McEvoy und Salchow kritisieren IOC-Aussage gegen Preisgelder bei Olympia

Die neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hat mit einer klaren Aussage zur Vergütung von Athletinnen und Athleten bei Olympischen Spielen für lautstarke Diskussionen und prominente Kritik gesorgt. Die ehemalige Erfolgsschwimmerin und Olympiasiegerin sprach sich explizit gegen Preisgelder bei Olympia aus. 

"Ich glaube nicht daran, Athlet*innen zu bezahlen", erklärte Coventry mit Verweis auf ihre eigenen Erfahrungen als Leistungssportlerin. Aufgewachsen in Simbabwe, einem Land mit vergleichsweise begrenzten Fördermöglichkeiten im Sport, habe sie gelernt, dass Erfolg nicht ausschließlich über finanzielle Anreize definiert werde. 

Im Nachhinein stellte Coventry klar, dass sich ihre Aussage ausdrücklich auf Preisgelder bei Olympischen Spielen bezieht. Stattdessen müsse es andere Möglichkeiten geben, Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Karriereweg zu unterstützen und ihre Leistungen angemessen zu honorieren. 

Die Position der IOC-Präsidentin steht im deutlichen Gegensatz zu den zuletzt ausgetragenen Enhanced Games. Das umstrittene Projekt wirbt mit hohen Preisgeldern und Bonuszahlungen und lockt so die Athleten und Athletinnen weg vom sauberen, auf den Anti-Doping-Regelungen beruhenden Wettkampfsport. 

Besonders deutliche Kritik an Coventry's Aussagen kam von Olympiasieger Cameron McEvoy. Der australische Sprintstar, der in diesem Jahr mit einem neuen Weltrekord über die 50m Freistil für Furore gesorgt hatte, veröffentlichte eine eigene Rechnung zu möglichen Olympia-Prämien. Demnach würden selbst recht großzügige Zahlungen von 10.000 US-Dollar Antrittsprämie sowie Preisgelder von 100.000$, 60.000$ und 25.000$ für die Top 3 eines jeden Events lediglich rund 1,5 Prozent der etwa 12 Milliarden US-Dollar ausmachen, die das IOC innerhalb eines olympischen Vierjahreszyklus erwirtschaftet. 

Aus deutscher Sicht meldete sich unter anderem Josha Salchow zu Wort. Der Olympiafinalist von 2024 kommentierte Coventry's Aussagen in den sozialen Medien und beteiligt sich damit an der wachsenden Debatte über die finanzielle Wertschätzung olympischer Leistungen, die das IOC auch in den kommenden Monaten begleiten dürfte. 

Das Meldeergebnis für die DJM 2026 ist da

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In der nächsten Woche steht vom 9. bis 13. Juni in Berlin der nächste große Schwimmhöhepunkt des Jahres an: Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) gehen die besten Nachwuchstalente des Landes auf Titeljagd. 

Knapp 1300 Nachwuchstalente der Jahrgänge 2008 bis 2012 werden bei den DJM mit von der Partie sein, wie aus dem nun veröffentlichten Meldeergebnis hervorgeht. Auch zahlreiche JEM Starter*innen möchten in Berlin erneut die Möglichkeit nutzen, mit schnellen Zeiten zu glänzen. Ein besonderer Blick gilt dabei Sydney Savannah Ferch, Viktoria Hoffmann, Leni Labarre und Moritz Erkmann: Nach gesundheitlichen Herausforderungen während der Qualifikationsphase, müssen sie für eine offizielle JEM-Nominierung die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften als entscheidenden Formtest für sich nutzen – dann winkt das endgültige Ticket für die Heim-JEM in München. 

Mit insgesamt sieben Goldmedaillen war Jannis Kube im vergangenen Jahr der erfolgreichste Titelsammler bei den DJM und schickt sich mit sieben Starts auch in diesem Jahr an, wieder für fleißig Edelmetall zu sorgen.

Erstmals neu mit dabei sind auch jahrgangsübergreifende Staffelwettbewerbe, die die Vorfreude auf die DJM für die insgesamt 294 Vereine womöglich nur noch steigern. 

 

Hier geht es zum Meldeergebnis: Meldeergebnis DJM Schwimmen 2026

 

Bild: Tino Henschel

10 Finalplätze! World Aquatics testet Neuerungen für internationale Titelkämpfe

Der Weltverband World Aquatics hat erneut spannende Änderungen für internationale Titelkämpfe auf der Weltbühne vorgestellt. Erstmals werden Halbfinals und Finals über die 400m Strecken und abwärts auf zehn statt wie bisher auf acht Bahnen ausgetragen.

Getestet werden soll das neue Format bei den Kurzbahn-Weltcups im Herbst und bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften Anfang Dezember in der chinesischen Hauptstadt Peking. Ziel der Anpassung sei es, die Rennen noch spannender zu gestalten und mehr Schwimmerinnen und Schwimmern die Möglichkeit zu geben, über die Vorläufe hinauszukommen. 

Zudem wird für die Qualifikation für die Kurzbahn-WM in diesem Jahr eine Wildcard-Regelung eingeführt. Im Rahmen der World Cup Serie im Herbst können Athletinnen und Athleten sich für die Titelkämpfe empfehlen, indem sie die A-Cuts des Weltverbandes unterbieten. Pro Nation dürfen voraussichtlich bis zu drei Aktive über eine solche Wildcard an den Start gehen. Weitere Details zur Umsetzung sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. 

Bild: Symbolbild

Köln ist Deutscher Hochschulmeister im Schwimmen 2026

Am vergangenen Wochenende fanden in Hannover die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) 2026 im Schwimmen statt. Bei den traditionsreichen Titelkämpfen waren über 400 Aktive von 91 Hochschulen und Universitäten mit von der Partie. 

Den Sieg in der Mannschaftswertung feierte in diesem Jahr das Team aus Köln, das sich mit 307 Punkten souverän gegenüber Hannover (244 Punkte) und Erlangen-Nürnberg (231 Punkte) durchsetzen konnte. 

Fleißigste Titelsammlerin war Marie Fuchs (Uni Regensburg), die auf insgesamt vier Einzelstrecken über Gold jubeln durfte, gefolgt von Natalie Wöltinger (Uni Erlangen-Nürnberg) mit drei Einzelsiegen. 

Bei den Männern waren Lukas Schmitt (TH Ingolstadt), Felix Berling (Uni Erlangen-Nürnberg), Silas Dalig (HS Hannover) und Michael Bauer (PH Heidelberg) mit jeweils zwei Siegen die erfolgreichsten Starter bei der diesjährigen DHM. 

 

Hier gibt es alle Ergebnisse: Ergebnisse DHM 2026  

 

Bild: Sporthochschule Köln

Mare Nostrum Tour: Steenbergen und Kharun feiern Gesamtsieg

Mit dem abschließenden Wettkampftag in Barcelona ging gestern die diesjährige Mare Nostrum Tour zu Ende. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem auch die Entscheidungen in der Gesamtwertung, in der sich Marrit Steenbergen und Ilya Kharun durchsetzen konnten. 

Steenbergen überzeugte im Rahmen der Mare Nostrum Tour insbesondere über die 100m Freistil und schrieb dabei sogar Geschichte: Die niederländische Weltmeisterin blieb als erste Schwimmerin überhaupt zweimal unter der Marke von 52 Sekunden und näherte sich mit ihrer Topzeit aus Canet (51,86) auch dem Weltrekord von Sarah Sjöström (51,71) kräftig an. Kharun sammelte indes wertvolle Punkte auf den Schmetterlingsstrecken und hatte zum Tour-Auftakt in Monaco über die 50m Schmetterling mit einer neuen Weltjahresbestzeit (22,64) geglänzt. 

