Magdeburg & Heidelberg: Nächste Chancen auf EM- und JEM-Normen 

Auch in Magdeburg und Heidelberg finden an diesem Wochenende möglicherweise entscheidende Wettkämpfe in der EM- und JEM-Qualifikation statt. Mit dabei auch hier zahlreiche Schwimm-Asse, die das deutsche Team zuletzt bereits bei den Kurzbahn-Europameisterschaften auf der internationalen Bühne erfolgreich vertreten haben. 

Beim Barmenia Gothaer & Friends Pokal in Magdeburg wird Florian Wellbrock noch einmal versuchen, sich auch für das Beckenschwimmen ein EM-Ticket zu sichern. Der bereits sicher für die Freiwasser-Titelkämpfe qualifizierte Weltmeister ist über die 800m Freistil gemeldet. Ebenfalls in Magdeburg dabei sind Maya Werner und Linda Roth, die in der Vorwoche bereits erste Normzeiten für die EM unterbieten konnten und nun noch weitere Strecken dazu sammeln könnten. Zu den Hoffnungsträgerinnen zählt auch Alina Baievych, die sich für ihre ersten internationalen Titelkämpfe in der offenen Klasse empfehlen könnte und auch bei den Europameisterschaften der Junior*innen startberechtigt ist. 

Parallel dazu wird in Heidelberg das Nikar Quali Meet ausgetragen. Mit Noelle Benkler und Fabienne Wenske sind auch hier zwei Schwimmerinnen mit EM-Erfahrung am Start. Aber auch  Tobias van Aggelen und Mathis Schönung ist durchaus zuzutrauen, die Normzeiten für die Europameisterschaften anzugreifen. Für mögliche JEM-Empfehlungen stehen insbesondere Nachwuchstalente wie Hannah Schneider, Leo Leverkus und Nika Benkler im Fokus. 

 

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Startlisten & Ergebnisse Barmenia Gothaer & friends Pokal 2026 

Startlisten & Ergebnise Nikar Quali Meet 2026 

 

Bild: Tino Henschel

Bergen & Rotterdam: Märtens, Salchow, Büssing und Co. starten in die EM-Quali

Für die deutsche EM-Qualifikation lohnt sich an diesem Wochenende erneut ein Blick ins Ausland, denn zahlreiche deutsche Topstars reisen nach Bergen (Norwegen) bzw. Rotterdam (Niederlande), um sich für einen Platz im deutschen Team für die EM und JEM zu empfehlen. 

Nach der gesundheitlich bedingten Absage seiner Starts in Stockholm am vergangenen Wochenende, wird Olympiasieger und Weltrekordhalter Lukas Märtens beim Bergen Swim Festival die Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften bestreiten. Als amtierender Weltmeister ist Märtens über die 400m Freistil bereits sicher für die Europameisterschaften in Paris gesetzt, wird über seine Paradestrecke aber ebenso wie über die 200m Freistil und 200m Rücken ins Wettkampfbecken von Bergen springen. Seinen Einstand in die diesjährige EM-Qualifikation wird dort auch Josha Salchow geben, der über die 50m und 100m Freistil sowie über die 50m und 100m Schmetterling seine Form testet. 

Auch wenn parallel in den Niederlanden das Rotterdam Qualifikation Meet stattfindet, starten mit Marrit Steenbergen, Nyls Korstanje und Arno Kamminga einige große Namen dennoch lieber beim Bergen Swim Festival und sorgen damit ebenfalls für internationalen Glanz. 

Aber auch der Wettkampf in Rotterdam ist gut besucht: So wird unter anderem ein Team der SG Essen in die Niederlande reisen, um sich für die Europameisterschaften in der offenen Klasse aber auch im Juniorenbereich aussichtsreich in Stellung zu bringen. Dazu zählen neben Cedric Büssing, Moritz Schaller und Laura Sophie Kohlmann auch Finn Hammer, Simon Reinke und Lara Vandenhirtz. Und auch das Team Bochum wird mit den WM-Teilnehmenden Lucas Matzerath und Jarno Bäschnitt prominent vertreten sein. 

 

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Startlisten & Ergebnisse Bergen Swim Festival 2026 

Startlisten & Ergebnisse Rotterdam Qualifikation Meet 2026 

 

Bild: Tino Henschel

Das Meldeergebnis der Schwimm-DM 2026 ist da!

In genau einer Woche geht es los: Vom 23. bis 26. April steht mit den Deutschen Meisterschaften der nationale Schwimmhöhepunkt in diesem Jahr bevor. Die veröffentlichten Meldelisten geben nun einen Einblick in die geballte deutsche Schwimmelite, die zum großen Showdown in Berlin zusammenkommen wird. Insgesamt werden 642 Aktive aus 157 Vereinen erwartet. 

Neben den nationalen Meistertitel geht es vor allem auch um die Startplätze für die diesjährigen Europameisterschaften, sowohl in der offenen Klasse als auch für die Junior*innen – denn die Deutsche Meisterschaften bilden in beiden Fällen den krönenden Abschluss der Qualifikationsphase. Insbesondere auch der Kampf um die zu vergebenen Staffelplätze für die Europameisterschaften in Paris, ist mit Spannung zu erwarten. 

Sicher qualifiziert sind bislang die beiden Weltmeister Lukas Märtens (400m/800m Freistil) und Anna Elendt (100m Brust) sowie Sven Schwarz (800m/1500m Freistil) und Angelina Köhler (50m Schmetterling). Alle vier werden bei den Deutschen Meisterschaften über ihre Paradestrecken mit von der Partie sein und ihr Können zum Besten geben. 

Doch auch darüber hinaus wurden am vergangenen Wochenende bereits zahlreiche EM-Normen unterboten. Eine Übersicht dazu gibt es hier: Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Stand 16.04). Da pro Strecke allerdings maximal vier Startplätze zu vergeben sind, wird die endgültige EM-Besetzung erst nach den Deutschen Meisterschaften feststehen. 

Auf einen Start bei den DM verzichten in diesem Jahr hingegen zahlreiche Freiwasser-Asse wie Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Lea Boy, die allesamt den parallel auf Ibiza stattfindenden Freiwasser-Europacup bestreiten werden. Auch der frischgebackene Europarekordhalter Johannes Liebmann wird nur an zwei der vier Wettkampftage bei den nationalen Titelkämpfen dabei sein – für ihn stehen aktuell die Abiturprüfungen im Fokus. 

Nichtsdestotrotz sollten die Deutschen Meisterschaften auch in diesem Jahr wieder ein großes Schwimmhighlight werden! 

 

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Meldelisten Schwimm-DM 2026 

Normzeiten Schwimm-EM 2026 

Normzeiten JEM 2026 

Jetzt buchen! Masters-Camp in Soma Bay im Juni 2026

Vorbereitung auf die Masters-Höhepunkte des Sommers unter der Sonne Ägyptens: Ihr könnt mit dabei sein; ONEflow Sports veranstaltet vom 22. bis 29. Juni 2026 ein Masters-Trainingslager in Soma Bay, Ägypten.

Geleitet wird das Camp von Jan Jünemann, international erfolgreichem Schwimm- und Athletiktrainer mit über 20 trainierten Olympioniken und nachgewiesenen Medaillenerfolgen bei Welt- und Europameisterschaften, sowie Nicole Heidemann, mehrfache Weltrekordhalterin auf den Bruststrecken in der AK 40. 

