Ticketverkauf für Schwimm-EM 2026 startet!

Wer die Schwimm-Europameisterschaften diesen Sommer live Vorort in Paris verfolgen möchte, kann ab heute wieder Tickets dafür erwerben. Lediglich die Fans vom Freiwasserschwimmen müssen sich noch etwas gedulden.
Um 14 Uhr deutscher Zeit startet der offizielle Ticketverkauf für die Schwimm-EM 2026. Neben dem Beckenschwimmen (10. bis 16. August) können auch fürs Synchronschwimmen und Wasserspringen ab heute Eintrittskarten für die Titelkämpfe gekauft werden. Die Tickets für die Freiwasserwettbewerbe (4. bis 8. August) werden erst zu einem späteren Zeitpunkt freigeschaltet.
Für die Schwimmwettbewerbe unterscheiden sich die Preise nicht nur nach Sitzkategorie und Tageszeit, sondern auch nach den Wochentagen. So belaufen sich die Ticketpreise für die Vorläufe unter der Woche zwischen 23-44€; am Wochenende dann zwischen 27-53€. Um die Finalentscheidungen in der Halle mitverfolgen zu können, werden unter der Woche 46-91€ verlangt; an den beiden Wochenendtagen dann 56-109€. Günstigere Tickets sind jeweils mit Sichteinschränkungen verfügbar.
Die Schwimm-EM findet im Paris Olympic Aquatic Center statt, wo im Rahmen der Olympischen Spiele bereits die Wettbewerbe im Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen ausgetragen wurden. Nun dürfen auch die Beckenschwimmer erstmals die neugebaute Venue erleben.
Hier geht es zum offiziellen Ticketverkauf: Tickets Schwimm-EM 2026
Vom Staat geehrt: Silbernes Lorbeerblatt für Leonie Beck

Das Silberne Lorbeerblatt gilt als die höchste staatliche Auszeichnung im deutschen Sport. Auch Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck zählt seit dieser Woche zu den Würdenträgerinnen.
Gemeinsam mit mehr als 80 Weltmeisterinnen und Weltmeistern bekam Leonie Beck Anfang dieser Woche das Silberne Lorbeerblatt für ihre sportlichen Erfolge verliehen. Die Verleihung fand im Bundeskanzleramt statt – überreicht wurden die Ehrenzeichen durch die Staatsministerin Christiane Schenderlein. Am 4.Februar folgt dann der zweite Teil der Ehrung mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Als Grundlage für die Auszeichnung gelten in der Regel Titelgewinne bei Weltmeisterschaften sowie Medaillenerfolge bei Olympischen und Paralympischen Spielen. Im vergangenen Jahren waren so unter anderem Lukas Märtens, Isabel Gose, Oliver Klemet, Taliso Engel und Elena Semechin mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet worden.
Neben Leonie Beck wurden mit Marek Leipold, Niklas Lossner, Justus Mörstedt und Max Poschart auch vier Flossenschwimmer geehrt. Und auch der Deafolympics-Medaillengewinner Lars Kochmann zählt zu den ausgezeichneten Sportlern. Nina Holt, die zuletzt Bronze bei den Kurzbahn-Europameisterschaften gewann, führt als mehrfache Weltmeisterin im Rettungsschwimmen die Liste der Rettungsschwimmer*innen an, die sich über das Silberne Lorbeerblatt freuen durften: Alica Gebhard, Julia Hennig, Emilie Undine Lauerwald, Jan Malkowski, Lena Oppermann, Sebastian Pierre-Louis und Danny Wieck.
Olympiafinalist Lucas Matzerath wechselt zu TEAM Bochum

Bereits seit Ende 2021 zieht Lucas Matzerath seine Trainingsbahnen am Landesstützpunkt in Bochum. Nun wird der mehrfache deutsche Meister und Olympiafünfte von Paris auch bei Wettkämpfen für das TEAM Bochum an den Start gehen.
Bislang startete Matzerath für die SG Frankfurt und verhalf dem Team zuletzt entscheidend zum DMS-Meistertitel. Nun folgt der offizielle Wechsel nach Bochum: "Die sportlichen Bedingungen in Bochum haben sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Zudem haben wir hier ein engagiertes und professionelles Trainerteam und erfolgreiche Mannschaften mit erfahrenen Athleten und ambitionierten Nachwuchssportlern", erläutert der 25-Jährige seine Beweggründe. Bereits 2024 wurde Lucas Matzerath zu Bochums Sportler des Jahres gekürt.
Neben zahlreichen Deutschen Meistertiteln und den Olympiaerfolgen von Paris gewann der Deutsche Rekordhalter über 100m Brust Bronze bei den Europameisterschaften 2022. Das erklärte Ziel für die Zukunft: bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles auf das Siegerpodest zu schwimmen.
Das TEAM Bochum gibt es seit 2024 als es aus einem Zusammenschluss der Vereine SV Blau-Weiß Bochum und SG Ruhr entstand. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren steht das leistungsstarke Team, dem auch WM-Teilnehmer Jarno Bäschnitt angehört, bereits in der 1. DMS Bundesliga. Die sportliche Verantwortung tragen Mark Jayasundara und Kati Hämmerich.
Bild: Christina Stentenbach/TEAM Bochum
NRW: Diese Teams steigen in die 2. DMS Bundesliga 2026 auf

Mit dem Abschluss der 1.DMS Bundesliga zum Jahresende, wo die SG Frankfurt gleich doppelt triumphierte, wurden neben der Meisterschaft auch diejenigen Teams bestimmt, die 2026 in der 2. DMS Bundesliga antreten werden. Parallel kann der Blick nun auch auf die Aufsteiger in eben diese Liga gerichtet werden – den Auftakt macht Nordrhein-Westfalen.
Mit den Wettbewerben in der Landes- und Oberliga wurden in NRW bereits die ersten Tickets für die 2. DMS Bundesliga 2026 vergeben. Bei den Damen durften sich gleich vier Teams über den gelungenen Aufstieg freuen: VfL Gladbeck 1921, SG Schwimmen Münster, SG Bayer II und Freie Schwimmer Düsseldorf 1910.
Bei den Herren sicherten sich indes die Teams der SG Essen II sowie des S.V. Bergisch Gladbach 1920/71 die meisten Punkte und somit die zwei offenen Startplätze in der 2.Bundesliga auf NRW-Ebene.
Die aufsteigenden Teams in die 2.DMS Bundesliga Nord und Süd stehen hingegen noch nicht fest. Die finale Entscheidung wird jeweils am Wochenende des 7. und 8. Februars fallen.
Link zum Thema: Vorläufiges Ergebnis zur DMS 2025 (NRW)
Deutsche Masters starten in Ingelheim mit Weltrekorden ins Jahr 2026

Auch die deutschen Masters sind mittlerweile offiziell in das neue Schwimmjahr 2026 gestartet und glänzten zum Auftakt direkt mit neuen Rekorden Bei den am vergangenen Wochenende in Ingelheim ausgetragenen 35. Internationalen Masters waren zusätzlich zu den nationalen Masters auch Aktive aus vier anderen europäischen Ländern mit am Start, die ebenfalls für Rekorde sorgten.
Für Begeisterung sorgten allen voran zwei neue Weltrekorde sowie drei neue Europarekorde. Frisch in die Altersklasse 90 aufgestiegen, stellte Hans Reichelt direkt zwei neue Bestmarken auf. Sowohl über die 100m Brust (1:54,43) als auch über die 200m Brust (4:12,84) jubelte der Münchener über neue Welt- und Europarekorde. Die dritte europäische Bestmarke ging an die Schweiz: Über die 400m Lagen stellte Kurt Frei (Basel Aquatics) in 7:18,85 Minuten einen neuen Europarekord in der Altersklasse 80 auf.
Insgesamt wurden im Rahmen der 35. Internationalen Masters auch 14 Deutsche Rekorde sowie 10 Schweizer Rekorde und 26 Luxemburgische Rekorde verzeichnet. Eine Übersicht über alle geknackten Rekorde gibt es hier: Rekordübersicht 35. Internationale Masters 2026
Doch auch die Veranstaltung selbst feierte einen Rekord: Mit über 1300 Meldungen durch 91 Vereine freute sich der Veranstalter 1. SSV Ingelheim über einen neuen Melderekord. Die Mannschaftswertung konnte sowohl bei den Damen als auch bei den Herren der Mainzer SV 01 für sich entschieden.
Weitere Links zum Thema: Ergebnisse 35. Internationale Masters in Ingelheim
Bild: Sandrine van Krosigk | 1.SSV Ingelheim
Angelina Köhler verschafft Youngsters Inspiration bei ''Sprint with the Stars''