Auch aus deutscher Sicht gab es zum Abschluss der Mare Nostrum Tour in Barcelona erneut Medaillenchancen. Melvin Imoudu, Anna Elendt und Josha Salchow verpassten jedoch wie schon am Vortag jeweils knapp den Sprung aufs Podium. 

Imoudu hatte über die 100m Brust in den Vorläufen noch die Bestzeit gesetzt und in 59,99 Sekunden als einziger Schwimmer die Minutenmarke geknackt. Im Finale konnte der amtierende Europameister jedoch nicht nochmal an diese Leistungen anknüpfen, zerrte sich im Verlauf des Rennens sogar den Oberschenkel und belegte am Ende in 1:01,86 Minuten Rang Fünf. Den Sieg schnappte sich Caspar Corbeau, der in 59,96 Sekunden dann ebenfalls die Minutenmarke unterbot. Im B-Finale war Malte Gräfe schneller unterwegs als sein Potsdamer Trainingspartner Imoudu und wurde in 1:01,57 Minuten im Gesamtklassement Zehnter. 

Auch Josha Salchow lag nach den Vorläufen über die 100m Freistil auf Medaillenkurs. Im Finale reichte Salchow's Zeit von 49,34 Sekunden dann ebenfalls zu Rang Fünf. Damit war der Deutsche Rekordhalter allerdings drei Hundertstel schneller als Vizeweltmeister Jack Alexy. Zu Gold sprintete der US-Amerikaner Patrick Sammon in 48,19 Sekunden. 

Die beste deutsche Platzierung des Tages erreichte Anna Elendt. Über die 200m Brust schwamm sie in 2:25,30 Minuten auf den vierten Platz. Zu einem Platz auf dem Podium fehlten lediglich vier Zehntelsekunden. Wie bereits in Canet und Monaco setzte sich erneut die Weltrekordhalterin Evgeniia Chikunova durch, die in 2:23,74 Minuten triumphierte. 

Mit dem Abschluss der Mare Nostrum Tour richtet sich der Blick nun auf die Europameisterschaften im August in Paris, die den Saisonhöhepunkt auf europäischer Ebene darstellen werden. 

 

Bild: World Aquatics

Hier gibt es alle Ergebnisse: Ergebnisse Mare Nostrum Tour Barcelona 2026 

Mare Nostrum Tour: Melvin Imoudu kratzt erneut am Podest | Steenbergen verpasst Weltrekord-Sensation

Zum Abschluss der Mare Nostrum Tour in Barcelona standen mit Anna Elendt, Melvin Imoudu und Josha Salchow am ersten Wettkampftag erneut drei deutsche Schwimmer*innen in den Medaillenentscheidungen der Finals – auch wenn es für Edelmetall am Ende knapp nicht reichen sollte. 

Für die beste deutsche Platzierung sorgte Melvin Imoudu über die 50m Brust. In 27,16 Sekunden belegte der Deutsche Rekordhalter Rang vier und verpasste die Podestplätze nur um eine Zehntelsekunden. Den Sieg sicherte sich erneut der Südafrikaner Michael Houlie (26,77). Das B-Finale entschied derweil Malte Gräfe in 27,75 Sekunden für sich. Gräfe war zudem auch über die 200m Brust im Einsatz und belegte in 2:14,58 Minuten Rang elf im Gesamtklassement. Angeführt wurde das Feld vom Olympiadritten Caspar Corbeau, der in 2:08,50 Minuten triumphierte. 

Weltmeisterin Anna Elendt musste sich über die 100m Brust erneut mit einem Platz abseits der Medaillenränge begnügen und wurde in 1:07,15 Minuten Sechste. Nach Platz drei in der Gesamtwertung der Mare Nostrum Tour im letzten Jahr, schwimmt Elendt aktuell aus dem vollen Training heraus, um sich auf die Europameisterschaften im Sommer als Saisonhöhepunkt zu konzentrieren. Den Sieg holte sich die US-Amerikanerin McKenzie Siroky in 1:06,20 Sekunden und machte somit ihr Gold-Triple perfekt. 

Wie schon in Canet stand Josha Salchow erneut im A-Finale über die 50m Freistil. In 22,65 Sekunden sprintete der Deutsche Meister auf den achten Platz. Nicht zu schlagen war im selben Rennen Quintin McCarty aus den USA in 21,70 Sekunden. 

Für ein weiteres Highlight sorgte Marrit Steenbergen, der über die 100m Freistil im Vorfeld sogar die Weltrekord-Sensation zugetraut worden war. In 51,97 Sekunden begeisterte Steenbergen erneut mit einer Zeit von unter 52 Sekunden. Nur wenige Tagen nachdem sie in Canet mit ihrer Zeit von 51,86 Sekunden kräftig am Weltrekord von Sarah Sjöström (51,71) gewackelt hatte und damit die zweitschnellste je geschwommene Zeit aufstellte, war die amtierende Weltmeisterin nun in Barcelona nur unwesentlich langsamer unterwegs und feierte einen weiteren eindrucksvollen Sieg. 

Ein letzter Wettkampftag steht der renommierten Wettkampfserie in Barcelona nun noch bevor, an dem neben zahlreichen Medaillenentscheidungen auch das Rennen um die Gesamtwertung einen krönenden Abschluss findet. 

 

Hier gibt es alle Ergebnisse: Ergebnisse Mare Nostrum Tour Barcelona 2026 

 

Bild: Tino Henschel

 

Olympia 2028 im Blick: Adam Peaty verlegt Trainingsstandort nach London

Der britische Schwimmstar Adam Peaty schlägt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 ein neuen Kapitel auf. Der zweifache Olympiasieger und Weltrekordhalter über die 50m und 100m Brust hat seinen Trainingsstandort nach London verlegt und arbeitet dort künftig mit Trainerin Lisa Bates zusammen. 

In einem Interview mit Olympics.com erklärte Peaty, dass er aus seinem bisherigen Trainingssetup "herausgewachsen" sei. Seit mehr als 15 Jahren hatte der 31-jährige Ausnahmeschwimmer in den Midlands trainiert. 

"Ich habe mein ganzes Leben hier verbracht und wünsche mir eine neue Herausforderung. Das ist sehr aufregend für mich", verriet Peaty. 

Die ersten vier Wochen in London seien von viel Freude geprägt gewesen. Er habe sich direkt wohlgefühlt und sei optimistisch, dass sich der Wechsel positiv auf seine Leistungen auswirken werde. 

Mare Nostrum Tour: Anna Elendt sorgt für nächste deutsche Medaille

Zweiter Tag, zweite deutsche Medaille bei der Mare Nostrum Tour im französischen Canet! Nachdem am Vortag bereits Melvin Imoudu dem deutschen Aufgebot ein erstes Edelmetall über die 100m Brust beschert hatte, zog nun Weltmeisterin Anna Elendt souverän nach. 

Über die 200m Brust sicherte sich Elendt in 2:25,06 Minuten die Bronzemedaille. Der Sieg ging an die russische Weltrekordhalterin Evgeniia Chikunova, die in 2:22,09 Minuten triumphierte. Nur eine Hundertstelsekunde fehlte Anna Elendt zu ihrer zweiten Medaille des Tages. Über die 50m Brust schlug sie in 30,83 Sekunden als Fünfte an – lediglich einen Wimpernschlag hinter dem geteilten dritten Platz. Nicht zu schlagen war wie schon über die doppelte Distanz die US-Amerikanerin Mckenzie Siroky (30,33). 

