele von jenen, die hier ihre Bahnen ziehen, dies aus gesundheitlichen Gründen oder als lockere sportliche Betätigung tun, wollen wir richtig ranklotzen und Meter machen. Oft ist das mit einigen Hürden verbunden. Wir geben euch daher ein paar Tipps, wie ihr diese am besten umschiffen könnt und damit auch dazu beitragt, den Frieden in den Schwimmhallen zu erhalten. Denn egal ob Profis oder Hobby-Wasserraten, alle von uns lieben es gleichermaßen, sich im Becken zu tummeln.

Flexibilität statt Frustration

Die Vielfalt im öffentlichen Badebetrieb ist groß. Kids und Eltern, rüstige Routiniers, die Generation Instagram auf dem Weg zum perfekten Body für das nächste Bild und natürlich all jene, die ambitioniert ihre oft sehr unterschiedlichen Trainingsziele verfolgen. Bei diesem kunterbunten Gewusel lassen sich geplante Trainingssets oft nicht so wie vorgesehen umsetzen. Die oberste Regel lautet daher: Sei flexibel und nimm’s locker! Keinem bricht ein Zacken aus der Krone, wenn man die Pause mal fünf Sekunden länger oder kürzer gestaltet. Schwimm vorausschauend, beobachte, wann sich Lücken ergeben und nutze diese. Als trainierter Wettkampfschwimmer liest man das vielleicht nicht gern, aber: Es gibt kein Vorrecht, nur weil man vielleicht etwas schneller ist als viele andere. Das Schlagwort „gegenseitige Rücksichtnahme“ gilt für alle.

Schwimm gegen den Strom 

Die Temperaturen steigen, der Sommer ist da! Perfekt, um ins Freibad oder an den See zu gehen. Oder zum Training in die Schwimmhalle. Sollte diese auch in der Freibadsaison geöffnet sein, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um in Ruhe ein paar Trainingsbahnen abzuspulen. Die Freizeitschwimmer sind am See, viele unserer Triathlon-Freunde nutzen das gute Wetter, um sich aufs Rad zu schwingen und die Schwimmhalle bietet daher jetzt ungewohnt viel Platz. Auch für alle, die nicht mehr die Schulbank drücken müssen, lohnt es sich übrigens die Ferienzeiträume des eigenen Bundeslandes zu kennen. Meist gibt es in diesen Sonderöffnungszeiten der Schwimmhallen, auch weil viele Vereine, die sonst Bahnen belegen, im Trainingslager sind.

Es gibt keine schlechten Bedingungen, nur zu wenig Fantasie

Wer im öffentlichen Badebetrieb nicht einfach nur entspannt seine Bahnen ziehen will, sondern ein bestimmtes Ziel verfolgt – sei es eine Bestzeit oder der Formaufbau für den nächsten Wettkampf – der benötigt einiges an Fantasie, um die oben angesprochene Flexibilität an den Tag legen zu können. Intensitäten trotz vollem Becken? Kein Problem. Jeder Überholvorgang ist ein kleiner Zwischensprint und simuliert Training im Wechseltempo. Statt der eigentlich geplanten Gesamtlage kann es sich auch anbieten, auf Arme- oder Beine-Sets umzuschwenken. Oder man passt sich dem Tempo der Mitschwimmenden an: Widerstandshose an und schon hat man einen ordentlichen Trainingseffekt ohne ständig auf andere aufzulaufen.

Mach Freunde statt Krawall

„Erstmal 50m Schmetterling Vollgas, dann ist die Bahn frei!“ Diesen vermeintlich tollen Tipp habt ihr sicher schon von gestandenen Schwimm-Routiniers gehört, die sich zum Training ins öffentliche Schwimmbad begeben. Kann man machen – darf sich dann aber auch nicht beschweren, wenn die anderen auf uns auch keine Rücksicht nehmen und zum Beispiel mal am Beckenrand warten, bis wir gewendet haben. Statt auf Krawall gebürstet zu sein, bietet es sich oft viel mehr an, die Augen offen zu halten nach anderen, ambitionierten Mitschwimmern. Dann hat man vielleicht nach ein paar Wochen schon eine Clique beisammen und kann gemeinsam die Bahnen ziehen, sich Startsignale geben, gegenseitig stoppen oder auch mal ein Video machen – fast wie in einer „richtigen“ Trainingsgruppe.

Finde die Muster

Die Bedingungen in öffentlichen Bädern können zwar sehr unterschiedlich sein, doch wenn man das Geschehen aufmerksam beobachtet, kann man oft Muster erkennen. Die 25m-Halle in der Südstadt ist so vielleicht besonders an Dienstagen sehr voll, während das 50m-Becken in der Nachbarstadt genau zu dieser Zeit ideale Schwimmbedingungen bietet. Erkunde daher die Umgebung auf der Suche nach den perfekten Schwimmtempeln und plane dein Training entsprechend dieser Erfahrungen. Ausdauerserien bieten sich zum Beispiel an, wenn man ein vergleichsweise leeres Becken hat und daher gleichmäßig schwimmen kann. Intensitäten und Sprints kann man (bis zu einem gewissen Maße) auch bei voller Halle ansetzen. Irgendwann findet man so nicht nur möglichst gute Bedingungen, sondern kommt auch in einen richtigen Trainingsrhythmus.

Dieser Artikel erschien in der Sommerausgabe 2022 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket

Die wichtigsten Schwimm-Termine des Jahres 2026

Das Jahr 2026 hat begonnen und uns erwarten in den kommenden zwölf Monaten zahlreiche schwimmsportliche Highlights. Wir haben euch die wichtigsten Termine des Jahres auf der nationalen und internationalen Bühne zusammengestellt. 

Für das internationale Highlight wird es zwei Jahre nach den Olympischen Spielen wieder nach Paris gehen, wo im August die Europameisterschaften stattfinden werden. Entscheidend für die Zusammensetzung des deutschen Teams dürften auch  in diesem Jahr wieder traditionell die Deutschen Meisterschaften sein, die Ende April in Berlin ausgetragen werden. 

Für die Nachwuchstalente stehen mit der DJM, DM SMK und etlichen internationalen Highlights wie der JEM und den Youth Olympic Games vielseitige Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene im Kalender. Ein besonderes Highlight: die EM der Junior*innen wird in diesem Jahr in München stattfinden – Heimvorteil für das deutsche Team! 

Auch die Masters kommen 2026 wieder auf ihre Kosten: Neben der Masters-EM in Samorin stehen insbesondere zahlreiche nationale Titelkämpfe auf dem Programm. 