Die Trainer entwickeln für euch einen Trainingsplan gemäß der persönlichen Zielsetzung, Fokusstrecken und Hauptlage jedes Teilnehmers — mit Fokus auf Technik, Ausdauer, Speed, Starts und Wenden. Trainiert wird in der olympischen Aquatik-Anlage von ONEflow Sports, die als Partner von über 30 Nationalmannschaften weltweit für professionelle Trainingsbedingungen steht.

Die Anlage umfasst ein 50m-Becken mit 10 Bahnen, ein 25m-Becken mit 5 Bahnen sowie einen Indoor und Outdoor Gym-Bereich.

Untergebracht sind die Teilnehmer im 4-Sterne Kaktus Hotel mit Vollpension und 43 m² Zimmern.

Die wichtigtens Infos zum Masters Camp in Soma Bay:

Preise: 1.300 € p.P. (DZ) / 1.400 € p.P. (EZ) — inkl. Hotel, Vollpension, Training & Transfer.
-  Weitere Informationen:   https://oneflow-sports.com/masters-2026.html 
-  Anmeldung: Jan Jünemann · +49 178 8098508 (WhatsApp) · info@fast-langenau.de


SONST Somabay OneFlow3

EM-Normen im Blick: DM Generalprobe in Berlin

Nur eine Woche vor Beginn der Deutschen Meisterschaften kommen Teile der nationalen Schwimmelite in Berlin an gleicher Stelle für eine Generalprobe zusammen. Im Rahmen der Berlin Swim Open (17. bis 19. April) geht es zwar noch nicht um nationale Meistertitel, aber schon einmal um die Chance, sich für einen Platz im deutschen EM-Team zu empfehlen.

Während Oliver Klemet und Lise Seidel bereits in der vergangenen Woche die ersten Normzeiten für die Europameisterschaften unterbieten konnten und ihrem EM-Programm möglicherweise noch weitere Strecken hinzufügen könnten, steigen zahlreiche andere Hoffnungsträger für die EM in Berlin nun den ersten Qualifikationsversuch. Neben den Lokalmatadoren um Angelina Köhler, Ole Braunschweig und Vincent Passek reist auch Nina Holt in die Hauptstadt. Auch die Potsdamer Trainingsgruppe um Melvin Imoudu, Malte Gräfe und Kenneth Bock möchte die Möglichkeit nutzen, auf den Bruststrecken die EM-Normen anzugreifen. Mit Sven Schwarz, Leonie Märtens und Lea Boy sind auch die langen Freistilstrecken abermals stark besetzt. 

Zudem beginnt mit diesem Wochenende auch der Qualifikationszeitraum für die Europameisterschaften der Junior*innen – die Titelkämpfe der Jahrgänge 2008 bis 2010. Auch hier besteht für Yara Fay Riefstahl, Mira Helget, Louis Hoffmann, Mitja Bauer und viele weitere Nachwuchstalente die Chance, sich für einen Platz im deutschen Team zu empfehlen. 

 

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Bild: Tino Henschel 

Russische & belarussische Aktive international wieder startberechtigt

Der Weltverband World Aquatics hat die bisherigen Einschränkungen für Schwimmerinnen und Schwimmer aus Russland und Belarus aufgehoben. Künftig dürfen diese bei international Wettkämpfen wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne antreten.

Die Sanktionen waren ursprünglich als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verhängt worden. Zuletzt war bei internationalen Titelkämpfen lediglich eine Teilnahme ausgewählter Aktive möglich – und das unter neutralem Status und nur nach einer umfassenden Einzelfallprüfung. 

Bereits im Februar hatte der Weltverband die Einschränkungen im Juniorenbereich aufgehoben. In der offenen Klasse gelten trotz der Lockerungen aber weiterhin bestimmte Voraussetzungen. So müssen die Aktiven unter anderem vier negative Dopingtests vorweisen. Gleichzeitig sollen sogenannte "Background Checks" durchgeführt werden, zu denen bislang aber keine konkreten Details veröffentlicht wurden. 

Unverändert bestehen bleiben die Sanktionen gegenüber staatlichen Vertretern aus Russland und Belarus. Diese sind weiterhin von internationalen Veranstaltungen ausgeschlossen. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Wettkampfstätten Orte bleiben, an denen Athleten aller Nationen friedlich zusammenkommen können.“, reflektierte World Aquatics Präsident Husain Al Musallam die getroffene Entscheidung. 

Italien & Großbritannien: Jagd nach nationalen Meistertiteln beginnt

In dieser Woche stehen in Italien und Großbritannien jeweils die nationalen Titelkämpfe im Fokus – ein wichtiger Formtest auch im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz. 

Die italienischen Meisterschaften finden von Dienstag bis Samstag in Riccione statt. Zwar fehlt Olympiasieger Nicolo Martinenghi aufgrund von gesundheitlich Herausforderungen, das Teilnehmerfeld ist aber dennoch prominent besetzt: Unter anderem gehen Thomas Ceccon, Simona Quadarella, Sara Curtis und Gregorio Paltrinieri an den Start. Langstrecken-Ass Paltrinieri verzichtet allerdings auf einen Start über die 800m Freistil, um sich vollends auf die 1500m Freistil zu konzentrieren. 

Parallel dazu laufen von Dienstag bis Sonntag die britischen Meisterschaften in London. Der Wettkampf dient auch hier als mögliche Qualifikation für die diesjährigen Europameisterschaften. Mit dabei ist unter anderem Freya Colbert, die vor wenigen Wochen mit einem neuen britischen Rekord über die 200m Freistil (1:54,98) glänzen konnte. Ebenfalls spannend dürfte ein Blick auf Angharad Evans sein, die aktuell an der Spitze der Weltjahresbestenliste über 100m und 200m Brust steht. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch Adam Peaty: Der dreifache Olympiasieger hat die Chance, sich für seine ersten internationalen Titelkämpfe seit den Olympischen Spielen von Paris zu qualifizieren. 

 

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Ergebnisse Italienische Meisterschaften 2026 

Ergebnisse UK Meisterschaften 2026 

Drei EM-Normen! Timo Sorgius mit Ausrufezeichen Richtung Paris 

Timo Sorgius fühlt sich in seinem Trainingsumfeld in der Schweiz sichtlich wohl – ein Eindruck, der durch seine starken Leistungen in den vergangenen Monaten eindrucksvoll bestätigt wird. Gleich zum Auftakt des Qualifikationszeitraums für die diesjährigen Europameisterschaften unterbot er am Wochenende nun drei EM-Normen und verschaffte sich damit gute Chancen auf einen Platz im deutschen EM-Team für Paris. 

Bei den Schweizer Meisterschaften überzeugte Sorgius unter anderem über die 200m Freistil, wo er in 1:47,07 Minuten souverän unter der geforderten EM-Norm blieb. Zudem unterbot er die U23-Normen über die 100m Freistil (49,08) und 200m Lagen (2:00,66). Auf beiden Freistilstrecken steht er aktuell damit auch aussichtsreich an der Spitze des nationalen Rankings für mögliche Staffelplätze. Belohnt wurden diese starken Leistungen außerdem mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen. Ein weiteres Highlight war der neue Schweizer Rekord mit der 4x200m Freistilstaffel des SC Uster. 

Auch bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin wird Timo Sorgius in der nächsten Woche mit von der Partie sein und sich der deutschen Konkurrenz stellen. Im Kampf um die nationalen Titel ist ihm dabei durchaus zuzutrauen, erneut ein entscheidendes Wörtchen mitzureden und auch seinen Platz im deutschen EM-Team endgültig perfekt zu machen. 