Auch Melvin Imoudu war am zweiten Wettkampftag in Canet erneut im Wasser. Über die 50m Brust belegte der frischgebackene Deutsche Rekordhalter in 27,04 Sekunden Rang vier und verpasste die Medaillenränge ebenfalls nur knapp. An die Spitze des Klassements setzte sich hier Michael Houlie (26,63) aus Südafrika. 

Ein weiteres Mal in den A-Finals vertreten war zudem Josha Salchow. Nach Platz vier über die 100m Freistil sprintete Salchow über die 50m Freistil in 22,37 Sekunden zur siebtschnellsten Zeit des Feldes. Über Gold und einen neuen Veranstaltungsrekord durfte sich der Serbe Andrej Barna freuen, der mit einer Zeit von 21,57 Sekunden glänzte. 

Für weitere Meetingrekorde sorgten auch Kristof Milak über die 100m Schmetterling (50,73), Erika Fairweather über die 400m Freistil (4:02,28) sowie Siobhan Haughey über die 200m Freistil (1:54,13). 

Bereits am Samstag geht die Mare Nostrum Tour in Barcelona dann in die abschließenden dritte Runde, wo die traditionsreiche Wettkampfserie an diesem Wochenende ihren krönenden Abschluss findet. 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Ergebnisse Mare Nostrum Tour 2026 Canet 

 

Bild: Tino Henschel

Mare Nostrum: Bronze für Imoudu | Auch Steenbergen bringt Sjöström-Weltrekord zum Wackeln

Zum Auftakt der zweiten Station der Mare Nostrum Tour im französischen Canet feierte Melvin Imoudu den ersten Podestplatz für das deutsche Team – und behauptete sich dabei gegen die starke Konkurrenz, die über die 100m Freistil der Damen beinahe sogar für einen neuen Weltrekord sorgte.

Über die 100m Brust sicherte sich Imoudu als amtierender Europameister den Bronzerang und blieb in 59,88 Sekunden ein weiteres Mal in diesem Jahr unter der Minutenmarke. Der Sieg ging an den Russen Ivan Kozhakin in 59,63 Sekunden. 

Auch Anna Elendt ging über die 100m Brust erneut auf Medaillenjagd. Die Weltmeisterin schlug in 1:07,50 Sekunden als Sechste und somit außerhalb der Podestplätze an. Gold schnappte sich die US-Amerikanerin Mckenzie Siroky (1:06,31). 

Nur knapp am Podest vorbei sprintete Josha Salchow über die 100m Freistil. In 49,09 Sekunden belegte der Deutsche Rekordhalter Platz vier – zu einer Medaille fehlten gerade einmal sieben Hundertstelsekunden. Der Sieg ging auch hier an die USA: Patrick Sammon war in 48,04 Sekunden nicht zu schlagen, nachdem er bereits im Vorlauf einen neuen Veranstaltungsrekord (48,00) aufgestellt hatte. 

Für das größte Achtungszeichen des Tages sorgte jedoch Marrit Steenbergen über die 100m Freistil der Damen. Die niederländische Weltmeisterin knackte in 51,86 Sekunden erstmals die Schallmauer von 52 Sekunden und begeisterte damit mit der zweitschnellsten je geschwommenen Zeit. Steenbergen verdrängte im Allzeit-Ranking somit Annaliesa Moesch von eben dieser Position, die vor gerade einmal zwei Tagen beim AP Race in London mit einer Zeit von 51,94 Sekunden für Aufsehen gesorgt hatte. 

Beide brachten so auch den Weltrekord von Sarah Sjöström kräftig zum Wackeln, der seit dem Jahr 2017 bei 51,71 Sekunden steht. Bereits am Wochenende bekommt Steenbergen zum Abschluss der Mare Nostrum Tour in Barcelona die nächste Gelegenheit, die Sjöström-Bestmarke erneut anzugreifen. Besonders bemerkenswert: Fünf Jahre lang war keine Schwimmerin mehr eine 51er Zeit geschwommen – mit Steenbergen und Moesch passierte dies nun gleich zweimal innerhalb von nur 48 Stunden. 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Ergebnisse Mare Nostrum Tour 2026 Canet 

 

Bild: European Aquatics

Deutsches Team für Freiwasser-JEM nominiert

Das deutsche Team für die Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasser steht fest: Vom 23. bis 26. Juli gehen bei den Titelkämpfen im ungarischen Sukoró insgesamt 27 deutsche Nachwuchshoffnungen an den Start – darunter 13 Schwimmerinnen und 14 Schwimmer.

Mit dabei ist auch Johannes Liebmann. Der Europarekordhalter über 800m Freistil wird in diesem Sommer sowohl bei den Europameisterschaften in Paris im Becken als auch im Freiwasser antreten und wird zuvor nun auch noch die Freiwasser-JEM bestreiten. Für Liebmann verspricht der JEM-Start wichtige Erfahrungswerte, da er bislang noch vergleichsweise selten im Freiwasser unterwegs war – 2024 gewann der 19-jährige Magdeburger aber bereits eine JEM-Medaille. 

Zum deutschen Aufgebot gehört außerdem Junioren-Weltmeister Jonas Lieschke, der ebenso wie Zarina Selimovic, Juliana Buttler, Melina Nitschke, Moritz Erkmann, Simon Brugger und Mattheo Straßburger zuvor bereits bei der JEM im Becken starten wird. 

Die europäischen Titelkämpfe in Sukoró dienen für das deutsche Team zudem als entscheidende Qualifikationsmöglichkeit für die JWM, die Anfang September in Argentinien stattfinden soll. Hierfür gilt es laut Nominierungsrichtlinien, mit Topplatzierungen zu glänzen. 

 

Das deutsche Team für die Freiwasser-JEM 2026

Damen: Julia Kaul, Leni Tesche, Michelle Miculic, Hannah Mitterer, Melina Nitschke, Marina Maja Krietenbrink, Julia Ackermann, Marie Strohalm, Jana Härtel, Zarina Selimovic, Nika Benkler, Tekla Kaminska, Juliana Buttler

Herren: Moritz Engmann, Akram Ammar, Mohamed Laadraoui, Ben David Preuß, Mattheo Straßburger, Jonas Lieschke, Finn Constantin Kleinheinz, Moritz Erkmann, Lukas Steuter, Pedro Stier, Jannik Häfelinger, Raphael Zesewitz, Johannes Liebmann, Simon Brugger

 

Bild: Archiv

Josha Salchow stößt zur Mare Nostrum Tour dazu

Mit Josha Salchow erhält das deutsche Aufgebot bei der diesjährigen Mare Nostrum Tour weitere Verstärkung. Nachdem Anna Elendt und Melvin Imoudu bereits beim Auftakt der dreiteiligen Wettkampfserie in Monaco an den Start gegangen waren, wird Salchow nun bei der heute beginnenden zweiten Station im französischen Canet-en-Roussillon ins Geschehen eingreifen.

Der Olympiafinalist von 2024 startet in Canet über die 50m und 100m Freistil sowie über die 50m Schmetterling. Weltmeisterin Anna Elendt wird über die 100m und 200m Brust antreten, Imoudu über die 50m und 100m Brust. Wie schon zum Auftakt in Monaco, nutzen erneut auch zahlreiche internationale Topstars die Gelegenheit, sich miteinander zu messen und um Preisgelder sowie Punkte in der Gesamtwertung zu schwimmen. 