Im direkten Duell gegen Weltmeister und Olympiasieger schwimmen: Dieses besondere Privileg erlebten am vergangenen Wochenende zahlreiche Nachwuchstalente in Rumänien. Auch Deutschlands Schmetterlings-Ass Angelina Köhler war Teil der europäischen Auswahl, die bei diesem besonderen Wettkampfformat "Sprint with the Stars" mit von der Partie war.
Organisiert wurde das Event von Lokalmatador David Popovici, der bereits 2023 an einem "Sprint with the Stars" Wettkampf in London teilgenommen hat und dieses Format nun in seine rumänische Heimat holte. Von seiner Begeisterung über dieses Projekt erzählte Popovici zuletzt auch im Interview mit uns: "Anfang des Jahres werde ich „Sprint with the Stars“ nach Rumänien bringen — ein Event, bei dem junge Schwimmer das Becken mit Weltmeistern teilen können. Für mich ist das der wahre Sinn von Erfolg: andere voranbringen, während man selbst weiter an seine Grenzen geht.". Das gesamte Interview gibt es hier nachzulesen: Mentale Stärke als Erfolgsrezept: Wie sich David Popovici in der Weltspitze etablierte
Bei "Sprint with the Stars" stehen alle 50m Strecken auf dem Programm. Die Nachwuchstalente gehen in zwei Altersklassen an den Start. Über jede Strecke qualifizieren sich die schnellsten neun Talente der Vorläufe für das Finale. Im Finale sind dann auch die internationalen Stars wie Popovici und Köhler gefordert und springen mit einem zuvor errechneten Rückstand ins Wasser, den es aufzuholen gilt. Die Medaillenentscheidungen – oftmals extrem eng!
Angelina Köhler war für die 50m Schmetterling aufgestellt worden und schlug in den beiden Finals einmal als Erste und einmal als Zweite an. Popovici ging über die Freistilstrecke an den Start. Ebenfalls Teil der europäischen Star-Auswahl waren Diogo Ribeiro (Schmetterling), Apostolos Christou (Rücken), Lauren Cox (Rücken), Adam Peaty (Brust), Veera Kivirinta (Brust) und Roos Vanotterdijk (Freistil).
Wo und zu welchem Zeitpunkt das nächste "Sprint with the Stars" Event stattfinden soll, ist noch nicht bekannt.
Nächste internationale Auszeichnung für Florian Wellbrock

Florian Wellbrock zehrt weiterhin von seinen herausragenden Erfolgen bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Sommer. Nach seiner Auszeichnung vom Weltverband zum Freiwasserschwimmer des Jahres 2025 wurde der vierfache Weltmeister nun auch vom europäischen Schwimmverband European Aquatics geehrt.
Mit vier Goldmedaillen dominierte Florian Wellbrock die Freiwasser-Wettbewerbe bei den Weltmeisterschaften in Singapur und setzte mit dieser perfekten Siegesserie neue Maßstäbe. Sowohl im Freiwasser als auch im Becken ist der Magdeburger Langstreckenschwimmer seit vielen Jahren fest in der absoluten Weltspitze etabliert.
Die Auszeichnung vom europäischen Schwimmverband zum "Freiwasserschwimmer des Jahres 2025" erhielt Wellbrock mit beeindruckenden 48,67 Prozent der Stimmen. Das Votum setzt sich traditionell aus den Stimmen der nationalen Schwimmverbände und European Aquatics (zu 70%) sowie einer öffentlichen Wahl der europäischen Schwimmfans (zu 30%) zusammen. Ebenfalls nominiert war der Olympiadritte David Bethlehem aus Ungarn, der mit 21,44% den zweiten Platz gefolgt vom Italiener Gregorio Paltrinieri (16,23%) belegte.
Bei den Frauen durfte sich die Ungarin Bettina Fabian über die Ehrung zu Europa's Freiwasserschwimmerin des Jahres 2025 freuen. Fabian glänzte im zurückliegenden Jahr mit zwei EM-Titeln und gewann zudem zwei Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften in Singapur. Mit 30,51 Prozent der Stimmen setzte sie sich knapp gegenüber der Italiener Ginevra Taddeucci und Lisa Pou aus Monaco durch. Eine deutsche Schwimmerin stand hier nicht zur Wahl.
Bild: World Aquatics
Pro Swim Series: Zweite Medaille für Anna Elendt

Zwei Starts, zwei Medaillen: Mit dieser Ausbeute ist Weltmeisterin Anna Elendt erfolgreich in das Wettkampfjahr 2026 gestartet. Nach ihrem Sieg am ersten Wettkampftag der Pro Swim Series in Austin über 100m Brust schwamm Elendt nun noch ein weiteres Mal auf das Podest.
Über die 50m Brust musste sich Anna Elendt in 30,76 Sekunden lediglich der US-Amerikanerin Skyler Smith (30,43) geschlagen geben. Elendt lebt und trainiert schon seit einigen Jahren in Austin und bestritt als einzige deutsche Schwimmerin ihren Jahresauftakt bei der diesjährigen Pro Swim Series. Dafür waren insbesondere zahlreiche internationale Topstar aus Frankreich zu Gast – wie der dreifache Weltmeister Maxime Grousset, der über die 50m Schmetterling in 22,80 Sekunden mit einem neuen US-Rekord glänzte.
Für weitere französische Siege sorgte zudem Léon Marchand, der an den letzten beiden Wettkampftagen über die 400m Lagen (4:13,21) und 200m Brust (2:09,72) nicht zu schlagen war. Wie Marchand sammelte auch Katie Ledecky insgesamt drei Goldmedaillen, denn auch über die 800m Freistil war Ledecky in 8:10,16 Minuten abermals eine absolute Klasse für sich. Mit deutlichem Vorsprung feierten auch Summer McIntosh über 400m Lagen (4:28,13) und Regan Smith über 200m Schmetterling (2:05,29) weitere Siege. Beide trainieren gemeinsam mit Léon Marchand in Austin unter Starcoach Bob Bowman.
Hier geht es zu den Ergebnissen: Ergebnisse Pro Swim Series Austin 2026
Bild: Tino Henschel
4:00! Katie Ledecky feiert nächsten Sieg bei der Pro Swim Series

