Nur 2km pro Woche! So wurde Cameron McEvoy zum schnellsten Schwimmer aller Zeiten

Olympiasieger und Weltmeister war er schon – und doch fehlte für Cameron McEvoy lange Zeit ein letztes, über allem stehendes Ziel. Der australische Sprintstar wollte mehr als Titel sammeln. Er wollte Geschichte schreiben. Genauer gesagt: den Weltrekord über die 50m Freistil brechen. Und genau das gelang McEvoy nun in der vergangenen Woche. 

Seinen Rekordkracher von 20,88 Sekunden zündete Cameron McEvoy im Rahmen der China Open und überraschte angesichts des frühen Zeitpunkts im Jahr dabei auch sich selbst. Die bisherige Rekordzeit von César Cielo (20,91) stammte noch aus dem Jahr 2009, damals geschwommen im Hightech-Anzug, und galt seitdem als beinahe unangreifbar. Für die Realisierung seines großen Zieles setzte McEvoy alles infrage – insbesondere seine Trainingsroutine. 

Anstatt klassischer Schwimmumfänge entschied sich der 31-jährige Australier für einen drastischen Kurswechsel. Wo früher rund 30 Kilometer pro Woche im Becken absolviert wurden, reduzierte er sein Pensum auf gerade einmal etwa zwei Kilometer.

Aber auch inhaltlich verschob sich der Fokus maßgeblich: Krafttraining, Muskelaufbau und explosive Bewegungen stehen nun im Zentrum seines Trainings. Im Wasser stehen lediglich kurze, aber hochintensive Einheiten, auf dem Programm – oft mit Widerständen, um maximale Beschleunigung zu trainieren. Impulse holte sich McEvoy dabei aus anderen Sportarten, wie dem Klettern, der Leichtathletik oder dem Radsport. Auch seine Technik passte er der kürzesten Sprintdistanz an. Alles ordnete sich einem Ziel unter – den perfekten 50m Freistil in Weltrekordzeit. 

Die radikale Trainingsumstellung zeigte schon bald große Wirkung: Bei seinen vierten Olympischen Spielen in Paris sprintete McEvoy zu Gold. Ein Jahr später folgte der Weltmeistertitel in Singapur. Seitdem lebt es seine Trainingsphilosophie noch stärker aus und war seit seinem WM-Triumph noch weniger im Wasser. Ein Sprint von mehr als 25m – eine Seltenheit. Das ermöglichte es ihm, selbst die kleinsten Details zu optimieren, wie bei seinem Weltrekordrennen in China eindrucksvoll zu erleben war. Seine Reaktionszeit am Startblock lag bei herausragenden 0,53 Sekunden. Nach dem Absprung blieb der Weltrekordhalter 12,3 Meter unter Wasser und absolvierte die erste Rennhälfte in 9,33 Sekunden. Für die zweiten 25m brauchte er 11,55 Sekunden. Nach insgesamt 36 Zügen und nur 20,88 Sekunden schlug er an – ein Zechen maximaler Effizienz bei gleichzeitig enormer Kraftentfaltung. 

Und obwohl er nun endgültig Geschichte geschrieben hat, denkt Cameron McEvoy noch lange nicht ans Aufhören. Sein Blick ist weit nach vorn in die Zukunft gerichtet: die Olympischen Spiele 2032 in Brisbane, in seiner australischen Heimat. Der schnellste Schwimmer aller Zeit ist vielleicht noch lange nicht am Limit und sollte zumindest dem Kachelzählen nicht allzu bald müde werden. 

Wellbrock triumphiert beim Freiwasser-Weltcup | EM-Tickets für Boy und Märtens

Mit starken Auftritten des deutschen Teams ist der Freiwasser-Weltcup im ägyptischen Somabay in die neue Saison gestartet. Dabei ging es nicht nur um einen ersten internationalen Formtest, sondern auch um mögliche EM-Tickets für die Titelkämpfe in Paris diesen Sommer. Insbesondere Florian Wellbrock, Lea Boy und Leonie Märtens hatten nach den Rennen großen Grund zu jubeln. 

Über die olympische Distanz von zehn Kilometern wiederholte Florian Wellbrock seinen Vorjahressieger eindrucksvoll. Der vierfache Weltmeister des vergangenen Sommers setzte sich auf der letzten Runde entscheidend an die Spitze des Feldes und verteidigte seine Führung souverän bis ins Ziel. In 1:50:59,50 Stunden sicherte sich der deutsche Freiwasser-Star den Sieg vor dem ungarischen Olympia-Dritten David Betlehem (1:51:04,10) und dem Italiener Domenico Acerenza (1:51:05,60). 

Als amtierender Weltmeister war Wellbrock bereits sicher für die anstehenden Europameisterschaften in Paris gesetzt. Gleiches gilt für Oliver Klemet, der bei den Weltmeisterschaften den vierten Platz belegt hatte. Zum Weltcup-Auftakt in Somabay schwamm Klemet heute auf Rang 23 (1:51:27,90). Der dritte deutsche Starter Moritz Bockes (1:53:25,80) wurde 32. und verpasste somit die EM-Qualifikation. Für einen Startplatz bei den Europameisterschaften hätte er sich in einer bereinigten europäischen Wertung – mit maximal drei Schwimmern pro Nation – unter den Top 12 platzieren müssen. 

Auch bei den Damen waren die deutschen Farben auf dem Podium vertreten und es wurden zudem zwei EM-Tickets vergeben. Lea Boy sicherte sich in 1:59:23,30 Stunden den Bronzerang und somit souverän einen Platz im EM-Team. In einem zunächst geschlossenen Führungstrio, das sich erst auf der Schlussrunde auseinanderzog, behauptete sich Boy stark und verteidigte ihren Podestplatz bis ins Ziel. Nicht zu schlagen war hingegen die Australierin Moesha Johnson, die in 1:58:26,10 Stunden mit einem beeindruckenden Vorsprung triumphierte und zugleich den zweiten Sieg für die Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn perfekt machte. Silber ging an die Italienerin Ginevra Taddeucci (1:59:14,70). 

Mit Leonie Märtens darf sich noch eine zweite deutsche Schwimmerin über die gelungene EM-Qualifikation freuen. In 2:02:59,30 belegte die Olympiateilnehmerin von Paris nach längerer Verletzungspause einen guten 13. Rang. Fabienne Wenske (2:03:23,30) verpasste die Qualifikation als 18. hingegen knapp. 

Morgen steht zum Abschluss des Freiwasser-Weltcups in Somabay dann noch die 1,5km Mixedstaffel auf dem Programm. Auch hier wird ein deutsches Team an den Start gehen. 

 

Wichtige Links zum Thema: 

 

Bild: World Aquatics

Olympiateilnehmerin Nele Schulze beendet ihre Karriere

Mit gerade einmal 22 Jahren gab Nele Schulze in dieser Woche ihr Karriereende bekannt. Nachdem sie bereits im vergangenen Jahr keine Wettkämpfe mehr bestritt, hängt sie nun offiziell ihre Schwimmbrille an den Nagel. 