Den krönenden Abschluss der Mare Nostrum Tour bilden am Wochenende dann zwei Wettkampftage in Barcelona. 

 

Wichtige Links zum Thema: 

• Startlisten Mare Nostrum Tour 2026 

• Alle Ergebnisse Mare Nostrum Tour 2026 

 

Bild: Tino Henschel

Marius Kusch kassiert bei den ''Dopingspielen'' ab | Rekordflut bleibt aus

Die großen "Rekordleistungen" blieben aus. Am vergangenen Wochenende feierten die umstrittenen Enhanced Games in Las Vegas ihre Premiere. Begleitet von einem mehrstündigen Livestream, überschaubarer Reichweite und deutlich weniger Rekorden als von den Veranstaltern erhofft, traten Athletinnen und Athleten nach der Einnahme von leistungssteigernden Substanzen und in inzwischen verbotenen Supersuits gegeneinander an. Für Siege und Rekorde gab es signifikante Preisgelder. 

Aus deutscher Sicht war der Blick auf Marius Kusch gerichtet, der über die 100m Schmetterling in 51,28 Sekunden zum Sieg schmetterte. Der Kurzbahneuropameister von 2019 stellte somit eine neue persönliche "Bestzeit" auf, blieb aber über dem Deutschen Rekord und auch hinter den Zeiten der Topstars Kristof Milak und Noe Ponti, die parallel bei der Mare Nostrum Tour in Monaco über dieselbe Strecke ins Wettkampfbecken sprangen. Auch über die 50m Schmetterling sprintete Kusch in 22,92 Sekunden schneller als in seiner aktiven Zeit ohne leistungssteigernde Mittel und schwamm damit als Dritter auf das Podium – blieb aber erneut über der nationalen Bestmarke. Aus finanzieller Sicht war der Auftritt von Marius Kusch bei den Enhanced Games dennoch äußerst lukrativ: Insgesamt kassierte der einzige deutsche Schwimmer Preisgelder in Höhe von 315.000 US-Dollar. 

Der größte Gewinner der Veranstaltung war allerdings Kristian Gkolomeev. Der vierfache Olympiateilnehmer aus Griechenland sicherte sich nicht nur die Siege über 50m und 100m Freistil, sondern auch den ausgelobten "Weltrekordbonus" in Höhe von einer Million US-Dollar. Insgesamt nahm Gkolomeev so 1,5 Millionen Dollar mit nach Hause. 

Besonders die 50m Freistil sorgten für Diskussionen. In 20,81 unterbot Gkolomeev den offiziellen Weltrekord von Cameron McEvoy um sieben Hundertstelsekunden – allerdings ohne offizielle Anerkennung. Bereits im vergangenen Jahr war er in einem Promovideo der Enhanced Games in 20,89 Sekunden schneller geschwommen als die damalige Bestmarke von César Cielo. Im März hatte dann McEvoy seinen Weltrekordkracher gezündet und kommentierte die Geschehnisse bei den Enhanced Games nun auf Soical Media lediglich mit einem Meme ("Seriously? That's all you got?"). 

Neben der grundsätzlichen Debatte um Doping, Fairness und gesundheitliche Risiken sorgte auch die Zeitmessung in Las Vegas für Diskussionen. Ob die Bedingungen tatsächlich den Standards offizieller Wettkämpfe entsprachen, wurde unmittelbar nach den Rennen hinterfragt. Dennoch zeigen die enormen Preisgelder, welche Anziehungskraft das Projekt auf die Aktiven ausübt. 

So hatte bereits im März der US-Amerikaner Hunter Armstrong angekündigt, als "sauberer Athlet" bei den Enhanced Games antreten zu wollen – obwohl zu diesem Zeitpunkt unklar war, ob eine Teilnahme Konsequenzen für spätere Starts bei regulären internationalen Meisterschaften haben könnte. Armstrong wurde nach eigenen Angaben direkt im Anschluss an die Veranstaltung auf unerlaubte Substanzen getestet. Sportlich überzeugte der zweifache Staffelolympiasieger vor allem über die 50m Rücken, wo er in 24,21 Sekunden nicht zu schlagen war. Zusammen mit Rang zwei über die 100m Freistil verdiente Armstrong insgesamt 375.000 US-Dollar – eine beachtliche Summe, die im Hinblick auf die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles entscheidende Bedeutung haben dürfte. 

Fest steht: Die Enhanced Games bleiben ein Kuriosum. Zwischen Millionensummen, fragwürdiger Symbolik und sportlichen Fragezeichen bewegt sich das Projekt irgendwo zwischen elitärer Zukunftsvision, Marketingexperiment und Parallelwelt des Spitzensports. 

Bild: Archiv

Die Champions der Norddeutschen, Süddeutschen & NRW-Meisterschaften 2026

Am zurückliegenden Pfingstwochenende standen in Stuttgart die Süddeutschen Meisterschaften auf dem Programm. Und auch die Norddeutschen (8.-10. Mai) und NRW-Meisterschaften (21.-22. Mai) sind in diesem Schwimmjahr bereits über die Bühne gegangen. 

Wir haben hier eine Übersicht aller Siegerinnen und Sieger (offenen Klasse) der drei Titelkämpfe für euch zusammengestellt: 

 

Damen

 

Norddeutsche Meisterschaften

Süddeutsche Meisterschaften

NRW-Meisterschaften

50m Freistil

Leonie Mau (25,76)

Pia Helli Henning (26,23)

Luisa Marie Herrmann (26,70)

100m Freistil

Alena Gemici (57,75)

Pia Helli Henning (57,23)

Zarina Selimovic (57,99)

200m Freistil

Julia Härle (2:07,64)

Jolina Schmolt (2:06,98)

Zarina Selimovic (2:03,68)

400m Freistil

Lilly Zastrow (4:30,69)

Marie Strohalm (4:30,19)

Zarina Selimovic (4:24,06)

50m Brust

Lilly-Fay Wallbaum (32,07)

Nora Flehmig (32,88)

Maya-Nova Klöckner (32,71)

100m Brust

Lilly-Fay Wallbaum (1:12,73)

Kellie Messel (1:13,57)

Lia Hartmannshenn (1:11,94)

200m Brust

Isabella Dewerne (2:37,06)

Kellie Messel (2:38,10)

Lia Hartmannshenn (2:32,13)

50m Rücken

Viktoria Hoffmann (29,46)

Nora Flehmig (29,51)

Lina Kröger (29,43)

100m Rücken

Viktoria Hoffmann (1:06,17)

Masniari Wolf (1:04,53)

Lina Kröger (1:03,51)

200m Rücken

Maya Grewe (2:25,33)

Katharina Mößner (2:20,90)

Laura Sophie Kohlmann (2:16,38)

50m Schmetterling

Leonie Mau (27,82)

Pia Helli Henning (27,56)

Luisa Marie Herrmann (27,70)

100m Schmetterling

Julia Härle (1:02,89)

Maya Häbich (1:02,97)

Anna-Lena Kuhn (1:03,00)

200m Schmetterling

Evelyn Wegrotzki (2:18,11)

Ella Wricke (2:25,10)

Laura Sophie Kohlmann (2:19,42)

200m Lagen

Mathilda Kalau von Hofe (2:22,58)

Kellie Messel (2:20,08)

Laura Sophie Kohlmann (2:18,71)

 

Herren

 

Norddeutsche Meisterschaften

Süddeutsche Meisterschaften

NRW-Meisterschaften

50m Freistil

Georg-Alexander Kloss (23,19)

Niclas Keilmann (22,87)