Nachdem Katie Ledecky zum Auftakt der Pro Swim Series in Austin (Texas) ihren Weltrekord über die 1500m Freistil zum Wackeln brachte, war Ledecky auch über die 400m Freistil abermals eine Klasse für sich. Und auch Anna Elendt präsentierte sich nach ihrem Sieg über die 100m Brust erneut in starker Form.
In 4:00,54 Minuten setzte Katie Ledecky über die 400m Freistil eine erste schnelle Richtzeit, die es im Laufe des gerade begonnenen Schwimmjahres zu schlagen gilt. Weltrekordhalterin Summer McIntosh war hingegen nicht am Start, sondern stellte sich stattdessen den 200m Lagen und 100m Schmetterling. Über die 200m Lagen triumphierte McIntosh in 2:08,48 Minuten eindrucksvoll mit einem satten Vorsprung von fünf Sekunden. Über die 100m Schmetterling musste sich die kanadische Ausnahmeschwimmerin in 58,56 Sekunden hingegen ihrer Trainingspartnerin Regan Smith geschlagen geben, die in starken 56,18 Sekunden zum Sieg schmetterte.
Bei den Männern schnappte sich Weltmeister Maxime Grousset den Sieg über die 100m Schmetterling und lies in 50,95 Sekunden niemand geringeren als Weltrekordhalter Caeleb Dressel (51,62) hinter sich.
Wie McIntosh durfte sich auch Léon Marchand am zweiten Wettkampftag der Pro Swim Series über zwei Podestplätze freuen. Auch für Marchand gab es Gold über 200m Lagen (1:57,65). Hinzu kam ein zweiter Platz über 200m Rücken (1:57,90). Schneller war hier in 1:56,68 Minuten der französische WM-Bronzemedaillengewinner Yohann Ndoye-Brouard.
Für Anna Elendt stand nach ihrem Auftaktsieg über die 100m Brust nun die kurze Sprintdistanz auf dem Programm. Mit ihrer Halbfinalszeit von 30,85 Sekunden steht die Deutsche Rekordhalterin als Schnellste im Endlauf über 50m Brust und schickt sich an, ihre Siegesserie in Austin fortzusetzen.
Hier geht es zu den Ergebnissen: Ergebnisse Pro Swim Series Austin 2026
Popovici und Steenbergen sind Europas Schwimmer*innen des Jahres

Der europäische Schwimmverband European Aquatics hat den Schwimmer und die Schwimmerin des zurückliegenden Jahres 2025 gekürt! In einer engen Abstimmung durften sich David Popovici und Marrit Steenbergen über die Auszeichnung freuen.
Mit knapp 38 Prozent der Stimmen setzte sich David Popovici unter anderem gegen den französischen Schwimm-Star Léon Marchand durch, der zuletzt vom Weltverband zum Schwimmer des Jahres gekrönt wurde. Popovici hatte bei den Weltmeisterschaften in Singapur mit Doppelgold über die 100m und 200m Freistil begeistert und über die kürzere Strecke in 46,51 Sekunden einen neuen Europarekord aufgestellt. Auch bei der U23 Europameisterschaft hatte der rumänische Topschwimmer bereits über beide Strecken triumphiert. Marchand gewann bei den Titelkämpfen in Singapur ebenfalls zwei Goldmedaillen und glänzte über die 200m Lagen zudem mit einem neuen Weltrekord.
Auch Lukas Märtens hatte 2025 über einen neuen Weltrekord sowie WM-Gold jubeln dürfen und landete bei der Wahl zu Europa's Schwimmer des Jahres nun auf Rang Vier. Ebenfalls nominiert wurden waren der ungarische Rückenspezialist Hubert Kos (Platz 3) und der französische Top-Sprinter Maxime Grousset (Platz 5).
Auch bei den Damen ging der vierte Platz nach Deutschland – und zwar an Überraschungs-Weltmeisterin Anna Elendt. Die Auszeichnung zu Europa's Schwimmerin des Jahres ging mit 36 Prozent der Stimmen an die Niederländerin Marrit Steenbergen. Steenbergen kürte sich im Sommer zur Weltmeisterin über 100m Freistil und drückte zuletzt den Kurzbahn-Europameisterschaften mit fünf Goldmedaillen und fünf Europarekorden eindrucksvoll ihren Stempel auf.
Ebenfalls mehrere WM- und EM-Medaillen sammelte die italienische Langstreckenspezialistin Simona Quadarella, die in der Abstimmung den zweiten Platz belegte. Auf Rang drei landete die 50m Brust Weltmeisterin Ruta Meilutyte, während die belgische Allrounderin Ross Vanotterdijk als Fünftplatzierte die Liste der Nominierten abrundete.
Das Abstimmungsergebnis setzte sich auch in diesem Jahr aus den Stimmen der nationalen Schwimmverbände und European Aquatics (zu 70%) sowie einer öffentlichen Wahl der europäischen Schwimmfans (zu 30%) zusammen.
Bild: Arena | La Presse
Anna Elendt triumphiert zum Auftakt der Pro Swim Series | Ledecky kratzt am Weltrekord

Erster Wettkampf, erster Sieg des Jahres: 2026 beginnt für Anna Elendt vielversprechend! Am ersten Tag der Pro Swim Series in ihrer amerikanischen Heimat Austin wurde Elendt ihrer Favoritenrolle gerecht und war über die 100m Brust nicht zu schlagen. Für eine beeindruckende Leistung sorgte auch Katie Ledecky, die dicht an ihren eigenen Weltrekord heran schwamm.
In 1:06,91 Minuten siegte Weltmeisterin Anna Elendt über ihre Paradestrecke 100m Brust mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor dem Rest des Feldes. An ihre Bestzeit aus dem WM-Finale (1:05,19) kam die Deutsche Rekordhalterin zu diesem frühen Saisonzeitpunkt jedoch noch nicht entscheidend heran.
Anders Langstrecken-Ass Katie Ledecky: Über die 1500m Freistil verpasste Ledecky ihren eigenen Weltrekord aus dem Jahr 2018 um weniger als drei Sekunden und glänzte in 15:23,21 Minuten mit der zweitschnellsten je geschwommen Zeit. Bei den Männern gab es über die selbe Strecke ein mit Spannung erwartetes Duell zwischen den beiden Olympiasiegern Bobby Finke (15:01,70) und Daniel Wiffen (15:04,98) zu verfolgen – mit dem besseren Ausgang für den US-Amerikaner Finke. Beide blieben jedoch über der 15 Minuten Marke, was die internationale Konkurrenz um Florian Wellbrock und Sven Schwarz sicherlich vernommen haben wird.
Schnell unterwegs war auch Regan Smith: Über die 100m Rücken schwamm die Weltrekordhalterin und Vizeweltmeisterin souverän zum Sieg und kam in 57,98 Sekunden bis auf 8,5 Zehntel an ihre Bestmarke heran.
Hier geht es zu den Ergebnissen: Ergebnisse Pro Swim Series Austin 2026
Bild: Speedo | Wade
Das sind die ältesten Deutschen Jahrgangsrekorde