 

Die wichtigsten Schwimm-Termine des Jahres 2026: 

Offene Klasse:

  • 23.-26. April: Deutsche Meisterschaften | Berlin
  • 10.-12. Mai: Internationale Deutsche Meisterschaften Para-Schwimmen | Berlin
  • 20.-21. Juni oder 27.-28.Juni: Freiwasser-DM | Ort tbd
  • 23.-26. Juli: "Die Finals 2026" | Hannover
  • 04.-08. August: Schwimm-EM (Freiwasser) | Paris
  • 10.-16. August: Schwimm-EM (Becken) | Paris
  • 12.-15. November: Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften | Ort tbd
  • 01.-06. Dezember: Kurzbahn-WM | Peking
  • 12.-13. Dezember: DMS 1./2.Bundesliga | Ort tbd

Nachwuchs:

  • 05.-07. Juni: Deutsche Meisterschaften Schwimmerischer Mehrkampf | Ort tbd
  • 09.-13. Juni: Deutsche Jahrgangsmeisterschaften | Berlin
  • 07.-12. Juli: EM der Junior*innen | München
  • 23.-26. Juli: Freiwasser-JEM | Budapest
  • 03.-06. September: Freiwasser-JWM | Santa Fe de la Very Cruz (Argentinien)
  • 31. Oktober-13. November: Youth Olympic Games | Dakar
  • 05.-06. Dezember: DMSJ Bundesfinale | Ort tbd

Masters:

  • 06.-08. März: Deutsche Masters-Meisterschaften "Lange Strecke" | Stuttgart
  • 17.-19. Juli: Deutsche Masters-Meisterschaften "Kurze Strecken" | Gera
  • 19.-30. August: Masters-EM | Samorin
  • 07. November: Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Masters | Osnabrück
  • 27.-29. November: Masters-DKM | Ort tbd

Die Kracher des Schwimmjahres 2025

Das Schwimmjahr 2025 bot alles, was den Sport so faszinierend macht: Weltrekorde mit Symbolkraft, weltmeisterliche Auftritte auf der Außenbahn und große Schallmauern, die durchbrochen wurden. Ob im Becken oder im Freiwasser – 2025 war ein Jahr, das Maßstäbe setzte und noch lange nachhallen wird. Passend zu Sylvester blicken wir zurück auf die prägendsten Momente des Jahres, sowohl aus nationaler als auch internationaler Sicht.

Lukas Märtens krönt sich zum Weltrekordler und Weltmeister

Nach seinem Olympiatriumph in letzten Jahr schwamm Lukas Märtens auch 2025 weiterhin auf der Erfolgswelle! Einen besonderen Glanzpunkt setzte Märtens bereits im April bei den Stockholm Swim Open, wo er über die 400m Freistil in 3:39,96 Minuten mit einem neuen Weltrekord beeindruckte und die bisherige Bestmarke von Paul Biedermann verbesserte. Doch Märtens beließ es nicht bei diesem Meilenstein: Bei den Weltmeisterschaften in Singapur setzte er seinen Erfolgen erneut die Krone auf und sicherte sich WM-Gold in einer packenden Hundertstelentscheidung gegen seinen australischen Dauerrivalen Sam Short. Über die 400m Freistil scheint weiterhin kein Weg an dem deutschen Schwimmstar vorbeizugehen. 

 

Weltmeisterin! Anna Elendt überraschte alle

Apropos WM-Sieg: Einen der emotionalsten Schwimm-Momente des Jahres lieferte Anna Elendt bei den Weltmeisterschaften in Singapur. Über die 100m Brust startete Elendt im Finale von der Außenbahn – und überraschte nicht nur die gesamte Konkurrenz sondern auch sich selbst. In 1:05,19 Minuten machte sie nicht nur ihren ersten WM-Triumph perfekt, sondern stellte zudem einen neuen Deutschen Rekord und die Weltjahresbestzeit auf – eine Fabelzeit, die für den Rest des Jahres bestehen blieb. 

 

Florian Wellbrock dominiert das Freiwasser

Im Freiwasser war Florian Wellbrock in diesem Jahr das Maß aller Dinge – insbesondere bei den Titelkämpfen in Singapur. Bei den Weltmeisterschaften gewann Wellbrock alle vier möglichen Titel und schwamm sich nach einer schwierigen letzten Saison eindrucksvoll zurück ins Rampenlicht. Auch vom Weltverband World Aquatics gab es für diese Erfolge eine besondere Auszeichnung: Erst vor wenigen Tagen wurde Florian Wellbrock zum Freiwasserschwimmer des Jahres gekürt. Mehr dazu gibt es hier: Florian Wellbrock als Freiwasserschwimmer des Jahres ausgezeichnet  

 

Summer McIntosh: Eine Woche, drei Weltrekorde

Was Summer McIntosh im Juni bei den Kanadischen Trials zeigte, war schlicht außergewöhnlich! Innerhalb nur einer Woche stellte die kanadische Ausnahmeathletin drei neue Weltrekorde auf – über 400m Freistil (3:54,18), 200m Lagen (2:05,70) und 400m Lagen (4:23,65). Hinzu kamen vier Gold- und eine Bronzemedaille bei der WM für die dreifache Olympiasiegerin, die gerade einmal 19 Jahre alt ist. 

 

Schallmauern fallen auf der Kurzbahn

Auch auf der Kurzbahn wurde 2025 Geschichte geschrieben – denn im Rahmen der Weltcup-Serie fielen im Herbst mehrere symbolische Schallmauern. So knackte Kate Douglass über die 100m Freistil als erste Frau überhaupt die Marke von 50 Sekunden und trug sich mit ihrer Weltrekordzeit von 49,93 Sekunden in die Geschichtsbücher ein. Über die doppelte Strecke blieb Mollie O'Callaghan gleich zweimal unterhalb der Marke von 1:50 Minuten und führt das Allzeit-Ranking nun mit einer Zeit von 1:49,36 Minuten an. Bei den Herren wurde die 2 Minuten Marke über die 200m Brust zu Fall gebracht, die Caspar Corbeau in 1:59,52 Minuten förmlich pulverisierte. 

 

2025 war für den Schwimmsport zweifellos ein Jahr der Superlative, das die Vorfreude auf alles Kommende nur noch weiter in die Höhe treibt. Einen Vorausblick auf die Highlights des anstehenden Jahres 2026 gibt es in den nächsten Tagen hier auf swimsportnews.de.

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Das Jahr 2025 ist zu Ende und es hatte für uns Schwimmfans etliche Highlights parat. Um das zu feiern, verabschieden wir das Jahr mit einem großen Sale! Ab sofort könnt ihr auf 25 Highlights satte 20% sparen!

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Wir wünschen euch in jedem Fall schon einen tolle Start ins Jahr 2025!

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Alle Weltrekorde des Schwimmjahres 2025

Das Jahr 2025 neigt sich großen Schrittes dem Ende zu – Zeit einen finalen Rückblick auf das hinter uns liegende Schwimmjahr zu werfen, insbesondere auf die gefallenen Weltrekorde. Denn auch für das deutsche Team gab es Grund zum Jubeln!

