Fernduell zur EM: Die Pan Pacific Championships beginnen! 

Parallel zu den Europameisterschaften in Paris finden in dieser Woche von Mittwoch bis Samstag (12.08 - 15.08) die Pan Pacific Championships in Irvine, Kalifornien statt. Für zahlreiche Topstars aus den USA, Australien, Kanada, China und Japan bilden diese Titelkämpfe den internationalen Saisonhöhepunkt – dementsprechend schnell dürfte in den nächsten Tagen geschwommen werden! 

Denn mit Summer McIntosh, Gretchen Walsh und Kate Douglass sind unter anderem drei absolute Topstars mit dabei, die in diesem Jahr allesamt bereits mit Weltrekorden für Aufsehen gesorgt haben. Aber auch Regan Smith, Torri Huske, Jack Alexy und Shin Ohashi präsentierten sich in dieser Saison bereits in starker Form. 

Im Fernduell mit den deutschen Langstrecken-Assen, die bei den Europameisterschaften in Paris erwartungsgemäß ganz vorne mitmischen, lohnt sich insbesondere der Blick auf Sam Short, Zhang Zhanshuo, Katie Ledecky und Lani Pallister.

Neben den Einzelstrecken, die anders als bei der EM nur als Vorläufe und Finals ausgetragen werden, stehen bei den Pan Pacs auch zahlreiche Staffelentscheidungen auf dem Programm. Auch hier erwarten uns packende Rennen und attraktive Vergleich mit den schnellsten Nationen Europas. 

 

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Pan Pacs 2026: Ergebnisse 

 

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Schwimm-EM 2026: Deutsche Freistilstaffel zittert sich ins Finale

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Auch am dritten Wettkampftag der Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM in Paris machte es eine deutsche Staffel im Kampf um die begehrten Finalplätze äußerst spannend! Über die 4x100m Freistil der Damen schnappten sich Nina Holt (55,12), Nina Jazy (54.97), Julianna Bocska (53,96) und Maya Tobehn (54,75) in 3:38,80 Minuten als Achte das letzte Finalticket – nur 14 Hundertstel vor den neuntplatzierten Schwedinnen. 

Unglücklich verlief hingegen der EM-Auftakt für Noelle Benkler. Nach ihrem starken vierten Platz über die 400m Lagen bei der Kurzbahn-EM Ende des vergangenen Jahres, verpasste sie als Neunte nun knapp den erneuten Sprung in die Medaillenentscheidung. In 4:46,65 Minuten fehlten Benkler gut dreieinhalb Sekunden zum Weiterkommen. Für die schnellste Zeit der Vorläufe sorgte die amtierende Kurzbahn-Europameisterin Justina Kozan (4:40,47) aus Polen. 

Dafür konnte sich das deutsche Team auch am dritten Tag der Titelkämpfe in Paris erneut einige Halbfinaltickets sichern. Allen voran überzeugte Linda Roth, die nach ihrem JEM-Triumph über die 200m Freistil souverän als Dritte ins Halbfinale schwamm. In 1:57,60 Sekunden blieb Roth nur hauchdünn über ihrer Bestzeit. Ebenfalls in der Runde der Top 16 vertreten sein wird Maya Tobehn, die in 1:58,95 Minuten als 14. weiterkam. Für Nicole Maier (1:59,38 | 22.) und Nina Holt (2:00,30 | 29.) – ebenfalls Teil der Rekordstaffel vom ersten Wettkampftag – reichte es hingegen nicht, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Dort wird die Titelverteidigerin Barbora Seemanova aus Tschechien mit der schnellsten Vorlaufzeit (1:57,10) ins Becken springen. 

Auch im Halbfinale über die 100m Schmetterling wird das deutsche Team gleich doppelt vertreten sein. Der Deutsche Rekordhalter Kaii Winkler schmetterte in 51,38 Sekunden als Sechster in die nächste Runde, während Luca Armbruster nach seinen starken Rennen über die 50m Schmetterling seine tolle Form auch auf die längere Strecke übertragen konnte. In 51,80 Sekunden kam Armbruster als Elfter weiter. Nur sieben Hundertstel dahinter schlug Josha Salchow (51,87) auf Rang 13 an, konnte aufgrund der "Zwei Aktive pro Nation Regelung" jedoch nicht ins Halbfinale vorstoßen. Björn Kammann (52,39) komplettierte das deutsche Quartett auf Platz 27. Mit der Topzeit des Feldes glänzte der Schweizer Noè Ponti (50,47), dem augenscheinlich nach Wiedergutmachung zu Mute war – denn im Finale über die 50m Schmetterling hatte Ponti beim Start seine Brille verloren und blieb somit deutlich hinter seinen Medaillenerwartungen zurück. 

Über ein weiteres Halbfinalticket durfte sich auch Lucas Matzerath freuen. Bei seinem ersten Start über die 200m Brust bei internationalen Meisterschaften landete Matzerath in 2:11,22 Minuten auf Rang 14. In den Vorläufen hatte der Deutsche Meister ein nationales Trio angeführt – für Mathis Schönung (2:12,27 | 22.) und Malte Gräfe (2:12,98 | 26.) reichte es jedoch nicht für einen Platz im Halbfinale. Insbesondere Gräfe dürfte mit neuer Bestzeit bei seinem ersten Auftritt in Paris dennoch sehr zufrieden sein. Als einer von insgesamt vier Athleten konnte Kirill Prigoda (2:09,33) mit der Vorlaufbestzeit die Marke von 2:10 Minuten unterbieten. 

Im einzigen Vorlauf dieser EM ohne deutsche Beteiligung sprintete Sara Curtis (27,31) zur Topzeit über die 50m Rücken der Damen. Ebenfalls im Halbfinale mit von der Partie sein wird Mary-Ambre Moluh (27,39), die gestern als Startschwimmerin der französischen Mixedstaffel mit einem neuen Europarekord über die 100m Rücken (57,99) begeistert hatte. 

In den Finals am Abend erwarten uns neben den zahlreichen Halbfinalauftritten und der deutschen Freistilstaffel vielversprechende Medaillenentscheidungen mit Johannes Liebmann, Sven Schwarz (beide 800m Freistil), Anna Elendt (100m Brust) und Angelina Köhler (50m Schmetterling). Zudem könnten Hubert Kos (200m Rücken) und David Popovici (100m Freistil) die Weltrekorde kräftig zum Wackeln bringen. 

 

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Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 2

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Mit dem deutschen Doppelpodium durch Isabel Gose und Maya Werner am zweiten Tag der Schwimm-EM (Becken) in Paris verteidigte das deutsche Team den sechsten Rang im Medaillenspiegel mit nun 1x Silber und 2x Bronze. An der Spitze des Medaillenrankings steht weiterhin das Team aus Großbritannien, das sich über eine weitere Goldmedaille freuen durfte. 

Neu im Medaillenspiegel zu finden, sind die Mannschaften aus den Niederlanden, Portugal, sowie die Neutralen Athleten aus Belarus. Insbesondere die Niederlanden erlebten einen edelmetallreichen Abend und schoben sich mit einer Goldmedaille sowie zwei Silberplaketten direkt unter die Top 5 Nationen. 

 

Platz

Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Großbritannien

3

0

1

4

2

Italien

2

1

2

5

2

Neutrale Athleten B

2

1

2

5

4

Frankreich

1

2

1

4

5

Niederlande

1

2

0

3

6

Deutschland

0

1

2

3

7

Ungarn

0

1

0

1

7

Portugal

0

1

0

1

9

Neutrale Athleten A

0

0

1

1

 

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Bild: Archiv

Brillen-Patzer bei der Schwimm-EM: Weltrekordhalter wird Letzter

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Viele Wettkampfschwimmer kennen das: Man steigt topp vorbereitet auf den Startblock, springt ins Becken und schon ist alles dahin: Die Schwimmbrille klappt nach unten und man bestreitet das Rennen nun im Blindflug. Auch die Top-Stars bleiben von solchen Patzern nicht verschont, wie wir jetzt wieder bei der Schwimm-EM in Paris erleben durften.

Über die 50m Schmetterling ging hier im Finale der Schweizer Noe Ponti als einer der Medaillenfavoriten an den Start. Auf der Kurzbahn ist der 25-Jährige immerhin Weltrekordhalter. Doch die Medaillenträume waren schon direkt nach dem Start dahin, denn Ponti rutschte die Schwimmbrille von der Nase.

