Johannes Liebmann sorgt für WELTREKORD-Sensation!

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Der neue Weltrekordhalter über die 1500m Freistil heißt Johannes Liebmann! Bei den Europameisterschaften in Paris schwamm Liebmann das Rennen seines Lebens und pulverisierte in 14:26,79 Minuten die bisherige Rekordmarke von Bobby Finke aus dem Olympiafinale in Paris vor zwei Jahren um satte 3,88 Sekunden. Bereits über die 800m Freistil hatte Liebmann mit einem Europarekord begeistert und sich seinen ersten EM-Titel gesichert. Und all das mit gerade einmal 19 Jahren. 

Johannes Liebmann knackte damit als erster Schwimmer überhaupt die Marke von 14:30 Minuten. Den Deutschen Rekord von Florian Wellbrock verbesserte der frischgebackene Weltrekordhalter übrigens um mehr als acht Sekunden. Das Rennen war von Beginn an fest in der Hand des deutschen Youngsters: Bei der 800m Marke stoppte die Uhr nach 7:40,85 Minuten – eine Zei, die nur Liebmann selbst bei dieser EM im Einzelrennen unterbieten konnte. 

Doch damit nicht genug: Auch Oliver Klemet zeigte ein herausragendes Rennen und bescherte dem deutschen Team in 14:40,64 Minuten eine weitere Bronzemedaille – die erste für Klemet bei einer Europameisterschaft im Becken! Zwischen die beiden deutschen Medaillengewinner schob sich der Ungar Zalan Sarkany (14:39,45), der über die 800m Freistil zu Bronze geschwommen war. Sarkany und Klemet lieferten sich einen packenden Zweikampf um den Silberrang, denn Klemet schob sich im Verlauf des Rennens Bahn für Bahn an seinen ungarischen Konkurrenten heran. Am Ende fehlten nur gut 1,2 Zehntel zu einem deutschen Doppeltriumph. Ein Rennen für die Geschichtsbücher war es aber alle Mal!

Alle weiteren News zu den heutigen Finalentscheidungen gibt es in Kürze hier auf www.swimsportnews.de

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Schwimm-EM 2026: Anna Elendt macht dritten Finaleinzug perfekt | Sjöström verpasst Goldrekord

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Nur zwei Hundertstel fehlten Sarah Sjöström, um sich mit Gold über die 50m Freistil zur alleinigen EM-Rekordhalterin zu küren. Wie schon Franziska von Almsick sammelte Sjöström bislang in ihrer eindrucksvollen Karriere 18 Goldmedaille bei Europameisterschaften auf der Langbahn. 

Bei den Titelkämpfen in Paris hätte Sjöström nun über die 50m Freistil nach EM-Gold Nummer 19 greifen können. In 23,86 Sekunden schlug die schwedische Ausnahmeschwimmerin jedoch knapp hinter der frischgebackenen Europameisterin Katarzyna Wasick (23,84) an, die bereits bei der Kurzbahn-EM im Dezember triumphiert hatte. Auf den Bronzerang sprintete Sara Curtis, die in 23,99 Sekunden ebenfalls unter der Marke von 24 Sekunden bleiben konnte und ihre insgesamt dritte Einzelmedaille feierte. Parallel zu den Europameisterschaften in Paris sorgte Kate Douglass in den USA über eben diese Strecke mit einem neuen Weltrekord für Aufsehen. Mehr dazu gibt es hier: Parallel zu Liebmann: Auch Kate Douglass begeistert mit Weltrekord! 

Und auch für das deutsche Team gab es heute eine Weltrekordsensation zu bejubeln. Alles zum Fabelrennen von Johannes Liebmann und dem Medaillenerfolg von Oliver Klemet gibt es hier zum Nachlesen:  Johannes Liebmann sorgt für WELTREKORD-Sensation! 

Aber auch Anna Elendt zeigt sich gegen Ende der Titelkämpfe weiterhin in toller Form. Als Fünfte der Halbfinals über 50m Brust machte Elendt in 30,34 Sekunden ihr drittes Finale bei diesen Europameisterschaften perfekt – und hat damit weiterhin die Chance, ein erstes Edelmetall in Paris zu gewinnen. "Das Ziel war es, ins Halbfinale zu kommen. Die Freude über das Finale ist groß. Bei den 50m ist es immer knapp, da hoffe ich eventuell schon auf Bronze", zeigte sich die Deutsche Rekordhalterin ehrgeizig. An der Spitze des Klassements blieb Benedetta Pilato in 29,84 Sekunden wie schon im Vorauf unter der Schallmauer von 30 Sekunden. Dies gelang im Halbfinale auch der Estin Eneli Jefimova (29,93). 

Mit dem Einzug ins Halbfinale über die 200m Schmetterling hatte sich Yara Fay Riefstahl bei ihrem EM-Debüt einen Traum erfüllt. Dort schwamm die Deutsche Meisterin in 2:13,04 Minuten erneut in die Nähe ihrer Bestzeit und zeigte sich auf Rang 14 sehr zufrieden. Zur schnellsten Zeit des Feldes schmetterte die Britin Emily Richards in 2:07,10 Minuten. 

Wie schon über die 400m Lagen war Ellen Walsh auch im Finale über die 200m Lagen nicht zu schlagen. Auf der Außenbahn schob sich die Irin auf der abschließenden Freistilstrecke an der Konkurrenz vorbei und schlug in 2:09,81 Minuten als Europameisterin an. Die weiteren Medaillen schnappten sich nur drei Hundertstel voneinander getrennt Anita Gastaldi (2:10,07) aus Italien und die 100m Schmetterling Europameisterin Roos Vanotterdijk (2:10,10). 

Im zweiten Finale des Abends ohne deutsche Beteiligung beeindruckte Mary-Ambre Moluh erneut mit einem Europarekord über die 100m Rücken. In 57,94 Sekunden triumphierte Moluh vor Marrit Steenbergen (58,46) sowie ihrer französischen Teamkollegin Pauline Mahieu (58,77) und verbesserte ihren Rekord aus der Lagen-Mixedstaffel ein weiteres Mal um fünf Hundertstelsekunden. 

Über die 4x200m Freistilstaffel hatte das deutsche Team ordentlich Grund zum Jubeln! Mehr zur Staffelmedaille und den Herren-Events des heutigen Tages gibt es hier: Mit Deutschem Rekord zu EM-Silber! Deutsche Freistilstaffel trumpft bei Schwimm-EM groß auf 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Mit Deutschem Rekord zu EM-Silber! Deutsche Freistilstaffel trumpft bei Schwimm-EM groß auf

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Getragen von der Euphorie der Weltrekordsensation von Johannes Liebmann sorgte auch die deutsche 4x200m Freistil Mixedstaffel am vorletzten Tag der Schwimm-EM in Paris für große Begeisterung! Mit einem weiteren Deutschen Rekord jubelte die Staffel über die Silbermedaille – die zweite deutsche Staffelmedaille bei diesen Titelkämpfen. 

Zur Hälfte des Rennens noch in Führung, mussten Lukas Märtens (1:46,73), Jarno Bäschnitt (1:45,87), Linda Roth (1:57,18) und Maya Tobehn (1:55,65) lediglich dem favorisierten Quartett aus Großbritannien (7:24,13) in EM-Rekordzeit den Vortritt lassen. In 7:25,43 Minuten stellten die Vize-Europameister zudem einen neuen Deutschen Rekord auf – dieser war zuvor als Richtzeit (7:28,00) gesetzt worden. Auf den letzten 200m zeichnete sich ein packender Dreikampf um Silber und Bronze ab, den die deutsche Staffel aufgrund der herausragenden Einzelzeit von Tobehn für sich entscheiden konnte. Bronze sicherten sich die Neutrale Athletinnen aus Russland (7:26,35). Im Vorlauf hatten Timo Sorgius und Nicole Maier das deutsche Team mit einer tollen Ausgangsposition ins Finale geschwommen und dürfen sich somit ebenso über die gewonnene Silbermedaille freuen. 

Den erhofften Sprung auf das Podest verpasste hingegen Melvin Imoudu über die 50m Brust. In 26,87 Sekunden schlug der Deutsche Rekordhalter auf Rang 6 an. "Ich habe mit einer schnelleren Zeit gerechnet. Da muss ich niemandem etwas vormachen, damit bin ich nicht zufrieden. Da war wenig Kontrolle drin im Rennen.", erklärte Imoudu im Anschluss. Gold ging wie schon über die doppelte Distanz an den italienischen Olympiasieger Nicolo Martinenghi, der exakt in der Zeit des Deutschen Rekordes von 26,57 zu Gold sprintete. Dahinter gewannen ein weiterer Italiener Simone Cerasuolo und Koen de Groot aus den Niederlanden gemeinsam in 26,62 Sekunden die Silbermedaille. 

Die Pariser Schwimmhalle zum Beben brachte Léon Marchand, der über die 200m Schmetterling souverän seinen ersten EM-Einzeltitel in dieser Woche perfekt machte. In 1:51,72 Minuten ließ der französische Superstar seiner Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und setzte sich mit einem deutlichen Vorsprung gegenüber Richard Marton (1:54,06) aus Ungarn und dem Griechen Apostolos Siskos (1:54,13) durch. 

In den Halbfinals am vorletzten Wettkampftag der Europameisterschaften verpassten die deutschen Herren allesamt den Sprung in die morgigen Medaillenentscheidungen. Über die 200m Lagen fehlten Finn Hammer als Elfter – trotz erneuter Bestzeit von 1:59,52 Minuten – gut 1,2 Sekunden für sein zweites EM-Finale bei seinem Debüt in Paris. Mit einem neuen EM-Rekord von 1:56,61 Minuten qualifizierte sich der Spanier Hugo Gonzalez de Oliveira als Schnellster für das Finale. 

