14:39! Johannes Liebmann begeistert mit Weltjahresbestzeit und nächstem Rekord

Mit Weltjahresbestzeit erneut zur EM-Norm und zum Altersklassenrekord! Johannes Liebmann schwimmt bei den Stockholm Swim Open weiterhin auf der Erfolgswelle und zeigte über die 1500m Freistil eine wahre Weltklasseleistung.
In 14:39,67 Minuten glänzte Liebmann nicht nur mit der weltweit schnellsten Zeit in diesem Jahr sondern kam auch bis auf fünf Sekunden an den Deutschen Rekord von Florian Wellbrock heran. Eine Bestmarke von Wellbrock pulverisierte der erfolgreiche Youngster dennoch und verbesserte den Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen um satte 16 Sekunden.
Ebenfalls in Weltklasseform präsentierte sich Oliver Klemet. Nach Gold und erfüllter EM-Norm über die 400m Freistil, war Klemet in 14:41,71 Minuten nur unwesentlich langsamer als Liebmann und steht somit nun an Position Zwei in der Weltjahresbestenliste. Die Normzeit für die Europameisterschaften in Paris unterboten die Beiden deutlich – einer von vier möglichen Startplätzen ist über die 1500m Freistil allerdings bereits an Vizeweltmeister Sven Schwarz vergeben. Den deutschen Dreifacherfolg in Stockholm machte Florian Wellbrock in 15:15,79 Minuten perfekt.
Einen deutschen Doppelsieg gab es über die 400m Lagen der Damen zu feiern: Linda Roth siegte in 4:47,03 Minuten vor Leni von Bonin (4:48,40). Beide konnten jedoch nicht die geforderte U23-Norm für die Europameisterschaften (4:44,60) unterbieten. Roth war kurz zuvor bereits über die 100m Schmetterling im Wasser und hier in 59,89 Sekunden Siebte wurde. Ebenfalls im A-Finale vertreten war Yara Fay Riefstahl, die in 59,93 Sekunden nur knapp dahinter anschlug. Beide blieben deutlich unter der JEM-Norm – der Qualifikationszeitraum für die Titelkämpfe in München beginnt jedoch erst am 17. April.
Nach erfüllter EM-Norm gestern über die 50m Schmetterling blieb Luca Armbruster über die doppelte Distanz knapp über der Normzeit. In 52,14 Sekunden blieb der Deutsche Meister nur 1,4 Zehntel über der geforderten Zeit, schmetterte dafür aber erneut aufs Podium und holte Bronze. Knapp über der U23-Norm blieb auch Lise Seidel: Über die 100m Rücken wurde Seidel in 1:01,01 Minuten Zweite und verfehlte die Qualifikationszeit nur um 2,1 Zehntel. Wie Armbruster führt sie mit ihren Leistungen aktuell aber das Rennen um einen möglichen Platz in der deutschen Lagenstaffel an. Für eine weitere A-Finalteilnahme sorgte Lena Ludwig über die 50m Brust, wo sie in 31,67 Sekunden zu Platz Sechs sprintete.
Zu Gunsten der 1500m Freistil meldete Johannes Liebmann im übrigen seinen Finalstart über die 200m Freistil ab, wo die EM-Norm ebenfalls in Reichweite gewesen wäre. Im Vorlauf hatte Liebmann eine Zeit von 1:48,48 Minuten ins Becken gesetzt. Nichtsdestotrotz wurde bereits eine Normzeit über die 200m Freistil geknackt: Bei den Schweizer Meisterschaften gelang dies Timo Sorgius, der in 1:47,07 Minuten zum Sieg schwamm. Und auch über die 100m Freistil konnte sich Sorgius in 49,08 Sekunden für die Europameisterschaften empfehlen.
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Bild: Tino Henschel
EM-Hoffnung Julian Koch mit College-Preis ausgezeichnet

Bei den US-Collegemeisterschaften vor wenigen Wochen glänzte Julian Koch mit starken Leistungen, die nun mit einer renommierten Auszeichnung im amerikanischen Collegeschwimmen gewürdigt wurden.
Koch erhielt in dieser Woche den NCAA Swammy Award als "Breakout Swimmer of the Year" – eine Würdigung seiner beeindruckenden Leistungsentwicklung im letzten Jahr. Bei den NCAA-Championships verpasste er für die University of Pittsburgh startend als Viertplatzierter über die 100 Yards Freistil nur hauchdünn das Podest und schaffte zudem über die 100 Yards Schmetterling den Sprung in das Finale der Top 8.
International startet Julian Koch seit nunmehr zwei Jahren für Deutschland. Im vergangenen Sommer war der 20-jährige Hoffnungsträger Teil des deutschen Teams bei der U23-Europameisterschaften und schwamm dort mit der 4x100m Freistil Mixedstaffel zu Silber.
In den nächsten Wochen hat Koch dann auch die Chance, sich ein Ticket für die anstehenden Europameisterschaften in Paris zu sichern. Wenn sich seine Formkurve aus der Collegesaison fortsetzt, sehen die Chancen äußerst vielversprechend aus.
Bild: Tino Henschel
Sechs EM-Normen fallen zum Auftakt der Stockholm Open | Liebmann glänzt mit Rekord

Zum Auftakt der Stockholm Swim Open präsentierte sich das deutsche Team in starker Form. Insgesamt wurden sechs EM-Normen unterboten, darunter gleich zwei über die 400m Freistil der Männer und die 1500m Freistil der Frauen. Zudem pulverisierte Johannes Liebmann den Altersklassenrekord von Olympiasieger Lukas Märtens.
In Abwesenheit von Märtens selbst, der genau vor einem Jahr in Stockholm mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil begeistert hatte, siegte nun Oliver Klemet in schnellen 3:43,14 Minuten. Dahinter blieb Johannes Liebmann in 3:44,59 Minuten ebenfalls deutlich unter der EM-Norm für die Titelkämpfe in Paris und stellte – wie bereits im Vorlauf – einen neuen Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen auf. Beide rangieren damit aktuell auf den Plätzen vier und fünf in der Weltrangliste, unmittelbar hinter Lukas Märtens mit seiner Zeit von den China Open (3:43,04). Ebenfalls im Finale vertreten war Florian Wellbrock, der in 3:55,24 Minuten Rang Acht belegte und sich für einen möglichen EM-Start noch deutlich steigern müsste.
Über die 1500m Freistil der Frauen glänzte Isabel Gose in 15:55,04 Minuten mit einem neuen Meetingrekord. Die Olympiadritte von Paris setzte sich gegenüber ihren zwei Trainingspartnerinnen Moesha Johnson (15:58,49) und Maya Werner (16:16,30) durch. Werner konnte sich mit ihrer Leistung ebenso wie Gose für einen Platz im deutschen EM-Team empfehlen. Im weltweiten Vergleich liegt Isabel Gose nun auf Rang drei in diesem Jahr – nur Katie Ledecky und Lani Pallister waren bislang schneller.
Für eine weitere deutsche Normerfüllung sorgte Linda Roth über die 200m Freistil – und das gleich doppelt. Bereits in den Vorläufen blieb die Neu-Magdeburgerin in 1:59,91 Minuten unter der U23-Norm und steigerte sich im Finale erneut deutlich. In 1:59,02 Minuten knackte Roth so auch die Qualifikationszeit der offenen Klasse – ein starkes Signal auch im Rennen um mögliche Staffelplätze. Den Sieg schnappte sich erwartungsgemäß die Olympiadritte Siobhan Haughey (1:55,10) aus Hong Kong.
Bereits vor einigen Wochen hatte Luca Armbruster angedeutet, dass die EM-Norm über die 50m Schmetterling für den WM-Sechsten souverän machbar sein sollte. Dies stellte Armbruster nun auch nach Beginn des offiziellen Qualifikationszeitraumes eindrucksvoll unter Beweis und schmetterte in 23,29 Sekunden zu Silber und in Richtung Europameisterschaften in Paris.
Drei weitere Wettkampftage stehen den deutschen Hoffnungsträgern in Stockholm noch bevor, um sich mit weiteren Normzeiten für mögliche EM-Tickets in Stellung zu bringen.
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Bild: Tino Henschel
Kurzbahn-WM 2026: Weltverband veröffentlicht Normzeiten

