Warum clevere Schwimmvereine ihr Oster-Trainingslager 2027 schon jetzt buchen

Jedes Jahr zählen die Osterferien zu den beliebtesten Zeiträumen für Schwimm-Trainingslager im Ausland. Angenehme Temperaturen, lange Trainingstage und optimale Wasserbedingungen bieten ideale Voraussetzungen, um sich gezielt auf die Freiwasser- und Langbahnsaison vorzubereiten. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach geeigneten Trainingsstandorten in Südeuropa – insbesondere bei Vereinen und Leistungsgruppen aus Deutschland und Österreich.
Für Ostern 2027 lohnt sich eine frühzeitige Planung mehr denn je. Wer sich jetzt um die Organisation seines Trainingslagers kümmert, profitiert häufig von günstigeren Flugpreisen, einer größeren Auswahl an Unterkünften und attraktiveren Wasserzeiten. Gerade bei größeren Vereinsgruppen können diese Faktoren entscheidend sein.
Flugreisen gen Süden bleiben erste Wahl
Immer mehr Vereine entscheiden sich gezielt für Trainingslager-Destinationen mit Fluganreise. Die schnelle Anreise ermöglicht eine effizientere Nutzung der Trainingszeit und eröffnet Zugang zu Standorten mit besonders guten klimatischen Bedingungen.
Beliebte Regionen im Mittelmeerraum bieten bereits im Frühjahr stabile Wetterverhältnisse und moderne Trainingsinfrastruktur. Entsprechend schnell sind die begehrten Termine rund um Ostern vergeben. Besonders Schwimmvereine, die auf bestimmte Ferienzeiträume oder Wasserzeiten angewiesen sind, sollten deshalb möglichst frühzeitig reservieren.
Im Fokus: Reiseziele in der Türkei, Spanien, Griechenland & Ägypten
Hotel Ducale Lara – Antalya/Türkei
In Antalya an der türkischen Mittelmeerküste bietet das Hotel Ducale Lara hervorragende Voraussetzungen für ambitionierte Schwimmgruppen. Das 5-Sterne-Ultra-All-Inclusive-Resort verbindet kurze Wege zwischen Trainingsstätte, Strand und Unterkunft mit einem 50m-Becken (10 Bahnen) – ideal für intensive Wasser- und Athletikeinheiten. Die Region überzeugt bereits im Frühjahr mit viel Sonnenschein und einer sehr guten Fluganbindung aus Deutschland und Österreich. Reisepreise ab ca. 654 € pro Person/8 Tage/All Inclusive.
Albergue InturJoven – Almería/Spanien
Auch Andalusien bleibt eine der gefragtesten Regionen für Schwimm-Trainingslager. Das Albergue InturJoven in Almería verbindet sportfunktionale Unterbringung mit einem 50m-Außenpool (8 Bahnen) und kurzen Wegen zwischen Quartier und Trainingsstätte. Bei Reisepreisen ab ca. 459 € pro Person/8 Tage/Vollpension ist der Standort besonders attraktiv für Vereine, Nachwuchsgruppen und Leistungszentren mit begrenztem Budget. Die vielen Sonnenstunden ermöglichen bereits im Frühjahr ideale Bedingungen für eine umfangreiche Saisonvorbereitung.
SportCamp – Loutraki/Griechenland
Eine attraktive Alternative zur Türkei bietet der Peloponnes in Griechenland. Das beliebte SportCamp in Loutraki überzeugt mit einem beheizten 50m-Olympia-Pool (8 Bahnen) samt Tribüne, konstanten Wassertemperaturen von 26 bis 28 Grad und kurzen Wegen zwischen Unterkunft und Trainingsstätte. Bei Reisepreisen ab ca. 519 € pro Person/8 Tage/Vollpension ist der Standort besonders für Jugend- und Nachwuchsgruppen interessant, ohne dabei Abstriche bei der Trainingsqualität machen zu müssen.
Aqua Vista Resort – Hurghada/Ägypten
Wer im Frühjahr besonders stabile Witterungsbedingungen sucht, findet diese im Aqua Vista Resort nahe Hurghada in Ägypten. Das 50-Meter-Becken mit beidseitigen Startblöcken sorgt für professionelle Trainingsbedingungen, während die All-Inclusive-Verpflegung und der nur 15-minütige Transfer vom Flughafen eine unkomplizierte Anreise ermöglichen. Reisepreise bereits ab ca. 598 € pro Person/8 Tage/All Inclusive – damit eignet sich der Standort vor allem für Teams, die auch außerhalb der klassischen europäischen Frühjahrssaison verlässliches Trainingswetter zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
Traumhafte Schwimmanlage im 5-Sterne-Ultra-All-Inclusive-Resort, Ducale Lara Hotel bei Antalya, Türkei
Früh buchen zahlt sich aus
Viele Airlines veröffentlichen ihre Flugpläne für Ostern 2027 bereits jetzt im Sommer. Erfahrungsgemäß ziehen die Preise auf stark nachgefragten Strecken mit steigender Auslastung kontinuierlich an – wer früh bucht, sichert sich in der Regel die günstigeren Tarife. Gleichzeitig werden beliebte Hotels und Trainingsanlagen oft schon Monate vor Reisebeginn von Vereinen reserviert.
Die gute Nachricht: Das Angebot an Trainingslagerstandorten wächst kontinuierlich. Mittlerweile stehen Schwimmvereinen in Europa zahlreiche professionelle Anlagen zur Verfügung – von modernen Leistungszentren bis hin zu sonnigen Küstenstandorten mit ganzjährig guten Bedingungen. Für unterschiedliche Leistungsniveaus und Budgets gibt es passende Lösungen.
Spezialisierte Anbieter wie SWIMTOURS bieten inzwischen ein Netzwerk von mehr als 80 sorgfältig ausgewählten Trainingslager-Destinationen in Europa und darüber hinaus. Dadurch lassen sich für nahezu jede Vereinsgröße und jedes sportliche Ziel passende Standorte finden.
Fest steht: Wer Ostern 2027 unter optimalen Bedingungen trainieren möchte, sollte die Planung nicht bis zum Jahresende aufschieben. Eine frühzeitige Reservierung schafft Planungssicherheit und erhöht die Chancen auf die besten Flugverbindungen, Wasserzeiten und Trainingsstandorte für eine erfolgreiche Saisonvorbereitung. Gerade für größere Gruppen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, die optimal zum Trainingskonzept passt.
Jetzt unverbindlich anfragen und Oster-Trainingslager 2027 sichern!
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Hoffmann und Roth glänzen mit Medaillen zum JEM-Abschluss | Altersklassenrekord für Thiel

NEWS zur Junioren-EM 2026 powered by Speedo
Drei Medaillen hatte das deutsche Team schon – nun kamen am letzten Wettkmapftag der JEM in München nochmal zwei weitere dazu. Erneut waren es Louis Hoffmann und Linda Roth, die sich über Edelmetall freuen durften.
Nachdem er im Halbfinale mit der Topzeit des Feldes geglänzt hatte, waren im Finale über die 100m Brust alle Augen auf Louis Hoffmann gerichtet. Hoffmann hielt diesem Druck stand und sicherte sich in einem packenden Dreikampf die Silbermedaille. In 1:00,29 Minuten musste er sich lediglich dem Griechen Evangelos Efraim Ntoumas geschlagen geben, der in 59,91 Sekunden sogar unter der Minutenmarke blieb und bereits vor zwei Jahren JEM-Gold gewann. Schon über die 50m Brust hatte Louis Hoffmann mit einer Bronzemedaille für Begeisterung gesorgt. Bei den Damen triumphierte Sofia Anufrieva (1:08,10) für die Neutralen Athletinnen.
Ebenfalls ihre zweite Einzelmedaille bei dieser JEM sammelte Linda Roth, die sich über die 400m Freistil den Bronzerang erkämpfte. In 4:08,20 Minuten – mit hauchdünnen acht Hundertstelsekunden Vorsprung – komplettierte Roth nach Gold über die 200m Freistil und Silber mit der Lagenmixedstaffel ihren Medaillensatz. Das Gold-Triple auf den langen Freistilstrecken machte die Neutrale Athletin Kseniia Misharina (4:05,54) in JEM-Rekordzeit perfekt. Einen gelungenen Abschluss der Titelkämpfe in München erlebte auch Juliana Buttler, die in 4:12,98 Minuten starke Fünfte wurde und somit ihr bestes Resultat in dieser Woche feiern konnte.
Bei den Herren gelang Grigorii Vekovishchev für die Neutralen Athleten die erfolgreiche Titelverteidigung. In schnellen 3:44,58 Minuten steht Vekovishchev aktuell auf Rang Acht der Weltjahresbestenliste.
Grund zum Jubeln gab es auch für Larus Thiel: In 23,70 Sekunden glänzte er mit einem neuen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen. An seiner bisherigen Bestmarke hatte Thiel sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinale kräftig gewackelt und drückte die Rekordzeit nun um 1,5 Zehntel nach unten. In einem extrem engen Rennen schmetterte Larus Thiel als Sechster zudem nur um sieben Hundertstel am Podest vorbei. Den Sieg sicherte sich Jan Foltyn (23,45) aus Tschechien, der somit ein zweites Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen stand.
Bei den Damen waren sogar zwei deutsche Hoffnungsträgerinnen im Finale über die 50m Schmetterling vertreten. Nach ihrem Altersklassenrekord im Halbfinale sprintete Lara Vandenhirtz nun in etwas langsameren 26,81 Sekunden auf Rang Vier. Unmittelbar dahinter schlug Yara Fay Riefstahl in 26,83 Sekunden als Fünfte an. Gold ging an die Französin Andreanna Bourseul (26,19).
Und auch über die 200m Lagen standen zwei deutsche Schwimmerinnen im Endlauf der Top 8. Auf den Plätzen Sechs und Sieben konnten Laura Sophie Kohlmann (2:16,63) und Mira Helget (2:18,15) jedoch nicht entscheidend in die Medaillenentscheidung eingreifen. Die schnellste Zeit setzte die Polin Barbara Lesniewska in 2:12,45 Minuten ins Becken.
Im allerletzten Finale der diesjährigen JEM zeigte die deutsche 4x100m Lagenstaffel um Mitja Bauer (55,94), Louis Hoffmann (1:00,22), Felix Brandner (53,81) und Nils Nolte (49,09) einen sehr beherzten Auftritt und war dank starker Einzelsplits nochmals 2,8 Sekunden schneller als im Vorlauf. Gegen die starke internationale Konkurrenz sprang in 3:39,06 Minuten am Ende Rang Sechs heraus. Nicht zu schlagen war überraschend das Quartett aus Italien (3:35,59), das sich gegenüber der Teams von den Neutralen Athleten (3:36,01) und Großbritannien (3:36,39) durchzusetzen wusste.
Bei den Damen triumphierte zum Abschluss der Titelkämpfe das Quartett der Neutralen Athletinnen, die in 4:01,83 Minuten den JEM-Rekord einstellten. Ebenso auf das Podium schafften es die Teams aus Italien (4:02,75) und Spanien (4:05,91). Die deutschen Damen hatten am Vormittag das Finalticket um nur eine Hundertstelsekunde verpasst.
In einem weitere Finale ohne deutsche Beteiligung konnte der Spanier Luca Hoek le Guenedal über die 100m Freistil souverän seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und sprintete in 48,18 Sekunden an die Spitze des Klassements.
Und auch über die 100m Rücken der Damen ging die Goldmedaille an Spanien: In 1:00,06 Minuten kürte sich Irene Ciercoles Galve zur Junioren-Europameisterin. Bei den Herren entschied lediglich eine Hundertstelsekunde über Gold und Silber. In 53,99 Sekunden schnappte sich Mikhail Shcherbakov für die Neutralen Athleten sein zweites Einzelgold bei dieser JEM.
Nach sechs intensiven Wettkampftagen gehen die Heim-Titelkämpfe für das deutsche Team mit fünf Medaillen zu Ende. Einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze bedeuten Platz Zehn im Medaillenspiegel.
Die wichtigsten Links zum Thema:
• JEM 2026: Livestream (European Auqatics TV)
• JEM 2026: Livestream (Sporteurope.TV)
• JEM 2026: Startlisten und Ergebnisse
• JEM 2026: Alle deutschen Starts in München
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Hoffmann und Roth glänzen mit Medaillen zum JEM-Abschluss | Altersklassenrekord für Thiel