Über die 100m Rücken war sogar gleich zwei deutschen Hoffnungsträgern des Sprung ins Halbfinale gelungen. Der Deutsche Meister Cornelius Jahn glänzte ebenfalls mit einer neuen Bestzeit von 53,84 Sekunden und landete im Gesamtklassement auf Platz 14. Unmittelbar dahinter wurde Kaii Winkler in 53,89 Sekunden Fünfzehnter. Georgii Iakovlev (52,89) wird den Endlauf für die Neutralen Athleten aus Russland auf der Favoritenbahn 4 bestreiten. 

Ohne deutsche Beteiligung ging das Halbfinale über die 50m Freistil über die Bühne. Wie schon im Vorlauf sorgte der Ukrainer Nikita Sheremet (21,38) durchaus überraschend für die Topzeit des Feldes. Noch überraschend war jedoch der verpasste Finaleinzug von Maxime Grousset, dem in 21,76 Sekunden vier Hundertstel für das anvisierte Finalticket fehlten. 

Die Zusammenfassung der heutigen Damen-Events gibt es hier: Schwimm-EM 2026: Anna Elendt macht dritten Finaleinzug perfekt | Sjöström verpasst Goldrekord 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Parallel zu Liebmann: Auch Kate Douglass begeistert mit Weltrekord!

Während Johannes Liebmann bei der Schwimm-EM in Paris mit seinem Fabelweltrekord über die 1500m Freistil für eine Sensation sorgte, trug sich parallel in den USA auch Kate Douglass in die Allzeit-Rekordbücher ein! 

Bei den Pan Pacific Championships glänzte Douglass mit einer neuen Bestmarke über die 50m Freistil: In 23,49 Sekunden ist sie nun die schnellste Schwimmerin aller Zeiten. Erst im Juni hatte Kate Douglass den Weltrekord von Sarah Sjöström übernommen, bevor nur eine Woche später Gretchen Walsh diese Bestmarke erneut verbesserte. Beim dritten Weltrekordstreich innerhalb nur weniger Wochen drückte die zweifache Olympiasiegerin die Rekordzeit nun um weitere sechs Hundertstelsekunden nach unten. In der deutschen Nacht zu Sonntag werden Douglass und Walsh dann gemeinsam das Pan Pacs Finale über die 50m Freistil bestreiten. 

 

Die wichtigsten Links zum Thema:

 

Bild: World Aquatics

Weltrekordhalterin Summer McIntosh verpasst Pan Pacs Finale | Douglass und Short wackeln an Weltrekorden

Mit gerade einmal 12 Jahren stand Summer McIntosh das letzte Mal nicht in einem Finale. Seitdem hat das kanadische Ausnahmetalent dem Schwimmsport ihren Stempel aufgedrückt, stand bei großen Titelkämpfen etliche Male ganz oben auf dem Podest und begeisterte mit zahlreichen Weltrekorden. Bei den Pan Pacific Championships in Irvine (Kalifornien) verpasste McIntosh nun auf einer ihrer Paradestrecke äußerst überraschend den Sprung in das Finale. 

Über die 400m Freistil fehlten der Weltrekordhalter in 4:08,56 Minuten als Neunte der Vorläufe exakt zwei Zehntelsekunden für einen Platz im A-Finale. Dass sie es deutlich besser kann, stellte Summer McIntosh dann im B-Finale mit einer Zeit von 4:00,58 Minuten eindrucksvoll unter Beweis. Doch auch diese Leistung reichte nicht für die schnellste Zeit der Titelkämpfe, denn im A-Finale waren Lani Pallister (3:58,42) und Katie Ledecky (4:00,15) je schneller unterwegs. 

Nur eine Hundertstelsekunde fehlte Kate Douglass, um sich zur schnellsten Frau aller Zeiten über die 100m Freistil zu küren. In 51,69 verpasste sie als Startschwimmerin der US-amerikanischen 4x100m Freistilstaffel die Rekordzeit von Marrit Steenbergen nur um einen Wimpernschlag. Die Kurzbahn-Weltrekordhalterin ist erst die fünfte Frau überhaupt, die die Marke von 52 Sekunden unterbieten konnte – drei Schwimmerinnen gelang dies zum ersten Mal in diesem Jahr. Gemeinsam mit Gretchen Walsh, Torri Huske und Simone Manuel setzte sich das von Douglass angeführte US-Quartett in 3:29,32 Minuten gegenüber der Staffel aus Australien (3:31,11) durch. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei den Männern über die 4x100m Freistil wo Chris Guiliano, Patrick Sammon, Destin Lasco und Jack Alexy in 3:09,01 Minuten den Sieg feierten. 

Doch nicht nur Kate Douglass wackelte am dritten von vier Wettkampftagen in Kalifornien kräftig am Weltrekord: Über die 400m Freistil schwamm Sam Short abermals bis auf wenige Zehntel an die Bestmarke von Olympiasieger Lukas Märtens heran. In 3:40,52 Minuten fehlten dem australischen Vizeweltmeister nur 5,6 Zehntel zum Rekordstreich. Auch der chinesische Youngster Zhang Zhanshuo etablierte sich in starken 3:42,42 erneut in der absoluten Weltspitze. Morgen gilt es für Märtens, im Fernduell bei der EM in Paris nachzulegen. 

Schneller als Angelina Köhler bei ihrem EM-Silberrennen war in den USA lediglich Gretchen Walsh, die über die 100m Schmetterling in 55,15 Sekunden weiterhin eine Klasse für sich bleibt. 

 

Die wichtigsten Links zum Thema:

Schwimm-EM 2026: Finn Hammer knackt Schallmauer | Freistil-Mixedstaffel mit Medaillenchance im Finale 

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Mit einer klaren Medaillenchance steht die deutsche 4x200m Freistil Mixedstaffel am vorletzten Tag der Schwimm-EM in Paris im Finale. In 7:32,07 Minuten zogen Jarno Bäschnitt (1:46,77), Timo Sorgius (1:47,19), Nicole Maier (1:59,99) und Maya Tobehn (1:58,12) mit der drittschnellsten Zeit in den Endlauf ein. Schneller waren lediglich der große Goldfavorit Großbritannien (7:31,39) sowie die Staffel aus Litauen (7:31,97). Im Finale könnten dann unter anderem noch Lukas Märtens und Linda Roth das deutsche Quartett verstärken, die über die Einzelstrecke jeweils im Kampf um die Medaillen mit von der Partie waren. 

Timo Sorgius verzichtete für den Staffelvorlauf auf seinen Einzelstart über die 200m Lagen. Dort waren die deutschen Farben durch Finn Hammer und Cedric Büssing vertreten, die beide bereits über die doppelte Distanz im EM-Finale standen. Insbesondere Finn Hammer präsentierte sich erneut in bestechender Form, knackte in 1:59,89 Minuten erstmals die Schallmauer von zwei Minuten und hat im Halbfinale erneut die Chance, nach einem Finalticket zu greifen. Pech hatte hingegen Cedric Büssing, der in 2:00,25 Minuten als Zwanzigster und erster Reserveschwimmer das Halbfinale nur um 13 Hundertstel verpasste. Für die schnellste Zeit des Feldes sorgte der Brite Duncan Scott (1:57,51). 

Mit der sechstschnellsten Zeit machte Anna Elendt ihr drittes EM-Halbfinale bei diesen Titelkämpfen perfekt. Über die 50m Brust zeigte die Deutsche Rekordhalterin in 30,53 Sekunden ein gutes Rennen, wird sich im Halbfinale aber vermutlich steigern müssen, um die Chance auf ihr erstes Edelmetall in Paris zu wahren. An der Spitze des Klassements blieb Benedetta Pilato (29,86) – nach Bronze über die 100m Brust – als einzige Schwimmerin unter der Marke von 30 Sekunden. Die zweite deutsche Starterin Lena Ludwig (31,84) beendete die EM als 29. mit einem weiteren Top 30 Ergebnis 

Über die 100m Rücken sehen wir am Abend gleich zwei deutsche Aktive in der Runde der Top 16. Sowohl Kaii Winkler (53,92) als auch Cornelius Jahn (53,98) zogen auf den Plätzen 15 und 16 ins Halbfinale ein. Im Ranking rutschen Beide aufgrund der "Zwei Starter pro Nation Regelung" nochmals um zwei Plätze nach oben, die unter anderem dafür sorgte, dass Topstar Kliment Kolesnikov (53,16) als drittschnellster Russe das Vorlaufs-Aus erlebte. Ole Braunschweig verzichtete hingegen auf seinen Start. 

Über den Einzug in ihr erstes Halbfinale in Paris durfte sich Yara Fay Riefstahl freuen. Nachdem es über die kürzeren Strecken nicht gereicht hatte, schmetterte die Deutsche Meisterin über die 200m Schmetterling als Zwölfte eine Runde weiter und kam in 2:12,87 Minuten dicht an ihre Bestzeit heran. Als Vorlaufschnellste schickt sich die Dänin Helena Rosendahl Bach (2:08,42) an, ihren Titel zu verteidigen. 

Ohne deutsche Beteiligung wird hingegen das Halbfinale über die 50m Freistil der Herren stattfinden. Julian Koch sprintete in 22,48 Sekunden auf Rang 38. Die Topzeit setzte hier Nikita Sheremet (21,56) aus der Ukraine ins Becken, der bei der Kurzbahn-EM im vergangenen Jahr Silber gewinnen konnte. 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel | Archiv

Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 5

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Mit drei Medaillen erlebte das deutsche Team bei der Schwimm-EM in Paris gestern den bislang erfolgreichsten Tag! Angelina Köhler und Isabel Gose freuten sich jeweils über Silbermedaillen, während Maya Werner ein weiteres Mal zu Bronze schwamm. Somit steigerte sich die deutsche Medaillenausbeute bei den Beckenwettbewerben auf nun achtfaches Edelmetall.

Nichtsdestotrotz rutschte Deutschland im Medaillenspiegel um einen Platz nach hinten und steht vor dem vorletzten Wettkampftag nun auf Rang Acht. Der Blick auf die Gesamtzahl der Medaillen verrät jedoch, dass lediglich drei Nationen bislang öfter auf dem Podium standen als das deutsche Team. 