Nachdem 2024 mit unglaublichen 50 neuen Weltrekorden selbst zu einem Rekordjahr wurde, sorgte die weltweite Schwimmelite auch in diesem Jahr wieder für zahlreiche neue Allzeit-Bestmarken. Insgesamt vierundzwanzigmal hieß es: New World Record! 

Den Anfang machte Lukas Märtens, der im April als Erster überhaupt mit einer 3:39er Zeit über die 400m Freistil beeindruckte und damit Paul Biedermann als bisherigen Rekordhalter ablöste. Nach seinem Olympiasieg kürte sich Märtens damit nun endgültig zum derzeit stärksten Schwimmer über diese Strecke – eine Rolle, die er bei seinem WM-Triumph im Sommer abermals untermauerte. 

Der US-Amerikanerin Gretchen Walsh gelang es als einziger Schwimmerinnen, sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langbahn mit neuen Weltrekorden zu glänzen. Mit insgesamt drei neuen Weltrekorden war Walsh – wie schon im vergangenen Jahr – gemeinsam mit Summer McIntosh die fleißigste Rekordsammlerin des Jahres. 

Wir haben eine chronologische Übersicht aller Weltrekorde erstellt, die 2025 aufgestellt wurden.

Langbahn-Weltrekorde 2025:

Lukas Märtens (Deutschland)

400m Freistil

3:39,96

Gretchen Walsh (USA)

100m Schmetterling

55,09

Gretchen Walsh (USA)

100m Schmetterling

54,60

Katie Ledecky (USA)

800m Freistil

8:04,12

Summer McIntosh (Kanada)

400m Freistil

3:54,18

Summer McIntosh (Kanada)

200m Lagen

2:05,70

Summer McIntosh (Kanada)

400m Lagen

4:23,65

Léon Marchand

200m Lagen

1:52,69

USA

4x100m Freistil mixed

3:18,48

USA

4x100m Lagen weiblich

3:49,34

 

Kurzbahn-Weltrekorde 2025:

Gretchen Walsh (USA)

50m Schmetterling

23,72

Mollie O'Callaghan (Australien)

200m Freistil

1:49,77

Regan Smith (USA)

100m Rücken

54,02

Kaylee McKeown (Australien)

200m Rücken

1:57,87

Kate Douglass (USA)

100m Freistil

50,19

Hubert Kos (Ungarn)

200m Rücken

1:45,12

Josh Liendo (Kanada)

100m Schmetterling

47,68

Mollie O'Callaghan (Australien)

200m Freistil

1:49,36

Lani Pallister (Australien)

800m Freistil

7:54,00

Kaylee McKeown (Australien)

200m Rücken

1:57,33

Hubert Kos (Ungarn)

100m Rücken

48,16

Caspar Corbeau (Niederlande)

200m Brust

1:59,52

Kate Douglass (USA)

100m Freistil

49,93

Italien

4x50m Freistil mixed

1:27,26

Bild: Tino Henschel

Fünf Tipps für gestresste Schwimmhäute

Man könnte meinen, dass Schwimmsportler sich evolutionstechnisch im Laufe ihres Lebens den nassen Gegebenheiten anpassen und Schuppen oder auch Schwimmhäute entwickeln. Da dem offensichtlich nicht so ist, benötigt die vom Chlor geplagte Haut von Schwimmern mehr Pflege als die von „Nicht-Schwimmern“ und sollte nicht vergessen werden. Wir haben euch daher ein paar praktische Tipps zusammengestellt.

  1. Trinke viel Wasser! Vielleicht nicht unbedingt das Poolwasser während des Schwimmens, aber davor und danach solltest du umso mehr aus deiner Flasche trinken. Denn wenn du nicht ausreichend Flüssigkeit trinkst, nimmt deine Haut das Chlorwasser auf und die wichtige Feuchtigkeit geht dadurch verloren. Das Gewebe wird bei Flüssigkeitsmangel weniger durchblutet, sodass es austrocknet und an Elastizität verliert. Außerdem schützt Trinken vor Infektionen, verbessert den Schlaf und damit auch deine Laune.

 

  1. Creme dich vor dem Schwimmen ein! Kein überraschender Tipp, aber dafür ein sehr wichtiger! Das Eincremen mit ein wenig Bodylotion oder Sonnenschutzcreme vor dem Training schützt deine Haut vor Chlor, hält die Feuchtigkeit in der Haut und beugt Akne vor. Natürlich sollte das Becken nach deinem Schwimmbadbesuch nicht aussehen wie der Hotelpool auf Malle, also bitte vermeide es, dir die gesamte Tube über den Kopf zu gießen.

 

  1. Gehe direkt nach dem Schwimmen unter die Dusche! Nichts mit einem ausgiebigen „After Training Talk“! Befreie deine Haut von der Chlorwasserbelastung und verzichte dabei auf Dämpfe und heißes Wasser. Warmes Wasser öffnet die Poren genau in dem Maß, das deiner Haut nicht schadet. Wenn du den Hahn anschließend noch ein bisschen weg vom roten Bereich in Richtung Blau schiebst, schließt das kühlere Wasser deine Poren wieder und die Feuchtigkeit bleibt in deiner Haut. Und genau da wollen wir sie!

 

  1. Wechsle deine Schwimmsachen und wasche sie regelmäßig! Du siehst in deinen Schwimmsachen zwar einwandfrei aus, deine Haut interessiert das aber nicht - sie möchte Luft holen und wieder eine gesunde Distanz zum Chlor aufbauen. Tu ihr also den Gefallen und befreie sie nach dem Training von den chlorgetränkten Klamotten. Wasche diese regelmäßig und lies noch dazu folgenden Geheimtipp: Wenn du ab und an ein wenig Essig mit in die Wäsche gibst, neutralisierst du das Chlor und beugst dem Bleichen vor.

 

  1. Trinke Kräutertee! „Erst Wasser, jetzt auch noch Tee“, denkst du dir und hast vollkommen Recht. Kräutertee enthält Antioxidantien, die deine Haut schützen und in einer leckeren Limo eher selten enthalten sind. Außerdem wirken Kräutertees beruhigend und entzündungshemmend. Übrigens: Wenn man den benutzten Kamillenteebeutel im Kühlschrank lagert und sich leicht gekühlt auf die Augen legt, erzielt man einen schönen Frische-Effekt. Perfekt nach langen Trainingstagen und gegen Schwimmbrillenpandaaugen. In diesem Sinne: It’s tea time!

Dieser Artikel erschien in der Sommerausgabe 2021 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket

Florian Wellbrock als Freiwasserschwimmer des Jahres ausgezeichnet

Zum Abschluss eines ausgesprochen erfolgreichen Jahres, darf sich Florian Wellbrock über eine weitere renommierte Auszeichnung freuen: Der Weltverband World Aquatics kürte Wellbrock zum Freiwasserschwimmer des Jahres. 