Der Weltverband World Aquatics hat die Qualifikationszeiten für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2026 bekanntgegeben. Die Titelkämpfe finden vom 1. bis 6. Dezember 2026 in Peking statt – geschwommen wird im Becken der Olympischen Spiele 2008.
Als Richtzeiten für die Qualifikation gelten sogenannte A- und B-Cuts. Die A-Cuts orientieren sich entweder am 16. Platz der letzten Kurzbahn-WM 2024 in Budapest oder an der damals gültigen Qualifikationszeit – maßgebend ist immer jeweils die schnellere der beiden Zeiten. Die B-Cuts liegen stets 3,5 Prozent über den A-Normen.
Auch bei Langbahn-Wettkämpfen können Normzeiten für die Kurzbahn-WM unterboten werden. Dafür hat der Weltverband gesonderte Richtzeiten veröffentlicht. Der Qualifikationszeitraum beginnt rückwirkend am 27.Juli 2025 mit dem Start der Weltmeisterschaften in Singapur und endet am 15. November 2026.
Unabhängig von den internationalen Vorgaben können die nationalen Schwimmverbände zusätzliche oder eigene Qualifikationsrichtlinien festlegen. Diese hat der Deutsche Schwimm-Verband noch nicht veröffentlicht.
World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (25m Bahn):
|
Damen |
|
Herren |
||
|
A-Cut |
B-Cut |
|
B-Cut |
A-Cut |
|
24,33 |
25,18 |
50m Freistil |
21,93 |
21,19 |
|
53,02 |
54,88 |
100m Freistil |
48,53 |
46,89 |
|
1:55,60 |
1:59,65 |
200m Freistil |
1:47,10 |
1:43,48 |
|
4:06.27 |
4:14,89 |
400m Freisti |
3:49,96 |
3:42,18 |
|
8:27,23 |
8:44,98 |
800m Freistil |
7:58,57 |
7:42,39 |
|
16:03,59 |
16:37,32 |
1500m Freistil |
15:20,42 |
14:49,29 |
|
26,54 |
27,47 |
50m Rücken |
24,19 |
23,37 |
|
57,52 |
59,53 |
100m Rücken |
52,59 |
50,81 |
|
2:05,54 |
2:09,93 |
200m Rücken |
1:56,03 |
1:52,11 |
|
30,21 |
31,27 |
50m Brust |
27,17 |
26,25 |
|
1:04,97 |
1:07,24 |
100m Brust |
59,39 |
57,38 |
|
2:21,91 |
2:26,88 |
200m Brust |
2:10,65 |
2:06,23 |
|
25,72 |
26,62 |
50m Schmetterling |
23,22 |
22,43 |
|
57,40 |
59,41 |
100m Schmetterling |
51,91 |
50,15 |
|
2:08,85 |
2:13,36 |
200m Schmetterling |
1:57,15 |
1:53,19 |
|
59,65 |
1:01,74 |
100m Lagen |
54,83 |
52,98 |
|
2:09,37 |
2:13,90 |
200m Lagen |
1:59,28 |
1:55,25 |
|
4:37,46 |
4:47,17 |
400m Lagen |
4:17,58 |
4:08,87 |
World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (50m Bahn):
|
Damen |
|
Herren |
||
|
A-Cut |
B-Cut |
|
B-Cut |
A-Cut |
|
24,86 |
25,73 |
50m Freistil |
22,82 |
22,05 |
|
54,25 |
56,15 |
100m Freistil |
50,03 |
48,34 |
|
1:58,23 |
2:02,37 |
200m Freistil |
1:50,43 |
1:46,70 |
|
4:10,23 |
4:18,99 |
400m Freisti |
3:56,14 |
3:48,15 |
|
8:34,62 |
8:52,63 |
800m Freistil |
8:05,06 |
7:48,66 |
|
16:24,56 |
16:59,02 |
1500m Freistil |
15:33,46 |
15:01,89 |
|
28,22 |
29,21 |
50m Rücken |
25,99 |
25,11 |
|
1:00,46 |
1:02,58 |
100m Rücken |
55,83 |
53,94 |
|
2:11,08 |
2:15,67 |
200m Rücken |
2:02,20 |
1:58,07 |
|
30,75 |
31,83 |
50m Brust |
28,29 |
27,33 |
|
1:06,87 |
1:09,21 |
100m Brust |
1:01,84 |
59,75 |
|
2:25,91 |
2:31,02 |
200m Brust |
2:14,88 |
2:10,32 |
|
26,23 |
27,15 |
50m Schmetterling |
24,18 |
23,36 |
|
58,33 |
1:00,37 |
100m Schmetterling |
53,58 |
51,77 |
|
2:09,21 |
2:13,73 |
200m Schmetterling |
2:00,59 |
1:56,51 |
|
2:12,83 |
2:17,48 |
200m Lagen |
2:03,22 |
1:59,05 |
|
4:43,06 |
4:52,97 |
400m Lagen |
4:26,49 |
4:17,48 |
Bild: Speedo | Wade
Kurzbahn-WM 2026: Weltverband veröffentlicht Normzeiten

Der Weltverband World Aquatics hat die Qualifikationszeiten für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2026 bekanntgegeben. Die Titelkämpfe finden vom 1. bis 6. Dezember 2026 in Peking statt – geschwommen wird im Becken der Olympischen Spiele 2008.
Als Richtzeiten für die Qualifikation gelten sogenannte A- und B-Cuts. Die A-Cuts orientieren sich entweder am 16. Platz der letzten Kurzbahn-WM 2024 in Budapest oder an der damals gültigen Qualifikationszeit – maßgebend ist immer jeweils die schnellere der beiden Zeiten. Die B-Cuts liegen stets 3,5 Prozent über den A-Normen.
Auch bei Langbahn-Wettkämpfen können Normzeiten für die Kurzbahn-WM unterboten werden. Dafür hat der Weltverband gesonderte Richtzeiten veröffentlicht. Der Qualifikationszeitraum beginnt rückwirkend am 27.Juli 2025 mit dem Start der Weltmeisterschaften in Singapur und endet am 15. November 2026.
Unabhängig von den internationalen Vorgaben können die nationalen Schwimmverbände zusätzliche oder eigene Qualifikationsrichtlinien festlegen. Diese hat der Deutsche Schwimm-Verband noch nicht veröffentlicht.
World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (25m Bahn):
|
Damen |
|
Herren |
||
|
A-Cut |
B-Cut |
|
B-Cut |
A-Cut |
|
24,33 |
25,18 |
50m Freistil |
21,93 |
21,19 |
|
53,02 |
54,88 |
100m Freistil |
48,53 |
46,89 |
|
1:55,60 |
1:59,65 |
200m Freistil |
1:47,10 |
1:43,48 |
|
4:06.27 |
4:14,89 |
400m Freisti |
3:49,96 |
3:42,18 |
|
8:27,23 |
8:44,98 |
800m Freistil |
7:58,57 |
7:42,39 |
|
16:03,59 |
16:37,32 |
1500m Freistil |
15:20,42 |
14:49,29 |
|
26,54 |
27,47 |
50m Rücken |
24,19 |
23,37 |
|
57,52 |
59,53 |
100m Rücken |
52,59 |
50,81 |
|
2:05,54 |
2:09,93 |
200m Rücken |
1:56,03 |
1:52,11 |
|
30,21 |
31,27 |
50m Brust |
27,17 |
26,25 |
|
1:04,97 |
1:07,24 |
100m Brust |
59,39 |
57,38 |
|
2:21,91 |
2:26,88 |
200m Brust |
2:10,65 |
2:06,23 |
|
25,72 |
26,62 |
50m Schmetterling |
23,22 |
22,43 |
|
57,40 |
59,41 |
100m Schmetterling |
51,91 |
50,15 |
|
2:08,85 |
2:13,36 |
200m Schmetterling |
1:57,15 |
1:53,19 |
|
59,65 |
1:01,74 |
100m Lagen |
54,83 |
52,98 |
|
2:09,37 |
2:13,90 |
200m Lagen |
1:59,28 |
1:55,25 |
|
4:37,46 |
4:47,17 |
400m Lagen |
4:17,58 |
4:08,87 |
World Aquatics Richtzeiten Kurzbahn-WM 2026 (50m Bahn):
|
Damen |
|
Herren |
||
|
A-Cut |
B-Cut |
|
B-Cut |
A-Cut |
|
24,86 |
25,73 |
50m Freistil |
22,82 |
22,05 |
|
54,25 |
56,15 |
100m Freistil |
50,03 |
48,34 |
|
1:58,23 |
2:02,37 |
200m Freistil |
1:50,43 |
1:46,70 |
|
4:10,23 |
4:18,99 |
400m Freisti |
3:56,14 |
3:48,15 |
|
8:34,62 |
8:52,63 |
800m Freistil |
8:05,06 |
7:48,66 |
|
16:24,56 |
16:59,02 |
1500m Freistil |
15:33,46 |
15:01,89 |
|
28,22 |
29,21 |
50m Rücken |
25,99 |
25,11 |
|
1:00,46 |
1:02,58 |
100m Rücken |
55,83 |
53,94 |
|
2:11,08 |
2:15,67 |
200m Rücken |
2:02,20 |
1:58,07 |
|
30,75 |
31,83 |
50m Brust |
28,29 |
27,33 |
|
1:06,87 |
1:09,21 |
100m Brust |
1:01,84 |
59,75 |
|
2:25,91 |
2:31,02 |
200m Brust |
2:14,88 |
2:10,32 |
|
26,23 |
27,15 |
50m Schmetterling |
24,18 |
23,36 |
|
58,33 |
1:00,37 |
100m Schmetterling |
53,58 |
51,77 |
|
2:09,21 |
2:13,73 |
200m Schmetterling |
2:00,59 |
1:56,51 |
|
2:12,83 |
2:17,48 |
200m Lagen |
2:03,22 |
1:59,05 |
|
4:43,06 |
4:52,97 |
400m Lagen |
4:26,49 |
4:17,48 |
Bild: Speedo | Wade
22,7! Kyle Chalmers schmettert Weltjahresbestzeit