NEWS zur Junioren-EM 2026 powered by Speedo
Drei Medaillen hatte das deutsche Team schon – nun kamen am letzten Wettkmapftag der JEM in München nochmal zwei weitere dazu. Erneut waren es Louis Hoffmann und Linda Roth, die sich über Edelmetall freuen durften.
Nachdem er im Halbfinale mit der Topzeit des Feldes geglänzt hatte, waren im Finale über die 100m Brust alle Augen auf Louis Hoffmann gerichtet. Hoffmann hielt diesem Druck stand und sicherte sich in einem packenden Dreikampf die Silbermedaille. In 1:00,29 Minuten musste er sich lediglich dem Griechen Evangelos Efraim Ntoumas geschlagen geben, der in 59,91 Sekunden sogar unter der Minutenmarke blieb und bereits vor zwei Jahren JEM-Gold gewann. Schon über die 50m Brust hatte Louis Hoffmann mit einer Bronzemedaille für Begeisterung gesorgt. Bei den Damen triumphierte Sofia Anufrieva (1:08,10) für die Neutralen Athletinnen.
Ebenfalls ihre zweite Einzelmedaille bei dieser JEM sammelte Linda Roth, die sich über die 400m Freistil den Bronzerang erkämpfte. In 4:08,20 Minuten – mit hauchdünnen acht Hundertstelsekunden Vorsprung – komplettierte Roth nach Gold über die 200m Freistil und Silber mit der Lagenmixedstaffel ihren Medaillensatz. Das Gold-Triple auf den langen Freistilstrecken machte die Neutrale Athletin Kseniia Misharina (4:05,54) in JEM-Rekordzeit perfekt. Einen gelungenen Abschluss der Titelkämpfe in München erlebte auch Juliana Buttler, die in 4:12,98 Minuten starke Fünfte wurde und somit ihr bestes Resultat in dieser Woche feiern konnte.
Bei den Herren gelang Grigorii Vekovishchev für die Neutralen Athleten die erfolgreiche Titelverteidigung. In schnellen 3:44,58 Minuten steht Vekovishchev aktuell auf Rang Acht der Weltjahresbestenliste.
Grund zum Jubeln gab es auch für Larus Thiel: In 23,70 Sekunden glänzte er mit einem neuen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen. An seiner bisherigen Bestmarke hatte Thiel sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinale kräftig gewackelt und drückte die Rekordzeit nun um 1,5 Zehntel nach unten. In einem extrem engen Rennen schmetterte Larus Thiel als Sechster zudem nur um sieben Hundertstel am Podest vorbei. Den Sieg sicherte sich Jan Foltyn (23,45) aus Tschechien, der somit ein zweites Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen stand.
Bei den Damen waren sogar zwei deutsche Hoffnungsträgerinnen im Finale über die 50m Schmetterling vertreten. Nach ihrem Altersklassenrekord im Halbfinale sprintete Lara Vandenhirtz nun in etwas langsameren 26,81 Sekunden auf Rang Vier. Unmittelbar dahinter schlug Yara Fay Riefstahl in 26,83 Sekunden als Fünfte an. Gold ging an die Französin Andreanna Bourseul (26,19).
Und auch über die 200m Lagen standen zwei deutsche Schwimmerinnen im Endlauf der Top 8. Auf den Plätzen Sechs und Sieben konnten Laura Sophie Kohlmann (2:16,63) und Mira Helget (2:18,15) jedoch nicht entscheidend in die Medaillenentscheidung eingreifen. Die schnellste Zeit setzte die Polin Barbara Lesniewska in 2:12,45 Minuten ins Becken.
Im allerletzten Finale der diesjährigen JEM zeigte die deutsche 4x100m Lagenstaffel um Mitja Bauer (55,94), Louis Hoffmann (1:00,22), Felix Brandner (53,81) und Nils Nolte (49,09) einen sehr beherzten Auftritt und war dank starker Einzelsplits nochmals 2,8 Sekunden schneller als im Vorlauf. Gegen die starke internationale Konkurrenz sprang in 3:39,06 Minuten am Ende Rang Sechs heraus. Nicht zu schlagen war überraschend das Quartett aus Italien (3:35,59), das sich gegenüber der Teams von den Neutralen Athleten (3:36,01) und Großbritannien (3:36,39) durchzusetzen wusste.
Bei den Damen triumphierte zum Abschluss der Titelkämpfe das Quartett der Neutralen Athletinnen, die in 4:01,83 Minuten den JEM-Rekord einstellten. Ebenso auf das Podium schafften es die Teams aus Italien (4:02,75) und Spanien (4:05,91). Die deutschen Damen hatten am Vormittag das Finalticket um nur eine Hundertstelsekunde verpasst.
In einem weitere Finale ohne deutsche Beteiligung konnte der Spanier Luca Hoek le Guenedal über die 100m Freistil souverän seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und sprintete in 48,18 Sekunden an die Spitze des Klassements.
Und auch über die 100m Rücken der Damen ging die Goldmedaille an Spanien: In 1:00,06 Minuten kürte sich Irene Ciercoles Galve zur Junioren-Europameisterin. Bei den Herren entschied lediglich eine Hundertstelsekunde über Gold und Silber. In 53,99 Sekunden schnappte sich Mikhail Shcherbakov für die Neutralen Athleten sein zweites Einzelgold bei dieser JEM.
Nach sechs intensiven Wettkampftagen gehen die Heim-Titelkämpfe für das deutsche Team mit fünf Medaillen zu Ende. Einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze bedeuten Platz Zehn im Medaillenspiegel.
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JEM 2026: Roth, Buttler und Lagenherren im Finale

NEWS zur Junioren-EM 2026 powered by Speedo
In den Vorläufen am letzten Tag der JEM in München konnte sich das deutsche Team drei weitere Finaltickets sichern. Während sich 4x100m Lagenstaffel der Herren souverän für die Medaillenentscheidung qualifizierte, hatten die Damen das Hundertstelpech auf ihrer Seite.
Nicht mehr als eine Hundertstelsekunde fehlte dem Damenquartett um Mira Helget (1:03,68), Hannah Schneider (1:10,28), Yara Fay Riefstahl (1:00,10) und Leonie Mau (56:26) zum Weiterkommen. In 4:10,32 Minuten landete die Staffel auf dem undankbaren neunten Platz. Für die Topzeit des Feldes sorgten einmal mehr die Neutralen Athletinnen aus Russland (4:07,15).
Besser lief es für das deutsche Herrenquartett. In 3:41,91 Minuten machten Mitja Bauer (56,23), Luis Pepe Baumeister (1:02.05), Felix Brandner (53,81) und Nils Nolte (49,82) auf Rang Sechs den Finaleinzug perfekt. Mit der schnellsten Zeit der Vorläufe überraschte das Team aus Griechenland (3:39,33).
Über die 400m Freistil lief es dann genau umgekehrt: Während sich die deutschen Damen die zwei erhofften Finaltickets sichern konnten, verpassten Mattheo Straßburger (15. | 3:57,54), Simon Brugger (17. | 3:58,10), Rudolf Bordas (30. | 4:01,57) und Nils Nolte (32. | 4:02,23) allesamt den Sprung unter die Top 8. Das Finale wird somit ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Auf der Favoritenbahn Vier wird der Österreicher Christian Giefing (3:49,89) ins Rennen gehen, der bei den Deutschen Meisterschaften über diese Strecke zu Silber geschwommen war.
Bei den Damen sind mit Juliana Buttler und Linda Roth gleich zwei deutsche Hoffnungsträgerinnen bei der Medaillenentscheidung am Abend mit von der Partie. Insbesondere Buttler ist mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit aussichtsreich platziert und musste in 4:14,04 Minuten lediglich der Neutralen Athletin Kseniia Misharina (4:13,72) den Vortritt lassen. Misharina konnte in dieser Woche bereits mit zwei Goldmedaillen auf den langen Freistilstrecken glänzen. Aber auch Linda Roth feierte in München bereits einen JEM-Titel über die 200m Freistil und zog über die doppelte Strecke in 4:15,39 Minuten souverän als Fünfte ins Finale ein. Zarina Selimovic (11. | 4:17,81) und Sydney Savannah Ferch (20. | 4:22,11) komplettierten das gute deutsche Teamergebnis.
In den Finals zum krönenden Abschluss der Titelkämpfe werden am Abend zudem auch Louis Hoffmann (100m Brust), Lara Vandenhirtz, Yara Fay Riefstahl, Larus Thiel (alle 50m Schmetterling), Laura Sophie Kohlmann und Mira Helget (beide 200m Lagen) die deutschen Farben bei der Heim-JEM vertreten.
Die wichtigsten Links zum Thema:
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Bild: Tino Henschel / Archiv
JEM 2026: Roth, Buttler und Lagenherren im Finale

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In den Vorläufen am letzten Tag der JEM in München konnte sich das deutsche Team drei weitere Finaltickets sichern. Während sich 4x100m Lagenstaffel der Herren souverän für die Medaillenentscheidung qualifizierte, hatten die Damen das Hundertstelpech auf ihrer Seite.
Nicht mehr als eine Hundertstelsekunde fehlte dem Damenquartett um Mira Helget (1:03,68), Hannah Schneider (1:10,28), Yara Fay Riefstahl (1:00,10) und Leonie Mau (56:26) zum Weiterkommen. In 4:10,32 Minuten landete die Staffel auf dem undankbaren neunten Platz. Für die Topzeit des Feldes sorgten einmal mehr die Neutralen Athletinnen aus Russland (4:07,15).
Besser lief es für das deutsche Herrenquartett. In 3:41,91 Minuten machten Mitja Bauer (56,23), Luis Pepe Baumeister (1:02.05), Felix Brandner (53,81) und Nils Nolte (49,82) auf Rang Sechs den Finaleinzug perfekt. Mit der schnellsten Zeit der Vorläufe überraschte das Team aus Griechenland (3:39,33).
Über die 400m Freistil lief es dann genau umgekehrt: Während sich die deutschen Damen die zwei erhofften Finaltickets sichern konnten, verpassten Mattheo Straßburger (15. | 3:57,54), Simon Brugger (17. | 3:58,10), Rudolf Bordas (30. | 4:01,57) und Nils Nolte (32. | 4:02,23) allesamt den Sprung unter die Top 8. Das Finale wird somit ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Auf der Favoritenbahn Vier wird der Österreicher Christian Giefing (3:49,89) ins Rennen gehen, der bei den Deutschen Meisterschaften über diese Strecke zu Silber geschwommen war.
Bei den Damen sind mit Juliana Buttler und Linda Roth gleich zwei deutsche Hoffnungsträgerinnen bei der Medaillenentscheidung am Abend mit von der Partie. Insbesondere Buttler ist mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit aussichtsreich platziert und musste in 4:14,04 Minuten lediglich der Neutralen Athletin Kseniia Misharina (4:13,72) den Vortritt lassen. Misharina konnte in dieser Woche bereits mit zwei Goldmedaillen auf den langen Freistilstrecken glänzen. Aber auch Linda Roth feierte in München bereits einen JEM-Titel über die 200m Freistil und zog über die doppelte Strecke in 4:15,39 Minuten souverän als Fünfte ins Finale ein. Zarina Selimovic (11. | 4:17,81) und Sydney Savannah Ferch (20. | 4:22,11) komplettierten das gute deutsche Teamergebnis.
In den Finals zum krönenden Abschluss der Titelkämpfe werden am Abend zudem auch Louis Hoffmann (100m Brust), Lara Vandenhirtz, Yara Fay Riefstahl, Larus Thiel (alle 50m Schmetterling), Laura Sophie Kohlmann und Mira Helget (beide 200m Lagen) die deutschen Farben bei der Heim-JEM vertreten.
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JEM 2026: Hoffmann als Schnellster im Finale | Vandenhirtz schmettert Altersklassenrekord