In 22,91 Sekunden schlug er am Ende als Achter und damit Letzter des Finals an. "Mit offenen Augen zu schwimmen – das ist nicht das Angenehmste auf der Welt", erklärte Ponti nach dem Rennen. "Ich muss mir jetzt eine neue Schwimmbrille suchen, denn es ist mir im Rennen schon zu oft passiert, dass ich sie verloren habe."

Den Europameistertitel sicherte sich der unter neutraler Flagge startende Egor Kornev in 22,52 Sekunden. Dabei setzte sich Korn ev im Ziel hauchdünn gegen den Franzosen Maxime Grousset (22,54) durch, der Silber gewann. Bronze ging in 22,68 Sekunden an Grigori Pekarski, der ebenfalls unter neutraler Flagge startete.

Mit dabei war in diesem Rennen auch der Deutsche Luca Nik Armbruster. Nachdem er bereits im Halbfinale mit einem neuem Deutschem Rekord für Aufsehen gesorgt hatte, konnte Armbruster im Endlauf nicht ganz an diese Leistung anknüpfen. In 22,84 Sekunden schlug er als Sechster an - zeitgleich mit dem ungarischen Topstar Kristóf Milák.

Mehr zu den EM-FInals der Herren vom Dienstag gibt es hier --> Deutsche Rekordflut geht weiter | Imoudu schrammt an Bronze vorbei

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Bild: Symbolfoto

EM-Silber und Bronze! Gose und Werner sorgen für doppeltes Medaillenglück

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Auch am zweiten Wettkampftag der Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM in Paris durfte das deutsche Team über Edelmetall jubeln! Für das doppelte Medaillenglück sorgten Isabel Gose und Maya Werner, die gemeinsam auf das Treppchen über die 800m Freistil schwammen. 

"Drittes Rennen, dritte Medaille! Das ist eine wirklich gute Ausbeute bislang", kommentierte die frischgebacken Vize-Europameisterin Isabel Gose ihren Auftritt. Nach Doppelgold im Freiwasser durfte sich Gose in 8:18,44 Minuten über die Silbermedaille freuen. Schneller war lediglich ihre italienische Dauerrivalin Simona Quadarella mit der sie sich langezeit einen packenden Zweikampf lieferte. Nach 600m konnte sich Quadarella dann jedoch entscheidend absetzen und triumphierte in 8:15,55 Minuten. Maya Werner (8:22,55) zeigte hinter dem Führungsduo ebenfalls ein ganz starkes Rennen und machte wie schon bei der Kurzbahn-EM im Dezember den Bronzerang perfekt. "Über die tolle Zeit freue ich mich fast am meisten", verriet Werner, die ihre bisherige Bestzeit um satte sieben Sekunden verbessern konnte. 

Auch für Lise Seidel hätte es über die 200m Rücken beinahe zu Edelmetall gereicht – nur 2,3 Zehntel fehlten ihr als Viertplatzierte zur Bronzemedaille. In 2:08,86 Minuten präsentierte sich Seidel aber dennoch in herausragender Form und untermauerte ihre Position in der internationalen Spitze. "Ich bin extrem happy über die Zeit und auch die Platzierung. Das spornt nochmal extra an und gibt mir sehr viel Rückenwind", freute sich die WM-Achte des vergangenen Jahres. Gold ging an die Britin Katie Shanahan, die in 2:06,13 Minuten ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht wurde. Dahinter schnappten sich Camila Rodrigues Rebel (2:07,62) aus Portugal und die Französin Pauline Mahieu (2:08,63) die weiteren Podestplätze. 

Im einzigen Damenfinale ohne deutsche Beteiligung machte Marrit Steenbergen über die 100m Freistil den erwarteten Goldtriumph perfekt. In 51,90 Sekunden blieb die Weltrekordhalterin ein weiteres Mal in dieser Saison unter der Schallmauer von 52 Sekunden und sprintete nach WM-Gold im vergangenen Sommer nun auch souverän zum Europameistertitel. In der anschließenden Lagen Mixedstaffel begeisterte Steenbergen als Schlussschwimmerin mit einem sensationellen Split von 50,87 Sekunden! Milou van Wijk sorgte derweil in 52,71 Sekunden für einen niederländischen Doppelsieg. Nur eine Hundertstel dahinter schwamm die Italienerin Sara Curtis (52,72) zu Bronze. 

Mit Angelina Köhler und Anna Elendt schickt das deutsche Team in den morgigen Finals zwei starke Hoffnungsträgerinnen an den Start. Über die 50m Schmetterling machte es Köhler extrem spannend und schmetterte in 25,85 Sekunden zeitgleich als Siebte in den Endlauf. Dort dürfte die WM-Vierte mit Medaillenambitionen ins Becken springen, denn nur drei Schwimmerinnen waren schneller als ihre nationale Bestmarke von 25,50 Sekunden, die in diesem Jahr bereits mehrfach kräftig gewackelt hatte. Als Favoritin wird Weltrekordhalterin Sarah Sjöström das Finale bestreiten, die in 25,12 Sekunden erneut für die schnellste Zeit des Feldes sorgte. 

Nur kurz nach ihrem Halbfinale feierte Angelina Köhler dann mit der Lagen Mixedstaffel einen weiteren deutschen Rekord! Mehr dazu gibt es hier: Deutsche Rekordflut geht weiter | Imoudu schrammt an Bronze vorbei 

Im Halbfinale über die 100m Brust glänzte Anna Elendt erstmals seit ihrem WM-Triumph wieder mit einer 1:05er Zeit. In 1:05,92 Minuten machte die Weltmeisterin als Fünfte souverän den Sprung unter die Top 8 perfekt. Auch hier dürften Medaillenhoffnungen geweckt worden sein, denn die Drittplatzierte war lediglich 1,4 Zehntel schneller als Elendt. "Hinten raus tat es schon ein bisschen weh, aber ich bin wirklich super happy mit der Zeit. Es gibt auch noch ein paar Sachen, die ich morgen besser machen kann.", blickt sie optimistisch voraus. Ein Achtungszeichen setzte erneut die Britin Angharad Evans, die in 1:04,97 Sekunden einen weiteren EM-Rekord aufstellte und damit klar auf Goldkurs liegt. 

 

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Bild: Tino Henschel

Deutsche Rekordflut geht weiter | Imoudu schrammt an Bronze vorbei

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Auch im zweiten Finalabschnitt der Europameisterschaften in Paris reißt die Rekordflut nicht ab. In 3:43,00 Minuten schwamm die deutsche 4x100-m-Lagen-Mixedstaffel zu einem neuen Deutschen Rekord. In komplett neu formierter Besetzung mit Kaii Liam Winkler (53,64), Melvin Imoudu (59,12), Angelina Köhler (56,55) und Nina Holt (53,69) schlug das Quartett auf einem starken fünften Rang an.

Den Europameistertitel sicherte sich vor heimischem Publikum die französische Staffel mit Mary-Ambre Moluh, Carl Aitkaci, Maxime Grousset und Marie Wattel in 3:39,64 Minuten. Silber ging an die Niederlande (3:40,92), die dank einer phänomenalen Leistung von Marrit Steenbergen noch aufs Podium schwammen. Steenbergen legte als Schlussschwimmerin in 50,87 Sekunden eine herausragende Zeit hin und führte ihr Team von Rang sechs noch auf den Silberrang. Bronze ging in 3:41,52 Minuten an das Team der Neutralen Athleten.

Knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt ist Melvin Imoudu über 100m Brust. In 59,05 Sekunden belegte der deutsche Brustspezialist Rang vier und steigerte sich damit im Vergleich zum Halbfinale noch einmal. Zu Bronze fehlten Imoudu lediglich 15 Hundertstelsekunden. Es war das Déjà-vu von den Olympischen Spielen. Die Brinzemedaille sicherte sich der Italiener Simone Cerasuolo in 58,90 Sekunden. Hinter Imoudu landete Adam Ramsay-Peaty auf Rang fünf (59,10). Den Europameistertitel holte sich mit Nicolo Martinenghi (58,58) ebenfalls ein Italiener. Silber ging in 58,68 Sekunden an den unter neutraler Flagge startenden Ivan Kozhakin.

