Vom Becken auf Eis und Schnee: Schwimmer bei Olympischen Winterspielen

Heute ist es soweit: In Mailand und Cortina d'Ampezzo werden die Olympischen Winterspiele eröffnet! Auch für Schwimmfans lohnt sich ein genaueres Hinsehen – denn auch ein Ex-Schwimmer hat es dieses Mal zu den Winterspielen geschafft.
Im amerikanischen Olympiateam steht mit Carsten Vissering ein Bobfahrer im Aufgebot, der zuvor auf College-Ebene erfolgreich geschwommen war und langezeit im selben Verein wie Katie Ledecky trainierte. Auch wenn es Vissering als Schwimmer nicht zu Olympischen Spielen schaffte, zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass es einigen Athleten tatsächlich gelungen ist, sowohl bei Sommer- als auch Winterspielen an den Start zu gehen.
Besonders beeindruckend ist die Geschichte des Österreichers Karl Schäfer. Bei den Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam sowie 1936 in Berlin trat der Brustsspezialist und siebenfache Österreichische Meister im Becken an. Parallel dazu schrieb Schäfer Wintersportgeschichte: Als Eiskunstläufer nahm er an den Winterspielen 1928, 1932 und 1936 teil. Dort dominierte er seine Disziplin auf der internationalen Bühne, wurde siebenmal Weltmeister und krönte seine Karriere 1932 mit Olympiagold.
Auch Martial Van Schelle aus Belgien gelang die doppelte Olympiateilnahme: Zwischen 1920 und 1928 startete er dreimal bei Olympischen Sommerspielen im Schwimmen. 1936 wechselte er die Bühne und trat bei den Winterspielen in Garmisch-Patenkirchen im Bobfahren an. Medaillen blieben ihm zwar verwehrt, doch allein die erfolgreiche Olympiaqualifikation in zwei so unterschiedlichen Sportarten macht ihn zu einer außergewöhnlichen Figur der olympischen Geschichte.
Diese eindrucksvollen Beispiele zeigen: Der Weg vom Wasser auf Eis und Schnee ist zwar selten, aber möglich. Gerade zum Auftakt der diesjährigen Winterspiele lohnt es sich, an jene Athleten zu erinnern, die sportliche Grenzen überwunden und olympische Vielseitigkeit auf ganz besondere Weise gelebt haben.
Der Zeitplan für die Schwimm-WM 2027 ist da | Offene Klasse und Masters

Die Schwimm-WM in Budapest 2027 schickt sich an, ein Sportevent der Superlative zu werden: die größten Wassersport-Titelkämpfe, die es bislang geben hat! Der nun veröffentlichte Zeitplan gibt erst Einblicke, in die chronologische Wettkampfstruktur.
An 23 Wettkampftagen versammelt sich die internationale Wassersport-Elite im nächsten Sommer in der ungarischen Hauptstadt, die in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Titelkämpfe mit Bravour ausrichtete. Bei den Weltmeisterschaften 2027 werden sportartenübergreifend rund 10.500 Aktive erwartet.
Die Beckenwettbewerbe finden vom 10. bis 18. Juli 2027 im MVM Dome statt – einer der größten europäischen Indoor-Sportarenen mit über 20.000 Plätzen. Die Masters werden ihre Titelkämpfe an gleicher Stelle unmittelbar davor bestreiten (3. bis 9. Juli 2027). Parallel dazu finden auch die Freiwasser-Events statt, bei denen es vom 3. bis 8. Juli 2027 um die WM-Medaillen geht. Für die Masters stehen die Freiwasser-Entscheidungen am 29. und 30. Juni 2027 auf dem Programm. Hinzu kommen traditionell auch das Synchronschwimmen, Wasserball, Wasserspringen und High Diving.
World Aquatics Präsident Husain Al Musallam betont die etablierte Rolle Budapests, als Austragungsort für große Titelkämpfe: „Budapest hat sich in der Vergangenheit als Austragungsort außergewöhnlicher Wassersportveranstaltungen bewährt. Und wir sind zuversichtlich, dass die 2027 Athlet*innen in jeder Phase ihrer sportlichen Laufbahn ein hervorragendes Wettkampfumfeld bieten werden. Wir laden die Weltgemeinschaft ein, uns auf dieser spannenden Reise zu begleiten. Und die Aktiven jeden Alters auf ihrem Weg zu Spitzenleistungen zu unterstützen.“.
