Zeitplan der Kurzbahn-WM Schwimmen 2026 in Peking - Alle Vorläufe & Finals

Vom 1. bis zum 06. Dezember 2026 sind die weltweit schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Peking (China) gefordert. Die Vorläufe der Kurzbahn-WM 2026 finden jeweils ab 3 Uhr MEZ statt. Die Finals stehen dann ab 12 Uhr mittags auf dem Programm. Den genauen Zeitplan über die Wettbewerbe der Kurzbahn-WM 2026 findet ihr unten, die Links zu Livestreams, Ergebnissen usw. gibt es dann wie gewohnt kurz vor dem Event bei uns auf www.swimsportnews.de:
Der detaillierte Zeitplan der Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2026 in Peking:
| Dienstag, 01.12.2026 |
| Vorläufe |
| 03:00 Uhr (MEZ) / 10 Uhr Ortszeit |
| 400m Freistil (w) |
| 100m Rücken (w) |
| 100m Rücken (m) |
| 50m Schmetterling (w) |
| 50m Schmetterling (m) |
| 200m Lagen (w) |
| 200m Lagen (m) |
| 4x100m Freistil (w) |
| 4x100m Fristil (m) |
| 1500m Freistil (m) |
| Finals |
| 12:00 Uhr (MEZ) / 19 Uhr Ortszeit |
| Finale - 400m Freistil (w) |
| Halbfinale - 50m Schmetterling (w) |
| Halbfinale - 50m Schmetterling (m) |
| Finale - 200m Lagen (w) |
| Finale - 200m Lagen (m) |
| Halbfinale - 100m Rücken (w) |
| Halbfinale - 100m Rücken (m) |
| 1500m Freistil (m) - schnellster Lauf |
| Finale - 4x100m Freistil (w) |
| Finale - 4x100m Freistil (m) |
| Mittwoch, 02.12.2026 |
| Vorläufe |
| 03:00 Uhr (MEZ) / 10 Uhr Ortszeit |
| 100m Freistil (w) |
| 100m Freistil (m) |
| 100m Brust (w) |
| 100m Brust (m) |
| 800m Freistil (w) |
| 4x50m Lagen - mixed |
| Finals |
| 12:00 Uhr (MEZ) / 19 Uhr Ortszeit |
| Finale - 100m Rücken (w) |
| Finale - 100m Rücken (m) |
| Halbfinale - 100m Freistil (w) |
| Halbfinale - 100m Freistil (m) |
| Halbfinale - 100m Brust (w) |
| Halbfinale - 100m Brust (m) |
| Finale - 50m Schmetterling (w) |
| Finale - 50m Schmetterling (m) |
| 800m Freistil (w) - schnellster Lauf |
| Finale - 4x 50m Lagen - mixed |
| Donnerstag, 03.12.2026 |
| Vorläufe |
| 03:00 Uhr (MEZ) / 10 Uhr Ortszeit |
| 50m Rücken (w) |
| 50m Rücken (m) |
| 200m Schmetterling (w) |
| 200m Schmetterling (m) |
| 100m Lagen (w) |
| 100m Lagen (m) |
| 400m Freistil (m) |
| 4x200m Freistil (w) |
| Finals |
| 12:00 Uhr (MEZ) / 19 Uhr Ortszeit |
| Finale - 100m Freistil (w) |
| Finale - 100m Freistil (m) |
| Halbfinale - 50m Rücken (w) |
| Halbfinale - 50m Rücken (m) |
| Finale - 200m Schmetterling (w) |
| Finale - 200m Schmetterling (m) |
| Finale - 100m Brust (w) |
| Finale - 100m Brust (m) |
| Halbfinale - 100m Lagen (w) |
| Halbfinale - 100m Lagen (m) |
| Finale - 400m Freistil (m) |
| Finale - 4x200m Freistil (w) |
| Freitag, 04.12.2026 |
| Vorläufe |
| 03:00 Uhr (MEZ) / 10 Uhr Ortszeit |
| 4x50m Freisil - mixed |
| 200m Brust (w) |
| 200m Brust (m) |
| 100m Schmetterling (w) |
| 100m Schmetterling (m) |
| 4x200m Freistil (m) |
| 1500m Freistil (w) |
| Finals |
| 12:00 Uhr (MEZ) / 19 Uhr Ortszeit |
| Finale - 4x50m Freistil - mixed |
| Finale - 200m Brust (w) |
| Finale - 200m Brust (m) |
| Finale - 50m Rücken (w) |
| Finale - 50m Rücken (m) |
| Halbfinale - 100m Schmetterling (w) |
| Halbfinale - 100m Schmetterling (m) |
| Finale - 100m Lagen (w) |
| Finale - 100m Lagen (m) |
| 1500m Freistil (w) - schnellster Lauf |
| Finale - 4x200m Freistil (m) |
| Samstag, 05.12.2026 |
| Vorläufe |
| 03:00 Uhr (MEZ) / 10 Uhr Ortszeit |
| 400m Lagen (w) |
| 400m Lagen (m) |
| 50m Freistil (w) |
| 50m Freistil (m) |
| 50m Brust (w) |
| 50m Brust (m) |
| 800m Freistil (m) |
| 4x100m Lagen - mixed |
| Finals |
| 12:00 Uhr (MEZ) / 19 Uhr Ortszeit |
| Finale - 100m Schmetterling (w) |
| Finale - 100m Schmetterling (m) |
| Halbfinale - 50m Brust (w) |
| Halbfinale - 50m Brust (m) |
| Halbfinale - 50m Freistil (w) |
| Halbfinale - 50m Freistil (m) |
| Finale - 400m Lagen (w) |
| Finale - 400m Lagen (m) |
| 800m Freistil (m) - schnellster Lauf |
| Finale - 4x100m Lagen - mixed |
| Sonntag, 06.12.2026 |
| Vorläufe |
| 03:00 Uhr (MEZ) / 10 Uhr Ortszeit |
| 200m Freistil (w) |
| 200m Freistil (m) |
| 200m Rücken (w) |
| 200m Rücken (m) |
| 4x100m Lagen (w) |
| 4x100m Lagen (m) |
| Finals |
| 11:00 Uhr (MEZ) / 18 Uhr Ortszeit |
| Finale - 50m Freistil (w) |
| Finale - 50m Freistil (m) |
| Finale - 50m Brust (w) |
| Finale - 50m Brust (m) |
| Finale - 200m Rücken (w) |
| Finale - 200m Rücken (m) |
| Finale - 200m Freistil (w) |
| Finale - 200m Freistil (m) |
| Finale - 4x100m Lagen (w) |
| Finale - 4x100m Lagen (m) |
Bild: Tino Henschel / Archiv
Olympiasiegerin ermöglicht 5000 Gratis-Schwimmstunden

Nicht nur in Deutschland sind die Zahlen über die mangelnden Schwimmfähigkeiten bei Kinder Besorgnis erregend, sondern auch in Großbritannien. Dort greift die olympische Goldmedaillengewinnerin Becky Adlington nun selbst ein. Die ehemalige Spitzenschwimmerin bietet über ihr Schwimmprogramm „Swim!“ landesweit 5.000 kostenlose Schwimmstunden an, um der wachsenden Problematik entgegenzuwirken.
Ein jüngster Bericht der BBC hatte verdeutlicht, dass mehr als ein Viertel der britischen Kinder nicht in der Lage ist, die Strecke von 25 Metern schwimmend zu bewältigen – eine Fähigkeit, die oft als Grundvoraussetzung für die Sicherheit im Wasser gilt. Die Zahlen schreckten die Öffentlichkeit auf und ließen auch die Schwimm-Ikone Becky Adlington nicht unberührt.
„Es ist niederschmetternd, zu sehen, wie viele Kinder nicht die Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen“, erklärte Adlington in einer Stellungnahme. Für die vierfache Olympiamedaillengewinnerin ist Schwimmen keine bloße Sportart, sondern eine lebenswichtige Kompetenz.
Die Initiative, die über ihr eigenes Schwimmprogramm „Swim!“ läuft, zielt darauf ab, diese Lücke kurzfristig zu schließen. Bis September stehen 5.000 kostenlose Plätze zur Verfügung. Dabei geht es der ehemaligen Profisportlerin nicht primär um die Identifizierung neuer Olympia-Talente, sondern um die grundlegende Wassersicherheit und das Vertrauen der Kinder im nassen Element.
Adlingtons Aktion reiht sich ein in eine Reihe ähnlicher Engagements in anderen Ländern: Auch in Deutschland setzen ehemalige Spitzenschwimmerinnen sich für mehr Schwimmunterricht und niedrigschwellige Angebote ein. Hervorzuheben ist Franziska van Almsick, die seit Jahren öffentlichkeitswirksam für den Ausbau von Schwimmkursen und besser ausgestattete Schwimmbäder wirbt. Van Almsick arbeitet mit Verbänden und kommunalen Einrichtungen zusammen, unterstützt Initiativen zur Frühförderung im Wasser und fordert von Politik und Bildungsträgern verbindliche Schwimmstandards in Schulen.
Deutschlands Masters räumen bei den Europameisterschaften 2026 ab | Masters-EM Schwimmen