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Der fünfte von sechs Wettkampftagen bei der JEM in München war für das deutsche Team geprägt von starken Halbfinalauftritten und verpassten Medaillenchancen in den Finals.
Besonders hoffnungsvoll war nach den Vorläufen auf die 4x200m Freistilstaffel der Männer geblickt worden, die mit der zweitschnellsten Zeit im Finale stand. In gleicher Besetzung blieben Rudolf Bordas (1:50,61), Jonas Lieschke (1:50,39), Simon Brugger (1:51,01) und Nils Nolte (1:48,20) in 7:20,21 jedoch etwas hinter ihrer Leistung aus dem Vorlauf zurück und verpassten auf Rang Vier das erhoffte Edelmetall. Extrem stark präsentierte sich wieder einmal die Staffel der Neutralen Athleten aus Russland, die in 7:09,16 Minuten mit einem neuen Junioren-Europarekord glänzten.
Einen Rekord gab es zuvor aber auch für das deutsche Team zu bejubeln. Nachdem im Vorlauf noch zwei Hundertstel gefehlt hatten, schmettere Lara Vandenhirtz über die 50m Schmetterling in 26,56 Sekunden zu einem neuen Altersklassenrekord und war dabei elf Hundertstel schneller als die bisherige Bestmarke bei den 16-Jährigen. Mit dieser herausragenden Leistung zog Vandenhirtz auch souverän in das morgige Finale ein, wo sie als Vierte durchaus an den Medaillenrängen wackeln könnte. Ebenfalls im Finale vertreten sein wird Yara Fay Riefstahl, die in 26,86 Sekunden auf Rang sechs sprintete. Mit einem neuen JEM-Rekord von 26,03 Sekunden katapultierte sich die Französin Andreanna Bourseul in die Favoritenrolle.
Und auch bei den Männern fiel über die 50m Schmetterling beinahe ein Altersklassenrekord. In 23,86 Sekunden verfehlte Larus Thiel seine eigene Bestmarke bei den 17-Jährigen um lediglich eine Hundertstelsekunde, löste als Siebter aber ebenso ein weiteres Finalticket. Hier steht Jan Foltyn (23,37) aus Tschechien als Schnellster in der Entscheidung der Top 8.
Mit der schnellsten Zeit des Halbfinales wusste Louis Hoffmann über die 100m Brust zu beeindrucken. In 1:00,64 Minuten setzte sich Hoffmann gegenüber der gesamten Konkurrenz durch und wird das Finale morgen somit auf Bahn Vier bestreiten. Es könnte die Krönung extrem erfolgreicher Titelkämpfe werden, bei denen der Berliner bereits mit Bronze über die 50m Brust und Silber mit der Lagenmixedstaffel glänzen konnte.
Auch bei den Damen waren die deutschen Farben im Halbfinale über die 100m Brust vertreten. Doch die Medaillenentscheidung wird ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen, da Hannah Schneider (1:10,23) als Elfte nicht ins Finale vorstoßen konnte. Am schnellsten unterwegs war hier die Ukrainerin Iryna Miliutina (1:08,81).
Nach Gold über die 200m Freistil verpasste Linda Roth über die 100m Freistil denkbar knapp ihre zweite Einzelmedaille. In einem engen Rennen um die Podestplätze schlug Roth in 54,74 als Fünfte an, 13 Hundertstel fehlten zum Edelmetall. In 54,28 Sekunden kürte sich die Italienerin Alessandra Mao zur Junioren-Europameisterin.
In ihrem ersten JEM-Finale zeigte Evelyn Wegrotzki über die 200m Schmetterling ein gutes Rennen und schlug beim Sieg der Ungarin Vivien Jackl (2:09,42) auf Rang 6 an. Den Auftakt der deutschen Finalstarts hatte Moritz Erkmann gemacht, der über die 800m Freistil in 8:05,45 Minuten Achter wurde. Siegreich war hier Grigorii Vekovishchev (7:52,31). Und auch bei den Damen ging die Goldmedaille über die 800m Freistil an die Neutralen Athleten. Wie schon über die 1500m Freistil war Kseniia Misharina (8:25,75) nicht zu schlagen. Im heutigen Finalabschnitt war dies das einzige Rennen ohne deutsche Beteiligung, nachdem Juliana Buttler ihren Start abgemeldet hatte.
Mit der exakt gleichen Zeit wie im Vorlauf konnte sich Nils Nolte über die 100m Freistil nicht das anvisierte Finalticket schnappen. In 49,89 Sekunden blieb er erneut nur vier Hundertstel über seinem eigenen Altersklassenrekord und wurde gegen starke Konkurrenz Zwölfter. Zur Topzeit des Feldes sprintete Egor Proshin (48,51) für die Neutralen Athleten.
Als Zwölfter ebenfalls knapp am Finale vorbei schrammte Mitja Bauer, der nach Staffelsilber gestern über die 100m Rücken in 55,82 Sekunden anschlug. Die Finalbahn Vier sicherte sich mit mehr als sieben Zehnteln Vorsprung Mikhail Shcherbakov (54,30) für die Neutralen Athleten.
Besser lief es für Laura Sophie Kohlmann und Mira Helget, die morgen gemeinsam im Finale über die 200m Lagen stehen werden. In 2:16,25 Minuten schlug Kohlmann im Halbfinale als Fünfte an, während Helget in 2:17,48 Minuten als Achtplatzierte die Liste der Qualifizierten komplettierte. Beide konnten in dieser Woche bereits Finalluft schnuppern und können morgen somit voller Selbstvertrauen in den letzten JEM-Tag starten. Für die schnellste Zeit des Feldes sorgte die Polin Barbara Lesniewska (2:14,45).
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JEM 2026: Nächste Medaillenchance für deutsche Staffel | Vandenhirtz wackelt an Alterklassenrekord

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Die deutschen Staffeln schwimmen sich bei der Heim-JEM in München immer mehr ins Rampenlicht! Nach dem Silbererfolg der Lagenmixedstaffel am gestrigen Tag, präsentierte sich nun das 4x200m Freistil Herrenquartett in den Vorläufen am vorletzten Wettkampftag in bestechender Form und zog mit der zweitschnellsten Zeit ins Finale ein.
In 7:19,21 Minuten mussten Rudolf Bordas (1:50,43), Jonas Lieschke (1:50,25), Simon Brugger (1:50,51) und Nils Nolte (1:48,02) lediglich dem Team der Neutralen Athleten (7:16,77) den Vortritt lassen. Nils Nolte glänzte nicht nur mit dem besten Staffelsplit des deutschen Quartetts, sondern sprintete zudem im Einzel über die 100m Freistil souverän ins Halbfinale. In 49,89 Sekunden kam Nolte als Elfter eine Runde weiter und blieb nur vier Hundertstel über seinem Altersklassenrekord. Die Vorlaufbestzeit ging an den spanischen Rekordhalter und Vorjahressieger Luca Hoek le Guenedal (49,11).
Mit bereits zwei JEM-Medaillen konnte Louis Hoffmann in den letzten Tagen begeistern. Nachdem er gestern in der Staffel über die 100m Brust erstmals die Schallmauer von 60 Sekunden unterbieten konnte, sicherte sich Hoffmann im Einzel erwartungsgemäß einen Platz im Halbfinale. In 1:01,44 Sekunden konnte er es verhältnismäßig ruhig angehen lassen und reihte sich hinter dem Griechen Evangelos Efraim Ntoumas (1:01,08) an zweiter Stelle des Klassements ein. Bei den Damen werden die deutschen Farben durch Hannah Schneider vertreten, die in 1:10,64 Minuten Zwölfte der Vorläufe wurde. Die Topzeit lieferte hier Sofia Anufrieva (1:08,92) für die Neutralen Athletinnen.
Ebenfalls Teil der deutschen Silberstaffel war Mitja Bauer, dem über die 100m Rücken als 11. in 55,84 Sekunden der Sprung unter die Top 16 gelang. Nachdem er bereits über die 50m und 200m Rücken im Endlauf stand, könnte Bauer wie auch Louis Hoffmann am Abend nun das Final-Triple perfekt machen.
Beinahe hätte es in den Vorläufen auch einen neuen deutschen Altersklassenrekord zu bejubeln gegeben. Über die 50m Schmetterling schrammte Lara Vandenhirtz in 26,69 Sekunden um gerade einmal zwei Hundertstelsekunden an der Bestmarke der 16-Jährigen vorbei. Als starke Dritte der Vorläufe hat Vandenhirtz dann bereits am Abend erneut die Möglichkeit, den Rekord anzugreifen. Gesellschaft bekommt sie im Halbfinale auch durch Yara Fay Riefstahl, die sich als Fünfte in 27,06 Sekunden ebenso über eine vordere Platzierung freuen durfte. Ebenfalls unter die Top 10 der Vorläufe schmetterte Luisa Marie Herrmann (27,25), die als Neunte aber dennoch das Weiterkommen verpasste, da pro Nation nur zwei Halbfinaltickets zu vergeben sind. Als Gejagte wird die Französin Andreanne Bourseul (26,47) ins Becken springen.
Bei den Männern schnappte sich Larus Thiel das erhoffte Halbfinalticket. In 23,98 Sekunden wurde Thiel Achter. Die Vorlaufbestzeit teilten sich Jan Foltyn und David Antal (23,74), die bei diesen Titelkämpfen beide schon Gold gewinnen konnten.
Auch über die 200m Lagen der Damen werden die deutschen Farben im Halbfinale vertreten sein – und das wieder mal gleich doppelt. Laura Sophie Kohlmann (2:16,78) und Mira Helget (2:17,05) stehen als Fünfte und Sechste in der nächsten Runde und dürften somit im Kampf um die Finaltickets fleißig mitmischen. Die schnellste Leistung der Vorläufe zeigte Anna Rzaeva (2:15,92), die für die Neutralen Athletinnen startet.
Alle weiteren deutschen Ergebnisse (Vorläufe Tag 5):
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100m Freistil |
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Felix Brandner |
50,87 |
27. |
|
Georg-Alexander Kloss |
51,09 |
31. |
|
Alexander Giesbrecht |
51,26 |
35. |
|
100m Rücken |
||
|
Mira Helget |
1:04,32 |
39. |
|
Viktoria Hoffmann |
1:05,17 |
45. |
|
Gerard Norwisz |
56,76 |
30. |
|
Fabian Mager |
56,81 |
31. |
|
100m Brust |
||
|
Lius Pepe Baumeister |
1:03,20 |
25. |
|
Hugo Engelien |
1:03,27 |
26. |
|
Marlene Chrustowski |
1:12,83 |
36. |
|
50m Schmetterling |
||
|
Leonie Mau |
27,81 |
22. |
|
Georg-Alexander Kloss |
24,76 |
28. |
|
200m Lagen |
||
|
Alina Meyer |
2:20,62 |
24. |
|
Evelyn Wegrotzki |
2:24,01 |
33. |
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Junioren-EM: Silber für Deutschlands Mixedstaffel!

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Das deutsche Team durfte sich am vierten Wettkampftag der Junioren-Europameisterschaften in München über die dritte Medaille der Titelkämpfe freuen. Die 4x100m-Lagen-Mixedstaffel schwamm in einem hochklassigen Finale zu Silber. Zuvor hatte Linda Roth zudem mit dem drittschnellsten Halbfinale über die 100m Freistil den Einzug in den Endlauf perfekt gemacht.
Für den Höhepunkt aus deutscher Sicht sorgte die 4x100m-Lagen-Mixedstaffel zum Abschluss des Finalabschnitts. In 3:48,25 Minuten musste sich das DSV-Quartett nur hauchdünn der italienischen Mannschaft geschlagen geben, die in 3:48,14 Minuten den Junioren-Europameistertitel gewann. Bronze sicherten sich die Neutralen Athleten in 3:48,39 Minuten. Zwischen Gold und Bronze lagen damit gerade einmal 25 Hundertstelsekunden.
Mitja Bauer brachte das deutsche Team als Rückenschwimmer mit starken 55,26 Sekunden aussichtsreich ins Rennen. Louis Hoffmann übernahm auf der Bruststrecke und katapultierte Deutschland mit hervorragenden 59,66 Sekunden zwischenzeitlich sogar an die Spitze des Feldes. Yara Fay Riefstahl hielt das DSV-Quartett über Schmetterling mit 59,63 Sekunden weiter auf Medaillenkurs, ehe Linda Roth mit einer starken Freistilzeit in 53,70 Sekunden den zweiten Platz souverän ins Ziel brachte.
Bereits zuvor hatte Roth auch im Einzel überzeugt. Über die 100m Freistil schwamm die Junioren-Europameisterin über die doppelte Distanz in 54,87 Sekunden als Drittschnellste ins Finale. Lediglich Kseniia Sorokina (54,64) für die Neutralen Athletinnen sowie die Italienerin Alessandra Mao (54,85) waren im Halbfinale noch etwas schneller unterwegs.
Knapp an einer weiteren Medaille vorbei schwamm Larus Thiel über die 50m Freistil. In 22,33 Sekunden belegte der Deutsche Rang fünf und lag nur wenige Hundertstel hinter dem Podium. Den Titel sicherte sich Jan Foltyn aus Tschechien in 22,10 Sekunden vor Luca Hoek le Guenedal (22,14) aus Spanien und dem Italiener Cristian Tassan-Caser (22,25).
Auch Mitja Bauer präsentierte sich im Finale über die 200m Rücken in starker Verfassung. In 1:59,55 Minuten belegte der Deutsche den fünften Platz und blieb dabei nur 21 Hundertstelsekunden über seinem eigenen Deutschen Altersklassenrekord der 18-Jährigen. Gold ging in 1:55,88 Minuten an den Franzosen Nathan Muratory vor Daniel Ransom (1:59,00) aus Großbritannien und dem Polen Mateusz Bienkowski (1:59,19).
Über die 200m Brust konnte Louis Hoffmann nach seiner Bronzemedaille über die Sprintdistanz diesmal nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. In 2:15,49 Minuten belegte er Rang sechs. Der Titel ging an Doruk Yogurtcuoglu aus der Türkei, der sich in 2:09,43 Minuten souverän durchsetzte.
Ebenfalls Platz sechs gab es für Mira Helget über die 200m Rücken. In 2:14,85 Minuten beendete sie ihr Finale auf dieser Position. An der Spitze teilten sich Jeanne Lechevalier aus Frankreich und Fanni Viktoria Kokas aus Ungarn in 2:10,76 Minuten punktgleich die Goldmedaille.
Für den morgigen Finalabschnitt machte zudem Evelyn Wegrotzki das nächste Finalticket perfekt. Über die 200m Schmetterling qualifizierte sie sich in 2:13,57 Minuten als Fünfte der Halbfinals für den Endlauf. Die schnellste Zeit des Feldes ging auf das Konto der Neutralen Athletin Serafima Fokina, die in 2:10,27 Minuten ihre Ambitionen auf den Titel untermauerte.
Ohne deutsche Beteiligung wurden die weiteren Titel des Tages vergeben. Über die 100m Schmetterling der Herren setzte sich Egor Baranov von den Neutralen Athleten in 52,20 Sekunden knapp vor dem Italiener Francesco Ceolin (52,23) durch. Den Sieg über die 400m Lagen sicherte sich der Belgier Simon Laviolette in 4:18,69 Minuten.
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Zweites JEM-Finale für Buttler & Erkmann