Ebenfalls mit Chancen auf Edelmetall ging Luca Nik Armbruster im Finale über 50m Schmetterling an den Start. Nachdem er bereits im Halbfinale mit einem neuem deutschem Rekord für Aufsehen gesorgt hatte, konnte Armbruster im Endlauf nicht ganz an diese Leistung anknüpfen. In 22,84 Sekunden schlug der Deutsche als Sechster an - zeitgleich mit dem ungarischen Topstar Kristóf Milák. Den Europameistertitel sicherte sich der unter neutraler Flagge startende Egor Kornev in 22,52 Sekunden. Dabei setzte sich Kornev im Ziel hauchdünn gegen den Franzosen Maxime Grousset (22,54) durch, der Silber gewann. Bronze ging in 22,68 Sekunden an Grigori Pekarski, der ebenfalls unter neutraler Flagge startete.

Auch Cornelius Jahn, der am Vortag mit der deutschen 4x200-m-Freistilstaffel Bronze gewonnen hatte, zeigte im Halbfinale über 200m Rücken erneut eine starke Vorstellung. In 1:56,26 Minuten steigerte Jahn seine Zeit aus dem Vorlauf um knapp zwei Sekunden und näherte sich damit bis auf vier Zehntel dem Deutschen Rekord von Lukas Märtens. Mit dieser starken Leistung belegte er Rang 11, verpasste damit jedoch den Einzug ins Finale. Für ein echtes Ausrufezeichen sorgte unterdessen Hubert Kos: Der Ungar pulverisierte in 1:52,30 Minuten seinen eigenen Europarekord und geht damit morgen als klarer Goldfavorit ins Finale.

Eine weitere Weltklasseleistung zeigte David Popovici im Halbfinale über 100m Freistil. In 46,72 Sekunden distanzierte der Rumäne die Konkurrenz um eine halbe Sekunde und stellte damit einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Der deutsche Vertreter Josha Salchow konnte seine Zeit aus dem Vorlauf noch einmal knapp steigern und schlug in 48,28 Sekunden als Zehnter an - damit verpasste er den Einzug ins Finale nur knapp.

Bei den Damen sorgten Isabel Gose und Maya Werner für doppelten Medaillenjubel! Mehr dazu gibt es hier: EM-Silber und Bronze! Gose und Werner sorgen für doppeltes Medaillenglück 

 

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Bild: Tino Henschel

Schwimm-EM 2026: Europarekordhalter Liebmann und Vizeweltmeister Schwarz stehen im 800m Finale

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Es war das mit Spannung antizipierte innerdeutsche Triell um die zwei möglichen Finalplätze für das deutsche Team über die 800m Freistil der Männer. Denn Johannes Liebmann, Sven Schwarz und Oliver Klemet reisten allesamt als mögliche Medaillenkandidaten zu den Europameisterschaften nach Paris – angeführt von Liebmann, der im April mit einem neuen Europarekord für Aufsehen gesorgt hatte. 

Vizeweltmeister Sven Schwarz musste in den Vorläufen vorlegen und setzte eine Zeit von 7:46,93 Minuten ins Becken. Danach hieß es abwarten, ob die Magdeburger Trainingspartner Liebmann und Klemet diese Zeit unterbieten würden. Johannes Liebmann zeigte im letzten Vorlauf ein sehr beherztes Rennen, lag langezeit sogar auf Europarekord-Kurs und zog in 7:41,87 Minuten mit der schnellsten Zeit des Feldes ins morgige Finale ein. Oliver Klemet begann das Rennen ebenfalls in einem hohen Tempo, konnte dies jedoch nicht über die zweite Rennhälfte hinweg aufrechterhalten und schlug schlussendlich nach 7:55,75 Minuten als Vierzehnter an. Somit werden die deutschen Farben in der Medaillenentscheidung von Liebmann und Schwarz vertreten. Schwarz landete im Gesamtklassement aller Vorläufe auf dem vierten Platz. 

Auch die deutsche 4x100m Lagen Mixedstaffel schnappte sich das Finalticket und profitierte dabei stark von der Disqualifikation des italienischen Quartetts. Denn somit sicherten sich Ole Braunschweig (54,84), Lucas Matzerath (59,43), Yara Fay Riefstahl (59,45) und Linda Roth (53,80) in 3:47,52 Minuten den entscheidenden achten Platz. Am schnellsten unterwegs war in den Vorläufen das Team der Neutralen Athleten aus Russland (3:43,02). Im Finale könnte die deutsche Staffel womöglich mit einer komplett anderen Besetzung an den Start gehen, die dann auch gute Aussichten haben könnte, den Deutschen Rekord (3:44,13) anzugreifen. 

Unter anderem könnte Angelina Köhler in die Staffel aufrutschen, die am Abend auch das Halbfinale über die 50m Schmetterling bestreiten wird. In 26,02 Sekunden schmetterte die Deutsche Rekordhalterin souverän als Siebte eine Runde weiter. Maya Tobehn (26,86 | 35.) und Yara Fay Riefstahl (26,96 | 37.) verpassten hingegen das Weiterkommen. Zur schnellsten Zeit der Vorläufe sprintete die amtierende Weltrekordhalterin Sarah Sjöström (25,40), nur ein Jahr nach der Geburt ihres ersten Kindes. 

Aber auch über die anderen Vorläufe konnte das deutsche Team stets ein Ticket für die anstehenden Halbfinals lösen. Über die 100m Brust schwamm Weltmeisterin Anna Elendt in 1:06,74 Minuten ihre bislang schnellste Zeit in dieser Saison und reihte sich im Klassement auf Rang 6 ein. Die zweite deutsche Starterin Lena Ludwig wurde in 1:08,82 Minuten 21. Mit einem neuen EM-Rekord von 1:05,45 Minuten untermauerte die Britin Angharad Evans ihre Goldambitionen, aber auch Mona McSharry (1:05,97) blieb unter der Marke von 1:06 Minuten. 

Einen Rekord gab es auch über die 200m Rücken der Männer zu bejubeln. In 1:54,87 Minuten begeisterte der französische Youngster Nathan Muratory mit einem neuen Juniorenweltrekord und der Vorlaufbestzeit. Auch der Deutsche Meister Cornelius Jahn wird in den Halbfinals am Abend zu sehen sein. Nachdem Jahn gestern Teil der deutschen Bronzestaffel war, zeigte er über seine Paradestrecke eine gute Zeit von 1:58,04 Minuten, die mit dem Halbfinalticket belohnt wurde. Cedric Büssing (2:01,94) schied hingegen auf Rang 35 aus. 

Als Neunter ins Halbfinale schwamm Josha Salchow über die 100m Freistil und darf wie schon bei den Olympischen Spielen in Paris vor zwei Jahren auf einen Platz im Finale hoffen. In 48,35 Sekunden stellte der Deutsche Rekordhalter eine neue Saisonbestleistung auf. Nur eine Hundertstelsekunden fehlte zu einem möglichen deutschen Doppel-Halbfinale. Als Zwanzigster verpasste Kaii Winkler in 48,56 Sekunden das Ausschwimmen um den letzten Halbfinalplatz nur um einen Wimpernschlag. Eine ganz starke Vorstellung lieferte derweil David Popovici ab, der sich in schnellen 47,13 Sekunden deutlich an die Spitze des Klassements setzte. 

In den Finals am Abend sind neben der deutschen Lagen-Mixedstaffel auch Isabel Gose, Maya Werner (beide 800m Freistil), Melvin Imoudu (100m Brust), Lise Seidel (200m Rücken) und Luca Armbruster (50m Schmetterling) in den Medaillenentscheidungen vertreten. 

 

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Bild: Archiv

Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 1

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Mit Staffelbronze über die 4x200m Freistil der Männer konnte das deutsche Team als eine von sechs Nationen am ersten Tag der Europameisterschaften Edelmetall im Pariser Schwimmbecken gewinnen. 

Nach den ersten drei Entscheidungen ganz vorne im Medaillenspiegel steht das Team aus Großbritannien, das bisher bei jeder Siegerehrung vertreten war. So gab es neben den zwei Goldmedaillen in den Staffel auch eine Bronzemedaille durch Max Litchfield über die 400m Lagen. 

 

Platz

Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Großbritannien

2

0

1

3

2

Neutrale Athleten B

1

0

1

2

3

Frankreich

0

1

0

1

3

Ungarn

0

1

0

1

3

Italien

0

1

0

1

6

Deutschland

0

0

1

1

 

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Bild: European Aquatics

Pan Pacs 2026: Florian Wellbrock siegt auf Olympiastrecke

Nur wenige Tage nach seinem Gold-Triple bei den Freiwasserwettbewerben der Schwimm-EM in Paris stand Florian Wellbrock erneut ganz oben auf dem Podium – und das auf der Olympiastrecke von 2028. 