Besonders stark präsentierten sich gestern auch die Neutralen Athleten aus Russland, die über 2x Gold, 1x Silber und 2x Bronze jubeln durften und sich somit im Medaillenspiegel auf Rang Zwei vorschoben. In der Gesamtzahl der Medaillen zog das Team somit auch an Italien und Großbritannien vorbei – wenn auch mit weniger Goldmedaillen als die weiterhin führende Nation Großbritannien. 

 

Platz

Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Großbritannien

5

2

4

11

2

Neutrale Athleten B

4

4

5

13

3

Italien

4

2

5

11

4

Ungarn

3

1

2

6

5

Niederlande

2

5

0

7

6

Tschechien

2

0

0

2

6

Rumänien

2

0

0

2

8

Deutschland

1

4

3

8

9

Frankreich

1

4

1

6

10

Irland

1

1

1

3

11

Belgien

1

1

0

2

12

Schweden

1

0

1

2

13

Griechenland

0

1

0

1

13

Litauen

0

1

0

1

13

Portugal

0

1

0

1

16

Österreich

0

0

1

1

16

Kroatien

0

0

1

1

16

Neutrale Athleten A

0

0

1

1

16

Polen

0

0

1

1

16

Schweiz

0

0

1

1

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Déjà-vu in Paris: Doppelter Medaillenglanz für Gose und Werner auch über 1500m

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Sie haben es wieder geschafft: Bereits über die 800m Freistil hatten Isabel Gose und ihre Magdeburger Trainingskollegin Maya Werner bei den Europameisterschaften mit doppeltem Edelmetall geglänzt. Nun wiederholten sie diese Kunststück am Freitag auch über die 1500m und sicherten sich erneut Silber und Bronze.

Europameisterin wurde ebenfalls wie über die 800m die Italienerin Simona Quadarella. Bis zur Hälfte des Rennens hatte Isabel Gose den Kontakt zu ihrer Dauerkonkurrentin, doch dann konnte sich Quadarella Stück für Stück immer etwas weiter absetzen. Am Ende schlug Gose in 15:49,22 Minuten mit 3,09 Sekunden Rückstand hinter Quadarella an, die damit einen neuen EM-Rekord aufstellte.

„Ich bin super happy über meine Zeit und damit seit zwei Jahren endlich wieder unter 15:50 zu schwimmen“, meinte Isabel Gose nach dem Rennen und lobte ausdrücklich ihre Teamkollegin Maya Werner für deren starke Bestzeit. In 15:52,50 Minuten glänzte sie mit einer immensen Steigerung und souveränen fünf Sekunden Abstand auf den Rest des Feldes.

Für Isabel Gose war es in Paris die vierte Medaille im vierten Rennen. In den zurückliegenden Tagen hatte sich die 24-Jährige bereits im 3km Knockout Sprint im Freiwasser zur Europameisterin gekürt und Silber über die 800m Freistil im Becken geholt. Zudem gewann sie Gold mit der deutschen Open Water Staffel.

Der Tag ging damit so zu Ende, wie er begonnen hatte: Direkt im ersten Finale am Freitag hatte Angelina Köhler über die 100m Schmetterling die Silbermedaille geholt. Mehr dazu gibt es hier --> Schwimm-EM 2026: Angelina Köhler jubelt über erste Medaille bei Europameisterschaften

Mit Anna Elendt war heute eine weitere deutsche Schwimmerin im Finale gefordert. In 2:23,81 Minuten schwamm die in den USA trainierende Hessin über die 200m Brust auf den fünften Platz. Zu den Podestplätzen, die an Evgeniia Chikunova (2:19,32), Angharad Evens (GBR – 2:21,21) und Mona McSharry (IRL – 2:22,43) gingen, fehlten Elendt knapp anderthalb Sekunden.

Über die 50m Freistil war Julianna Dora Bocska der Sprung in die Halbfinals des Tages gelungen. In 24,83 Sekunden schwamm die Essenerin erstmals in ihrer Karriere unter die Marke von 25-Sekunden und landete damit auf einem überzeugenden 13. Platz. Die Top-Zeit des Tages kam in 23,83 Sekunden von Schwedens Schwimmstar Sarah Sjöström, die damit am Samstag alleinige Rekord-Europameisterin werden könnte.

In den weiteren Semifinals am Freitag war Lise Seidel über die 100m Rücken am Start. Die Chemnitzerin schlug am Ende in 1:00,75 Minuten als Elfte der Halbfinalrennen an. Die Favoritenbahn vier fürs Finale am Samstag ging an die Lokalmatadorin Mary-Ambre Moluh (58,21).  

Über die 200m Lagen schwamm Linda Roth in 2:15,02 Minuten auf den 16. Platz. An der Spitze des Feldes blieb die Britin Abbie Wood in 2:09,99 Minuten als einzige unter der Marke von 2:10 Minuten.

Hoffnung auf eine Medaille hatte am Freitag Lukas Märtens. Über die 200m Freistil klappte es aber für ihn nicht mit dem angepeilten Podestplatz. Die Zusammenfassung der heutigen Herrenevents gibt’s hier --> Märtens verpasst Podium über 200m | Popovici holt Gold Nr. 2

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Livestreams der Schwimm-EM 2026

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

Bild: Tino Henschel

Schwimm-EM 2026: Lukas Märtens verpasst Podium über 200m

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Nachdem Lukas Märtens mit einer starken Halbfinalleistung über 200m Freistil Medaillenhoffnungen geweckt hatte, musste der 400m-Olympiasieger im Finale der Europameisterschaften in Paris einen Rückschlag hinnehmen. Nach einer zunächst guten ersten Rennhälfte konnte der Deutsche das Tempo der Konkurrenz nicht mehr mitgehen und schlug in 1:45,58 Minuten als Siebter an.

Dabei wäre eine Medaille durchaus in Reichweite gewesen: James Guy (Großbritannien) sicherte sich Bronze in 1:44,87 Minuten, Vizeeuropameister wurde Tomas Navikonis (Litauen) in 1:44,55. Beide Zeiten lagen für Märtens durchaus im Bereich des Möglichen. Woran es letztlich lag, konnte sich der Deutsche im Anschluss selbst nicht erklären - beim Einschwimmen habe er sich nach eigener Aussage noch sehr gut gefühlt. 

Den Titel holte sich David Popovici. Der Rumäne setzte sich in 1:44,15 Minuten von Beginn an an die Spitze und feierte damit sein zweites Gold bei diesen Europameisterschaften. Zuvor hatte er sich auch über 100m Freistil durchgesetzt. Für eine starke Vorstellung sorgte zudem Österreichs Nachwuchstalent Christian Griefing. In 1:45,14 Minuten verpasste er als Vierter das Podium nur knapp und schnupperte damit bis zum Anschlag an den Medaillenrängen.

Spannend machte es der deutsche Rekordhalter Melvin Imoudu im Halbfinale über 50m Brust. In 26,93 Sekunden blieb der Potsdamer erneut unter der 27-Sekunden-Marke und sicherte sich damit als Achter gerade noch das Ticket für das morgige Finale. Für seinen Teamkollegen Malte Gräfe reichte es dagegen nicht: In 27,07 Sekunden belegte er Rang zehn und schied aus. Die schnellste Zeit des Halbfinals legte Simone Cerasuolo hin. Der Italiener schlug in 26,23 Sekunden an und distanzierte die Konkurrenz um satte vier Zehntelsekunden. Damit geht Cerasuolo als klarer Favorit auf Gold ins Finale.

Ein echtes Fotofinish bot das Finale über 50m Rücken, in dem am Ende nur vier Hundertstel zwischen Platz eins und vier lagen. Der Tscheche Miroslav Knedla setzte sich in neuem Landesrekord von 24,11 Sekunden gegen die hochkarätige Konkurrenz um Weltrekordhalter Kliment Kolesnikov durch und feierte damit einen Überraschungscoup. Kolesnikov (24,12) musste sich mit Silber begnügen, während Pavel Samusenko (24,14), der mit der schnellsten Halbfinalzeit ins Rennen gegangen war, Bronze holte. Leidtragender des engen Rennens war Titelverteidiger Apostolos Christou aus Griechenland (24,15), der als Vierter knapp das Podium verpasste.

Auch die 4x100m-Mixedstaffel bot einen packenden Endlauf. Das Team der neutralen Athleten freute sich in 3:19,95 Minuten mit neuem Veranstaltungsrekord über das glücklichere Ende. Egor Kornev (47,05), Ivan Girev (47,67), Daria Klepikova (52,21) und Kira Manokhina (53,02) sicherten sich damit den Titel.

Dahinter schwamm die niederländische Staffel in 3:20,09 Minuten auf Rang zwei. Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgte einmal mehr Marrit Steenbergen. Mit einer Fabelzeit von 50,74 Sekunden machte sie als Schlussschwimmerin beinahe zweieinhalb Sekunden Rückstand gut und brachte die Niederlande noch einmal gefährlich nahe an die Spitze. Bronze ging in 3:20,80 Minuten an Italien.

Ohne deutsche Beteiligung wurden die Finalplätze über 200m Schmetterling vergeben. Für Begeisterung auf den Rängen sorgte dabei vor allem Lokalmatador Leon Marchand: Der französische Superstar schwamm in 1:53,95 Minuten souverän die schnellste Halbfinalzeit und sicherte sich damit die Bahn vier für das morgige Finale. Marchand, der aufgrund einer Verletzung ein reduziertes Wettkampfprogramm absolviert, wird dort erneut versuchen, die Halle zum Kochen zu bringen. Einer seiner härtesten Konkurrenten dürfte Vielstarter Hubert Kos aus Ungarn werden, der in den vergangenen Tagen bereits mit einem Europarekord über 200m Rücken für Aufsehen sorgte.

Die Zusammenfassung der Damenfinals des Tages gibt es hier --> Déjà-vu in Paris: Doppelter Medaillenglanz für Gose und Werner auch über 1500m

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

Bild: Archiv

Schwimm-EM 2026: Angelina Köhler jubelt über erste Medaille bei Europameisterschaften

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Angelina Köhler hat bei den Schwimm-Europameisterschaften in Paris ihrer internationalen Medaillensammlung eine weitere Plakette hinzugefügt. Über die 100m Schmetterling schwamm die Berlinerin in 56,39 Sekunden zur Silbermedaille.