Nur wenige Tage nach den Europameisterschaften der Elite trugen auch die Masters Schwimmerinnen und Schwimmer ihre kontinentalen Titelkämpfe aus. Vom 18. August bis zum 24. August trafen sich die Sportlerinnen und Sportler der Altersklasse 20 und älter im slowakischen Samorin, um bei den Beckenevents die schnellsten Masters Europas zu ermitteln.
Die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer sorgten dabei für unzählige Medaillen und Rekorde. Insgesamt standen sie nach sieben Wettkampftagen mehr als 200-mal auf dem Siegerpodest und schwammen zu mehr als 20 Veranstaltungsrekorden.
Bereits am ersten Tag der Europameisterschaften sorgte Lukas Bücker vom SG Euregio Swim Team für einen neuen Masters-Weltrekord über die 800m Freistil in der Altersklasse (AK) 25. In 8:24,40 Minuten schwamm er damit auch einen neuen Europa- und Championship Rekord und bescherte dem deutschen Team einen gelungenen Auftakt. Auch Werner Schnabel vom USV TU Dresden war bereits am ersten Tag in Rekordlaune. Über die 800m Freistil schwamm er in 17:09,49 Minuten in der AK 90 einen neuen Europa- und Championship Rekord. Das sollte aber nicht sein einziger Rekord bleiben. Auch über die 100m Freistil (1:48,33 Minuten), 200m Freistil (3:55,85 Minuten) und 400m Freistil (8:10,31 Minuten) schwamm der Dresdner zu neuen Veranstaltungsrekorden. Über die 100m Freistil schwamm Alfred Otto Seeger in der AK85 in 1:33,06 Minuten ebenfalls einen neuen Championship Rekord. Der Schwimmer vom TSV 1850 Lindau gewann weiterhin über die 200m Lagen und 400m Lagen die Goldmedaille.
Auch die Damen schwammen über die Freistilstrecken zu neuen Bestleistungen. Helga Reich vom SC Wiking Herne 1921 belegte in der AK90 über die 400m Freistil den ersten Platz. Ihre Zeit von 9:23,70 Minuten bedeuteten außerdem einen neuen Veranstaltungsrekord. Das gleiche gelang auch Alisa Fatum-Boker von der SSV Leutzsch Leipzig in der AK 30, die nach 4:32,04 Minuten im Ziel war. Auch der Münchnerin Katja Otto schwamm über die 50m Freistil (27,27 Sekunden) und 100m Freistil (1:00,81 Minuten) zu zwei neue Veranstaltungsbestmarken.
Dass die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer aber nicht nur über die Freistilstrecken erfolgreich sind, stellten sie eindrucksvoll unter Beweis. Über die 50m Schmetterling schwammen gleich drei deutsche StarterInnen neue Championship Rekorde. Katja Otto schwamm in 29,34 Sekunden zu ihrem dritten Einzelrekord in der AK45. Brigitte Merten von der SG Neukölln Berlin (45,65 Sekunden, AK80) und Lars Renner vom SCW Eschborn (26,91 Sekunden, AK55), der unter anderem auch die 100m Schmetterling und die 50m Freistil in seiner Altersklasse gewinnen konnte, sorgten für weitere Erfolge aus deutscher Sicht.
Für zwei weitere Veranstaltungsrekorde sorgte Susanne Reibel-Oberle vom SSV Lahr 1921, die über die 200m Schmetterling (2:49,57 Minuten) und 400m Lagen (5:57,79 Minuten) in der AK60 für neue Bestmarken sorgte. Zusätzlich gewann sie die 100m Schmetterling (1:15,82 Minuten). Über die Bruststrecken in der AK40 dominierte Nicole Heidemann, die über die 100m in 1:12,50 Minuten einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte und auch die 50m Brust in 32,70 Sekunden und die 200m Brust in 2:41,07 Minuten gewann. Trotz der erschwerten Bedingungen für die Rückenspezis, da der Wettkampf im Freibad stattfand, waren Veronika Backhaus-Ehrenbauer und Fritz Ilgen rekordmäßig schnell im Wasser. Die für die SG Stadtwerke München startende Backhaus-Ehrenbauer schwamm über 50m Rücken in 31,00 Sekunden zu einem neuen Championship Rekord und gewann auch die 100m Rücken (1:08,62 Minuten) und 200m Rücken (2:30,58 Minuten) in der AK35. Der Lindauer Fritz Ilgen schwamm über die 100m Rücken in 1:59,57 Minuten in der AK90 zu einer neuen Veranstaltungsbestmarke und gewann auch die 50m Rücken.
Katja Otto und Veronika Backhaus-Ehrenbauer waren neben ihren Einzelerfolgen auch an zwei Staffelrekorden beteiligt. Die Schwimmerinnen der SG Stadtwerke München sorgten in der Besetzung Veronika Backhaus-Ehrenbauer, Kathrin Gliesche, Karin Bartel und Katja Otto in der AK160 sowohl über die 4x 50m Freistil Staffel (1:51,55 Minuten) als auch über die 4x 50m Lagen Staffel (2:06,08 Minuten) für neue Championship Rekorden.
Nachdem es bei den Beckenevents rund ging, stehen bei der Masters-EM nun die Freiwasserevents an. Von Mittwoch bis Freitag werden im Open Water die EM-Titel vergeben.
Eine detaillierte Auflistung aller MedaillengewinnerInnen im Beckenschwimmen ist auf der Seite des DSVs einzusehen:
Die wichtigsten Links zur Masters-EM 2026
- Livetiming, Ergebnisse und Startlisten der Masters-EM 2026
- Meldergebnis Masters-EM 2026
- Veranstaltungswebsite Masters-EM 2026
- Zeitplan der Masters-EM 2026 in Samorin (Slowakei)
Bild: Symbolbild / Archiv
Schwimm-Weltmeisterin Leonie Beck: ''Ich kehre nicht mehr in den Leistungssport zurück''

Die mehrfache Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck hat ihre Schwimm-Karriere für beendet erklärt. „Ich werde nicht mehr in den Leistungssport zurückkehren“, sagte die 29-Jährige am Sonntagabend im Bayerischen Rundfunk.
Die dreifache Olympia-Teilnehmerin hatte ihr letztes Freiwasserrennen im Herbst 2024 bestritten und anschließend eine Pause vom Wettkampfssport eingelegt. „Mir geht es so gut. Ich habe so viel Spaß, bei dem, was ich jetzt mache. Ich bin auf tausend Events und auch in die Medien eingestiegen“, so Beck, die im zuückliegenden Jahr unter anderem als Co-Kommentatorin für das ZDF tätig war. „Und deshalb habe ich entschieden, dass ich in die Richtung weitergehen möchte und nicht mehr in den Leistungssport zurückkehre.“
Beck feierte ihre größten Erfolge bei den Schwimm-Weltmeisterschaften 2023 in Fukuoka mit dem Doppelgold über 5km und 10km im Freiwasser. Ein Jahr zuvor hatte sie bei der WM 2022 den Titel mit der deutschen Freiwasserstaffel geholt. Zudem stand sie bei Europameisterschaften dreimal ganz oben auf dem Podest.
Schmerzen beim Schwimmen?! Die Signale des Körpers richtig deuten

Wer im Schwimmbecken etwas erreichen möchte, egal ob es Medaillen oder persönliche Bestzeiten sind, muss an die eigenen Grenzen gehen und diese immer weiter verschieben. Das ist selten ein Zuckerschlecken und schmerzgeplagte Körper gehören in unserem Sport zur Tagesordnung. Schmerzen sind oft sogar unvermeidbar mit den wichtigen Anpassungsprozessen verbunden, von denen wir uns sportliche Steigerungen erhoffen. Doch sie können auch auf Verletzungen hindeuten. Wo ist die Grenze und wie können wir selbst die Signale unseres Körpers richtig interpretieren?
Egal ob bei harten Serien im Training oder auf den letzten Metern im Wettkampf: Wenn das Laktat in die Muskeln schießt und wir die Belastungen spüren, denen wir uns beim Schwimmen aussetzen, heißt es Zähne zusammenbeißen. Durchhaltevermögen, Kampfgeist und die Fähigkeit, Schmerzen auszublenden, werden im Schwimmsport gern idealisiert. Doch das ist auch mit Risiken verbunden. Wenn wir die Signale unseres Körpers komplett ausblenden, drohen Überbelastungserscheinungen, die sogar in chronischen Beschwerden gipfeln können. Denn normalerweise sind Schmerzen Warnsignale. Um diese richtig zu interpretieren, könnt ihr euch vier grundlegende Fragen stellen:
- Wo sitzen die Schmerzen?
Mit regelmäßigem und oft auch sehr intensivem Training wollen wir Anpassungsreaktionen unseres Körpers erreichen. Das betrifft das Herz-Lungen-System aber vor allem natürlich die Muskulatur. Schmerzt diese, ist das oft unbedenklich und gewünscht. Etwas anders sieht es aus, wenn uns zum Beispiel Gelenke Probleme bereiten. Das ist in den seltensten Fällen ein gutes Zeichen und deutet auf Entzündungsgefahr hin. Ein Indikator dafür kann zudem leicht erhöhte Körpertemperatur sein. Doch Vorsicht: Auch hinter Muskelschmerzen können sich Warnsignale verstecken. Egal, wo der Schmerz herkommt, auch die weiteren drei Fragen sollten wir uns also noch stellen:
- Wie fühlen sich die Schmerzen an?
Der typische Muskelkater ist den meisten von uns bekannt. Es ist ein eher stumpfer Schmerz, der relativ gleichmäßig ist. Auch im Training nach hohen Belastungen fühlen sich Schmerzen oft so an und sind meist unproblematisch. Treten Schmerzen hingegen plötzlich auf und / oder fühlen sie sich stechend an, dann sollten wir das Training bzw. die Belastung unterbrechen.
- Wie stark sind die Schmerzen?
Schmerztoleranz ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite erlaubt sie es uns, die eigenen Leistungsgrenzen zu verschieben. Auf der anderen Seite verleitet sie dazu, Probleme zu ignorieren. Treten also Schmerzen auf, ist es auch wichtig, in sich hineinzuhorchen, um festzustellen wie stark diese sind. Mediziner empfehlen in diesem Zusammenhang, die Schmerzen auf einer Skala von 1 (kaum spürbar) bis 10 (nicht auszuhalten) zu bewerten. Bei allem, was über 5 liegt, sollten wir das Training abbrechen.
- Wie entwickeln sich die Schmerzen?
Um die Signale des eigenen Körpers richtig zu interpretieren, muss man sich selbst genau beobachten. Wie reagiere ich auf Reize? Wie verhält sich mein Körper bei Belastungen? Alles, was nicht ins normale Schema passt, sollte uns zunächst einmal aufhorchen lassen. Gleiches gilt für Schmerzen, die nicht nachlassen. Zu Beginn einer Trainingseinheit ist es zum Beispiel ganz normal, dass es zunächst an der einen oder anderen Stellen zwickt und zwackt. Das sollte sich nach einigen Minuten aber geben. Ist das nicht der Fall und werden die Schmerzen sogar stärker, sollten wir die Handbremse ziehen. Wenn Schmerzen zudem über einen Zeitraum von mehr als einer Woche auftreten oder sich sogar noch länger hinziehen, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Gleiches gilt für den Fall, dass Schwellungen auftreten. Wenn unser Körper sich also demnächst mal wieder schmerzend meldet, heißt es: Einen kühlen Kopf bewahren, in den Körper hineinhorchen, die eigenen Erfahrungen rekapitulieren und im Zweifelsfall keine Scheu davor haben, einen Spezialisten zu konsultieren.
Dieser Artikel erschien in der Sommerausgabe 2022 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
International Swim Cup: Die Ausschreibung des ISC Berlin 2026 ist da