Schulze trainierte in den vergangenen Jahren am Berliner Olympiastützpunkt unter Coach Lasse Frank. Ihren größten internationalen Auftritt erlebte die mehrfache deutsche Meisterin bei den Olympischen Spielen in Paris, wo sie mit der deutschen 4x200m Freistilstaffel den zehnten Platz belegte. 

Und auch bei Weltmeisterschaften konnte Schulze einige Erfolge feiern: In Fukuoka 2023 sowie bei der Kurzbahn-WM 2024 erreichte sie jeweils mit den deutschen Staffeln das Finale. Darüber hinaus überzeugte sie bei Europameisterschaften mit mehreren Finalteilnahmen auf den Einzelstrecken. 

Künftig möchte Nele Schulze ihren Fokus nun auf ein neues Kapitel legen: Über Social Media will sie Einblicke in ihr Leben nach dem Leistungssport geben – und zeigen, wie es für sie nach der Zeit im Becken weitergeht. 

Diese neuen Schwimmregeln gelten bereits ab diesem Wochenende

Ab diesem Wochenende gilt bei Schwimmwettkämpfen in Deutschland ein aktualisiertes Regelwerk. Dieses wurde erst vor wenigen Wochen vom Weltverband World Aquatics beschlossen und nun überraschend schnell auf nationaler Ebene umgesetzt. Ursprünglich war eine Übergangsfrist bis zum Jahresende 2026 vorgesehen – somit nimmt der deutsche Schwimmsport international nun eine Vorreiterrolle ein. 

Eine der auffälligsten Änderungen betrifft die Weltrekordstrecke von Lukas Märtens: Auch über die 400m Freistil kommen künftig Zähltafeln zum Einsatz. Zudem werden die letzten beiden Bahnen, wie auf den längeren Strecken bereits etabliert, mit einem Pfiff angekündigt. 

Des Weiteren darf der Anschlag auf allen Freistil- und Schmetterlingsstrecken von nun an vollständig unter der Wasseroberfläche erfolgen. Wie zuvor beim Rückenschwimmen gilt: Sobald der Kopf die 5m Markierung durchbricht, dürfen die Aktiven bis zum Anschlag mit dem gesamten Körper unterwasser sein. 

Eine weitere Neuerung betrifft die Mixedstaffeln: Startschwimmerinnen und -schwimmer können dort nun offizielle Rekorde erzielen. Bisher waren die Zeiten nicht entsprechend anerkannt worden. Und auch der Verwaltungsaufwand bei der Anerkennung von nationalen Bestmarken soll mit der Regeländerung reduziert werden. 

Die neuen Regelungen gelten ab sofort und damit auch unmittelbar für den am 30. März beginnenden Qualifikationszeitraum für die Schwimm-EM in Paris. 

Das komplette neue Regelbuch von World Aquatics gibt es hier: Competiton Regulations 

Masters-DKM 2026 findet in Berlin statt

Nachdem im vergangenen Jahr die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters über 1100 Aktive nach Essen lockte, werden die Titelkämpfe in diesem Jahr in Berlin stattfinden. Am ersten Adventswochenende (27. bis 29. November) lädt die Berliner SSE die nationalen Masters ab der Altersklasse 20 zur Titeljagd ein. 

Es ist das erste Mal seit 15 Jahren, dass die Master-DKM in Berlin ausgetragen wird. Vergeben werden die Meistertitel über die 50m und 100m Strecken aller Lagen, sowie über die 200m Freistil, 100m Lagen und 200m Lagen. Zudem stehen traditionell zahlreiche Staffelentscheidungen und zwei verschiedene Mehrkampfwertungen auf dem Programm. 

 

Bild: HD Media

Auftakt des Freiwasser-Weltcups: Deutsche kämpfen in Somabay um EM-Tickets

Mit der ersten Station der diesjährigen Weltcup-Serie im Freiwasser geht für die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer die EM-Qualifikation erneut in eine entscheidende Phase. Im ägyptischen Somabay stehen am Freitag und Samstag (27./28. März) die olympische 10-Kilometer Distanz sowie die 4x1,5km Mixed-Staffel auf dem Programm. 

Insgesamt sechs deutsche Aktive gehen über die 10km an den Start, wo es über eben jene Strecke um die EM-Tickets geht. Bei den Männern sind Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Moritz Bockes gemeldet, bei den Frauen vertreten Lea Boy, Leonie Märtens und Fabienne Wenske die deutschen Farben. Auch für die Mixed-Staffel ist ein deutsches Team angekündigt. 

Der Weltcup in Somabay spielt eine zentrale Rolle bei der Vergabe der EM-Startplätze. Pro Strecke können maximal drei Tickets pro Nation vergeben werden. Während bei den Frauen über die 10 Kilometer noch alle Plätze offen sind, ist bei den Männern nur noch ein Startplatz für die Titelkämpfe zu vergeben. Der Grund: Florian Wellbrock und Oliver Klemet werden dank ihrer Top 4 Platzierung bei den zurückliegenden Weltmeisterschaften vorrangig nominiert. 

Die verbleibenden Tickets über die 10 Kilometer werden anhand der Leistungen in dieser Woche beim Weltcup-Auftakt vergeben. Maßgeblich ist dabei eine bereinigte Bestenliste, in der pro Nation maximal drei europäischen Schwimmerinnen und Schwimmer berücksichtigt werden. Wer sich hier unter den Top 12 platziert, wahrt die Chancen auf eine EM-Nominierung. 

Aber auch für die kürzere 5km Distanz ist der Weltcup in Somabay von Bedeutung: Die Teilnahme gilt als Grundvoraussetzung für eine EM-Nominierung. Wer im Rennen um die EM-Tickets über die 5 Kilometer aktuell besonders aussichtsreich liegt, könnt ihr hier nachlesen: EM-Qualifikation: Gose und Liebmann führen Ranking für 5km-Tickets an  

Der Auftakt des Freiwasser-Weltcups verspricht damit nicht nur spannende Rennen, sondern auch richtungsweisende Entscheidungen im Kampf um die EM-Tickets. 

 

Alle Infos zur Qualifikation für die Freiwasser-EM 2026 gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Freiwasser 2026

 

Bild: World Aquatics

NRW Meisterschaften: Larus Thiel schneller als JEM-Norm

Am vergangenen Wochenende fanden in Wuppertal die NRW-Meisterschaften statt, wo insbesondere die Nachwuchstalente zu überzeugen wussten. Noch vor Beginn des Qualifikationszeitraums für die Europameisterschaften der Junior*innen (JEM) am 17. April präsentierten sich zahlreiche junge Aktive in vielversprechender Form und schwammen teils dicht an die geforderten Normzeiten heran. 

Über die 50m Freistil blieb Larus Thiel in 22,89 Sekunden sogar unterhalb der geforderten Normzeit und sprintete souverän zum Meistertitel in der offenen Klasse. Und auch über die 50m Schmetterling blieb der mehrfache Deutsche Jahrgangsmeister in 24,58 Sekunden nur 1,8 Zehntel über der JEM-Norm. 