 

Bild: Tino Henschel

Video: Das Europarekordrennen von Johannes Liebmann in voller Länge

Mit einem neuen Europarekord über die 800m Freistil sorgte Johannes Liebmann am vergangenen Wochenende in Stockholm für eine faustdicke Überraschung. Nur fünf Schwimmer waren überhaupt jemals schneller als der 19-jährige Youngster – keiner von ihnen aus Europa.

Liebmann's Europarekord von 7:37,94 Minuten verbesserte die bisherige Bestmarke um 1,8 Zehntel. Diese war zuvor schon in deutscher Hand gewesen und von Sven Schwarz im vergangenen Jahr bei den Deutschen Meisterschaften aufgestellt worden. Seine eigene Bestzeit pulverisierte Johannes Liebmann nun um mehr als zwölf Sekunden – ein gigantischer Leistungssprung! 

Für Liebmann war es nicht nur sein erster Europarekord, sondern auch sein erster Deutscher Rekord. Auf der Kurzbahn glänzte er im vergangenen Jahr bereits mit dem Junioren-Weltrekord über die 800m Freistil und wurde bei den Kurzbahn-Europameisterschaften zweimal Vierter. Bei der EM diesen Sommer in Paris wird der frischgebackene Rekordhalter nun alles andere als ein Underdog auf den langen Freistilstrecken sein. 

Hier gibt es das Rekordrennen von Johannes Liebmann in voller Länge:  

 

Bild: Tino Henschel

Fünf nationale Rekorde bei Irischen Meisterschaften

Die irischen Meisterschaften in der vergangenen Woche dienten nicht nur als nationale Titelkämpfe, sondern auch als wichtige Qualifikationsmöglichkeit für die Schwimm-EM und Commonwealth Games in diesem Jahr. Dabei sorgten die Aktiven für zahlreiche Ausrufezeichen – allen voran fünf neue nationale Rekorde. 

Über gleich zwei neue Rekorde durfte sich Kurzbahneuropameister John Shortt freuen, der sowohl über die 100m Rücken (53,17) und 200m Rücken (1:55,70) neue Bestmarken setzte. 

Weitere Rekorde gingen auf das Konto von Ellen Walshe, die über die 200m Freistil mit einer Zeit von 1:58,72 Minuten glänzte und insgesamt fünf nationale Meistertitel holte. Auch Mona McSharry begeisterte mit einer neuen Bestmarke über die 200m Brust. Mit ihrer Zeit von 2:22,22 Minuten steht McSharry zudem aktuell auf Rang zwei der Weltjahresbestenliste. Ebenfalls über die Bruststrecken auf sich aufmerksam machen konnte Jack Kelly, der aktuell bei Star-Coach Bob Bowman in Texas trainiert. Kelly schwamm über die 50m Brust in 26,84 Sekunden zu einem neuen Irischen Rekord. 

Bei den Titelkämpfen mit am Start war auch der zweifache Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Paris Daniel Wiffen. Zwar feierte Wiffen drei souveräne Siege, blieb im Fernduell mit den deutschen Langstrecken-Assen um Märtens, Liebmann und Klemet über die 400m Freistil (3:49,35), 800m Freistil (7:58,08) und 1500m Freistil (14:51,38) jedoch deutlich zurück. 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Results Irish Open Championships 2026 

Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten 

Das erste Wettkampfwochenende im laufenden Qualifikationszeitraum für die Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris ist absolviert – und brachte bereits zahlreiche erfüllte EM-Normen hervor. Besonders erfolgreich präsentierten sich die deutschen Aktiven im Rahmen der Stockholm Swim Open. 

Allen voran unterboten Johannes Liebmann, Oliver Klemet, Isabel Gose und Maya Werner gleich dreimal die geforderten Zeiten für die europäischen Titelkämpfe im August. Sie alle empfahlen sich über die 400m, 800m und 1500m Freistil eindrucksvoll für das EM-Team. Für weitere Normerfüllungen sorgten Luca Armbruster (50m Schmetterling), Linda Roth (200m Freistil), Lise Seidel (100m Rücken) und Lena Ludwig (200m Brust). 

Mit ebenfalls drei erfüllten EM-Normen glänzte Timo Sorgius bei den Schweizer Meisterschaften. Sowohl über die 100m und 200m Freistil als auch die 200m Lagen könnte sich Sorgius eines der begehrten EM-Tickets sichern. Pro Strecke gibt es maximal vier Startplätze zu vergeben. 

Auf der anderen Seite des Atlantiks in Kanada machte Ole Eidam auf sich aufmerksam und sprintete über die 50m Schmetterling zur EM-Norm. Und auch über die 100m Schmetterling fehlten Eidam in 52,39 Sekunden gerade einmal neun Hundertstel zur U23-Norm. 

Bereits an diesem Wochenende stehen dann die nächsten Qualifikationsmöglichkeiten auf dem Programm – unter anderem bei Wettkämpfen in Berlin, Magdeburg, Heidelberg, Bergen und Rotterdam. Den krönenden Abschluss der EM-Qualifikation bilden in der nächsten Woche dann bereits die Deutschen Meisterschaften in Berlin (23.-26. April). 

Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden im Qualifikationszeitraum bislang unterboten: 

Frauen

Strecke

Männer

25,00

50m Freistil

22,10

54,60

100m Freistil

48,90

Timo Sorgius (49,08)*

1:59,60

Linda Roth (1:59,02)

200m Freistil

1:47,20

Timo Sorgius (1:47,07)

4:08,40

Isabel Gose (4:04,51)

Maya Werner (4:07,13)

400m Freistil

3:46,60

Lukas Märtens

Oliver Klemet (3:43,14)

Johannes Liebmann (3:44,59)

8:32,20

Isabel Gose (8:24,69)

Maya Werner (8:31,08)

800m Freistil

7:48,90

Sven Schwarz

Lukas Märtens

Johannes Liebmann (7:37,94)

Oliver Klemet (7:45,66)

16:17,30

Isabel Gose (15:55,04)

Maya Werner (16:16,30)

1500m Freistil

15:04,70

Sven Schwarz

Johannes Liebmann (14:39,67)

Oliver Klemet (14:41,71)

26,25

Angelina Köhler

50m Schmetterling

23,45

Luca Armbruster (23,29)

Ole Eidam (23,41)

58,60

100m Schmetterling

52,00

2:11,00

200m Schmetterling

1:57,00

28,25

50m Rücken

25,15

1:00,40

100m Rücken

54,40

2:11,80

Lise Seidel (2:12,29)*

200m Rücken

1:58,10

31,00

50m Brust

27,35

1:06,80

Anna Elendt

100m Brust

59,70

2:26,10

Lena Ludwig (2:26,58)*

200m Brust

2:10,90

2:12,80

200m Lagen

2:00,60

Timo Sorgius (2:00,66)*

4:43,50

400m Lagen

4:15,60

Fett gedruckt - sicher qualifiziert | * U23-Norm unterboten

 

Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien für die Schwimm-EM gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026 

 

Bild: Tino Henschel

Stockholm: Isabel Gose erneut schnellste Europäerin in diesem Jahr

Auf den Tag genau ein Jahr nachdem Lukas Märtens in Stockholm mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil begeisterte, fiel an selber Stelle der nächste Rekord für die deutschen Langstrecken-Asse. Dieses Mal war es Johannes Liebmann, der mit einem Europarekord über die 800m Freistil für einen Glanzmoment sorgte. 