Larus Thiel (22,89)

100m Freistil

Georg-Alexander Kloss (50,62)

Mihajlo Atanaskovic (51,86)

Larus Thiel (51,38)

200m Freistil

Christian Okrema (1:54,21)

Marc Sauer (1:50,16)

Maksym Len (1:52,46)

400m Freistil

Christian Okrema (4:03,49)

Adrian Eichler (4:03,54)

Maksym Len (4:04,14)

50m Brust

Fabio Berendes (29,05)

Manato Missel (28,72)

Marius Lodewick (29,77)

100m Brust

Fabio Berendes (1:02,35)

Manato Missel (1:04,21)

Colin Warnecke (1:05,50)

200m Brust

Stanislav Tuhai (2:26,89)

Fabio Stief (2:18,43)

Alexander Kühling (2:20,49) 

50m Rücken

Kevin Ehrenpfort (26,11)

Maurice Grabowski (26,88)

Gian Luca Reduth (26,94)

100m Rücken

Kevin Ehrenpfort (57,36)

David Cicero (58,72)

Gerard Norwisz (57,96)

200m Rücken

Kevin Ehrenpfort (2:10,11)

Valentin König (2:09,85)

Cooper Ritchie (2:07,95)

50m Schmetterling

Georg-Alexander Kloss (24,33)

Durde Matic (24,35)

Victor Sanin (24,22)

100m Schmetterling

Lennart Röhl (54,90)

Durde Matic (55,19)

Gian Luca Reduth (55,35)

200m Schmetterling

Christian Okrema (2:09,04)

Marc Sauer (1:59,88)

Aaron Schmidt (2:06,79)

200m Lagen

Ostap Kotolkin (2:09,27)

Ben Vester (2:04,95)

Tobias van Aggelen (2:08,62)

Bild: HD Media

London: Gose, Liebmann & Köhler triumphieren | US-Sprinterin wackelt an Sjöström-Weltrekord

Mit einem doppelten Dreifach-Triumph auf den Langstrecken verabschieden sich die deutschen Schwimmer vom AP Race London International 2026.

Den Auftakt machte Isabel Gose, die mit ihrem Sieg über die 800m Freistil in 8:24,26 Minuten ihr drittes Einzel-Gold des Wochenendes perfekt machte. Nachdem sie bereits die 400m und 1500m Freistil für sich entschieden hatte, ließ sie der Konkurrenz auch auf der mittleren Langstrecke keine Chance.

Dasselbe Kunststück gelang ihrem Teamkollegen Johannes Liebmann. Der Magdeburger  krönte sein Wochenende mit dem Sieg über 800m Freistil in 7:44,12 Minuten und sicherte sich damit ebenfalls das Triple über die langen Kraulstrecken. Hinter dem aktuellen 800m-Europarekordhalter ordnete sich Ryan Erisman (USA) in 7:45,42 auf Rang zwei ein, während Oliver Klemet mit 7:47,87 weiteres deutsches Edelmetall holte. Florian Wellbrock belegte in 7:56,26 Minuten den vierten Platz.

Nach ihrem gestrigen Sieg über die 50m Schmetterling schwamm Angelina Köhler auch auf der doppelten 100m-Distanz auf den obersten Podestplatz. Mit ihrer Siegerzeit von 57,00 Sekunden verwies sie Tamara Potocka (Slowakei - 57,32) und Audrey Derivaux (USA - 58,56) auf die weiteren Medaillenränge. 

Dagegen musste sich Jarno Bäschnitt (1:47,33) über 200m Freistil in einem stark besetzten Feld mit Rang zwei begnügen. Dabei blieb er lediglich 0,2 Sekunden hinter dem Sieger Matthew Richards (1:47,13). Bronze errang James Guy (1:47,43) vor Oliver Klemet (1:47,63) auf Rang vier.

Für ein internationales Highlight zum Abschluss sorgte Annaliesa Moesch (USA) über die 100m Freistil: In 51,94 Sekunden stellte Moesch eine neue Weltjahresbestleistung auf und blieb nur zwei Zehntel über der Weltrekordzeit von Sarah Sjöström (51,71). Damit ist die US-Amerikanerin über diese Strecke nun die zweitschnellste Schwimmerin überhaupt. Im selben Finale verpasste Linda Roth (54,39) das Podium als Vierte nur knapp.

Die Ergebnisse der weiteren deutschen Finalisten im Überblick: 

  • 50m Brust (w): 7. Lena Ludwig - 31,73
  • 200m Lagen (w): 7. Noelle Benkler - 2:15,29 / 9. Linda Roth - 2:17,34
  • 100m Freistil (w): 8. Nina Holt - 54,94 / 10. Julianna Bocska - 55,45
  • 200m Freistil (m): 10. Johannes Liebmann - 1:50,33 
  • 4x100m Freistil (w): 4. Linda Roth (55,30), Nina Holt (54,73), Julianna Bocska (55,16) und Angelina Köhler (55,51) - 3:40,70
  • 4x100m Lagen (m): 4. Ole Braunschweig (55,58), Mathis Schönung (1:00,56), Jarno Bäschnitt (54,56) und Timo Sorgius (49.53) - 3:40,23

Bild: Christian Gold

Zwischen Teamgeist und Höchstleistungen: Hannah Weiands erstes Jahr in den USA

Mit 19 Jahren hat Hannah Weiand bereits einen großen Schritt gewagt: Die Schwimmerin der SG Bayer Wuppertal hat ihr erstes Jahr an der California Baptist University in den USA absolviert – und blickt auf eine ereignisreiche, lehrreiche Zeit zurück. 

Bevor sie den Schritt in die USA wagte, gönnte sich Hannah nach dem Abitur zunächst eine bewusste Auszeit. In diesem Jahr reifte dann schnell die Entscheidung, ins Ausland zu gehen, um dort nicht nur zu studieren, sondern auch das Schwimmen weiterhin auf Leistungsniveau ausüben zu können. Der Wunsch, Psychologie zu studieren, brachte in Deutschland aufgrund des hohen NC zusätzliche Hürden mit sich. Gleichzeitig hörte Hannah viele positive Erfahrungsberichte aus den USA und hatte schon in der zehnten Klasse mit dem Gedanken an ein Auslandsjahr gespielt. 

Der konkrete Weg nach Kalifornien führte sie über Scholarbook. Dort erstellte sie zunächst ihr persönliches Profil und ein Video, woraufhin sich die Coaches zahlreicher Unis mit konkreten Angeboten zurückmeldeten. "Das ist ein Prozess, der unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen kann – auch abhängig davon, wie viel Zeit man selbst investiert", erinnert sich Hannah. Am Ende fiel die Wahl auf die California Baptist University, eine private Division I Universität: sonniges Kalifornien, Training im Freien, neue Perspektiven. 

GER Hannah Weiand2

Das erste Semester stand ganz im Zeichen der Eingewöhnung – neues Umfeld, neue Trainingsstrukturen, ein neuer Alltag. Zu Beginn des zweiten Semesters folgte dann bereits im Februar der Saisonhöhepunkt mit den Conference Championships. Hannah machte im Laufe der Saison große Leistungssprünge, die sie entsprechend zufrieden zurückblicken lassen. Ein besonderes Highlight erlebte die Medaillengewinnerinnen bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften bei einem Midseason-Wettkampf in Utah: Über 400 Yards Lagen, eine Nebenstrecke, stand das gesamte Team an der Wendeseite und feuerte sie lautstark an. "Das war ein Gefühl von besonderer Bestätigung und Unterstützung", schwärmt Hannah noch immer. 