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In den Vorläufe am vierten Tag der JEM in München machten Juliana Buttler und Moritz Erkmann jeweils ihren zweiten Finaleinzug perfekt. Und auch die deutsche Lagenmixedstaffel steht im Finale der besten acht Teams!
Nachdem sie zum Auftakt der Titelkämpfe bereits über die 200m Freistil im Endlauf stand, zog Juliana Buttler nun auch über die 800m Freistil ins morgige Finale ein. In 8:47,78 Minuten kam Buttler als Siebte weiter. Zur Vorlaufbestzeit schwamm Sofia Diakova (8:36,58) für die Neutralen Athletinnen.
Nur wenige Stunden nach seinem Finalstart über die 1500m Freistil war Moritz Erkmann erneut gefordert und konnte sich in 8:02,33 Minuten als Sechster über die 800m Freistil ein weiteres Finaltickets sichern. In einem engen Feld sicherte sich Mikolaj Litoborski (8:00,48) aus Polen die Favoritenbahn Vier. Als Neuntplatzierter verpasste Mattheo Straßburger (8:04,38) den Sprung unter die Top Acht gerade einmal um acht Zehntelsekunden.
Ebenfalls als Neunter knapp an seinem ersten JEM-Finale vorbei schrammt auch Jannes Schmidt. Über die 400m Lagen fehlten dem Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaften gerade einmal drei Zehntel zum Weiterkommen. Für die schnellste Zeit der Vorläufe sorgte der Belgier Simon Laviolette (4:23,35).
Souverän ins Halbfinale vorstoßen konnte Linda Roth über die 100m Freistil. Die frischgebackene Junioren Europameisterin sprintete in 55,62 Sekunden auf Rang Acht der Vorläufe. Mit knapp einer Sekunde Vorsprung untermauerte Kira Manokhina (54,07) eindrucksvoll ihre Favoritenrolle.
Über die 200m Schmetterling steht wieder einmal ein deutsche Duo im Halbfinale. Sowohl Evelyn Wegrotzki (2:14,66) als Siebte als auch Yara Fay Riefstahl (2:17,29) als Zwölfte schmetterten sicher in die nächste Runde und könnten dort nach einem Finalticket greifen. In 2:12,95 Minuten zog Vivien Jackl aus Ungarn als Schnellste ins Halbfinale ein.
Riefstahl war nur kurze Zeit später erneut im Becken zu sehen und verhalf der deutschen 4x100m Lagen Mixedstaffel zum Finaleinzug. In 3:54,19 Minuten zeigten Fabian Mager (56,31), Louis Hoffmann (1:00,46), Yara Fay Riefstahl (1:00,74) und Leni Labarre (56,68) die sechstschnellste Leistung aller Nationen. Die Topzeit ging an das Quartett aus Italien (3:51,53).
In den gestrigen Halbfinals machten zudem Mitja Bauer, Louis Hoffmann, Mira Helget und Larus Thiel ihre Qualifikation für die Medaillenentscheidungen am heutigen Abend perfekt. Auf das deutsche JEM-Team wartet also ein äußerst vielversprechender Finalabschnitt!
Alle weiteren deutschen Ergebnisse (Vorläufe Tag 4):
|
100m Freistil |
||
|
Cara Vogt |
58,06 |
50. |
|
Alina Bettke |
58,52 |
57. |
|
Ronja Gerling |
58,80 |
62. |
|
400m Lagen |
||
|
Rudolf Bordas |
4:28,83 |
13. |
|
200m Schmetterling |
||
|
Alina Meyer |
2:18,83 |
18. |
|
800m Freistil |
||
|
Sydney Savannah Ferch |
8:51,83 |
12. |
|
Melina Nitschke |
8:57,08 |
21. |
|
Jonas Lieschke |
8:12,85 |
16. |
|
Simon Brugger |
8:23,64 |
29. |
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Damenstaffel verpasst JEM-Podest | Medaillenchance für Bauer, Hoffmann, Helget & Thiel

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Nach dem doppelten Medaillenjubel gestern, konnte das deutsche Team am dritten Wettkampftag der JEM kein weiteres Edelmetall aus dem Schwimmbecken der Münchener Olympiaschwimmhalle fischen – auch wenn in den Finalentscheidungen jeweils nur ein Hauch zum Medaillenglück fehlte.
Die Damen über die 4x200m Freistil hatten am Morgen als erste deutsche Staffel dieser Titelkämpfe den Finaleinzug perfekt gemacht und verpassten dort als Vierte nur denkbar knapp einen Platz auf dem Podium. In 8:03,72 Minuten zeigten Zarina Selimovic (2:02,34), Melina Nitschke (2:03,85), Juliana Buttler (1:59,74) und die frischgebackene Junioren-Europameisterin Linda Roth (1:57,79) allesamt starke Einzelleistungen und verbesserten ihre Vorlaufzeit deutlich um fünfeinhalb Sekunden. Nichtsdestotrotz gingen die Medaillen an andere Nationen: In 7:56,26 Minuten triumphierte die Staffel aus Italien vor den Neutralen Athletinnen (7:57,34) und dem Quartett aus Großbritannien (7:58,59).
Über die 100m Schmetterling fehlten Yara Fay Riefstahl gerade einmal fünf Zehntel zur erhofften Medaille. In 59,28 Sekunden schmetterte die Deutsche Vizemeisterin auf Rang Fünf, hätte allerdings mit ihrer Bestzeit von den Deutschen Meisterschaften souverän Gold gewonnen. Bei den Europameisterschaften in Paris wird Riefstahl erneut Teil des deutschen Teams sein und hat somit eine weitere Chance auf einen gelungenen Saisonabschluss. Den JEM-Titel sicherte sich die Italienerin Caterina Santambrogio in 58,63 Sekunden.
Ebenfalls Platz 5 gab es für Moritz Erkmann im Finale über die 1500m Freistil. Erkmann lag zwischenzeitlich sogar in Führung, musste im letzten Renndrittel jedoch etwas abreißen lassen und beendete das Rennen in dennoch sehr guten 15:18,61 Minuten. Der zweite deutsche Starter Simon Brugger wurde in 16:00,14 Minuten Achter. Über Gold freute sich Mikolaj Litoborski (15:08,02) aus Polen, der sich in einem packenden Zweikampf mit hauchdünnen neun Hundertstelsekunden Vorsprung durchsetzte. Bei den Damen ging die Goldmedaille über die 1500m Freistil an Kseniia Misharina (16:05,46) für die Neutralen Athletinnen.
Einen Startplatz in ihrem ersten JEM-Finale hatte sich auch Leonie Mau über die 50m Freistil erkämpft. Nachdem sie im Halbfinale mit einem neuen Altersklassenrekord begeistert hatte, blieb sie im Finale nur neun Hundertstel über ihrer Bestmarke und krönte ihr Debüt in 25,42 Sekunden auf Rang Sieben. Zu Gold sprintete die Britin Theodora Taylor (24,82).
Im selben Finale wird morgen bei den Männern dann Larus Thiel das deutsche Team vertreten. In 22,36 Sekunden zog Thiel als starker Vierter zeitgleich mit zwei anderen Schwimmern in den Endlauf ein. Auf Bahn Vier wird im Finale dann Jan Foltyn aus Tschechien zu sehen sein, der in 22,03 Sekunden die schnellste Zeit der Konkurrenz ins Becken setzte.
Neben Larus Thiel konnten sich noch drei weitere deutsche Hoffnungsträger aussichtsreich in die Medaillenentscheidungen des morgigen Tages schwimmen. Besonders vielversprechend platziert ist Mitja Bauer über die 200m Rücken. In 1:59,87 Minuten knackte Bauer nicht nur eindrucksvoll die zwei Minutenmarke, sondern musste mit Mateusz Bienkowski (1:58,51) aus Polen lediglich einem anderen Schwimmer den Vortritt lassen.
Die nächste Medaillenchance wartet zudem auf Louis Hoffmann, der über die 200m Brust in 2:14,24 Minuten als Fünfter ins Finale einzog. Dass er aktuell in bestechender Form ist, hatte Hoffmann gestern mit der Bronzemedaille über die 50m eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Hugo Engelien verpasste als Elfter in 2:16,62 Minuten hingegen knapp das Ticket für die Runde der Top 8. Hier wird Doruk Yogurtcuoglu aus der Türkei als der Gejagte an den Start gehen, der in 2:09,89 Minuten mit der schnellsten Zeit des Halbfinales glänzte.
Wie Engelien verpasste auch Hannah Schneider über die selbe Strecke das Weiterkomme nur um eine knappe Sekunde. In 2:31,82 Minuten wurde Schneider Zehnte. Für die Favoritenrolle empfahl sich indes Viktoriia Kariuk (2:26,21) für die Neutralen Athletinnen.
Das vierte Finalticket für das deutsche Team machte Mira Helget perfekt. Über die 200m Rücken präsentierte sich die Deutsche Meisterin ein weiteres Mal in starker Form und steht in 2:13,56 Minuten als Sechste im Endlauf. Am schnellsten unterwegs war hier die Britin Eva Rottink (2:11,98).
Ohne deutsche Beteiligung ging die Medaillenentscheidung der Männer über die 200m Lagen über die Bühne. Auch hier ging der Sieg an die Neutralen Athleten aus Russland. In 1:58,12 Minuten war Mikhail Shcherbakov nicht zu schlagen.
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JEM 2026: Damenstaffel um Europameisterin Roth steht im Finale