Alles zum Europarekord von Johannes Liebmann gibt es hier zum Nachlesen: EUROPAREKORD! Johannes Liebmann sorgt für Sensation über 800m Freistil  

Aber auch abseits des Rekordrennens von Liebmann erlebte das deutsche Team einen erfolgreichen Abschluss der Stockholm Swim Open – erneut mit mehreren Podestplatzierungen und unterbotenen EM-Normen. Ebenfalls über die 800m Freistil glänzte Isabel Gose mit ihrem dritten Sieg in dieser Woche und setzte sich in 8:24,69 Minuten erneut gegen ihre beiden Trainingspartnerinnen Moesha Johnson (8:26,89) und Maya Werner (8:31,08) durch. Gose und Werner gelang es in Stockholm somit analog zu Johannes Liebmann und Oliver Klemet, über aller drei langen Freistilstrecken die Normzeiten für die Europameisterschaften in Paris zu unterbieten. Mit ihren zwei Meetingrekorden und der guten Leistung über die 800m Freistil an diesem letzten Wettkmapftag, führt Isabel Gose zudem über alle drei Strecken nun das europäische Jahresranking an. Wie schon über die 400m Freistil komplettierte mit Julia Ackermann (8:42,73) eine weitere deutsche Schwimmerin die Top 4. 

Besonders erfolgreich verliefen die Stockholm Swim Open auch für Linda Roth, die sich neben der geknackten EM-Norm über die 200m Freistil über insgesamt vier Medaillen freuen durfte. Zum Abschluss des Wochenendes schmetterte Roth über die 200m Schmetterling in 2:14,19 Minuten zu Silber. Schneller war lediglich die amtierende Europameisterin Helena Rosendahl Bach (2:07,47). Die Deutsche Meisterin Leni von Bonin schrammte in 2:18,16 Minuten als Vierte erneut nur knapp am Podest vorbei. 

Dicht an die Medaillenränge heran schwamm auch Lena Ludwig. Über die 100m Brust schlug sie einen Tag nach Bronze und EM-Norm über die doppelte Strecke in 1:08,17 Sekunden auf Rang Fünf an. 

Für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer hat sich der Ausflug nach Stockholm in dieser Woche zweifellos gelohnt – insbesondere im Hinblick auf die Europameisterschaften in Paris. Insgesamt acht Aktive konnten sich mit unterbotenen Normzeiten für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen und somit einen sehr gelungenen Start in den Qualifikationszeitraum erleben. Noch bis zu den Deutschen Meisterschaften (23. bis 26. April) gibt es die Möglichkeit, sich für eines der begehrten EM-Tickets ins Rennen zu bringen. 

 

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Startlisten & Ergebnisse Stockholm Swim Open

 

Bild: Tino Henschel

Stockholm: Isabel Gose erneut schnellste Europäerin in diesem Jahr

Auf den Tag genau ein Jahr nachdem Lukas Märtens in Stockholm mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil begeisterte, fiel an selber Stelle der nächste Rekord für die deutschen Langstrecken-Asse. Dieses Mal war es Johannes Liebmann, der mit einem Europarekord über die 800m Freistil für einen Glanzmoment sorgte. 

Alles zum Europarekord von Johannes Liebmann gibt es hier zum Nachlesen: EUROPAREKORD! Johannes Liebmann sorgt für Sensation über 800m Freistil  

Aber auch abseits des Rekordrennens von Liebmann erlebte das deutsche Team einen erfolgreichen Abschluss der Stockholm Swim Open – erneut mit mehreren Podestplatzierungen und unterbotenen EM-Normen. Ebenfalls über die 800m Freistil glänzte Isabel Gose mit ihrem dritten Sieg in dieser Woche und setzte sich in 8:24,69 Minuten erneut gegen ihre beiden Trainingspartnerinnen Moesha Johnson (8:26,89) und Maya Werner (8:31,08) durch. Gose und Werner gelang es in Stockholm somit analog zu Johannes Liebmann und Oliver Klemet, über aller drei langen Freistilstrecken die Normzeiten für die Europameisterschaften in Paris zu unterbieten. Mit ihren zwei Meetingrekorden und der guten Leistung über die 800m Freistil an diesem letzten Wettkmapftag, führt Isabel Gose zudem über alle drei Strecken nun das europäische Jahresranking an. Wie schon über die 400m Freistil komplettierte mit Julia Ackermann (8:42,73) eine weitere deutsche Schwimmerin die Top 4. 

Besonders erfolgreich verliefen die Stockholm Swim Open auch für Linda Roth, die sich neben der geknackten EM-Norm über die 200m Freistil über insgesamt vier Medaillen freuen durfte. Zum Abschluss des Wochenendes schmetterte Roth über die 200m Schmetterling in 2:14,19 Minuten zu Silber. Schneller war lediglich die amtierende Europameisterin Helena Rosendahl Bach (2:07,47). Die Deutsche Meisterin Leni von Bonin schrammte in 2:18,16 Minuten als Vierte erneut nur knapp am Podest vorbei. 

Dicht an die Medaillenränge heran schwamm auch Lena Ludwig. Über die 100m Brust schlug sie einen Tag nach Bronze und EM-Norm über die doppelte Strecke in 1:08,17 Sekunden auf Rang Fünf an. 

Für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer hat sich der Ausflug nach Stockholm in dieser Woche zweifellos gelohnt – insbesondere im Hinblick auf die Europameisterschaften in Paris. Insgesamt acht Aktive konnten sich mit unterbotenen Normzeiten für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen und somit einen sehr gelungenen Start in den Qualifikationszeitraum erleben. Noch bis zu den Deutschen Meisterschaften (23. bis 26. April) gibt es die Möglichkeit, sich für eines der begehrten EM-Tickets ins Rennen zu bringen. 

 

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Startlisten & Ergebnisse Stockholm Swim Open

 

Bild: Tino Henschel

EUROPAREKORD! Johannes Liebmann sorgt für Sensation über 800m Freistil 

Es ist nicht nur sein erster Deutscher Rekord, sondern gleich auch ein Europarekord! Johannes Liebmann zeigt in diesem Jahr ein Weltklasserennen nach dem anderen und setzte über die 800m Freistil bei den Stockholm Swim Open nun das größte Achtungszeichen seiner bisherigen Karriere.

In 7:37,94 Minuten trug sich Johannes Liebmann in die europäischen Rekordbücher ein und verbesserte die bisherige Bestmarke von Sven Schwarz aus dem vergangenen Jahr um 1,8 Zehntel. Seine eigene Bestzeit pulverisierte er dabei um mehr als zwölf Sekunden. Mit dieser Fabelzeit hätte das erst 19-jährige Ausnahmetalent bei den letzten Weltmeisterschaften in Singapur die Silbermedaille gewonnen. Wie schon über die 1500m Freistil steht Liebmann nun an der Spitze der aktuellen Weltjahresbestenliste und machte seine insgesamt dritte EM-Norm für Paris perfekt. Gleiches gilt für Oliver Klemet, der in 7:45,66 ebenfalls ein gutes Rennen zeigte und Zweiter wurde. 

Mehr News zum letzten Tag der Stockholm Swim Open gibt es in Kürze hier auf swimsportnews. 

 

Bild: Tino Henschel

Stockholm Swim Open: EM-Normen für Gose, Werner, Seidel und Ludwig

Vier EM-Normen geknackt! Am dritten Tag der Stockholm Swim Open präsentierten sich die deutschen Gäste erneut in starker Form und konnten vier weitere Normzeiten für die Europameisterschaften in Paris verbuchen. Dabei standen vor allem die deutschen Schwimmerinnen im Mittelpunkt. 