Wellbrock hatte bei den Weltmeisterschaften in diesem Sommer sensationelle vier Goldmedaillen gewinnen können. Mehr Titel wurden bei den Freiwasserwettbewerben in Singapur auch garnicht vergeben. Über alle drei Einzelstrecken als auch gemeinsam mit Isabel Gose, Celine Rieder und Oliver Klemet in der Mixedstaffel krönte sich der Olympiasieger von 2021 zum Weltmeister. Die Auszeichnung als Freiwasserschwimmer des Jahres kommt daher nicht ganz unerwartet. 

Auch bei den Damen ging der Preis an die Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn: Die in Magdeburg trainierende Australierin Moesha Johnson hatte den Weltmeisterschaften ebenfalls ihren Stempel aufgedrückt und mit zwei Gold- und einer Bronzemedaille begeistert. 

 

Bild: World Aquatics

Gretchen Walsh: ''Die Unterwasserkicks sind meine Geheimwaffe''

Am Tag, an dem Angelina Köhler bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften mit einem neuen Deutschen Rekord über die 50m Schmetterling glänzte, nahm sich ihre amerikanische Dauerrivalin Gretchen Walsh Zeit für ein Gespräch mit uns. Walsh richtete Köhler stellvertretend ihre Glückwünsche aus und sprach über die größten Unterschiede zwischen der nationalen und internationalen Konkurrenz. Zudem verriet sie, was ihre Ziele für das kommende Schwimmjahr und darüber hinaus sind – Weltrekorde inklusive. 

Allen voran ist der Blick der US-amerikanischen Star-Schwimmerin schon jetzt auf die Olympischen Spiele 2028 gerichtet. Doch um sich für die olympischen Titelkämpfe mit Heimvorteil  zu qualifizieren, muss sich Gretchen Walsh zunächst gegen die starke nationale Konkurrenz durchsetzen. Trotz des internen Konkurrenzdrucks, sei das Team USA aber in erster Linie ein großes Supportnetzwerk, aus dem sich ein großer Nutzen ziehen lässt. "Ich spüre mehr Druck durch die internationale Konkurrenz, weil ich das Team USA eher als mein Unterstützungssystem sehe – als die Menschen, zu denen ich aufschaue und auf die ich mich verlassen kann, wenn ich mit Druck zu kämpfen habe. Deshalb sehe ich es eher als eine Gelegenheit, meine eigene Rennmentalität zu verbessern und daran zu arbeiten, wie ich mit hochkompetitiven Situation wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen umgehe.", beschreibt Walsh diesen emotionalen Rückhalt. Das Aufeinandertreffen mit der internationalen Konkurrenz um das deutsche Schmetterlings-Ass Angelina Köhler sei auch deshalb von großer Spannung geprägt, da es nur wenige gemeinsame Wettkämpfe gibt, bei denen es zu einem direkten Showdown kommt: "Ich weiß nie, was mich erwartet. Jedes Mal, wenn ich neben Angelina ins Becken springe, gebe ich deshalb alles. Ich möchte nicht diejenige sein, die am Ende zurückbleibt und dachte, sie würde es locker in die nächste Runde schaffen, während in Wirklichkeit alle voll konzentriert sind und bereit sind, schnell zu schwimmen und ihr Bestes zu geben.". 

"Wir waren schon immer unsere größten Cheerleader."

Einen ganz besonderen Rückhalt erfährt sie auch durch ihre Schwester Alex Walsh, die mit Olympiasilber in Tokio und zahlreichen WM-Medaillen ebenfalls große Erfolge im Schwimmen feiert. Die beiden Schwestern schwimmen seit langer Zeit in der selben Trainingsgruppe, haben beide an der University of Virginia studiert und teilen sich nun auch wieder eine gemeinsame Wohnung. "Für uns beide ist es unglaublich wertvoll, jemanden an der eigenen Seite zu haben, der sich auf diesem Spitzenlevel im Sport befindet – jemanden, mit dem man sich identifizieren, dem man sich anvertrauen und den man unterstützen kann.", beschreibt Walsh den besonderen Schwesternbund. Bei den Olympischen Spielen 2024 durften die Walsh Schwestern gemeinsam die US-amerikanischen Farben vertreten – für Gretchen mit der emotionalste Moment ihrer bisherigen Karriere: "Dieses Ziel haben wir so lange gemeinsam verfolgt. Als wir es schließlich erreicht haben, war das wirklich unglaublich. Wir haben vorher so viele Höhen und Tiefen gemeinsam durchgestanden.".

Sowohl im nationalen als auch internationalen Vergleich zeichnet Gretchen Walsh eine Stärke ganz besonders aus: die Unterwasser-Kicks. Dem ist sich die Erfolgsschwimmerin auch selbst bewusst: "Das ist etwas, das ich fast perfektioniert habe. Aber ich trainiere die Kicks trotzdem kontinuierlich, weil ich die Stärke nicht verlieren darf – denn die Kicks sind meine Geheimwaffe. Also nutze ich jede Gelegenheit, wenn ich mich von der Wand abstoße, um mich daran zu erinnern, dass das das ist, was ich am besten kann und dass ich es noch weiter perfektionieren muss.". Doch auch an anderer Stelle sieht Walsh noch Verbesserungspotenzial, das sie zuversichtlich für ihr zukünftige Leistungsentwicklung stimmt: "Ich habe noch genug Raum, um mich weiterzuentwickeln, sodass ich optimistisch in meine Zukunft im Schwimmen und meine Fähigkeit, meine Zeiten zu verbessern, blicke.".

"Es ist ein unglaubliches Gefühl"

Welche Erfolge das anstehende Schwimmjahr 2026 für Gretchen Walsh bereithält wird sich insbesondere bei den Pan-Pacific Championships im August zeigen, die für die US-amerikanische Starschwimmerin den Saisonhöhepunkt darstellen sollen. Dort sei das erklärte Ziel, Bestzeit über die 100m Schmetterling zu schwimmen – was gleichzeitig einen neuen Weltrekord bedeuten würde. Aber auch über die 50m Schmetterling soll es irgendwann mit der Weltrekordzeit von Sarah Sjöström klappen. Auf den 50m Freistil ist das Saisonziel etwas bescheidener: Hier hat Walsh erst einmal den Amerikanischen Rekord im Blick. Doch an die überwältigenden Gefühle nach ihrem ersten Weltrekord über die 100m Schmetterling wird wohl dennoch so schnell kein anderer Erfolg heranreichen: "Ich stand einfach völlig unter Schock. Es war ein wirklich unglaubliches Spektakel. Alles, was ich bis zu diesem Zeitpunkt geleistet hatte, zahlte sich aus. Es war sehr euphorisch. Jede nur erdenkliche Emotion habe ich in diesem Moment gespürt.". 