Der Jahresbeginn leitet traditionell auch die Jagd nach neuen Deutschen Altersklassenrekorden ein, denn zum Stichtag am 1.Januar rutschen alle Nachwuchstalente jeweils in eine neue Altersklasse. Während im zurückliegenden Jahr zahlreiche Bestmarken neu aufgestellt wurden, bestehen einige schon seit mehreren Jahrzehnten. Grund genug, mal einen Blick auf die ältesten Deutschen Altersklassenrekorde zu werfen.
Insbesondere bei den Herren wurden in den vergangenen Jahren einige Altersklassenrekorde, die zuvor etwa vier Jahrzehnte lang bestand hatten, gebrochen. Während Rainer Henkel weiterhin den ältesten Altersklassenrekord hält, scheinen die zahlreichen Bestmarken von Schwimm-Legende Michael Groß besonders schwer zu unterbieten zu sein.
Bei den Damen taucht der Name Petra Schneider am häufigsten auf. Die langezeit älteste Bestmarke wurde 2021 von Alina Baievych über die 200m Schmetterling in der AK12 geknackt, die damit den Rekord von Nicole Hesse aus dem Jahr 1979 ablöste. Alle anderen in dieser Übersicht auftauchenden Rekorde führten auch schon vor zehn Jahren das Ranking an.
In der offenen Klasse wird der "Uralt-Rekord" aktuell ebenfalls von Petra Schneider gehalten, die diesen 1982 über die 400m Lagen auf der Langbahn in 4:36,10 Minuten aufstellte. Es ist der einzige Deutsche Rekord, der noch aus dem letzten Jahrhundert stammt.
Die ältesten Deutschen Jahrgangsrekorde bei den Herren:
|
Datum |
Strecke |
Bahn |
AK |
Schwimmer |
Zeit |
|
04.08.1979 |
1500m Freistil |
50m |
15 |
Rainer Henkel |
15:40,66 |
|
11.09.1981 |
200m Schmett. |
50m |
17 |
Michael Groß |
1:59,19 |
|
22.07.1982 |
200m Freistil |
50m |
18 |
Michael Groß |
1:47,87 |
|
27.11.1982 |
200m Freistil |
25m |
18 |
Michael Groß |
1:44,50 |
|
22.07.1983 |
200m Freistil |
50m |
18 |
Michael Groß |
1:47,87 |
|
26.08.1983 |
200m Schmett. |
50m |
18/19 |
Michael Groß |
1:57,05 |
|
18.08.1985 |
1500m Freistil |
50m |
13 |
Torsten Wilhelm |
16:33,81 |
|
09.08.1996 |
200m Rücken |
50m |
16 |
Sebastian Halgasch |
2:03,72 |
|
14.12.2002 |
50m Rücken |
50m |
12 |
Johannes Kelle |
28,96 |
|
20.12.2002 |
800m Freistil |
50m |
12 |
Paul-Philipp Drobny |
9:16,04 |
Die ältesten Deutschen Jahrgangsrekorde bei den Damen:
|
Datum |
Strecke |
Bahn |
AK |
Schwimmerin |
Zeit |
|
14.07.1979 |
400m Freistil |
50m |
12 |
Trixi Kubin |
4:33,83 |
|
23.07.1980 |
100m Rücken |
50m |
15 |
Rica Reinisch |
1:00,86 |
|
26.07.1980 |
400m Lagen |
50m |
17 |
Petra Schneider |
4:36,29 |
|
27.07.1980 |
200m Rücken |
50m |
15 |
Rica Reinisch |
2:11,77 |
|
04.07.1981 |
200m Lagen |
50m |
17 |
Ute Geweniger |
2:11,73 |
|
09.01.1982 |
400m Lagen |
25m |
19 |
Petra Schneider |
4:33,65 |
|
10.01.1982 |
1500m Freistil |
25m |
19 |
Petra Schneider |
15:43,31 |
|
01.08.1982 |
400m Lagen |
50m |
19 |
Petra Schneider |
4:36,10 |
|
03.08.1982 |
100m Rücken |
50m |
16 |
Kristin Otto |
1:01,30 |
|
07.08.1982 |
200m Rücken |
50m |
16 |
Cornelia Sirch |
2:09,91 |
Bild: Tino Henschel
Aussie-Nationalmannschaft reist für Trainingslager nach Darmstadt

Die Stadt Darmstadt erwartet in diesem Sommer hoher Besuch: Die australische Nationalmannschaft reist für ein mehrwöchiges Trainingslager nach Hessen, um sich dort bestmöglich auf die Commonwealth Games vorzubereiten.
Vom 11. bis 22. Juli werden die Schwimmer*innen aus Australien in Darmstadt zu Gast sein, um dort die unmittelbare Wettkampfvorbereitung für die Commonwealth Games zu absolvieren. Die Commonwealth Games werden Ende Juli im schottischen Glasgow ausgetragen. Als Trainingsbecken stehen der Aussie-Nationalmannschaft das Darmstädter Nordbad sowie das DSW-Freibad zur Verfügung.
„Der Besuch der australischen Schwimm-Nationalmannschaft ist eine große Auszeichnung für Darmstadt und betont die hervorragende Zusammenarbeit von Stadt, Vereinen und Partnern. Solche internationale Trainingscamps stärken unseren Sportstandort, begeistern den Nachwuchs und zeigen, dass Darmstadt optimale Bedingungen für Leistungssport auf höchstem Niveau bietet“, betont der Darmstädter Oberbürgermeister und Sportdezernent Hanno Benz.
Die Commonwealth Games sind Olympia-ähnliche Titelkämpfe, bei denen alle vier Jahre Länder wie Australien, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Südafrika und weitere Nationen und Territorien, die dem britischen Commonwealth angehören, in zahlreichen Sportarten gegeneinander antreten. In einem Jahr wie 2026, wo keine Schwimm-Weltmeisterschaften stattfinden, kommt den Commonwealth Games eine besonders große Bedeutung zu.
Jahresauftakt für Elendt, McIntosh, Marchand und Co. in Austin

Das neue Jahr 2026 ist erst knappe zwei Wochen alt, da steht mit der Pro Swim Series in Austin (Texas) bereits ein erster hochkarätig besetzter Wettkampf an, bei dem sich zahlreiche Weltmeister*innen des vergangenen Jahres miteinander messen – darunter auch Anna Elendt.
Ausgetragen auf der 50m Bahn findet die Pro Swim Series von Mittwoch bis Samstag (14. bis 17. Januar) in Austin statt. Neben großen Teilen des US-amerikanischen Nationalteams um Katie Ledecky, Caeleb Dressel, Bobby Finke und Jack Alexy, sind auch zahlreiche internationale Topstars mit von der Partie. Die deutsche Weltmeisterin Anna Elendt wird in ihrer amerikanischen Heimat die 50m und 100m Brust bestreiten. Über beide Strecken führt Elendt die Starliste jeweils mit der schnellsten Meldezeit an. Mit Maxime Grousset und Daniel Wiffen sind neben Anna Elendt noch weitere Goldmedaillengewinner der letzten Kurzbahn-EM in dieser Woche am Start.
Ebenfalls ihren Heimvorteil nutzen könnte die Trainingsgruppe von Star-Coach Bob Bowman, die unter anderem Summer McIntosh, Léon Marchand, Regan Smith und Shaine Casas ins Rennen schickt. Angesichts der zahlreichen hochdekorierten Aktiven könnte die Pro Swim Series in Austin bereits zu diesem frühen Jahreszeitpunkt entscheidende Richtzeiten für das kommende Schwimmjahr 2026 setzen.
Hier gibt es die gesamte Startliste: Psych Sheet Pro Swim Serien Austin 2026
Bild: Speedo | Wade
Übungen für die volle Körperkontrolle