Der Zeitplan der Schwimm-WM 2027 im Überblick:
- Freiwasser-Masters: 29./30. Juni 2027
- Freiwasser: 3. bis 8. Juli 2027
- Beckenschwimmen-Masters: 3. bis 9. Juli 2027
- Beckenschwimmen: 10. bis 18. Juli 2027
Chefbundestrainer verlässt DSV

Seit dem Sommer vergangenen Jahres unterstütze Dr. Karsten Görsdorf den Deutschen Schwimm-Verband als Chefbundestrainer. Nach nur wenigen Monaten in Amt ist die Zusammenarbeit mit dem renommierten Sportwissenschaftler nun allerdings bereits wieder beendet. Die Rolle Görsdorfs sei von Beginn an befristet gewesen und er habe in den Monaten seines Wirkens wichtige Impulse setzen können, so der DSV.
„Karsten Görsdorf hat den DSV in einer wichtigen Phase begleitet, in der es darum ging, den Leistungssport aus Sicht der Aktiven, aber auch aus einer systemischen Perspektive neu zu betrachten“, erklärt der Vorstandsvorsitzender des DSV Jan Pommer. „Nach einer fundierten Analyse des Status quo hat er gezielt Impulse gesetzt und Pilotprojekte angestoßen, die uns helfen, unsere Strukturen leistungsorientierter, moderner und zugleich menschlicher weiterzuentwickeln.“
So setzte Karsten Görsdorf unter anderem einen Schwerpunkt auf ein systematisches Gesundheitsmonitoring. Medizinische Daten wurde explizit für die Trainingssteuerung und die Entwicklung präventiver Maßnahmen genutzt. Des Weiteren sollte die Drop-out-Rate bei jungen Athletinnen verringert werden sowie die Möglichkeiten Leistungssport und Ausbildungen miteinander zu vereinbaren, erweitert werden. Auch neue Feedbackformate wurden entwickelt: „Nicht alles war von Beginn an perfekt“, reflektiert Görsdorf. „Aber regelmäßiges Feedback in alle Richtungen schafft Transparenz, fördert Selbstreflexion und hilft, Rollen passgenauer zu definieren – für das Hier und Jetzt, aber auch mit Blick auf die Zukunft.“.
Der Blick auf die Zukunft führt Karsten Görsdorf nun wieder zurück zu seiner international expandierenden Firma, die datenbasierte Analyse- und Diagnostiksysteme für die Sportwelt entwickelt. Für die Zukunft des deutschen Schwimmsports sieht Görsdorf großes Potential: „Teilt euer Wissen, tauscht euch aus, nutzt unterschiedliche Perspektiven. Dann ist mehr möglich, als man oft glaubt.“.
Die Normzeiten für die Junioren-EM 2026

Einen großen Saisonhöhepunkt für Deutschlands Nachwuchstalente bilden auch in diesem Jahr die Europameisterschaften der Junior*innen (JEM), die erstmals seit 40 Jahren wieder in Deutschland stattfinden werden: vom 7. bis 12. Juli 2026 werden die Titelkämpfe in München ausgetragen. Auch hierfür veröffentlichte der Deutsche Schwimm-Verband nun die geforderten Normzeiten.
Der Qualifikationszeitraum beginnt im 17. April – gut eine Woche vor Beginn der Deutschen Meisterschaften, die dann auch direkt die finale Entscheidung um die JEM-Tickets darstellen. Auf den Einzelstrecken sollen jeweils bis zu vier Startplätze vergeben werden. Startberechtigt sind in diesem Jahr die Jahrgänge 2008 bis 2010 – bei den Damen mit variierenden Normzeiten je nach Alter.
In Hinblick auf den Heimvorteil betont Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes die entsprechenden Chancen: „Natürlich wünschen wir uns, dass wir ein besonders großes und schlagkräftiges Team in München an den Start schicken können. So ein Heimspiel setzt schließlich auch zusätzliche Motivation frei.“.
