Schneller als bei Olympia-Silber: Adam Peaty meldet sich in Weltspitze zurück

Fast zwei Jahre ist es her, dass Adam Peaty bei den Olympischen Spielen in Paris mit Silber über die 100m Brust seinen letzten großen Erfolg feierte. Seitdem war es still geworden um den britischen Ausnahmeschwimmer, der sich nun nach einer längeren Wettkampfpause eindrucksvoll zurückmeldete.
Im Rahmen der Britischen Meisterschaften, die vergangene Woche in London ausgetragen wurden, schien Adam Peaty auf den kurzen Bruststrecken zu alter Form zurückzufinden. Über die 100m Brust glänzte der Weltrekordhalter in 58,97 Sekunden mit einer Zeit, die schneller war als im olympischen Finale von Paris. Peaty ist damit nur einer von vier Schwimmern, die in diesem Jahr bislang unter der Marke von 59 Sekunden blieben. Auch einen Platz im britischen Team für die Europameisterschaften und Commonwealth Games hat der dreifache Olympiasieger damit sicher. Zudem sprintete Peaty auch über die 50m Brust in 26,64 Sekunden unter die Top 3 der Welt in diesem Jahr und untermauerte somit sein erklärtes Ziel, bei den nächsten Olympischen Spielen erneut auf dem Podium zu stehen.
Aber auch die britischen Damen sind auf den Bruststrecken derzeit bemerkenswert schnell unterwegs – insbesondere Angharad Evans, die bei den Titelkämpfen mit zwei Britischen Rekorden und zwei Weltjahresbestzeiten für Aufsehen sorgte. Über die 200m Brust blieb Evans in 2:19,70 Minuten als erste Britin überhaupt unter der Marke von 2:20 Minuten und verbesserte die bisherige nationale Bestmarke um mehr als eine Sekunde. In 1:04,96 Minuten setzte sie auch über die 100m Brust ein dickes Ausrufezeichen und war dabei gut zwei Zehntel schneller als Weltmeisterin Anna Elendt bei ihrem Goldtriumph in Singapur.
Über einen neuen Britischen Rekord durfte auch Freya Colbert jubeln, die sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr über die 200m Freistil in die Rekordbücher eintrug. In 1:54,34 Minuten steigerte Colbert ihre eigene Bestmarke aus dem letzten Monat erneut um satte 6,4 Zehntelsekunden. Für weitere Weltjahresbestzeiten sorgten zudem Oliver Morgan über die 50m Rücken (24,36) sowie Abbie Wood über die 200m Lagen (2:08,17).
Neben Adam Peaty erlebte mit James Guy ein weiterer Routinier seinen zweiten Frühling. Über die 400m Freistil schwamm der mehrfache Staffelolympiasieger in 3:44,04 Minuten seine schnellste Zeit seit 2016. Und auch über die 200m Freistil betonte Guy in 1:45,38 Minuten seine bestechende Form. Schneller war hier lediglich Matt Richards in 1:44,77 Minuten – was bei den Europameisterschaften in Paris auf eine traditionell starke britische 4x200m Freistilstaffel hoffen lässt.
Links zum Thema: Ergebnisse UK Meisterschaften 2026
Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Update)

Auch am zweiten Wettkampfwochenende des laufenden Qualifikationszeitraums für die Schwimm-Europameisterschaften in Paris wurden fleißig Normzeiten unterboten und zahlreiche neue Aktive konnten sich für einen Start bei den Titelkämpfen im August empfehlen.
Über gleich zwei Strecken erfüllten Josha Salchow (50m Schmetterling, 100m Freistil), Melvin Imoudu (50m & 100m Brust), Vincent Passek (50m & 100m Rücken) und Nina Holt (100m & 200m Freistil) die geforderten Normzeiten für die EM. Und auch Weltrekordhalter Lukas Märtens, der über die 400m und 800m Freistil bereits sicher gesetzt ist, konnte seinem EM-Programm zwei weitere mögliche Einzelstrecken (200m Freistil, 200m Rücken) hinzufügen – über die Rückenstrecke glänzte er zudem mit einem neuen Deutschen Rekord.
Ihre jeweils vierte EM-Norm machten Maya Werner (200m Rücken) und Oliver Klemet (200m Freistil) perfekt, während sich Linda Roth (100m Freistil) ebenfalls über eine zweite Normerfüllung freuen durfte.
Für Überraschungen sorgten indes Maya Tobehn (200m Freistil), Finn Hammer (200m Lagen) und Mitja Bauer (100m Rücken). Hammer und Bauer könnten in Paris erstmals Teil eines deutschen EM-Teams sein, während Tobehn zuletzt 2019 bei der Kurzbahn-EM im Einsatz war. Einiges an Erfahrung bei internationalen Titelkämpfen bringen Leonie Märtens (1500m Freistil), Jarno Bäschnitt (200m Freistil), Ole Braunschweig (50m Rücken) und Noelle Benkler (200m Lagen) mit, die nun ebenfalls auf ein Ticket für die Europameisterschaften hoffen dürfen.
Die bis zu vier möglichen Startplätze für das deutsche Team auf den Einzelstrecken sowie die Besetzung der Staffeln entscheidet sich final dann bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Woche, die ab Donnerstag in Berlin vonstattengehen werden.
Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden bislang unterboten (Stand 20.04.26):
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Frauen |
Strecke |
Männer |
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25,00 |
50m Freistil |
22,10 |
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54,60 Nina Holt (54,52) Linda Roth (54,74)* |
100m Freistil |
48,90 Josha Salchow (48,49) Timo Sorgius (49,08)* |
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1:59,60 Maya Tobehn (1:58,69) Linda Roth (1:59,02) Nina Holt (2:00,02)* |
200m Freistil |
1:47,20 Lukas Märtens (1:45,67) Jarno Bäschnitt (1:46,69) Oliver Klemet (1:46,79) Timo Sorgius (1:47,07) |
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4:08,40 Isabel Gose (4:04,51) Maya Werner (4:07,13) |
400m Freistil |
3:46,60 Lukas Märtens Oliver Klemet (3:43,14) Johannes Liebmann (3:44,59) |
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8:32,20 Isabel Gose (8:24,69) Maya Werner (8:31,08) |
800m Freistil |
7:48,90 Sven Schwarz Lukas Märtens Johannes Liebmann (7:37,94) Oliver Klemet (7:45,66) |
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16:17,30 Isabel Gose (15:55,04) Maya Werner (16:16,30) Leonie Märtens (16:23,57)* |
1500m Freistil |
15:04,70 Sven Schwarz Johannes Liebmann (14:39,67) Oliver Klemet (14:41,71) |
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26,25 Angelina Köhler |
50m Schmetterling |
23,45 Luca Armbruster (23,29) Ole Eidam (23,41) Josha Salchow (23,42) |
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58,60 |
100m Schmetterling |
52,00 |
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2:11,00 |
200m Schmetterling |
1:57,00 |
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28,25 |
50m Rücken |
25,15 Vincent Passek (24,63) Ole Braunschweig (24,70) |
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1:00,40 |
100m Rücken |
54,40 Vincent Passek (54,31) Mitja Bauer (54,61)* |
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2:11,80 Lise Seidel (2:12,29)* Maya Werner (2:12,77)* |
200m Rücken |
1:58,10 Lukas Märtens (1:55,87) |
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31,00 |
50m Brust |
27,35 Melvin Imoudu (27,08) |
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1:06,80 Anna Elendt |
100m Brust |
59,70 Melvin Imoudu (59,64) |
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2:26,10 Lena Ludwig (2:26,58)* |
200m Brust |
2:10,90 |
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2:12,80 Noelle Benkler (2:12,19) |
200m Lagen |
2:00,60 Timo Sorgius (2:00,66)* Finn Hammer (2:01,35)* |
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4:43,50 |
400m Lagen |
4:15,60 |
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Fett gedruckt - sicher qualifiziert | * U23-Norm unterboten
Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026
Bild: Speedo | Wade
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Vorbereitung auf die Masters-Höhepunkte des Sommers unter der Sonne Ägyptens: Ihr könnt mit dabei sein; ONEflow Sports veranstaltet vom 22. bis 29. Juni 2026 ein Masters-Trainingslager in Soma Bay, Ägypten.
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Die Trainer entwickeln für euch einen Trainingsplan gemäß der persönlichen Zielsetzung, Fokusstrecken und Hauptlage jedes Teilnehmers — mit Fokus auf Technik, Ausdauer, Speed, Starts und Wenden. Trainiert wird in der olympischen Aquatik-Anlage von ONEflow Sports, die als Partner von über 30 Nationalmannschaften weltweit für professionelle Trainingsbedingungen steht.
Die Anlage umfasst ein 50m-Becken mit 10 Bahnen, ein 25m-Becken mit 5 Bahnen sowie einen Indoor und Outdoor Gym-Bereich.
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Jarno Bäschnitt knackt EM-Norm | Märtens triumphiert auch über 400m