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Am dritten Tag der JEM in München steht erstmals eine deutsche Staffel im Finale. Über die 4x200m Freistil der Damen sicherte sich das Quartett – angeführt von der frischgebackenen Junioren-Europameisterin Linda Roth – souverän das Finalticket. In 8:09,29 Minuten zeigten Zarina Selimovic (2:01,94), Alina Bettke (2:04,31), Juliana Buttler (2:00,89) und Linda Roth (2:02,15) die viertschnellste Leistung des Feldes. In die Favoritenrolle schwamm sich das Team der Neutralen Athletinnen (8:06,76).
Zudem durfte sich das deutsche Team in den Vorläufen erneut über zahlreiche Halbfinaltickets freuen. Nachdem er gestern über die 50m Brust mit der Bronzemedaille begeistert hatte, zog Louis Hoffmann auch über die 200m Brust sicher in die nächste Runde ein. In 2:16,40 Minuten schlug Hoffmann als Achter an. Ebenfalls im Halbfinale steht Hugo Engelien, der in 2:17,02 Minuten Zwölfter der Vorläufe wurde.
Über die 200m Rücken präsentierte sich die Deutsche Meisterin Mira Helget in starker Verfassung und qualifizierte sich in 2:13,49 Minuten souverän als Dritte für das Halbfinale. Für die schnellste Zeit des Feldes sorgte Fanni Viktoria Kokas (2:12,13) aus Ungarn. Und auch bei den Männern werden die deutschen Farben im Halbfinale über die 200m Rücken vertreten sein. Auf Rang Neun machte Mitja Bauer (2:01,88) den Sprung unter die Top 16 perfekt und hat am Abend somit die Möglichkeit, sein zweites JEM-Finale in dieser Woche perfekt zu machen. An der Spitze des Klassements blieb der Franzose Nathan Muratory in 1:59,92 Minuten als einziger Schwimmer unter der zwei Minutenmarke.
Ebenfalls als Neunte ins Halbfinale zog Hannah Schneider über die 200m Brust ein. In 2:31,54 Minuten startete Schneider vielversprechend in die Titelkämpfe, nachdem sie ihren Start über die 50m Brust am ersten Wettkampftag abgemeldet hatte. Die Schnellste der Vorläufe war hier Viktoriia Kariuk (2:27,94) für die Neutralen Athletinnen aus Russland.
Als Fünfter der Vorläufe über die 50m Freistil weckte Larus Thiel in 22,54 Sekunden Hoffnungen auf einen Platz im Finale. Die Topzeit setzte hier der Spanier Luca Hoek le Guenedal (22,08) ins Becken, der bei der JEM im vergangenen Jahr über die doppelte Strecke triumphieren konnte.
Am Abend werden zudem auch Yara Fay Riefstahl (100m Schmetterling) und Leonie Mau (50m Freistil) in die Medaillenentscheidungen eingreifen.
Alle weiteren deutschen Ergebnisse (Vorläufe Tag 3):
|
200m Rücken |
||
|
Laura Sophie Kohlmann |
2:19,23 |
27. |
|
Fabian Mager |
2:06,33 |
25. |
|
Gerard Norwisz |
2:11,03 |
33. |
|
100m Schmetterling |
||
|
Felix Brandner |
54,70 |
28. |
|
Alexander Giesbrecht |
56,66 |
58. |
|
50m Freistil |
||
|
Georg-Alexander Kloss |
23,40 |
36. |
|
200m Brust |
||
|
Marlene Chrustowski |
2:39,56 |
35. |
|
Lius Pepe Baumeister |
2:18,15 |
20. |
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Junioren-Europameisterin! Linda Roth feiert erstes JEM-Gold | Bronze für Louis Hoffmann

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Es ist die erste Medaille für das deutsche Team bei der diesjährigen JEM in München – und dann direkt eine Goldene! Über die 200m Freistil kürte sich Linda Roth in beeindruckender Manier zur Junioren-Europameisterin. Es ist ihr erster Titel auf der internationalen Bühne.
In 1:57,79 Minuten schlug Roth knapp eine halbe Sekunde vor der Zweitplatzierten Sofia Diakova (1:58,32) an, nachdem sie auf den zweiten 50m die Führung übernommen hatte. Bronze ging dahinter an die Vorjahressiegerin Bianca Nannucci (1:58,82) aus Italien. Mit Juliana Buttler stand noch eine zweite deutsche Hoffnungsträgerin in diesem Endlauf, nachdem sie im gestrigen Halbfinale erstmals die Schallmauer von zwei Minuten unterboten hatte. In 2:00,29 Minuten wurde Buttler starke Sechste.
Der Golderfolg von Linda Roth sollte jedoch nicht die einzige deutsche Medaille an diesem zweiten Wettkampftag bleiben: Über die 50m Brust sprintete Louis Hoffmann in 27,34 Sekunden zur Bronzemedaille. Und auch zum Titel fehlten nur wenige Hundertstel. Diesen sicherte sich der Brite Max Morgen in 27,26 Sekunden. Silber ging an Jan Foltyn (27,29) aus Tschechien. Für Hoffmann war es nicht nur die dritte Bestzeit im dritten Rennen, sondern zudem seine erste internationale Medaille überhaupt.
Ebenfalls im Kampf um Edelmetall vertreten war Mitja Bauer über die 50m Rücken. In 25,61 Sekunden blieb Bauer knapp über seiner Bestzeit aus dem Halbfinale und schlug als Siebter an. In Hinblick auf die verbliebenen zwei Rückenstrecken stimmt dieser Auftritt dennoch optimistisch. Der JEM-Titel ging hier in 24,84 Sekunden an Grigorii Chernogaev aus Russland.
Und auch ein Deutscher Altersklassenrekord sollte an diesem Highlight reichen Wettkampftag noch fallen! Im Halbfinale über die 50m Freistil unterbot Leonie Mau in 25,33 Sekunden ihre eigene Bestmarke von den DJM erneut um eine Hundertstelsekunde. Um diese eine Hundertstel schnappte sich die 16-Jährige als Sechste auch den sicheren Platz im morgigen Finale, während gleich drei Athletinnen zeitgleich dahinter ins Ausschwimmen mussten. Stark unterwegs war auch die zweite deutsche Sprintspezialistin Lara Vandenhirtz, die in 25,47 Sekunden ebenfalls mit neuer Bestzeit Zehnte wurde und das Finale somit nur denkbar knapp verpasste.
Nur kurz nach ihrem Goldtriumph war Linda Roth erneut gefordert, konnte über die 100m Schmetterling aber nicht ins Finale vorstoßen. In 1:01,82 Minuten musste die Magdeburgerin dann doch der kurzen Pause nach den 200m Freistil Tribut zollen und wurde Sechszehnte. Doch die deutschen Farben werden nichtsdestotrotz aussichtsreich in der morgigen Medaillenentscheidung vertreten sein. Nachdem sie am morgen souverän zur Vorlaufbestzeit geschmettert war, machte Yara Fay Riefstahl nun in 59,10 Sekunden als Vierte den Sprung ins Finale perfekt. Riefstahls Bestzeit von den Deutschen Meisterschaften, mit der sie sich auch ins EM-Team schwimmen konnte, steht bei 58,23 Sekunden - eine weitere vielversprechende Medaillenchance für das deutsche Team.
In den Finals ohne deutsche Beteiligung konnten sich zahlreiche Nationen ihre jeweils ersten Goldmedaillen bei den Titelkämpfen in München sichern. So gab es über die 200m Freistil bei den Männern Gold für Ahmet Mete Boylu (1:45,68) aus der Türkei, während der Ungar David Antal über die 200m Schmetterling (1:57,40) nicht zu schlagen war. Bei den Damen durften sich Daria-Mariuca Silisteanu (Rumänien) über Gold über die 50m Rücken (27,94) und Sofia Anufrieva (Neutrale Athleten) über die 50m Brust (30,88) freuen.
Zum Abschluss des zweiten Wettkampftages jubelte das Team der Neutralen Athleten aus Russland in der 4x100m Freistil Mixedstaffel nicht nur über den JEM-Titel, sondern begeisterte in 3:23,96 Minuten erneut mit einem Junioren-Weltrekord. Das Podium komplettierten hier die Quartette aus Großbritannien (3:26,50) und Italien (3:26,97). Die deutsche Staffel war bereits im Vorlauf ausgeschieden.
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JEM 2026: Riefstahl schmettert Topzeit | Erkmann und Brugger im Finale

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Mit der schnellsten Meldezeit zur schnellsten Vorlaufzeit: Besser hätte der erste Start für Yara Fay Riefstahl bei der JEM in München wohl kaum laufen können. Über die 100m Schmetterling setzte sich die deutsche Vizemeisterin und EM-Starterin in 59,30 Sekunden an die Spitze des Klassements. Als Sechste schmetterte mit Linda Roth (1:00,25) noch eine zweite deutsche Hoffnungsträgerin souverän ins Halbfinale.
Und auch über die 50m Freistil der Damen steht ein deutsches Duo in der Runde der Top 16. Sowohl Lara Vandenhirtz (25,62) als Siebte als auch Leonie Mau (25,74) als Zwölfte dürften dabei auch einen Blick auf ein mögliches Finalticket geworfen haben. Zur schnellsten Zeit der Vorläufe sprintete Theodora Taylor (25,17), die gestern bereits Teil der britischen Gold- und Europarekordstaffel war.
Über die 1500m Freistil durfte sich das deutsche Team über gleich zwei Finaltickets freuen. In 15:25,88 Minuten machte Moritz Erkmann als starker Vierter den Sprung ins Finale perfekt. Besonders spannend machte es dafür Simon Brugger, der sich in 15:46,65 Minuten mit gerade einmal acht Hundertstelsekunden Vorsprung das letzte Finalticket schnappte. Als Gejagter auf Bahn Vier wird der Spanier Juan Vallmitjana Behrendt (15:21,22) morgen das Finale bestreiten.
Auf ein erstes Staffelfinale muss das deutsche Team hingegen weiterhin warten. Auch die 4x100m Freistil Mixedstaffel um Larus Thiel (50,68), Nils Nolte (50,38), Zarina Selimovic (56,55) und Leni Labarre (56,60) musste sich in 3:34,21 Minuten auf Rang 11 mit dem Vorlaufaus begnügen. Das schnellste Quartett am Morgen kam in 3:29,16 Minuten aus Spanien.
In den Medaillenentscheidungen am Abend ist der Blick aus deutscher Sicht dann insbesondere auf Linda Roth, Juliana Buttler, Louis Hoffmann und Mitja Bauer gerichtet, die jeweils aussichtsreich im Finale stehen und dem deutschen Team das erste Edelmetall der Titelkämpfe bescheren könnten.
Alle weiteren deutschen Ergebnisse (Vorläufe Tag 2):
|
100m Schmetterling |
||
|
Alina Meyer |
1:01,74 |
19. |
|
Evelyn Wegrotzki |
1:02,30 |
24. |
|
200m Lagen |
||
|
Jannes Schmidt |
2:05,30 |
23. |
|
50m Freistil |
||
|
Luisa Marie Herrmann |
26,03 |
24. |
|
Cara Vogt |
26,52 |
38. |
|
1500m Freistil |
||
|
Mattheo Straßburger |
15:54,95 |
15. |
|
Jonas Lieschke |
15:57,97 |
17. |
|
Sydney Savannah Ferch |
17:06,32 |
17. |
|
Melina Nitschke |
17:24,08 |
23. |
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Junioren-EM: Roth, Bauer, Buttler und Hoffmann im Finale!