Wie schon über die 1500m Freistil konnten sich Isabel Gose und Maya Werner auch über die 400m Freistil für das EM-Team empfehlen und feierten zudem einen Doppelsieg. Gose setzte sich mit einer Zeit von 4:04,51 Minuten vor ihrer Trainingspartnerin durch, die in 4:07,13 Minuten anschlug. Beide standen bereits bei den letzten Weltmeisterschaften in Singapur gemeinsam im Finale über diese Strecke. Bronze ging an die Australierin Moesha Johnson (4:08,16), die ebenfalls der Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn angehört. Gleiches gilt für Linda Roth, die als Viertplatzierte in 4:12,87 nur hauchdünne sieben Hundertstel über der U23-Norm blieb. Julia Ackermann (4:16,21) komplettierte auf Rang 7 das starke deutsche Ergebnis. 

Einen weiteren Platz auf dem Podium sicherte sich Linda Roth stattdessen nur kurze Zeit später über die 200m Lagen. In 2:15,71 Minuten schwamm das junge Allround-Talent zu Silber. Leni von Bonin wurde in 2:19,14 Minuten Vierte. 

Bereits im Vorlauf durfte sich Lise Seidel über die 200m Rücken über das Erfüllen der U23-Norm freuen. Im Finale legte die WM-Finalistin des vergangenen Jahres dann noch einige Zehntel drauf und belegte in 2:12,29 Minuten den Bronzerang. Eine Bronzemedaille mit U23-Norm gab es auch für Jugendeuropameisterin Lena Ludwig über die 200m Brust in 2:26,58 Minuten. 

Mit großer Spannung war das Comeback der schwedischen Star-Schwimmerin Sarah Sjöström erwartet worden. Nach ihrer Babypause stellte sich die dreifache Olympiasiegerin dem heimischen Publikum über die 50m Freistil und zeigte sich nur siebeneinhalb Monate nach der Geburt ihres Sohnes schon wieder in starker Form. In schnellen 24,36 Sekunden musste sich Sjöström lediglich Siobhan Haughey geschlagen geben – und das um gerade einmal zwei Hundertstelsekunden. 

Ein letzter Wettkampftag verleibt dem deutschen Team bei den Stockholm Swim Open noch, um sich am ersten Wochenende des Qualifikationszeitraumes für die EM-Tickets zu empfehlen. 

 

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Startlisten & Ergebnisse Stockholm Swim Open 

Livestream Stockholm Swim Open (kostenpflichtig)

 

Bild: Tino Henschel

14:39! Johannes Liebmann begeistert mit Weltjahresbestzeit und nächstem Rekord

Mit Weltjahresbestzeit erneut zur EM-Norm und zum Altersklassenrekord! Johannes Liebmann schwimmt bei den Stockholm Swim Open weiterhin auf der Erfolgswelle und zeigte über die 1500m Freistil eine wahre Weltklasseleistung. 

In 14:39,67 Minuten glänzte Liebmann nicht nur mit der weltweit schnellsten Zeit in diesem Jahr sondern kam auch bis auf fünf Sekunden an den Deutschen Rekord von Florian Wellbrock heran. Eine Bestmarke von Wellbrock pulverisierte der erfolgreiche Youngster dennoch und verbesserte den Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen um satte 16 Sekunden. 

Ebenfalls in Weltklasseform präsentierte sich Oliver Klemet. Nach Gold und erfüllter EM-Norm über die 400m Freistil, war Klemet in 14:41,71 Minuten nur unwesentlich langsamer als Liebmann und steht somit nun an Position Zwei in der Weltjahresbestenliste. Die Normzeit für die Europameisterschaften in Paris unterboten die Beiden deutlich – einer von vier möglichen Startplätzen ist über die 1500m Freistil allerdings bereits an Vizeweltmeister Sven Schwarz vergeben. Den deutschen Dreifacherfolg in Stockholm machte Florian Wellbrock in 15:15,79 Minuten perfekt. 

Einen deutschen Doppelsieg gab es über die 400m Lagen der Damen zu feiern: Linda Roth siegte in 4:47,03 Minuten vor Leni von Bonin (4:48,40). Beide konnten jedoch nicht die geforderte U23-Norm für die Europameisterschaften (4:44,60) unterbieten. Roth war kurz zuvor bereits über die 100m Schmetterling im Wasser und hier in 59,89 Sekunden Siebte wurde. Ebenfalls im A-Finale vertreten war Yara Fay Riefstahl, die in 59,93 Sekunden nur knapp dahinter anschlug. Beide blieben deutlich unter der JEM-Norm – der Qualifikationszeitraum für die Titelkämpfe in München beginnt jedoch erst am 17. April. 

Nach erfüllter EM-Norm gestern über die 50m Schmetterling blieb Luca Armbruster über die doppelte Distanz knapp über der Normzeit. In 52,14 Sekunden blieb der Deutsche Meister nur 1,4 Zehntel über der geforderten Zeit, schmetterte dafür aber erneut aufs Podium und holte Bronze. Knapp über der U23-Norm blieb auch Lise Seidel: Über die 100m Rücken wurde Seidel in 1:01,01 Minuten Zweite und verfehlte die Qualifikationszeit nur um 2,1 Zehntel. Wie Armbruster führt sie mit ihren Leistungen aktuell aber das Rennen um einen möglichen Platz in der deutschen Lagenstaffel an. Für eine weitere A-Finalteilnahme sorgte Lena Ludwig über die 50m Brust, wo sie in 31,67 Sekunden zu Platz Sechs sprintete. 

Zu Gunsten der 1500m Freistil meldete Johannes Liebmann im übrigen seinen Finalstart über die 200m Freistil ab, wo die EM-Norm ebenfalls in Reichweite gewesen wäre. Im Vorlauf hatte Liebmann eine Zeit von 1:48,48 Minuten ins Becken gesetzt. Nichtsdestotrotz wurde bereits eine Normzeit über die 200m Freistil geknackt: Bei den Schweizer Meisterschaften gelang dies Timo Sorgius, der in 1:47,07 Minuten zum Sieg schwamm. Und auch über die 100m Freistil konnte sich Sorgius in 49,08 Sekunden für die Europameisterschaften empfehlen. 

 

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Bild: Tino Henschel

EM-Hoffnung Julian Koch mit College-Preis ausgezeichnet

Bei den US-Collegemeisterschaften vor wenigen Wochen glänzte Julian Koch mit starken Leistungen, die nun mit einer renommierten Auszeichnung im amerikanischen Collegeschwimmen gewürdigt wurden. 

Koch erhielt in dieser Woche den NCAA Swammy Award als "Breakout Swimmer of the Year" – eine Würdigung seiner beeindruckenden Leistungsentwicklung im letzten Jahr. Bei den NCAA-Championships verpasste er für die University of Pittsburgh startend als Viertplatzierter über die 100 Yards Freistil nur hauchdünn das Podest und schaffte zudem über die 100 Yards Schmetterling den Sprung in das Finale der Top 8. 

International startet Julian Koch seit nunmehr zwei Jahren für Deutschland. Im vergangenen Sommer war der 20-jährige Hoffnungsträger Teil des deutschen Teams bei der U23-Europameisterschaften und schwamm dort mit der 4x100m Freistil Mixedstaffel zu Silber. 

In den nächsten Wochen hat Koch dann auch die Chance, sich ein Ticket für die anstehenden Europameisterschaften in Paris zu sichern. Wenn sich seine Formkurve aus der Collegesaison fortsetzt, sehen die Chancen äußerst vielversprechend aus. 