Am letzten Tag des Swim Festivals in Bergen beendete Lukas Märtens mit seiner Paradestrecken, den 400m Freistil, sein erfolgreiches Wettkampfwochenende. Obwohl er als Weltrekordhalter sowie amtierender Weltmeister und Olympiasieger für einen Start bei der EM in Paris bereits gesetzt ist, unterbot er in 3:44,29 Minuten die EM-Norm um gute zwei Sekunden. Bei den kommenden Deutschen Meisterschaften wird er neben den 400m Freistil auch über die 800m Freistil zu sehen sein. Für die Europameisterschaft konnte er sich durch seine Leistungen an diesem Wochenende neben den 400m und 800m Freistil auch über die 200m Freistil und 200m Rücken empfehlen.
Nach zwei erfolgreichen Norm-Unterbietung gelang es dem zweiten deutschen Starter Josha Salchow am Sonntag nicht mehr, noch weitere Pflichtzeiten zu unterbieten. Im Finale über die 50m Freistil schlug er in 22,30 Sekunden zwei Zehntel über Normzeit (22,10 Sekunden) an. Auch über seinen zweiten Start, den 100m Schmetterling, sollte es noch keine Normerfüllung geben. Nach 52,74 Sekunden war er 0,74 Sekunden über der Pflichtzeit von 52,00 Sekunden geblieben. Über beide Strecken wird Salchow bei den Deutschen Meisterschaften nochmal auf den Startblock steigen und sich erneut an der Unterbietung der EM-Norm versuchen. Sicher erfüllt hat er die Pflichtzeiten bereits über die 50m Schmetterling sowie 100m Freistil und kann hoffnungsvoll auf einen Start in Paris blicken.
Beim gleichzeitig stattfindenden Qualification Meeting in Rotterdam sorgte Jarno Bäschnitt vom Team Bochum für eine erfolgreiche EM Norm Unterbietung. Über 200m Freistil blieb er bereits im Vorlauf in neuer persönlicher Bestleistung von 1:46,61 Minuten 0,6 Sekunden unter der benötigten Zeit. Neben Lukas Märtens, Oliver Klemet und Timo Sorgius ist er nun bereits der vierte Schwimmer, der sich dementsprechend über die 200m Freistil für die EM in Paris empfiehlt. Die entgültige Entscheidung über die Startplätze fällt dann ebenfalls nächste Woche bei der DM in Berlin.
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• Startlisten & Ergebnisse Bergen Swim Festival 2026
• Startlisten & Ergebnisse Rotterdam Qualifikation Meet 2026
Bild: Tino Henschel
2:12! Noelle Benkler kratzt am Deutschen Rekord | EM-Norm für Maya Werner

Am Samstag lieferte Noelle Benkler in Heidelberg den Kracher des Wochenendes ab. Über die 200m Lagen schwamm sie mit neuem deutschen Jahrgangsrekord in 2:12,19 Minuten unter die Normzeit für die EM in Paris. Den vorherigen Rekord der 19-jährigen geschwommen von Therese Michalak in 2011 unterbot die Heidelbergerin um satte 1,13 Sekunden. Mit dieser Leistung brachte Benkler ebenfalls den deutschen Rekord von Alexandra Wenk zum Wackeln. Zu diesem fehlten ihr lediglich 0,89 Sekunden.
In Magdeburg empfahl sich Maya Werner für ein weiteres EM-Ticket. Um haarscharfe drei Hundertstel schwamm sie über die 200m Rücken unter die geforderte U23 Norm (2:12,80) für die Europameisterschaft. Mit ihrer Endzeit von 2:12,77 Minuten ist es somit die vierte Strecke, die auf die Wahl-Magdeburgerin bei der EM warten könnte. Zuvor hatte sie bereits die Normen der 400m, 800m und 1500m Freistil unterbieten können.
Schnell unterwegs war auch Linda Roth, die über die 100m Freistil in 54,74 Sekunden unter die U23-Norm schwamm, für die sie laut Nominierungsrichtlinien allerdings zu jung ist. Für einen Einzelstart in Paris müsste Roth die offene Norm von 54,60 Sekunden unterbieten. Die nächste Gelegenheit dazu hat sie dann in der nächsten Woche bei den Deutschen Meisterschaften.
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• Startlisten & Ergebnisse Barmenia Gothaer & friends Pokal 2026
• Startlisten & Ergebnise Nikar Quali Meet 2026
Bild: Tino Henschel
Berlin: Erneut Altersklassenrekord für Mitja Bauer | Passek & Imoudu knacken EM-Normen

Es ist bereits der zweite Altersklassenrekord für Mitja Bauer an diesem Wochenende bei den Berlin Swim Open. Nachdem er gestern über die 200m Rücken mit einer neuen Bestmarke in der AK18 begeisterte, gelang dem Leipziger gleiches nun auch über die 100m Rücken. In 54,61 Sekunden trug sich Bauer nicht nur erneut in die Rekordbücher ein, sondern schwamm ein weiteres Mal deutlich unter die JEM-Norm. Auch die Qualifikationszeit für die Europameisterschaften in der offenen Klasse verpasste er um gerade einmal 2,1 Zehntelsekunden.
Diese knackte im selben Rennen dafür Vincent Passek, der sich bereits im Vorlauf (54,31) für einen zweiten EM-Start empfehlen konnte. Und auch im Finale blieb Passek in 54,35 erneut unter der geforderten Normzeit.
Seine ebenfalls zweite EM-Norm für die Titelkämpfe in Paris machte Melvin Imoudu perfekt. Über die 50m Brust sprintete der amtierende Deutsche Meister in 27,08 Sekunden sogar schneller als bei seinem Goldtriumph bei der DM im letzten Jahr. Auch Louis Hoffmann sammelte in 28,09 Sekunden einen weiteren Startplatz für die Europameisterschaften der Junior*innen.
Über die 800m Freistil winkt ein weiteres JEM-Ticket für Juliana Buttler (8:44,85). Den Sieg machten hier Lea Boy (8:37,58) und Leonie Märtens (8:37,61) unter sich aus, die am Ende nur drei Hundertstel voneinander getrennt anschlugen, jedoch nicht schneller als die EM-Norm waren.
Für zwei weitere JEM-Normen sorgten zum Abschluss der Berlin Swim Open Mitja Ebeling (22,78) über die 50m Freistil sowie Mira Helget (2:17,71) über die 200m Lagen. Eine äußerst gelungene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften, die am Donnerstag in Berlin beginnen und neben der Titeljagd auch den krönenden Abschluss des Qualifikationszeitraums für die EM und JEM bilden.
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Bild: Tino Henschel
Märtens und Salchow schwimmen in Bergen zu weiteren EM-Normen