Seit Jahren zählt der International Swim Cup in Berlin zu den Highlights des Schwimm-Herbstes. Hunderte Aktive aus der ganzen Republik sowie zahlreiche internationale Gäste zieht das Event immer wieder in die Bundeshauptstadt.
In diesem Jahr wird der ISC Berlin am 26. und 27. September auf der Kurzbahn in Deutschlands größter Schwimmarena, der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE), stattfinden. Auch die Ausschreibung für das Event wurde mittlerweile durch die Gastgeber von der SG Schöneberg veröffentlicht.
Die Wettkampffolge umfasst alle 50, 100 und 200m Strecken. Die Highlights sind die 50m Jugend und A-Finals sowie die SpeedRaces über die 25m Freistil. Meldungen können bis zum 16. September abgegeben werden.
Links zum Thema:
- Veranstaltungswebsite ISC Berlin
- Ausschreibung ISC 2026
- Eventshop International Swim Cup Berlin 2026
Bild: ISC / Mirko Seifert
U23-Europameisterschaften 2027 werden Teil der Europa Spiele

Aktive aus insgesamt 26 Sportarten werden im kommenden Jahr bei den European Games 2027 in Istanbul zusammenkommen. Auch Schwimmen ist nach langer Pause wieder vertreten und wie der europäische Schwimmverband nun bekanntgab, werden bei den Beckenwettbewerben auch besondere Titel vergeben:
Im Rahmen der Europa Spiele sollen die Wettbewerbe der U23-Europamisterschaften 2027 ausgetragen werden. Die U23-EM ist seit 2023 alle zwei Jahre Teil des internationalen Schwimm-Kalenders. Bisherige Austragungsorte waren Dublin (Irland, 2023) und Samorin (Slowakei, 2025).
Dass die Schwimm-Events der European Games zur Austragung eines ohnehin anstehenden Saisonhöhepunk genutzt werden, ist nicht neu. Bereits bei den ersten Europa Spielen im Jahr 2015 wurden in deren Rahmen die Titel der Junioren-Europameister im Beckenschwimmen vergeben.
2019 und 2023 hingegen gehörte Schwimmen nicht zu den Sportarten, die bei den European Games ausgetragen werden.
Schwimm-Superstar Florent Manaudou gibt offizielles Karriereende bekannt

Nun ist es offiziell: Der französische Olympiasieger Florent Manaudou hat am Rande der Europameisterschaften in Paris offiziell sein Karriereende als Leistungsschwimmer verkündet.
Seinen letzten Wettkampf hatte er 2024 bestritten. Bei den Olympischen Spielen in Paris gewann er damals zwei Bronzemedaillen. Einige Monate später, im Oktober, startete er noch bei einem 25m-Vereinswettkampf über 50m Brust und 50m Schmetterling.
Ob er noch einmal ins Wettkampfbecken springen würde, ließ er seitdem offen. Im Interview mit France TV stellte er nun aber klar: „Zwei Jahre nach den Olympischen Spielen in Paris — das war’s. Ich gebe hiermit meinen Rücktritt bekannt.“
In seiner Karriere gewann Manaudou sechs olympische Medaillen, darunter 2012 in London Gold über 50m Freistil. Vier Jahre später in Rio de Janeiro holte er zwei Silbermedaillen über 50 m Freistil und als Mitglied der französischen 4×100-m-Freistilstaffel. Bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio wurde er erneut Zweiter über 50 m Freistil. Seinen internationalen Abschied gab er dann in Paris 2024 mit Bronze über seine Paradestrecke und in der französischen Lagenstaffel.
Darüber hinaus errang Manaudou vier Goldmedaillen bei Langbahn-Weltmeisterschaften, insgesamt neun Medaillen bei Kurzbahn-Weltmeisterschaften sowie sieben Medaillen bei Langbahn-Europameisterschaften.
Ausschreibung und Pflichtzeiten der Kurzbahn-DM 2026 der Masters sind da

Die Ausschreibung für die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften der Masters 2026 ist veröffentlicht worden. Das Event findet vom 27. bis 29. November in Berlin statt.
Geschwommen werden bei der Masters-DKM 2026 die 50, 100 und 200m-Strecken. Zudem wird es zwei Mehrkampfwertungen und sechs Staffelevents geben. Meldeschluss ist am 17. November.
Für die Altersklassen AK20 bis AK80 gelten je nach Strecke vorgegebene Pflichtzeiten zur Qualifikation für die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaft der Masters 2026. Diese können der Ausschreibung entnommen werden. Ab der AK85 sowie bei den Staffeln gibt es keine Pflichtzeiten.
Links zum Thema:
Schwimm-EM 2026: Die Auferstehung des Kristof Milak

Lange war es still um Kristóf Milák. Nachdem der ungarische Ausnahmeschwimmer über Jahre hinweg das Schmetterlingsschwimmen dominiert hatte, gab es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Phasen der Abwesenheit und sogar hartnäckige Spekulationen über ein mögliches Karriereende. Doch bei den Europameisterschaften 2026 in Paris hat sich der „König des Schmetterlings“, wie er in der Heimat genannt wird, eindrucksvoll zurückgemeldet – und zwar als ein Athlet, der nicht nur zurückgekehrt ist, sondern wieder Maßstäbe setzt.
In Paris zeigte Milák jene Dominanz, die viele Fans bereits vermisst hatten. Sein wichtigstes Ausrufezeichen setzte er im 100m-Schmetterlingsfinale, wo er mit einer Zeit von 49,48 Sekunden nicht nur die Goldmedaille gewann, sondern auch einen neuen Europarekord aufstellte. Es fehlten lediglich 0,03 Sekunden zum Weltrekord, doch die Botschaft war klar: Milák ist wieder eine Benchmark auf dieser Strecke.
"Klar, bin ich zufrieden. Ein neuer Europarekord, ein Meisterschaftsrekord. Wenn ich den Weltrekord verpasst habe, dann, glaube ich, nur um drei Hundertstel...", fasste er nach dem Sieg mit selbstbewusster Stimme zusammen und hielt sich dabei bewusst mit ausufernden Erklärungen zurück.
Doch nicht nur auf seiner Paradedisziplin glänzte der Ungar. Auch über 100m Freistil bewies Milák, dass er zur absoluten Weltspitze gehört. Mit einer Bonzezeit von 46,87 Sekunden unterstrich er seine Vielseitigkeit. Besonders beeindruckend war in Paris auch sein Einsatz in der Staffel, bei dem er mit seinem Split von 46,29 Sekunden die Konkurrenz ins Staunen versetzte und maßgeblich zum Erfolg des ungarischen Teams beitrug.
Selbstverständlich war das vor Beginn der EM alles nicht. Nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris stand Milák auf dem Olymp: Gold über die 100m Schmetterling, sportlich in der absoluten Spitze, mit internationalen Titeln und Bestzeiten im Gepäck. Doch abseits der Bahn gab es Bruchstellen. Milák sorgte für Gesprächsstoff, als er unmittelbar nach großen Erfolgen wenig oder gar nicht mit den Medien kommunizierte, angeblich kaum trainierte und es immer wieder Spekulationen über ein Karriereende gab.
All das löste in Ungarn Debatten aus: War es Unzufriedenheit, Überforderung oder bewusster Schutz der eigenen Privatsphäre? Das Jahr 2025 wurde für Milák zu einer Phase der Reflexion und Neuorientierung: Trainingsanpassungen, mentale Arbeit und gezielter Entlastung, um Druck und Erwartungen langfristig handhabbar zu machen. Auf die Schwimm-WM 2025 verzichtete er komplett. In Fachkreisen und ungarischen Medien wurde betont, dass sich Milák Zeit nahm, um nicht nur physisch, sondern auch mental eine nachhaltigere Basis aufzubauen — weg von impulsiven Reaktionen, hin zu einem strukturierten Comeback-Plan.
"Ich baue mich von Null wieder auf", meinte der vierfache Olympiamedaillengewinner mit Blick auf den Angriff auf die nächsten Spiele 2028 in Los Angeles. Die Schwimm-EM war auf diesem Weg ein erstes dickes Achtungszeichen.
Die „Auferstehung“ in Paris ist daher mehr als nur ein sportliches Resultat; sie ist die Antwort eines Athleten, der die Kritiker verstummen ließ. Mit diesem Comeback hat Milák bewiesen, dass die Zweifel an seiner Karriere unbegründet waren. Paris soll für ihn als der Ort in Erinnerung bleiben, an dem er nicht nur zu alter Stärke zurückfand, sondern eine neue Ära seiner Karriere einläutete.
Bild: Archiv
Es ist soweit: Die Masters greifen nach den EM-Titeln 2026