Im Wasser bewegen wir uns in einem für den Menschen untypischen Element. Als Landgänger sind wir es gewohnt, stets festen Boden unter den Füßen zu haben, doch beim Schwimmen sieht das natürlich ganz anders aus. Für Stabilität müssen wir hier selbst sorgen und dafür sind mehrere Faktoren wichtig. Zum einen das Gefühl dafür, was unser Körper eigentlich gerade anstellt. Zum anderen die Fähigkeit, vor allem in der Körpermitte Spannung aufzubauen, damit die emsige Arm- und Beinarbeit auch in Vortrieb umgesetzt werden kann und nicht verpufft. Das muss natürlich trainiert werden und es lohnt sich, Zeit in Körpergefühl und Körperstabilität zu investieren. Auch für diesen Zweck haben wir euch einige hilfreiche Übungen zusammengestellt.
Sculling, Sculling, Sculling
Das Wasser richtig greifen, es spüren und somit stets für richtig guten Abdruck sorgen – um genau das zu trainieren, sind „Sculling“-Übungen aus dem Training nicht mehr weg zu denken. Bei diesen Übungen erzeugen wir Vortrieb nur dadurch, dass wir unter Wasser mit den Armen wedeln bzw. „rudern“, wie die wörtliche Übersetzung von Sculling lautet. Es gibt etliche Variationen und sie helfen uns dabei das richtige Gefühl für den Abdruck und unseren Körper zu bekommen. Eine herausfordernde Übung könnt ihr auf dem Bild erkennen. Dabei haben wir die Knie zum Körper angezogen und befinden uns im Wasser quasi in einer Hock-Position. Mit den Armen an der Seite scullend sorgen wir nun für Vortrieb. Bei dieser Übung kann ergänzend auch ein Schnorchel eingesetzt werden. Wie das ganze in der Praxis aussieht, könnt ihr euch auch anschauen, wenn ihr dem QR-Code folgt.
Bottlekick
Diese Übung für die Körperstabilität hat uns Coach Mark Jayasundara wärmstens empfohlen. Beim Bottlekick schwimmen wir in Rückenlage Delphinkicks und halten dabei mit den gestreckten Armen eine Trinkflasche jeweils an den äußeren Enden der Flasche – daher auch der Name „Bottlekick“. Die Flasche halten wir leicht über der Wasseroberfläche. Probiert es mal aus – dafür ist gute Körperstabilität gefragt. Wenn die Flasche nämlich zu hoch gehalten wird, dann wird die Übung zum „Überlebenskampf“, wie es Mark selbst es so schön ausdrückt. Dieser Drill ist sehr intensiv, er fordert Bauch- und Rumpfmuskulatur und wir profitieren universell, egal was unsere Hauptlage ist, von dieser Übung.
Volle Kraft zurück
Beim Schwimmen versuchen wir so schnell wie möglich vorwärts zu kommen, stets mit dem Kopf voraus. Doch wie sieht das Ganze aus, wenn wir es mal in die andere Richtung probieren, also fußwärts? Rückwärts schwimmen kann als Übung in allen Schwimmarten eingesetzt werden und erfordert mächtig Körperspannung. Denn während normalerweise unsere Beine mit Kicks dafür sorgen, dass die untere Körperhälfte nach oben kommt, kann die Beinarbeit beim Rückwärtsschwimmen nur punktuell genutzt werden (sonst erzeugen wir schließlich Vortrieb in die falsche Richtung). Die drei wichtigen „K“ fürs Schwimmen, also Koordination, Körpergefühl und Körperspannung werden mit diesen Übungen trainiert.
Die Welle rückwärts
Für alle, die das Rückwärts schwimmen schon gemeistert haben, gibt es natürlich noch eine Steigerung: Die Welle rückwärts. Dabei schwimmen wir mit einer Wellen- bzw. Delphinbewegung unter Wasser in Fußrichtung. Dazu stoßen wir uns mit den Händen unter Wasser von der Beckenwand ab und versuchen diesen Schwung in eine Wellenbewegung mitzunehmen, die wir vor allem aus dem Rumpf und der Hüfte erzeugen. Ein Beispiel dafür findet ihr mal wieder, wenn ihr dem QR-Code folgt. Und auch hierfür gibt es natürlich eine nächste Stufe: Versucht doch mal, die Welle auf der Seite liegend zu schwimmen. Das ist eine zusätzliche Herausforderung für die Koordination. Auf dem Bild könnt ihr sehen, wie es gemacht wird.
Einseitig mit Paddles und Flossen
Flossen und Handpaddles gehören zur Standardausrüstung für das Training. Mit ihnen kann man an Kraftkomponenten aber auch an der Technik arbeiten. Wir stellen euch hier eine Übung vor, die speziell dem Timing für Kraul- bzw. Rückenarmzug und -beinschlag dient. Dabei schnallt ihr die Tools jeweils nur an eine Seite, sprich ihr schwimmt nur mit einem Paddle und einer Flosse. Das kann in zwei Varianten gemacht werden: Entweder mit beiden Tools auf der gleichen Körperseite oder genau auf der gegenüberliegenden Seite. Mit dieser Übung könnt ihr spüren, welche Phase des Armzugs parallel zu welchem Kick gemacht wird bzw. das Timing dafür erfühlen. Wenn das Wassergreifen im selben Moment erfolgt, wie der Kick auf dieser Seite, dann passt es. Auch zu dieser Übung haben wir ein Beispielvideo parat.
Rotieren mit Pullbuoy
Bei dieser Übung liegen wir gestreckt auf der Wasseroberfläche und haben einen Pullbuoy zwischen den Beinen. Aus dieser gestreckten Position heraus versuchen wir nun um die eigene Körperlängsachse zu rotieren und zwar nur durch Veränderung der Körperspannung. Wichtig ist dabei, dass wir keinen Knick in der Hüfte machen, sondern gerade bleiben. Auch mit dieser Übung arbeiten wir an den Elementen Körperspannung und Körperstabilität. Am Anfang mag dieser Drill recht ungewohnt sein, vor allem, wenn das Gesicht im Wasser liegt und es mit der Drehung nicht richtig klappen will. Aber nach ein paar Versuchen hat man schnell den Dreh raus – im wahrsten Sinne des Wortes.
Dieser Artikel erschien in der Winterausgabe 2023 des swimsportMagazine in der ihr 50 tolle Übungen für euer Training findet.
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Olympia 2036/40 in Deutschland: Hier könnte geschwommen werden

Die Ausrichtung möglicher Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland ist zurzeit noch mit vielen Fragezeichen bestückt. In welchem Jahr soll Olympia überhaupt nach Deutschland kommen? 2036, 2040 oder doch erst 2044? Und welche Stadt bzw. Region könnte die Spiele ausrichten?
Aktuell ziehen mit München, Hamburg, Berlin und Rhein-Ruhr vier deutsche Städte und Regionen eine Olympiabewerbung in Erwägung. Bevor der Deutsche Olympische Sportbund im Herbst diesen Jahres eine endgültige Entscheidung über den deutschen Olympiakandidaten treffen möchte, wurden bereits entsprechende Konzepte ausgearbeitet, die unter anderem Aufschluss über die geplanten Sportstätten geben. So lohnt sich schon jetzt ein Blick darauf, wo bei möglichen Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland geschwommen werden könnte.
München
Mit gut 18.000 Plätzen soll ein temporäres Schwimmbecken in der Freisinger 'Munich-Arena' in der Nähe des Münchener Flughafens gebaut werden. Die 'Munich-Arena' soll unabhängig der Olympiabewerbung voraussichtlich 2029 fertiggestellt werden und als Mehrzweckarena für Konzerte und andere Großevents dienen.
Die Freiwasser-Wettbewerbe würden voraussichtlich im Starnberger See stattfinden – ebenfalls vor einer großen Kulisse mit 15.000 Zuschauenden.
Hamburg
Auch in Hamburg ist ein temporäres Wettkampfbecken vorgesehen. Dieses soll im Volksparkstadion – Heimstadion des HSV – entstehen, wo bis zu 60.000 Schwimmfans Platz hätten. Eine Rekordkulisse!
Für die Freiwasser-Rennen soll indes die Außenalster im Hamburger Stadtzentrum genutzt werden.
Berlin
Die Berliner Olympiabewerbung – die neben der Hauptstadt noch zahlreiche andere Bundesländer mit einbezieht – sieht vor, die Schwimm-Wettbewerbe auf dem Gelände des Sportforums durchzuführen. Nähere Details zur Errichtung eines Olympia-konformen Schwimmbeckens sind jedoch nicht bekannt, aber die bestehende Schwimmhalle erfüllt die entsprechenden Anforderungen nicht.
Die Regattastrecke in Grünau steht als geplanter Austragungsort für das Freiwasserschwimmen im Konzept. Aber auch die renommierte SSE geht nicht leer aus: Hier sollen Wasserball, Wasserspringen und Synchronschwimmen stattfinden.
Rhein-Ruhr
Nach der erfolgreichen Durchführung der Universiade im vergangenen Jahr, möchte die Region Rhein-Ruhr nun den nächsten Schritt wagen. In der Veltins Arena Gelsenkirchen, wo neben Fußballspielen und Konzerten auch jährlich ein Biathlon-Rennen ausgetragen wird, soll ebenfalls ein temporärer Schwimmbecken entstehen. Auch hier wäre für eine Rekordzahl von 60.000 Zuschauenden Platz.
Für die Freiwasser-Wettbewerbe ist ein Ortswechsel nach Köln vorgesehen – genauer gesagt an den Fühlinger See.
Was alle vier Konzepte gemeinsam haben ist die Nutzung von bestehender Infrastruktur und die Errichtung temporärer Wettkampfbecken. So sollen Kosten gespart und die Spiele möglichst Nachhaltig gestaltet werden. Der Blick auf die geplanten Zuschauerzahlen verrät zudem, dass dem Schwimmsport bei möglichen Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland eine bemerkenswert hohe Bedeutung zugewiesen wird.
Doch der Weg dahin ist noch lang: Bis der DOSB im Herbst über eine deutsche Olympiakandidatur abstimmt, stehen vielerorts noch Volksentscheide an – wie in München bereits geschehen. Und auch aus den internationalen Reihen gibt es zahlreiche Interessenten, das größte weltweite Sportereignis 2036, 2040 oder 2044 auszurichten.
Adrian, Kromowidjojo und Cseh in die 'Swimming Hall of Fame' aufgenommen