Den ersten Teil des Interviews mit Gretchen Walsh, in dem der Umgang mit Preisgeldern und Walsh's größte Erfolge im Vordergrund stehen, könnt ihr hier nachlesen: Gretchen Walsh: Zwischen Preisgeldern und der Liebe zum Sport 

 

Bild: La Presse / Arena

Florian Wellbrock und Anna Elendt unter den Top 3 Sportler*innen des Jahres

Traditionell zum Jahresabschluss wurden gestern in Baden Baden die Sportler*innen des Jahres 2025 gekürt. Mit Florian Wellbrock und Anna Elendt erhielten gleich zwei nationale Schwimmstars eine der renommierten Auszeichnungen, die jeweils in Gold, Silber und Bronze vergeben wurden.

Für seine herausragenden vier Goldmedaillen bei der Freiwasser-WM diesen Sommer wurde Florian Wellbrock zum "Vizesportler des Jahres" gewählt. Es ist bereits das vierte Mal, dass es Wellbrock bei dieser hochkarätigen Wahl unter die Top 3 schaffte. Mehr Stimmen erhielt in diesem Jahr lediglich Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer. Florian Wellbrock ist auf dem Silberrang somit direkter Nachfolger von Lukas Märtens, der in diesem Jahr als Viertplatzierter erneut dicht an die Top 3 heran kam – als Auszeichnung für den 400m Freistil Weltrekord und WM-Gold in Singapur. Auf Platz Acht rundete Para-Weltmeister Taliso Engel das herausragende Ergebnis für die deutschen Schwimmer ab. 

Auch bei den Sportlerinnen des Jahres 2025 gelang es mit Anna Elendt einer Schwimmerin, auf das imaginäre Podium zu springen. Für ihren WM-Triumph über die 100m Brust in Singapur wählten Deutschland's Sportjournalist*innen Elendt auf den dritten Platz – hinter der Biathletin Franziska Preuss und der Rhythmischen Sportgymnastin Darja Varfolomeev

Neben seiner Einzelauszeichnung war Florian Wellbrock auch Teil der deutschen Freiwasser Mixed-Staffel, die bei den Weltmeisterschaften in Singapur ebenfalls mit Gold geglänzt hatte. In Baden Baden wurde er gemeinsam mit Isabel Gose, Oliver Klemet und Celine Rieder für diesen Erfolg mit Platz Acht gewürdigt. Den goldenen Preis erhielt die Basketball Nationalmannschaft der Herren. 

Auch einige Sonderpreise gab es im Rahmen der Gala zu vergeben: So wurde Para-Schwimmerin Elena Semechin in der Kategorie "Vorbilder des Sports" geehrt. 

 

Bild: Imago

Timo Sorgius und Co. feiern Siege zum Jahresabschluss in der Schweiz

Seit Anfang des Jahres zieht Olympiateilnehmer Timo Sorgius von der SSG Leipzig seine Trainingsbahnen in der Schweiz. Zum Jahresabschluss glänzte Sorgius im Rahmen der Swiss Open 2025 in Sursee nun mit zwei Siegen – und war damit nicht der Einzige, der die deutschen Farben ganz oben auf dem Treppchen vertreten durfte. 

Denn auch eine Nachwuchsauswahl des Deutschen Schwimmverbandes sowie das Team Baden Württemberg gingen am zurückliegenden Wochenende bei der Swiss Open – ausgetragen auf der Langbahn – an den Start. Timo Sorgius war dabei sowohl über die 100m Freistil (49,82) als auch 400m Freistil (3:55,12) nicht zu schlagen. Über zwei Goldmedaillen freuten sich auch Moritz Erkmann (800m Freistil 8:05,27 | 1500m Freistil 15:31,16) und Victor Sanin (50m Schmetterling 23,78 | 100m Schmetterling 53,22). 

Deutsche Doppelsiege gab es ebenfalls zweimal zu bejubeln: Über die 400m Freistil schwammen Zarina Selimovic (4:23,34) und Jana Härtel (4:25,00) an die Spitze des Klassements; über die 50m Rücken gelang dies Fabian Mager (25,95) und Mitja Bauer (25,97). Härtel und Bauer durften sich dafür über andere Strecken jeweils über Gold freuen. In 17:09,37 Minuten entschied Jana Härtel die 1500m Freistil für sich, während Mitja Bauer über die 200m Lagen (2:05,70) nicht zu schlagen war. Weitere Siege gab es für Subäjr Biltaev über die 100m Brust (1:01,05) sowie für Yara Fay Riefstahl über 200m Schmetterling (2:16,49). Hinzu kamen zahlreiche Podestplatzierungen, die den erfolgreichen Jahresabschluss für die deutschen Gäste in der Schweiz eindrucksvoll abrundeten. 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Swiss Open 2025 Ergebnisse 

 

Bild: Tino Henschel

Gretchen Walsh: Zwischen Preisgeldern und der Liebe zum Sport

Gretchen Walsh gehört zu den prägendsten Gesichtern des internationalen Schwimmsports – sowohl sportlich als auch in der aktuellen Debatte um finanzielle Rahmenbedingungen für Spitzenathletinnen. Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass US-amerikanische Kaderaktive wie Walsh zukünftig mit jährlich 45.000 US-Dollar gefördert werden. Doch diese finanzielle Unterstützung ist darauf ausgelegt, durch Preisgelder und Sponsorenverträge ergänzt zu werden – eine nicht immer einfache Aufgabe. Zwischen Weltrekorden, olympischen Medaillen und wachsenden Erwartungen spricht die US-Amerikanerin im Gespräch mit uns offen über Preisgelder, Leistungsdruck und die Frage, wie sich professionelle Existenzsicherung und die pure Liebe zum Schwimmen miteinander vereinbaren lassen. 

"Preisgelder sind ein toller Anreiz für den Schwimmsport!"

Insbesondere die Weltcup-Serie, bei der Gretchen Walsh zuletzt mit Platz Zwei in der Gesamtwertung und einem neuen Weltrekord über die 50m Schmetterling glänzte und dafür mit sechsstelligen Prämien belohnt wurde, hat den Preisgeldern im Schwimmsport eine starke Öffentlichkeit verliehen. Walsh steht dem Thema jedoch zwiegespalten gegenüber. Als hochdekorierte Athletin sieht sie Preisgelder einerseits als bedeutenden Anreiz im Schwimmsport: "Ich denke, es könnte mehr Preisgelder geben – einfach basierend darauf, welches Unterhaltungspotenzial das Schwimmen hat.". Andererseits sorgen finanziell lukrative Events wie die Weltcups auch für spürbar erhöhten Druck. Diese Dualität sei im Leistungssport oftmals schwer zu navigieren: "Es ist schwierig als Profi zu wissen, dass ich im Schwimmen gut sein möchte, weil ich diesen Sport wirklich liebe und so weit gekommen bin und große Ziele habe. Aber zugleich ist es jetzt auch meine Existenzgrundlage. Durch meine Erfolge finanziere ich meinen Lebensunterhalt.". 