Nachdem die Profis in Paris die EM-Medaillen unter sich ausgeschwommen haben, sind nun die Masters des Kontinents an der Reihe: Im slowakischen Samorin finden vom 18. bis 28. August die Masters-Europameisterschaften statt.
Die Stadt vor den Toren Bratislavas war 2025 bereits Austragungsort der Junioren-EM und der U23-EM. Für die Masters stehen in Samorin vom 18. bis 24. August zunächst die Wettbewerbe im Beckenschwimmen an. Anschließend geht es vom 26. bis 28. August in der Donau auf die Jagd nach den Titeln im Freiwasser.
Auch etliche bekannte Namen der deutschen Masters-Szene sind natürlich wieder mit dabei. In der AK90 lässt es sich so zum Beispiel Helga Reich nicht nehmen, in Samorin anzutreten. Über die 50, 100, 200 und 400m Freistil ist sie gemeldet. Auch die Masters-Weltrekordlerin Nicole Heidemann, Ausdauerspezialistin Alisa Fatum-Böker oder der dreifache amtierende Masters-Weltmeister Matthias Weiss sind wieder mit von der Partie, um nur beispielhaft einige Namen zu nennen.
Die Masters-EM steht 2026 erstmals im Zeichen der Inklusion. So können auch Aktive mit Behinderungen teilnehmen. Erstmals werden Sportlerinnen und Sportler mit Seh-, Hör-, körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen zugelassen.
Die wichtigsten Links zur Masters-EM 2026:
- Livetiming, Ergebnisse und Startlisten der Masters-EM 2026
- Meldergebnis Masters-EM 2026
- Veranstaltungswebsite Masters-EM 2026
- Zeitplan der Masters-EM 2026 in Samorin (Slowakei)
''Ausbleibende Erfolge": Bundesstützpunkt Freiwasser zieht von Würzburg nach München

Der Bundesstützpunkt fürs Freiwasserschwimmen wird am dem 01. Januar 2027 in München angesiedelt sein. Dies gab der Deutschen Schwimm-Verbands in der zurückliegenden Woche wenig überraschend bekannt. Bereits zu Beginn des Olympiazyklus Ende 2024 gab es Bestrebungen den Standort zu verlegen, doch der bisherige Stüzpunkt in Würzburg behielt seinen Status vorerst.
Gegenüber dem BR erklärte Harald Walter, Präsident des Bayerischen Schwimmverbands, die Entscheidung mit ausbleibenden Erfolgen und zuletzt nur wenigen Kaderathleten, die in Würzburg trainiert hätten. Aus dem Kreis der deutschen Eliteschwimmer ist noch die mehrfache Freiwasser-Weltmeisterin Lea Boy verblieben.
Nicht zuletzt wurde auch der Ruf des Standorts auch nachhaltig beschädigt durch den Fall des einstigen Cheftrainers, gegen den 2021 Vorwürfe sexualisierten Missbrauchs aufkamen und der infolgedessen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
Auch der Deutsche Schwimm-Verband bezeichnet Würzburg in seiner Mitteilung als "aktuell nicht aktiven Olympiastützpunkt im Freiwasserschwimmen". Die Verlegung inmitten eines Olympiazyklus ist ungewöhnlich und geschah nur auf ausdrücklichen Antrag des DSV hin.
Dass der neue Bundesstützpunkt in München angesiedelt ist, erklärt der DSV-Vorstandsvorsitzende Jan Pommer wiefolgt: "Mit dieser Verlegung innerhalb des Bundeslandes können wir unseren wichtigen siebten Bundesstützpunkt in München mit allen Stärken dieser Metropole im Sinne der Aktiven revitalisieren. Diese Entscheidung trägt nicht nur maßgeblich zur Stärkung des Schwimmsports in Bayern und darüber hinaus bei, sie leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung von Schwimmtalenten auf dem Weg zu den Olympischen Spielen."
Neben dem Bundesstützpunkt Freiwasserschwimmen betreibt der DSV derzeit noch sechs weitere Bundesstützpunkte für das Beckenschwimmen in Berlin, Essen, Hamburg, Heidelberg, Magdeburg und Potsdam.
''Ausbleibende Erfolge'': Bundesstützpunkt Freiwasser zieht von Würzburg nach München

Der Bundesstützpunkt fürs Freiwasserschwimmen wird am dem 01. Januar 2027 in München angesiedelt sein. Dies gab der Deutschen Schwimm-Verbands in der zurückliegenden Woche wenig überraschend bekannt. Bereits zu Beginn des Olympiazyklus Ende 2024 gab es Bestrebungen den Standort zu verlegen, doch der bisherige Stüzpunkt in Würzburg behielt seinen Status vorerst.
Gegenüber dem BR erklärte Harald Walter, Präsident des Bayerischen Schwimmverbands, die Entscheidung mit ausbleibenden Erfolgen und zuletzt nur wenigen Kaderathleten, die in Würzburg trainiert hätten. Aus dem Kreis der deutschen Eliteschwimmer ist noch die mehrfache Freiwasser-Weltmeisterin Lea Boy verblieben.
Nicht zuletzt wurde auch der Ruf des Standorts auch nachhaltig beschädigt durch den Fall des einstigen Cheftrainers, gegen den 2021 Vorwürfe sexualisierten Missbrauchs aufkamen und der infolgedessen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
Auch der Deutsche Schwimm-Verband bezeichnet Würzburg in seiner Mitteilung als "aktuell nicht aktiven Olympiastützpunkt im Freiwasserschwimmen". Die Verlegung inmitten eines Olympiazyklus ist ungewöhnlich und geschah nur auf ausdrücklichen Antrag des DSV hin.
Dass der neue Bundesstützpunkt in München angesiedelt ist, erklärt der DSV-Vorstandsvorsitzende Jan Pommer wiefolgt: "Mit dieser Verlegung innerhalb des Bundeslandes können wir unseren wichtigen siebten Bundesstützpunkt in München mit allen Stärken dieser Metropole im Sinne der Aktiven revitalisieren. Diese Entscheidung trägt nicht nur maßgeblich zur Stärkung des Schwimmsports in Bayern und darüber hinaus bei, sie leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung von Schwimmtalenten auf dem Weg zu den Olympischen Spielen."
Neben dem Bundesstützpunkt Freiwasserschwimmen betreibt der DSV derzeit noch sechs weitere Bundesstützpunkte für das Beckenschwimmen in Berlin, Essen, Hamburg, Heidelberg, Magdeburg und Potsdam.
''Eine Inspiration für alle Schwimmerinnen'' - Sarah Sjöström begeistert in Paris