Auch weitere Talente machten mit Blick auf eine mögliche JEM-Nominierung auf sich aufmerksam: Laura Sophie Kohlmann (200m Lagen 2:18,71) sowie Luisa Marie Herrmann (50m Schmetterling 27,49) blieben jeweils nur wenige Zehntelsekunden über den geforderten Zeiten. 

Stark präsentierte sich auch Lina Kröger. Über die 100m Rücken stellte die Deutsche Vizemeisterin in 1:03,51 Minuten die bislang schnellste Zeit in Deutschland in diesem Jahr auf. Und auch über die 50m Rücken war Kröger in 29,43 Sekunden schnell unterwegs und erzielte damit die beste Einzelleistung der Damen bei den Titelkämpfen in NRW. Bei den Männern ging diese Auszeichnung an Victor Sanin, der über die 50m Schmetterling eine Zeit von 24,22 Sekunden ins Becken setzte. 

Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte mit Lia Hartmannshenn eine Schwimmerin des Jahrgangs 2012. Über die 200m Brust gewann das Nachwuchstalent aus Mönchengladbach in 2:32,13 Minuten nicht nur Gold in der offenen Klasse, sondern näherte sich bis auf 1,46 Sekunden dem Altersklassenrekord von Sylvia Gerasch aus dem Jahr 1969(!) an. Auch über die 100m Brust war Lia Hartmannshenn nicht zu schlagen und sicherte sich in 1:11,94 Minuten einen weiteren Meistertitel. 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Protokoll NRW Meisterschaften 2026 

Diese neun deutschen Schwimmer starten bei den US-Collegemeisterschaften

In Atlanta beginnen heute die US-amerikanischen Collegemeisterschaften (NCAA) der Division I bei den Männern. Wie bei den Titelkämpfen der Damen in der vergangenen Woche sind auch diesmal wieder mehrere deutsche Hoffnungsträger mit von der Partie, die ihre College-Teams im Kampf um die Meisterschaft unterstützen wollen.

Mit Kaii Winkler, Louis Dramm und Cornelius Jahn gehen gleich drei NCAA-erprobte Athleten an den Start. Sie sind in den Meldelisten teils weit vorne platziert und haben somit gute Aussichten, den ein oder anderen Sprung ins Finale perfekt zu machen. 

Aber auch die weiteren deutschen Schwimmer Ole Eidam, Finn Hammer, Julian Koch, Alexander Metzler, Tom Thalau und Martin Wrede könnten mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. 

Die Konkurrenz ist jedoch auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt: Zahlreiche Medaillengewinner von Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen sind mit dabei, darunter Hubert Kos, Joshua Liendo, Ilya Kharun sowie die tunesischen Langstrecken-Asse Ahmed Jaouadi und Ahmed Hafnaoui

Als Titelverteidiger tritt die University of Texas an. 

 

Die Starts der deutschen Schwimmer bei den NCAA-Meisterschaften: 

  • Louis Dramm (University of North Carolina) – 200Y Lagen, 400Y Lagen
  • Ole Eidam (University of Michigan) – 100Y Schmetterling, 50Y Freistil, 100Y Freistil
  • Finn Hammer (University of Georgia) – 1650Y Freistil, 400Y Lagen
  • Cornelius Jahn (Ohio State University) – 200Y Freistil, 100Y Rücken, 200Y Rücken
  • Julian Koch (University of Pittsburgh) – 100Y Schmetterling, 50Y Freistil, 100Y Freistil
  • Alexander Metzler (University of Wyoming) – 400Y Lagen, 500Y Freistil
  • Tom Thalau (University of Hawaii) – 200Y Lagen
  • Kaii Winkler (North Carolina State University) – 100Y Freistil, 200Y Freistil, 100Y Rücken
  • Martin Wrede (University of California - Berkeley) 50Y Freistil, 100Y Freistil

Sollten wir einen deutschen Schwimmer übersehen haben, sind wir dankbar für einen kurzen Hinweis.

 

Hier geht es zu den Ergebnissen: Results NCAAs Männer 2026 

 

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DJM 2026 erstmals mit Staffeln

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen finden in diesem Jahr vom 9. bis 13. Juni 2026 in Berlin statt. Aus der veröffentlichen Ausschreibung geht eine große Neuerung hervor: Es wird erstmals Staffelwettbewerbe geben! 

Insgesamt stehen sechs Staffelentscheidungen auf dem Programm – über 4x100m Freistil und 4x100m Lagen jeweils für weibliche und männliche Quartette sowie in der Mixed-Variante. Die Staffeln dürfen jahrgangsübergreifend besetzt werden. Startberechtigt sind die 16 schnellsten Teams, deren Meldezeiten sich aus den erzielten Einzelergebnissen bei den "Road to DJM" Wettkämpfen zusammensetzen. 

Eine weitere wesentliche Neuerung war bereits im Vorfeld kommuniziert worden: Im Vergleich zu den Vorjahren ist 2026 ein Jahrgang weniger Teil der DJM. Somit dürfen in diesem Jahr ausschließlich die Jahrgänge 2008 bis 2012 an den Titelkämpfen teilnehmen. Und auch die Qualifikationskriterien haben sich geändert. Mehr dazu gibt es hier: Neuer DJM-Qualifikationsmodus sorgt für Diskussionen 

Der Meldeschluss für die DJM ist am 28. Mai 2026. 

 

Hier geht es direkt zur Ausschreibung: Ausschreibung DJM Schwimmen 2026

 

Bild: Archiv

Sarah Sjöström feiert Comeback bei den Stockholm Swim Open | Auch Weltrekordler Märtens dabei

Die dreifache Olympiasiegerin Sarah Sjöström wird ihr erwartetes Comeback nach der Babypause vor heimischem Publikum bestreiten. Ihre Rückkehr ins Wettkampfbecken erfolgt bereits in wenigen Wochen im Rahmen der Stockholm Swim Open, die vom 9. bis 12. April in der schwedischen Hauptstadt stattfinden.

"Es fühlt sich sehr aufregend an, wieder in einer Wettkampfumgebung zu sein. Der Fokus liegt darauf, schrittweise wieder in Form zu kommen und gleichzeitig zu genießen, wieder im Wasser zu sein. Natürlich ist es etwas ganz Besonderes, das vor heimischem Publikum in Schweden zu tun", erklärte Sjöström. 

Die schwedische Starschwimmerin wird bei den Stockholm Swim Open über die 50m Freistil an den Start gehen. Ihr Name taucht in den Startlisten zwar nicht auf, die Teilnahme wurde aber vom Veranstalter bestätigt. 

Neben dem Comeback von Sarah Sjöström richtet sich der Blick auch auf Lukas Märtens, der an jenen Ort zurückkehrt, an dem er im vergangenen Jahr mit seinem Weltrekord über die 400m Freistil für große Begeisterung gesorgt hatte. 