Auf den kurzen Freistilstrecken zählt Kyle Chalmers seit Jahren zweifellos zur absoluten Weltspitze. Im Rahmen der Australian Open wagte der neunfache Olympiamedaillengewinner nun einen Exkurs auf die 50m Schmetterling, der prompt mit einer neuen Weltjahresbestzeit belohnt wurde.
In 22,77 Sekunden führt Kyle Chalmers nun nicht nur das globale Jahresranking an, sondern kam zudem bis auf vier Hundertstel an den australischen Rekord heran. Auch über die 100m Freistil hatte der Routinier zum Auftakt der Australian Open in dieser Woche bereits Gold gewonnen.
Parallel dazu hatte Sam Short über die 400m Freistil mit einer Zeit von 3:42 geglänzt und damit ein lautes Ausrufezeichen an die internationale Konkurrenz um Olympiasieger Lukas Märtens geschickt. An den darauffolgenden zwei Wettkampftagen war Short dann auch über die beiden längeren Freistilstrecken flott unterwegs und war über die 800m Freistil (7:41,04) sowie 1500m Freistil (15:54,75) jeweils nicht zu schlagen.
Nachdem sich Mollie O'Callaghan über die 100m Freistil an die Spitze der Weltjahresbestenliste setzte, zeigte die Olympiasiegerin auch über die doppelte Distanz abermals ihr Können und glänzte mit einer Zeit von 1:53,69 Minuten. Auf dem Silberrang schlug Lani Pallister (1:55,66) an, die nach Gold über die 800m Freistil auch über die 400m Freistil (3:59,36) und 1500m Freistil (15:44,07) triumphierte.
Über gleich drei Goldmedaillen durfte sich auch Kaylee McKeown freuen, die über die 100m Rücken (58,06), 200m Rücken (2:05,66) und 200m Lagen (2:09,22) siegreich war. Für ein weiteres Highlight sorgte die erst 17-jährige Nachwuchshoffnung Sienna Toohey, die über die 50m Brust in 30,39 Sekunden einen neuen Altersklassenrekord aufstellte und auf den vierten Platz in der Weltjahresbestenliste schwamm. Auf Position drei in der Weltrangliste schob sich zudem Elizabeth Dekkers über die 200m Schmetterling (2:05,39).
Für Australiens Schwimm-Asse bilden in diesem Jahr die Commonwealth Games in Glasgow sowie die Pan Pacific Swimming Championships die internationalen Saisonhöhepunkte. Auch wenn die Australian Open in dieser Woche nicht der Qualifikation für die anstehenden Titelkämpfe dienten, untermauerten Kyle Chalmers und Co. eindrucksvoll ihre vielversprechende Form, die von der weltweiten Konkurrenz sicherlich aufmerksam registriert wurde.
Alle Ergebnisse gibt es hier: Results Australian Open 2026
22,7! Kyle Chalmers schmettert Weltjahresbestzeit

Auf den kurzen Freistilstrecken zählt Kyle Chalmers seit Jahren zweifellos zur absoluten Weltspitze. Im Rahmen der Australian Open wagte der neunfache Olympiamedaillengewinner nun einen Exkurs auf die 50m Schmetterling, der prompt mit einer neuen Weltjahresbestzeit belohnt wurde.
In 22,77 Sekunden führt Kyle Chalmers nun nicht nur das globale Jahresranking an, sondern kam zudem bis auf vier Hundertstel an den australischen Rekord heran. Auch über die 100m Freistil hatte der Routinier zum Auftakt der Australian Open in dieser Woche bereits Gold gewonnen.
Parallel dazu hatte Sam Short über die 400m Freistil mit einer Zeit von 3:42 geglänzt und damit ein lautes Ausrufezeichen an die internationale Konkurrenz um Olympiasieger Lukas Märtens geschickt. An den darauffolgenden zwei Wettkampftagen war Short dann auch über die beiden längeren Freistilstrecken flott unterwegs und war über die 800m Freistil (7:41,04) sowie 1500m Freistil (15:54,75) jeweils nicht zu schlagen.
Nachdem sich Mollie O'Callaghan über die 100m Freistil an die Spitze der Weltjahresbestenliste setzte, zeigte die Olympiasiegerin auch über die doppelte Distanz abermals ihr Können und glänzte mit einer Zeit von 1:53,69 Minuten. Auf dem Silberrang schlug Lani Pallister (1:55,66) an, die nach Gold über die 800m Freistil auch über die 400m Freistil (3:59,36) und 1500m Freistil (15:44,07) triumphierte.
Über gleich drei Goldmedaillen durfte sich auch Kaylee McKeown freuen, die über die 100m Rücken (58,06), 200m Rücken (2:05,66) und 200m Lagen (2:09,22) siegreich war. Für ein weiteres Highlight sorgte die erst 17-jährige Nachwuchshoffnung Sienna Toohey, die über die 50m Brust in 30,39 Sekunden einen neuen Altersklassenrekord aufstellte und auf den vierten Platz in der Weltjahresbestenliste schwamm. Auf Position drei in der Weltrangliste schob sich zudem Elizabeth Dekkers über die 200m Schmetterling (2:05,39).
Für Australiens Schwimm-Asse bilden in diesem Jahr die Commonwealth Games in Glasgow sowie die Pan Pacific Swimming Championships die internationalen Saisonhöhepunkte. Auch wenn die Australian Open in dieser Woche nicht der Qualifikation für die anstehenden Titelkämpfe dienten, untermauerten Kyle Chalmers und Co. eindrucksvoll ihre vielversprechende Form, die von der weltweiten Konkurrenz sicherlich aufmerksam registriert wurde.
Alle Ergebnisse gibt es hier: Results Australian Open 2026
Ole Eidam greift in Kanada nach EM-Normen