Die Rückkehr von Sarah Sjöström auf die große internationale Bühne bei den Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris war weit mehr als nur ein sportlicher Erfolg – sie war ein kraftvolles Statement. Für die schwedische Ausnahmeschwimmerin markierten diese Titelkämpfe den ersten großen Wettkampf nach ihrer Babypause. Dass sie nach dieser Auszeit nicht nur zurückkehrte, sondern sofort wieder das höchste Niveau abrufen konnte, unterstreicht ihren Status als eine der beeindruckendsten Athletinnen unseres Sports.
Auch 18 Jahre nachdem sie als Teenagerin bei der Schwimm-EM 2008 zum ersten Mal auf einem internationalen Podest stand, beweist Sjösröm eindrucksvoll, dass sie nichts von ihrer Explosivität verloren hat. Ihr absolutes Highlight bei diesen Meisterschaften war der Sieg über 50m Schmetterling, wo sie sich in einer Zeit von 25,05 Sekunden die Goldmedaille sicherte. Dieser Triumph war historisch: Es war ihr 18. EM-Gold, womit sie mit der deutschen Legende Franziska van Almsick als erfolgreichste weibliche Schwimmerin in der Geschichte der Europameisterschaften gleichzog.
Die Erleichterung und Freude über diese gelungene Rückkehr waren der Schwedin anzumerken. Nach ihrem Sieg über 50m Schmetterling betonte Sjöström, wie besonders dieser Moment für sie war: „Ich bin einfach nur unglaublich dankbar, wieder hier zu sein und mich auf diesem Niveau mit den Besten messen zu können. Dieser Sport bedeutet mir nach wie vor sehr viel.“ Mit Blick auf den historischen Rekord, den sie mit diesem Sieg erreichte, fügte sie hinzu: „Es ist eine große Ehre, meinen Namen in einer Reihe mit so großen Athletinnen wie Franziska van Almsick zu sehen. Das ist ein Meilenstein, den ich mir nie hätte erträumen lassen.“
Neben diesem Gold-Erfolg zeigte sie auch über die 50m Freistil ihre Extraklasse. Obwohl sie sich hier knapp geschlagen geben musste und mit einer starken Leistung die Silbermedaille holte, unterstrich sie durch ihre Präsenz im Finale und ihre konstanten Zeiten (darunter ein starker Halbfinal-Auftritt in 23,83 Sekunden) ihre Ausnahmestellung. Bereits zuvor hatte Sjöström anderthalb Dutzend Mal die Marke von 24 Sekunden über die 50m Freistil unterboten - öfter als jede andere Athletin.
"Es war eine Herausforderung zurückzukommen, aber ich bin wirklich glücklich, dass ich die Chance ergriffen habe, und ich bin dankbar, dass ich wieder auf diesem Niveau bin“, freute sich Sjösröm in Paris und betonte zudem wiederholt, wie sehr sie es schätzt, nach der Geburt ihres Kindes wieder in den Wettkampfsport zurückgekehrt zu sein und diesen neuen Lebensabschnitt mit ihrer Karriere zu verbinden.
Dass Sjöström nach ihrer Babypause sofort wieder angreifen konnte, beeindruckt auch ihre Konkurrentinnen zutiefst. Deutschlands Weltmeisterin Angelina Köhler brachte die Bewunderung vieler Athletinnen auf den Punkt:
„Sarah ist eine der krassesten Schwimmerinnen aller Zeiten", erklärte sie in Paris im Anschluss an das Finale über die 50m Schmetterling. "Sie ist eine Inspiration für mich und für alle Schwimmerinnen. Auch weil sie zeigt, dass es möglich ist, Karriere und Kind zu vereinbaren. Ich finde das einfach toll, für alle Frauen auf dieser Welt. Und ich hoffe, dass das auch in Deutschland bald machbar sein wird.“
Sjöströms Auftritt in Paris 2026 wird als ein beeindruckendes Comeback in Erinnerung bleiben. Sie hat nicht nur Edelmetall gewonnen, sondern auch gezeigt, dass Spitzenleistung und Familienleben keine Gegensätze sein müssen und nicht sein dürfen – ein Signal, das über das Schwimmbecken hinausreicht.
Bild: Archiv
Schwimm-EM 2026: Der finale Medaillenspiegel nach Tag 7

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Die Schwimm-EM 2026 ist beendet und zum Abschluss konnte das deutsche Team noch einmal Medaillen von Isabel Gose, Maya Werner und Lukas Märtens feiern.
Insgesamt erkämpften sich die Beckenschwimmer damit 14 Medaillen bei der Schwimm-EM 2026. Die Highlights waren die beiden EM-Titel von Johannes Liebmann über die 800 und 1500m Freistil. Damit gab es im Medaillenspiegel der Schwimm-EM den siebten Platz.
An der Spitze des Medaillenrankings landete das Team aus Großbritannien, das wie die deutsche Mannschaft insgesamt 14 Medaillen holte. Nur Italien und die unter neutraler Flagge startende russische Mannschaft standen öfter auf dem Podium.
Der finale Medaillenspiegel der Schwimm-EM 2026 (Becken):
|
Platz |
Nation |
Gold |
Silber |
Bronze |
Gesamt |
|
1 |
Großbritannien |
8 |
2 |
4 |
14 |
|
2 |
Italien |
6 |
8 |
6 |
20 |
|
3 |
Neutrale Athleten B |
5 |
5 |
9 |
19 |
|
4 |
Frankreich |
4 |
4 |
3 |
11 |
|
5 |
Ungarn |
4 |
4 |
2 |
10 |
|
6 |
Niederlande |
2 |
7 |
0 |
9 |
|
7 |
Deutschland |
2 |
6 |
6 |
14 |
|
8 |
Irland |
2 |
1 |
2 |
5 |
|
9 |
Tschechien |
2 |
0 |
0 |
2 |
|
9 |
Rumänien |
2 |
0 |
0 |
2 |
|
11 |
Belgien |
1 |
1 |
1 |
3 |
|
11 |
Schweden |
1 |
1 |
1 |
3 |
|
11 |
Griechenland |
1 |
1 |
1 |
3 |
|
14 |
Litauen |
1 |
1 |
0 |
2 |
|
15 |
Polen |
1 |
0 |
1 |
2 |
|
16 |
Ukraine |
1 |
0 |
0 |
1 |
|
17 |
Spanien |
0 |
1 |
1 |
2 |
|
18 |
Dänemark |
0 |
1 |
0 |
1 |
|
|
Portugal |
0 |
1 |
0 |
1 |
|
|
Serbien |
0 |
1 |
0 |
1 |
| 21 | Österreich | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Schweiz | 0 | 0 | 1 | 1 | |
| Neutr. Athl. A | 0 | 0 | 1 | 1 | |
| Kroatien | 0 | 0 | 1 | 1 |
.
Der finale Medaillenspiegel Schwimm-EM 2026 (Freiwasser):
|
Platz |
Nation |
Gold |
Silber |
Bronze |
Gesamt |
|
1 |
Deutschland |
4 |
0 |
1 |
5 |
|
2 |
Italien |
2 |
1 |
4 |
7 |
|
3 |
Ungarn |
1 |
5 |
1 |
7 |
|
4 |
Frankreich |
0 |
1 |
1 |
2 |
.
Alle wichtigen Links zur Schwimm-EM 2026:
Schwimm-EM 2026: ARD Livestream (kostenfrei)
Schwimm-EM 2026: ZDF Livestream (kostenfrei)
Schwimm-EM 2026: Startlisten und Ergebnisse
Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)
Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals
Bild: European Aquatics
Zeitplan der Masters-EM 2026 in Samorin (Slowakei)

Nachdem die Profis in Paris die EM-Medaillen unter sich ausgeschwommen haben, sind nun die Masters des Kontinents an der Reihe: Im slowakischen Samorin finden vom 18. bis 28. August die Masters-Europameisterschaften statt. Wir haben hier für euch den Zeitplan der Masters-EM 2026:
Beckenschwimmen:
| 18. Aug | 800m Freistil (w) |
| 800m Freistil (m) | |
| 19. Aug | 200m Freistil (m) |
| 200m Freistil (w) | |
| 200m Lagen (m) | |
| 200m Lagen (w) | |
| 20. Aug | 100m Brust (w) |
| 100m Brust (m) | |
| 50m Rücken (w) | |
| 50m Rücken (m) | |
| 400m Lagen (w) | |
| 400m Lagen (m) | |
| 21. Aug | 50m Brust (m) |
| 50m Brust (w) | |
| 100m Schmetterling (m) | |
| 100m Schmetterling (w) | |
| 200m Rücken (m) | |
| 200m Rücken (w) | |
| 50m Freistil (m) | |
| 50m Freistil (w) | |
| 22. Aug | 4x50m Freistil (w) |
| 4x50m Freistil (m) | |
| 4x50m Lagen Mixed | |
| 4x50m Freistil Mixed | |
| 4x50m Lagen (w) | |
| 4x50m Lagen (m) | |
| 23. Aug | 400m Freistil (w) |
| 400m Freistil (m) | |
| 200m Brust (w) | |
| 200m Brust (m) | |
| 50m Schmetterling (w) | |
| 50m Schmetterling (m) | |
| 24. Aug | 200m Schmetterling (m) |
| 200m Schmetterling (w) | |
| 100m Freistil (m) | |
| 100m Freistil (w) | |
| 100m Rücken (m) | |
| 100m Rücken (w) |
.
Freiwasser:
| 26. Aug | 4x 1km-Staffeln (w / m) |
| 27. Aug | 1,5km (w / m) |
| 28. Aug. | 3km (w / m) |
Isabel Gose und Maya Werner glänzen mit Medaillen-Triple zum EM-Abschluss