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Die Junioren-EM in München hat begonnen und zum Auftakt sicherten sich die deutschen Talente direkt die ersten Finaltickets.
Nachdem Linda Roth als erste und Juliana Buttler über als drittschnellste über die 200m Freistil in die Halbfinals eingezogen waren, schwammen sie von dort souverän ins Finale. Juliana Buttler, die im Vorlauf bereits persönliche Bestzeit geschwommen war, knackte das erste Mal in ihrer Karriere deutlich die zwei Minuten Marke und schlug in 1:59,39 Minuten als Dritte an. In 1:59,11 Minuten geht Linda Roth als Zweitplatzierte ins morgige Finale. Bahn vier wird von die Litauerin Ieva Jurkunaite (1:58,79 Minuten) belegt.
Für einen weiteren Finalplatz für das deutsche Team sorgte Louis Hoffmann über die 50m Brust. In neuer Bestzeit hatte er sich auf Platz drei ins Halbfinale geschwommen. Im Finale verbesserte er seine Leistung nochmals und steigerte sich auf 27,52 Sekunden, womit er abermals als dritter eine Runde weiterkommt und im Finale sogar eine Chance auf eine Medaille hat. Die Favoritenrolle in diesem Rennen geht an den Britten Max Morgan, der in 27,18 Sekunden einen neuen Championship Rekord aufstellte.
In einem ganz engen Rennen wurden die Finaltickets der Herren über die 50m Rücken vergeben. In 25,43 Sekundenund damit neuer persönlicher Bestleistung sicherte sich Mitja Bauer den siebten Platz und damit einen Startplatz im Finale. In 25,46 Sekunden, Bauers Bestzeit von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften, wäre ihm nur der undankbare neunte Platz geblieben. Die Steigerung um drei Hundertstel war also von großer Bedeutung. Ebenfalls über die 50m Rücken am Start war Fabian Mager, der in 25,72 Sekunden zwar nicht den Sprung ins Finale schaffte, aber dennoch seine persönliche Bestleistung um sechs Hundertstelsekunden unterbieten konnte und schlussendlich den elften Platz belegt. Als Favorit ins Finale geht der Weißrusse Artsiom Yarmak in 25,05 Sekunden.
Den unglücklichen neunten und damit ersten Reserveplatz für das Finale belegte Viktoria Hoffmann über die 50m Rücken. In 28,60 Sekunden sprintete sie nicht nur deutlich schneller als im Vorlauf, sondern auch fast drei Zehntel schneller als ihre Bestzeit von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften diesenJahres. Die schnellste Schwimmerin in den Halbfinals war die Spanierin Irene Ciercoles Galve in 27,97 Sekunden.
Über die 200m Freistil der Männer gelang es weder Nils Nolte (1:52,89 Minuten) noch Rudolf Bordas (1:50,75 Minuten) einen der begehrten Finalplätze zu ergattern. Während sich Rudolf Bordas mit einer ähnlich schnellen Zeit wie im Vorlauf von Platz 13 auf Platz 12 verbessern konnte, schied Nils Nolte als 15 mit über drei Sekunden über seinen Vorlaufzeit aus. Für das Finale wäre eine 1:48,36 Minuten notwendig gewesen. Als Schnellster wird Grigorii Vekovishchev (1:45,75 Minuten) von den neutralen Athleten im Endlauf zu sehen sein.
Die erste Medaillenentscheidung der Junioren-Europameisterschaft 2026 wurden über die 400m Lagen der Damen ausgetragen. Für Deutschland ging Laura Sophie Kohlmann an den Start, die sich im Vorlauf in 4:51,39 Minuten als Siebte für das Finale qualifiziert hatte. Nachdem Kohlmann die 100m Delfin und 100m Brust Splits im Vorlauf als auch im Finale fast genau gleich schnell schwamm, war sie im Endlauf über die Rückenstrecke zwei Sekunden langsamer als noch am Vormittag. Ihr Endspurt über die 100m Kraul reichte schlussendlich nicht ganz, um die Vorlaufzeit nochmal zu unterbieten. In 4:52,09 Minuten belegte sie abermals den siebten Platz. An der Spitze dieses Wettbewerbs war ein spannender Zweikampf zu beobachten, den am Ende die Vorlaufschnellste und Favoritin Amalia Smith aus Großbritannien für sich entschied. Nachdem sie nach der Rückenstrecke fast fünf Sekunden hinter der Ungarin Vivien Jackl lag, konnte sie diesen Rückstand bereits über Brust wieder aufholen und gewann in neuem Championship Rekord in 4:35,32 Minuten die erste Goldmedaille der Veranstaltung.
Nach dem knappen Ausscheiden der 4x 100m Freistil Staffeln der Damen und Herren, wurden diese Entscheidungen ohne deutsche Beteiligung ausgetragen. Bei den Damen siegte das Quartett aus Großbritannien in 3:37,35 Minuten, die damit einen neuen European Junior Record aufstellten. Auch bei den Herren war über die 4x 100m Freistil ein neuer Rekord zu bestaunen. Nachdem die neutralen Athleten bereits im Vorlauf einen neuen World Junior Record aufgestellt hatten, unterboten sie diesen im Finale nochmals um fast zwei Sekunden und siegten in 3:12,75 Minuten vor den Teams aus Italien und Großbritannien. Auch die 50m Brust Halbfinals der Damen fand ohne deutsche Beteiligung statt. Schnellste war die neutrale Athletin Sofia Anufrieva in 30,95 Sekunden. Über die 200m Schmetterling der Herren war ebenfalls kein deutscher Schwimmer vertreten. In 1:58,56 Minuten wird auf Bahn vier der Ungar David Antal zu sehen sein.
Die wichtigsten Links zum Thema:
• JEM 2026: Livestream (European Auqatics TV)
• JEM 2026: Livestream (Sporteurope.TV)
• JEM 2026: Startlisten und Ergebnisse
• JEM 2026: Alle deutschen Starts in München
Bild: Tino Henschel / Archiv
Olympiateilnehmerin Nicole Maier wechselt nach Wiesbaden

Olympia 2024, EM-Bronze im selben Jahr und auch 2026 wird Nicole Maier das deutsche Team bei den Europameisterschaften in Paris verstärken. Erstmals aber für ihren neuen Verein startend: den SC Wiesbaden 1911.
Seit dem 1. Juli schwimmt Nicole Maier nun offiziell für Wiesbaden. Zuvor startete sie für die SG Essen und den griechischen Verein Athletic Club Palaio Faliro. Bei den Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr hatte Maier Doppelsilber über die 100m Freistil und 200m Freistil gewonnen und sich so für einen Platz im deutschen EM-Team empfohlen. Bei den letzten Europameisterschaften hatte sie mit zwei Bronzemedaillen über die 200m Freistil sowie mit der Staffel ihre bislang größten internationalen Erfolge gefeiert.
Bild: Archiv
JEM 2026: Vorlaufbestzeit für Linda Roth | Staffeln verpassen Finals knapp

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Zum Auftakt der JEM in München konnten sich die deutschen Aktiven zahlreiche Halbfinaltickets sowie einen ersten Finalplatz sichern. Insbesondere Linda Roth, Juliana Buttler und Louis Hoffmann schwammen sich dabei in vielversprechende Ausgangspositionen.
Über die 200m Freistil setzte Linda Roth in 2:00,11 Minuten die schnellste Zeit der Vorläufe ins Becken und führt damit das Ranking der Halbfinalistinnen an. Ebenfalls souverän ins Halbfinale zog Juliana Buttler in 2:00,29 Minuten mit der drittschnellsten Zeit des Feldes ein.
Auch bei den Herren stehen zwei deutsche Hoffnungsträger im Halbfinale über die 200m Freistil. In 1:49,41 Minuten schlug Nils Nolte als Elfter an, während Rudolf Bordas (1:50,10) auf Rang 13 eine Runde weiter kam. Für die Topzeit in den Vorläufen sorgte Grigorii Vekovishchev (1:46,59) für die neutralen Athleten aus Russland startend.
Finalambitionen dürfte auch Mitja Bauer haben, der über die 50m Rücken in 25,63 Sekunden auf den sechsten Rang sprintete. Gesellschaft im Halbfinale bekommt Bauer neben dem Vorlaufschnellsten Artsiom Yarmak (25,08) aus Belarus auch von Fabian Mager, der in 25,92 Sekunden 14. wurde. Bei den Damen machte die Deutsche Meisterin Viktoria Hoffmann (29,01) als 13. den Sprung ins Halbfinale ein. Als Gejagte wird hier die Spanierin Irene Ciercoles Galve (28,24) ins Becken springen.
Mit dem dritten Platz in den Vorläufen glänzte Louis Hoffmann über die 50m Brust. In 27,61 Sekunden war Hoffmann mehr als vier Zehntel schneller als zuletzt bei seinem DJM-Triumph. Der Vorlaufschnellste Jan Foltyn aus Tschechien stellte in 27,18 Sekunden einen neuen JEM-Rekord auf.
Auch in der ersten Medaillenentscheidung am Abend wird das deutsche Team vertreten sein. Über die 400m Lagen steht Laura Sophie Kohlmann (4:51,39) als Achte im Finale. Die Favoritenbahn Vier sicherte sich die britische Vorjahressiegerin Amalie Smith (4:42,30).
Die beiden deutschen Staffeln verpassten über die 4x100m Freistil hingegen jeweils knapp den Sprung unter die Top 8. Larus Thiel (50,53), Felix Brandner (50,12), Alexander Giesbrecht (50,54) und Georg-Alexander Kloss (50,64) fehlten in 3:21,83 Minuten gerade einmal 11 Hundertstelsekunden zum Weiterkommen. Das Quartett der Neutralen Athleten aus Russland begeisterte derweil in 3:14,72 Minuten mit einem neuen Junioren-Weltrekord.
Auch die deutsche Damenstaffel um Zarina Selimovic (56,64), Leonie Mau (56,62), Ronja Gerling (57,92) und Leni Labarre (56,30) beendete das Rennen in 3:47,48 Minuten auf dem undankbaren neunten Platz. Hier steht das Team aus Italien (3:42,38) mit der Topzeit im Finale am Abend.
Alle weiteren deutschen Ergebnisse (Vorläufe Tag 1):
|
200m Freistil |
||
|
Zarina Selimovic |
2:04,50 |
23. |
|
Melina Nitschke |
2:04,84 |
26. |
|
Simon Brugger |
1:51,58 |
23. |
|
Jonas Lieschke |
1:51,85 |
25. |
|
400m Lagen |
||
|
Mira Helget |
4:53,86 |
12. |
|
Evelyn Wegrotzki |
5:01,83 |
26. |
|
50m Rücken |
||
|
Lara Vandenhirtz |
29,35 |
27. |
|
Leonie Mau |
30,16 |
48. |
|
Gerard Norwisz |
26,44 |
29. |
|
50m Brust |
||
|
Marlene Chrustowski |
32,83 |
27. |
|
Lius Pepe Baumeister |
28,60 |
22. |
|
Hugo Engelien |
29,06 |
30. |
Die wichtigsten Links zum Thema:
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• JEM 2026: Alle deutschen Starts in München
Bild: HD Media (Archiv)
Die wichtigsten Links zur Junioren-EM 2026 in München

NEWS zur JEM 2026 powered by Speedo
Die Europameisterschaften der Junior*innen beginnen! Bis Sonntag steht in München die Titeljagd der europäischen Nachwuchstalente an. Damit ihr das Geschehen bestmöglich verfolgen könnt, haben wir euch hier die wichtigsten Links zur diesjährigen JEM zusammengestellt:
JEM 2026: Livestream (European Auqatics TV)
JEM 2026: Livestream (Sporteurope.TV)
JEM 2026: Startlisten und Ergebnisse
JEM 2026: Alle deutschen Starts in München
Bild: Tino Henschel /JEM 2025
Imoudu, Gräfe & Co. glänzen mit Staffelrekord

Es war ein Rekord mit Ansage! Der Potsdamer SV stellte am Wochenende einen neuen Deutschen Vereinsrekord über die 4x50m Brust auf und verbesserte die bisherige Bestmarke dabei um satte dreieinhalb Sekunden.
Beim Pokalmeeting zum Alten Fritz schwamm das Potsdamer Brustquartett um den Deutschen Meister und Rekordhalter Melvin Imoudu in 1:50,78 Minuten zu einer neuen Rekordzeit. Verstärkt wurde die Staffel durch den Juniorenweltrekordhalter Malte Gräfe sowie Christopher Weidner und Noah Heinlein. Imoudu und Gräfe zählen auch zum deutschen Aufgebot für die anstehenden Europameisterschaften in Paris Mitte August.
Die bisherige Bestmarke hatte das Team der Waspo 98 Hannover (1:54,32) im Jahr 2018 aufgestellt.
Bild: HD Media
Junioren-EM Schwimmen 2026: Die Links zum Livestream

NEWS zur JEM 2026 powered by Speedo
Die Europameisterschaften der Junior*innen 2026 stehen an! Von Dienstag bis Sonntag kommen in München die schnellsten Nachwuchstalente Europas zusammen. Um die Titelkämpfe auch aus der Ferne verfolgen zu können, gibt es je einen kostenpflichtigen Livestream von European Aquatics TV und Sporteurope.TV.
Tageszugänge für den Livestream von European Aquatics TV kosten 2,99€. Für den gesamten Zeitraum der JEM wird ein Eventpass für 14,99€ angeboten. Hier geht es direkt zum Livestream: Livestream European Aquatics TV
Für den Livestream von Sporteurope.TV kosten die Tageszugänge 3,99€, der gesamte Eventpass ist für 12,99€ zu erwerben. Hier geht es direkt zum Livestream: Livestream Sporteurope.TV
Die Vorläufe beginnen jeweils ab 9 Uhr, während die Finalabschnitte um 18 Uhr starten. Alle Starts des deutschen Teams gibt es hier im Überblick: JEM 2026: Alle deutschen Starts in München
2:01,65! Summer McIntosh schmettert zum WELTREKORD