Dem Jetlag und den Anstrengungen der Titelkämpfe in Paris zum Trotz, ging Wellbrock im Rahmen der Pan Pacific Championships in Long Beach (Kalifornien) über die olympischen 10km an den Start, um die Gegebenheiten für die Olympischen Spiele in zwei Jahren zu testen. Und das mit Bravour! Denn der frischgebackene Dreifach-Europameister zeigte erneut ein starkes Rennen, setzte sich frühzeitig mit ruhigen und kraftvollen Zügen an die Spitze des Feldes und schlug nach 1:49:51 Stunden als Pan Pacs Sieger an. 

Sieben Sekunden hinter Wellbrock ging die Silbermedaille an Paulo Strehlke Delgado, der international zwar für Mexico startet, aber in München trainiert und in diesem Jahr Deutscher Vizemeister über die 1500m Freistil wurde. Das Podium komplettierte der Italiener Dario Verani. 

Bei den Damen ging die Goldmedaille ebenfalls an die Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn. Die australische Vizeolympiasiegerin Moesha Johnson war ein weiteres Mal in dieser Saison nicht zu schlagen und feierte in 1:55:33 Stunden den Sieg. Dahinter machten Airi Ebina und Ichika Kajimoto das japanisches Doppelpodium perfekt. Mit Jeannette Spiwoks war auch im Damenrennen eine deutsche Starterin mit von der Partie, die jedoch den Sprung unter die Top Ten verpasste und in 2:06:56 Stunden 15. wurde.

Ab Mittwoch beginnen in Kalifornien dann die Beckenwettbewerbe bei den Pan Pacs, wo parallel zu den Europameisterschaften in Paris zahlreiche Topstars aus den USA, Kanada, Australien und Japan ihren internationalen Saisonhöhepunkt bestreiten. 

 

Bild: World Aquatics

Bronze und Deutscher Rekord für Männerstaffel | Armbruster schmettert mit Rekord ins EM-Finale

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Mit einem Kracher zum Abschluss des ersten Wettkampftages der Europameisterschaften in Paris schwimmt die deutsche 4x200m-Freistilstaffel zu Bronze und damit zur ersten deutschen Medaille im Becken!

In 7:02,28 Minuten blieb das Quartett zudem unter dem Deutschen Rekord von 7:03,19 Minuten aus dem Jahr 2009, der noch in Zeiten der Hightech-Anzüge aufgestellt worden war. Mit Lukas Märtens (1:45,71), Timo Sorgius (1:45,63), dem couragiert aufschwimmenden Jarno Bäschnitt (1:45,10) und Cornelius Jahn (1:45,84) lieferte sich das deutsche Team über weite Strecken ein packendes Duell mit den favorisierten Briten um den EM-Titel. Am Ende setzten sich die Briten mit Matthews Richards, Jack McMillan, James Guy und Duncan Scott in 7:01,52 Minuten durch und durften über Gold jubeln. Im Anschlag mussten sich die Deutschen allerdings noch dem französischen Quartett geschlagen geben. Frankreich sicherte sich in 7:02,23 Minuten Silber - getragen von einer Weltklasseleistung von Superstar Leon Marchand. Der Franzose eröffnete das Rennen in beeindruckenden 1:43,76 Minuten und brachte sein Team (mit Pierre Largeron, Sauveur Cristofini, Roman Fuchs) damit früh in eine hervorragende Ausgangsposition

Die Damenstaffel glänzte ebenfalls mit einem neuen Deutschen Rekord, erlebte jedoch Hundertstelpech. Mehr dazu gibt es hier: Uralt-Rekord gebrochen! Damenstaffel verpasst EM-Medaillenglück nur um eine Hundertstel 

Direkt zum Auftakt hatte bereits Luca Nik Armbruster das deutsche Team begeistert. Im ersten Halbfinallauf über 50m Schmetterling knackte der WM-Sechste seine eigene nationale Bestmarke. In 22,71 Sekunden blieb Armbruster deutlich unter seinem bisherigen Rekord von 22,84 Sekunden, den er bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr aufgestellt hatte. Damit zieht er als Fünftschnellster in das morgige Finale ein. Mit Blick auf seine Medaillenchancen gab sich der Schmetterlingsspezialist anschließend gelassen: „50er sind immer ein Glücksspiel, das ist das Coole daran.“ Klar ist, dass Armbruster im Kampf um die Medaillen definitiv ein Wörtchen wird mitreden wollen. Einen starken Eindruck hinterließ auch Egor Kornev (Neutrale Athleten). In 22,36 Sekunden stellte er einen neuen EM-Rekord auf und näherte sich damit sogar dem Weltrekord von 22,27 Sekunden.

Mit Finn Hammer und Cedric Büssing waren im Finale über 400m Lagen gleich zwei deutsche Athleten vertreten. Finn Hammer, der im Vorlauf seine Bestzeit um gleich fünf Sekunden steigern und als Zweiter in den Endlauf einziehen konnte, gelang es im Finale nicht ganz, an diese Leistung anzuknüpfen. In 4:14,31 Minuten blieb er knapp eine Sekunde über seiner Vorlaufzeit und belegte damit einen guten fünften Platz. Knapp vor ihm schlug Cedric Büssing an, der sich im Vergleich zum Vorlauf noch einmal steigern konnte. In 4:14,16 Minuten hatte er schließlich knapp die Hände vor seinem Teamkollegen an der Wand. Mit der Medaillenvergabe hatten die beiden Deutschen allerdings wenig zu tun: Auf den drittplatzierten Max Litchfield aus Großbritannien (4:11,58) fehlten ihnen am Ende knapp zweieinhalb Sekunden. Zum neuen Europameister krönte sich Ilia Borodin (neutrale Athleten), der in 4:08,17 Minuten zugleich einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte. Silber ging an den Italiener Alberto Razzetti, der nach 4:10,40 Minuten anschlug.

Nach einem starken Halbfinallauf über 100m Brust qualifizierte sich Melvin Imoudu in 59,13 Sekunden als Fünfter souverän für das Finale. An der Spitze blieben mit Adam Peaty (58,94), Jack Kelly (58,90) und Nicolo Martinenghi (58,67) gleich drei Athleten unter der Marke von 59 Sekunden. Für den Kampf um die Medaillen dürfte daher auch im Finale eine Zeit unterhalb dieser Marke erforderlich sein. Einen Wermutstropfen gab es dagegen für Lucas Matzerath: In 59,39 Sekunden verpasste er als Zehnter den Einzug ins Finale denkbar knapp um lediglich eine Zehntelsekunde.

 

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Uralt-Rekord gebrochen! Damenstaffel verpasst EM-Medaillenglück nur um eine Hundertstel

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Jubel und Tränen können manchmal kaum dichter beieinander liegen! Zum Auftakt der Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM in Paris fehlte der deutschen 4x200m Freistilstaffel bei den Damen nur ein Wimpernschlag zum ersten Edelmetall der Titelkämpfe – und das, obwohl das Quartett um Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier dabei den zwanzig Jahre alten Deutschen Rekord förmlich pulverisierten. 

In 7:49,14 Minuten blieben die deutschen Damen satte 1,7 Sekunden unter der bisherigen Rekordmarke, die im Jahr 2006 sogar eine neue Weltrekordzeit bedeutet hatten. Trotz der beeindruckend schnellen Einzelzeiten von Tobehn (1:58,47), Roth (1:56,33), Holt (1:57,60) und Maier (1:56,74) schafften es drei andere Staffeln, sich vor den Deutschen die Podestplätze zu sichern. Während das britische Quartett um Freya Colbert, Abbie Wood, Leah Schlosshan und Freya Anderson das Rennen dominierten und in 7:45,93 Minuten mit EM-Rekord zu Gold schwammen, entwickelte sich dahinter ein Dreikampf um die weiteren Podestplätze, der sich erst im Anschlag entschied. Schlussendlich waren die Silberstaffel aus Ungarn (7:49,09), das Bronzeteam der Neutralen Athletinnen (7:49,13) und die deutschen Damen nur fünf Hundertstel voneinander getrennt. Und nur eine Hundertstelsekunde entschied zwischen Bronze und dem undankbaren vierten Platz. 