Auch zahlreiche weitere deutsche Schwimmerinnen und Schwimmer nutzen die Stockholm Swim Open als wichtigen Formtest gegen die internationale Konkurrenz sowie als Qualifikationsmöglichkeit für die Europameisterschaften diesen Sommer in Paris. So werden unter anderem Oliver Klemet, Johannes Liebmann und Florian Wellbrock an den Start gehen. Ebenfalls gemeldet sind Isabel Gose, Maya Werner, Luca Armbruster, Noelle Benkler, Lise Seidel sowie Linda Roth und weitere EM-Hoffnungen. 

Und auch aus internationaler Sicht ist das Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt. Mit Namen wie Caspar Corbeau, Arno Kamminga, Roos Vanotterdijk und Louise Hansson dürfen sich die Schwimmfans auf spannende Rennen mit Aktiven aus fast 30 Nationen freuen. 

 

Japan: Nachwuchs-Asse glänzen mit drei weiteren Junioren-Weltrekorden

Nachdem Shin Ohashi beim 101 Japan Swim in Tokio mit einem neuen Junioren-Weltrekord über die 100m Brust (58,67) begeisterte, kamen an den folgenden Wettkampftagen noch drei weitere Bestmarken hinzu – eine erneut durch Ohashi selbst. 

Auch über die 200m Brust trug sich Shin Ohashi in die Rekordbücher ein. Seine Zeit von 2:06,59 Minuten hätte bei den Weltmeisterschaften in Singapur souverän zu Gold gereicht. Ein historisches Rekord-Triple über alle Bruststrecken verpasste Ohashi jedoch denkbar knapp. Über die 50m Brust schlug der 17-Jährige nach 26,98 Sekunden an – lediglich drei Hundertstel über der bestehenden Rekordzeit, die seit dem vergangenen Sommer von Malte Gräfe gehalten wird. 

Ebenfalls mit zwei neuen Junioren-Weltrekorden glänzen konnte Yumeki Kojima. Der ebenfalls 17-jährige japanische Youngster verbesserte sowohl über die 200m Lagen (1:56,53) als auch 400m Lagen (4:08,48) die bisherigen Bestmarken. Letztere hielt Kojima selbst bereits seit dem letzten Jahr. Für einen Sieg gegen die starke nationale Konkurrenz reichte es dennoch nicht ganz: Über beide Strecken setzte sich der Vizeweltmeister und Olympiazweite Tomoyuki Matsushita an die Spitze des Klassements und schwamm in 1:55,71 sowie 4:06,93 Minuten jeweils die weltweit schnellste Zeit in diesem Jahr. 

Der so erfolgreich verlaufende Wettkampf in Tokio diente für Japan's Schwimmstars der Qualifikation für die diesjährigen Pan Pacific Championships sowie den Asienspiele. Bei beiden Titelkämpfen dürfte das japanische Team angesichts der bemerkenswerten Leistungen erneut für das ein oder andere Achtungszeichen auf der Weltbühne sorgen. 

 

Bild: Archiv / Symbolbild

USA: Virginia mit Nina Jazy zum sechsten Mal in Folge College-Meisterinnen

Bei den US-Collegemeisterschaften der Damen in der vergangenen Woche in Atlanta hat die University of Virginia ihre beeindruckende Erfolgsserie fortgesetzt: Angeführt von international erprobten Schwimm-Assen wie Claire Curzan, Sara Curtis und Katie Grimes sicherte sich das Team bereits zum sechsten Mal in Folge souverän den Titel. Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams aus Standford und von der University of Texas. 

Aus deutscher Sicht gab es in diesem Jahr eine besondere Premiere: Mit Nina Jazy startete erstmals eine deutsche Schwimmerin für das dominante Team aus Virginia. Die Sprintspezialistin, die es erst vor wenigen Monaten an die amerikanische Ostküste gezogen hat, sprang über die 50 und 100Y Freistil ins Becken. Ihre beste Platzierung erreichte Jazy über die 50Y Freistil, wo sie Rang 18 belegte. 

Für das beste deutsche Einzelergebnis sorgte Nicole Maier über die 200 Yards Freistil. In 1:42,87 Minuten verpasste sie als Zehnte nur knapp den Einzug ins Finale. Zudem konnte sie mit der Staffel der University of Southern California überzeugen: In der 4x200Y Freistilstaffel schwamm das Team angeführt von Maier auf einen starken siebten Platz. 

Ebenfalls für die NCAA-Meisterschaften qualifiziert hatten sich Marian Plöger (University of Michigan) und Kim Herkle (University of Louisville). Beide konnten sich in ihren Einzelrennen aber ebenso keinen der begehrten Finalplätze sichern. 

Bereits ab Mittwoch stehen an gleicher Stelle die College-Titelkämpfe der Männer in der Division I auf dem Programm – erneut mit mehreren deutschen Aktiven im Teilnehmerfeld. Mehr Details dazu gibt schon bald hier auf www.swimsportnews.de. 

Hier geht es zu den Ergebnissen: Results NCAAs Damen 2026

 

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Bild: University of Virginia

Gelungene EM-Generalprobe in Paris: Angelina Köhler wackelt am Deutschen Rekord

Bei den Giant Open in Paris, die gleichzeitig als Generalprobe für die im Sommer anstehenden Europameisterschaften dienten, glänzte ein starkes deutsches Team am Wochenende mit zahlreichen Podestplatzierungen gegen die anwesenden europäischen Schwimm-Asse. Für vier deutsche Schwimmerinnen und Schwimmer gab es sogar Gold. 

Besonders stark unterwegs war Angelina Köhler, die über die 50m Schmetterling den Deutschen Rekord zum Wackeln brachte. In 25,57 Sekunden kam die WM-Vierte bis auf sieben Hundertstel an ihre eigene Rekordzeit heran und setzte sich souverän an die Spitze des Klassements. Gleiches gelang der Weltmeisterin von 2024 auch über die 100m Schmetterling: In 56,92 Sekunden blieb Köhler erstmals in diesem Jahr unter der Marke von 57 Sekunden und zeigte ein weiteres Mal, dass die EM-Norm für sie keine allzu große Hürde darstellen sollte. 

Auch bei den Männern könnte die EM-Norm über die 100m Schmetterling schon bald fallen. In 52,18 Sekunden blieb Luca Armbruster nur 1,8 Zehntel über der Normzeit und schmetterte zu Gold. Josha Salchow (52,33) machte als Drittplatzierter das deutsche Doppelpodium perfekt und schwamm auch über die 100m Freistil in 49,13 Sekunden auf den Bronzerang. Für eine weitere Bronzemedaille sorgte Cedric Büssing über die 400m Lagen (4:19,81). 

Die weiteren Goldmedaillen wurden dem deutschen Team auf den Bruststrecken beschert: In 59,94 Sekunden blieb Melvin Imoudu über die 100m Brust ein weiteres Mal in diesem Jahr unter der Minutenmarke und setzte sich so gegenüber dem Rest des Feldes durch. Silber gab es für Lucas Matzerath, der ebenso wie Imoudu deutlich vor Weltrekordhalter Adam Peaty (1:00,79) blieb. Imoudu schaffte dies auch über die 50m Brust, wo er in 27,14 Sekunden zu Silber hinter dem Italiener Simone Cerasuolo (27,06) sprintete. Peaty (27.30) landete dahinter auf Rang Drei, Lucas Matzerath (27,49) wurde Siebter. Siegreich war Matzerath dafür über die 200m Brust, wo der Deutsche Meister in 2:11,57 Minuten als Schnellster anschlug. 