Nach seinem deutschen Rekord über die 200m Rücken am Vortag ging Lukas Märtens am zweiten Wettkampftag des Bergen Swim Festivals über die 200m Freistil ins Wasser. Auch dort lies er keine Zweifel an einer EM-Nominierung aufkommen und schwamm in 1:45,67 Minuten 1,5 Sekunden schneller als die geforderte Pflichtzeit (1:47,20 Minuten). Bei den kommenden Deutschen Meisterschaften wird er über diese Strecke zwar nicht zu sehen sein, schwamm aber eine Sekunde schneller als der für Berlin am schnellsten gemeldete Kaii Liam Winkler (1:46,65 Minuten). Einzig über seine Paradestrecke, die 400m Freistil, wird Märtens sowohl am Sonntag in Bergen als auch bei der DM in Berlin auf den Startblock steigen.
Einen weiteren erfolgreichen Wettkampftag erlebte auch Josha Salchow vom SV Nikar Heidelberg. Im Finale über die 50m Schmetterling sprintete er in 23,42 Sekunden unter die EM-Norm (23,45 Sekunden) und unterbot seine persönliche Bestzeit um 17 Hundertstel. Neben Luca Armbruster und Ole Mats Eidam ist er nun der dritte Schwimmer, dem die Unterbietung dieser Pflichtzeit über die 50m Schmetterling gelang.
Beim parallel stattfindenden Quali Meeting in Rotterdam schwamm Laura Sophie Kohlmann von der SG Essen über die 400m Lagen unter die Norm für die JEM in München. Nachdem sie am Vortrag über die 200m Lagen erst in Finale die Pflichtzeit unterbot, schwamm sie über die doppelte Strecke bereits im Vorlauf schneller als in den Nominierungsrichtlinien gefordert. Die bereits erfüllte Norm hielt sie aber nicht auf, sich im Finale nochmal deutlich zu steigern und sich in 4:49,62 Minuten für einen weiteren Einzelstart bei der JEM in München zu empfehlen.
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• Startlisten & Ergebnisse Bergen Swim Festival 2026
• Startlisten & Ergebnisse Rotterdam Qualifikation Meet 2026
Bild: Tino Henschel
Berlin: Nina Holt holt nächste EM-Norm | Altersklassenrekord für Mitja Bauer

Nachdem Nina Holt bereits gestern bei den Berlin Swim Open über die 200m Freistil unter der Normzeit für die Europameisterschaften blieb, untermauerte die amtierende Deutsche Meisterinauch über die 100m Freistil ihren Anspruch auf einen Platz im deutschen EM-Team. Auch zahlreiche JEM-Normen wurden unterboten und Mitja Bauer glänzte mit einem neuen Altersklassenrekord.
In 54,52 Sekunden blieb Nina Holt acht Hundertstel unter der geforderten Normzeiten für Paris, nachdem sie bereits im Vorlauf (54,87) schneller als die U23-Norm war. Wie Holt konnte sich auch Maya Tobehn mit ihren Leistungen (55,99 und 55,53) für eine mögliche 4x100m Freistilstaffel empfehlen.
Über die 200m Rücken schwamm Mitja Bauer nicht nur deutlich unter die JEM-Norm, sondern begeisterte zudem mit einem neuen Altersklassenrekord bei den 18-Jährigen. In 1:59,34 Minuten verbesserte Bauer die bisherige Bestmarke von Lukas Märtens, der gestern über dieselbe Strecke einen neuen Deutschen Rekord aufgestellt hatte.
Auch über die 100m Freistil winkt für Mitja Bauer ein Start bei den Europameisterschaften der Junior*innen. In 50,27 Sekunden blieb der Youngster bereits im Vorlauf unter der geforderten Norm – ebenso wie Georg-Alexander Kloss, der in 50,01 Sekunden noch ein wenig schneller unterwegs war. Jeweils zwei JEM-Normen wurden auch über die 200m Brust und 400m Freistil der Männer geknackt. Während sich Louis Hoffmann (2:16,32) und Hugo Engelien (2:16,45) für die Titelkämpfe in München auf der langen Bruststrecke empfehlen konnten, dürfen Nils Nolte (3:52,63) und Rudolf Bordas (3:53,59) auf ein JEM-Ticket über die 400m Freistil hoffen.
Bei den Damen könnte Juliana Buttler die deutschen Farben über die 400m Freistil bei der JEM vertreten. In 4:12,42 blieb die 17-jährige Magdeburgerin auch unter der U23-Norm für Paris, ist laut der Nominierungsrichtlinien jedoch zu jung, um sich über die Nachwuchsnorm zu qualifizieren. Diese gilt lediglich für die Jahrgänge 2003 bis 2007. Schneller als Buttler war Lea Boy (4:12,05), die das deutsche Team bei den Freiwasser-Europameisterschaften verstärken wird.
Auf den Schmetterlingsstrecken machte Yara Fay Riefstahl das JEM-Triple perfekt und schmetterte über die 50m in 26,68 Sekunden deutlich unter die Qualifikationszeit. Den Sieg schnappte sich erwartungsgemäß Angelina Köhler. In 25,64 Sekunden kam die WM-Vierte des vergangenen Jahres erneut bis auf 1,4 Zehntel an ihren Deutschen Rekord heran. Für die Europameisterschaften ist Köhler bereits sicher gesetzt und hat morgen über die doppelte Strecke die Chance, sich ein weiteres EM-Ticket zu sichern.
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- Startlisten & Ergebnisse Berlin Swim Open 2026
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- Normzeiten Schwimm-EM 2026
- Normzeiten JEM 2026
Bild: Tino Henschel
Florian Wellbrock ohne EM-Start im Becken