Der Qualifikationszeitraum für die Schwimm-EM in Paris nimmt für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer auch auf der anderen Seite des Atlantiks an Fahrt auf. Bei den Speedo Canadian Open trifft mit Ole Eidam ein deutscher EM-Kandidat in dieser Woche auf große Teile des kanadischen WM-Teams des vergangenen Jahres.
Die Speedo Canadian Open finden vom 9. bis 11. April in Edmonton (Alberta) statt. Mit von der Partie sind unter anderem Taylor Ruck, Ingrid Wilm, Finlay Knox und Blake Tierney, die bei den Weltmeisterschaften in Singapur allesamt mit vorderen Platzierungen geglänzt hatten. Kanada's Superstar Summer McIntosh ist hingegen nicht am Start.
Die deutschen Farben vertritt Ole Eidam, der an der University of Michigan in den USA trainiert und in Kanada nun die Chance hat, sich für das EM-Team zu empfehlen. Der gebürtige Potsdamer ist über die 50m und 100m Freistil sowie 50m und 100m Schmetterling gemeldet. Nachdem er das Olympiateam 2024 nur hauchdünn verpasst hatte, soll es für Eidam nun mit einem Ticket für die Titelkämpfe in Paris klappen.
Wichtige Links zum Thema: Startlisten & Ergebnisse Speedo Canadian Open 2026
Bild: University of Michigan
Stockholm Swim Open ohne Weltrekordler Lukas Märtens

Zum Auftakt des Qualifikationszeitraumes für die Europameisterschaften in Paris steht von Donnerstag bis Sonntag mit den Stockholm Swim Open ein erster großer Wettkampf für die deutschen Hoffnungsträger auf dem Programm, der in der Vergangenheit oftmals für starke Ergebnisse gut war. So glänzte Lukas Märtens im letzten Jahr mit einem neuen Weltrekord über die 400m Freistil, musste seine Teilnahme in diesem Jahr jedoch kurzfristig absagen.
Nachdem er zuletzt gesundheitlich leicht angeschlagen war, verzichtet der Olympiasieger auf eine Rückkehr ins Weltrekordbecken von Stockholm, um sich mit Blick auf die anstehenden Wettkämpfe zu schonen. Bereits am kommenden Wochenende will Märtens dann aber nach Bergen reisen und wird natürlich auch bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin Ende April mit von der Partie sein.
Das deutsche Team wird bei den Stockholm Swim Open dennoch zahlreich und hochklassig vertreten sein. Mit dabei sind unter anderem Isabel Gose, Maya Werner, Florian Wellbrock, Oliver Klemet, Johannes Liebmann und Linda Roth – allesamt Teil der Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn. Auch Lise Seidel und Luca Armbruster möchten direkt die erste Gelegenheit nutzen, die Normzeiten für die Europameisterschaften zu unterbieten und sich für einen Platz im EM-Team zu empfehlen. Armbruster hatte bereits vor einigen Wochen in Paris eindrucksvoll angedeutet, dass er die Normzeit über die 50m Schmetterling auf jeden Fall drauf hat.
Ebenfalls Teil des deutschen Aufgebots für die Stockholm Swim Open sind mehrere Nachwuchstalente wie Noelle Benkler, Lena Ludwig, Yara Fay Riefstahl, Julia Ackermann, Leni von Bonin und Larus Thiel, deren Blick vor allem auch auf den U23-Normzeiten für die Europameisterschaften und einer möglichen JEM-Quali ab dem 17. April liegen dürfte.
Aus internationaler Sicht wird vor allem das Comeback von Sarah Sjöström mit Spannung erwartet. Die dreifache Olympiasiegerin kehrt nach ihrer Babypause vor heimischem Publikum ins Wettkampfbecken zurück und wird über die 50m Freistil an den Start gehen.
Wer die Wettbewerbe in Stockholm verfolgen möchte, kann dies über einen Livestream tun. Dieser ist allerdings kostenpflichtig: Für rund 23 Euro kann der Zugang für alle vier Wettkampftage erworben werden.
Wichtige Links zum Thema:
Startlisten & Ergebnisse Stockholm Swim Open
Livestream Stockholm Swim Open
Bild: Tino Henschel
Para-EM 2026: Titelkämpfe finden in der Türkei statt

Lange Zeit war unklar, wo die Europameisterschaften im Para-Schwimmen 2026 ausgetragen werden. Nachdem Rotterdam die Ausrichtung abgesagt hatte, wurde händeringend nach einer Alternative gesucht. Wie das Internationale Paralympische Komitee nun bekannt gab, werden die kontinentalen Titelkämpfe vom 7. bis. 12. September im türkischen Kocaeli stattfinden.
Mit dem Termin im September liegt der Saisonhöhepunkt erneut vergleichsweise spät im Jahr – auch dies eine Auswirkung der nachträglichen Verschiebung der EM. Gut einen Monat zuvor sind ausgewählte Para-Wettbewerbe erstmals Teil der Europameisterschaften in Paris – die ausführlichen Titelkämpfe bleiben jedoch in der Türkei gebündelt.
Für die deutsche Para-Asse stehen allerdings auch schon im Frühjahr wichtige Wettkämpfe auf dem Programm: Im Mai gastieren sowohl die World Series als auch die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) in Berlin. Diese Events gelten für Taliso Engel, Josia Topf, Elena Semechin und Co. als wichtiger Formtest – auch im direkten Vergleich mit der starken internationalen Konkurrenz.
Bild: Tino Henschel
3:42! Sam Short im Fernduell schneller als Olympiasieger Märtens