Trotz der knapp verpassten Medaille durfte das deutsche Team zum EM-Auftakt dennoch über Edelmetall jubeln, denn das Männerquartett schwamm in einem ebenso packenden Rennen zu Bronze – ebenfalls mit Deutschem Rekord! Und auch Luca Armbruster glänzte mit einer neuen nationalen Bestmarke. Mehr dazu gibt es hier: Bronze und Deutscher Rekord für Männerstaffel | Armbruster schmettert mit Rekord ins EM-Finale 

Die nächste Medaillenchance für die deutschen Damen erwartet uns dann morgen im Finale über die 200m Rücken, für das sich Lise Seidel souverän als Fünfte qualifizieren konnte. In starken 2:09,43 Minuten machte Seidel nach dem WM-Finale bei ihrem internationalen Debüt im vergangenen Jahr erneut den Sprung in eine große Medaillenentscheidung perfekt – und das nach einer schwierigen Saison inklusive gesundheitlich bedingtem Verzicht auf die Deutschen Meisterschaften. Mit der Topzeit des Halbfinals sicherte sich die Britin Katie Shanahan (2:07,61) die Favoritenbahn Vier. 

Bereits vor ihrem Auftritt mit der Staffel war Nina Holt im Halbfinale über die 100m Freistil gefordert und präsentierte sich auch hier in hervorragender Form – auch wenn es nicht für eines der eng umkämpften Finaltickets reichte. In 53,81 Sekunden blieb die Deutsche Meisterin erstmals in dieser Saison unter der Marke von 54 Sekunden, bestätigte ihre Bestzeit auf die Hundertstel genau und wurde gute Elfte. Für den Einzug in das Finale wäre eine Zeit von 53,62 Sekunden gefordert gewesen. Dort geht die amtierende Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Marrit Steenbergen als haushohe Favoritin ins Rennen. In 52,44 Sekunden war Steenbergen nochmals fast zwei Zehntel schneller als im Vorlauf und stellte einen weiteren EM-Rekord auf. Aber auch die italienische Sprinthoffnung Sara Curtis blieb in 52,93 Sekunden unterhalb der 53 Sekunden Marke. 

 

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Sechs Finaltickets zum EM-Auftakt | Finn Hammer sorgt für Überraschung

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Die Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM in Paris haben begonnen – und das deutsche Team präsentierte sich direkt zum Auftakt in bestechender Form! So löste das Team in den Vorläufen des ersten Wettkampftages sechs von sechs möglichen Finaltickets und schwamm dabei mehrfach in Reichweite der Deutschen Rekorde. 

Besonders hoffnungsvolle Medaillenambitionen weckten die 4x200m Freistilstaffel sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Das Herrenquartett um Lukas Märtens (1:45,84), Timo Sorgius (1:46,33), Jarno Bäschnitt (1:46,17) und Cornelius Jahn (1:46,49) glänzte in 7:04,83 Minuten sogar mit der Vorlaufbestzeit. Zur nationalen Bestmarke aus dem Jahr 2009 fehlten gerade einmal 1,64 Sekunden. 

Eine vielversprechende Teamleistung zeigte auch die Damenstaffel, die mit der zweitschnellsten Zeit in die Medaillenentscheidung am Abend einzog. In 7:54,57 Minuten blieben Maya Tobehn (1:58,58), Linda Roth (1:57,62), Nina Holt (1:58,63) und Nicole Maier (1:59,74) nur vier Zehntel hinter dem Quartett der Neutralen Athletinnen aus Russland. 

Im Finale könnte dann womöglich Isabel Gose die deutsche Staffel verstärken. Nur drei Tage nach ihrem EM-Triumph im Knockout Sprint war Gose im Vorlauf über die 800m Freistil gefordert und musste sich in 8:26,01 Minuten lediglich ihrer italienischen Dauerrivalin Simona Quadarella (8:23,17) geschlagen geben. Nach Bronze bei den Kurzbahn-Europameisterschaften wird auch Maya Werner erneut ein EM-Finale über die 800m Freistil bestreiten. In 8:32,79 Sekunden gelang Werner als Viertplatzierte der Sprung unter die Top 8. 

Nicht nur in den Staffeln, sondern auch in den ersten Einzelentscheidungen am Abend wird das deutsche Team im Kampf um Edelmetall mit von der Partie sein – und das über die 400m Lagen sogar doppelt. Finn Hammer sorgte direkt beim ersten deutschen Start in Paris für eine faustdicke Überraschung, steigerte seine bisherige Bestzeit um satte fünf Sekunden und zog in 4:13,45 Minuten bei seinem EM-Debüt als Zweiter ins Finale ein. Dort wird auch Cedric Büssing zu sehen sein, der in 4:14,59 Minuten als Fünfter sein Finalticket löste. Und auch der Deutsche Rekord von Büssing (4:11,52) aus dem Olympia-Vorlauf vor zwei Jahren ist nicht allzu weit entfernt. Die Favoritenbahn Vier sicherte sich der WM-Dritte Ilia Borodin (4:13,10) für die neutralen Athleten. 

Und auch in den Halbfinals werden die deutschen Farben am ersten Wettkmapftag zahlreich vertreten sein. Besonders stark präsentierte sich Lise Seidel über die 200m Rücken. In 2:10,02 Minuten machte die WM-Achte des vergangenen Jahres als Zweite den Sprung ins Halbfinale perfekt. Schneller war lediglich die Britin Katie Shanahan in 2:09,29 Minuten. 

Über die 100m Brust stehen gleich zwei deutsche Hoffnungsträger in der Runde der Top 16. Als Fünfter zog der Titelverteidiger Melvin Imoudu (59,31) souverän ins Halbfinale ein, in dem als Zehnter auch Lucas Matzerath (59,59) schwimmen wird. Beide dürften gute Erinnerungen an Paris haben, wo sie gemeinsam im Olympiafinale standen. Mit einer starken Zeit glänzte auch Subjär Biltaev, der in 1:00,13 Minuten Achtzehnter wurde. Mathis Schönung (1:00,77) komplettierte als 30. das gute deutsche Mannschaftsergebnis. Für die schnellste Zeit der Vorläufe sorgte Weltrekordhalter Adam Ramsay-Peaty in 59,08 Sekunden. 

Vier deutsche Schwimmer waren auch über die 50m Schmetterling am Start. Hier konnte Luca Armbruster das Ticket für die nächste Runde lösen. In 23,12 Sekunden schmetterte der Deutsche Rekordhalter als Zehnter ins Halbfinale. Ole Eidam (23,39) verpasste hingegen bei seinem einzigen Einzelstart dieser Titelkämpfe als 21. knapp das Weiterkommen. Ebenfalls mit dem Vorlauf-Aus zufrieden geben mussten sich Josha Salchow (23,62 | 30.) und Julian Koch (24,12 | 50.). Zur Topzeit des Feldes sprintete der amtierenden Weltmeister Maxime Grousset in beeindruckenden 22,49 Sekunden. 

Ein ähnliches Bild zeigte sich über die 100m Freistil der Damen, wo Nina Holt (54,48) als Vierzehnte ins Halbfinale vorstoßen konnte. Linda Roth fehlten in 54,65 Sekunden gerade einmal zwei Hundertstelsekunden zum letzten Halbfinalplatz, der in einem Ausschwimmen entschieden wurde. Für Nicole Maier (54,94 | 23.) und Julianna Bocska (55,36 | 31.) reichte es ebenso nicht zum Weiterkommen. An der Spitze des Klassements wurde die frischgebackene Weltrekordhalterin Marrit Steenbergen eindrucksvoll ihrer Favoritenrolle gerecht und begeisterte in 52,62 Sekunden direkt mit einem Veranstaltungsrekord. 

Ab 18:30 Uhr geht es am Abend dann in die ersten Medaillenentscheidungen bei den Beckenwettbewerben in Paris! 

 

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Bild: Tino Henschel

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Die Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-EM 2026 in Paris stehen an! Damit ihr das Geschehen an den sieben Wettkampftagen bestmöglich aus der Ferne verfolgen könnt, haben wir euch hier die wichtigsten Links zu den Titelkämpfen zusammengestellt: 

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Bild: World Aquatics

Freiwasser-EM 2026: Deutschland auch im Medaillenspiegel siegreich

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Mit dem Staffelgold zum Abschluss der Freiwasser-EM in Paris, konnte das deutsche Team auch den Triumph im Medaillenspiegel perfekt machen. Insgesamt fünf Medaillen sammelten die deutschen Freiwasser-Asse bei den Titelkämpfen in der Seine. 