NEWS zur Schwimm-EM 2026 powered by Speedo
Es ist mittlerweile ein bekanntes Bild: Isabel Gose und Maya Werner stehen bei den Beckenwettbewerben der Schwimm-EM in Paris gemeinsam auf dem Siegerpodest – und zwischen ihnen ihre italienische Dauerrivalin Simona Quadarella. Auch zum Abschluss der Titelkämpfe in Paris machten Gose und Werner über die 400m Freistil das doppelte Medaillenglück perfekt. Aber auch zu Gold fehlte dieses Mal nicht viel.
Erst auf der letzten Bahn zog Quadarella an Isabel Gose vorbei, die nach zwei Goldmedaillen im Freiwasser nun insgesamt fünf Medaillen in Paris gewinnen konnte. In einem neuen EM-Rekord von 4:01,34 Minuten kürte sich Simona Quadarella ein drittes Mal zur Europameisterin und war dabei schneller als der Deutsche Rekord von Gose (4:02,14). An diese Bestmarke schwamm auch die frischgebackene EM-Zweite in 4:02,41 Minuten dicht heran. Mit Blick auf ihre dritte Silbermedaille hinter Quadarella zeigte sich Gose dennoch enttäuscht: "Zweimal ist in Ordnung, ein drittes Mal tut echt weh. Fünf Strecken, fünf Medaillen– da kann ich mich wirklich nicht beschweren. Aber es ist schade". In herausragender neuer Bestzeit von 4:03,73 Minuten freute sich Maya Werner über das komplettierte Bronze-Triple in Paris.
Auch bei den Herren sorgte Olympiasieger Lukas Märtens dafür, dass die deutschen Farben bei der Siegerehrung über die 400m Freistil vertreten waren. Mehr dazu gibt es hier: Schwimm-EM 2026: Lukas Märtens erkämpft sich Bronze | Lagenstaffel landet auf Rang fünf
Für einen tollen EM-Abschluss sorgte auch die 4x100m Lagenstaffel der Damen. In der selben Besetzung wie schon im Vorlauf steigerten Lise Seidel (1:00,71), Anna Elendt (1:05,83), Angelina Köhler (56,26) und Nina Holt (53,41) allesamt ihre Einzelzeiten und landeten in 3:56,21 Minuten auf einem starken vierten Platz. Die Zeit aus dem Vorlauf verbesserte das Quartett somit um satte neun Zehntelsekunden. Gold ging an die Staffel aus Großbritannien, die in einer neuen EM-Rekordzeit von 3:53,50 Minuten auf den letzten Metern noch an den Italienerinnen (3:53,60) vorbeizog. Ebenfalls nur knapp dahinter erkämpften sich die Neutralen Athletinnen aus Russland (3:53,79) die Bronzemedaille.
Bereits zuvor war Anna Elendt in ihrem dritten Einzelfinale über die 50m Brust gefordert. In 30,35 Minuten sprintete die Deutsche Rekordhalterin – wie schon über die 200m Brust – auf den fünften Platz. "Ich bin wirklich mehr als glücklich", verriet Elendt nach ihrem Rennen. Für einen Platz auf dem Podium wäre eine Zeit von unter 30 Sekunden erforderlich gewesen. In einem Wimpernschlagfinale setzte sich die Weltrekordhalterin Ruta Meilutyte in 29,93 Sekunden gegenüber der Silbermedaillengewinnerin Benedetta Pilato (29,94) aus Italien durch. Bronze schnappte sich die Irin Mona McSharry (29,95), wiederum nur eine Hundertstelsekunde vor der Viertplatzierten Eneli Jefimova aus Estland.
Im einzigen Damenfinale ohne deutsche Beteiligung kürte sich die Britin Keanna Macinnes zur Europameisterin über die 200m Schmetterling. In 2:05,90 Minuten setzte sie sich gegenüber der dänischen Titelverteidigerin Helena Rosendahl Bach (2:06,14) und Laura Cabanes Garzas (2:07,21) aus Spanien durch.
Mit insgesamt 14 Medaillen, einem Welt- und Europarekord, sowie zahlreichen neuen nationalen Bestmarken gehen für das deutsche Team äußerst erfolgreiche Titelkämpfe zu Ende!
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Schwimm-EM 2026: Alle deutschen Starts (Becken)
Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals
Bild: Tino Henschel
Schwimm-EM 2026: Lukas Märtens erkämpft sich Bronze | Lagenstaffel landet auf Rang Fünf

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Einen versöhnlichen Abschluss fanden die Europameisterschaften für Lukas Märtens auf seiner Paradestrecke über 400m Freistil. In 3:44,57 Minuten blieb der amtierende Olympiasieger zwar deutlich über seiner eigenen Weltrekordzeit, konnte sich mit einer starken Schlussbahn (27,09 Sekunden) jedoch noch auf den Bronzerang schieben. Mit gerade einmal sieben Hundertsteln Vorsprung hielt er den Belgier Lucas Henveaux auf Distanz. Über weite Teile des Rennens hatte allerdings wenig auf eine Medaille für den Magdeburger hingedeutet. Märtens, von Bahn acht aus startend, lag lange Zeit auf Rang fünf, ehe er auf den letzten Metern noch einmal entscheidend zulegen konnte.
Gold sicherte sich der französische Superstar Leon Marchand. Angefeuert vom Pariser Publikum feierte er in 3:43,14 Minuten einen Start-Ziel-Sieg. Silber ging an den Ungarn Oliver Papai (3:44,46). Der zweite deutsche Starter Oliver Klemet schlug in 3:45,16 Minuten als Fünfter an. Nach einem schnellen Angang lag der Magdeburger zunächst auf Medaillenkurs, musste seinem hohen Tempo auf den letzten 50 Metern jedoch Tribut zollen und wurde noch von Rang zwei zurückgereicht.
Ohne Medaille blieb das deutsche Team in der 4x100m Lagenstaffel der Herren. In einer unveränderten Besetzung mit Cornelius Jahn (54,09), Melvin Imoudu (58,76), Kaii Winkler (51,32) und Josha Salchow (47,38) belegte das DSV-Quartett am Ende in 3:31,55 Minuten auf einen guten fünften Rang. Damit konnte die deutsche Staffel im Vergleich zum Vorlauf ihre Zeit um 0,6 Sekunden verbessern. Über die Goldmedaille jubeln konnte am Ende die Mannschaft der neutralen Athleten in 3:28,67 Minuten mit Kliment Kolesnikov (53,00), Ivan Kozhakin (58,48), Andrei Minakov (50,34) und Egor Kornev (46,85). Knapp dahinter landeten die Teams aus Italien (3:28,86) und Frankreich (3:29,03) auf den weiteren Medaillenrängen.
Den Verzicht von Weltrekordhalter Leon Marchand über die 200m Lagen nutzte dessen Trainingspartner Hubert Kos (Ungarn) und verteidigte seinen Titel von den vergangenen Europameisterschaften erfolgreich. In 1:54,24 Minuten war Kos schneller als jeder Schwimmer zuvor bei den Titelkämpfen und unterstrich damit einmal mehr, dass die Trainingsgruppe von Bob Bowman auf den Lagenstrecken derzeit das Maß aller Dinge ist. Knapp dahinter schlug der Spanier Hugo Gonzalez de Oliveira (1:54,44) an. Für einen weiteren Rekord sorgte Mikhail Shcherbakov (Neutrale Athleten), der in 1:56,16 Minuten einen neuen Junioren-Weltrekord aufstellte.
Auch über die 50m Freistil wurde am Abschlusstag ein neuer Europameister gesucht. Den Titel sicherte sich der Ukrainer Nikita Sheremet, der in 21,13 Sekunden zugleich einen neuen Landesrekord aufstellte. Der 19-Jährige hatte bereits im vergangenen Jahr mit 21,75 Sekunden den Junioren-Weltrekord über diese Strecke aufgestellt und seitdem eine beeindruckende Leistungsexplosion hingelegt. Dahinter teilten sich Egor Kornev (Neutrale Athleten) und Andrej Barna (Serbien) in 21,37 Sekunden den Silberrang.
Ein packendes Duell lieferten sich Thomas Ceccon (Italien) und Apostolos Christou (Griechenland) über die 100m Rücken. Christou, der bereits bei den vergangenen Europameisterschaften über diese Strecke triumphiert hatte, schwamm dabei erneut zu Gold. In 52,27 Sekunden schob sich der Grieche erst auf den letzten Metern an dem lange führenden Weltrekordhalter Ceccon vorbei und hatte im Anschlag schließlich die Hand um 0,01 Sekunden vorn. Pavel Samusenko (Neutrale Athleten) komplettierte das Podium in 52,57 Sekunden.
Die Zusammenfassung der Damenfinals, wo das deutsche Team ebenfalls über Edelmetall jubeln durfte, gibt es hier: Isabel Gose und Maya Werner glänzen mit Medaillen-Triple zum Abschluss der Schwimm-EM 2026
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Bild: Tino Henschel
Perfekte Finalausbeute zum Abschluss der Schwimm-EM 2026 | Olympiasieger Märtens greift auf der Außenbahn nach Gold