Bei den China Open hatte sich Olympiasieger Lukas Märtens über seine Paradestrecke 400m Freistil in 3:43,04 Minuten an Platz Zwei in der aktuellen Weltrangliste gesetzt – und somit vor seinen australischen Dauerrivalen und Vizeweltmeister Sam Short. Short legte nun im Rahmen der "Australian Open 2026", die in dieser Woche an der Gold Coast stattfinden, eindrucksvoll nach und schickte lautstarke Grüße an die internationale Konkurrenz.
In 3:42,53 Minuten verdrängte Sam Short den deutschen Weltrekordhalter von Platz Zwei in der Weltjahresbestenliste, kam aber ebenso nicht an die Topzeit des chinesischen Youngsters Zhang Zhanshuo (3:41,55) heran. Lukas Märtens hat in den nächsten Wochen die Chance nachzuziehen – allerdings überraschend nicht bei den Stockholm Swim Open, dort wo er genau vor einem Jahr mit seinem Weltrekord begeistert hatte.
Aber nicht nur Short präsentierte sich zum Auftakt der Australien Open in vielversprechender Form: So sorgte Mollie O'Callaghan über die 100m Freistil für eine neue Weltjahresbestzeit. In 52,66 Sekunden schwamm die amtierende Vizeweltmeisterin die bislang schnellste Zeit in diesem Jahr. Bei den Herren war über die selbe Strecke Routinier Kyle Chalmers in 48,39 Sekunden nicht zu schlagen.
Über die 800m Freistil wurde Lani Pallister ihrer Favoritenrolle souverän gerecht und zeigte in 8:11,28 Minuten ein starkes Rennen. Lediglich Katie Ledecky und Summer McIntosh waren in diesem Jahr bereits schneller. Aus deutscher Sicht besonders spannend war auch der Blick auf ein weiteres Fernduell: Über die 50m Schmetterling war die WM-Zweite Alexandria Perkins in 25,62 Sekunden fünf Hundertstel langsamer unterwegs als Angelina Köhler zuletzt, die mit ihrer Zeit aktuell an fünfter Position in der Weltjahresbestenliste steht.
Zwei weitere Wettkampftage stehen den australischen Schwimm-Assen in dieser Woche noch bevor – und der Blick der internationalen Konkurrenz dürfte weiterhin auf die spannenden Geschehnisse in Down Under gerichtet sein.
Alle Ergebnisse gibt es hier: Results Australian Open 2026
Bild: Speedo | Wade
Zehn Tipps für die Planung eines erfolgreichen Trainingstages
Was steht heute auf dem Trainingsplan? Vielleicht eine intensive Ausdauereinheit, vielleicht etwas Sprintlastiges oder eine Mischung aus allem? Egal was dir bevorsteht: Wir haben hier ein paar kleine Hilfestellungen, die du beachten kannst, um aus deinem Trainingstag das Maximum rauszuholen.
- Hast du mittags richtig gegessen? Klingt banal, aber manchmal geht das im Alltagsstress unter. Mit leerem Magen kannst du nicht deine höchste Leistung abrufen. Achte daher darauf keine Mahlzeiten auszulassen. Wichtig ist auch „was“ du zu dir nimmst: Fürs Training brauchst du vor allem Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Kartoffeln, dunkles Brot etc.)
- Hast du Zeit für einen kleinen Powernap? Auch damit kannst du die Akkus fürs Training aufladen. Powernap bedeutet ca. 20 bis 25 Minuten die Augen zu machen und etwas entspannen. Du musst nicht unbedingt einschlafen, um die Vorteile vom Powernap zu haben. Zu viele Gedanken, du kannst nicht abschalten? Dann Fokus auf die Atmung, insbesondere auf die Bauchatmung.
- Hast du ein paar Snacks eingepackt? Vielleicht war die letzte Mahlzeit zu lange her. Es lohnt sich, anderthalb Stunden vor der Einheit nochmal einen kleinen Snack zu essen (z.B. Banane mit Joghurt/zwei Nussriegel mit Apfel etc.). Hast du an einem Tag hintereinander Landtraining und Wassertraining, dann solltest du zwischen beiden Einheiten ebenfalls eine Kleinigkeit zu dir nehmen.
- Du hast einen schlechten Tag gehabt? Das Training kann hier helfen, aber versuche keine schlechte Laune ins Training mitzubringen. Denk an etwas Positives und versuche bewusst zu lächeln. Trotz der schlechten Laune suggerierst du deinem Kopf so, dass es dir gut geht und es hilft, deine Stimmung zu verbessern. Die Wassereinheit sollte nicht darunter leiden und außerdem kannst du das Problem während des Trainings ohnehin nicht lösen. Lass die Negativgedanken an der Eingangstür (Du kannst z.B. symbolisch die Tür „antippen“). Versuche aus jeder Einheit das Beste zu machen. Nicht bei jede Trainingssession wirst du dich top fühlen oder motiviert sein. Aber genau auf diese Einheiten kommt es an!
- Überlege dir vorher: Worauf möchte ich im Training dieses Mal achten? Vielleicht eine technische Korrektur vom Trainer? Vielleicht auf die Wende? Es liegt an dir, daran zu arbeiten. Wenn du weißt, woran du arbeiten musst, dann mach das selbständig ohne aufgefordert zu werden. Nur beim Training zu erscheinen, holt langfristig nicht das Beste aus dir heraus. Es hängt wie oft im Leben immer davon ab, was man selbst daraus macht.
- Hör dem Trainer zu! Auch wenn Selbständigkeit wichtig ist: Es ist wie in der Schule. Zuhören und aufnehmen hilft dir, besser zu werden. Achte auf die kleinen Details, die dein Coach erklärt, oft liegt zwischen den Sätzen der Schlüssel.
- Versuche pünktlich beim Training zu erscheinen und wenn möglich vielleicht sogar etwas früher da zu sein, um ein paar „Extras“ zu machen. Ein paar zusätzliche Athletikübungen oder ein paar Dehnübungen mehr. Extras summieren sich und machen einen professionellen Eindruck. Vielleicht steckst du andere damit positiv an und sie machen mit. Jemand sollte anfangen das Richtige zu tun, warum nicht du?
- Wer möchtest du sein? Man sagt, jeder hat innerhalb eines Teams einen positiven oder einen negativen Einfluss auf die Anderen. Zeig durch deine Einstellung, deine Körpersprache und deine positive Art, dass du jemand bist, mit dem man gern trainieren möchte.
- Vergiss nicht vor und während der Einheit ausreichend zu trinken. Dies hat einen großen Einfluss auf deine Konzentration, Motivation und Trainingsqualität. Apfelschorle wäre hier die kostengünstigste Variante. Ansonsten bietet sich auch Wasser ohne Kohlensäure an, mit einer ganz kleinen Messerspitze Salz (Natrium behält das Wasser besser im Körper) und evtl. noch etwas Zucker oder Saft für den Geschmack (und natürlich auch für kurzkettige Kohlenhydrate).
- Nach dem Training ist vor dem Training: Denk an einen Snack im Anschluss an die Einheit. Oft dauert es lange, bis du wieder Zuhause bist und eine volle Mahlzeit zu dir nehmen kannst. Wenn du aber unmittelbar nach der Einheit etwas isst, dann hast schon mal etwas im System und der Körper kann schneller regenerieren. So kannst du dann auch den nächsten Trainingstag besser in Angriff nehmen.
Dieser Artikel erschien in der Winterausgabe 2021 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
Olympia 2028: So viel kosten die Tickets fürs Schwimmen

Die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 nehmen zunehmend Formen an – und auch Informationen zu den Ticketpreisen für die Schwimmwettbewerbe sind nun ans Licht gekommen. Insbesondere für die Medaillenentscheidungen müssen Fans tief in die Tasche greifen.
Besonders interessant: Tickets werden zunächst nicht für konkrete Sitzplätze verkauft, sondern für gesamte Blockbereiche. Die Sitzplätze werden dann erst zu einem späteren Zeitpunkt vor Beginn der Olympischen Spiele endgültig verteilt. Die Preise für die Finalabschnitte liegen je nach Kategorie zwischen 161€ und 1600€. Im Gegensatz dazu sind die Ticketpreise für die Vorläufe etwas überschaubarer. Diese kosten zwischen 80€ und 700€.
Es gibt zudem Hinweise auf ein günstigeres Kontingent an Tickets – ähnlich wie auch in Paris 2024. Etwa eine Million Tickets für die gesamten olympischen Titelkämpfe sollen für einen Preis von 28 US-Dollar zu bekommen sein – der Verkauf hierfür hat jedoch noch nicht begonnen.
Die Schwimmwettkämpfe der Olympischen Spiele 2028 werden in SoFi Stadium stattfinden, das auch die Bühne für die Eröffnungsfeier bieten wird. Berichten zufolge werden etwa 30-40% der 70.000 Sitzplätze des Football-Stadions für die Schwimmwettbewerbe zur Verfügung stehen – das entspricht rund 21.000 bis 28.000 Plätze für die Schwimm-Fans in Los Angeles.
Olympia 2028: So viel kosten die Tickets fürs Schwimmen

Die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 nehmen zunehmend Formen an – und auch Informationen zu den Ticketpreisen für die Schwimmwettbewerbe sind nun ans Licht gekommen. Insbesondere für die Medaillenentscheidungen müssen Fans tief in die Tasche greifen.
Besonders interessant: Tickets werden zunächst nicht für konkrete Sitzplätze verkauft, sondern für gesamte Blockbereiche. Die Sitzplätze werden dann erst zu einem späteren Zeitpunkt vor Beginn der Olympischen Spiele endgültig verteilt. Die Preise für die Finalabschnitte liegen je nach Kategorie zwischen 161€ und 1600€. Im Gegensatz dazu sind die Ticketpreise für die Vorläufe etwas überschaubarer. Diese kosten zwischen 80€ und 700€.
Es gibt zudem Hinweise auf ein günstigeres Kontingent an Tickets – ähnlich wie auch in Paris 2024. Etwa eine Million Tickets für die gesamten olympischen Titelkämpfe sollen für einen Preis von 28 US-Dollar zu bekommen sein – der Verkauf hierfür hat jedoch noch nicht begonnen.
Die Schwimmwettkämpfe der Olympischen Spiele 2028 werden in SoFi Stadium stattfinden, das auch die Bühne für die Eröffnungsfeier bieten wird. Berichten zufolge werden etwa 30-40% der 70.000 Sitzplätze des Football-Stadions für die Schwimmwettbewerbe zur Verfügung stehen – das entspricht rund 21.000 bis 28.000 Plätze für die Schwimm-Fans in Los Angeles.
Parallel zur Schwimm-DM: Olympiasieger Martinenghi startet in Stuttgart