Aktuell besteht das Damenteam an der California Baptist University aus etwas mehr als 20 Schwimmerinnen, ab der kommenden Saison soll auf 30 Athletinnen aufgestockt werden. "Da wird etwas Großes und Neues aufgebaut – das wird sicherlich sehr aufregend." Das Training ist sehr spezifisch und klar auf die Strecken ausgerichtet, über die bei den Conference Championships jeweils gestartet wird. Die Trainingstage stehen meist unter einem ausgewählten Schwerpunkt: Lagentag, Race Pace in der Hauptschwimmart, Ausdauer. Die einzelnen Einheiten sind oft kürzer, dafür intensiver – meist steht ein einzelnes Mainset komplett im Fokus. 

Besonders im Kraftbereich habe Hannah in ihrem ersten Jahr in den USA große Fortschritte gemacht, die sie auch im Wasser deutlich spürt. Hinzu kommt ein sehr gezieltes Techniktraining in ihrer Hauptschwimmart Brust: die eigene Wasserlage besser verstehen, Details verfeinern, effizienter schwimmen. Mindestens genauso prägend war für sie jedoch das Teamgefühl: "Egal was bei mir gerade im Leben abgeht, mein Team ist für mich da und ich bin für mein Team da. So schwimmt man ganz anders, als wenn man denkt: Ich stehe alleine hinter dem Block.". Trotz gelegentlichem Heimweh habe sie sich von Beginn an sehr warmherzig in ihrer neuen Heimat aufgenommen gefühlt.

 GER Hannah Weiand3

Die Entscheidung für eine Universität der Division I, der höchsten sportlichen Collegeliga in den USA, traf Hannah damals bewusst. Heute hat sie jedoch auch eine große Anerkennung für Division II Programme, nicht zuletzt durch den Kontakt zu anderen deutschen Schwimmerinnen und Schwimmern. "Ich bin sehr offen dem gegenüber, was jetzt in der Zukunft noch kommen wird", blickt sie auf die nächsten Jahre in den USA voraus. 

Zuletzt musste Hannah auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin verzichten, da die Titelkämpfe mitten in ihrer finalen Klausurenphase lagen. Nachschreiben wäre theoretisch möglich gewesen, doch im ersten Jahr wollte sie sich zunächst mit den Uni-Abläufen vertraut machen. In den aktuellen Semesterferien trainiert sie wieder in ihrer Heimat Wuppertal und plant, im Sommer noch einige Wettkämpfe zu bestreiten: "Die Saison ist für mich mental noch nicht beendet.".

Anderen deutschen Nachwuchstalenten, die sich für ein Studium in den USA interessieren, möchte Hannah vor allem Offenheit mitgeben: Es sei eine riesige Chance, die man nutzen sollte. Vieles – von der Lebenseinstellung bis zur Teammentalität – könne man später mit nach Deutschland zurücknehmen. Ihr konkreter Rat: "Es wird eine super aufregende Zeit. Lasst euch nicht zu sehr unter Druck setzten, sondern lebt im Moment und genießt die Zeit.". 

 

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Bilder: privat

Mare Nostrum Tour: Kristof Milak meldet sich mit Rekord zurück

Lange war es ruhig um Ungars Olympiasieger Kristof Milak, doch nun meldet sich der 26-Jährige in vielversprechender Form zurück. Nachdem er zuletzt bei den nationalen Meisterschaften über die 100m Schmetterling in 50,22 Sekunden für eine Weltjahresbestzeit gesorgt hatte, schwamm er am Sonntag bei der Mare Nostrum Tour in Monaco ähnlich schnell. Im Kampf gegen die internationale Konkurrenz sorgte Milak in 50,66 Sekunden für einen neuen Meetingrekord und ließ dabei unter anderem den Schweizer Überflieger Noe Ponti (51,11) hinter sich.

Am Sonntag sprang Melvin Imoudu in Monaco als einziger deutscher Schwimmer ins Wasser. Über die 50m Brust startete er im Halbfinale der schnellsten vier, für das er sich am Tag zuvor qualifiziert hatte. In 27,25 Sekunden reichte es für den Potsdamer aber knapp nicht, sich für das Finale, in dem die schnellsten beiden Schwimmer gegeneinander starteten, zu qualifizieren. Für das Finale, das Ivan Kozhakin in 26,69 Sekunden für sich entscheid, wäre eine Zeit von 27,16 Sekunden nötig gewesen. 

Der Sieger des 50m Wettkampfs entschied auch die doppelte Distanz für sich. In 59,68 Sekunden gewann Ivan Kozhakindas 100m Brust Finale, in dem Melvon Imoudu als Achter in 1:01,91 Minuten anschlug. Im Vorlauf war der deutsche Rekordhalter über die 50m Brust noch in 1:00,82 Minuten als Vierter ins Ziel gekommen. Diese Zeit hätte im Finale immerhin für den sechsten Platz gereicht. 

Neben Milak war es einigen weiteren internationalen Stars gelungen, neue Meeting Rekorde aufzustellen. So sorgten Marrit Steenbergen (100m Freistil – 52,13 Sekunden), Erika Fairweather (400m Freistil – 4:01,80 Minuten) und Pavel Samusenko (50m Rücken – 24,23 Sekunden) für neue Wettkampfrekorde.

London: Köhler wackelt am deutschen Rekord über 50m Schmetterling

Auch am zweiten Tag des AP Race London International 2026 überzeugten die deutschen Athleten. Eine Spitzenzeit brachte Angelina Köhler über die 50m Schmetterling ins Becken. Mit ihrer Siegerzeit von 25,61 Sekunden wackelte Köhler kräftig an ihrem eigenen deutschen Rekord (25,50), den sie bei den Weltmeisterschaften in Singapur im vergangenen Jahr aufgestellt hatte. 

Wie bereits am ersten Wettkampftag konnte auch die Magdeburger Langestreckenspezialisten erneut glänzen. Über die 1500m Freistil holte sich Isabel Gose ihren zweiten Sieg des Wochenendes. In 16:01,34 Minuten dominierte sie gemeinsam mit der Japanerin Airi Ebina (16:02,22) das Rennen. Das Duo schlug am Ende mit über 15 Sekunden Vorsprung auf die Drittplatzierte US-Amerikanerin Mila Nikanorov (16:16,36) an.

Knapper fiel der Sieg von Oliver Klemet über 400m Freistil aus. Mit seiner Zeit von 3:44,01 Minuten schlug Klemet nur hauchzarte 0,02 Sekunden vor Ryan Erisman (USA - 3:44,03), der sich die Silbermedaille sichern konnte, an.

Zusätzlich durfte das deutsche Team noch ein viertes Mal jubeln: In der Besetzung Oliver Klemet (1:48,28), Jarno Bäschnitt (1:46,73), Linda Roth (1:58,65) und Isabel Gose (1:59,94) schwamm das deutsche Quartett in der 4x200m Freistil-Mixed-Staffel souverän in 7:33,60 auf Rang eins. 

Linda Roth hatte dabei bereits ein straffes Programm absolviert. Zuvor war sie im 200m Freistil-Finale auf Rang sieben geschwommen (1:58,88), wobei sie mit ihrer Vorlaufzeit von 1:57,52 Minuten durchaus Chancen auf die Medaillenränge gehabt hätte. Den Sieg schnappte sich Annaliesa Moesch (USA - 1:55,81). Zudem wurde Roth über 400m Lagen Siebte (4:48,91) hinter ihrer Teamkollegin Noelle Benkler (4:46,83) auf Rang 5. Auf Platz eins schwamm die erst 17-jährige Britin Amalie Smith (4:35,18).