Auch Ole Braunschweig (50m Rücken), Noelle Benkler (200m & 400m Lagen) und Philipp Peschke (200m Freistil) gelang am Wochenende der Sprung in die A-Finals. Dicht an die EM-Norm heran schwamm zudem Jarno Bäschnitt, der im B-Finale über die 200m Freistil in 1:48,54 Minuten nur eine halbe Sekunde über der geforderten U23-Normzeit blieb. 

Die EM-Generalprobe lief für das deutsche Team demnach äußerst erfolgreich und lässt mit großer Vorfreude auf die anstehenden Titelkämpfe diesen Sommer blicken. 

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: Ergebnisse Giant Open Paris 2026

China Open: Juniorenweltrekordler Zhang Zhanshuo siegt vor Lukas Märtens

Nach dem Weltrekordkracher von Cameron McEvoy über die 50m Freistil hat das zurückliegende Wochenende bei den China Open für weitere Highlights gesorgt. Auch der deutsche Hoffnungsträger Lukas Märtens präsentierte sich zu diesem frühen Jahreszeitpunkt bereits in guter Form und durfte sich über insgesamt drei Silbermedaillen freuen. 

Für den Olympiasieger hat sich die Reise nach Shenzhen gleich in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Dreimal Silber bedeuteten Preisgelder in Höhe von 24.000 Dollar – zusätzlich zu einer ähnlichen hohen Antrittsprämie. Und auch sportlich war das Kräftemessen mit der Weltelite ein wertvoller Formtest. Im Mittelpunkt stand über alle drei Freistilstrecken das direkte Duell mit dem chinesischen Youngster Zhang Zhanshuo, der insbesondere auf den 400m Freistil ein dickes Ausrufezeichen setzte: In 3:41,55 Minuten war der 18-Jährige sowohl schneller als bei seinem Juniorenweltrekord im letzten Jahr als auch schneller als Lukas Märtens bei seinem WM-Triumph im vergangenen Jahr. Hier hatte Zhang Zhanshuo noch Rang Fünf belegt und pirschte sich nun auch bis auf 1,6 Sekunden an Märtens' Allzeitbestmarke heran.

Der deutsche Weltrekordhalter schlug nach ebenfalls starken 3:43,04 Minuten an und liegt damit, wie auch über die 200m Freistil, auf Platz zwei der aktuellen Weltjahresbestenliste. Das Fernduell mit Vizeweltmeister Sam Short, der vor zwei Wochen eine Zeit von 3:43,49 Minuten vorgelegt hatte, ging somit zu Gunsten von Märtens aus. Anders über die 800m Freistil: Hier kam der WM-Dritte in 7:46,97 Minuten nicht an die Zeit von Short heran und musste sich ein weiteres Mal dem chinesischen Nachwuchstalent (7;44,45) geschlagen geben. Zhang Zhanshuo rundete sein herausragendes Wochenende zudem mit einem souveränen Sieg über die 1500m Freistil (14:51,93) ab. Aber auch für Lukas Märtens stellt sein Abschneiden bei den China Open einen sehr gelungenen Formtest dar. 

Wenig überraschend angesichts des namenhaften Teilnehmerfeldes wurden bei den China Open zahlreiche weitere Weltjahresbestzeiten aufgestellt – unter anderem durch die australische Olympiasiegerin Mollie O'Callaghan über die 200m Freistil in 1:53,52 Minuten. Aber auch die US-amerikanischen Damen präsentierten sich in vielversprechender Form: Gretchen Walsh stellte ihre Dominanz über die 50m Schmetterling (25,12) und 100m Schmetterling (55,22) unter Beweis, Kate Douglass glänzte über die 200m Brust mit schnellen 2:21,03 Minuten und Regan Smith entschied die 100m Rücken (57,91) und 200m Rücken (2:04,93) für sich. 

Ein ebenfalls herausragendes Wettkampfwochende in der Heimat erlebte das 13-jährige Ausnahmetalent Yu Zidi, die ihre Bestzeiten weiterhin stetig nach unten drückt. Nachdem sie über die 200m Schmetterling bereits Vizeolympiasiegerin Regan Smith hinter sich ließ, war Yu Zidi auch bei ihren weiteren Starts stets schneller als bei ihrer WM-Premiere im letzten Jahr. Über die 200m Lagen schwamm sie in 2:09,01 Minuten zu Gold, über die 400m Lagen in 4:33,33 Minuten. 

In einem Schwimmjahr ohne Weltmeisterschaften erwiesen sich die China Open als echtes Highlight für die Fans – und zugleich als besonders lukratives Kräftemessen für die internationale Elite. 

 

Alle Ergebnisse der China Open 2026 sind hier zu finden: Ergebnisse China Open 2026  

 

Bild: Tino Henschel

WELTREKORD! Cameron McEvoy zündet Rekordkracher über 50m Freistil

20,88! So lautet der neue Weltrekord über die 50m Freistil. Für diese Sensation sorgte der australische Sprintstar Cameron McEvoy am Freitag bei den China Open in Shenzhen. 

Den bisherigen Weltrekord von Cesar Cielo aus dem Jahr 2009 – einen der ältesten Einträge in den Rekordbüchern – unterbot McEvoy um drei Hundertstelsekunden und stellte somit die erste Allzeitbestmarke des Jahres auf. In seinem eindrucksvollen Rekordrennen ließ der amtierenden Weltmeister und Olympiasieger die namenhafte Konkurrenz um Jack Alexy (21,57) und Kyle Chalmers (22,01) fast eine Körperlänge hinter sich. 

Der 31-jährige Starschwimmer hatte sein Training zuletzt komplett auf die kurze Sprintdistanz ausgerichtet – mit intensivem Krafttraining und nur wenigen Wassereinheiten. Dieser Ansatz, scheint sich nun bereits in bemerkenswerter Weise ausgezahlt zu haben! 

 

Alle Ergebnisse der China Open 2026 sind hier zu finden: Ergebnisse China Open 2026  

Bild: IMAGO / Deepbluemedia / Insidefoto

58,67! Shin Ohashi verbesserten eigenen Juniorenweltrekord

Der ersten Juniorenweltrekord des Jahres ist gefallen! Beim 101 Japan Swim glänzte Shin Ohashi über die 100m Brust mit einer neuen Rekordzeit von 58,67 Sekunden, die den 17-jährigen Japaner zudem souverän an die Spitze der Weltjahresbestenliste katapultierte.

Bei seinem starken Auftritt verbesserte Ohashi den zuvor bereits von ihm gehaltenen Juniorenweltrekord um satte 2,7 Zehntel und stellte gleichzeitig auch einen neuen Japanischen Rekord auf. Der dreifache Medaillengewinner der JWM im vergangenen Jahr ging sein Rekordrennen in 27,50 Sekunden an und absolvierte die Rückbahn dann in 31,17 Sekunden. Auch über die doppelte Distanz hält Shin Ohashi den Juniorenweltrekord. 