Neben dem Staffeltriumph über die 4x1500m durch Julia Ackermann, Isabel Gose, Oliver Klemet und Florian Wellbrock – dem ersten EM-Titel für eine deutsche Freiwasserstaffel überhaupt – gab es auch drei Einzelsiege zu feiern. Florian Wellbrock kürte sich sowohl über die 5km als auch 10km zum Europameister und somit erneut zum erfolgreichsten Athleten der Titelkämpfe. Für das dritte Gold sorgte Isabel Gose im 3km Knockout Sprint, während Oliver Klemet mit Bronze über die 10km die starke deutsche Medaillenausbeute komplettierte. 

Auf den Plätzen zwei und drei im Medaillenspiegel landeten die Teams aus Italien und Ungarn, die zwar jeweils mehr Medaillen insgesamt gewinnen konnten, aber weniger oft ganz oben auf dem Treppchen standen. 

Bereits morgen geht es in Paris dann mit den Beckenwettbewerben weiter. Auch hier geht das deutsche Team mit einigen Medaillenambitionen an den Start. 

 

Der finale Medaillenspiegel Freiwasser-EM 2026: 

Platz

Nation

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Deutschland

4

0

1

5

2

Italien

2

1

4

7

3

Ungarn

1

5

1

7

4

Frankreich

0

1

1

2

Bild: European Aquatics 

StaffelGOLD zum Abschluss der Freiwasser-EM! 

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Auf den WM-Titel folgt nun auch die Goldmedaille bei den Europameisterschaften! Auch bei den Titelkämpfen in Paris war das deutsche Team in der 4x1500m Mixedstaffel im Freiwasser nicht zu schlagen und jubelte über EM-Gold. 

In einem packenden Dreikampf um die Medaillen setzte sich das deutsche Quartett um Julia Ackermann, Isabel Gose, Oliver Klemet und Florian Wellbrock nach 1:03:39,3 Stunden gegenüber der Staffeln aus Italien (1:03:41,3) und Ungarn (1:03:42,4) durch und feierte so einen goldenen Abschluss der Freiwasser-Wettbewerbe in Paris. 

Bei ihrer ersten Freiwasser-EM zeigte Startschwimmerin Ackermann einen starken Auftritt und hielt sich souverän in der Verfolgungsgruppe. Lediglich die Türkei hatte das Rennen mit einem Mann an erster Position begonnen und sich somit einen Vorsprung von etwa 30 Sekunden heraus schwimmen können. Den Rückstand auf die Türkei holte das Feld jedoch schnell ein – mit Isabel Gose an der Spitze, die von Beginn an die Führungsarbeit übernommen hatte. Nur Italien und Ungarn konnten dem hohen Tempo der frischgebackenen Europameisterin folgen. Zur Halbzeit des Rennens übergab Gose knapp als Zweite hinter dem italienischen Team auf Oliver Klemet, der sich leicht absetzen konnte und seinen Vorsprung über die 1500m hinweg auf satte acht Sekunden ausbauen konnte. In Führung liegend sprang Florian Wellbrock als Schlussschwimmer in die Seine. Seine Verfolger David Betlehem und Gregorio Paltrinieri schafften es jedoch, die Lücke zum deutschen Freiwasser-Star deutlich kleiner werden zu lassen. Auf den letzten 300m aktivierte Wellbrock dann aber nochmals alle Kraftreserven und machte mit einem starken Schlusssprint die Goldmedaille für die deutsche Staffel perfekt. 

Florian Wellbrock beendet die Europameisterschaften in Paris somit mit herausragenden drei Goldmedaillen und somit erneut als erfolgreichster Athlet der Titelkämpfe. Aber auch die Goldmedaille von Isabel Gose im Knockout Sprint sowie die Bronzemedaille von Oliver Klemet zum Auftakt über die 10km stimmen hoffnungsvoll auf die anstehenden Beckenwettbewerbe in der kommenden Woche. 

 

Alle wichtigen Links zum Thema:

Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026

Schwimm-EM 2026: Startlisten & Ergebnisse (Freiwasser)

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• Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel (Freiwasser) 

 

Bild: World Aquatics

Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken) 

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Am Montag beginnen zum krönenden Abschluss der Schwimm-EM in Paris die Beckenwettbewerbe, mit insgesamt sieben vollgepackten Wettkampftagen. Nach einigen gesundheitsbedingten Abmeldungen, schickt das deutsche Team 36 Aktive an den Start. Mit Ausnahme der 50m Rücken bei den Damen werden die deutschen Farben somit über alle Strecken vertreten sein, inklusive aller neun Staffeln. 

Die Vorläufe beginnen jeweils um 9:30Uhr, wo insbesondere auch die innerdeutschen Duelle im Fokus stehen dürften. Denn pro Nationen können maximal zwei Aktive in die nächste Runde vorstoßen. Die Finalentscheidungen finden dann abends stets ab 18:30Uhr statt – auch hier hoffentlich mit zahlreicher deutscher Beteiligung. 

Wir haben euch hier eine Übersicht über alle deutschen Einzelstarts zusammengestellt! 

 

Alle deutschen Einzelstarts bei der Schwimm-EM 2026 (Becken): 

Montag, 10.08.2026 

400m Lagen (m)

Cedric Büssing

Finn Hammer

100m Freistil (w)

Nina Holt

Linda Roth

Nicole Maier

Julianna Bocska

50m Schmetterling (m)

Luca Armbruster

Ole Eidam

Josha Salchow

Julian Koch

200m Rücken (w)

Lise Seidel

100m Brust (m)

Melvin Imoudu

Lucas Matzerath

Mathis Schönung

Subäjr Biltaev

800m Freistil (w)

Isabel Gose

Maya Werner

Dienstag, 11.08.2026 

50m Schmetterling (w)

Angelina Köhler

Yara Fay Riefstahl

Maya Tobehn

100m Freistil (m)

Josha Salchow

Kaii Winkler

100m Brust (w)

Anna Elendt

Lena Ludwig

200m Rücken (m)

Cornelius Jahn

Cedric Büsing

800m Freistil (m)

Johannes Liebmann

Sven Schwarz

Oliver Klemet

Mittwoch, 12.08.2026 

200m Freistil (w)

Linda Roth

Maya Tobehn

Nicole Maier

Nina Holt

100m Schmetterling (m)

Kaii Winkler

Luca Armbruster

Josha Salchow

Björn Kammann

50m Rücken (w)

 

200m Brust (m)

Lucas Matzerath

Malte Gräfe

Mathis Schönung

400m Lagen (w)

Noelle Benkler

Donnerstag 13.08.2026 

200m Freistil (m)

Lukas Märtens

Timo Sorgius

Jarno Bäschnitt

100m Schmetterling (w)

Angelina Köhler

Yara Fay Riefstahl

50m Rücken (m)

Ole Braunschweig

Cornelius Jahn

Fritz Dietz

200m Brust (w)

Anna Elendt

Lena Ludwig

1500m Freistil (w)

Isabel Gose

Maya Werner

Freitag 14.08.2026 

50m Freistil (w)

Nina Jazy

Julianna Bocska

50m Brust (m)

Melvin Imoudu

Lucas Matzerath

Malte Gräfe

Subäjr Biltaev

100m Rücken (w)

Lise Seidel

200m Schmetterling (m)

Björn Kammann

200m Lagen (w)

Noelle Benkler

Linda Roth

1500m Freistil (m)

Johannes Liebmann

Sven Schwarz

Oliver Klemet

Samstag 15.08.2026 

50m Freistil (m)

Julian Koch

200m Schmetterling (w)

Yara Fay Riefstahl

100m Rücken (m)

Kaii Winkler

Ole Braunschweig

Cornelius Jahn

50m Brust (w)

Anna Elendt

Lena Ludwig

200m Lagen (m)

Cedric Büssing

Timo Sorgius

Sonntag 16.08.2026 

400m Freistil (w)

Isabel Gose

Maya Werner

Linda Roth

400m Freistil (m)

Lukas Märtens

Oliver Klemet

Johannes Liebmann

Sven Schwarz

Bild: Tino Henschel (Archiv)

Wellbrock, Liebmann und Klemet verpassen Medaille im Knockout Sprint

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Es sah so vielversprechend aus für das deutsche Team – und doch verpassten Florian Wellbrock, Johannes Liebmann und Oliver Klemet das Medaillenglück im Knockout Sprint bei der Freiwasser-EM in Paris. Alle drei hatten sich mit herausragenden Rennen für das Finale der Top Ten qualifiziert und blieben im entscheidenden 500m Rennen dann doch hinter den erhofften Medaillenrängen zurück. 