Ebenfalls Fünfter wurde Ole Braunschweig über 50m Rücken. In 25,26 Sekunden fehlten nur 9 Hundertstel zu den Medaillenrängen. Der Sieg ging an Ralf Tribuntsov (Estland - 24,81).

Die weiteren deutschen Finalisten im Überblick:

  • 200m Lagen (m): 7. Cedric Büssing - 2:03,56
  • 100m Brust (w): 6. Lena Ludwig - 1:09,16
  • 50m Rücken (m): 8. Vincent Passek - 25,54
  • 200m Schmetterling (m): 7. Johannes Liebmann - 2:02,38
  • 100m Brust (m): 6. Lucas Matzerath - 1:00,88 / 9. Mathis Schönung - 1:01,17

Bild: Tino Henschel

AP Race 2026: Liebmann und Gose dominieren in London!

Zum Auftakt des AP Race London International 2026 sorgte die deutsche Delegation für schnelle Zeiten und Top-Platzierungen. Allen voran die Langstreckenasse zeigten einmal mehr, dass die deutschen Vertreter zur absoluten Weltspitze gehören. So holten Johannes Liebmann, Florian Wellbrock und Oliver Klemet einen Dreifach-Triumph über die 1500m Freistil. Dabei hatte der Youngster Liebmann in starken 14:45,56 Minuten die Hände vor seinen Teamkollegen Wellbrock (14:50,58) und Klemet (14:53,43) an der Wand.

Ebenfalls eine dominante Vorstellung zeigten die deutschen Starterinnen auf den 400m Freistil der Damen. In 4:06,08 Minuten holte sich Isabel Gose den Sieg vor der Zweitplatzierten Linda Roth (4:06,89). 

Weiteres Edelmetall für das deutsche Team holten Cedric Büssing als Dritter über 400m Lagen (4:18,01), der sich nur Michael Hochwalt (USA - 4:16,20) und Max Litchfield (Großbritannien - 4:16,78) geschlagen geben musste, sowie Lena Ludwig (200m Brust - 2:26,99), die hinter Angharad Evans (Großbritannien - 2:21,81) Silber gewinnen konnte.

Pech hatte dagegen Angelina Köhler, die auf den kurzen 50m Freistil den Sprung auf den Bronzerang in 24,90 Sekunden um lediglich 1 Hundertstelsekunde verpasste. Auch mit der 4x100m Lagenstaffel der Damen belegte Köhler gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Linda Roth, Lena Ludwig und Nina Holt den undankbaren vierten Platz (4:03,16).

Unterdessen zeigte der Namensgeber des Events, Adam Peaty (Großbritannien), dass auch in diesem Jahr mit ihm zu rechnen ist. Über die 50m Brust gewann der Brite in 26,79 Sekunden, während Lucas Matzerath (27,79) sich mit Rang sieben begnügen musste.

Bild: Tino Henschel

Monaco: Melvin Imoudu sprintet ins Halbfinale

Die deutschen Brust Asse Anna Elendt und Melvin Imoudo testen derzeit im Rahmen der Mare Nostrum Tour in Monaco ihre aktuelle Form.

Über die im KO-Format in mehreren Runden ausgetragenen 50m Brust gelang den beiden deutschen Rekordhaltern nach souveränen Vorlaufzeiten (Imoudu: 27,34 Sekunden / Elendt: 30,73 Sekunden) die Qualifikation für das Achtelfinale zu qualifizieren. 

Auch hier schafften es beide, sich in die nächste Runde zu schwimmen, sodass sie am Ende des Finalabschnitts zum dritten Mal an diesem Tag für die 50m Brust auf dem Startblock standen. Während für Elendt im Achtelfinale Schluss sein sollte und sie in 31,20 Sekunden als Sechste ausschied, gelang es Imoudu in einer Wimpernschlagentscheidung in 27,17 Sekunden das vierte und letzte Ticket für das morgige Halbfinale zu erschwimmen. Dabei ließ er den Weißrussen Ilya Shymanovich um nur eine Hundertstelsekunde (27,18 Sekunden) hinter sich. 

Bei den Damen schwamm die für die University of Tennessee startende Mckenzie Siroky in 29,64 Sekunden im Achtelfinaleeinen neuen Meeting Rekord und blieb als einzige Schwimmerin unter der 30 Sekunden Marke. 

Auch über die doppelte Distanz, die 100m Brust, sprang Anna Elendt ins Wasser. Nachdem sie als Fünfte das Finale erreicht hatte (1:08,43 Minuten), schlug sie auch im Finale in 1:07,77 Minuten als Fünfte an und konnte ihre Vorlaufzeit damit um gute sechs Zehntel verbessern. Der Sieg in diesem Rennen ging an die Kanadierin Alexanne Lepage in 1:06,80 Minuten. 

Einen weiteren Meeting Rekord schwamm Siobhan Haugheyaus Hongkong über die 200m Freistil. In 1:54,27 Minuten lies sie die Zweitplatzierte Erik Faiweather aus Neuseeland fast zwei Sekunden hinter sich.

Bild: Tino Henschel

Mehr als 1100 Schwimmtalente greifen bei den Süddeutschen Meisterschaften an

Mehr als 1100 Schwimmerinnen und Schwimmer greifen am Wochenende bei den Süddeutschen Meisterschaften in Stuttgart nach Medaillen und Bestzeiten. Dies geht aus dem Meldeergebnis der Süddeutschen Meisterschaften 2026 hervor.

Mehr als 160 Vereine gastieren bei den von der SV Region Stuttgart ausgerichteten Titelkämpfen - ein rekordverdächtiges Teilnehmerfeld. Die Süddeutschen Meisterschaften sind gemeinsam mit den Norddeutschen Meisterschaften und den NRW-Landesmeisterschaften die zweithöchsten überregionalen Titelkämpfe Deutschlands. Das Sportbad Neckarpark bietet dafür hervorragende Bedingungen.

Mit dabei sind Aktive wie Maurice Grabowski, Kellie Messel, Diego Alfons Heinze oder auch Michael Raje mit Nationalmannschafts- bzw. Junioren-Nationalmannschaftserfahrung. 

Bei den Süddeutschen Meisterschaften der langen Strecken im Februar krönte sich der SC Wiesbaden zum erfolgreichsten Team aller Vereine. Wir dürfen gespannt sein, welche Schwimmerinnen und Schwimmer den Süddeutschen Meisterschaften diesmal ihren Stempel aufdrücken.

Links zu den Süddeutschen Meisterschaften 2026:

Märtens, Köhler, Wellbrock und Co.: Deutsche Schwimmelite startet beim AP Race London

Mit der vierten Ausgabe des AP Race London International 2026 hält das Pfingstwochenende ein echtes Highlight bereit, das auf Topzeiten hoffen lässt. Von Samstag (23. Mai) bis Montag (25. Mai) messen sich im London Aquatics Centre zahlreiche internationale Schwimmstars im Kampf um insgesamt über 21.000 Pfund Preisgeld. Mit dabei ist der Europarekordhalter über die 800m Freistil, Johannes Liebmann, der neben seinen Paradestrecken (800m und 1500m Freistil) auch über die 200m Freistil sowie Schmetterling an den Start gehen wird.

Dass das AP Race International sich als Meeting auf Topniveau etabliert hat, verdeutlicht auch ein Blick auf das weitere deutsche Teilnehmerfeld. Isabel Gose, Lukas Märtens, Florian Wellbrock, Angelina Köhler, Nina Holt, Lucas Matzerath und Oliver Klemet nutzen den Wettkampf als Formtest auf dem Weg zur Europameisterschaft Anfang August.