Parallel zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin lädt der SV Cannstatt zu einem Traditionswettkampf ein: Vom 24. bis 26. April findet in Stuttgart das Otto-Fahr Swim-Meeting statt. Auch ein amtierender Olympiasieger wird dort zu Gast sein.
Während sich in Berlin vor allem die nationale Spitze misst, dürfen sich die Zuschauenden in Stuttgart auf namenhafte internationale Gäste freuen. Angeführt wird das Teilnehmerfeld vom italienischen Olympiasieger Nicolo Martinenghi. Ebenfalls angekündigt sind sein Landsmann und Staffeleuropameister Alessandro Bori sowie der Olympiateilnehmer Giacomo Carini.
Der Wettkampf hat jedoch nicht nur internationalen Reiz: Deutschen Nachwuchstalenten dient die Veranstaltung als Qualifikationswettkampf für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und trägt somit das Siegel "Road to DJM".
Die Ausschreibung gibt es hier: Aussschreibung Dr. Otto-Fahr Swim-Meeting 2026
Freiwasser-Europacup 2026: Rennen in München abgesagt

Der Freiwasser-Europacup sollte ursprünglich im August auch in Deutschland Station machen – es wäre eine Premiere gewesen. Für den 22. August 2026 war ein Rennen in München geplant, das nun jedoch abgesagt wurde. Als Grund werden Schwierigkeiten im Wettkampfkalender genannt.
Dennoch wird München in diesem Sommer Gastgeber zweier Großevents sein: In der bayrischen Landeshauptstadt finden die Europameisterschaften der Junior*innen sowohl im Beckenschwimmen als auch im Synchronschwimmen statt.
Durch die Absage wird der Freiwasser-Europacup verkürzt und umfasst nun nur noch vier statt der ursprünglich geplanten fünf Rennen. Los geht es bereits in gut zwei Wochen in Protoras (Zypern).
Die Stationen des Freiwasser-Europacups 2026 im Überblick:
- Protoras (Zypern): 18. April 2026
- Tenero (Schweiz): 5. September 2026
- Razanac (Kroatien): 26. September 2026
- Barcelona (Spanien): 3. Oktober 2026
Bild: European Aquatics
Fokus aufs Freiwasser: Florian Wellbrock verzichtet auf Schwimm-DM

Absolute Weltspitze! Seit seinen vier WM-Titeln im vergangenen Sommer präsentiert sich Florian Wellbrock im Freiwasser weiterhin in bestechender Form und ist seit den Weltmeisterschaften in Singapur noch immer ungeschlagen. Erst am vergangenen Wochenende gewann er den Weltcup-Auftakt im ägyptischen Somabay sowohl über die 10 Kilometer als auch gemeinsam mit der deutschen Mixedstaffel. Doch auch im Becken hat Wellbrock weiterhin Ambitionen – der dicht gedrängte Wettkampfkalender zwang ihn nun jedoch zu einer schwierigen Entscheidung.
So überschneiden sich in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften mit dem nächsten Weltcup-Wochenende: Während in Berlin um die nationalen Meistertitel geschwommen wird, macht der Freiwasser-Weltcup am 24. und 25. April auf Ibiza Station. Wellbrock entschied sich bewusst für den Weltcup. In einem Interview mit dem Deutschen Schwimm-Verband erklärte der amtierende Deutsche Meister über die 1500m Freistil, dass sein Fokus in diesem Jahr auf der Weltcupserie liegt, die er im vollen Umfang bestreiten möchte. Diese ist zeitlich kompakter als in den Vorjahren und zudem finanziell attraktiv. Für den Sieg in der Gesamtwertung winken 50.000 US-Dollar – insgesamt werden die Top Ten mit Preisgeldern belohnt. Auch einzelne Weltcupsiege sind lukrativ: Für seinen Erfolg in Somabay erhielt Wellbrock eine Siegesprämie von 3.500 US-Dollar.
Im Vergleich dazu könnten die Preisgelder bei den Europameisterschaften – deren genaue Höhe für dieses Jahr noch nicht veröffentlicht wurde – geringer ausfallen. Zudem gibt es dort keine vergleichbare Gesamtwertung, was den Weltcup zusätzlich aufwertet. Für die Freiwasser-Wettbewerbe bei der EM in Paris ist Florian Wellbrock bereits gesetzt. Im Becken muss er sich hingegen noch qualifizieren. Dafür ist es aber nicht zwingend notwendig, bei den Deutschen Meisterschaften zu starten: Im seit dieser Woche laufenden Qualifikationszeitraum können die Normzeiten auch bei anderen Wettkämpfen nachgewiesen werden – sofern auch eine Top 4 Platzierung in der nationalen Rangliste damit einhergeht. So plant Wellbrock in den kommenden Wochen Starts bei Wettkämpfen in Stockholm und Magdeburg, um diese Chance zu nutzen und sich für die EM-Tickets zu empfehlen.
Die Freiwasser-Weltcupserie führt nach Somabay und Ibiza dann weiter nach Golfo Aranci in Italien am ersten Maiwochenende, bevor sie am 20. und 21. Juni im portugiesischen Setúbal ihren Abschluss findet. Langfristig denkt Florian Wellbrock ohnehin weiter: Sein übergeordnetes Ziel bleibt die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles - ob sowohl im Freiwasser als auch im Becken bleibt abzuwarten.
Bild: Christian Gold
250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder

Der Bund stellt insgesamt 250 Millionen Euro im Rahmen des Förderprogramms "Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder" bereit. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität und sollen gezielt in die Modernisierung öffentlicher Schwimmbäder fließen.
Städte, Kommunen und Landkreise können im Zuge eines Projektaufrufs ihre Vorhaben in einem Interessenbekundungsverfahren einreichen. Voraussetzung ist, dass sie Eigentümer der jeweiligen Sportstätte sind. Die Projektskizzen müssen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht werden. Die Frist dafür endet am 19. Juni 2026. Über die endgültige Auswahl der geförderte Projekte entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
Im Mittelpunkt der Förderung steht die energetische Sanierung. Insbesondere Freibäder sollen künftig möglichst klimaneutral betrieben werden, etwa durch eine nachhaltige Wärmeversorgung und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien.
Pro Projekt können bis zu acht Millionen Euro bewilligt werden. Die Förderquote beträgt bis zu 45 Prozent, in finanziell besonders angespannten Kommunen sogar bis zu 75 Prozent.
Auch Vereine können von dem Programm profitieren: Kommunen haben die Möglichkeit, Fördermittel an sie weiterzuleiten. Gleichzeitig können Vereine die Anträge aktiv unterstützen und den konkreten Bedarf vor Ort aufzeigen. Fachliche Unterstützung bietet zudem der Deutsche Schwimm-Verband. Seine Kommission für Schwimmbadbau und Zertifizierung steht beratend zur Seite.
Mehr Infos zum Förderprogramm gibt es hier: Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten - Schwimmbäder"
Bild: Symbolbild/Archiv
Schwimm-DM 2026: Diese Schwimmerinnen und Schwimmer sind qualifiziert