"Ich hab alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe", freue sich Köhler strahlend nach dem Rennen. "Ich hab gefightet, hab Spaß gehabt und alles gegeben. Das war das Wichtigste!" 

Schneller war am Freitagabend nur die Belgierin Roos Vanotterdijk, die in 56,08 Sekunden zum EM-Titel schwamm. Das Podest komplettierte die unter neutraler Flagge startende Daria Klepikova (56,76).

Für Angelina Köhler, die 2024 mit dem Weltmeistertitel über ihre Paradestrecke glänzte, ist es die erste Medaille überhaupt bei Europameisterschaften. In Paris war sie diese Woche bereits über die 50m Schmetterling am Start und hatte hier den sechsten Platz belegt. 

Mehr zu den heutigen Rennen der Schwimm-EM 2026 gibt es später auf www.swimsportnews.de

.

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

Bild: Tino Henschel 

Zwei neue Junioren-Weltrekorde bei den Pan Pacs 2026

Nach einem Staffelweltrekord zum Auftakt der Pan Pacific Championships in Irvine (Kalifornien) standen am zweiten Wettkampftag die Youngsters im Rampenlicht. Denn mit Shin Ohashi und Yumeki Kojima stellten gleich zwei japanische Nachwuchstalente neue Junioren-Weltrekorde auf.

Beide hatte zuvor bereits die jeweilien Rekordzeiten inne, drückten diese aber nun zum Saisonhöhepunkt nochmals um ein paar Hundertstelsekunden nach unten. Über die 100m Brust steht Shin Ohashi nun mit einer Zeit von 58,54 Sekunden in den Rekordbücher – einer Zeit, die bei der EM in Paris knapp zu Gold gereicht hätte. Bei den Pan Pacs musste sich Ohashi jedoch dem US-Amerikaner Van Mathias geschlagen geben, der mit einer Zeit von 58,02 Sekunden beeindruckte. 

Über die 400m Lagen verbesserte Yumeki Kojima seine eigene Bestmarke auf 4:08,69 Minuten – verpasste in einem Ausschwimmen aber dennoch einen Platz im A-Finale, da zwei japanische Teamkollegen noch stärker unterwegs waren. In Paris war lediglich Europameister Ilia Borodin schneller. Bei den Damen feierte Weltrekordhalterin Summer McIntosh in 4:28,01 Minuten unangefochten ihren ersten Sieg. 

Eine bemerkenswerte Vorstellung zeigte auch Katharine Berkoff über die 50m Rücken. In 26,90 Sekunden blieb die amtierende Weltmeisterin gerade einmal sieben Hundertstelsekunden über dem bisherigen Weltrekord, der jedoch in dieser Woche von Europameisterin Sara Curtis gleich zweimal deutlich gesteigert wurde und nun bei 26,56 Sekunden steht. 

Ein spannender Vergleich zwischen den Pan Pacs und den Europameisterschaften in Paris lässt sich auch in den 4x200m Freistilstaffeln ziehen. Sowohl die deutsche Frauen- als auch Männerstaffel hätte mit ihrer EM-Leistung je einen starken dritten Platz belegt – unteranderem jeweils vor den kanadischen Quartetten. Lediglich die Teams aus den USA und Australien waren schneller als die deutschen Rekordstaffeln. Das lässt zweifellos hoffnungsvoll auf die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr blicken. 

 

Die wichtigsten Links zum Thema:

Pan Pacs 2026: Starlisten 

• Pan Pacs 2026: Ergebnisse 

 

Bild: World Aquatics

Schwimm-EM 2026: ARD räumt Fehler bei der Berichterstattung ein

Vor zwei Tagen feierten Johannes Liebmann und Sven Schwarz bei der Schwimm-EM in Paris einen grandiosen Doppelsieg über die 800m Freistil! Während Liebmann nicht nur zu seinem ersten EM-Gold überhaupt schwamm und zudem mit einem neuen Europarekord begeisterte, machte Vizeweltmeister Schwarz in einem packenden Duell den Doppeltriumph für das deutsche Team perfekt. Doch live aus der Ferne mitverfolgen konnten deutsche Schwimmfans dieses Rennen nicht – zum großen Ärger Vieler! 

Bei den laufenden Titelkämpfen wechseln sich die ARD und das ZDF täglich mit der Berichterstattung ab. Am Mittwoch – dem Tag des 800m Finals – war die ARD an der Reihe, zeigte die ersten Finalentscheidungen in der Live-Übertragung, wechselte dann zur Leichtathletik und später zur Tagesschau. Nach dem Ende der Nachrichten, als das 800m Finale gerade in vollem Gange war, wurde unmittelbar zurück zur Leichtathletik-EM geschaltet, wo aber zu dieser Zeit keine Medaillen vergeben wurden. 

Der international verfügbare und kostenfreie Livestream von eurovisionsport war währenddessen blockiert und wird nur während der Nicht-Übertragung durch ARD und ZDF kurzzeitig freigeschaltet. Am Mittwoch kam diese Freigabe trotz des Endes der Schwimm-Berichterstattung im ARD Programm nicht. Das sorgte unter Schwimmfans und innerhalb des deutschen Teams für viel Kritik. 

Auch Olympiasieger Lukas Märtens äußerte sich empört darüber, dass er außerhalb der Schwimmhalle, das Goldrennen von Liebmann nicht zu sehen bekam: "Dass das nicht im TV übertragen wurde, ist eine absolute Schande, finde ich. Das hat so ein Junge verdient, das hat Sven verdient, das hat einfach der ganze Schwimmmsport verdient". 

Auf Anfrage der Sport-Informations-Dienst (SID) erklärte der ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky, dass es sich um "einen Fehler bei der produktionellen Planung der Livestreams von der Schwimm-EM" gehandelt habe und versprach Besserung: „Für unsere nächsten Sendetage, an denen wir Leichtathletik in Birmingham und Schwimmen in Paris miteinander verbinden, haben wir vorgesorgt: Sowohl am Freitag als auch am Sonntag wird es einen Livestream vom Schwimmen bis zum Ende der Wettbewerbe geben“, kündigte Balkausky an. Bei der Leichtathletik-EM war dies von Beginn an der Fall. 

Das Finalrennen von Johannes Liebmann und Sven Schwarz gab es in voller Länge in der ARD, dann mit einer gut 90 minütigen Verzögerung zu sehen. Diese Übertragung erreichte dann die zweithöchste Einschaltquote des Abends – hinter der Tagesschau, aber drei Prozentpunkte vor der Leichtathletik. Ein deutliches Zeichen der Begeisterung für den Schwimmsport. 

Schwimm-EM 2026: Vizeweltmeister Sven Schwarz verpasst 1500m Finale

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Im letzten Jahr hatte er bei den Weltmeisterschaften in Singapur noch über die Silbermedaille gejubelt – nun verpasste Sven Schwarz bei der Schwimm-EM in Paris über die 1500m Freistil den Sprung ins Finale. Der Grund: Die innerdeutsche Konkurrenz war zu stark. Denn Oliver Klemet und Johannes Liebmann waren im Vorlauf je schneller unterwegs als Schwarz und sicherten sich somit die zwei möglichen Finaltickets für Deutschland. 

Bei den 800m Freistil noch der Leidtragende gewesen, musste Oliver Klemet dieses Mal gegenüber der deutschen Konkurrenz vorlegen und ging das Rennen beherzt an – schneller sogar als seine Einzelzeit über die 800m Freistil. Klemet hatte im Freiwasser bereits zwei Medaillen gewinnen können und konnte trotz dieser Vorbelastung das 1500m Rennen mit konstant starken Splits zu Ende schwimmen und glänzte in 14:48,51 Minuten mit der besten Zeit des Feldes. Liebmann und Schwarz waren dann im letzten Lauf gefordert und gingen das Rennen zur Hälfte gut fünf Sekunden langsamer als Klemet an. Nachdem er sich zunächst taktisch im Hintergrund hielt, zog der frischgebackene Europameister Liebmann das Tempo bei 1000m sichtbar an und schwamm der Konkurrenz entscheidend davon. In 14:50,83 Minuten reihte sich Johannes Liebmann im Gesamtranking hinter Klemet an zweiter Position ein. Vizeweltmeister Sven Schwarz (14:52,16) erlebte hingegen als Fünftplatzierter – aber eben dritter Deutscher – das Aus nach den Vorläufen. 

Über die 4x100m Freistil Mixedstaffel wird erstmals bei diesen Titelkämpfen eine Staffelentscheidung ohne deutsche Beteiligung stattfinden. In 3:26,36 Minuten verpassten Josha Salchow (48,80), Julian Koch (49,07), Nicole Maier (54,47) und Nina Holt (54,02) den Finaleinzug auf Rang Neun um 3,3 Zehntelsekunden. Für die schnellste Zeit des Feldes sorgte die Staffel aus Tschechien (3:23,41), die anders als die meisten anderen Top-Nationen aber bereits in Bestbestetzung ins Becken sprang.

Auch am fünften Wettkampftag in Paris sicherte sich das deutsche Team wieder zahlreiche Halbfinaltickets. Über die 50m Brust stehen mit Melvin Imoudu und Malte Gräfe sogar zwei Hoffnungsträger in der Runde des Top 16. Der Deutsche Rekordhalter Imoudu blieb in 26,84 Sekunden ein weiteres Mal in dieser Saison unter der Marke von 27 Sekunden und sprintete zur drittschnellsten Zeit der Vorläufe. Dahinter machte Junioren-Weltrekordhalter Malte Gräfe (27,15) als Zwölfter ebenso den Einzug ins Halbfinale perfekt. Die zwei weiteren deutschen Starter Lucas Matzerath und Subäjr Biltaev landeten zeitgleich in 27,48 Sekunden auf Platz 24 und komplettierte das starke Teamergebnis. An der Spitze des Klassements begeisterte Simone Cerasuolo mit einer Fabelzeit von 26,20 Sekunden. Gemeinsam mit Haiyang Qin ist der italienische Weltmeister nun der zweitschnellste Schwimmer aller Zeiten über diese Strecke – hinter Adam Ramsay-Peaty, der in 27,34 Sekunden heute jedoch als Zwanzigster überraschend das Halbfinale verpasste. 