Die ersten beiden Runden über die 1500m und 1000m hatten die drei deutschen Topstars jeweils dominiert: Johannes Liebmann triumphierte stets im ersten Lauf und setzte die schnellsten Zeiten in die Seine, während Florian Wellbrock den Vorlauf über die 1500m und Oliver Klemet das Halbfinale über die 1000m im zweiten Lauf für sich entschieden. Im Finale konnten sich die drei dann jedoch nicht wie gewohnt an die Spitze des Feldes setzen, hatten allesamt mit der Wende zu kämpfen und konnten somit nicht entscheidend in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Nach seinem sensationellen Doppelgold zum EM-Auftakt wurde Wellbrock Siebter, der Vize-Europameister bei den Junioren Johannes Liebmann Achter und Oliver Klemet wurde nach Bronze über die 10km nun Neunter. Auf die Podestplätze fehlten in einem engen Feld etwas mehr als zwei Sekunden. 

Den EM-Titel sicherte sich der Ungar David Betlehem, der sich bei diesen Titelkämpfen bislang nur Doppeleuropameister Wellbrock geschlagen geben musste und nun über sein erstes Gold jubelte. Betlehem wählte auf der zweiten Rennhälfte einen Kurs abseits vom restlichen Feld und wurde für diese Taktik belohnt. Dahinter jubelten die Gastgeber über ein französisches Doppelpodium: Marc-Antoine Olivier und Logan Fontaine machten auf dem Silber- und Bronzerang den französischen Medaillenerfolg perfekt. 

Zum krönenden Abschluss der Freiwasser-EM steht dann morgen noch die 4x1,5km Mixedstaffel auf dem Programm. Auch hier erwartet uns erneut ein spannender Kampf um die EM-Medaillen, bei dem auch das deutsche Team wieder mit von der Partie sein wird. 

 

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Bild: World Aquatics

Europameisterin! Isabel Gose feiert Gold im Knockout Sprint

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Es ist das dritte Gold für das deutsche Team bei der Freiwasser-EM in Paris - und der erste große Einzeltitel im Freiwasser für Isabel Gose! Nach Staffelgold bei der WM im letzten Jahr, dominierte Gose nun im Knockout Sprint der Damen alle drei geschwommenen Runden und krönte sich somit eindrucksvoll zur Europameisterin. 

Der Knockout Sprint setzt sich aus drei Runden zusammen, wobei sich die Streckenlänge von 1500m auf 1000m und schlussendlich 500m verkürzt. Nach jeder Runde scheiden die langsamsten Athletinnen aus, bis die Top 10 im abschließenden 500m Finale in die Medaillenentscheidung gehen. 

Isabel Gose zeigte von Beginn an eine beeindruckende Vorstellung, entschied die erste Runde mit sechs Sekunden Vorsprung für sich und war auch über die 1000m nicht zu schlagen. Und auch im Finale setzte sich die mehrfache Europameisterin im Becken direkt an die Spitze des Feldes und ließ der Konkurrenz keine Chance, ihr den EM-Triumph streitig zu machen. Am Ende trennten Gose gut drei Sekunden von der Silbermedaillengewinnerin Bettina Fabian aus Ungarn, die bei der EM-Premiere im letzten Jahr Gold gewonnen hatte. Das Podium komplettierte die Italienerin Ginevra Taddeucci, die nach Doppelgold bei diesen Titelkämpfen ihrer Sammlung nun noch eine Bronzemedaille hinzufügen konnte. 

Die nächste deutsche Medaillenchance wartet dann bereits am heutigen Tag, wenn im Knockout Sprint der Herren das starke deutsche Trio mit Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Johannes Liebmann in die Pariser Seine springen wird. 

 

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Bild: World Aquatics

Mehr als zwei Millionen US-Dollar Preisgelder für Kurzbahn-WM 2026

Der Weltverband World Aquatics schüttet bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften Ende des Jahres in Peking erneut Preisgelder von ingesamt mehr als zwei Millionen US-Dollar aus. Im Vergleich zu den Titelkämpfen 2024 gibt es nur kleinere Anpassungen. 

Die wichtigste Änderung betrifft die sogenannte "Double Crown". Wer eine Strecke sowohl bei allen drei Station des Weltcups gewinnt und dann auch bei der Kurzbahn-WM triumphiert, erhält künftig 15.000 statt wie bisher 10.000 US-Dollar. Diese Sonderprämie wurde 2024 zum ersten Mal eingeführt, um den Aktiven einen zusätzlichen Anreiz zu bieten, an allen drei Weltcup-Wochenenden teilzunehmen. In diesem Jahr wird die Weltcup-Serie entlang der historischen Seidenstraße in Baku (Aserbaidschan), Tashkent (Usbekistan) und Astana (Kasachstan) ausgetragen. Bei der Premiere 2024 wurden insgesamt acht Double Crowns vergeben. 

Die regulären Preisgelder bleiben hingegen unverändert. In jedem Einzel- und Staffelwettbewerb erhalten jeweils die Top Acht eine abgestufte finanzielle Auszeichnung. Für einen WM-Titel gibt es eine Prämie von $10.000, für mögliche Weltrekorde einen Extrabonus von $25,000. 

Bei den der letzten Kurzbahn-WM war Gretchen Walsh mit Preisgelder von knapp 300.000 US-Dollar die erfolgreichste Athletin. Aus deutscher Sicht waren die Titelkämpfe insbesondere für Isabel Gose – mit Gold und Silber – als auch für Florian Wellbrock – mit Doppelsilber – lukrativ. 

 

Preisgelder für die Kurzbahn-WM 2026:

Platz 1  -  $10.000

Platz 2  -  $8.000

Platz 3  -  $7.000

Platz 4  -  $6.000

Platz 5  -  $5.000

Platz 6  -  $4.000

Platz 7  -  $3.000

Platz 8  -  $2.000

Gesamt pro Event: $45.000

 

Bild: Tino Henschel (Archiv)

Doppelgold auch für Taddeucci | Ackermann bei EM-Debüt Dreizehnte

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Auch Ginevra Taddeucci drückt den Freiwasser-Wettbewerben bei den Europameisterschaften in Paris weiterhin ihren Stempel auf! Wie schon Florian Wellbrock feierte auch die Italienerin im 5km Rennen bereits ihren zweiten EM-Triumph im zweiten Rennen. 

Nach 1:02:31,2 Stunden schlug Taddeucci dank einer starken letzten Runde mit gut zwei Sekunden Vorsprung als Erste an und verteidigte somit eindrucksvoll ihren Europameistertitel aus dem letzten Jahr. Wie schon am Vortag ging die Silbermedaille an die Ungarin Viktoria Mihalyvari Farkas (1:02:33,4), die somit ebenfalls ihr EM-Ergebnis von 2025 wiederholen konnte. Bronze schnappte sich mit Barbara Pozzobon (1:02:35,1) eine weitere Italienerin, die zur Halbzeit des Rennens noch in Führung gelegen hatte. 

Ein starkes EM-Debüt im Freiwasser erlebte auch Julia Ackermann. Nachdem sie zur Halbzeit des Rennens als 19. bereits 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze des Feldes hatte, machte die frische gebackenen Jugendeuropameisterin auf der zweiten Rennhälfte einige Plätze gut und wurde am Ende im Fotofinish Dreizehnte. In 1:03:17,6 Stunden fehlten Ackermann weniger als zehn Sekunden zum erhofften Top Ten Ergebnis. 

Die zweite deutsche Starterin Fabienne Wenske musste ihr EM-Debüt hingegen kurzfristig wegen eines Infekts abmelden. 

Morgen steht bei der Freiwasser-EM in Paris ein Ruhetag an, bevor es am Freitag mit den beiden Entscheidungen im Knockout Sprint weiter geht. Dort steigen aus deutscher Sicht dann auch Isabel Gose und Johannes Liebmann ins EM-Geschehen ein. 

 

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Bild: World Aquatics

Zweites GOLD! Florian Wellbrock überragt auch über 5km!