Die internationale 'Swimming Hall of Fame' hat traditionell zum Jahresbeginn neue Ehrenmitglieder aufgenommen. Dazu zählen mit Nathan Adrian, Ranomi Kromowidjojo und Laszlo Cseh drei absolute Topstars, die in den zurückliegenden Jahren ihre Karriere beendet haben.
Die Aufnahme in die 'Hall of Fame' des Schwimmsports würdigt die herausragenden Erfolge der ausgewählten Aktiven. Der US-Amerikaner Nathan Adrian gewann während seiner eindrucksvollen Laufbahn insgesamt acht olympische Medaillen, fünf davon Gold. Seinen größten Einzelerfolg feierte Adrian 2012 mit seinem Olympiasieg über die 100m Freistil. Hinzu kommen 19 Medaillen bei Weltmeisterschaften in den Jahren zwischen 2008 und 2019.
Auch die niederländische Top-Sprinterin Ranomi Kromowidjojo zählt zu den fleißigsten Titelsammelerinnen der letzten Jahre. Insgesamt konnte sie vier olympische Medaillen sammeln, darunter Doppelgold über 50m und 100m Freistil in London 2012. Kromowidjojo war zudem die erste Frau, die ohne Hightech-Anzug die Marke von 53 Sekunden auf 100m Freistil knacken konnte.
Als langjähriger Rivale von Michael Phelps und Ryan Lochte feierte auch Laszlo Cseh große Erfolge. Sechsmal stand der ungarische Starschwimmer bei Olympischen Spielen auf dem Podium, auch wenn ihm olympisches Gold in seiner bemerkenswerten Medaillenbilanz fehlt. Neben zwei Weltmeistertiteln gewann Cseh insgesamt 16 Medaillen bei Titelkämpfen auf der Weltbühne.
Auch der niederländische Olympiasieger Ferry Weertman wurde in der Kategorie Freiwasserschwimmer in die 'Hall of Fame' aufgenommen. Weertman hatte nach seinem Olympiatriumph 2016 auch im Folgejahr WM-Gold gewonnen und somit als erster Freiwasserschwimmer das Golddoppel perfekt gemacht.
Die feierliche Zeremonie, in der die neuen Mitglieder der 'Swimming Hall of Fame' geehrt werden, wird im Mai in Fort Lauderdale stattfinden.
Bild: Archiv
International Swimming League kündigt Comeback an

Vor gut vier Jahren war es plötzlich still geworden um die International Swimming League (ISL). Nun soll es noch in diesem Jahr zu einer Neuauflage der teambasierten Profiliga kommen.
Mit den Worten "Die ISL kommt zurück" kündigte Kommissionsmitglied Ben Allen das geplante Comeback der ISL an. "Wir haben hinter den Kulissen intensiv an dem nächsten Kapitel für die ISL gearbeitet. Große Ambitionen, Athlet*innen zuerst, und ein erneuter Fokus auf die Fans.", verkündete die ISL zuletzt in den sozialen Medien. Nach drei erfolgreich durchgeführten Auflagen, wurde die vierte ISL-Saison 2022 aufgrund der Nachwirkungen der Corona Pandemie und dem Kriegsbeginn in der Ukraine abgesagt und seitdem nicht wieder aufgenommen.
Bis jetzt: Geplant sei die Neuauflage der ISL bereits im kommenden Herbst, aber auch ein Starttermin in 2027 wird aktuell in Erwägung gezogen. Zudem soll es einige wichtige Veränderungen geben, insbesondere was die Finanzierung der Profiliga betrifft. So soll ein zukünftiges Finanzierungsmodell primär auf Sponsorengeldern und Medien-Kooperationen beruhen – anstelle von einzelnen Großinvestoren. Für die erste Saison sind sieben Wettkämpfe geplant, die sich über Nordamerika, Europa und Asien erstrecken sollen. Attraktiv ist die ISL für die Aktiven neben dem Teamgeist vor allem auch aufgrund der hohen Preisgelder. Für diese hat die ISL in den vergangenen Jahren jedoch auch viel Kritik eingefahren, da sich die Auszahlungen oftmals stark verzögerten oder zum Teil noch immer ausstehen.
Bereits vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass es in den USA außerdem eine neue College Liga (College Swimming League) geben soll, die ein ähnliches Format wie die ISL aufweisen könnte. Auch hier ist der Starttermin zunächst für den Herbst 2026 angesetzt.
Bild: ISL / Archiv
Europarekordhalterin Isabel Gose ist ''Sportlerin des Monats'' Dezember

Mit Doppelgold und einem neuen Europarekord über die 400m Freistil hatte Isabel Gose bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Lublin Anfang Dezember für zahlreiche Glanzmomente gesorgt. Für diese Erfolge wurde Gose nun von der Deutschen Sporthilfe zur "Sportlerin des Monats" Dezember gekürt.
Besonders beeindruckend: Isabel Gose hatte die selbe Auszeichnung bereits im vergangenen Dezember verliehen bekommen, nachdem sie bei der Kurzbahn-WM mit Gold und Silber begeistert hatte. Gewählt wurde die Magdeburgerin erneut von den etwa 4000 Athletinnen und Athleten, die von der Sporthilfe gefördert werden – eine Auszeichnung der besonderen Art!
Isabel Gose erhielt 36,05 Prozent der Stimmen und setzte sich damit knapp gegenüber der Handball-Nationalmannschaft der Frauen (35,71%) und der U21-Hockey-Nationalmannschaft der Männer (28,23%) durch.
Neben Gose bekam im zurückliegenden Jahr mit Lukas Märtens noch ein weiterer Schwimmer den Preis der Sporthilfe verliehen. Märtens war im April für seinen Weltrekord über die 400m Freistil geehrt worden.
Bild: European Aquatics
Ryan Lochte versteigert Olympia-Medaillen für 300.000 Dollar

Mit zwölf olympischen Medaillen zählt der US-amerikanische Schwimmstar Ryan Lochte zu den erfolgreichsten Olympia-Schwimmern aller Zeiten. Drei dieser Goldmedaillen gab Lochte nun zur Aktion frei – der Verkaufspreis: insgesamt 316,000 US-Dollar.
Bei den Medaillen handelte es sich um die Goldplaketten, die Ryan Lochte in Athen (2004), Peking (2008) und Rio de Janeiro (2016) jeweils mit der amerikanischen 4x200m Freistilstaffel gewann. Das meiste Geld wurde für das Staffelgold von 2008 bezahlt – 150 Tausend Dollar – vermutlich auch, da Michael Phelps ebenfalls Teil dieser Goldstaffel war, die zudem mit einem neuen Weltrekord begeistert hatte. Die anderen beiden Medaillen wurden für 66,000$ (2004) bzw. 100,000$ versteigert.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ryan Lochte seit dem Ende seiner eindrucksvollen Schwimmlaufbahn seine Medaillen im Rahmen einer Auktion versteigerte. In zahlreichen Interviews betonte Lochte stets, dass Medaillen nicht seinen primären Motivationsgrund darstellten. Wofür der Erlös aus der Aktion genutzt werden soll, ist nicht bekannt.
''Swimmers of the Year'' Auszeichnung für McIntosh und Marchand