ISC Kids Berlin 2026: Die Ausschreibung ist da!

Der International Swim Cup in Berlin zählt Jahr für Jahr zu den beliebtesten Wettkämpfen des Landes. Seit 2022 veranstalten die Gastgeber der SG Schöneberg zudem eine eigene Kids-Ausgabe des ISC – auch 2026 wieder. Dafür wurde nun die Ausschreibung veröffentlicht. 

Erstmals wird der ISC Kids an zwei Wettkampftagen stattfinden. Am 13. und 14.Juni kommen die jungen Schwimmtalente der Jahrgänge 2012 bis 2019 in Berlins zweitgrößter Schwimmarena, der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg (SSH), zusammen. 

Beim ISC Kids stehen in diesem Jahr alle 50m, 100m und 200m Strecken auf dem Programm. Hinzu kommen Staffeln und kindgerechte Events. Als Highlight finden zudem "Superfinals" über die 100m Lagen statt, für die es sich über die 50m Strecken zu qualifizieren gilt. Meldeschluss ist in diesem Jahr am 3. Juni. 

Sachpreise für Finals und Prämienläufe oder auch der eigene Veranstaltungshop verleihen der Kids-Edition den gewohnten ISC-Charakter. Und schonmal vormerken: Die traditionelle "große" Ausgabe des International Swim Cup in Berlin ist auch in diesem Jahr für den Herbst vorgesehen. 

 

Links zum Thema: 

 

swimsportnews begleitet den International Swim Cup Berlin als offizieller Medienpartner. Wir werden euch über die neusten Entwicklungen rund um das neue Event auf dem Laufenden halten.

Ausschreibung veröffentlicht: DM SMK 2026 in Düsseldorf

Die Ausschreibung für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf (DM SMK) 2026 ist veröffentlicht. Die Titelkämpfe für die nationalen Nachwuchstalente finden vom 5. bis 7. Juni im Rheinbad Düsseldorf statt. 

In diesem Jahr wurde das Teilnehmerfeld erweitert: Erstmals sind drei Jahrgänge startberechtigt – und zwar die Jahrgänge 2013, 2014 und 2015. 

Für die ältesten Aktiven (Jg. 2013) gibt es dabei einige Anpassung im Wettkampfprogramm. Neu sind die Kombinationswertungen für jede Schwimmart, bei der die Zeiten über 100 und 200 Meter addiert werden. Auch auf den Lagenstrecken sowie für die Mittel- und Langstrecken in Freistil wird es eine Kombinationswertung geben. Ein Start ist für die Nachwuchstalente bei maximal zwei Wertungen erlaubt. Ein weiteres Highlight stellen die 50m Sprintrennen dar, für die sich jeweils die Top Acht über die 100m Strecken qualifizieren. 

Für die beiden jüngeren Jahrgängen bleibt das bewährte Wettkampfprogramm weitgehend erhalten. Geschwommen werden weiterhin die 200m Lagen, 400m Freistil sowie zweimal 25m Delphinkicks in Bauch- und Rückenlage. Hinzu kommen die 100m und 200m in einer gewählten Schwimmart. Neu geregelt wurde hier jedoch die Qualifikation für die Titelkämpfe: Künftig werden die jeweils schnellsten 20 Schwimmerinnen und Schwimmer pro Kombinationswertung zugelassen. 

Der Qualifikationszeitraum für die DM SMK 2026 läuft bereits seit dem 1.Dezember 2025 und endet am 24. Mai. Meldeschluss für die Teilnahme ist dann der 25. Mai 2026. 

Hier geht es direkt zur Ausschreibung: Ausschreibung DM SMK 2026 

 

Bild: Tino Henschel

Lukas Märtens zum Auftakt der China Open deutlich unter EM-Norm und auf Rang Zwei in der Welt

Bei den in diesem Jahr so stark besetzten China Open war der deutsche Hoffnungsträger Lukas Märtens direkt am ersten Tag über die 200m Freistil gefordert und ging mit der schnellsten Meldezeit als klarer Mitfavorit ins Rennen. In schnellen 1:45,22 Minuten blieb Märtens deutlich unter der geforderten Normzeit für die Europameisterschaften in Paris, auch wenn es für den erhofften Sieg nicht ganz reichte. 

Die EM-Norm (1:47,20) hatte Märtens, der als zweifacher Medaillengewinner der letzten Weltmeisterschaften über die 400m und 800m Freistil schon sicher für die Titelkämpfe gesetzt ist, bereits im Vorlauf um eine Hundertstelsekunde unterboten und zog so als Schnellster ins Finale ein. Trotz einer bemerkenswerten Steigerung seiner Zeit reichte es nicht ganz für Gold, denn im Finale war der chinesische Nachwuchsstar Zhang Zhanshuo nicht zu schlagen. In 1:44,53 Minuten setzte sich der 18-jährige Schwimmer, der über Märtens' Weltrekordstrecke den Juniorenweltrekord hält, gleichzeitig souverän an die Spitze der Weltjahresbestenliste. Lukas Märtens folgt unmittelbar dahinter an Position Zwei. Die Möglichkeit zur Revanche hat Olympiasieger Märtens in den nächsten Tagen dann über die 400m und 800m Freistil, wo er erneut auf Zhang Zhanshuo treffen wird. 

Mit gleich zwei neuen Asienrekorden glänzte zudem eine weitere Lokalmatadorin: Über die 50m Brust schwamm Tang Qianting bereits im Vorlauf zu einer neuen Bestmarke (29,49). Im Finale legte die Vizeweltmeisterin von Singapur dann noch eine Schippe drauf und steht nun mit einer Zeit von 29,44 Sekunden in den Rekordbüchern. 

Weiterhin auf einer Erfolgswelle schwimmt auch Yu Zidi. Das 13-jährige Ausnahmetalent war über die 200m Schmetterling in 2:05,71 Minuten noch einmal sieben Zehntel schneller als bei ihrem starken vierten Platz bei den Weltmeisterschaften und lies dabei auch die US-amerikanische Vizeolympiasiegerin Regan Smith (2:06,28) souverän hinter sich. Zum Vergleich: Der Deutsche Rekord von Franziska Hentke ist in 2:05,26 Minuten nur unwesentlich schneller. 

Auch das Finale der Damen über die 100m Freistil wurde der erwarteten Spannung mehr als gerecht, denn am Ende entschied lediglich eine Hundertstelsekunde über den Sieg. In 52,79 Sekunden setzte sich Siobhan Haughey hauchdünn gegen die starke Konkurrenz um die WM-Zweite Mollie O'Callaghan (52,80) aus Australien durch. Die Bronzemedaille schnappte sich mit Kate Douglass (53,40) die Weltrekordhalterin auf der Kurzbahn. 

Drei weitere Wettkampftage stehen bei den China Open an diesem Wochenende noch bevor. Für Olympiasieger Lukas Märtens folgen als nächstes die 400m Freistil, bevor es zum Abschluss auf die 800m Freistil geht. 