 

Bild: Tino Henschel

Sechs EM-Normen fallen zum Auftakt der Stockholm Open | Liebmann glänzt mit Rekord 

Zum Auftakt der Stockholm Swim Open präsentierte sich das deutsche Team in starker Form. Insgesamt wurden sechs EM-Normen unterboten, darunter gleich zwei über die 400m Freistil der Männer und die 1500m Freistil der Frauen. Zudem pulverisierte Johannes Liebmann den Altersklassenrekord von Olympiasieger Lukas Märtens

In Abwesenheit von Märtens selbst, der genau vor einem Jahr in Stockholm mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil begeistert hatte, siegte nun Oliver Klemet in schnellen 3:43,14 Minuten. Dahinter blieb Johannes Liebmann in 3:44,59 Minuten ebenfalls deutlich unter der EM-Norm für die Titelkämpfe in Paris und stellte – wie bereits im Vorlauf – einen neuen Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen auf. Beide rangieren damit aktuell auf den Plätzen vier und fünf in der Weltrangliste, unmittelbar hinter Lukas Märtens mit seiner Zeit von den China Open (3:43,04). Ebenfalls im Finale vertreten war Florian Wellbrock, der in 3:55,24 Minuten Rang Acht belegte und sich für einen möglichen EM-Start noch deutlich steigern müsste. 

Über die 1500m Freistil der Frauen glänzte Isabel Gose in 15:55,04 Minuten mit einem neuen Meetingrekord. Die Olympiadritte von Paris setzte sich gegenüber ihren zwei Trainingspartnerinnen Moesha Johnson (15:58,49) und Maya Werner (16:16,30) durch. Werner konnte sich mit ihrer Leistung ebenso wie Gose für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen. Im weltweiten Vergleich liegt Isabel Gose nun auf Rang drei in diesem Jahr – nur Katie Ledecky und Lani Pallister waren bislang schneller. 

Für eine weitere deutsche Normerfüllung sorgte Linda Roth über die 200m Freistil – und das gleich doppelt. Bereits in den Vorläufen blieb die Neu-Magdeburgerin in 1:59,91 Minuten unter der U23-Norm und steigerte sich im Finale erneut deutlich. In 1:59,02 Minuten knackte Roth so auch die Qualifikationszeit der offenen Klasse – ein starkes Signal auch im Rennen um mögliche Staffelplätze. Den Sieg schnappte sich erwartungsgemäß die Olympiadritte Siobhan Haughey (1:55,10) aus Hong Kong. 

Bereits vor einigen Wochen hatte Luca Armbruster angedeutet, dass die EM-Norm über die 50m Schmetterling für den WM-Sechsten souverän machbar sein sollte. Dies stellte Armbruster nun auch nach Beginn des offiziellen Qualifikationszeitraumes eindrucksvoll unter Beweis und schmetterte in 23,29 Sekunden zu Silber und in Richtung Europameisterschaften in Paris. 

Drei weitere Wettkampftage stehen den deutschen Hoffnungsträgern in Stockholm noch bevor, um sich mit weiteren Normzeiten für mögliche EM-Tickets in Stellung zu bringen. 

 

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Bild: Tino Henschel

Kurzbahn-WM 2026: Weltverband veröffentlicht Normzeiten

Der Weltverband World Aquatics hat die Qualifikationszeiten für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2026 bekanntgegeben. Die Titelkämpfe finden vom 1. bis 6. Dezember 2026 in Peking statt – geschwommen wird im Becken der Olympischen Spiele 2008. 

Als Richtzeiten für die Qualifikation gelten sogenannte A- und B-Cuts. Die A-Cuts orientieren sich entweder am 16. Platz der letzten Kurzbahn-WM 2024 in Budapest oder an der damals gültigen Qualifikationszeit – maßgebend ist immer jeweils die schnellere der beiden Zeiten. Die B-Cuts liegen stets 3,5 Prozent über den A-Normen. 

Auch bei Langbahn-Wettkämpfen können Normzeiten für die Kurzbahn-WM unterboten werden. Dafür hat der Weltverband gesonderte Richtzeiten veröffentlicht. Der Qualifikationszeitraum beginnt rückwirkend am 27.Juli 2025 mit dem Start der Weltmeisterschaften in Singapur und endet am 15. November 2026. 

Unabhängig von den internationalen Vorgaben können die nationalen Schwimmverbände zusätzliche oder eigene Qualifikationsrichtlinien festlegen. Diese hat der Deutsche Schwimm-Verband noch nicht veröffentlicht. 

 

World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (25m Bahn): 

Damen

 

Herren

A-Cut

B-Cut

 

B-Cut

A-Cut

24,33

25,18

50m Freistil

21,93

21,19

53,02

54,88

100m Freistil

48,53

46,89

1:55,60

1:59,65

200m Freistil

1:47,10

1:43,48

4:06.27

4:14,89

400m Freisti

3:49,96

3:42,18

8:27,23

8:44,98

800m Freistil

7:58,57

7:42,39

16:03,59

16:37,32

1500m Freistil

15:20,42

14:49,29

26,54

27,47

50m Rücken

24,19

23,37

57,52

59,53

100m Rücken

52,59

50,81

2:05,54

2:09,93

200m Rücken

1:56,03

1:52,11

30,21

31,27

50m Brust

27,17

26,25

1:04,97

1:07,24

100m Brust

59,39

57,38

2:21,91

2:26,88

200m Brust

2:10,65

2:06,23

25,72

26,62

50m Schmetterling

23,22

22,43

57,40

59,41

100m Schmetterling

51,91

50,15

2:08,85

2:13,36

200m Schmetterling

1:57,15

1:53,19

59,65

1:01,74

100m Lagen

54,83

52,98

2:09,37

2:13,90

200m Lagen

1:59,28

1:55,25

4:37,46

4:47,17

400m Lagen

4:17,58

4:08,87

 

World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (50m Bahn):

Damen

 

Herren

A-Cut

B-Cut

 

B-Cut

A-Cut

24,86

25,73

50m Freistil

22,82

22,05

54,25

56,15

100m Freistil

50,03

48,34

1:58,23

2:02,37

200m Freistil

1:50,43

1:46,70

4:10,23

4:18,99

400m Freisti

3:56,14

3:48,15

8:34,62

8:52,63

800m Freistil

8:05,06

7:48,66

16:24,56

16:59,02

1500m Freistil

15:33,46

15:01,89

28,22

29,21

50m Rücken

25,99

25,11

1:00,46

1:02,58

100m Rücken

55,83

53,94

2:11,08

2:15,67

200m Rücken

2:02,20

1:58,07

30,75

31,83

50m Brust

28,29

27,33

1:06,87

1:09,21

100m Brust

1:01,84

59,75

2:25,91

2:31,02

200m Brust

2:14,88

2:10,32

26,23

27,15

50m Schmetterling

24,18

23,36

58,33

1:00,37

100m Schmetterling

53,58

51,77

2:09,21

2:13,73

200m Schmetterling

2:00,59

1:56,51

2:12,83

2:17,48

200m Lagen

2:03,22

1:59,05

4:43,06

4:52,97

400m Lagen

4:26,49

4:17,48

 

Bild: Speedo | Wade

Kurzbahn-WM 2026: Weltverband veröffentlicht Normzeiten

Der Weltverband World Aquatics hat die Qualifikationszeiten für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2026 bekanntgegeben. Die Titelkämpfe finden vom 1. bis 6. Dezember 2026 in Peking statt – geschwommen wird im Becken der Olympischen Spiele 2008. 