Und diese Erfolge können sich wahrlich sehen lassen! Mit gerade einmal 13 Jahren qualifizierte sich Gretchen Walsh als damals jüngste Schwimmerin für die US Olympic Trials 2016. Seitdem sind fast zehn Jahre vergangen und das US-amerikanische Ausnahmetalent ist aus der Weltspitze nicht mehr wegzudenken. Die Erfolgswelle trug Walsh bis zu den Olympischen Spielen in Paris, wo sie über die 100m Schmetterling zu Silber schwamm und mit den amerikanischen Staffeln drei weitere Medaillen gewann – darunter zweimal Gold. Und der Rest des Schwimmjahres 2024 verlief für Gretchen Walsh nach der gelungenen Olympiapremiere nur noch erfolgreicher: Bei der Kurzbahn-WM kürte sich Walsh sieben Mal zur Weltmeisterin und begeisterte zudem mit unglaublichen elf Weltrekorden. Und auch den Weltmeisterschaften in Singapur in diesem Sommer drückte sie mit doppeltem Einzelgold über die 50m und 100m Schmetterling sowie einem weiteren Staffeltriumph abermals ihren Stempel auf.

"Die Leute erwarten, dass ich den Weltrekord breche und auf jeden Fall gewinne."

Mit den steigenden Erfolgen veränderte sich für Gretchen Walsh vor allem aber auch die externe Erwartungshaltung an ihre Leistungen: "Es war wirklich schwierig am Anfang, weil es einfach so ungewohnt für mich war, als Weltrekordhalterin ins Becken zu springen und dass die Leute erwarten, dass ich den Weltrekord breche und auf jeden Fall gewinne. Aber ich fühle mich nun wohler damit, weil ich jedes Rennen einfach als Gelegenheit sehe, eine neue Bestzeit zu schwimmen, egal welcher Maßstab das ist, und den Fokus mehr darauf lege, was es bedeutet, ein Rennen gut zu schwimmen. Letztlich geht es darum, in diesem Moment die beste Version seiner selbst zu sein – mehr als alles andere.", reflektiert Walsh ihren erlernten Umgang mit der Favoritenrolle.

"Es ist hart, aber ich schwimme für mich selbst. Ich schwimme für mein Land. Ich schwimme für mein Team."

Wenn man in jungen Jahren im Sport schon so viel erreicht hat wie Gretchen Walsh mit nunmehr 22 Jahren, stellt sich die Frage, wie es gelingt die eigene Motivation stets aufrechtzuerhalten. Eine besondere Rolle spiele für Walsh die Vorfreude auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles: "Ich will auf jeden Fall dabei sein. Ich möchte auf dieser Bühne stehen. Ich möchte die Erfahrung machen, dass mein Land mich auf heimischem Boden unterstützt.". Und auch die Aufnahme der 50 Meter Strecken in das olympische Programm sieht die Sprintspezialistin als großen Gewinn und als persönliche Chance. Doch sich in das leistungsstarke Team USA zu schwimmen, wird auch für Gretchen Walsh eine große Aufgabe, der sie zum aktuellen Zeitpunkt jedoch voller Optimismus und Selbstbewusstsein entgegenblickt: "Es wird auf jeden Fall eine Menge Druck geben, es ins Team zu schaffen. Im Moment fühle ich mich aber wirklich sehr zuversichtlich.".

Wie Gretchen Walsh mit dem internen Konkurrenzdruck in den USA umgeht, welche Fähigkeit sie selbst als ihre Geheimwaffe bezeichnet und wie die Erfolgsschwimmerin auf ihre internationale Konkurrenz um Angelina Köhler blickt, erfahrt ihr im zweiten Teil des Interviews. Dieses wird in den nächsten Tagen hier auf swimsportnews.de veröffentlicht. 

Bild: La Presse / Arena

Provisorische Dopingsperre für italienischen WM-Halbfinalisten

Vor wenigen Wochen erst schwamm der italienische Rückenspezialist Christian Bacico bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Lublin zweimal ins Halbfinale. Nun verhängte die italienische Anti-Doping Agentur eine vorläufige Sperre gegen den 20-jährigen Schwimmer.

Bacico wurde positiv auf "Clostebol" getested – ein synthetisches anaboles Steroid, das aus Testosteron gewonnen wird und seit über 30 Jahren im Leistungssport verboten ist. Es ist das gleiche Mittel, auf das der italienische Tennis-Star Jannik Sinner im letzten Jahr positiv getestet, aber später freigesprochen, wurde. Clostebol unterstützt vor allem den Aufbau von Muskelmasse, bringt durch die Hormonveränderungen aber auch zahlreiche Nebenwirkungen mit sich. 

Es ist unklar, wann der positive Dopingbefund von Christian Bacico verzeichnet wurde. Angesichts seiner Teilnahme an der Kurzbahn-EM, scheint es sich aber um einen relativ jungen Test zu handeln. Bei den Weltmeisterschaften diesen Sommer in Singapur hatte Bacico über die 100m und 200m Rücken jeweils mit dem zehnten Platz geglänzt. Über beide Strecke steht er im nationalen Allzeit-Ranking an zweiter Position hinter Olympiasieger Thomas Ceccon.

45.000$ pro Jahr: Fördergelder für US-Kader deutlich erhöht

Wer vom US-amerikanischen Schwimmverband als Kadermitglied gefördert wird, erhält zukünftig mehr Geld. Dies gab der Geschäftsführer von US Swimming Kevin Ring als Gast in einem Podcast bekannt. 

Demnach werden all diejenigen, die Teil des sogenannten "Athlete Partnership Agreements" mit dem amerikanischen Schwimmverband sind, ab 2026 mit jährlich 45.000 US-Dollar unterstützt. Zuvor lagen die Fördergelder bei 39.000$ – das entspricht demnach einer Steigerung von 15 Prozent. Auch wenn die konkreten Fördergelder für die höchsten nationalen Kaderaktiven langezeit nicht öffentlich waren, ist bekannt, dass es seit deren Einführung im Jahr 2010 keine Erhöhung gab. 

Den entsprechenden Kaderstatus haben aktuell die Top 30 Schwimmerinnen und Schwimmer des Landes inne. Durch die angekündigte Erhöhung der Fördergelder stehen den Aktiven monatlich fortan umgerechnet 3,750 US-Dollar zur Verfügung. Was nach einer stolzen Summe – gerade im internationalen Vergleich klingt – liegt dennoch deutlich unter dem amerikanischen Durchschnittseinkommen. Argumentiert wird hier, dass im Schwimmsport durch Wettkämpfe wie der Weltcup-Serie, weiteren Preisgelder und Sponsorenverträgen zusätzliche Verdienstmöglichkeiten bestehen. 

12-Jähriger verunglückt bei Nachwuchswettkampf

Anfang Dezember erschütterte ein tragischer Unfall den ägyptischen Schwimmsport. Bei den Nationalen Meisterschaften in der Altersklasse 12 und jünger verunglückte ein 12-jähriges Nachwuchstalent tödlich. 