Alle Ergebnisse (in chinesischer Sprache) sind hier zu finden: Ergebnisse China Open 2026  

 

Bild: Speedo / Wade

14-köpfiges Deutsches Team reist zur EM-Generalprobe nach Paris

In Paris, dort wo in diesem Sommer mit den Europameisterschaften der internationale Saisonhöhepunkt ansteht, kommen an diesem Wochenende bereits zahlreiche europäische Schwimm-Asse zu einem wichtigen Formtest zusammen. Auch zahlreiche deutsche Schwimmerinnen und Schwimmer sind mit dabei und wollen im Rahmen der Giant Open 2026 schon einmal das Wasser austesten und sich mit der internationalen Konkurrenz messen. 

Für viele Aktive bedeutet ein Start bei den Giant Open in Paris auch eine Rückkehr in die Stadt, wo sie bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren große Erfolge feiern konnten. So werden die deutschen Farben unter anderem durch Angelina Köhler, Melvin Imoudu, Lucas Matzerath, Josha Salchow und Cedric Büssing vertreten, die es damals allesamt ins olympische Finale schafften. 

Ergänzt wird das deutsche Aufgebot durch Ole Braunschweig und Luca Armbruster – zwei weitere Olympiateilnehmer von Paris – sowie durch Lise Seidel, Noelle Benkler, Malte Gräfe, Kenneth Bock, Jarno Bäschnitt, Philipp Peschke und Vincent Passek

Auch zahlreiche europäische Topstars nutzen am Wochenende die Generalprobe in Paris: So gilt es für das deutsche Team sich unter anderem gegen Marrit Steenbergen, Nyls Korstanje, Adam Peaty, Angharad Evans, Maxime Grousset und Beryl Gastaldello zu beweisen. 

Die Giant Open finden an diesem Wochenende jedoch nicht im erprobten olympischen Schwimmbecken statt, sondern im Olympic Aquatic Centre – dem Austragungsort der Wasserspringen und Synchronschwimmen Events bei Olympia. Denn im Olympic Aquatic Centre finden im Sommer auch die Europameisterschaften statt, vor einer Kulisse mit bis zu 5000 Schwimmfans. Der Qualifikationszeitraum für die europäischen Titelkämpfe beginnt dann am 30. März. 

 

Wichtige Links zum Thema:

Die Termine und Austragungsorte der Mare Nostrum Tour 2026 stehen fest

Die Mare Nostrum Tour steht traditionell auch in diesem Jahr wieder im Wettkampfkalender für den Frühsommer und zählt seit ihrer Premiere im Jahr 1994 zu den renommiertesten Wettkampfserien im internationalen Schwimmsport. Die dreiteilige Serie findet 2026 in der zweiten Maihälfte statt und lockt mit attraktiven Preisgeldern zahlreiche Topstars aus aller Welt an.

Wie bereits im Vorjahr wird auch diesmal an den etablierten Austragungsorten entlang der Mittelmeerküste geschwommen – allerdings in leicht veränderter Reihenfolge. Den Auftakt macht erneut Monaco (23./24. Mai), ehe die Aktiven weiter ins französische Canet-en-Roussillon (27./28. Mai) ziehen. Den krönenden Abschluss bilden in diesem Jahr die zwei Wettkampftage in Barcelona (30./31. Mai)

Aus deutscher Sicht hatte im vergangenen Jahr Anna Elendt für zahlreiche Glanzmomente gesorgt, die sich neben mehreren Siegen auch einen starken dritten Platz in der Gesamtwertung der Mare Nostrum Tour sicherte. Wenige Monate später krönte Elendt ihre Saison bekanntlich mit dem Weltmeistertitel über die 100m Brust. 

Österreich trauert um Sportdirektor Walter Bär

Der österreichische Schwimmsport steht unter Schock: Walter Bär, langjähriger Sportdirektor des Österreichischen Schwimmverbandes (OSV), ist am Dienstag völlig unerwartet verstorben. Er wurde nur 56 Jahre alt. 

Bär prägte den Schwimmsport in Österreich über Jahrzehnte hinweg. Seine Leidenschaft für den Sport begleitete ihn sein gesamtes Leben – zunächst als aktiver Athlet, später als engagierter Trainer. 

Auch in seiner Funktion als OSV-Sportdirektor setzte Bär in den letzten Jahren wichtige Impulse. Mit seinem unermüdlichen Einsatz und der tiefen Verbundenheit zum Sport galt Walter Bär als zentrale Figur im österreichischen Schwimmsport. 

Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod löste große Bestürzung aus. OSV-Präsident Arno Pajek zeigte sich tief betroffen: "Walter hat den Sport zu 150 Prozent gelebt, wir sind schockiert. Unsere Gefühle sind bei der Familie. Schade, dass solche Leute immer zu früh diese Welt verlassen.". 

Diese vier deutschen Schwimmerinnen starten bei den US-Collegemeisterschaften

Nachdem in der vergangenen Woche bereits bei den Collegemeisterschaften der Division II die deutschen Aktiven um die mehrfach Sieger Jeremias Pock und Maurice Grabowski mit starken Leistungen überzeugten, richtet sich der Fokus nun auf die höchste Collegeliga der USA – die Division I. Dort wird in dieser Woche im Rahmen der NCAA Championships in Atlanta (Georgia) um die Titel geschwommen. Mit dabei sind auch vier deutsche Athletinnen. 

Eine besondere Premiere stellen die Collegemeisterschaften für Nina Jazy dar, die erst seit wenigen Monaten in den USA trainiert und in Atlanta über die 50Y und 100Y Freistil an den Start gehen wird. Jazy schwimmt für die University of Virginia, deren Team in den vergangenen fünf Jahren stets den Meistertitel gewinnen konnte. Auch in diesem Jahr werden dem Team um Claire Curzan, Katie Grimes und Emma Weber gute Chancen zugesprochen, die eindrucksvolle Siegesserie fortzusetzen.

Die weiteren deutschen Starterinnen bringen allesamt bereits NCAA-Erfahrung mit. Für Olympiateilnehmerin Nicole Maier ist es bereits ihr fünftes Jahr in den USA. Erstmals startet Maier jedoch für die University of Southern California – und zwar über die 50, 100 und 200 Yards Freistil. 

Auf den längeren Freistilstrecken ist Marian Plöger von der University of Michigan mit von der Partie. Die Bronzemedaillengewinnerin der U23-EM im vergangenen Jahr wird über die 500 und 1650 Yards Freistil ins Becken springen. 

Komplettierte wird das deutsche Quartett durch Kim Herkle von der University of Louisville. Herkle konnte sich über die 200 und 400 Yards Lagen sowie über 200Y Brust für die Titelkämpfe qualifizieren. 

Auch in diesem Jahr sind die NCAA Meisterschaften aus internationaler Sicht stark besetzt: Mit Torri Huske, Sara Curtis, Anastasia Gorbenko und Eneli Jefimova sind zahlreiche große Namen vertreten, die bei internationalen Titelkämpfen schon häufiger auf dem Podium standen. Neben den Collegetiteln wird es so auch darum gehen, sich gegen für die hochkarätige Konkurrenz zu beweisen und Rückenwind für den weiteren Saisonverlauf zu sammeln. 