Als Richtzeiten für die Qualifikation gelten sogenannte A- und B-Cuts. Die A-Cuts orientieren sich entweder am 16. Platz der letzten Kurzbahn-WM 2024 in Budapest oder an der damals gültigen Qualifikationszeit – maßgebend ist immer jeweils die schnellere der beiden Zeiten. Die B-Cuts liegen stets 3,5 Prozent über den A-Normen. 

Auch bei Langbahn-Wettkämpfen können Normzeiten für die Kurzbahn-WM unterboten werden. Dafür hat der Weltverband gesonderte Richtzeiten veröffentlicht. Der Qualifikationszeitraum beginnt rückwirkend am 27.Juli 2025 mit dem Start der Weltmeisterschaften in Singapur und endet am 15. November 2026. 

Unabhängig von den internationalen Vorgaben können die nationalen Schwimmverbände zusätzliche oder eigene Qualifikationsrichtlinien festlegen. Diese hat der Deutsche Schwimm-Verband noch nicht veröffentlicht. 

 

World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (25m Bahn): 

Damen

 

Herren

A-Cut

B-Cut

 

B-Cut

A-Cut

24,33

25,18

50m Freistil

21,93

21,19

53,02

54,88

100m Freistil

48,53

46,89

1:55,60

1:59,65

200m Freistil

1:47,10

1:43,48

4:06.27

4:14,89

400m Freisti

3:49,96

3:42,18

8:27,23

8:44,98

800m Freistil

7:58,57

7:42,39

16:03,59

16:37,32

1500m Freistil

15:20,42

14:49,29

26,54

27,47

50m Rücken

24,19

23,37

57,52

59,53

100m Rücken

52,59

50,81

2:05,54

2:09,93

200m Rücken

1:56,03

1:52,11

30,21

31,27

50m Brust

27,17

26,25

1:04,97

1:07,24

100m Brust

59,39

57,38

2:21,91

2:26,88

200m Brust

2:10,65

2:06,23

25,72

26,62

50m Schmetterling

23,22

22,43

57,40

59,41

100m Schmetterling

51,91

50,15

2:08,85

2:13,36

200m Schmetterling

1:57,15

1:53,19

59,65

1:01,74

100m Lagen

54,83

52,98

2:09,37

2:13,90

200m Lagen

1:59,28

1:55,25

4:37,46

4:47,17

400m Lagen

4:17,58

4:08,87

 

World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (50m Bahn):

Damen

 

Herren

A-Cut

B-Cut

 

B-Cut

A-Cut

24,86

25,73

50m Freistil

22,82

22,05

54,25

56,15

100m Freistil

50,03

48,34

1:58,23

2:02,37

200m Freistil

1:50,43

1:46,70

4:10,23

4:18,99

400m Freisti

3:56,14

3:48,15

8:34,62

8:52,63

800m Freistil

8:05,06

7:48,66

16:24,56

16:59,02

1500m Freistil

15:33,46

15:01,89

28,22

29,21

50m Rücken

25,99

25,11

1:00,46

1:02,58

100m Rücken

55,83

53,94

2:11,08

2:15,67

200m Rücken

2:02,20

1:58,07

30,75

31,83

50m Brust

28,29

27,33

1:06,87

1:09,21

100m Brust

1:01,84

59,75

2:25,91

2:31,02

200m Brust

2:14,88

2:10,32

26,23

27,15

50m Schmetterling

24,18

23,36

58,33

1:00,37

100m Schmetterling

53,58

51,77

2:09,21

2:13,73

200m Schmetterling

2:00,59

1:56,51

2:12,83

2:17,48

200m Lagen

2:03,22

1:59,05

4:43,06

4:52,97

400m Lagen

4:26,49

4:17,48

 

Bild: Speedo | Wade

22,7! Kyle Chalmers schmettert Weltjahresbestzeit

Auf den kurzen Freistilstrecken zählt Kyle Chalmers seit Jahren zweifellos zur absoluten Weltspitze. Im Rahmen der Australian Open wagte der neunfache Olympiamedaillengewinner nun einen Exkurs auf die 50m Schmetterling, der prompt mit einer neuen Weltjahresbestzeit belohnt wurde. 

In 22,77 Sekunden führt Kyle Chalmers nun nicht nur das globale Jahresranking an, sondern kam zudem bis auf vier Hundertstel an den australischen Rekord heran. Auch über die 100m Freistil hatte der Routinier zum Auftakt der Australian Open in dieser Woche bereits Gold gewonnen. 

Parallel dazu hatte Sam Short über die 400m Freistil mit einer Zeit von 3:42 geglänzt und damit ein lautes Ausrufezeichen an die internationale Konkurrenz um Olympiasieger Lukas Märtens geschickt. An den darauffolgenden zwei Wettkampftagen war Short dann auch über die beiden längeren Freistilstrecken flott unterwegs und war über die 800m Freistil (7:41,04) sowie 1500m Freistil (15:54,75) jeweils nicht zu schlagen. 

Nachdem sich Mollie O'Callaghan über die 100m Freistil an die Spitze der Weltjahresbestenliste setzte, zeigte die Olympiasiegerin auch über die doppelte Distanz abermals ihr Können und glänzte mit einer Zeit von 1:53,69 Minuten. Auf dem Silberrang schlug Lani Pallister (1:55,66) an, die nach Gold über die 800m Freistil auch über die 400m Freistil (3:59,36) und 1500m Freistil (15:44,07) triumphierte. 

Über gleich drei Goldmedaillen durfte sich auch Kaylee McKeown freuen, die über die 100m Rücken (58,06), 200m Rücken (2:05,66) und 200m Lagen (2:09,22) siegreich war. Für ein weiteres Highlight sorgte die erst 17-jährige Nachwuchshoffnung Sienna Toohey, die über die 50m Brust in 30,39 Sekunden einen neuen Altersklassenrekord aufstellte und auf den vierten Platz in der Weltjahresbestenliste schwamm. Auf Position drei in der Weltrangliste schob sich zudem Elizabeth Dekkers über die 200m Schmetterling (2:05,39). 

Für Australiens Schwimm-Asse bilden in diesem Jahr die Commonwealth Games in Glasgow sowie die Pan Pacific Swimming Championships die internationalen Saisonhöhepunkte. Auch wenn die Australian Open in dieser Woche nicht der Qualifikation für die anstehenden Titelkämpfe dienten, untermauerten Kyle Chalmers und Co. eindrucksvoll ihre vielversprechende Form, die von der weltweiten Konkurrenz sicherlich aufmerksam registriert wurde. 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Results Australian Open 2026 

22,7! Kyle Chalmers schmettert Weltjahresbestzeit

Auf den kurzen Freistilstrecken zählt Kyle Chalmers seit Jahren zweifellos zur absoluten Weltspitze. Im Rahmen der Australian Open wagte der neunfache Olympiamedaillengewinner nun einen Exkurs auf die 50m Schmetterling, der prompt mit einer neuen Weltjahresbestzeit belohnt wurde. 

In 22,77 Sekunden führt Kyle Chalmers nun nicht nur das globale Jahresranking an, sondern kam zudem bis auf vier Hundertstel an den australischen Rekord heran. Auch über die 100m Freistil hatte der Routinier zum Auftakt der Australian Open in dieser Woche bereits Gold gewonnen. 