Mit den Europameisterschaften diesen Sommer in Paris kann Florian Wellbrock bereits lange fest planen, denn auf allen Freiwasser-Strecken ist der amtierende vierfach Weltmeister bereits sicher für die Titelkämpfe gesetzt. Und auch beim Freiwasser-Weltcup stellte Wellbrock zuletzt seine Dominanz eindrucksvoll unter Beweis, was äußerst hoffnungsvoll auf die anstehende EM blicken lässt. Dort wird sich Florian Wellbrock allerdings das erste Mal seit langem keiner Doppelbelastung aus Becken und Freiwasser stellen.
Denn mit der erhofften EM-Qualifikation im Becken sollte es für den Magdeburger Ausnahmeschwimmer in diesem Jahr nicht klappen. Seine letzte Qualifikationsmöglichkeit für die langen Freistilstrecken verpasste Wellbrock an diesem Wochenende nun durch eine kurzfristige Abmeldung seinerseits.
Im Rahmen des Barmenia Gothaer & Friends Pokal in Magdeburg war Florian Wellbrock ursprünglich über die 800m Freistil gemeldet, verzichtete jedoch am gestrigen Tag auf seinen Start. Wellbrock war vergangene Woche in Stockholm sowohl über die 800m (7:57,51) als auch 1500m Freistil über den geforderten Normzeiten geblieben (15:15,79) und hätte vor allem auf der kürzeren Strecke einen signifikanten Leistungssprung gebraucht. Denn mit den sicher für die EM gesetzten Sven Schwarz und Lukas Märtens sowie Johannes Liebmann und Oliver Klemet, die in Stockholm deutlich unter der geforderten Normzeit blieben, sind alle vier möglichen deutschen Startplätze für Paris theoretisch bereits gesetzt – maßgebend ist aktuell Klement's Zeit von 7:45,66 Minuten. Über die 1500m Freistil stand Florian Wellbrock an diesem Wochenende von Beginn an nicht in der Meldeliste – hier ist einer der deutschen Startplätze noch frei.
Den krönenden Abschluss der EM-Qualifikationsphase bilden in der nächsten Woche die Deutschen Meisterschaften in Berlin, an denen Wellbrock ebenfalls nicht teilnehmen wird. Zugunsten des Freiwasser-Weltcups auf Ibiza entschied der amtierende Deutsche Meister über die 1500m Freistil bereits vor einigen Wochen, auf den Showdown um die nationalen Meistertitel und EM-Tickets zu verzichten. Mehr dazu gibt es hier: Fokus aufs Freiwasser: Florian Wellbrock verzichtet auf Schwimm-DM
Theoretisch verbleibt zwar noch eine Woche bis zum Ende des Qualifikationsfensters – wo in der Vergangenheit auch schon mal Timetrials genutzt worden, um sich doch noch ins Nationalteam zu schwimmen – aktuell sieht aber vieles danach aus, als ob sich Florian Wellbrock's EM Teilnahme in diesem Jahr auf die Freiwasserwettbewerbe beschränken wird.
Bild: Tino Henschel
Lukas Märtens glänzt mit Deutschem Rekord über 200m Rücken

Keine Woche vor den deutschen Meisterschaften schwamm Lukas Märtens beim Bergen Swimfestival über seine Nebenstrecke 200m Rücken in 1:55,85 Minuten einen neuen deutschen Rekord. Die nationale Bestmarke, die in 1:55,87 Minuten bisher von Jan-Philip Glania aus dem Jahr 2012 gehalten wurde, verbesserte Märtens somit um zwei Hundertstelsekunden. Zusätzlich zu seiner neuen persönlichen Bestleistung und der Goldmedaille unterbot er die geforderte EM-Norm um ganze 2,25 Sekunden. Neben den 400m und 800m Freistil, für die er bereits sicher qualifiziert ist, blickt er nun einem dritten Einzelstart in Paris entgegen.
Begleitet wird Lukas Märtens in Bergen von Josha Salchow, der über die 100m Freistil in 48,49 Sekunden ebenfalls die EM-Norm unterbot. Nachdem er im Vorlauf in 48,96 Sekunden noch sechs Hundertstel über der Pflichtzeit geblieben war, verbesserte er sich im Finale um eine halbe Sekunde und konnte so deutlich unter die Normzeit sprinten.
Auch in Rotterdam (Nierderlande) wurde am ersten Wettkampftag bereits schnell geschwommen. Das Team der SG Essen sicherte sich zwei JEM-Normen sowie eine U23 Norm für die EM in Paris. Letztere erschwamm sich Finn Hammer, der in 2:01,35 Minuten knappe 15 Hundertstel unter der geforderten Zeit von 2:01,50 Minuten blieb. Er verwies damit auch den Olympiafinalisten über die doppelte Strecke Cedric Büssing auf Platz zwei, der in 2:02,67 Minuten in Berlin noch gute zwei Sekunden schneller schwimmen muss, um sich für die Europameisterschaften zu empfehlen. Einen deutschen Tripel Sieg komplimentierte Carl Morris Magold von der SSG Saar Max Ritter in 2:06,48 Minuten.
Bereits im Vorlauf schwamm Lara Vandenhirtz über die 50m Schmetterling in 27,18 Sekunden unter der geforderten JEM-Norm von 27,30 Sekunden. Zwar konnte sie sich im Finale nicht mehr steigern und belegte in 27,37 Sekunden den vierten Platz, sichert sich jedoch durch ihre Leistung am Vormittag bereits ihre Startberechtigung bei der Heim-EM der Junior*innen. Dahingegen schwamm ihre Vereinskameradin Laura Sophie Kohlmann im Vorlauf über die 200m Lagen noch deutlich über JEM-Norm, verbesserte sich zum Finale aber um fast vier Sekunden auf 2:16,75 Minuten, was schlussendlich nicht nur Platz 1 und die Goldmedaille bedeutete, sondern auch 1,25 Sekunden schneller war als die Pflichtzeit für die Titelkämpfe in München.
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Bild: World Aquatics
Berlin: Passek & Braunschweig wackeln am Deutschen Rekord

Im Doppelpack zur EM-Norm und nur Hundertstel vom Deutschen Rekord entfernt! Bei den Berlin Swim Open wussten Vincent Passek und Ole Braunschweig am ersten Tag ihren Heimvorteil gekonnt zu nutzen.
Über die 50m Rücken verfehlten Passek (24,63) und Braunschweig (24,70) die nationale Bestmarke von 24,57 Sekunden nur hauchdünn und setzten so ein großes Achtungszeichen in Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf – inklusive der EM in Paris. Aber auch Melvin Imoudu, Oliver Klemet, Maya Tobehn, Nina Holt und Leonie Märtens konnten sich eindrucksvoll für die Europameisterschaften in Paris empfehlen.
Bereits im Vorlauf über die 100m Brust gelang dies Melvin Imoudu. Hier glänzte der Olympiavierte von Paris mit einer Zeit von 59,64 Sekunden, an die er im Finale (59,87) dann nicht mehr ganz heran kam. Über den Sieg in Berlin durfte sich Imoudu dennoch freuen. Ebenfalls stark am Vormittag präsentierte sich Louis Hoffmann, der in 1:00,74 deutlich unter die Normzeit für die JEM schwamm. Einen Finalstart meldete Hoffmann allerdings ab. Mit Lius Pepe Baumeister blieb dort in 1:02,90 Minuten noch ein zweites Nachwuchstalent unter der JEM-Norm.
Seine bereits vierte EM-Norm machte Oliver Klemet perfekt. Nachdem er sich in Stockholm bereits für Startplätze über die 400m, 800m und 1500m empfehlen konnte, schwamm er auch über die 200m Freistil in 1:46,79 Minuten unter die geforderte Qualifikationszeit. Mit seiner Zeit aus dem Vorlauf (1:47,94) führt Klemet zudem auch das aktuelle Ranking um mögliche Staffelplätze an. Dort ist auch Nils Nolte aussichtsreich platziert und blieb in 1:48,03 Minuten nicht nur deutlich unter der JEM-Norm sondern stellte zudem einen neuen Altersklassenrekord bei den 17-Jährigen auf.
Auch bei den Damen wurde die EM-Norm über die 200m Freistil geknackt – und das sogar gleich doppelt. Im Vorlauf schon glänzte Maya Tobehn in 1:59,96 Minuten mit einer Zeit von unter zwei Minuten und verbesserte sich im Finale nochmals deutlich. In 1:58,69 Minuten darf Tobehn, die bereits auf der Juniorenebene bei internationalen Titelkämpfen am Start war, nun auf ihre erste EM-Teilnahme hoffen. In Paris könnte auch Nina Holt mit von der Partie sein, die in 2:00,02 Minuten schneller als die U23-Norm war. Für die Drittplatzierte Juliana Buttler (2:00,77) winkt indes ein Platz im deutschen JEM-Team.
Einen Doppelstart im Becken und im Freiwasser könnte in Paris auf Leonie Märtens warten, denn über die 1500m Freistil blieb die Olympiateilnehmerin von 2024 in 16:23,57 Minuten unter der U23-Norm. Ebenfalls sicher für die Freiwasser-EM qualifiziert ist Lea Boy, die in 16:27,91 Minuten jedoch über der geforderten Qualizeit für die offene Klasse blieb. Für einen möglichen Platz in der Freiwasser Mixedstaffel sowie dem Knockout-Sprint dennoch ein wichtiges Signal.
Bei den Männern ist Vizeweltmeister Sven Schwarz bereits sicher für einen EM-Start über die 1500m Freistil gesetzt. Ungeachtet dessen zeigte Schwarz in Berlin ein beherztes Rennen, lag zwischenzeitlich sogar unter dem Deutschen Rekord von Florian Wellbrock und schlug in schnellen 14:40,93 Minuten deutlich unter der EM-Norm an. Diese Leistung lässt bei den Deutschen Meisterschaften in der nächsten Woche auf ein packendes Duell mit Johannes Liebmann hoffen, der zuletzt in Stockholm mit einer Zeit von 14:39 begeisterte,
Weitere JEM-Normen gab es in Berlin für Mira Helget (400m Lagen - 4:49,18), Yara Fay Riefstahl (200m Schmetterling - 2:12,43), Mattheo Straßburger (1500m Freistil - 15:32,52) und Mitja Bauer (50m Rücken - 25,65).
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- Normzeiten JEM 2026
Bild: Tino Henschel
Ausschreibung der Süddeutschen Meisterschaften 2026 in Stuttgart veröffentlicht