 

Sollten wir eine deutsche Schwimmerin übersehen haben, sind wir dankbar für einen kurzen Hinweis.

Hier geht es zu den Ergebnissen: Results NCAAs Damen 2026

  

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Bild: Tino Henschel

1:54! Freya Colbert glänzt mit Britischem Rekord über 200m Freistil

Am vergangenen Wochenende gingen in Schottland im Rahmen des Edinburgh International Swim Meets zahlreiche britische Topstars an den Start und stellten ihre vielversprechende Form in diesem Jahr eindrucksvoll unter Beweis. Allen voran begeisterte Freya Colbert mit einem historischen Rekord, aber auch Angharad Evans – Konkurrentin von Weltmeisterin Anna Elendt auf den Bruststrecken – setzte ein Achtungszeichen. 

In 1:54,98 Minuten blieb Freya Colbert über die 200m Freistil als erste Britin überhaupt unter der 1:55er Schallmauer und unterbot so ihre eigene nationale Bestmarke um entscheidende acht Hundertstelsekunden. Bei den Weltmeisterschaften war die 22-jährige Hoffnungsträgerin als Vierte nur knapp an den Medaillen vorbeigeschrammt. Und auch über die 400m Freistil präsentierte sich Colbert in starker Form und stellte in 4:06,16 Minuten eine weitere persönliche Bestzeit auf. Ihre Vielseitigkeit unterstrich sie zudem über die 200m Lagen, wo sie in 2:10,48 Minuten souverän zum Sieg schwamm. 

Zahlreiche Augen waren am Wochenende auch auf Adam Peaty gerichtet, der seinen ersten Wettkampf auf der Langbahn seit den Olympischen Spielen von Paris bestritt. Über die 100m Brust musste sich der dreifache Olympiasieger in 1:00,74 Minuten knapp mit Rang vier begnügen. Den Sieg schnappte sich der Juniorenweltmeister Filip Nowacki (1:00,26). Auf seiner vermeintlichen Paradestrecke den 50m Brust lief es für Peaty dann besser: In 27,36 Sekunden sprintete der Weltrekordhalter bei seinem Comeback zu Gold.  

Auch bei den Damen waren die Bruststrecken von schnellen Zeiten geprägt. Hier präsentierte sich insbesondere Angharad Evans in herausragender Form und schwamm über die 100m Brust in 1:05,46 Minuten bis auf neun Hundertstel an ihren Britischen Rekord heran – zugleich die aktuell schnellste Zeit weltweit in diesem Jahr. Zum Vergleich: Weltmeisterin Anna Elendt war bei ihrem Goldtriumph in Singapur eine 1:05,19 Minuten geschwommen. Und auch über die 200m Brust stellte Evans in 2:22,31 Minuten eine neue Weltjahresbestzeit auf, die in Singapur für den Bronzerang gereicht hätte. 

Für weitere starke Leistungen sorgte Matt Richards über die 200m Freistil, die der Olympiasieger in 1:46,81 Minuten für sich entschied. Und auch über die 50m Freistil (22,43) und 100m Freistil (48,66) zeigte Richards für den aktuellen Saisonzeitpunkt sehr solide Leistungen. Gleiches gilt für Duncan Scott, der über die 400m Lagen (4:15,94) schnell unterwegs war. 

Der Wettkampf in Edinburgh galt für viele Aktive als Generalprobe für die Britischen Meisterschaften, die im April stattfinden. Dort geht es dann unter anderem auch um die Qualifikation für die diesjährigen Commonwealth Games, die im Vereinigten Königreich eine besonders hohe Bedeutung haben und neben den Europameisterschaften den Saisonhöhepunkt bilden werden. 

 

Hier geht es zu den Ergebnissen: Results Edinburgh International Swim Meet 2026

 

Bild: European Aquatics

Rekordwochenende für die deutschen Masters

Ein außergewöhnliches Wettkampfwochenende liegt hinter den deutschen Schwimm-Masters: Bei gleich drei Wettkämpfen sorgten sie mit zahlreichen Spitzenleistungen für eine wahre Rekordflut – national wie international. 

Besonders rekordfreudig präsentierten sich die Aktiven bei den Norddeutschen Mastersmeisterschaften in Hannover. Allen voran setzte Dagmar Frese ihre beeindruckende Rekordserie fort. Nachdem sie bereits in der Vorwoche auf der Kurzbahn mit zwei Weltrekorden geglänzt hatte, setzte die Olympiateilnehmerin von 1976 nun auf der Langbahn noch einen drauf und verbesserte die bisherigen Weltrekorde über alle drei Bruststrecken in der AK 70 deutlich: 50m Brust 40,68 – 100m Brust 1:31,82 – 200m Brust 3:28,73. 

Doch damit nicht genug: Auch bei den Männern wurden neue internationale Bestmarken aufgestellt. Jörn Frerichs begeisterte in der AK 30 über 50m Schmetterling mit einem neuen Europarekord von 24,19 Sekunden. Gleiches gelang Walter Kusch in der Altersklasse 70 über die 50m Brust, wo er in 36,08 Sekunden zu einem neuen Europarekord schwamm. 

Darüber hinaus wurden in Hannover noch fünf weitere deutsche Rekorde aufgestellt: Volker Drews (AK 55) 50m Rücken 30,70 – Jonas Schwerthelm (AK 25) 50m Brust 28,75 – Isa Windmüller (AK 20) 50m Brust 32,27 – Peter Schmidt (AK 90) 50m Freistil 43,40 und Kai Dorau (AK 60) 50m Freistil 26,76. 

Auch im Medaillenspiegel setzte sich ein Verein deutlich ab: Die SG Schöneberg Berlin sicherte sich mit insgesamt 39 Meistertitel souverän die Spitzenposition.

Doch nicht nur in Hannover feierten die Masters neue Rekorde. Bei den 27. Internationalen Gera-Masters glänzte Gottfried Kläring mit einem starken Europarekord über die 200m Freistil (4:42,98) in der Altersklasse 95. Zudem stellte die 4x100m Freistilstaffel des BSC Robben bei einem angemeldeten Rekordversuch eine neue nationale Bestmarke auf: In der Altersklasse 280+ trugen sich Regina Dobschin, Martina Markus, Barbara Stubbe und Lenka Noitz in 6:07,06 Minuten in die Rekordlisten ein. 

Gleiches gelang bei den Bayrischen Kurzbahnmeisterschaften in Pfaffenhofen an der Ilm auch dem Damenquartett der SG Stadtwerke München. Auch hier fand der Rekordversuch über die 4x100m Freistilstaffel einen erfolgreichen Ausgang: In der Altersklasse 160+ zeigten Kathrin Gliesche, Karin Bartel, Veronika Ehrenbauer-Backhaus und Katja Otto in 4:08,76 Minuten eine beachtliche Teamleistung. Zudem stellte Claus Swatosch in der AK 65 über die 100m Freistil in 1:01,04 Minuten einen weiteren deutschen Rekord auf. 

 

Bild: HD Media

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