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In den Vorläufen am letzten Wettkampftag bei der Schwimm-EM in Paris standen über die 400m Freistil die innerdeutschen Duelle um die zwei möglichen Finalplätze im Fokus. Und das deutsche Team begeisterte erwartungsgemäß mit der perfekten Finalausbeute, auch wenn es Olympiasieger und Weltrekordhalter Lukas Märtens dabei äußerst spannend machte.
In 3:46,33 Minuten qualifizierte sich Märtens als Achter gerade so für die Medaillenentscheidung am Abend. Dort könnte er von der Außenbahn aus historisches erreichen und sich nach dem Olympiasieg, WM-Gold und dem Weltrekord nun auch den EM-Titel sichern. Doch die Konkurrenz ist stark: In 3:45,22 Minuten glänzte Oliver Klemet mit der Topzeit des Feldes. Und auch der französische Superstar Léon Marchand (3:45,85) wird über die 400m Freistil erstmals in einem internationalen Finale mit von der Partie sein.
Dreieinhalb Zehntel hinter Märtens verpasste Sven Schwarz als Neuntplatzierter und drittschnellster Deutscher in 3:46,68 Minuten den Sprung in das Finale. Und auch Johannes Liebmann (3:47,58 | 11.) wird nur wenige Stunden nach seiner Weltrekord-Sensation nicht noch einmal in den Kampf um die Medaillen eingreifen können.
Bei den Damen war Linda Roth die unglückliche Dritte, die trotz Rang 5 im Gesamtklassement nicht im Finale zu sehen sein wird. In 4:08,42 Minuten musste sich Roth sowohl Maya Werner als auch Isabel Gose geschlagen geben – alle drei schwammen im Vorlauf nebeneinander. Werner (4:05,40) und Gose (4:06,37) werden auch am Abend erneut Seite an Seite schwimmen, denn mit den deutlich schnellsten Zeiten schnappten sie sich die Mittelbahnen für das Finale. Beide standen bereits über die 800m und 1500m Freistil gemeinsam auf dem Podium. Ohnehin gab es bei diesen Titelkämpfen bislang kein Finale über die lange Freistilstrecken, wo es für das deutsche Team nicht zwei Medaillen zu bejubeln gab.
Über die 4x100m Lagenstaffeln stand dann wiederum der Kampf gegen die anderen Nationen im Fokus – aber auch hier sicherten sich die deutschen Quartette souverän die begehrten Finaltickets. Die Damenstaffel um Lise Seidel (1:00,85), Anna Elendt (1:06,13), Angelina Köhler (56,36) und Nina Holt (53,78) steht mit der zweitschnellsten Zeit aller Teams aussichtsreich im Endlauf. In 3:57,12 Minuten blieb die Staffel lediglich eine Hundertstelsekunde hinter den Damen aus Italien. Der Deutsche Rekord aus dem Jahr 2009 liegt übrigens bei 3:55,79 Minuten.
Auch die deutschen Männer werden in der Finalentscheidung zum Abschluss der Titelkämpfe mitten drin im Geschehen sein. In 3:32,18 Minuten zogen Cornelius Jahn (54,51), Melvin Imoudu (58,81), Kaii Winkler (50,94) und Josha Salchow (47,92) als Vierte in den Endlauf ein. Für die Topzeit am Morgen sorgte hier die Mannschaft der Neutralen Athleten aus Russland (3:30,81).
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23,19! Kate Douglass stellt ihren eigenen WELTREKORD in den Schatten

23,19 Sekunden über 50m Freistil! Kate Douglass verbesserte bei den Pan Pacific Championships in Irvine (Kalifornien) ihren eigenen Weltrekord zum zweiten Mal innerhalb eines Tages und ist mit dieser Hammerzeit in eine neue Dimension vorgestoßen. Die Weltrekordzeit aus dem Vorlauf pulverisierte Douglass in der Medaillenentscheidung am Abend um satte drei Zehntelsekunden.
Noch vor wenigen Wochen stand der Weltrekord über die 50m Freistil bei 23,61 Sekunden – gehalten von Sarah Sjöström. Daraufhin verbesserten zunächst Douglass (23,59), gefolgt von Gretchen Walsh (23,55) und nun wieder Douglass (23,49) die Allzeit-Bestmarke schrittweise um eine paar Hundertstelsekunden. Umso unerwarteter kam der riesige Leistungssprung von Kate Douglass auf 23,19 Sekunden – eine Bestmarke, die zumindest in diesem Sommer nicht mehr angreifbar sein sollte.
Nach der Weltrekord-Überraschung durch Johannes Liebmann über die 1500m Freistil, wo sich der deutsche Youngster mit einer Fabelzeit von 14:26,79 Minuten in die Rekordbücher eintrug, waren auch Sam Short und der bisherige Weltrekordhalter Bobby Finke über eben diese Strecke gefordert. Short zeigte ebenso ein rekordwürdiges Rennen und knackte in starken 14:33,97 Minuten den Australischen Rekord von Schwimm-Legende Grant Hackett – als nun sechstschnellster Schwimmer aller Zeiten. Olympiasieger Finke wurde in 14:44,26 Minuten Dritter.
Zum Abschluss der Pan Pacs mussten die beiden Ausnahmeschwimmerinnen Summer McIntosh und Katie Ledecky überraschend jeweils geschlagen geben – und das in ihren Weltrekord-Events. Über die 800m Freistil schwamm Ledecky in 8:07,26 Minuten zu Silber hinter der Vize-Weltmeisterin Lani Pallister, die in 8:06,10 Minuten bis auf zwei Sekunden an Ledecky's Weltrekord herankam. McIntosh fehlten über die 200m Lagen in 2:07,47 Minuten zwei Hundertstelsekunden, um sich gegenüber der Chinesin Yu Yiting durchzusetzen.
Die wichtigsten Links zum Thema:
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Schwimm-EM 2026: Medaillenspiegel nach Tag 6

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Mit herausragenden Leistungen konnte das deutsche Team am vorletzten Tag der Schwimm-EM in Paris einen kompletten Medaillensatz gewinnen! Gold und Bronze gab es für Johannes Liebmann und Oliver Klemet im Weltrekordrennen über die 1500m Freistil und zum krönenden Abschluss des Tages jubelte die 4x200m Freistil Mixedstaffel dann noch über die Silbermedaille.
Damit schob sich das deutsche Team im Medaillenspiegel um einen Platz nach oben, steht nun auf Rang 7 und hat weiterhin die viertmeisten Medaillen aller Nationen – mit nun elffachem Edelmetall.
Mit Blick auf die Gesamtzahl an Medaillen musste Großbritannien nun leicht von Italien und den Neutralen Athleten aus Russland abreißen lassen, behauptet sich aber nach wie vor an der Spitze des Medaillenspiegels mit bereits sechs Goldmedaillen.
Ein letzter Wettkampftag mit insgesamt elf Entscheidungen steht bei der EM in Paris noch bevor.
|
Platz |
Nation |
Gold |
Silber |
Bronze |
Gesamt |
|
1 |
Großbritannien |
6 |
2 |
4 |
12 |
|
2 |
Italien |
5 |
4 |
6 |
15 |
|
3 |
Neutrale Athleten B |
4 |
4 |
6 |
14 |
|
4 |
Frankreich |
3 |
4 |
2 |
9 |
|
5 |
Ungarn |
3 |
3 |
2 |
8 |
|
6 |
Niederlande |
2 |
7 |
0 |
9 |
|
7 |
Deutschland |
2 |
5 |
4 |
11 |
|
8 |
Irland |
2 |
1 |
1 |
4 |
|
9 |
Tschechien |
2 |
0 |
0 |
2 |
|
9 |
Rumänien |
2 |
0 |
0 |
2 |
|
11 |
Belgien |
1 |
1 |
1 |
3 |
|
11 |
Schweden |
1 |
1 |
1 |
3 |
|
13 |
Polen |
1 |
0 |
1 |
2 |
|
14 |
Griechenland |
0 |
1 |
1 |
2 |
|
15 |
Litauen |
0 |
1 |
0 |
1 |
|
15 |
Portugal |
0 |
1 |
0 |
1 |
|
17 |
Österreich |
0 |
0 |
1 |
1 |
|
17 |
Kroatien |
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Johannes Liebmann sorgt für WELTREKORD-Sensation!

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Der neue Weltrekordhalter über die 1500m Freistil heißt Johannes Liebmann! Bei den Europameisterschaften in Paris schwamm Liebmann das Rennen seines Lebens und pulverisierte in 14:26,79 Minuten die bisherige Rekordmarke von Bobby Finke aus dem Olympiafinale in Paris vor zwei Jahren um satte 3,88 Sekunden. Bereits über die 800m Freistil hatte Liebmann mit einem Europarekord begeistert und sich seinen ersten EM-Titel gesichert. Und all das mit gerade einmal 19 Jahren.
Johannes Liebmann knackte damit als erster Schwimmer überhaupt die Marke von 14:30 Minuten. Den Deutschen Rekord von Florian Wellbrock verbesserte der frischgebackene Weltrekordhalter übrigens um mehr als acht Sekunden. Das Rennen war von Beginn an fest in der Hand des deutschen Youngsters: Bei der 800m Marke stoppte die Uhr nach 7:40,85 Minuten – eine Zei, die nur Liebmann selbst bei dieser EM im Einzelrennen unterbieten konnte.
Doch damit nicht genug: Auch Oliver Klemet zeigte ein herausragendes Rennen und bescherte dem deutschen Team in 14:40,64 Minuten eine weitere Bronzemedaille – die erste für Klemet bei einer Europameisterschaft im Becken! Zwischen die beiden deutschen Medaillengewinner schob sich der Ungar Zalan Sarkany (14:39,45), der über die 800m Freistil zu Bronze geschwommen war. Sarkany und Klemet lieferten sich einen packenden Zweikampf um den Silberrang, denn Klemet schob sich im Verlauf des Rennens Bahn für Bahn an seinen ungarischen Konkurrenten heran. Am Ende fehlten nur gut 1,2 Zehntel zu einem deutschen Doppeltriumph. Ein Rennen für die Geschichtsbücher war es aber alle Mal!
Alle weiteren News zu den heutigen Finalentscheidungen gibt es in Kürze hier auf www.swimsportnews.de.
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Schwimm-EM 2026: Anna Elendt macht dritten Finaleinzug perfekt | Sjöström verpasst Goldrekord