Die Ausschreibung der Süddeutschen Meisterschaften der offenen Klasse und Jahrgänge 2026 ist da. Ab sofort könnt ihr sie hier finden. Vom 22. bis 24. Mai kämpfen die Schwimmerinnen und Schwimmer der süddeutschen Landesverbände erneut in Stuttgart um Titel und Medaillen.
Die Hauptstadt Baden-Württembergs war bereits 2025 Gastgeber der Süddeutschen Meisterschaften. Damals wurde das Event vom Turnerbund Bad Cannstatt ausgerichtet, diesmal trägt die SV Region Stuttgart gemeinschaftlich die Verantwortung.
Die Pflichtzeiten sowie die Streckenfolge für die Süddeutschen Meisterschaften 2026 konnten bereits der Vorankündigung entnommen werden. Nun ist auch die Ausschreibung mit weiteren Details verfügbar.
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Magdeburg & Heidelberg: Nächste Chancen auf EM- und JEM-Normen

Auch in Magdeburg und Heidelberg finden an diesem Wochenende möglicherweise entscheidende Wettkämpfe in der EM- und JEM-Qualifikation statt. Mit dabei auch hier zahlreiche Schwimm-Asse, die das deutsche Team zuletzt bereits bei den Kurzbahn-Europameisterschaften auf der internationalen Bühne erfolgreich vertreten haben.
Beim Barmenia Gothaer & Friends Pokal in Magdeburg wird Florian Wellbrock noch einmal versuchen, sich auch für das Beckenschwimmen ein EM-Ticket zu sichern. Der bereits sicher für die Freiwasser-Titelkämpfe qualifizierte Weltmeister ist über die 800m Freistil gemeldet. Ebenfalls in Magdeburg dabei sind Maya Werner und Linda Roth, die in der Vorwoche bereits erste Normzeiten für die EM unterbieten konnten und nun noch weitere Strecken dazu sammeln könnten. Zu den Hoffnungsträgerinnen zählt auch Alina Baievych, die sich für ihre ersten internationalen Titelkämpfe in der offenen Klasse empfehlen könnte und auch bei den Europameisterschaften der Junior*innen startberechtigt ist.
Parallel dazu wird in Heidelberg das Nikar Quali Meet ausgetragen. Mit Noelle Benkler und Fabienne Wenske sind auch hier zwei Schwimmerinnen mit EM-Erfahrung am Start. Aber auch Tobias van Aggelen und Mathis Schönung ist durchaus zuzutrauen, die Normzeiten für die Europameisterschaften anzugreifen. Für mögliche JEM-Empfehlungen stehen insbesondere Nachwuchstalente wie Hannah Schneider, Leo Leverkus und Nika Benkler im Fokus.
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Startlisten & Ergebnisse Barmenia Gothaer & friends Pokal 2026
Startlisten & Ergebnise Nikar Quali Meet 2026
Bild: Tino Henschel
Bergen & Rotterdam: Märtens, Salchow, Büssing und Co. starten in die EM-Quali

Für die deutsche EM-Qualifikation lohnt sich an diesem Wochenende erneut ein Blick ins Ausland, denn zahlreiche deutsche Topstars reisen nach Bergen (Norwegen) bzw. Rotterdam (Niederlande), um sich für einen Platz im deutschen Team für die EM und JEM zu empfehlen.
Nach der gesundheitlich bedingten Absage seiner Starts in Stockholm am vergangenen Wochenende, wird Olympiasieger und Weltrekordhalter Lukas Märtens beim Bergen Swim Festival die Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften bestreiten. Als amtierender Weltmeister ist Märtens über die 400m Freistil bereits sicher für die Europameisterschaften in Paris gesetzt, wird über seine Paradestrecke aber ebenso wie über die 200m Freistil und 200m Rücken ins Wettkampfbecken von Bergen springen. Seinen Einstand in die diesjährige EM-Qualifikation wird dort auch Josha Salchow geben, der über die 50m und 100m Freistil sowie über die 50m und 100m Schmetterling seine Form testet.
Auch wenn parallel in den Niederlanden das Rotterdam Qualifikation Meet stattfindet, starten mit Marrit Steenbergen, Nyls Korstanje und Arno Kamminga einige große Namen dennoch lieber beim Bergen Swim Festival und sorgen damit ebenfalls für internationalen Glanz.
Aber auch der Wettkampf in Rotterdam ist gut besucht: So wird unter anderem ein Team der SG Essen in die Niederlande reisen, um sich für die Europameisterschaften in der offenen Klasse aber auch im Juniorenbereich aussichtsreich in Stellung zu bringen. Dazu zählen neben Cedric Büssing, Moritz Schaller und Laura Sophie Kohlmann auch Finn Hammer, Simon Reinke und Lara Vandenhirtz. Und auch das Team Bochum wird mit den WM-Teilnehmenden Lucas Matzerath und Jarno Bäschnitt prominent vertreten sein.
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Startlisten & Ergebnisse Bergen Swim Festival 2026
Startlisten & Ergebnisse Rotterdam Qualifikation Meet 2026
Bild: Tino Henschel
Das Meldeergebnis der Schwimm-DM 2026 ist da!