Während sich Florian Wellbrock über die Auszeichnung zum Freiwasser-Schwimmer des Jahres 2025 freuen durfte, wurden nun auch Summer McIntosh und Léon Marchand vom Weltverband World Aquatics für ihre herausragenden Leistungen im zurückliegenden Jahr geehrt.
Über die Ehrung als Schwimmer*in des Jahres hatten sich McIntosh und Marchand bereits im Vorjahr freuen dürfen – und wiederholten ihren Erfolg nun eindrucksvoll! Beide trainieren aktuell unter Star-Coach Bob Bowman an der University of Texas in Austin, wo sie die weltweit vermutlich am stärksten besetzte Trainingsgruppe anführen.
Die gerade einmal 19-jährige kanadische Ausnahmeschwimmerin Summer McIntosh begeisterte 2025 insbesondere im Rahmen der Kanadischen Trials, wo sie innerhalb von nur wenigen Tagen gleich drei neue Weltrekorde aufstellte. Sowohl über die 200m und 400m Lagen als auch über die 400m Freistil glänzte McIntosh mit neuen Allzeit-Bestmarken. Hinzu kamen starke fünf WM-Medaillen bei den Titelkämpfen in Singapur, vier davon Gold.
Vierfaches Gold hatte es bei den Olympischen Spielen in Paris auch für Frankreichs Schwimm-Ass Léon Marchand gegeben, der sich im zurückliegenden Jahr auf wenige ausgewählte Strecken beschränkte. Dem Erfolg tat dies jedoch keinen Abbruch: Über die 200m Lagen jubelte Marchand bei den Weltmeisterschaften in Singapur nicht nur über den WM-Titel, sondern ebenfalls über einen neuen Weltrekord. Diesen hatte zuvor 14 Jahre lang US-Star Ryan Lochte inne. Und auch über die doppelte Strecke 400m Lagen war Marchand bei der WM abermals nicht zu schlagen.
Die renommierte Auszeichnung "Schwimmer*in des Jahres" wird vom Weltverband bereits seit dem Jahr 2010 verliehen. Es ist jedoch das erste Mal, dass sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jeweils die selbe Person wie im Vorjahr ausgezeichnet wurde.
5 Tipps für das Training in öffentlichen Bädern

Fast alle von uns mussten schon da durch und viele stellen sich sogar regelmäßig dieser Herausforderung: Training im öffentlichen Badebetrieb. Während viele von jenen, die hier ihre Bahnen ziehen, dies aus gesundheitlichen Gründen oder als lockere sportliche Betätigung tun, wollen wir richtig ranklotzen und Meter machen. Oft ist das mit einigen Hürden verbunden. Wir geben euch daher ein paar Tipps, wie ihr diese am besten umschiffen könnt und damit auch dazu beitragt, den Frieden in den Schwimmhallen zu erhalten. Denn egal ob Profis oder Hobby-Wasserraten, alle von uns lieben es gleichermaßen, sich im Becken zu tummeln.
Flexibilität statt Frustration
Die Vielfalt im öffentlichen Badebetrieb ist groß. Kids und Eltern, rüstige Routiniers, die Generation Instagram auf dem Weg zum perfekten Body für das nächste Bild und natürlich all jene, die ambitioniert ihre oft sehr unterschiedlichen Trainingsziele verfolgen. Bei diesem kunterbunten Gewusel lassen sich geplante Trainingssets oft nicht so wie vorgesehen umsetzen. Die oberste Regel lautet daher: Sei flexibel und nimm’s locker! Keinem bricht ein Zacken aus der Krone, wenn man die Pause mal fünf Sekunden länger oder kürzer gestaltet. Schwimm vorausschauend, beobachte, wann sich Lücken ergeben und nutze diese. Als trainierter Wettkampfschwimmer liest man das vielleicht nicht gern, aber: Es gibt kein Vorrecht, nur weil man vielleicht etwas schneller ist als viele andere. Das Schlagwort „gegenseitige Rücksichtnahme“ gilt für alle.
Schwimm gegen den Strom
Die Temperaturen steigen, der Sommer ist da! Perfekt, um ins Freibad oder an den See zu gehen. Oder zum Training in die Schwimmhalle. Sollte diese auch in der Freibadsaison geöffnet sein, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um in Ruhe ein paar Trainingsbahnen abzuspulen. Die Freizeitschwimmer sind am See, viele unserer Triathlon-Freunde nutzen das gute Wetter, um sich aufs Rad zu schwingen und die Schwimmhalle bietet daher jetzt ungewohnt viel Platz. Auch für alle, die nicht mehr die Schulbank drücken müssen, lohnt es sich übrigens die Ferienzeiträume des eigenen Bundeslandes zu kennen. Meist gibt es in diesen Sonderöffnungszeiten der Schwimmhallen, auch weil viele Vereine, die sonst Bahnen belegen, im Trainingslager sind.
Es gibt keine schlechten Bedingungen, nur zu wenig Fantasie
Wer im öffentlichen Badebetrieb nicht einfach nur entspannt seine Bahnen ziehen will, sondern ein bestimmtes Ziel verfolgt – sei es eine Bestzeit oder der Formaufbau für den nächsten Wettkampf – der benötigt einiges an Fantasie, um die oben angesprochene Flexibilität an den Tag legen zu können. Intensitäten trotz vollem Becken? Kein Problem. Jeder Überholvorgang ist ein kleiner Zwischensprint und simuliert Training im Wechseltempo. Statt der eigentlich geplanten Gesamtlage kann es sich auch anbieten, auf Arme- oder Beine-Sets umzuschwenken. Oder man passt sich dem Tempo der Mitschwimmenden an: Widerstandshose an und schon hat man einen ordentlichen Trainingseffekt ohne ständig auf andere aufzulaufen.
Mach Freunde statt Krawall
„Erstmal 50m Schmetterling Vollgas, dann ist die Bahn frei!“ Diesen vermeintlich tollen Tipp habt ihr sicher schon von gestandenen Schwimm-Routiniers gehört, die sich zum Training ins öffentliche Schwimmbad begeben. Kann man machen – darf sich dann aber auch nicht beschweren, wenn die anderen auf uns auch keine Rücksicht nehmen und zum Beispiel mal am Beckenrand warten, bis wir gewendet haben. Statt auf Krawall gebürstet zu sein, bietet es sich oft viel mehr an, die Augen offen zu halten nach anderen, ambitionierten Mitschwimmern. Dann hat man vielleicht nach ein paar Wochen schon eine Clique beisammen und kann gemeinsam die Bahnen ziehen, sich Startsignale geben, gegenseitig stoppen oder auch mal ein Video machen – fast wie in einer „richtigen“ Trainingsgruppe.
Finde die Muster
Die Bedingungen in öffentlichen Bädern können zwar sehr unterschiedlich sein, doch wenn man das Geschehen aufmerksam beobachtet, kann man oft Muster erkennen. Die 25m-Halle in der Südstadt ist so vielleicht besonders an Dienstagen sehr voll, während das 50m-Becken in der Nachbarstadt genau zu dieser Zeit ideale Schwimmbedingungen bietet. Erkunde daher die Umgebung auf der Suche nach den perfekten Schwimmtempeln und plane dein Training entsprechend dieser Erfahrungen. Ausdauerserien bieten sich zum Beispiel an, wenn man ein vergleichsweise leeres Becken hat und daher gleichmäßig schwimmen kann. Intensitäten und Sprints kann man (bis zu einem gewissen Maße) auch bei voller Halle ansetzen. Irgendwann findet man so nicht nur möglichst gute Bedingungen, sondern kommt auch in einen richtigen Trainingsrhythmus.
Dieser Artikel erschien in der Sommerausgabe 2022 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
Die wichtigsten Schwimm-Termine des Jahres 2026