Über die 100m Rücken kam Lise Seidel nach Platz Vier über die doppelte Distanz in 1:00,72 Minuten bis auf acht Hundertstel an ihre Bestzeit heran und belohnte sich als Zehnte mit der gelungenen Qualifikation fürs Halbfinale. Marrit Steenbergen und die frischgebackene Europarekordhalterin Mary-Ambre Moluh knackten zeitgleich in 59,66 Sekunden als einzige Schwimmerinnen die Minutenmarke.

Ihren ersten Start in einem EM-Halbfinale wird am Abend Julianna Bocska bestreiten, die über die 50m Freistil Sechszehnte wurde. In 25,03 Sekunden steigerte Bocska ihre Bestzeit um exakt eine Hundertstelsekunde. Ebenfalls mit von der Partie war Nina Jazy, die bei ihrem einzigen Einzelstart bei diesen Titelkämpfen in 25,55 Sekunden 30. wurde. Zur schnellsten Zeit der Vorläufe sprintete derweil die Niederländerin Milou van Wijk (24,13). 

Über die 200m Lagen war das Hundertstelglück nicht auf der Seite von Noelle Benkler. In 2:15,56 Minuten landete die Deutsche Vizemeisterin auf Rang 17. und ist somit erste Reserveschwimmerin für das Halbfinale. Besser lief es für Vielstarterin Linda Roth, die dank einer starken Schlussbahn in 2:15,01 Minuten als Dreizehnte weiterkam. Für die Vorlaufbestzeit sorgte Anastasia Gorbenko (2:11,87) aus Israel. 

Auch Björn Kammann verpasste als erster Reserveschwimmer auf Rang 19 den Sprung ins Halbfinale über die 200m Schmetterling nur hauchdünn – und das, obwohl der Deutsche Meister in 1:57,97 Minuten so schnell wie noch nie in einem Vorlauf war. Fünf Hundertstel fehlten Kammann zum Weiterkommen. Seinen ersten Einzelstart bei diesen Titelkämpfen absolvierte der französische Superstar Léon Marchand. In 1:55,90 Minuten konnte es der Olympiasieger im Vorlauf jedoch ruhig angehen lassen und qualifizierte sich als Vierter souverän für die nächste Runde. Zur schnellsten Zeit des Feldes schmetterte der Italiener Alberto Razzetti (1:54,64), der über die 400m Lagen in dieser Woche bereits Silber gewinnen konnte. 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel (Archiv)

Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 4

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Es war der erste Tag ohne deutsches Edelmetall bei den Beckenwettbewerben der Schwimm-EM in Paris. Das deutsche Team steht nach vier von ingesamt sieben Wettkampftagen somit nun auf Rang Sieben – mit Ungarn und Frankreich zogen zwei Nationen vorbei. Doch dafür konnten sich die deutschen Hoffnungsträger*innen für die anstehenden Medaillenentscheidungen in eine vielversprechende Ausgangsposition schwimmen. 

Unverändert führt Großbritannien weiterhin den Medaillenspiegel an – gemeinsam mit Italien nun auch in der Gesamtzahl der Medaillen. Einen besonders großen Sprung nach vorne machte das Team aus Ungarn: Dank Doppelgold durch Kristof Milak schob sich Ungarn von Platz Sieben auf den Bronzerang vor. 

 

Platz

Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Großbritannien

5

1

3

9

2

Italien

3

2

4

9

3

Ungarn

3

1

2

6

4

Niederlande

2

4

0

6

5

Neutrale Athleten B

2

3

3

8

6

Frankreich

1

4

1

6

7

Deutschland

1

2

2

5

8

Irland

1

1

0

2

9

Schweden

1

0

1

2

10

Tschechien

1

0

0

1

10

Rumänien

1

0

0

1

12

Belgien

0

1

0

1

12

Griechenland

0

1

0

1

12

Portugal

0

1

0

1

15

Österreich

0

0

1

1

15

Kroatien

0

0

1

1

15

Neutrale Athleten A

0

0

1

1

15

Polen

0

0

1

1

15

Schweiz

0

0

1

1

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: European Aquatics

Schwimm-EM 2026: Lukas Märtens weckt Medaillenhoffnung | Milak zündet Europarekord-Kracher!

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

An Tag vier der Europameisterschaften in Paris brachte sich Lukas Märtens im Halbfinale über 200m Freistil für den Kampf um die Medaillen in Stellung. In schnellen 1:44,79 Minuten schwamm der Deutsche die zweitschnellste Zeit und geht damit morgen als einer der Favoriten ins Finale. Nur David Popovici war in 1:44,56 Minuten noch etwas schneller. Der rumänische Topstar nahm auf der Schlussbahn jedoch sichtbar Tempo raus.

Für den zweiten deutschen Starter Jarno Bäschnitt reichte es dagegen denkbar knapp nicht für den Endlauf. Der Bronzemedaillengewinner mit der 4x200m-Freistilstaffel schlug nach 1:45,76 Minuten an und verpasste als Zehnter das Finale um lediglich vier Hundertstelsekunden.

Ein historisches Rennen lieferten die Finalisten über 100m Schmetterling ab. Kristof Milak schwamm in 49,48 Sekunden einen neuen Europarekord und verpasste den von Caeleb Dressel gehaltenen Weltrekord nur um 0,03 Sekunden. Auch die beiden weiteren Medaillengewinner blieben unter der 50-Sekunden-Marke: Der Franzose Maxime Grousset sicherte sich in 49,70 Sekunden Silber, Noe Ponti aus der Schweiz wurde in 49,93 Sekunden Dritter. Mit Kaii Winkler war auch ein deutscher Athlet im Endlauf vertreten. In 51,08 Sekunden belegte er den sechsten Platz und blieb nur 1,6 Zehntel über seinem Deutschen Rekord.

Bei den Damen sorgte Sara Curtis dafür für einen gelungenen Weltrekordstreich! Mehr dazu gibt es hier: Platz Vier in Europa! Jugendeuropameisterin Linda Roth schwimmt in Medaillennähe | Weltrekord 2.0 für Curtis 

In einem packenden Duell über die 200m Brust sicherte sich der britische Youngster Filip Nowacki mit einem starken Endspurt in 2:07,70 Minuten die Goldmedaille. Auf den letzten Metern fing er den bis dahin führenden Caspar Corbeau aus den Niederlanden noch ab. Dahinter sorgte Luka Mladenovic in 2:08,91 Minuten mit Bronze für Jubel im österreichischen Team. Lucas Matzerath konnte derweil nicht ganz an seine am Vortag aufgestellte Bestzeit anknüpfen. In 2:10,67 Minuten belegte er Rang acht. 

Nachdem sich die deutsche Mannschaft im Vorlauf der 4x100m Freistilstaffel noch ins Finale gezittert hatte, präsentierte sich das DSV-Quartett im Endlauf in veränderter Besetzung deutlich stärker und schwamm auf einen guten sechsten Rang. Josha Salchow (48,62), Kaii Winkler (47,88), Julian Koch (47,98) und Ole Mats Eidam (48,72) verbesserten ihre Vorlaufzeit in 3:13,20 Minuten um knapp zwei Sekunden. Den EM-Titel sicherte sich das ungarische Quartett in 3:10,03 Minuten. Hubert Kos, Szebasztian Szabo, Nandor Nemeth und Kristof Milak verwiesen die Staffel der Neutralen Athleten (3:10,12) knapp auf den Silberrang. Bronze ging in 3:11,08 Minuten an Kroatien. Großen Anteil am ungarischen Triumph hatte Kristof Milak, der damit bereits seinen zweiten Titel an diesem Tag feiern konnte. Als Schlussschwimmer zauberte er mit 46,29 Sekunden eine beeindruckende Zeit ins Becken.

Ohne deutsche Beteiligung ging das Halbfinale über die kürzeste Rückendistanz von 50m über die Bühne. Für Ole Braunschweig und Fritz Dietz war der Wettkampf bereits im Vorlauf beendet. Die schnellste Zeit im Halbfinale schwamm Pavel Samusenko (Neutrale Athleten) in 24,03 Sekunden. Dahinter qualifizierte sich Weltrekordhalter Kliment Kolesnikov in 24,14 Sekunden als Zweiter für das Finale.

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Platz Vier in Europa! Jugendeuropameisterin Linda Roth schwimmt in Medaillennähe | Weltrekord 2.0 für Curtis

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Nur wenige Wochen nach ihrem JEM-Triumph über die 200m Freistil zeigte Linda Roth eindrucksvoll, dass sie auch in der offenen Klasse zur europäischen Spitze zählt! In den Finals am vierten Wettkampftag der Schwimm-EM in Paris begeisterte Roth gegen die namenhafte Konkurrenz mit einem herausragenden vierten Platz. 

"Ich habe einfach versucht, Spaß zu haben. Klar ist es ein wenig unglücklich, Vierte zu werden, aber das Ergebnis macht mich dennoch sehr glücklich", kommentierte Linda Roth ihren Finalauftritt. In 1:56,71 Minuten kam die Jugendeuropameisterin bis auf 2,5 Zehntel an ihre Zeit aus dem Halbfinale heran, wo sie einen neuen Altersklassenrekord bei den 18-Jährigen aufgestellt hatte. 

Die Goldmedaille erkämpfte sich im Schlusssprint die Tschechin Barbora Seemanova, die in neuer EM-Rekordzeit von 1:54,38 Minuten ihren Titel verteidigte. Nach Gold über die 100m Freistil freute sich Marrit Steenbergen (1:54,65) dahinter über die Silbermedaille. Bronze ging an die britische Rekordhalterin Freya Colbert, die in 1:55,81 Minuten neun Zehntel vor Linda Roth anschlug. 