In genau einer Woche geht es los: Vom 23. bis 26. April steht mit den Deutschen Meisterschaften der nationale Schwimmhöhepunkt in diesem Jahr bevor. Die veröffentlichten Meldelisten geben nun einen Einblick in die geballte deutsche Schwimmelite, die zum großen Showdown in Berlin zusammenkommen wird. Insgesamt werden 642 Aktive aus 157 Vereinen erwartet.
Neben den nationalen Meistertitel geht es vor allem auch um die Startplätze für die diesjährigen Europameisterschaften, sowohl in der offenen Klasse als auch für die Junior*innen – denn die Deutsche Meisterschaften bilden in beiden Fällen den krönenden Abschluss der Qualifikationsphase. Insbesondere auch der Kampf um die zu vergebenen Staffelplätze für die Europameisterschaften in Paris, ist mit Spannung zu erwarten.
Sicher qualifiziert sind bislang die beiden Weltmeister Lukas Märtens (400m/800m Freistil) und Anna Elendt (100m Brust) sowie Sven Schwarz (800m/1500m Freistil) und Angelina Köhler (50m Schmetterling). Alle vier werden bei den Deutschen Meisterschaften über ihre Paradestrecken mit von der Partie sein und ihr Können zum Besten geben.
Doch auch darüber hinaus wurden am vergangenen Wochenende bereits zahlreiche EM-Normen unterboten. Eine Übersicht dazu gibt es hier: Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten (Stand 16.04). Da pro Strecke allerdings maximal vier Startplätze zu vergeben sind, wird die endgültige EM-Besetzung erst nach den Deutschen Meisterschaften feststehen.
Auf einen Start bei den DM verzichten in diesem Jahr hingegen zahlreiche Freiwasser-Asse wie Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Lea Boy, die allesamt den parallel auf Ibiza stattfindenden Freiwasser-Europacup bestreiten werden. Auch der frischgebackene Europarekordhalter Johannes Liebmann wird nur an zwei der vier Wettkampftage bei den nationalen Titelkämpfen dabei sein – für ihn stehen aktuell die Abiturprüfungen im Fokus.
Nichtsdestotrotz sollten die Deutschen Meisterschaften auch in diesem Jahr wieder ein großes Schwimmhighlight werden!
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EM-Normen im Blick: DM Generalprobe in Berlin

Nur eine Woche vor Beginn der Deutschen Meisterschaften kommen Teile der nationalen Schwimmelite in Berlin an gleicher Stelle für eine Generalprobe zusammen. Im Rahmen der Berlin Swim Open (17. bis 19. April) geht es zwar noch nicht um nationale Meistertitel, aber schon einmal um die Chance, sich für einen Platz im deutschen EM-Team zu empfehlen.
Während Oliver Klemet und Lise Seidel bereits in der vergangenen Woche die ersten Normzeiten für die Europameisterschaften unterbieten konnten und ihrem EM-Programm möglicherweise noch weitere Strecken hinzufügen könnten, steigen zahlreiche andere Hoffnungsträger für die EM in Berlin nun den ersten Qualifikationsversuch. Neben den Lokalmatadoren um Angelina Köhler, Ole Braunschweig und Vincent Passek reist auch Nina Holt in die Hauptstadt. Auch die Potsdamer Trainingsgruppe um Melvin Imoudu, Malte Gräfe und Kenneth Bock möchte die Möglichkeit nutzen, auf den Bruststrecken die EM-Normen anzugreifen. Mit Sven Schwarz, Leonie Märtens und Lea Boy sind auch die langen Freistilstrecken abermals stark besetzt.
Zudem beginnt mit diesem Wochenende auch der Qualifikationszeitraum für die Europameisterschaften der Junior*innen – die Titelkämpfe der Jahrgänge 2008 bis 2010. Auch hier besteht für Yara Fay Riefstahl, Mira Helget, Louis Hoffmann, Mitja Bauer und viele weitere Nachwuchstalente die Chance, sich für einen Platz im deutschen Team zu empfehlen.
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Bild: Tino Henschel
Russische & belarussische Aktive international wieder startberechtigt

Der Weltverband World Aquatics hat die bisherigen Einschränkungen für Schwimmerinnen und Schwimmer aus Russland und Belarus aufgehoben. Künftig dürfen diese bei international Wettkämpfen wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne antreten.
Die Sanktionen waren ursprünglich als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verhängt worden. Zuletzt war bei internationalen Titelkämpfen lediglich eine Teilnahme ausgewählter Aktive möglich – und das unter neutralem Status und nur nach einer umfassenden Einzelfallprüfung.
Bereits im Februar hatte der Weltverband die Einschränkungen im Juniorenbereich aufgehoben. In der offenen Klasse gelten trotz der Lockerungen aber weiterhin bestimmte Voraussetzungen. So müssen die Aktiven unter anderem vier negative Dopingtests vorweisen. Gleichzeitig sollen sogenannte "Background Checks" durchgeführt werden, zu denen bislang aber keine konkreten Details veröffentlicht wurden.
Unverändert bestehen bleiben die Sanktionen gegenüber staatlichen Vertretern aus Russland und Belarus. Diese sind weiterhin von internationalen Veranstaltungen ausgeschlossen. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Wettkampfstätten Orte bleiben, an denen Athleten aller Nationen friedlich zusammenkommen können.“, reflektierte World Aquatics Präsident Husain Al Musallam die getroffene Entscheidung.
Italien & Großbritannien: Jagd nach nationalen Meistertiteln beginnt

In dieser Woche stehen in Italien und Großbritannien jeweils die nationalen Titelkämpfe im Fokus – ein wichtiger Formtest auch im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz.
Die italienischen Meisterschaften finden von Dienstag bis Samstag in Riccione statt. Zwar fehlt Olympiasieger Nicolo Martinenghi aufgrund von gesundheitlich Herausforderungen, das Teilnehmerfeld ist aber dennoch prominent besetzt: Unter anderem gehen Thomas Ceccon, Simona Quadarella, Sara Curtis und Gregorio Paltrinieri an den Start. Langstrecken-Ass Paltrinieri verzichtet allerdings auf einen Start über die 800m Freistil, um sich vollends auf die 1500m Freistil zu konzentrieren.
Parallel dazu laufen von Dienstag bis Sonntag die britischen Meisterschaften in London. Der Wettkampf dient auch hier als mögliche Qualifikation für die diesjährigen Europameisterschaften. Mit dabei ist unter anderem Freya Colbert, die vor wenigen Wochen mit einem neuen britischen Rekord über die 200m Freistil (1:54,98) glänzen konnte. Ebenfalls spannend dürfte ein Blick auf Angharad Evans sein, die aktuell an der Spitze der Weltjahresbestenliste über 100m und 200m Brust steht. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch Adam Peaty: Der dreifache Olympiasieger hat die Chance, sich für seine ersten internationalen Titelkämpfe seit den Olympischen Spielen von Paris zu qualifizieren.
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Drei EM-Normen! Timo Sorgius mit Ausrufezeichen Richtung Paris

Timo Sorgius fühlt sich in seinem Trainingsumfeld in der Schweiz sichtlich wohl – ein Eindruck, der durch seine starken Leistungen in den vergangenen Monaten eindrucksvoll bestätigt wird. Gleich zum Auftakt des Qualifikationszeitraums für die diesjährigen Europameisterschaften unterbot er am Wochenende nun drei EM-Normen und verschaffte sich damit gute Chancen auf einen Platz im deutschen EM-Team für Paris.
Bei den Schweizer Meisterschaften überzeugte Sorgius unter anderem über die 200m Freistil, wo er in 1:47,07 Minuten souverän unter der geforderten EM-Norm blieb. Zudem unterbot er die U23-Normen über die 100m Freistil (49,08) und 200m Lagen (2:00,66). Auf beiden Freistilstrecken steht er aktuell damit auch aussichtsreich an der Spitze des nationalen Rankings für mögliche Staffelplätze. Belohnt wurden diese starken Leistungen außerdem mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen. Ein weiteres Highlight war der neue Schweizer Rekord mit der 4x200m Freistilstaffel des SC Uster.
Auch bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin wird Timo Sorgius in der nächsten Woche mit von der Partie sein und sich der deutschen Konkurrenz stellen. Im Kampf um die nationalen Titel ist ihm dabei durchaus zuzutrauen, erneut ein entscheidendes Wörtchen mitzureden und auch seinen Platz im deutschen EM-Team endgültig perfekt zu machen.
Bild: Tino Henschel
Video: Das Europarekordrennen von Johannes Liebmann in voller Länge