Auch für die jüngeren Jahrgänge 2011/12 steht in diesem Sommer ein internationaler Saisonhöhepunkt im Wettkampfkalender. Beim Central European Countries Junior Meeting (CECJM), das vom 17. bis 19.Juli in Slowenien stattfinden wird, soll ein 20-köpfiges Team die deutschen Farben vertreten. Die Plätze hierfür werden bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (9. bis 13. Juni) vergeben – allerdings nicht anhand von Normzeiten, sondern in den verschiedenen Disziplinblöcken.
Diese Normzeiten müssen für die JEM 2026 unterboten werden:
|
Damen Jahrgang 2008 |
Damen Jahrgang 2009/10 |
Strecke |
Männer alle Jahrgänge |
|
25,50 |
25,80 |
50m Freistil |
23,00 |
|
55,60 |
56,20 |
100m Freistil |
50,50 |
|
2:00,60 |
2:02,27 |
200m Freistil |
1:50,90 |
|
4:15,00 |
4:16,50 |
400m Freistil |
3:54,00 |
|
8:41,80 |
8:51,90 |
800m Freistil |
8:07,00 |
|
16:45,80 |
16:58.00 |
1500m Freistil |
15:33,00 |
|
27,10 |
27,30 |
50m Schmetterling |
24,40 |
|
1:00,00 |
1:00,73 |
100m Schmetterling |
54,20 |
|
2:13,20 |
2:13,60 |
200m Schmetterling |
2:01,50 |
|
28,80 |
29,00 |
50m Rücken |
25,80 |
|
1:02,00 |
1:02,80 |
100m Rücken |
56,10 |
|
2:13,30 |
2:14,70 |
200m Rücken |
2:02,40 |
|
31,70 |
31,90 |
50m Brust |
28,30 |
|
1:09,40 |
1:10,20 |
100m Brust |
1:03,00 |
|
2:29,00 |
2:31,40 |
200m Brust |
2:17,00 |
|
2:16,50 |
2:18,00 |
200m Lagen |
2:04,20 |
|
4:49,50 |
4:53,50 |
400m Lagen |
4:27,10 |
|
|
3:44,00 |
4x100m Freistil |
3:20,80 |
|
|
8:10,00 |
4x200m Freistil |
7:24,00 |
|
|
4:08,00 |
4x100m Lagen |
3:41,00 |
|
|
3:52,00 |
4x100m Lagen mixed |
3:52,00 |
|
|
3:32,00 |
4x100m Freistil mixed |
3:32,00 |
Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026
Bild: Tino Henschel
Normzeiten für Schwimm-EM 2026 veröffentlicht

Nach den Olympischen Spielen 2024 versammelt sich die europäische Schwimmelite in diesem Sommer erneut in Paris. Dieses Mal stehen vom 10. bis 16. August die Europameisterschaften auf dem Programm, für die der Deutsche Schwimm-Verband nun die zu erfüllenden Normzeiten veröffentlicht hat.
Über die Einzelstrecken können jeweils bis zu vier EM-Tickets vergeben werden – mit gesonderten Normzeiten für die U23-Aktiven. Vorrangig nominiert werden sollen all diejenigen, die bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Singapur mit Top 4 Platzierungen geglänzt hatten. Neben Anna Elendt (100m Brust) und Lukas Märtens (400m & 800m Freistil) trifft dies auch auf Sven Schwarz (800m & 1500m Freistil) und Angelina Köhler (50m Schmetterling). Die Staffelplätze werden auch in diesem Jahr wieder anhand der schnellsten Durchschnittszeiten aus dem Vor- und Endlauf eines Tages ermittelt.
Der Qualifikationszeitraum beginnt am 30. März und findet traditionell mit den Deutschen Meisterschaften (23. bis 26. April) seinen Abschluss. Neben unterbotenen Normzeiten ist auch die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften sowie an den Finals in Hannover (23. bis 26. Juli) eine Grundvoraussetzung für die EM-Nominierung.
Auch wenn der Qualifikationszeitraum noch nicht offiziell begonnen hat, haben die ersten Schwimmerinnen und Schwimmer bereits angedeutet, dass sie die Normzeiten in diesem Jahr drauf haben. So zeigten Melvin Imoudu (50m Brust - 27,14) und Luca Nik Armbruster (50m Schmetterling - 23,43) am letzten Wochenende in Luxemburg ihrer Sprintqualitäten und Angelina Köhler schwamm in der Vorwoche über ihre Paradestrecke (100m Schmetterling - 58,42) bereits unter die Norm.