Nach ihrer Weltrekord-Überraschung im Halbfinale über die 50m Rücken waren auch in der Medaillenentscheidung alle Augen auf Sara Curtis gerichtet. Und Curtis sorgte erneut für große Begeisterung! In 26,56 Sekunden drückte sie den Weltrekord nochmals um sieben Hundertstelsekunden nach unten und jubelte über ihren ersten EM-Titel auf der Langbahn. In einem extrem schnellen und packenden Rennen schnappten sich die Französin Mary-Ambre Moluh (27,06) und Lauren Cox (27,15) aus Großbritannien die weiteren Medaillen. Cox setzte sich dabei um gerade einmal eine Hundertstelsekunde gegenüber Marrit Steenbergen durch, die somit das Medaillen-Doppel an diesem Tag nur hauchdünn verpasste. 

Auch in den Herrenfinals gab es beinahe einen neuen Weltrekord zu bejubeln. Mehr dazu gibt es hier: Lukas Märtens weckt Medaillenhoffnung | Milak zündet Europarekord-Kracher!

In den beiden Halbfinals des Tages weckten Angelina Köhler und Anna Elendt ein weiteres Mal Medaillenhoffnungen. Mit der deutlich schnellsten Zeit ihres Halbfinals machte Köhler über die 100m Schmetterling souverän ihren Finaleinzug perfekt. In 56,79 schmetterte sie beinahe zur identischen Zeit wie am Vormittag. Nur die belgische Vizeweltmeisterin Roos Vanotterdijk war erneut schneller als die Deutsche Rekordhalterin. In beachtlichen 55,89 Sekunden – und mit neuem EM-Rekord – steht Vanotterdijk als klare Goldfavortin im Endlauf. 

Anna Elendt brachte über die 200m Brust sogar den Deutschen Rekord zum Wackeln, schwamm in 2:23,60 Minuten bis auf sechs Hundertstel an ihre Bestzeit aus dem Vorjahr heran und hat als Fünfte im morgigen Finale dann erneut die Gelegenheit, ihre Rekordmarke anzugreifen. Bei der Kurzbahn-EM im Dezember hatte Elendt zuletzt mit der Goldmedaille begeistert. Ebenfalls im Halbfinale vertreten war Lena Ludwig, die in 2:28,89 Minuten exakt eine Sekunde über ihrer Zeit aus den Vorläufe blieb. In ihrem ersten EM-Halbfinale wurde Ludwig 14. Als Gejagte auf Bahn Vier wird Evgeniia Chikunova das Finale bestreiten. In 2:20,71 Minuten setzte die Weltrekordhalterin die schnellste Zeit ins Becken. 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Schwimm-EM 2026: Gose und Werner machen nächstes Doppelfinale perfekt

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Und wieder werden zwei deutsche Hoffnungsträgerinnen bei der Schwimm-EM in Paris gemeinsam in einem Finale über die langen Freistilstrecken auf Medaillenjagd gehen. Nachdem Isabel Gose und Maya Werner ebenso wie Johannes Liebmann und Sven Schwarz dem deutschen Team je doppeltes Medaillenglück beschert hatten, haben Gose und Werner nun erneut eine vielversprechende Gelegenheit dazu. 

In den Vorläufen am vierten Wettkampftag der Titelkämpfe musste Gose über die 1500m Freistil gegenüber ihrer Konkurrenz vorlegen und schwamm in 16:10,51 Minuten unangefochten ins EM-Finale. Vor zwei Jahren hatte sie in Paris mit Olympiabronze über diese Strecke einen ihrer bislang größten Erfolge gefeiert. Im letzten Lauf konnten lediglich zwei Schwimmerinnen diese Zeit unterbieten, allen voran Simona Quadarella (16:05,28), die nach ihrem Triumph über die 800m Freistil erneut mit Goldambitionen an den Start gehen dürfte. Aber auch Maya Werner präsentierte sich bestärkt durch ihre Bronzemedaille erneut in toller Form und zog in 16:17,78 Minuten – nur eine Sekunde über ihrer Bestzeit – als Sechste in den morgigen Endlauf ein. 

Bereits am heutigen Abend wird die deutsche 4x100m Freistilstaffel der Herren im Finale zu sehen sein. Wie schon die Damen am Vortag hatten Josha Salchow (48,50), Cornelius Jahn (49,19), Julian Koch (48,93) und Ole Eidam (48,73) beim Finaleinzug das Hundertstelglück auf ihrer Seite. In 3:15,35 Minuten setzte sich das Quartett auf Rang Acht um gerade einmal sechs Hundertstel gegenüber der neuntplatzierten Staffel aus Serbien durch. An die Spitze des Klassements schwamm das Team der Neutralen Athleten aus Russland (3:12,21). 

Cornelius Jahn hatte für die Staffel sogar auf seinen Einzelstart über die 50m Rücken verzichtet, wo die deutschen Farben im Vorlauf aber dennoch vertreten waren – auch wenn es nicht für die Halbfinaltickets reichen sollte. Besonders spannend machte es der Deutsche Rekordhalter Ole Braunschweig, der mit seiner Zeit von 24,90 Sekunden in ein Triple-Ausschwimmen um die zwei letzten Startplätze im Halbfinale musste. Auch wenn Braunschweig dort seine Zeit auf 24,81 Sekunden steigern konnte, waren die beiden Briten Oliver Morgan und Jack Skerry knapp schneller unterwegs und konnten sich so in die Runde der Top 16 schieben. Bei seinem EM-Debüt sprintete Fritz Dietz in 25,84 Sekunden auf Platz 56. Für die Topzeit der Vorläufe sorgte der amtierende Weltrekordhalter Kliment Kolesnikov (24,12). 

Besser lief es für das deutsche Team in den anderen Vorläufen. Über die 100m Schmetterling zeigte Angelina Köhler ein starkes Rennen und machte in 56,77 Sekunden als Zweite den Sprung in die nächste Runde perfekt. Nur eine Hundertstel schneller als Köhler war die belgische Vizeweltmeisterin Roos Vanotterdijk (56,76), die somit im zweiten Halbfinale auf Bahn Vier ins Becken springen wird. Yara Fay Riefstahl (59,42) verpasste hingegen als 25. das Weiterkommen. 

Zwei deutsche Hoffnungsträger gehen aber über die 200m Freistil der Herren auf die Jagd nach den begehrten Finaltickets. In 1:46,12 Minuten zeigte Lukas Märtens die sechstschnellste Zeit der Konkurrenz und qualifizierte sich ebenso souverän wie Jarno Bäschnitt (1:46,45) als Elfter für das Halbfinale. Als drittschnellster Deutscher und außerhalb der Top 16 beendete Timo Sorgius – ebenfalls Teil der deutschen Bronzestaffel zum Auftakt der EM – sein Rennen nach 1:47,35 Minuten auf Rang 22. Für eine Überraschung sorgte der österreichische Youngster Christian Giefing, der in 1:44,96 Minuten mit der Vorlaufbestzeit und einem neuen Landesrekord glänzte. 

In doppelter Stärke werden die deutschen Farben auch im Halbfinale über die 200m Brust vertreten sein. Kurzbahn-Europameisterin Anna Elendt schwamm in 2:25,56 Minuten auf den vierten Platz der Vorläufe, während Lena Ludwig in 2:27,89 Minuten als Elfte ihr erstes EM-Halbfinale perfekt machte. Nach Gold über die 100m Brust untermauerte die Britin Angharad Evans (2:22,66) als schnellste Schwimmerin des Feldes ihre Favoritenrolle auch auf der doppelten Distanz, wo sie sich unter anderem gegen die Weltrekordhalterin Evgeniia Chikunova (2:24,18) bewähren muss.

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel (Archiv)

Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 3

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Johannes Liebmann und Sven Schwarz schoben das deutsche Team mit ihrem grandiosen Doppelsieg über die 800m Freistil auf den fünften Platz des Medaillenspiegels bei den Beckenwettbewerben der Schwimm-EM in Paris. Mit fünf Medaillen nach nur drei Wettkampftagen ist es der erfolgreichste Start eines deutschen Teams bei Europameisterschaften! 

Großbritannien steht weiterhin an der Spitze des Medaillenrankings, auch wenn das Team aus Italien bislang bereits mehr Edelmetall sammeln konnte. 

 

Platz

Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Großbritannien

4

1

1

6

2

Italien

2

2

4

8

3

Neutrale Athleten B

2

2

3

7

4

Niederlande

2

2

0

4

5

Deutschland

1

2

2

5

6

Frankreich

1

2

1

4

7

Ungarn

1

1

2

4

8

Irland

1

1

0

2

9

Schweden

1

0

1

2

10

Rumänien

1

0

0

1

11

Belgien

0

1

0

1

11

Griechenland

0

1

0

1

11

Portugal

0

1

0

1

14

Neutrale Athleten A

0

0

1

1

14

Polem

0

0

1

1

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: European Aquatics

US-Staffel begeistert mit WELTREKORD | Short schneller als Europameister Liebmann

Zum Auftakt der Pan Pacific Championships in Irvine (Kalifornien) zündete das US-amerikanische Team direkt den ersten Weltrekord-Kracher! Über die 4x100m Lagen-Mixedstaffel verbesserte das US-Quartett die eigenen Bestmarke von den Olympischen Spielen in Paris um knapp sieben Zehntelsekunden. In 3:36,70 Minuten trugen sich Will Modglin (53,40), Van Mathias (57,30), Gretchen Walsh (54,99) und Kate Douglass (51,01) in die Rekordbücher ein. 

Zum Vergleich: Bei den laufenden Titelkämpfen in Paris wurde die französische Staffel Europameister mit einer Zeit von 3:39,64 Minuten. Und der neu aufgestellte Deutsche Rekord aus dem EM-Finale steht bei 3:43,00 Minuten. 