Bevor am 9. April Meldeschluss für die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen (23. bis 26. April) ist, hat der Deutsche Schwimm-Verband nun eine Qualifikationsliste für die Titelkämpfe in Berlin veröffentlicht, die einen ersten Überblick über das potentielle Teilnehmerfeld gibt.
Der offizielle Qualifikationszeitraum für nationale Wettkämpfe läuft zwar noch bis zum Ende dieser Woche, allerdings sind für das Osterwochenende keine Wettkämpfe vorgesehen. Internationale Ergebnisse wurden bis zum 29. März berücksichtigt und nun bereits ausgewertet. Es könnte also nur noch zu minimalen Änderungen der Qualifikationslisten kommen.
Grundsätzlichen stehen bei der Schwimm-DM auf den Einzelstrecken maximal 50 Startplätze zur Verfügung. Tatsächlich dürfte das Teilnehmerfeld auf vielen Strecken dennoch deutlich größer ausfallen. Grund dafür ist die Regelung, dass Schwimmerinnen und Schwimmer mit erfüllter Pflichtzeit automatisch startberechtigt sind – unabhängig von der eigentlichen Begrenzung. Besonders zahlreich besetzt könnten daher die 100m Freistil sein: Hier haben 125 Frauen und 172 Männer die geforderten Pflichtzeiten unterboten.
Sollten auf einzelnen Strecken dennoch Startplätze frei bleiben, können diese aufgefüllt werden. In diesem Fall rücken gemeldete Aktive ohne erfüllte Pflichtzeit entsprechend ihrer Platzierung in der nationalen Bestenliste nach.
Die Deutschen Meisterschaften in Berlin versprechen auch in diesem Jahr mit einem starken Teilnehmerfeld ihrer Rolle als nationaler Saisonhöhepunkt außerordentlich gerecht zu werden. Neben den Titeln geht es bei der diesjährigen Ausgabe auch um die Qualifikation für die Europameisterschaften der offenen Klasse sowie bei den Junior*innen.
Die gesamte Qualifikationsliste gibt es hier:
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2:01 auf 200m Brust! 17-jähriger Japaner mit nächstem Rekord

Der Name Shin Ohashi ist in der internationalen Schwimmszene aktuell in aller Munde. Das 17-jährige Nachwuchstalent aus Japan glänzt in diesen Wochen mit einem Junioren Weltrekord nach dem anderen. Am Wochenende setzte Ohashi seine beeindruckende Rekordserie nun mit zwei weiteren Bestmarken fort.
Nachdem Shin Ohashi erst ein Wochenende zuvor zwei neue Junioren Weltrekorde über die 100m und 200m Brust auf der Langbahn aufgestellt hatte, lies er nun zwei weitere Rekorde auf der Kurzbahn folgen – erneut über die selben Strecken. Beim "All Junior Olympic Spring" Wettkampf in der japanischen Stadt Chiba begeisterte der Brustspezialist mit einer Zeit von 2:01,24 Minuten über die 200m Brust und verbesserte seine eigenen Rekordzeit aus dem Vorjahr um satte acht Zehntelsekunden.
Extrem schnell und in neuer Rekordzeit unterwegs war Ohashi auch über die 100m Brust. In 56,65 Sekunden verbesserte der Junioren-Vizeweltmeister die bisherige Bestmarke von Simone Cerasuolo aus dem Jahr 2021 um exakt eine Hundertstelsekunde. Cerasuolo ist der amtierende Weltmeister über 50m Brust. Den Junioren-Weltrekord erkämpfte sich der japanische Youngster insbesondere auf der zweiten Rennhälfte: Nachdem er die ersten 50m in 26,90 Sekunden absolvierte, war er auf den zweiten 50m entscheidende sechs Zehntel schneller (29,75) als der bisherige Rekordhalter.
In diesem Sommer wird Shin Ohashi auch als Teil des japanischen Teams zu den Pan Pacific Championships und Asienspielen reisen. Mit seinen bemerkenswerten Leistungen so früh in diesem Jahr, dürfte Ohashi auch in der offenen Klassen im Kampf um die vorderen Platzierungen auf den Bruststrecken lautstark mitmischen.
Bild: Archiv
Afrikameisterschaften 2026 vor dem Aus: Ghana zieht als Gastgeber zurück

Die Afrikameisterschaften im Schwimmen werden in diesem Jahr nicht wie geplant in Ghana stattfinden. Wie die Ghana Swimming Association bekannt gab, zieht sich das Land kurzfristig von der Ausrichtung der Titelkämpfe zurück, die ursprünglich für den Zeitraum vom 5. bis 10. Mai 2026 angesetzt waren.
Als Gründe wurden interne Streitigkeiten sowie Probleme in der Verbandsführung genannt. Eine entscheidende Rolle spielte zudem die National Sports Authority: Diese habe zunächst ihre Unterstützung bei der Ausrichtung der Titelkämpfe angekündigt, später jedoch eigenständig dem Weltverband World Aquatics den Entzug der Anerkennung des ghanaischen Schwimmverbandes mitgeteilt – offenbar ohne die weitreichenden Konsequenzen zu berücksichtigen.
Die Ausrichtung der kontinentalen Meisterschaften war Ghana erst im vergangenen Frühjahr zugesprochen worden. Insgesamt 43 Länder hatten bereits ihre Teilnahme angekündigt.
Wann und wo die Afrikameisterschaften nun stattfinden werden, ist derzeit noch unklar. Der Verband betonte jedoch, weiterhin an Lösungen zu arbeiten, um verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen und die Zukunft des Schwimmsports in Ghana zu sichern.
Die Qualifikation für die Schwimm-EM 2026 beginnt!

Mit dem heutigen Tag beginnt in Deutschland offiziell der Qualifikationszeitraum für die Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris. Die Titelkämpfe im Becken sind für den 10. bis 16. August angesetzt.
Bereits in den vergangenen Wochen haben mehrere deutsche Aktive eindrucksvoll angedeutet, dass sie die geforderten Normzeiten klar unterbieten können. Dazu zählen unter anderem Melvin Imoudu, Angelina Köhler und Luca Armbruster, die allesamt viel Erfahrung auf der internationalen Bühne mitbringen.
Einige EM-Tickets für Paris sind sogar bereits vergeben: Aufgrund ihrer Top 4 Platzierungen bei den letzten Weltmeisterschaften werden Anna Elendt (100m Brust), Lukas Märtens (400m & 800m Freistil), Sven Schwarz (800m & 1500m Freistil) und Angelina Köhler (50m Schmetterling) vorrangig nominiert und könnten ihrem Wettkampfprogramm noch weitere Strecken hinzufügen. Insgesamt gibt es auf den Einzelstrecken jeweils bis zu vier Startplätze vergeben werden. Hinzu kommen Staffelplätze, deren Besetzung sich ebenfalls während des nun laufenden Qualifikationszeitraums entscheidet. Eine Übersicht über die geforderten Normzeiten gibt es hier: Normzeiten für Schwimm-EM 2026 veröffentlicht
Dennoch dürfte dies erst der Anfang sein: Viele weitere Athletinnen und Athleten werden in den kommenden Wochen versuchen, sich in das deutsche EM-Team zu schwimmen. Dafür finden in an den nächsten Wochenenden vielerorts spannungsgeladene Wettkämpfe statt – sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. In den heimischen Schwimmbecken stehen unter anderem die Berlin Swim Open (17.-19.04), das Quali-Meet in Heidelberg (18.-19.04) sowie der Barmenia Gothaer & Friends Pokal (17.-19.04) in Magdeburg an. International bieten Wettkämpfe in Stockholm (9.-12.04), Bergen (17.-19.04) und Rotterdam (17.-19.04) für die angekündigten deutschen Gäste wichtige Gelegenheiten zur Normerfüllung.
Traditionell endet der Qualifikationszeitraum für die EM auch in diesem Jahr mit den Deutschen Meisterschaften, die vom 23. bis 26. April in Berlin stattfinden. Spätesten dort wird sich entscheiden, mit welchem Aufgebot das deutsche Team bei den Europameisterschaften in Paris antreten wird.
Bild: Tino Henschel
Podestplätze für Winkler und Jahn bei US-Collegemeisterschaften