Parallel dazu hatte Sam Short über die 400m Freistil mit einer Zeit von 3:42 geglänzt und damit ein lautes Ausrufezeichen an die internationale Konkurrenz um Olympiasieger Lukas Märtens geschickt. An den darauffolgenden zwei Wettkampftagen war Short dann auch über die beiden längeren Freistilstrecken flott unterwegs und war über die 800m Freistil (7:41,04) sowie 1500m Freistil (15:54,75) jeweils nicht zu schlagen. 

Nachdem sich Mollie O'Callaghan über die 100m Freistil an die Spitze der Weltjahresbestenliste setzte, zeigte die Olympiasiegerin auch über die doppelte Distanz abermals ihr Können und glänzte mit einer Zeit von 1:53,69 Minuten. Auf dem Silberrang schlug Lani Pallister (1:55,66) an, die nach Gold über die 800m Freistil auch über die 400m Freistil (3:59,36) und 1500m Freistil (15:44,07) triumphierte. 

Über gleich drei Goldmedaillen durfte sich auch Kaylee McKeown freuen, die über die 100m Rücken (58,06), 200m Rücken (2:05,66) und 200m Lagen (2:09,22) siegreich war. Für ein weiteres Highlight sorgte die erst 17-jährige Nachwuchshoffnung Sienna Toohey, die über die 50m Brust in 30,39 Sekunden einen neuen Altersklassenrekord aufstellte und auf den vierten Platz in der Weltjahresbestenliste schwamm. Auf Position drei in der Weltrangliste schob sich zudem Elizabeth Dekkers über die 200m Schmetterling (2:05,39). 

Für Australiens Schwimm-Asse bilden in diesem Jahr die Commonwealth Games in Glasgow sowie die Pan Pacific Swimming Championships die internationalen Saisonhöhepunkte. Auch wenn die Australian Open in dieser Woche nicht der Qualifikation für die anstehenden Titelkämpfe dienten, untermauerten Kyle Chalmers und Co. eindrucksvoll ihre vielversprechende Form, die von der weltweiten Konkurrenz sicherlich aufmerksam registriert wurde. 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Results Australian Open 2026 

Ole Eidam greift in Kanada nach EM-Normen

Der Qualifikationszeitraum für die Schwimm-EM in Paris nimmt für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer auch auf der anderen Seite des Atlantiks an Fahrt auf. Bei den Speedo Canadian Open trifft mit Ole Eidam ein deutscher EM-Kandidat in dieser Woche auf große Teile des kanadischen WM-Teams des vergangenen Jahres. 

Die Speedo Canadian Open finden vom 9. bis 11. April in Edmonton (Alberta) statt. Mit von der Partie sind unter anderem Taylor Ruck, Ingrid Wilm, Finlay Knox und Blake Tierney, die bei den Weltmeisterschaften in Singapur allesamt mit vorderen Platzierungen geglänzt hatten. Kanada's Superstar Summer McIntosh ist hingegen nicht am Start. 

Die deutschen Farben vertritt Ole Eidam, der an der University of Michigan in den USA trainiert und in Kanada nun die Chance hat, sich für das EM-Team zu empfehlen. Der gebürtige Potsdamer ist über die 50m und 100m Freistil sowie 50m und 100m Schmetterling gemeldet. Nachdem er das Olympiateam 2024 nur hauchdünn verpasst hatte, soll es für Eidam nun mit einem Ticket für die Titelkämpfe in Paris klappen. 

 

Wichtige Links zum Thema: Startlisten & Ergebnisse Speedo Canadian Open 2026

 

Bild: University of Michigan

Stockholm Swim Open ohne Weltrekordler Lukas Märtens

Zum Auftakt des Qualifikationszeitraumes für die Europameisterschaften in Paris steht von Donnerstag bis Sonntag mit den Stockholm Swim Open ein erster großer Wettkampf für die deutschen Hoffnungsträger auf dem Programm, der in der Vergangenheit oftmals für starke Ergebnisse gut war. So glänzte Lukas Märtens im letzten Jahr mit einem neuen Weltrekord über die 400m Freistil, musste seine Teilnahme in diesem Jahr jedoch kurzfristig absagen. 

Nachdem er zuletzt gesundheitlich leicht angeschlagen war, verzichtet der Olympiasieger auf eine Rückkehr ins Weltrekordbecken von Stockholm, um sich mit Blick auf die anstehenden Wettkämpfe zu schonen. Bereits am kommenden Wochenende will Märtens dann aber nach Bergen reisen und wird natürlich auch bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin Ende April mit von der Partie sein. 

Das deutsche Team wird bei den Stockholm Swim Open dennoch zahlreich und hochklassig vertreten sein. Mit dabei sind unter anderem Isabel Gose, Maya Werner, Florian Wellbrock, Oliver Klemet, Johannes Liebmann und Linda Roth – allesamt Teil der Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn. Auch Lise Seidel und Luca Armbruster möchten direkt die erste Gelegenheit nutzen, die Normzeiten für die Europameisterschaften zu unterbieten und sich für einen Platz im EM-Team zu empfehlen. Armbruster hatte bereits vor einigen Wochen in Paris eindrucksvoll angedeutet, dass er die Normzeit über die 50m Schmetterling auf jeden Fall drauf hat. 

Ebenfalls Teil des deutschen Aufgebots für die Stockholm Swim Open sind mehrere Nachwuchstalente wie Noelle Benkler, Lena Ludwig, Yara Fay Riefstahl, Julia Ackermann, Leni von Bonin und Larus Thiel, deren Blick vor allem auch auf den U23-Normzeiten für die Europameisterschaften und einer möglichen JEM-Quali ab dem 17. April liegen dürfte. 

Aus internationaler Sicht wird vor allem das Comeback von Sarah Sjöström mit Spannung erwartet. Die dreifache Olympiasiegerin kehrt nach ihrer Babypause vor heimischem Publikum ins Wettkampfbecken zurück und wird über die 50m Freistil an den Start gehen. 

Wer die Wettbewerbe in Stockholm verfolgen möchte, kann dies über einen Livestream tun. Dieser ist allerdings kostenpflichtig: Für rund 23 Euro kann der Zugang für alle vier Wettkampftage erworben werden. 

 

Wichtige Links zum Thema: 

Startlisten & Ergebnisse Stockholm Swim Open 

Livestream Stockholm Swim Open

 

Bild: Tino Henschel

Para-EM 2026: Titelkämpfe finden in der Türkei statt

Lange Zeit war unklar, wo die Europameisterschaften im Para-Schwimmen 2026 ausgetragen werden. Nachdem Rotterdam die Ausrichtung abgesagt hatte, wurde händeringend nach einer Alternative gesucht. Wie das Internationale Paralympische Komitee nun bekannt gab, werden die kontinentalen Titelkämpfe vom 7. bis. 12. September im türkischen Kocaeli stattfinden. 

Mit dem Termin im September liegt der Saisonhöhepunkt erneut vergleichsweise spät im Jahr – auch dies eine Auswirkung der nachträglichen Verschiebung der EM. Gut einen Monat zuvor sind ausgewählte Para-Wettbewerbe erstmals Teil der Europameisterschaften in Paris – die ausführlichen Titelkämpfe bleiben jedoch in der Türkei gebündelt. 

Für die deutsche Para-Asse stehen allerdings auch schon im Frühjahr wichtige Wettkämpfe auf dem Programm: Im Mai gastieren sowohl die World Series als auch die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) in Berlin. Diese Events gelten für Taliso Engel, Josia Topf, Elena Semechin und Co. als wichtiger Formtest – auch im direkten Vergleich mit der starken internationalen Konkurrenz. 

 

Bild: Tino Henschel

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