Mit einem neuen Europarekord über die 800m Freistil sorgte Johannes Liebmann am vergangenen Wochenende in Stockholm für eine faustdicke Überraschung. Nur fünf Schwimmer waren überhaupt jemals schneller als der 19-jährige Youngster – keiner von ihnen aus Europa.
Liebmann's Europarekord von 7:37,94 Minuten verbesserte die bisherige Bestmarke um 1,8 Zehntel. Diese war zuvor schon in deutscher Hand gewesen und von Sven Schwarz im vergangenen Jahr bei den Deutschen Meisterschaften aufgestellt worden. Seine eigene Bestzeit pulverisierte Johannes Liebmann nun um mehr als zwölf Sekunden – ein gigantischer Leistungssprung!
Für Liebmann war es nicht nur sein erster Europarekord, sondern auch sein erster Deutscher Rekord. Auf der Kurzbahn glänzte er im vergangenen Jahr bereits mit dem Junioren-Weltrekord über die 800m Freistil und wurde bei den Kurzbahn-Europameisterschaften zweimal Vierter. Bei der EM diesen Sommer in Paris wird der frischgebackene Rekordhalter nun alles andere als ein Underdog auf den langen Freistilstrecken sein.
Hier gibt es das Rekordrennen von Johannes Liebmann in voller Länge:
Bild: Tino Henschel
Fünf nationale Rekorde bei Irischen Meisterschaften

Die irischen Meisterschaften in der vergangenen Woche dienten nicht nur als nationale Titelkämpfe, sondern auch als wichtige Qualifikationsmöglichkeit für die Schwimm-EM und Commonwealth Games in diesem Jahr. Dabei sorgten die Aktiven für zahlreiche Ausrufezeichen – allen voran fünf neue nationale Rekorde.
Über gleich zwei neue Rekorde durfte sich Kurzbahneuropameister John Shortt freuen, der sowohl über die 100m Rücken (53,17) und 200m Rücken (1:55,70) neue Bestmarken setzte.
Weitere Rekorde gingen auf das Konto von Ellen Walshe, die über die 200m Freistil mit einer Zeit von 1:58,72 Minuten glänzte und insgesamt fünf nationale Meistertitel holte. Auch Mona McSharry begeisterte mit einer neuen Bestmarke über die 200m Brust. Mit ihrer Zeit von 2:22,22 Minuten steht McSharry zudem aktuell auf Rang zwei der Weltjahresbestenliste. Ebenfalls über die Bruststrecken auf sich aufmerksam machen konnte Jack Kelly, der aktuell bei Star-Coach Bob Bowman in Texas trainiert. Kelly schwamm über die 50m Brust in 26,84 Sekunden zu einem neuen Irischen Rekord.
Bei den Titelkämpfen mit am Start war auch der zweifache Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Paris Daniel Wiffen. Zwar feierte Wiffen drei souveräne Siege, blieb im Fernduell mit den deutschen Langstrecken-Assen um Märtens, Liebmann und Klemet über die 400m Freistil (3:49,35), 800m Freistil (7:58,08) und 1500m Freistil (14:51,38) jedoch deutlich zurück.
Alle Ergebnisse gibt es hier: Results Irish Open Championships 2026
Schwimm-EM 2026: Diese Normzeiten wurden bislang unterboten

Das erste Wettkampfwochenende im laufenden Qualifikationszeitraum für die Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris ist absolviert – und brachte bereits zahlreiche erfüllte EM-Normen hervor. Besonders erfolgreich präsentierten sich die deutschen Aktiven im Rahmen der Stockholm Swim Open.
Allen voran unterboten Johannes Liebmann, Oliver Klemet, Isabel Gose und Maya Werner gleich dreimal die geforderten Zeiten für die europäischen Titelkämpfe im August. Sie alle empfahlen sich über die 400m, 800m und 1500m Freistil eindrucksvoll für das EM-Team. Für weitere Normerfüllungen sorgten Luca Armbruster (50m Schmetterling), Linda Roth (200m Freistil), Lise Seidel (100m Rücken) und Lena Ludwig (200m Brust).
Mit ebenfalls drei erfüllten EM-Normen glänzte Timo Sorgius bei den Schweizer Meisterschaften. Sowohl über die 100m und 200m Freistil als auch die 200m Lagen könnte sich Sorgius eines der begehrten EM-Tickets sichern. Pro Strecke gibt es maximal vier Startplätze zu vergeben.
Auf der anderen Seite des Atlantiks in Kanada machte Ole Eidam auf sich aufmerksam und sprintete über die 50m Schmetterling zur EM-Norm. Und auch über die 100m Schmetterling fehlten Eidam in 52,39 Sekunden gerade einmal neun Hundertstel zur U23-Norm.
Bereits an diesem Wochenende stehen dann die nächsten Qualifikationsmöglichkeiten auf dem Programm – unter anderem bei Wettkämpfen in Berlin, Magdeburg, Heidelberg, Bergen und Rotterdam. Den krönenden Abschluss der EM-Qualifikation bilden in der nächsten Woche dann bereits die Deutschen Meisterschaften in Berlin (23.-26. April).
Diese Normzeiten für die Schwimm-EM 2026 wurden im Qualifikationszeitraum bislang unterboten:
|
Frauen |
Strecke |
Männer |
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|
25,00 |
50m Freistil |
22,10 |
||
|
54,60 |
100m Freistil |
48,90 Timo Sorgius (49,08)* |
||
|
1:59,60 Linda Roth (1:59,02) |
200m Freistil |
1:47,20 Timo Sorgius (1:47,07) |
||
|
4:08,40 Isabel Gose (4:04,51) Maya Werner (4:07,13) |
400m Freistil |
3:46,60 Lukas Märtens Oliver Klemet (3:43,14) Johannes Liebmann (3:44,59) |
||
|
8:32,20 Isabel Gose (8:24,69) Maya Werner (8:31,08) |
800m Freistil |
7:48,90 Sven Schwarz Lukas Märtens Johannes Liebmann (7:37,94) Oliver Klemet (7:45,66) |
||
|
16:17,30 Isabel Gose (15:55,04) Maya Werner (16:16,30) |
1500m Freistil |
15:04,70 Sven Schwarz Johannes Liebmann (14:39,67) Oliver Klemet (14:41,71) |
||
|
26,25 Angelina Köhler |
50m Schmetterling |
23,45 Luca Armbruster (23,29) Ole Eidam (23,41) |
||
|
58,60 |
100m Schmetterling |
52,00 |
||
|
2:11,00 |
200m Schmetterling |
1:57,00 |
||
|
28,25 |
50m Rücken |
25,15 |
||
|
1:00,40 |
100m Rücken |
54,40 |
||
|
2:11,80 Lise Seidel (2:12,29)* |
200m Rücken |
1:58,10 |
||
|
31,00 |
50m Brust |
27,35 |
||
|
1:06,80 Anna Elendt |
100m Brust |
59,70 |
||
|
2:26,10 Lena Ludwig (2:26,58)* |
200m Brust |
2:10,90 |
||
|
2:12,80 |
200m Lagen |
2:00,60 Timo Sorgius (2:00,66)* |
||
|
4:43,50 |
400m Lagen |
4:15,60 |
||
Fett gedruckt - sicher qualifiziert | * U23-Norm unterboten
Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien für die Schwimm-EM gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026
Bild: Tino Henschel
Stockholm: Isabel Gose erneut schnellste Europäerin in diesem Jahr