Youssef Mohamed ging am 3.Dezember bei den nationalen Titelkämpfen in Kairo über die 50m Rücken an den Start, verlor während des Rennens aus unbekannten Gründen das Bewusstsein und sank auf den Beckenboden. Lokalen Angaben zufolge, blieb der Verunglückte über drei Minuten lang unter Wasser, bis sein Verschwinden auffiel. Erst ein im nächsten Lauf gestarteter Schwimmer entdeckte ihn. Youssef Mohamed wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo jegliche Wiederbelebungsmaßnahmen jedoch ohne Erfolg blieben.  

Es wird berichtet, dass zahlreiche geltenden Sicherheitsregeln bei dem Wettkampf in Kairo nicht eingehalten wurden, die den Todesfall womöglich hätten verhindern können. Als das Unglück passierte, waren weder die Rettungsschwimmer noch die Zeitnehmer auf ihren Positionen. Auch der vorgeschriebene Defibrillator war nicht in der Nähe des Wettkampfbeckens. Das ägyptische Ministerium für Jugend und Sport hat die Aufarbeitung des Falls eingeleitet. 

Auch die ägyptische Topschwimmerin Farida Osman, dreifache Medaillengewinnerin bei Weltmeisterschaften, zeigte sich bestürzt: "Ich rede schon lange von den Veränderungen und Entwicklungen, die es im ägyptischen Schwimmsport geben muss. An den Punkt zu gelangen, wo ein zwölfjähriger Junge bei nationalen Meisterschaften stirbt, überschreitet eine Grenze. Das muss aufhören.". 

Das Unglück in Ägypten zeigt, wie unabdingbar das Einhalten von Sicherheitsbestimmungen bei Schwimmwettkämpfen ist. 

Gelungener Rekordversuch: SG Essen glänzt mit vier nationalen Staffelrekorden

Es waren Deutsche Rekorde mit Ansage: Bei einem angemeldeten Rekordversuch begeisterte die SG Essen am gestrigen Tag mit gleich vier neuen Bestmarken für Vereinsstaffeln. 

Im Rahmen des Stutenkerlschwimmen vom Polizei-Schwimmverein Essen schickte die SG Essen vier Staffeln an den Start, die jeweils in einem Rennen alleine gegen die Uhr auf erfolgreiche Rekordjagd gingen. Den Anfang machte die 4x200m Rückenstaffel der Herren. In 7:47,43 Minuten blieben Finn Hammer, Philipp Peschke, Silas Büssing und Cedric Büssing knappe acht Sekunden unter der bisherigen Rekordmarke. 

Hammer, Peschke und Cedric Büssing waren noch an zwei weiteren Rekorden beteiligt, die innerhalb des selben Rennens aufgestellt wurden. Denn nicht nur die 10x100m Freistilstaffel der Herren mit Moritz Schaller, Philipp Peschke, Cedric Büssing, Finn Hammer, Simon Reinke, Emre Demirdas, Lukas Brockhaus, Max Honstein, Hamza Ameziane und Paul Brinker trug sich in 8:21,08 Minuten eindrucksvoll in die Rekordbücher ein. Gleiches gelang auch den vier Startschwimmern mit ihrer Angangszeit von 3:14,02 Minuten über die 4x100m Freistil. 

Auch die Essener Damen freuten sich über die 4x100m Freistil über einen gelungenen Rekordversuch. In 3:41,00 Minuten verbesserten Lina Kröger, Cleo Hentschke, Julianna Bocska und Nina Jazy den alten Rekord um gute drei Sekunden. 

Nach den zwei zweiten Plätzen in der 1. DMS-Bundesliga am vergangenen Wochenende feierte die SG Essen mit den vier neuen deutschen Rekorden wahrlich einen gelungenen Saisonabschluss!

 

Bild: SG Essen

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DMS 1.Bundesliga 2025: Die zehn punktbesten Leistungen bei Damen und Herren

Die 1. DMS-Bundesliga sorgte am vergangenen Wochenende für spannende Titelkämpfe in Essen. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jubelte die SG Frankfurt über den Meistertitel, doch für die besten Einzelleistungen sorgten nicht nur die Frankfurter. 

Während das Team-Ergebnis bei der DMS zweifellos im Fokus steht, beruht dieses oftmals auch auf starken Einzelleistungen, von denen es auch in diesem Jahre zahlreiche zu bestaunen gab. Wir haben euch hier zusammengestellt, welche Schwimmerinnen und Schwimmer besonders kräftig punkten konnten. 

Bei den Damen sorgten vor allem die internationalen Gäste, die für Frankfurt und Wiesbaden an den Start gingen, für hohe Punktzahlen. An die Spitze des Klassements setzte sich mit einem deutlichen Vorsprung die Ungarin Panna Ugrai, die über die 200m Freistil zu 898 Punkten schwamm. Auch wenn Angelina Köhler lediglich an einem der zwei Wettkampftage ins Becken sprang, schaffte es die Berliner über gleich Strecken ins Ranking. Die höchste Punktzahl erzielte Köhler über die 50m Schmetterling. 

Bei den Herren waren die Frankfurter, trotz des eindrucksvollen Gesamtsieges, nicht unter den Top 10 Einzelleistungen vertreten. Für die Höchstpunktzahl sorgte Sven Schwarz über die 1500m Freistil, der ebenso wie Melvin Imoudu über die 100m Brust die 900 Punkte Marke knacken konnte. Dreimal unter die Top 10 schaffte es hier Cedric Büssing, der nach seinem dritten Platz bei der Kurzbahn-EM eine Woche zuvor einen sehr gelungen Saisonabschluss erlebte. 

 

Die zehn punktbesten Leistungen der 1. DMS-Bundesliga 2025 - Damen: 

Strecke

Schwimmerin

Team

Zeit

Punkte

200m Freistil

Panna Ugrai

SG Frankfurt

1:54,32

898

50m Schmetterling

Angelina Köhler

SG Neukölln Berlin

25,40

837

100m Brust

Henrietta Fangli

SC Wiesbaden 1911

1:06,71

816

100m Schmetterling

Angelina Köhler

SG Neukölln Berlin

56,43

814

100m Freistil

Nina Jazy

SG Essen

53,82

813

50m Freistil

Angelina Köhler

SG Neukölln Berlin

24,49

810

100m Freistil

Julianna Bocska

SG Essen

53,93

808

200m Freistil

Fanni Fabian

SC Wiesbaden 1911

1:58,50

806

800m Freistil

Julia Ackermann

SC Chemnitz von 1892

8:34,38

799

50m Freistil

Nina Jazy

SG Essen

24,76

783

 

Die zehn punktbesten Leistungen der 1. DMS-Bundesliga 2025 - Herren: 

Strecke

Schwimmer

Team

Zeit

Punkte

1500m Freistil

Sven Schwarz

W98 Hannover

14:33,90

910

100m Brust

Melvin Imoudu

Potsdamer SV

57,25

900

400m Lagen

Cedric Büssing

SG Essen

4:05,97

869

200m Brust 

Malte Gräfe

Potsdamer SV

2:05,88

869

800m Freistil

Cedric Büssing

SG Essen

7:42,23

865

400m Freistil

Cedric Büssing

SG Essen

3:43,18

860

400m Freistil

Sven Schwarz

W98 Hannover

3:43,39

857

100m Brust

Malte Gräfe

Potsdamer SV

58,19

857

200m Freistil

Jarno Bäschnitt

Team Bochum

1:43,87

855

50m Brust

Melvin Imoudu

Potsdamer SV

26,29

854

Bild: Tino Henschel

Über 140 Medaillen: Deutsche Masters begeistern bei Kurzbahn-EM

Für die deutschen Masters waren die Kurzbahn-Europameisterschaften in Lublin erneut Titelkämpfe der Superlative! Mehr als 140 Mal waren die deutschen Farben vergangene Woche auf dem Podium vertreten – darunter mehr als sechzig Mal ganz oben. 