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Im Schatten des Eiffelturms ließ Florian Wellbrock über die 5km seinen Konkurrenten auch am zweiten Tag der Freiwasser-EM keine Chance. Wellbrock wählte dieselbe Taktik wie bei seinem Titelrennen über 10km tags zuvor und schwamm nahezu das gesamte Rennen von vorne weg. Auch im Schlussspurt ließ Wellbrock nichts anbrennen und schlug souverän nach 55:40,2 Minuten als Erster an. 

Dahinter zog erneut der Ungar Dávid Bethlehem (55:42,6) den kürzeren und musste sich wie bereits gestern mit dem Silberrang begnügen. Wellbrocks Dauerkonkurrent, Gregorio Paltrinieri (Italien), schwamm in 55:54,7 Minuten zu Bronze.

Der zweite deutsche Starter Oliver Klemet, der zum Auftakt EM-Dritter über die 10km wurde, hatte heute nichts mit dem Kampf um die Medaillen zu tun. Mit einem Rückstand von fast einer Minute auf seinen Teamkollege, beendet Klemet das Rennen auf Rang 10. 

Wellbrock drückt damit den Freiwasserwettbewerben bereits an Tag zwei seinen Stempel auf und hat am Freitag beim 3km-Knockout-Sprint die Möglichkeit um seinen dritten Titel mitzuschwimmen.

Alle wichtigen Links zum Thema:

Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026

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Bild: World Aquatics (Archiv)

Schwimm-EM 2026: Taddeucci schwimmt überlegen zu Gold!

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Nachdem Florian Wellbrock und Oliver Klemet bei den Herren über die 10 km im Freiwasser geglänzt hatten, kämpften anschließend auch die Damen um den Europameistertitel über die olympische Langdistanz. 

Mit Lea Boy und Leonie Märtens mussten beide deutsche Starterinnen krankheitsbedingt absagen, sodass das deutsche Team keine Möglichkeit hatte, in die Medaillenvergabe einzugreifen. 

Den Titel schnappte sich nach 2:07:49,9 Stunden die Italienerin Ginevra Taddeucci, die im vergangenen Jahr über diese Strecke Vizeweltmeisterin wurde. Taddeucci setzte sich dabei in der Seine souverän gegen Viktoria Mihalyvari Farkas (Ungarn) durch, die nach 2:07:59,6 Stunden zu Silber schwamm. Komplettiert wurde das Podium durch Taddeuccis Landsfrau Linda Caponi.

Bereits morgen sind die Freiwasser-Asse erneut gefordert - dann stehen die 5km der Herren und Damen auf dem Programm.

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Gold & Bronze! Wellbrock und Klemet sorgen für grandiosen EM-Auftakt im Freiwasser

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Für das deutsche Team hätte die Freiwasser-EM in Paris wohl kaum glanzvoller beginnen können: Über die 10km der Herren feierte Florian Wellbrock seinen ersten EM-Titel im Freiwasser und krönte sich zum Europameister. Und auch Vizeolympiasieger Oliver Klemet gelang als Dritter der Sprung auf das Podest. 

In der Pariser Seine wurden über die olympischen 10km heute acht Runden geschwommen. Florian Wellbrock setzte sich direkt zu Beginn des Rennens an die Spitze und leistete langezeit die Führungsarbeit. Auch zur Halbzeit des Rennens lag Wellbrock an der Spitze des Klassement. Oliver Klemet war ebenso vom Start weg vorne mit dabei, fiel in der vierten Runde kurzeitig zurück, schaffte es zur Halbzeit aber wieder unter die Top Ten. 

Die beiden deutschen Freiwasser-Stars präsentierten sich auch auf der zweiten Rennhälfte stark, während immer mehr Konkurrenten abreißen lassen mussten. In der vorletzten Runde schob sich dann erstmals der Ungar Dávid Betlehem an die Spitze des Feldes, der bei den Olympischen Spielen in Paris Bronze gewonnen hatte. Parallel schob sich Oliver Klemet vor auf Rang zwei während Florian Wellbrock das Führungstrio komplettierte. 

Auf dem letzten Kilometer zeichnete sich dann ein packendes Duell zwischen Betlehem und Wellbrock um den EM-Titel ab, das Wellbrock eindrucksvoll für sich entscheiden konnte. In 1:55:18,3 Stunden machte der vierfache Weltmeister des vergangenen Jahres seinen ersten EM-Triumph im Freiwasser perfekt und verwies den Weltcup-Gesamtsieger mit 2,2 Sekunden Rückstand auf den Silberrang. Nur knapp dahinter verteidigte Oliver Klemet in 1:55:24,8 Stunden souverän die Bronzemedaille und darf sich demnach erneut über einen Medaillenerfolg in Paris freuen. 

Sowohl Wellbrock als auch Klemet haben bereits morgen erneut die Gelegenheit, nach Edelmetall zu greifen. Beide werden auch über die 5km die deutschen Farben bei den Titelkämpfen vertreten. Davor steht am Nachmittag noch das 10km Rennen der Damen auf dem Programm, allerdings ohne deutsche Beteiligung. 

 

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Bild: World Aquatics (Archiv)

Schwimm-EM 2026 | Livestream und Ergebnisse: Die wichtigsten Links zum Freiwasser

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Die Freiwasser-EM 2026 in Paris steht an! Damit ihr das Geschehen bestmöglich aus der Ferne verfolgen könnt, haben wir euch hier die wichtigsten Links für die Titelkämpfe zusammengestellt. 

Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026

Schwimm-EM 2026: Startlisten & Ergebnisse (Freiwasser)

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Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel (Freiwasser) 

 

Bild: European Aquatics

Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026

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Morgen beginnen die Freiwasser-Wettbewerbe bei den Europameisterschaften in Paris, wo insgesamt sieben Medaillenentscheidungen auf dem Programm stehen. Ein sechsköpfiges Team wird dabei die deutschen Farben vertreten und auf die Jagd nach Edelmetall gehen. 

Geschwommen wird auch bei diesen Titelkämpfen erneut in der Seine, allerdings in einem anderen Abschnitt als noch bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren. Die ausgewählte Strecke liegt abseits des Schiffsverkehr und an einer nach Olympia errichteten öffentlichen Badestelle. Die Wasserqualität sei demnach deutlich besser und für die Aktiven mit weniger Risiken verbunden als vor zwei Jahren. 

Das deutsche Team wird angeführt vom vierfachen Weltmeister des vergangenen Jahres Florian Wellbrock, der in diesem Jahr allerdings einige krankheitsbedingte Trainingsausfälle erlebte und sich daher aktuell nicht in Topform sieht. Auch Vizeolympiasieger Oliver Klemet wird zum Auftakt der Titelkämpfe über die 10km an den Start gehen und gilt auch in diesem Jahr als große Medaillenhoffnung. 

Nicht mit dabei sind hingegen Lea Boy und Leonie Märtens, die beide aus gesundheitlichen Gründen ihre EM-Teilnahme absagen mussten. Dementsprechend finden die olympischen 10km bei den Damen ohne deutsche Beteiligung statt. Über die fünf Kilometer gehen mit Julia Ackermann und Fabiennen Wenske dann aber zwei deutsche Schwimmerinnen an den Start, die jeweils ihr EM-Debüt im Freiwasser feiern. 

Im Knockout Sprint sind dann auch noch Isabel Gose und Johannes Liebmann gefordert, die ebenso wie Oliver Klemet in Paris dann in der Folgewoche noch im Becken zu sehen sein werden. 

 

Alle deutschen Starts bei der Freiwasser-EM 2026: 

Dienstag 4.August

10:00 Uhr

10km Männer

Florian Wellbrock

Oliver Klemet

 

14:30 Uhr 

10km Frauen

ohne deutsche Beteiligung

Mittwoch 5.August

10:00 Uhr

5km Männer

Florian Wellbrock

Oliver Klemet

 

14:30 Uhr 

5km Frauen 

Julia Ackermann

Fabienne Wenske

Freitag 7.August

9:00 Uhr

Knockout Sprint Frauen

Isabel Gose

 

11:15 Uhr

Knockout Sprint Männer

Johannes Liebmann

Oliver Klemet

Florian Wellbrock

Samstag 8.August

10:00 Uhr

4x1,5km Mixedstaffel

Besetzung folgt

Hier geht es zu den Ergebnissen: Ergebnisse Freiwasser-EM 2026 

 

Bild: Istvan Derencsenyi/World Aquatics

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