Bei den US-Collegemeisterschaften (NCAAs) der Männer, die an diesem Wochenende in Atlanta zu Ende gingen, konnten sich die deutschen Schwimmer gegen die starke Konkurrenz behaupten und insgesamt drei Podestplätze bejubeln.
Gleich doppeltes Edelmetall gab es für Kaii Winkler gemeinsam mit den Staffeln der North Carolina State University. Über die 4x100Y Freistil sicherte sich das Team den Silberrang, hinzu kam Bronze über die 4x50Y Freistil. Und auch im Einzel präsentiere sich Winkler in guter Form und verpasste als Sechster über die 200Y Freistil (1:30,93) nur knapp das Podium.
Ebenfalls aufs Treppchen schwamm Cornelius Jahn. Mit der 4x200Y Freistilstaffel der Ohio State University durfte er sich über Bronze freuen. Seine beste Einzelleistung zeigte Jahn über die 200Y Rücken, wo er in 1:38,84 Minuten den 13. Platz belegte.
Nur hauchdünn an einer Einzelmedaille vorbei schrammte Julian Koch, der für die University of Pittsburgh an den Start ging. Über die 100Y Freistil stand Koch als Vorlaufschnellster im Finale und verpasste dort als Vierter (40,43) einen Platz auf dem Podium um gerade einmal drei Hundertstelsekunden. Zudem landete er über die 100Y Schmetterling auf Rang Acht (44,28) und war somit der einzige deutsche Schwimmer, der zwei Finalteilnahmen für sich perfekt machen konnte.
Zwei weitere deutsche Top 15 Platzierungen gab es zudem für Louis Dramm. Der Schwimmer der University of North Carolina wurde Elfter über die 200Y Lagen (1:41,90) sowie 15. über die 400Y Lagen (3:40,14).
In der Teamwertung wiederholte die University of Texas ihren Vorjahressieg und setzte sich vor den Mannschaften der University of Florida sowie der Indiana University durch. Entscheidend zum Gesamtsieg trug unter anderem Olympiasieger Hubert Kos bei, der sowohl über die 100Y Rücken (42,61) als auch 200Y Rücken (1:34,13) mit neuen Collegerekorden für Begeisterung sorgte. Während die NCAAs der Damen in der Vorwoche ohne Rekorde blieben, sorgten auch Ahmed Jaouadi über die 1650Y Freistil (14:10,03) und Josh Liendo über die 100Y Schmetterling (42,49) für neue Bestmarken.
Hier gibt es alle Ergebnisse: Results NCAAs Division I Männer 2026
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Bild: NC State Swimming
Freiwasser-Weltcup: Deutsches Team auch in der Mixedstaffel nicht zu schlagen

Nach Gold und Bronze gestern, setzte das deutsche Team auch zum Abschluss des Freiwasser-Weltcups im ägyptischen Somabay ein weiteres Achtungszeichen. In der 4x1,5km Mixedstaffel sicherte sich das Quartett souverän die Goldmedaille und knüpfte damit an die beeindruckenden Erfolge der vergangenen Monate an.
In 1:09:24,60 Stunden schlug das deutsche Team wieder einmal vor der gesamten Konkurrenz an – und wiederholte damit den Triumph von den Weltmeisterschaften in Singapur. Während Florian Wellbrock und Oliver Klemet bereits Teil der WM-Staffel waren, gingen bei den Damen dieses Mal Lea Boy und Leonie Märtens an den Start, die am gestrigen Tag mit starken Leistungen über die 10km ihre Tickets für die Europameisterschaften diesen Sommer gelöst hatten.
Lea Boy war über die 10km als Dritte sogar der Sprung auf das Podium gelungen. Gold gab es am Vortag auch schon für Florian Wellbrock. Für den vierfachen Weltmeister von Singapur setzt sich damit seine bemerkenswerte Siegesserie im Freiwasser fort. Mehr dazu hier: Wellbrock triumphiert beim Freiwasser-Weltcup | EM-Tickets für Boy und Märtens
Silber in der Mixedstaffel sicherte sich das Quartett aus Ungarn, gut zwei Sekunden hinter der deutschen Goldstaffel. Die Bronzemedaille ging an Spanien (1:10:10,90).
Mit Blick auf die Europameisterschaften in Paris ist eine identische Besetzung der Mixedstaffel wie an diesem Wochenende in Somabay durchaus denkbar. Die endgültige Besetzung entscheidet sich jedoch erst in einem gesonderten Qualifikationsfenster, das bereits am 30. März beginnt. Entscheidend sind hier die Leistungen über die 1500m Freistil im Becken.
Der nächste Freiwasser-Weltcup findet Ende April auf Ibiza statt, parallel zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Florian Wellbrock hat bereits angekündigt, zugunsten des Weltcups auf einen Start bei den nationalen Titelkämpfen zu verzichten.
Bild: World Aquatics
Nur 2km pro Woche! So wurde Cameron McEvoy zum schnellsten Schwimmer aller Zeiten

Olympiasieger und Weltmeister war er schon – und doch fehlte für Cameron McEvoy lange Zeit ein letztes, über allem stehendes Ziel. Der australische Sprintstar wollte mehr als Titel sammeln. Er wollte Geschichte schreiben. Genauer gesagt: den Weltrekord über die 50m Freistil brechen. Und genau das gelang McEvoy nun in der vergangenen Woche.
Seinen Rekordkracher von 20,88 Sekunden zündete Cameron McEvoy im Rahmen der China Open und überraschte angesichts des frühen Zeitpunkts im Jahr dabei auch sich selbst. Die bisherige Rekordzeit von César Cielo (20,91) stammte noch aus dem Jahr 2009, damals geschwommen im Hightech-Anzug, und galt seitdem als beinahe unangreifbar. Für die Realisierung seines großen Zieles setzte McEvoy alles infrage – insbesondere seine Trainingsroutine.
Anstatt klassischer Schwimmumfänge entschied sich der 31-jährige Australier für einen drastischen Kurswechsel. Wo früher rund 30 Kilometer pro Woche im Becken absolviert wurden, reduzierte er sein Pensum auf gerade einmal etwa zwei Kilometer.
Aber auch inhaltlich verschob sich der Fokus maßgeblich: Krafttraining, Muskelaufbau und explosive Bewegungen stehen nun im Zentrum seines Trainings. Im Wasser stehen lediglich kurze, aber hochintensive Einheiten, auf dem Programm – oft mit Widerständen, um maximale Beschleunigung zu trainieren. Impulse holte sich McEvoy dabei aus anderen Sportarten, wie dem Klettern, der Leichtathletik oder dem Radsport. Auch seine Technik passte er der kürzesten Sprintdistanz an. Alles ordnete sich einem Ziel unter – den perfekten 50m Freistil in Weltrekordzeit.
Die radikale Trainingsumstellung zeigte schon bald große Wirkung: Bei seinen vierten Olympischen Spielen in Paris sprintete McEvoy zu Gold. Ein Jahr später folgte der Weltmeistertitel in Singapur. Seitdem lebt es seine Trainingsphilosophie noch stärker aus und war seit seinem WM-Triumph noch weniger im Wasser. Ein Sprint von mehr als 25m – eine Seltenheit. Das ermöglichte es ihm, selbst die kleinsten Details zu optimieren, wie bei seinem Weltrekordrennen in China eindrucksvoll zu erleben war. Seine Reaktionszeit am Startblock lag bei herausragenden 0,53 Sekunden. Nach dem Absprung blieb der Weltrekordhalter 12,3 Meter unter Wasser und absolvierte die erste Rennhälfte in 9,33 Sekunden. Für die zweiten 25m brauchte er 11,55 Sekunden. Nach insgesamt 36 Zügen und nur 20,88 Sekunden schlug er an – ein Zechen maximaler Effizienz bei gleichzeitig enormer Kraftentfaltung.
Und obwohl er nun endgültig Geschichte geschrieben hat, denkt Cameron McEvoy noch lange nicht ans Aufhören. Sein Blick ist weit nach vorn in die Zukunft gerichtet: die Olympischen Spiele 2032 in Brisbane, in seiner australischen Heimat. Der schnellste Schwimmer aller Zeit ist vielleicht noch lange nicht am Limit und sollte zumindest dem Kachelzählen nicht allzu bald müde werden.