Während in Paris Johannes Liebmann und Sven Schwarz über ihre grandiosen Auftritte über die 800m Freistil – inklusive Europarekord von Liebmann jubelten – war ihr australischer Dauerrivale Sam Short in Irvine nochmal schneller unterwegs! In 7:37,02 Minuten blieb Short zwar knapp über seiner Saisonbestleistung, konnte aber Liebmann's Europarekordzeit um eine halbe Sekunde unterbieten. Anders als der frischgebackenen Europameister schwamm er das Rennen aber nicht mit einem negative Split: Short absolvierte die ersten 400m in 3:45,10 Minuten, während Liebmann mit einer Zeit von 3:49,05 Minuten in das Rennen gestartet war. Auch Vizeolympiasieger Bobby Finke präsentierte sich zum Saisonhöhepunkt in wieder erstarkter Form und glänzte in 7:42,52 Minuten mit einer Topzeit – war somit allerdings langsamer als Liebmann und Schwarz im Fernduell. 

Ungewöhnlich spannend machte es Katie Ledecky über die 1500m Freistil. In 15:36,09 Minuten hatte sie "nur" zweieinhalb Sekunden Vorsprung vor Lani Pallister, die in 15:38,62 Minuten einen neuen Ozeanienrekord aufstellte. Bronze ging dahinter an Moesha Johnson (15:53,49). Bei der EM in Paris stehen am heutigen Tag die Vorläufe über diese Strecke auf dem Programm – erneut mit Isabel Gose und Maya Werner als deutsche Hoffnungsträgerinnen. 

Zuvor hatte Pallister bereits über die 200m Freistil für eine Überraschung gesorgt, denn in 1:53,67 Minuten setzte sie sich gegenüber Summer McIntosh (1:53,86) durch, die für dieses Rennen auf einen Start über ihre Weltrekordstrecke 200m Schmetterling verzichtet hatte. 

 

Die wichtigsten Links zum Thema:

Pan Pacs 2026: Starlisten 

• Pan Pacs 2026: Ergebnisse 

 

Bild: Tino Henschel

Schwimm-EM 2026: Linda Roth schneller als Van Almsicks Weltrekord | Köhler und Elendt verpassen Medaillen

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Erst vor wenigen Wochen jubelte Linda Roth bei der JEM in München über die Goldmedaille über die 200m Freistil. Nun steht die Jugendeuropameisterin auch bei der EM in Paris über eben diese Strecke im Finale! In 1:56,46 Minuten steigerte Roth ihre bisherige Bestzeit um ziemlich genau eine Sekunde, zeigte das viertschnellste Rennen des gesamten Feldes und war dabei sogar schneller als Franziska van Almsick bei ihrem Weltrekord im Jahr 2002. Und auch zum Deutschen Rekord von Annika Lurz (1:55,68) fehlen der erst 19-Jährigen nur noch acht Zehntelsekunden. 

Als Titelverteidigerin wird die Tschechin Barbora Seemanova (1:55,77) das Finale auf Bahn Vier bestreiten. Den erhofften Startplatz im Finale verpasste die zweite deutsche Hoffnungsträgerin Maya Tobehn (1:58,22) hingegen auf Rang 13. Für Tobehn war es dennoch die bisher schnellste Zeit über die 200m Freistil bei den laufenden Titelkämpfen in Paris. 

Während Johannes Liebmann und Sven Schwarz dem deutschen Team gleich doppeltes Medaillenglück bescherten (EUROPAREKORD! Liebmann schwimmt zu Gold | Schwarz sorgt für deutschen Doppelsieg), blieben die deutschen Damen in den Finalentscheidungen hinter den Medaillenrängen zurück. 

Über die 50m Schmetterling sprintete Angelina Köhler in 25,72 Sekunden auf den sechsten Platz. Köhler hatte in Paris mit dem Deutschen Rekord geliebäugelt, der für Edelmetall gereicht hätte. Nichtsdestotrotz blickte die Weltmeisterin von 2024 optimistisch nach vorne: "Ich bin gut drauf und das bringt sehr viel Positivität für die 100m morgen". Ihren insgesamt 18. EM-Titel feierte Sarah Sjöström, die damit mit Franziska van Almsick gleichzog. In 25,05 Sekunden schmetterte Sjöström zur erhofften Goldmedaille und das gerade einmal zwölf Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes. Über die weiteren Medaillenplätze freuten sich Roos Vanotterdijk (25,12) aus Belgien und mit Sara Juvenik (25,51) eine weitere Schwedin. 

Einen Blick auf die Medaillen hatte auch Weltmeisterin Anna Elendt über die 100m Brust geworfen. In 1:06,37 Minuten blieb Elendt etwas hinter ihrer Saisonbestleistung aus dem Halbfinale zurück und wurde Siebte. "Mit der Zeit bin ich nicht wirklich zufrieden, aber so ist das manchmal", zeigte sie sich selbstkritisch. Im Kampf um Gold wurde die Britin Angharad Evans ihrer Favortienrolle eindrucksvoll gerecht und stellte in 1:04,87 Minuten ihren bereits dritten EM-Rekord auf. Silber und Bronze gingen an Mona McSharry (1:05,41) aus Irland und die Italienerin Benedetta Pilato (1:05,89). 

Auch die deutsche 4x100m Freistilstaffel verpasste den Sprung auf das Siegertreppchen. In 3:36,90 Minuten verbesserten Nina Holt (54,76), Linda Roth (53,99), Julianna Bocska (54,45) und Nicole Maier (53,70) ihre Vorlaufzeit aber deutlich um fast zwei Sekunden und landeten in einem starken Feld auf Rang Sieben. Der EM-Titel ging erwartungsgemäß an das Quartett aus den Niederlanden. In 3:31,89 Minuten stellten Milou van Wijk, Imani de Jong, Yara van Kalmthout und Marrit Steenbergen einen neuen Veranstaltungsrekord auf. Das Podium komplettierten dahinter das Team aus Italien (3:33,19) sowie die Neutralen Athletinnen aus Russland (3:33,69). 

Teil der italienischen Silberstaffel war auch Sara Curtis, die kurz zuvor im Halbfinale über die 50m Rücken mit einem neuen Weltrekord für Begeisterung gesorgt hatte. Mehr zur Weltrekord-Überraschung lest ihr hier: Sara Curtis überrascht mit erstem WELTREKORD der Schwimm-EM 2026

Im Finale über die 400m Lagen, das leider ohne deutsche Beteiligung stattfand, sicherte sich die Irin Ellen Walsh in 4:34,42 Minuten die Goldmedaille. Bis zur letzten Wende lag noch die amtierende Jugend-Europameisterin Amalie Smith in Führung. In 4:35,12 Minuten krönte die junge Britin mit EM-Silber ihre herausragende Saison. Ebenfalls den Sprung auf das Podium schaffte Justina Kozan (4:36,47) aus Polen, die bei der Kurzbahn-EM im Dezember noch ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte. 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

EUROPAREKORD! Liebmann schwimmt zu Gold | Schwarz sorgt für deutschen Doppelsieg

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Was für ein Rennen! Johannes Liebmann krönt den dritten Tag der Europameisterschaften in Paris mit einem überragenden Auftritt über 800m Freistil und schwimmt mit einem neuen EUROPAREKORD souverän zum Titel. In 7:37,59 Minuten unterbot Liebmann seinen eigenen Europarekord um satte 0,35 Sekunden.

Dabei sah es zur Rennhälfte zunächst nicht nach einer neuen Bestmarke aus: Liebmann lag zu diesem Zeitpunkt noch sieben Zehntelsekunden über der Rekordzwischenzeit. Doch der Deutsche Youngster erhöhte das Tempo noch einmal deutlich und sicherte dem DSV zugleich die erste Goldmedaille in den Beckenwettbewerben. Auch darüber hinaus sorgte das deutsche Team für einen weiteren Höhepunkt: Sven Schwarz machte den deutschen Doppelsieg perfekt. In 7:41,16 Minuten lieferte sich Schwarz bis zur letzten Bahn ein packendes Duell mit dem Ungarn Zalan Sarkany (7:41,75) und fing seinen Konkurrenten im Schlussspurt noch ab. Damit sicherte sich Schwarz die Silbermedaille und komplettierte den Doppelerfolg. 

Ein Weltklasse-Rennen gab es im 100m-Freistilfinale zu bestaunen. Gleich alle drei Medaillengewinner blieben unter der magischen Marke von 47 Sekunden. Dabei kratzte der Rumäne David Popovici in 46,56 Sekunden an seinem eigenen Europarekord von 46,51 Sekunden und sicherte sich mit einem starken Finish die Goldmedaille. Dahinter schlug der lange Zeit führende Egor Kornev (neutrale Athleten) in 46,74 Sekunden als Zweiter an. Kornev legte mit 22,06 Sekunden eine herausragende erste Bahn hin und lag damit sogar 0,2 Sekunden unter dem Weltrekordsplit. Der ungarische Superstar Kristof Milak stellte unterdessen einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis und sicherte sich in ebenfalls starken 46,87 Sekunden die Bronzemedaille. 

Einen Start-Ziel-Sieg feierte der Ungar Hubert Kós über 200m Rücken. In 1:53,08 Minuten blieb Kós zwar über seinem am Vortag aufgestellten Europarekord, schwamm damit aber souverän zum Europameistertitel. Dahinter entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Medaillen, mit dem glücklicheren Ende für Apostolos Siskos aus Griechenland (1:53,81) und Thomas Ceccon aus Italien (1:53,96), die Silber und Bronze holten. Der Schweizer Roman Mityukov musste sich trotz Schweizer Rekords in 1:54,07 Minuten mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. 

Über 100m Schmetterling war das deutsche Team mit zwei Athleten im Halbfinale vertreten. Kaii Winkler gelang dabei in 51,34 Sekunden als Fünfter souverän der Einzug ins morgige Finale. Sein Teamkollege Luca Nik Armbruster schlug in 51,73 Sekunden an und belegte damit in der Endabrechnung Rang 14. Die schnellste Zeit des Halbfinales schwamm der Schweizer Noè Ponti, der in 50,21 Sekunden deutlich vor der Konkurrenz blieb. 