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Nur zwei Hundertstel fehlten Sarah Sjöström, um sich mit Gold über die 50m Freistil zur alleinigen EM-Rekordhalterin zu küren. Wie schon Franziska von Almsick sammelte Sjöström bislang in ihrer eindrucksvollen Karriere 18 Goldmedaille bei Europameisterschaften auf der Langbahn.
Bei den Titelkämpfen in Paris hätte Sjöström nun über die 50m Freistil nach EM-Gold Nummer 19 greifen können. In 23,86 Sekunden schlug die schwedische Ausnahmeschwimmerin jedoch knapp hinter der frischgebackenen Europameisterin Katarzyna Wasick (23,84) an, die bereits bei der Kurzbahn-EM im Dezember triumphiert hatte. Auf den Bronzerang sprintete Sara Curtis, die in 23,99 Sekunden ebenfalls unter der Marke von 24 Sekunden bleiben konnte und ihre insgesamt dritte Einzelmedaille feierte. Parallel zu den Europameisterschaften in Paris sorgte Kate Douglass in den USA über eben diese Strecke mit einem neuen Weltrekord für Aufsehen. Mehr dazu gibt es hier: Parallel zu Liebmann: Auch Kate Douglass begeistert mit Weltrekord!
Und auch für das deutsche Team gab es heute eine Weltrekordsensation zu bejubeln. Alles zum Fabelrennen von Johannes Liebmann und dem Medaillenerfolg von Oliver Klemet gibt es hier zum Nachlesen: Johannes Liebmann sorgt für WELTREKORD-Sensation!
Aber auch Anna Elendt zeigt sich gegen Ende der Titelkämpfe weiterhin in toller Form. Als Fünfte der Halbfinals über 50m Brust machte Elendt in 30,34 Sekunden ihr drittes Finale bei diesen Europameisterschaften perfekt – und hat damit weiterhin die Chance, ein erstes Edelmetall in Paris zu gewinnen. "Das Ziel war es, ins Halbfinale zu kommen. Die Freude über das Finale ist groß. Bei den 50m ist es immer knapp, da hoffe ich eventuell schon auf Bronze", zeigte sich die Deutsche Rekordhalterin ehrgeizig. An der Spitze des Klassements blieb Benedetta Pilato in 29,84 Sekunden wie schon im Vorauf unter der Schallmauer von 30 Sekunden. Dies gelang im Halbfinale auch der Estin Eneli Jefimova (29,93).
Mit dem Einzug ins Halbfinale über die 200m Schmetterling hatte sich Yara Fay Riefstahl bei ihrem EM-Debüt einen Traum erfüllt. Dort schwamm die Deutsche Meisterin in 2:13,04 Minuten erneut in die Nähe ihrer Bestzeit und zeigte sich auf Rang 14 sehr zufrieden. Zur schnellsten Zeit des Feldes schmetterte die Britin Emily Richards in 2:07,10 Minuten.
Wie schon über die 400m Lagen war Ellen Walsh auch im Finale über die 200m Lagen nicht zu schlagen. Auf der Außenbahn schob sich die Irin auf der abschließenden Freistilstrecke an der Konkurrenz vorbei und schlug in 2:09,81 Minuten als Europameisterin an. Die weiteren Medaillen schnappten sich nur drei Hundertstel voneinander getrennt Anita Gastaldi (2:10,07) aus Italien und die 100m Schmetterling Europameisterin Roos Vanotterdijk (2:10,10).
Im zweiten Finale des Abends ohne deutsche Beteiligung beeindruckte Mary-Ambre Moluh erneut mit einem Europarekord über die 100m Rücken. In 57,94 Sekunden triumphierte Moluh vor Marrit Steenbergen (58,46) sowie ihrer französischen Teamkollegin Pauline Mahieu (58,77) und verbesserte ihren Rekord aus der Lagen-Mixedstaffel ein weiteres Mal um fünf Hundertstelsekunden.
Über die 4x200m Freistilstaffel hatte das deutsche Team ordentlich Grund zum Jubeln! Mehr zur Staffelmedaille und den Herren-Events des heutigen Tages gibt es hier: Mit Deutschem Rekord zu EM-Silber! Deutsche Freistilstaffel trumpft bei Schwimm-EM groß auf
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Mit Deutschem Rekord zu EM-Silber! Deutsche Freistilstaffel trumpft bei Schwimm-EM groß auf

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Getragen von der Euphorie der Weltrekordsensation von Johannes Liebmann sorgte auch die deutsche 4x200m Freistil Mixedstaffel am vorletzten Tag der Schwimm-EM in Paris für große Begeisterung! Mit einem weiteren Deutschen Rekord jubelte die Staffel über die Silbermedaille – die zweite deutsche Staffelmedaille bei diesen Titelkämpfen.
Zur Hälfte des Rennens noch in Führung, mussten Lukas Märtens (1:46,73), Jarno Bäschnitt (1:45,87), Linda Roth (1:57,18) und Maya Tobehn (1:55,65) lediglich dem favorisierten Quartett aus Großbritannien (7:24,13) in EM-Rekordzeit den Vortritt lassen. In 7:25,43 Minuten stellten die Vize-Europameister zudem einen neuen Deutschen Rekord auf – dieser war zuvor als Richtzeit (7:28,00) gesetzt worden. Auf den letzten 200m zeichnete sich ein packender Dreikampf um Silber und Bronze ab, den die deutsche Staffel aufgrund der herausragenden Einzelzeit von Tobehn für sich entscheiden konnte. Bronze sicherten sich die Neutrale Athletinnen aus Russland (7:26,35). Im Vorlauf hatten Timo Sorgius und Nicole Maier das deutsche Team mit einer tollen Ausgangsposition ins Finale geschwommen und dürfen sich somit ebenso über die gewonnene Silbermedaille freuen.
Den erhofften Sprung auf das Podest verpasste hingegen Melvin Imoudu über die 50m Brust. In 26,87 Sekunden schlug der Deutsche Rekordhalter auf Rang 6 an. "Ich habe mit einer schnelleren Zeit gerechnet. Da muss ich niemandem etwas vormachen, damit bin ich nicht zufrieden. Da war wenig Kontrolle drin im Rennen.", erklärte Imoudu im Anschluss. Gold ging wie schon über die doppelte Distanz an den italienischen Olympiasieger Nicolo Martinenghi, der exakt in der Zeit des Deutschen Rekordes von 26,57 zu Gold sprintete. Dahinter gewannen ein weiterer Italiener Simone Cerasuolo und Koen de Groot aus den Niederlanden gemeinsam in 26,62 Sekunden die Silbermedaille.
Die Pariser Schwimmhalle zum Beben brachte Léon Marchand, der über die 200m Schmetterling souverän seinen ersten EM-Einzeltitel in dieser Woche perfekt machte. In 1:51,72 Minuten ließ der französische Superstar seiner Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance und setzte sich mit einem deutlichen Vorsprung gegenüber Richard Marton (1:54,06) aus Ungarn und dem Griechen Apostolos Siskos (1:54,13) durch.
In den Halbfinals am vorletzten Wettkampftag der Europameisterschaften verpassten die deutschen Herren allesamt den Sprung in die morgigen Medaillenentscheidungen. Über die 200m Lagen fehlten Finn Hammer als Elfter – trotz erneuter Bestzeit von 1:59,52 Minuten – gut 1,2 Sekunden für sein zweites EM-Finale bei seinem Debüt in Paris. Mit einem neuen EM-Rekord von 1:56,61 Minuten qualifizierte sich der Spanier Hugo Gonzalez de Oliveira als Schnellster für das Finale.
Über die 100m Rücken war sogar gleich zwei deutschen Hoffnungsträgern des Sprung ins Halbfinale gelungen. Der Deutsche Meister Cornelius Jahn glänzte ebenfalls mit einer neuen Bestzeit von 53,84 Sekunden und landete im Gesamtklassement auf Platz 14. Unmittelbar dahinter wurde Kaii Winkler in 53,89 Sekunden Fünfzehnter. Georgii Iakovlev (52,89) wird den Endlauf für die Neutralen Athleten aus Russland auf der Favoritenbahn 4 bestreiten.
Ohne deutsche Beteiligung ging das Halbfinale über die 50m Freistil über die Bühne. Wie schon im Vorlauf sorgte der Ukrainer Nikita Sheremet (21,38) durchaus überraschend für die Topzeit des Feldes. Noch überraschend war jedoch der verpasste Finaleinzug von Maxime Grousset, dem in 21,76 Sekunden vier Hundertstel für das anvisierte Finalticket fehlten.
Die Zusammenfassung der heutigen Damen-Events gibt es hier: Schwimm-EM 2026: Anna Elendt macht dritten Finaleinzug perfekt | Sjöström verpasst Goldrekord
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Bild: Tino Henschel
Parallel zu Liebmann: Auch Kate Douglass begeistert mit Weltrekord!

Während Johannes Liebmann bei der Schwimm-EM in Paris mit seinem Fabelweltrekord über die 1500m Freistil für eine Sensation sorgte, trug sich parallel in den USA auch Kate Douglass in die Allzeit-Rekordbücher ein!
Bei den Pan Pacific Championships glänzte Douglass mit einer neuen Bestmarke über die 50m Freistil: In 23,49 Sekunden ist sie nun die schnellste Schwimmerin aller Zeiten. Erst im Juni hatte Kate Douglass den Weltrekord von Sarah Sjöström übernommen, bevor nur eine Woche später Gretchen Walsh diese Bestmarke erneut verbesserte. Beim dritten Weltrekordstreich innerhalb nur weniger Wochen drückte die zweifache Olympiasiegerin die Rekordzeit nun um weitere sechs Hundertstelsekunden nach unten. In der deutschen Nacht zu Sonntag werden Douglass und Walsh dann gemeinsam das Pan Pacs Finale über die 50m Freistil bestreiten.
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Bild: World Aquatics