Es war der älteste noch bestehende Weltrekord bei den Damen: Zum Auftakt der Kanadischen Trials in Montreal begeisterte Summer McIntosh mit einem neuen Weltrekord über die 200m Schmetterling. Eine Bestmarke, die sie schon lange ins Auge gefasst hatte und die langezeit als unerreichbar galt.
"Dieser Rekord bedeutet mit die Welt", schrieb McIntosh nach ihrem Rekordrennen auf Instagram. In 2:01,65 Minuten blieb die 19-jährige Ausnahmeschwimmerin 16 Hundertstel unter der bisherigen Bestmarke der Chinesin Liu Zige aus dem Jahr 2009. An diese war Summer McIntosh zuletzt bei ihrem WM-Triumph in Singapur bis auf 1,8 Zehntel heran geschwommen und hatte ihre Enttäuschung im Anschluss sehr offen gezeigt. In Montreal war die Freude über den gelungenen Rekordstreich dafür nun umso größer.
Den Ausschlag machten insbesondere die dritten 50m, wo McIntosh der Chinesin in 31,52 Sekunden satte sechs Zehntel abnahm. Hier gibt es die Einzelzeiten im direkten Vergleich:
|
Liu Zige (alter WR) |
Summer McIntosh (neuer WR) |
|
|
50m |
27,19 |
27,45 |
|
100m |
58,08 (30,89) |
58,21 (30,76) |
|
150m |
1:30,20 (32,12) |
1:29,73 (31,52) |
|
200m |
2:01,81 (31,61) |
2:01,65 (31,92) |
Auch über die 400m Freistil, 200m Lagen und 400m Lagen hält die dreifache Olympiasiegerin zurzeit die Weltrekorde und wird alle drei Strecke in den nächsten Tagen ebenso noch bei den Trials bestreiten – dort wo sie alle drei Bestmarken im Vorjahr aufgestellt hatte.
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Eindhoven: Moritz Bockes und Arne Schubert siegen bei Dutch Trials

Bei den Dutch Swimming Trials in Eindhoven glänzten die deutschen Gäste an diesem Wochenende mit zahlreichen Podestplatzierungen – allen voran mit drei Siegen durch Moritz Bockes und Arne Schubert. Aber auch die niederländischen Schwimm-Asse präsentierten sich stark und begeisterten mit mehreren Rekorden.
Moritz Bockes triumphierte in Eindhoven gleich doppelt: Sowohl über die 800m Freistil (7:54,37) als auch 1500m Freistil (15:03,05) war er nicht zu schlagen. Auch Arne Schubert schaffte es über beide Strecken auf das Podest und schnappte sich Silber über die 1500m (15:07,81) sowie Bronze über die 800m (7:55,95). Seinen Medaillensatz komplettierte Schubert mit Gold über die 400m Freistil (3:49,89). Hier machte Simon Reinke (3:51,01) auf dem Bronzerang das deutsche Doppelpodium perfekt.
Für ein Achtungszeichen sorgte auch Kenneth Bock, der sich über die 200m Brust nicht nur über Silber freuen durfte, sondern in 2:11,89 Minuten auch eine Hundertstel unter der EM-Norm blieb. Diese hatte Bock bei den Deutschen Meisterschaften im April noch knapp um 1,3 Zehntel verpasst. Schneller war lediglich der Kurzbahnweltrekordhalter Caspar Corbeau (2:08,75). Ebenfalls Silber gab es für Michael Raje über die 100m Schmetterling (53,50) und für Leni von Bonin über die 400m Lagen (4:47,65).
Zu gleich zwei Medaillen schwamm Ben Vester, der sowohl über die 200m Lagen (2:02,50) als auch 400m Lagen (4:27,83) Dritter wurde. Weitere Bronzemedaillen gab es für Lukas Fritzke über 200m Freistil (1:49,45), Luisa Rumler über 800m Freistil (8:52,58) und Fabienne Wenske über 1500m Freistil (16:52,31).
Auch die niederländischen Topstars sorgten vor heimischem Publikum für zahlreiche Glanzlichter. Die frischgebackene Weltrekordhalterin Marrit Steenbergen schwamm über die 100m Freistil in 51,82 Sekunden zur drittschnellsten Zeit überhaupt und blieb dabei gerade einmal 14 Hundertstel über ihrer Allzeit-Bestmarke vom vergangenen Wochenende. Zudem überraschte Steenbergen mit einem neuen niederländischen Rekord über die 100m Rücken (58,33). Und auch ihre Zeiten über die 50m Freistil (24,09) und 50m Rücken (27,40) unterstrichen ihre aktuell herausragende Form.
Für gleich zwei nationale Bestmarken sorgte Sean Niewold, der sowohl über die 50m Schmetterling (22,69) und 50m Freistil (21,56) zu neuen Rekorden sprintete. Gleiches gelang auch Koen de Groot über die 50m Brust (26,68).
Hier gibt es alle Ergebnisse: Ergebnisse Dutch Swimming Trials
Bild: Christian Gold
Kanadische Trials: McIntosh auf Weltrekordjagd

In Montreal beginnen heute die Kanadischen Trials, die auch in diesem Jahr einmal mehr hochklassige Leistungen versprechen. Neben den nationalen Meistertiteln geht es insbesondere um die Qualifikation des kanadischen Teams für die Pan Pacific Championships. Das Team für die Commonwealth Games wurde hingegen bereits im vergangenen Herbst bestimmt.
Allen voran dürfte der Blick jedoch auf Summer McIntosh gerichtet sein, die bei den Kanadischen Meisterschaften in den vergangenen Jahren mehrfach mit neuen Weltrekorden begeisterte. Für McIntosh stehen an den fünf Wettkampftagen Starts über vier Strecken auf dem Programm: 400m Freistil, 200m Lagen, 400m Lagen und 200m Schmetterling. Über die ersten drei Strecken stammen die Weltrekorde jeweils von den Trials des vergangenen Jahres. Auf den 200m Schmetterling fehlt der dreifachen Olympiasiegerin bislang noch der Rekordstreich, den sie bereits mehrfach zu ihrem großen Ziel erklärte. Direkt zum Auftakt der Titelkämpfe in Montreal bietet sich McIntosh hierfür erneut die Gelegenheit.
Nicht mit am Start ist Kurzbahn-Weltrekordhalter Josh Liendo, der aber seine Teilnahme an den Commonwealth Games angekündigt hat. Nichtsdestotrotz sind zahlreiche weitere kanadische Schwimm-Asse bei den Trials vertreten, darunter Taylor Ruck, Kylie Masse, Mary-Sophie Harvey, Finlay Knox und Blake Tierney.
Wichtige Links zum Thema:
Startlisten & Ergebnisse Canadian Trials 2026
Bild: Tino Henschel
Kanadische Trials: McIntosh auf Weltrekordjagd

In Montreal beginnen heute die Kanadischen Trials, die auch in diesem Jahr einmal mehr hochklassige Leistungen versprechen. Neben den nationalen Meistertiteln geht es insbesondere um die Qualifikation des kanadischen Teams für die Pan Pacific Championships. Das Team für die Commonwealth Games wurde hingegen bereits im vergangenen Herbst bestimmt.
Allen voran dürfte der Blick jedoch auf Summer McIntosh gerichtet sein, die bei den Kanadischen Meisterschaften in den vergangenen Jahren mehrfach mit neuen Weltrekorden begeisterte. Für McIntosh stehen an den fünf Wettkampftagen Starts über vier Strecken auf dem Programm: 400m Freistil, 200m Lagen, 400m Lagen und 200m Schmetterling. Über die ersten drei Strecken stammen die Weltrekorde jeweils von den Trials des vergangenen Jahres. Auf den 200m Schmetterling fehlt der dreifachen Olympiasiegerin bislang noch der Rekordstreich, den sie bereits mehrfach zu ihrem großen Ziel erklärte. Direkt zum Auftakt der Titelkämpfe in Montreal bietet sich McIntosh hierfür erneut die Gelegenheit.
Nicht mit am Start ist Kurzbahn-Weltrekordhalter Josh Liendo, der aber seine Teilnahme an den Commonwealth Games angekündigt hat. Nichtsdestotrotz sind zahlreiche weitere kanadische Schwimm-Asse bei den Trials vertreten, darunter Taylor Ruck, Kylie Masse, Mary-Sophie Harvey, Finlay Knox und Blake Tierney.
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Startlisten & Ergebnisse Canadian Trials 2026
Bild: Tino Henschel
Der lange Weg an die Spitze: Vom Talent zum Top-Star