Erfolgreichster Medaillensammler war Dieter Seifert (AK 75), der über insgesamt sieben Goldmedaillen jubeln durfte. Zudem glänzte Seifert mit einem neuen Europarekord über die 200m Freistil (2:33,89). Aber auch Alfred Otto Seeger (AK 85) mit 6xGold und 1xSilber sowie Fritz Ilgen (AK 90) mit fünf EM-Titeln trugen entscheidend zur eindrucksvollen deutschen Edelmetall-Ausbeute bei. 

Bei den Damen setzten sich Jenny Wachsmuth (AK 35) mit fünf Goldmedaillen und Eileen Nuyen (AK 25) mit dreifachem Gold an die Spitze des nationalen Medaillenrankings. 

Neben zahlreichen Veranstaltungsrekorden für die deutschen Aktiven, gab es neben der neuen Bestmarke von Dieter Seifert noch zwei weitere Europarekord zu feiern. Für diese sorgte jeweils Klaus Spranz (AK 65) über die 100m Brust (1:15,79) und 200m Brust (2:45,41). 

Hier gibt es alle Ergebnisse der Kurzbahn-EM: Ergebnisse Master Kurzbahn-EM 2025

 

Bild: Mastersschwimmer Deutschland

DMS 2.Bundesliga 2025: Das Ranking aller Teams (Nord, Süd & West)

Drei Wettkämpfe – eine Liga: In der zweiten Bundesliga der DMS gaben auch in diesem Jahr vor allem die Teams aus dem Süden und Westen den Ton an. 

Die Aufsteiger bei den Damen kommen mit dem Team Bochum und dem SC Aqua Köln jeweils aus dem Westen. Bei den Herren machten mit dem 1.FC Nürnberg und dem SV Cannstatt zwei Teams aus dem Süden den Sprung in die 1. Liga perfekt. Mehr dazu gibt es hier: DMS 2. Bundesliga: Die Aufsteiger in die 1. Liga 2026 stehen fest!  

Bei den Damen ging auch der dritten Platz im Ranking an ein Team aus dem Westen. Bei den Herren teilten sich die Teams aus Süd und West die ersten sechs Plätze, bevor die Champions aus dem Norden folgen. 

 

Das inoffizielle Ranking der 2. DMS-Bundesliga 2025 (Damen):

Platz

Verein

Liga

Punkte

1

Team Bochum

West

21667

2

SC Aqua Köln

West

21435

3

SG Neuss

West

20343

4

Wasserfreunde Spandau 04

Nord

20244

5

1.FCN Schwimmen

Süd

20097

6

DSW Darmstadt

Süd

20024

7

SSG 81 Erlangen

Süd

19806

8

SCW Eschborn

Süd

19485

9

Potsdamer SV

Nord

19146

10

SG EWR Rheinhessen-Mainz

Süd

19118

11

SG Frankfurt II

Süd

18969

12

TPSK 1925

West

18961

13

SG Regio Freiburg

Süd

18923

14

SV Cannstatt

Süd

18854

15

Berliner TSC

Nord

18544

16

SG Region Karlsruhe 

Süd

18426

17

SG Gladbeck/Recklinghausen

West

18394

18

Hofheimer SC

Süd

18243

19

SG HT 16 Hamburg

Nord

18045

20

Team Bochum II

West

18019

21

Wasserfreunde Bielefeld

West

17809

22

SSG Braunschweig

Nord

17745

23

SV Schwäbisch Gmünd

Süd

17504

24

SGS Hannover

Nord

17426

25

Hamburger SC

Nord

17325

26

SG Essen II

West

17212

27

SC Delphin Ingolstadt

Süd

17178

28

SG Gelsenkirchen

West

17030

29

Delmenhorster SV 1905

Nord

17005

30

SG Lübeck

Nord

16939

31

Duisburger ST

West

16761

32

SG TSG HB 10 Bremen

Nord

16619

33

TV Ratingen

West

16448

34

SV Neptun Kiel

Nord

16250

35

Düsseldorfer SC 1898

West

14858

 

Das inoffizielle Ranking der 2. DMS-Bundesliga 2025 (Herren):

Platz

Verein

Liga

Punkte

1

1.FCN Schwimmen

Süd

24140

2

SV Cannstatt

Süd

22919

3

SG Neuss

West

22647

4

SG EWR Rheinhessen-Mainz

Süd

22207

5

SG Stadtwerke München

Süd

21642

6

SG Dortmund

West

21498

7

Wasserfreunde Spandau 04

Nord

21090

8

VfL Osnabrück

Nord

20465

9

TV Wetzlar 1847

Süd

20244

10

SG Frankfurt II

Süd

20208

11

SG Regio Freiburg

Süd

20087

12

VfL Sindelfingen

Süd

20058

13

Berliner TSC

Nord

19837

14

SV Nikar Heidelberg

Süd

19620

15

SC Wasserfreunde München

Süd

19571

16

Team Bochum II

West

19513

17

TPSK 1925

West

19371

18

SSG Braunschweig

Nord

19120

19

SG Gladbeck/Recklinghausen

West

18786

20

Duisburger ST

West

18670

21

SV Cannstatt II

Süd

18552

22

SG Gelsenkirchen

West

18391

23

TSV Rot Weiß Niebüll

Nord

18125

24

SG Bayer II

West

18119

25

SG Mönchengladbach

West 

17716

26

Wasserfreunde Bielefeld

West

17665

27

SG TSG HB 10 Bremen

Nord

17614

28

SGS Hannover

Nord

17488

29

TWG 1861 Göttingen

Nord

17442

30

SG Euregio Swim Team

West

17385

31

W98 Hannover II

Nord

16752

32

SG HT 16 Hamburg

Nord

16709

33

SV WIldeshausen

Nord

16230

34

W98 Hannover III

Nord

15337

35

SV Mannheim

Süd

15098

36

Düsseldorfer SC 1898

West

14625

 

Bild: Jodokus Mezulat | SV Cannstatt

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