Auf den Tag genau ein Jahr nachdem Lukas Märtens in Stockholm mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil begeisterte, fiel an selber Stelle der nächste Rekord für die deutschen Langstrecken-Asse. Dieses Mal war es Johannes Liebmann, der mit einem Europarekord über die 800m Freistil für einen Glanzmoment sorgte.
Alles zum Europarekord von Johannes Liebmann gibt es hier zum Nachlesen: EUROPAREKORD! Johannes Liebmann sorgt für Sensation über 800m Freistil
Aber auch abseits des Rekordrennens von Liebmann erlebte das deutsche Team einen erfolgreichen Abschluss der Stockholm Swim Open – erneut mit mehreren Podestplatzierungen und unterbotenen EM-Normen. Ebenfalls über die 800m Freistil glänzte Isabel Gose mit ihrem dritten Sieg in dieser Woche und setzte sich in 8:24,69 Minuten erneut gegen ihre beiden Trainingspartnerinnen Moesha Johnson (8:26,89) und Maya Werner (8:31,08) durch. Gose und Werner gelang es in Stockholm somit analog zu Johannes Liebmann und Oliver Klemet, über aller drei langen Freistilstrecken die Normzeiten für die Europameisterschaften in Paris zu unterbieten. Mit ihren zwei Meetingrekorden und der guten Leistung über die 800m Freistil an diesem letzten Wettkmapftag, führt Isabel Gose zudem über alle drei Strecken nun das europäische Jahresranking an. Wie schon über die 400m Freistil komplettierte mit Julia Ackermann (8:42,73) eine weitere deutsche Schwimmerin die Top 4.
Besonders erfolgreich verliefen die Stockholm Swim Open auch für Linda Roth, die sich neben der geknackten EM-Norm über die 200m Freistil über insgesamt vier Medaillen freuen durfte. Zum Abschluss des Wochenendes schmetterte Roth über die 200m Schmetterling in 2:14,19 Minuten zu Silber. Schneller war lediglich die amtierende Europameisterin Helena Rosendahl Bach (2:07,47). Die Deutsche Meisterin Leni von Bonin schrammte in 2:18,16 Minuten als Vierte erneut nur knapp am Podest vorbei.
Dicht an die Medaillenränge heran schwamm auch Lena Ludwig. Über die 100m Brust schlug sie einen Tag nach Bronze und EM-Norm über die doppelte Strecke in 1:08,17 Sekunden auf Rang Fünf an.
Für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer hat sich der Ausflug nach Stockholm in dieser Woche zweifellos gelohnt – insbesondere im Hinblick auf die Europameisterschaften in Paris. Insgesamt acht Aktive konnten sich mit unterbotenen Normzeiten für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen und somit einen sehr gelungenen Start in den Qualifikationszeitraum erleben. Noch bis zu den Deutschen Meisterschaften (23. bis 26. April) gibt es die Möglichkeit, sich für eines der begehrten EM-Tickets ins Rennen zu bringen.
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Bild: Tino Henschel
Stockholm: Isabel Gose erneut schnellste Europäerin in diesem Jahr

Auf den Tag genau ein Jahr nachdem Lukas Märtens in Stockholm mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil begeisterte, fiel an selber Stelle der nächste Rekord für die deutschen Langstrecken-Asse. Dieses Mal war es Johannes Liebmann, der mit einem Europarekord über die 800m Freistil für einen Glanzmoment sorgte.
Alles zum Europarekord von Johannes Liebmann gibt es hier zum Nachlesen: EUROPAREKORD! Johannes Liebmann sorgt für Sensation über 800m Freistil
Aber auch abseits des Rekordrennens von Liebmann erlebte das deutsche Team einen erfolgreichen Abschluss der Stockholm Swim Open – erneut mit mehreren Podestplatzierungen und unterbotenen EM-Normen. Ebenfalls über die 800m Freistil glänzte Isabel Gose mit ihrem dritten Sieg in dieser Woche und setzte sich in 8:24,69 Minuten erneut gegen ihre beiden Trainingspartnerinnen Moesha Johnson (8:26,89) und Maya Werner (8:31,08) durch. Gose und Werner gelang es in Stockholm somit analog zu Johannes Liebmann und Oliver Klemet, über aller drei langen Freistilstrecken die Normzeiten für die Europameisterschaften in Paris zu unterbieten. Mit ihren zwei Meetingrekorden und der guten Leistung über die 800m Freistil an diesem letzten Wettkmapftag, führt Isabel Gose zudem über alle drei Strecken nun das europäische Jahresranking an. Wie schon über die 400m Freistil komplettierte mit Julia Ackermann (8:42,73) eine weitere deutsche Schwimmerin die Top 4.
Besonders erfolgreich verliefen die Stockholm Swim Open auch für Linda Roth, die sich neben der geknackten EM-Norm über die 200m Freistil über insgesamt vier Medaillen freuen durfte. Zum Abschluss des Wochenendes schmetterte Roth über die 200m Schmetterling in 2:14,19 Minuten zu Silber. Schneller war lediglich die amtierende Europameisterin Helena Rosendahl Bach (2:07,47). Die Deutsche Meisterin Leni von Bonin schrammte in 2:18,16 Minuten als Vierte erneut nur knapp am Podest vorbei.
Dicht an die Medaillenränge heran schwamm auch Lena Ludwig. Über die 100m Brust schlug sie einen Tag nach Bronze und EM-Norm über die doppelte Strecke in 1:08,17 Sekunden auf Rang Fünf an.
Für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer hat sich der Ausflug nach Stockholm in dieser Woche zweifellos gelohnt – insbesondere im Hinblick auf die Europameisterschaften in Paris. Insgesamt acht Aktive konnten sich mit unterbotenen Normzeiten für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen und somit einen sehr gelungenen Start in den Qualifikationszeitraum erleben. Noch bis zu den Deutschen Meisterschaften (23. bis 26. April) gibt es die Möglichkeit, sich für eines der begehrten EM-Tickets ins Rennen zu bringen.
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EUROPAREKORD! Johannes Liebmann sorgt für Sensation über 800m Freistil

Es ist nicht nur sein erster Deutscher Rekord, sondern gleich auch ein Europarekord! Johannes Liebmann zeigt in diesem Jahr ein Weltklasserennen nach dem anderen und setzte über die 800m Freistil bei den Stockholm Swim Open nun das größte Achtungszeichen seiner bisherigen Karriere.
In 7:37,94 Minuten trug sich Johannes Liebmann in die europäischen Rekordbücher ein und verbesserte die bisherige Bestmarke von Sven Schwarz aus dem vergangenen Jahr um 1,8 Zehntel. Seine eigene Bestzeit pulverisierte er dabei um mehr als zwölf Sekunden. Mit dieser Fabelzeit hätte das erst 19-jährige Ausnahmetalent bei den letzten Weltmeisterschaften in Singapur die Silbermedaille gewonnen. Wie schon über die 1500m Freistil steht Liebmann nun an der Spitze der aktuellen Weltjahresbestenliste und machte seine insgesamt dritte EM-Norm für Paris perfekt. Gleiches gilt für Oliver Klemet, der in 7:45,66 ebenfalls ein gutes Rennen zeigte und Zweiter wurde.
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