„Ich hab’s schon immer gewusst: Der wird mal ein ganz Großer!“ Wenn die Schwimmstars ihre Erfolge einfahren, finden sich oft recht schnell vermeintliche Experten, die den Schwimmer noch als dieser in den Kinderschuhen steckten angeblich Großes vorhergesagt haben. Doch in den meisten Fällen ist es kaum möglich, von frühen Erfolgen auf späteres Weltklasseformat zu schließen. Das zeigen sowohl die Sportwissenschaft als auch der Blick auf die Meisterlisten. Wir haben uns einige Beispiele für den Werdegang spätere Schwimmstars angeschaut und man kann sehen: Viele Wege führen nach oben.
Es ist wie ein milchiger Blick in die Glaskugel, wenn man sich die Frage stellt, welches junge Schwimmtalent es später einmal ganz nach oben schaffen könnte. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle, zum einen natürlich die genetischen Voraussetzungen, aber auch das soziale Umfeld, Faktoren wie Wille und Motivation und letztlich auch schlicht das Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort (und im richtigen Sport) zu sein. Sportwissenschaftliche Untersuchungen haben in den zurückliegenden Jahren immer wieder gezeigt, dass es nur wenig Zusammenhang zwischen den vorpubertären Leistungen und späteren Erfolgen gibt. Eine Umstand, der Vereine und Verbände bei der Talentförderung immer wieder vor Probleme stellt, denn oft lässt sich die Frage „Fördern wir jetzt gerade die richtigen?“ erst Jahre später beantworten. Auch wenn wir uns die Stars unsere Sports anschauen, wird klar, dass sie oft eine sehr unterschiedliche Entwicklung durchlaufen haben.
Die frühen Überflieger
Recht klar ist das Identifizieren der frühen Überflieger, wenn wir einen internationalen Maßstab ansetzen. Weltstars wie Sarah Sjöström, Katie Ledecky oder auch Michael Phelps bestimmten schon in ihren Teenager-Jahren die Spitze mit, obwohl sie noch mitten in der Pubertät steckten. Bemerkenswert ist bei allen der Genannten aber, dass sie nicht einfach nur ihren Altersgenossen zehn Schritte voraus und „frühentwickelt“ waren. Nein, diese Stars haben ihre Karrieren quasi schon auf einem höheren Level begonnen. Denn es ist nicht so, dass andere einfach „später dran“ waren und aufschließen konnten, sondern die frühen Überflieger entwickelten sich ihrerseits weiter. Michael Phelps stand bereits mit 15 Jahren in einem Olympiafinale, doch seinen Leistungshöhepunkt hatte er erst etwa acht Jahre später mit Anfang bis Mitte 20. Eigentlich ein recht „normaler“ Verlauf einer Leistungsentwicklung, nur eben auf einem deutlich höheren Niveau. Ähnlich sieht es bei Katie Ledecky aus, die 2012 mit ihrem Olympiasieg über die 800m Freistil alle überraschte. Auch jetzt, elf Jahre später, ist sie das Maß der Dinge über die beiden langen Freistilstrecken. Noch in diesem Sommer kam sie über die 800 und 1500m Freistil im Alter von nun 26 Jahren so nah an ihre Weltrekorde über beide Strecken heran, wie seit deren Aufstellung in den Jahren 2016 und 2018 nicht mehr. Auch die Überfliegerin Sarah Sjöström zeigte im Sommer, dass frühe Erfolge nicht heißen, dass später keine Steigerungen mehr möglich sind. Bei der WM im Sommer stellte die Schwedin mit fast 30 Jahren einen neuen Weltrekord über die 50m Freistil auf. Und das stolze 14 Jahre nachdem sie bei der WM 2009 zum ersten Mal die Schwimmszene mit einem Weltrekord über die 100m Schmetterling geschockt hatte. Ein Beispiel aus der deutschen Schwimmgeschichte ist Franziska van Almsick, die 1992 als 14-Jährige Olympiasilber holte. Ihren Weltrekord, den sie 1994 über die 200m Freistil aufgestellt hatte, verbesserte sie 2002 – also acht Jahre später. Aktuell bestimmt die junge Kanadierin Summer McIntosh das Geschehen auf der Weltbühne ganz stark mit. Vor zwei Jahren wackelte sie als 14-Jährige am Olympiapodest und zeigte seitdem immer wieder, dass das wohl nur der Anfang war. Es folgten 2022 die WM-Titel über die 200m Schmetterling und 400m Lagen, die sie in diesem Sommer verteidigte. Und oben drauf stellte sie im Frühjahr 2023 neue Weltrekorde über die 400m Lagen und Freistil auf. Wir dürfen gespannt sein, wo bei ihr die Reise noch hin geht.
Wellbrocks Weg nach oben
Nun könnte man nach all diesen Beispielen meinen, wer später einmal ein Weltstar werden will, muss schon früh internationales Niveau aufweisen. Weit gefehlt. Denn es gibt mindestens ebenso viele Gegenbeispiele, wenn nicht sogar noch mehr. Ein Beispiel für einen Schwimmer, der im Kindesalter zwar Talent zeigte, aber kein Überflieger war, ist Deutschlands Superstar Florian Wellbrock. Mit der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2021 über die 10km sicherte er sich einen Platz in der Schwimm-Geschichte. Für ihn selbst war dieser Erfolg „ein Kindheitstraum, auch wenn ich mit 14 oder 15 Jahren bestimmt nicht gesagt habe, ich bin Florian Wellbrock, ich werde Olympiasieger“, wie er nach dem Triumph von Tokio rückblickend erklärte. Mit 14, 15 Jahren war der gebürtige Bremer zwar bereits ein schneller junger Schwimmer. Die Medaillen bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften räumten damals aber noch andere ab. Als 14-Jähriger war Wellbrock so zum Beispiel über seine Paradestrecke auf Platz 19 der nationalen Bestenliste in seinem Jahrgang 1997 zu finden. Doch in seinen Teenagerjahren blieb er am Ball. Während andere Namen die Nachwuchsszene beherrschten, schlug Wellbrock einen stetigen Weg nach oben ein und kletterte auch im nationalen Ranking Jahr für Jahr um einige Positionen. An der Spitze des Feldes durfte er dann „erst“ mit 18 Jahren zum ersten Mal stehen: Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2015 gewann er den Titel über die 1500m Freistil. Dass noch deutlich mehr Potential in ihm steckt, hatte zuvor bereits der spätere Bundestrainer Bernd Berkhahn entdeckt, der Wellbrock 2014 an den Stützpunkt nach Magdeburg lotste, wo er seine Leistungen nun weiter steigerte. Das Debüt in der A-Nationalmannschaft feierte Wellbrock dann noch bevor er jemals bei einer Junioren-Europameisterschaft oder einem anderen Nachwuchshöhepunkt war. Bei der WM 2015 durfte er sich im Freiwasser beweisen und landete auf Anhieb auf Platz fünf über die 5km. Das Debüt bei Olympia feierte er dann wenige Wochen vor seinem 19. Geburtstag bei den Spielen in Rio 2016. Erst im September desselben Jahres gehörte Wellbrock erstmals dem Junioren-Nationalteam an und holte bei der Freiwasser-JEM Silber über die 10km. Dieses Alter, im Ausklang der Pubertät und Schulzeit ist für viele junge Talente der Knackpunkt für die weitere Karriere. Wellbrock war hier zwar bereits bei einer WM und Olympia dabei gewesen, doch wo der Weg hinführen würde, war alles andere als klar. Während die Entwicklung bei so manchen Altersgenossen auf diesem Niveau stagniert, setzte Wellbrock erneut zum Leistungssprung an – diesmal wahrscheinlich zum entscheidenden für seine Karriere. Im Sommer 2018, mit knapp 21 Jahren, gelang Wellbrock der Durchbruch in die absolute Weltspitze. Mit einem Deutschen Rekord von 14:36,15 Minuten schwamm er eine der schnellsten Zeiten der Schwimmgeschichte über die 1500m Freistil und wurde Europameister. In den folgenden Jahren bestätigte Wellbrock Saison für Saison das Niveau im Bereich von 14:36 Minuten – nur etwa 0,6 Prozent vom Weltrekord entfernt und in diesem Sommer zeigte er, dass noch immer Luft nach oben ist. In 14:34,89 Minuten verbesserte der nun bereits 26-Jährige erneut seine nationale Bestmarke. Weltmeister, Olympiasieger, Rekordschwimmer – Errungenschaften, von denen der Teenager Florian Wellbrock vielleicht geträumt hat, mit denen damals aber wahrscheinlich kaum jemand gerechnet hatte. Eine stetige langfristige Leistungsentwicklung, Zielstrebigkeit, das Erlernen des Umgangs mit Rückschlägen und natürlich das stets unterstützende Umfeld haben aus dem unauffälligen Schwimmtalent den größten deutschen Schwimmstar der zurückliegenden 15 Jahre geformt.
Adam Peaty – Das Talent auf dem zweiten Blick
Auch auf internationalem Niveau begegnen uns immer wieder Schwimmstars, die sich als Kinder noch nicht in den Vordergrund geschwommen hatten. Manchmal braucht es dann ein gutes Auge am Beckenrand, um das mögliche Potential zu erkennen. So war es auch bei Adam Peaty. Der Superstar, der mit seinen Weltrekorden über die 50 und 100m Brust der Konkurrenz nicht nur voraus, sondern in ganz anderen Dimensionen unterwegs ist, war als 14-Jähriger auf den Brustdistanzen ein sogar eher unterdurchschnittlich schneller Schwimmer. Seine Bestzeit über die 100m Brust stand damals bei 1:21,80 Minuten. Zum Vergleich: Damit wäre er in der deutschen 2023er Bestenliste der 14-Jährigen nicht einmal unter den Top 100 – würde also gar nicht auftauchen. Doch ein glücklicher Umstand sollte seinen späteren Weg bestimmen: Als Trainerin übernahm damals die einstige Weltklasseschwimmerin Melanie Marshall das Ruder bei Peatys Verein in Derby im Herzen Englands. Marshall erkannte, dass Peaty – damals noch Freistilschwimmer – eine Begabung für das Brustschwimmen hat, die jedoch bis dahin noch nicht entsprechend gefördert worden war. Das sollte nun nachgeholt werden. Innerhalb von etwas mehr als einem Jahr steigerte Peaty seine Bestzeit über die 100m Brust um zehn Sekunden. Ein erster großer Schritt, doch auch mit solch einer 1:11er Leistung wäre hierzulande zum Beispiel ein Finale bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften noch weit entfernt. Marshall arbeitete zunächst viel mit Peaty an Grundlagen und entwickelte bei ihm über die nächsten Jahre hinweg auch die Fähigkeit die 200m Brust schwimmen zu können, auch um das Stehvermögen für den zweiten 50er der 100m-Distanz zu schulen. Bei der Junioren-EM 2012 stand Peaty dann tatsächlich auch im Finale über die 200m Brust. Der gezielte Leistungsaufbau durch die Trainerin gepaart mit der Entwicklung der ganz eigenen stilistischen Klasse Peatys sorgte in den folgenden Jahren für stetige Verbesserungen. Mit 18 durchbrach er erstmals die Marke von 1:00 Minuten über die 100m Brust und im Jahr darauf schwamm sich Peaty mit Titeln bei den Europameisterschaften 2014 in Berlin sowie den Commonwealth Games in Glasgow auch in den internationalen Fokus. Sein Fabelweltrekord von 56,88 Sekunden über die 100m Brust sollte weitere fünf Jahre später bei der WM 2019 in Korea folgen. Elf Jahre lang waren er und seine Trainerin Melanie Marshall zu diesem Zeitpunkt ein Gespann. Das Talent zum Brustschwimmer brachte Peaty wahrscheinlich bereits früh mit – doch es musste erst erkannt werden.
Das Beispiel von Adam Peaty zeigt, wie wichtig es ist, dass erstklassige Coaches nicht erst im Junioren- oder Spitzenbereich am Beckenrand stehen, sondern dass der Blick für Talente schon an der Basis eine große Rolle spielt. Das betrifft nicht nur das Erlernen von Technik und das Legen von schwimmerischen Grundlagen. Die Jugendcoaches können auch dafür sorgen, das richtige Feuer zu entfachen, das dann dafür sorgt, dass junge Schwimmer möglichst lange im Sport bleiben. Denn wie wir am Beispiel von Florian Wellbrock gesehen haben, zeigt sich das wahre Potential oft erst, nachdem die Pubertät bereits durchschritten wurde und der Start ins Erwachsenenleben ansteht. Studien haben gezeigt, dass die Motivationsquellen, die in jungem Alter für die Erbringung von Leistungen genutzt werden, sich auch durch den späteren Werdegang durchziehen. Nur weil jemand mit 12 oder 13 also nicht die herausragenden Leistungen im Becken zeigt, sind Hopfen und Malz noch lange nicht verloren. Gerade in dieser Phase sowie beim Einsetzen der Pubertät sollten sich Coaches bewusst sein, dass jeder eine andere Entwicklung durchläuft und ein zu frühes „Aussortieren“ zu vermeiden ist. Oftmals wird dabei nämlich vergessen, wie Vielfältig der Schwimmsport ist. Wir haben nicht nur vier unterschiedliche Schwimmarten sondern auch Streckenlängen, die Belastungszeiten von knapp über 20 Sekunden im Becken bis hin zu zwei Stunden im Freiwasser haben. Alle das bevorteilt viele unterschiedliche körperliche Voraussetzungen und bietet im Umkehrschluss auch viele Möglichkeiten, damit Talente die für sie passenden Strecken und Lagen finden. Man muss ihnen nur die Zeit dazu geben.
Adam Peatys Leistungsentwicklung:
|
Alter |
Jahr |
50m Brust |
100m Brust |
200m Brust |
|
14 |
2008 |
00:35,60 |
01:21,80 |
- |
|
15 |
2009 |
00:32,44 |
01:11,47 |
02:54,97 |
|
16 |
2010 |
00:29,56 |
01:04,01 |
02:20,96 |
|
17 |
2011 |
- |
01:03,28 |
02:18,51 |
|
18 |
2012 |
00:29,07 |
01:02,30 |
02:15,68 |
|
19 |
2013 |
00:27,58 |
00:59,92 |
02:11,07 |
|
20 |
2014 |
00:26,62 |
00:58,68 |
02:09,00 |
|
21 |
2015 |
00:26,42 |
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Französische Meisterschaften: Marchand verletzt, Moluh sorgt für Rekorde

Bei den Französischen Meisterschaften in Saint-Étienne wurde in den vergangenen Tagen das EM-Team für die Heim-Europameisterschaften in Paris bestimmt. Im Mittelpunkt stand dabei einmal mehr Topstar Léon Marchand, der die Titelkämpfe verletzungsbedingt jedoch vorzeitig abbrechen musste.
Dabei erlebte der vierfache Olympiasieger einen herausragenden Auftakt. Am ersten Wettkampftag begeisterte Marchand über die 400m Lagen in 4:04,56 Minuten mit der fünftschnellsten Zeit überhaupt und war dabei unter anderem schneller als bei seinem WM-Triumph im vergangenen Sommer. Im Vorlauf über die 200m Brust zog sich Léon Marchand dann jedoch eine Hüftverletzung zu und musste seine weiteren Starts absagen. Die französischen Qualifikationskriterien sollten es ihm dennoch ermöglich, bei der EM in Paris über mehr als nur die 400m Lagen an den Start zu gehen.
Auch Weltmeister Maxime Grousset war bei den Französischen Meisterschaften nicht mit von der Partie. Grousset fällt aktuell aufgrund einer Fraktur im Fuß aus, ein Start bei der EM ist derzeit noch ungewiss.
Nichtsdestotrotz gab es einige Achtungszeichen bei den Titelkämpfen zu bejubeln, insbesondere zwei neue Französische Rekord. Für diese sorgte Mary-Ambre Moluh. Über die 100m Rücken trug sich Moluh in 58,25 Sekunden in die Rekordbücher ein und verbesserte die bisherige Bestmarke dabei um mehr als eine halbe Sekunde. Damit steht sie aktuell an der Spitze der europäischen Bestenliste in diesem Jahr. Und auch über die 50m Rücken stellte die 20-Jährige in 27,20 Sekunden einen neuen nationalen Rekord auf.
Zudem durfte sich Michel Arkhangelsky über einen neuen Asienrekord über die 50m Schmetterling (22,91) freuen. Arkhangelsky startet international für Bahrain und wird deshalb nicht Teil des französischen Teams für die Europameisterschaften sein. Insgesamt gelang es in den vergangenen Tagen sieben Schwimmerinnen und zehn Schwimmern, sich für ein EM-Ticket zu empfehlen.
Alle Ergebnisse gibt es hier: Französische Meisterschaften 2026 - Ergebnisse
Bild: Archiv