Deutschlands Spitzenschwimmer bekommen es dabei mit namhafter internationaler Konkurrenz zu tun. So geht Adam Peaty, Namensgeber und Initiator des Meetings, erwartungsgemäß über 50m und 100m Brust an den Start. An seiner Seite stehen Stars wie Duncan Scott, Daniel Wiffen, James Guy, Matt Richards, Freya Colbert und Eneli Jefimova, die das deutsche Team vor anspruchsvolle Aufgaben stellen dürften.

Die weiteren deutschen Teilnehmer im Überblick:
Jarno Bäschnitt, Noelle Benkler, Juliana Bocska, Ole Braunschweig, Cedric Büssing, Maurice Grabowski, Lena Ludwig, Leonie Märtens, Vincent Passek, Philipp Peschke, Linda Roth, Lise Seidel, Timo Sorgius und Maya Werner

Bild: Christian Gold

Physical 100: Sarah Sjöström und Therese Alshammar starten bei Netflix-Show

Auf Sarah Sjöström und Therese Alshammar wartet demnächst ein neues Abenteuer im Rampenlicht: Die beiden schwedischen Schwimm-Ikonen werden in der schwedischen Version der Netflix-Show "Physical: 100" zu sehen sein. 

Das Format der Reality Show stammt ursprünglich aus Südkorea und bringt Bodybuilder, Spitzensportler*innen und andere Stars und Sternchen in intensiven sportlichen Wettkämpfen zusammen. Dabei stehen Ausdauer, Kraft, Strategie und Agilität im Mittelpunkt.

Die dreifache Olympiasiegerin Sarah Sjöström hatte erst vor wenigen Wochen ihr schwimmerisches Comeback nach der Geburt ihres ersten Kindes gegeben und stellt sich nun diesem neuen Kapitel in ihrer außergewöhnlichen Karriere. Sjöström hatte angekündigt, das schwedische Team bei den anstehenden Europameisterschaften in Paris verstärken zu wollen. 

Auch Therese Alshammar zieht es nach ihrer aktiven Laufbahn zurück in die Öffentlichkeit. Die frühere Weltklasseschwimmerin beendete ihre Karriere vor nunmehr fast zehn Jahren und gewann in ihrer Laufbahn unter anderem drei olympische Medaillen sowie zwölf Weltmeistertitel. 

In der neuen Reality-Show kämpfen Sjöström und Alshammar nun gegen 98 weitere Teilnehmende um ein Preisgeld von einer Million Kronen. Die Premiere der schwedischen Ausgabe von "Physical: 100" ist für 2027 auf Netflix geplant. 

Wettkampf-Comeback für US-Stars Torri Huske und Ryan Murphy

Beim Pro Swim Meet in Sacramento (Kalifornien) versammeln sich von Mittwoch bis Samstag (20. bis 23. Mai) zahlreiche namenhafte Aktive der internationalen Schwimmszene. Ein besonderer Blick gebührt dabei auf die beiden US-Stars Ryan Murphy und Torri Huske

Für Murphy ist es der erste Wettkampf seit den Olympischen Spielen von Paris. Dort gewann der ehemalige Weltrekordhalter Bronze über die 100m Rücken und kehrt nun erstmals ins Wettkampfbecken zurück.

Auch Torri Huske machte sich zuletzt rar im Wettkampfgeschehen und wird in Sacramento ihren ersten Langbahn-Wettkampf seit den Weltmeisterschaften vergangenen Sommer in Singapur bestreiten. Die amtierende Olympiasiegerin über die 100m Schmetterling kann dabei jedoch auf eine sehr erfolgreiche Collegesaison zum Jahresauftakt zurückblicken. 

Neben Murphy und Huske sind zahlreiche weitere US-Stars beim Pro Swim Meet in dieser Woche am Start, darunter Jack Alexy, Luca Urlando, Michael Andrew und Katharine Berkhoff

Und auch international ist das Teilnehmerfeld wieder einmal prominent besetzt; Mit Marie Wattel (Frankreich), Taylor Ruck (Kanada), Finlay Know (Kanada) und Lucas Henveaux (Belgien) reisen mehrere bekannte Namen nach Kalifornien. 

 

Wichtige Links zum Thema: 

• Meldelisten Pro Swim Meet Sacramento 2026 

• Ergebnisse Pro Swim Meet 2026 

So bekommt ihr noch mehr News zum Schwimmsport

Mithilfe einer neuen Funktion von Google, die bestimmte Nachrichtenanbieter bei der Suche priorisiert, könnt ihr zukünftig noch leichter alle wichtigen News und Artikel zum Schwimmsport lesen. Wir erklären euch, wie ihr swimsportnews als "bevorzugte Quelle" mit nur wenigen Klicks einrichtet. 

Die einzige Voraussetzung für die Nutzung von bevorzugten Quellen ist ein Google-Konto. Über eure Einstellungen klickt ihr euch wie folgt durch:  Einstellungen – Daten & Datenschutz - Google Suche personalisieren – Quelleneinstellungen. Dort gebt ihr dann https://swimsportnews.de/ ein und bestätigt uns als bevorzugte Quelle. Die Anzahl der ausgewählten Quellen ist übrigens unbegrenzt. 

Nachdem ihr die Funktion aktiviert habt, bekommt ihr bei Google im Bereich Schlagzeilen häufiger Artikel von swimsportnews zu sehen. Somit sind die angezeigten Artikel unabhängig vom Google-Algorithmus und basieren stattdessen auf euren persönlichen Präferenzen. 

Jetzt buchen! Masters-Camp in Soma Bay im Juni 2026

Vorbereitung auf die Masters-Höhepunkte des Sommers unter der Sonne Ägyptens: Ihr könnt mit dabei sein; ONEflow Sports veranstaltet vom 22. bis 29. Juni 2026 ein Masters-Trainingslager in Soma Bay, Ägypten.

Geleitet wird das Camp von Jan Jünemann, international erfolgreichem Schwimm- und Athletiktrainer mit über 20 trainierten Olympioniken und nachgewiesenen Medaillenerfolgen bei Welt- und Europameisterschaften, sowie Nicole Heidemann, mehrfache Weltrekordhalterin auf den Bruststrecken in der AK 40. 

Die Trainer entwickeln für euch einen Trainingsplan gemäß der persönlichen Zielsetzung, Fokusstrecken und Hauptlage jedes Teilnehmers — mit Fokus auf Technik, Ausdauer, Speed, Starts und Wenden. Trainiert wird in der olympischen Aquatik-Anlage von ONEflow Sports, die als Partner von über 30 Nationalmannschaften weltweit für professionelle Trainingsbedingungen steht.

Die Anlage umfasst ein 50m-Becken mit 10 Bahnen, ein 25m-Becken mit 5 Bahnen sowie einen Indoor und Outdoor Gym-Bereich.

Untergebracht sind die Teilnehmer im 4-Sterne Kaktus Hotel mit Vollpension und 43 m² Zimmern.

Die wichtigtens Infos zum Masters Camp in Soma Bay:

Preise: 1.300 € p.P. (DZ) / 1.400 € p.P. (EZ) — inkl. Hotel, Vollpension, Training & Transfer.
-  Weitere Informationen:   https://oneflow-sports.com/masters-2026.html 
-  Anmeldung: Jan Jünemann · +49 178 8098508 (WhatsApp) · info@fast-langenau.de


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