Das Jahr 2026 hat begonnen und uns erwarten in den kommenden zwölf Monaten zahlreiche schwimmsportliche Highlights. Wir haben euch die wichtigsten Termine des Jahres auf der nationalen und internationalen Bühne zusammengestellt.
Für das internationale Highlight wird es zwei Jahre nach den Olympischen Spielen wieder nach Paris gehen, wo im August die Europameisterschaften stattfinden werden. Entscheidend für die Zusammensetzung des deutschen Teams dürften auch in diesem Jahr wieder traditionell die Deutschen Meisterschaften sein, die Ende April in Berlin ausgetragen werden.
Für die Nachwuchstalente stehen mit der DJM, DM SMK und etlichen internationalen Highlights wie der JEM und den Youth Olympic Games vielseitige Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene im Kalender. Ein besonderes Highlight: die EM der Junior*innen wird in diesem Jahr in München stattfinden – Heimvorteil für das deutsche Team!
Auch die Masters kommen 2026 wieder auf ihre Kosten: Neben der Masters-EM in Samorin stehen insbesondere zahlreiche nationale Titelkämpfe auf dem Programm.
Die wichtigsten Schwimm-Termine des Jahres 2026:
Offene Klasse:
- 23.-26. April: Deutsche Meisterschaften | Berlin
- 10.-12. Mai: Internationale Deutsche Meisterschaften Para-Schwimmen | Berlin
- 20.-21. Juni oder 27.-28.Juni: Freiwasser-DM | Ort tbd
- 23.-26. Juli: "Die Finals 2026" | Hannover
- 04.-08. August: Schwimm-EM (Freiwasser) | Paris
- 10.-16. August: Schwimm-EM (Becken) | Paris
- 12.-15. November: Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften | Ort tbd
- 01.-06. Dezember: Kurzbahn-WM | Peking
- 12.-13. Dezember: DMS 1./2.Bundesliga | Ort tbd
Nachwuchs:
- 05.-07. Juni: Deutsche Meisterschaften Schwimmerischer Mehrkampf | Ort tbd
- 09.-13. Juni: Deutsche Jahrgangsmeisterschaften | Berlin
- 07.-12. Juli: EM der Junior*innen | München
- 23.-26. Juli: Freiwasser-JEM | Budapest
- 03.-06. September: Freiwasser-JWM | Santa Fe de la Very Cruz (Argentinien)
- 31. Oktober-13. November: Youth Olympic Games | Dakar
- 05.-06. Dezember: DMSJ Bundesfinale | Ort tbd
Masters:
- 06.-08. März: Deutsche Masters-Meisterschaften "Lange Strecke" | Stuttgart
- 17.-19. Juli: Deutsche Masters-Meisterschaften "Kurze Strecken" | Gera
- 19.-30. August: Masters-EM | Samorin
- 07. November: Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Masters | Osnabrück
- 27.-29. November: Masters-DKM | Ort tbd
Die Kracher des Schwimmjahres 2025

Das Schwimmjahr 2025 bot alles, was den Sport so faszinierend macht: Weltrekorde mit Symbolkraft, weltmeisterliche Auftritte auf der Außenbahn und große Schallmauern, die durchbrochen wurden. Ob im Becken oder im Freiwasser – 2025 war ein Jahr, das Maßstäbe setzte und noch lange nachhallen wird. Passend zu Sylvester blicken wir zurück auf die prägendsten Momente des Jahres, sowohl aus nationaler als auch internationaler Sicht.
Lukas Märtens krönt sich zum Weltrekordler und Weltmeister
Nach seinem Olympiatriumph in letzten Jahr schwamm Lukas Märtens auch 2025 weiterhin auf der Erfolgswelle! Einen besonderen Glanzpunkt setzte Märtens bereits im April bei den Stockholm Swim Open, wo er über die 400m Freistil in 3:39,96 Minuten mit einem neuen Weltrekord beeindruckte und die bisherige Bestmarke von Paul Biedermann verbesserte. Doch Märtens beließ es nicht bei diesem Meilenstein: Bei den Weltmeisterschaften in Singapur setzte er seinen Erfolgen erneut die Krone auf und sicherte sich WM-Gold in einer packenden Hundertstelentscheidung gegen seinen australischen Dauerrivalen Sam Short. Über die 400m Freistil scheint weiterhin kein Weg an dem deutschen Schwimmstar vorbeizugehen.
Weltmeisterin! Anna Elendt überraschte alle
Apropos WM-Sieg: Einen der emotionalsten Schwimm-Momente des Jahres lieferte Anna Elendt bei den Weltmeisterschaften in Singapur. Über die 100m Brust startete Elendt im Finale von der Außenbahn – und überraschte nicht nur die gesamte Konkurrenz sondern auch sich selbst. In 1:05,19 Minuten machte sie nicht nur ihren ersten WM-Triumph perfekt, sondern stellte zudem einen neuen Deutschen Rekord und die Weltjahresbestzeit auf – eine Fabelzeit, die für den Rest des Jahres bestehen blieb.
Florian Wellbrock dominiert das Freiwasser
Im Freiwasser war Florian Wellbrock in diesem Jahr das Maß aller Dinge – insbesondere bei den Titelkämpfen in Singapur. Bei den Weltmeisterschaften gewann Wellbrock alle vier möglichen Titel und schwamm sich nach einer schwierigen letzten Saison eindrucksvoll zurück ins Rampenlicht. Auch vom Weltverband World Aquatics gab es für diese Erfolge eine besondere Auszeichnung: Erst vor wenigen Tagen wurde Florian Wellbrock zum Freiwasserschwimmer des Jahres gekürt. Mehr dazu gibt es hier: Florian Wellbrock als Freiwasserschwimmer des Jahres ausgezeichnet
Summer McIntosh: Eine Woche, drei Weltrekorde
Was Summer McIntosh im Juni bei den Kanadischen Trials zeigte, war schlicht außergewöhnlich! Innerhalb nur einer Woche stellte die kanadische Ausnahmeathletin drei neue Weltrekorde auf – über 400m Freistil (3:54,18), 200m Lagen (2:05,70) und 400m Lagen (4:23,65). Hinzu kamen vier Gold- und eine Bronzemedaille bei der WM für die dreifache Olympiasiegerin, die gerade einmal 19 Jahre alt ist.
Schallmauern fallen auf der Kurzbahn
Auch auf der Kurzbahn wurde 2025 Geschichte geschrieben – denn im Rahmen der Weltcup-Serie fielen im Herbst mehrere symbolische Schallmauern. So knackte Kate Douglass über die 100m Freistil als erste Frau überhaupt die Marke von 50 Sekunden und trug sich mit ihrer Weltrekordzeit von 49,93 Sekunden in die Geschichtsbücher ein. Über die doppelte Strecke blieb Mollie O'Callaghan gleich zweimal unterhalb der Marke von 1:50 Minuten und führt das Allzeit-Ranking nun mit einer Zeit von 1:49,36 Minuten an. Bei den Herren wurde die 2 Minuten Marke über die 200m Brust zu Fall gebracht, die Caspar Corbeau in 1:59,52 Minuten förmlich pulverisierte.
2025 war für den Schwimmsport zweifellos ein Jahr der Superlative, das die Vorfreude auf alles Kommende nur noch weiter in die Höhe treibt. Einen Vorausblick auf die Highlights des anstehenden Jahres 2026 gibt es in den nächsten Tagen hier auf swimsportnews.de.
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Wir wünschen euch in jedem Fall schon einen tolle Start ins Jahr 2025!
Chlorreiche Grüße
Eure Swimfreaks