Mit Lucas Matzerath konnte sich noch ein weiterer deutscher Athlet für die morgige Finalsession qualifizieren. Über 200m Brust zog Matzerath in neuer persönlicher Bestzeit von 2:10,07 Minuten als Achter in den Endlauf ein. Dabei trennten den Brustspezialisten lediglich fünf Hundertstelsekunden vom Finnen Matti Mattsson, der in 2:10,12 Minuten auf Rang neun ausschied. Die schnellste Zeit des Halbfinals schwamm Filip Nowacki aus Großbritannien in 2:08,60 Minuten, der damit im Finale auf Bahn vier ins Rennen gehen wird.

 

Bei den Damen sorgte Linda Roth im Halbfinale für eine faustdicke Überraschung. Mehr dazu gibt es hier: Schwimm-EM 2026: Linda Roth schneller als Van Almsick's Weltrekord | Köhler und Elendt verpassen Medaillen 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Sara Curtis überrascht mit erstem WELTREKORD der Schwimm-EM 2026

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Der erste Weltrekord bei der Schwimm-EM 2026 in Paris ist gefallen! Und das durchaus überraschend durch Sara Curtis im Halbfinale über die 50m Rücken. 

In 26,63 Sekunden setzte die bisherige Europarekordhalterin ein riesiges Achtungszeichen und verbesserte die bisherige Rekordmarke der fünffachen Olympiasiegerin Kaylee McKeown um satte 2,3 Zehntelsekunden. Ihren eigenen Europarekord, den Curtis erst im Juni aufgestellt hatte, pulverisierte die 19-jährige Sprintspezialistin sogar um ganze vier Zehntel. 

Und auch die Zweitplatzierte des Halbfinales Alina Gaifutdinova begeisterte in 26,91 Sekunden mit einer herausragenden Zeit und könnte Curtis im morgigen Finale durchaus gefährlich werden. 

Alle weiteren News zum dritten Wettkampftag bei der Schwimm-EM in Paris gibt es in Kürze auf www.swimsportnews.de. 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Tino Henschel

Fernduell zur EM: Die Pan Pacific Championships beginnen! 

Parallel zu den Europameisterschaften in Paris finden in dieser Woche von Mittwoch bis Samstag (12.08 - 15.08) die Pan Pacific Championships in Irvine, Kalifornien statt. Für zahlreiche Topstars aus den USA, Australien, Kanada, China und Japan bilden diese Titelkämpfe den internationalen Saisonhöhepunkt – dementsprechend schnell dürfte in den nächsten Tagen geschwommen werden! 

Denn mit Summer McIntosh, Gretchen Walsh und Kate Douglass sind unter anderem drei absolute Topstars mit dabei, die in diesem Jahr allesamt bereits mit Weltrekorden für Aufsehen gesorgt haben. Aber auch Regan Smith, Torri Huske, Jack Alexy und Shin Ohashi präsentierten sich in dieser Saison bereits in starker Form. 

Im Fernduell mit den deutschen Langstrecken-Assen, die bei den Europameisterschaften in Paris erwartungsgemäß ganz vorne mitmischen, lohnt sich insbesondere der Blick auf Sam Short, Zhang Zhanshuo, Katie Ledecky und Lani Pallister.

Neben den Einzelstrecken, die anders als bei der EM nur als Vorläufe und Finals ausgetragen werden, stehen bei den Pan Pacs auch zahlreiche Staffelentscheidungen auf dem Programm. Auch hier erwarten uns packende Rennen und attraktive Vergleich mit den schnellsten Nationen Europas. 

 

Die wichtigsten Links zum Thema:

Pan Pacs 2026: Starlisten 

Pan Pacs 2026: Ergebnisse 

 

Bild: Tino Henschel (Archiv)

Schwimm-EM 2026: Deutsche Freistilstaffel zittert sich ins Finale

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Auch am dritten Wettkampftag der Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM in Paris machte es eine deutsche Staffel im Kampf um die begehrten Finalplätze äußerst spannend! Über die 4x100m Freistil der Damen schnappten sich Nina Holt (55,12), Nina Jazy (54.97), Julianna Bocska (53,96) und Maya Tobehn (54,75) in 3:38,80 Minuten als Achte das letzte Finalticket – nur 14 Hundertstel vor den neuntplatzierten Schwedinnen. 

Unglücklich verlief hingegen der EM-Auftakt für Noelle Benkler. Nach ihrem starken vierten Platz über die 400m Lagen bei der Kurzbahn-EM Ende des vergangenen Jahres, verpasste sie als Neunte nun knapp den erneuten Sprung in die Medaillenentscheidung. In 4:46,65 Minuten fehlten Benkler gut dreieinhalb Sekunden zum Weiterkommen. Für die schnellste Zeit der Vorläufe sorgte die amtierende Kurzbahn-Europameisterin Justina Kozan (4:40,47) aus Polen. 

Dafür konnte sich das deutsche Team auch am dritten Tag der Titelkämpfe in Paris erneut einige Halbfinaltickets sichern. Allen voran überzeugte Linda Roth, die nach ihrem JEM-Triumph über die 200m Freistil souverän als Dritte ins Halbfinale schwamm. In 1:57,60 Sekunden blieb Roth nur hauchdünn über ihrer Bestzeit. Ebenfalls in der Runde der Top 16 vertreten sein wird Maya Tobehn, die in 1:58,95 Minuten als 14. weiterkam. Für Nicole Maier (1:59,38 | 22.) und Nina Holt (2:00,30 | 29.) – ebenfalls Teil der Rekordstaffel vom ersten Wettkampftag – reichte es hingegen nicht, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Dort wird die Titelverteidigerin Barbora Seemanova aus Tschechien mit der schnellsten Vorlaufzeit (1:57,10) ins Becken springen. 

Auch im Halbfinale über die 100m Schmetterling wird das deutsche Team gleich doppelt vertreten sein. Der Deutsche Rekordhalter Kaii Winkler schmetterte in 51,38 Sekunden als Sechster in die nächste Runde, während Luca Armbruster nach seinen starken Rennen über die 50m Schmetterling seine tolle Form auch auf die längere Strecke übertragen konnte. In 51,80 Sekunden kam Armbruster als Elfter weiter. Nur sieben Hundertstel dahinter schlug Josha Salchow (51,87) auf Rang 13 an, konnte aufgrund der "Zwei Aktive pro Nation Regelung" jedoch nicht ins Halbfinale vorstoßen. Björn Kammann (52,39) komplettierte das deutsche Quartett auf Platz 27. Mit der Topzeit des Feldes glänzte der Schweizer Noè Ponti (50,47), dem augenscheinlich nach Wiedergutmachung zu Mute war – denn im Finale über die 50m Schmetterling hatte Ponti beim Start seine Brille verloren und blieb somit deutlich hinter seinen Medaillenerwartungen zurück. 

Über ein weiteres Halbfinalticket durfte sich auch Lucas Matzerath freuen. Bei seinem ersten Start über die 200m Brust bei internationalen Meisterschaften landete Matzerath in 2:11,22 Minuten auf Rang 14. In den Vorläufen hatte der Deutsche Meister ein nationales Trio angeführt – für Mathis Schönung (2:12,27 | 22.) und Malte Gräfe (2:12,98 | 26.) reichte es jedoch nicht für einen Platz im Halbfinale. Insbesondere Gräfe dürfte mit neuer Bestzeit bei seinem ersten Auftritt in Paris dennoch sehr zufrieden sein. Als einer von insgesamt vier Athleten konnte Kirill Prigoda (2:09,33) mit der Vorlaufbestzeit die Marke von 2:10 Minuten unterbieten. 

Im einzigen Vorlauf dieser EM ohne deutsche Beteiligung sprintete Sara Curtis (27,31) zur Topzeit über die 50m Rücken der Damen. Ebenfalls im Halbfinale mit von der Partie sein wird Mary-Ambre Moluh (27,39), die gestern als Startschwimmerin der französischen Mixedstaffel mit einem neuen Europarekord über die 100m Rücken (57,99) begeistert hatte. 

In den Finals am Abend erwarten uns neben den zahlreichen Halbfinalauftritten und der deutschen Freistilstaffel vielversprechende Medaillenentscheidungen mit Johannes Liebmann, Sven Schwarz (beide 800m Freistil), Anna Elendt (100m Brust) und Angelina Köhler (50m Schmetterling). Zudem könnten Hubert Kos (200m Rücken) und David Popovici (100m Freistil) die Weltrekorde kräftig zum Wackeln bringen. 

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: HD Media (Archiv)

Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 2

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo

Mit dem deutschen Doppelpodium durch Isabel Gose und Maya Werner am zweiten Tag der Schwimm-EM (Becken) in Paris verteidigte das deutsche Team den sechsten Rang im Medaillenspiegel mit nun 1x Silber und 2x Bronze. An der Spitze des Medaillenrankings steht weiterhin das Team aus Großbritannien, das sich über eine weitere Goldmedaille freuen durfte. 

Neu im Medaillenspiegel zu finden, sind die Mannschaften aus den Niederlanden, Portugal, sowie die Neutralen Athleten aus Belarus. Insbesondere die Niederlanden erlebten einen edelmetallreichen Abend und schoben sich mit einer Goldmedaille sowie zwei Silberplaketten direkt unter die Top 5 Nationen. 

 

Platz

Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Großbritannien

3

0

1

4

2

Italien

2

1

2

5

2

Neutrale Athleten B

2

1

2

5

4

Frankreich

1

2

1

4

5

Niederlande

1

2

0

3

6

Deutschland

0

1

2

3

7

Ungarn

0

1

0

1

7

Portugal

0

1

0

1

9

Neutrale Athleten A

0

0

1

1

 

Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:

Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei) 

Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse 

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)  

Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals 

 

Bild: Archiv

Kontakt
Geschäftsstelle

Sportschwimmer in Dortmund e. V.
Poststr. 4
58239 Schwerte

02 304 - 280 600
info@sg-dortmund.de

Kontakt aufnehmen

Folgt uns auf Social Media