Welche Aktiven sich dann schlussendlich in das deutsche EM-Team für Paris schwimmen, werden die zahlreichen geplanten Qualifikationswettkämpfe im Frühjahr zeigen.
Diese Normzeiten müssen für die Schwimm-EM 2026 unterboten werden:
|
Frauen U23 |
Frauen offene Klasse |
Strecke |
Männer offene Klasse |
Männer U23 |
|
25,15 |
25,00 |
50m Freistil |
22,10 |
22,25 |
|
55,00 |
54,60 |
100m Freistil |
48,90 |
49,20 |
|
2:00,10 |
1:59,60 |
200m Freistil |
1:47,20 |
1:48,00 |
|
4:12,80 |
4:08,40 |
400m Freistil |
3:46,60 |
3:48,60 |
|
8:36,50 |
8:32,20 |
800m Freistil |
7:48,90 |
7:52,50 |
|
16:28,70 |
16:17,30 |
1500m Freistil |
15:04,70 |
15:14,10 |
|
26,45 |
26,25 |
50m Schmetterling |
23,45 |
23,60 |
|
59,10 |
58,60 |
100m Schmetterling |
52,00 |
52,30 |
|
2:12,00 |
2:11,00 |
200m Schmetterling |
1:57,00 |
1:57,90 |
|
28,45 |
28,25 |
50m Rücken |
25,15 |
25,35 |
|
1:00,80 |
1:00,40 |
100m Rücken |
54,40 |
54,80 |
|
2:12,80 |
2:11,80 |
200m Rücken |
1:58,10 |
1:59,00 |
|
31,20 |
31,00 |
50m Brust |
27,35 |
27,55 |
|
1:07,30 |
1:06,80 |
100m Brust |
59,70 |
1:00,20 |
|
2:27,20 |
2:26,10 |
200m Brust |
2:10,90 |
2:11,90 |
|
2:13,80 |
2:12,80 |
200m Lagen |
2:00,60 |
2:01,50 |
|
4:44,60 |
4:43,50 |
400m Lagen |
4:15,60 |
4:17,50 |
|
|
3:39,80 |
4x100m Freistil |
3:15,40 |
|
|
|
7:57,50 |
4x200m Freistil |
7:10,00 |
|
|
|
4:01,40 |
4x100m Lagen |
3:35,40 |
|
|
|
3:46,70 |
4x100m Lagen mixed |
3:46,70 |
|
|
|
3:28,50 |
4x100m Freistil mixed |
3:28,50 |
|
|
|
7:31,00 |
4x200m Freistil mixed |
7:31,00 |
|
Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Beckenschwimmen 2026
Offiziell bestätigt: JEM 2026 findet in München statt

Nachdem die Stadt München bereits Ende des vergangenen Jahres grünes Licht gegeben hatte, gab es nun auch vom Deutschen Schwimm-Verband die offizielle Bestätigung: Die Europameisterschaften der Junior*innen (JEM) werden 2026 in der einstigen Olympiastadt stattfinden.
Vom 7. bis 12. Juli 2026 kommen Europas Nachwuchstalente in München zusammen, um sich bei den Titelkämpfen im Beckenschwimmen zu messen. In den Tagen zuvor wird gleichenorts auch die JEM im Synchronschwimmen ausgetragen. Geschwommen wird in der Olympia-Schwimmhalle von 1972 - voraussichtlich mit Platz für 1500 Schwimmfans. Der Ticketverkauf für die JEM soll im März beginnen.
„2026 wird Deutschland mit München zum Zentrum des europäischen Schwimmsports. Die Vergabe von gleich zwei Junior*innen-Europameisterschaften ist ein starkes Signal für die Nachwuchsförderung und gibt unseren Talenten weiteren Rückenwind auf dem Weg zu Olympia.", sprach der DSV-Vorstandsvorsitzende Jan Pommer seine Begeisterung aus.
Bei den letzten JEM-Titelkämpfen in Samorin konnte das deutsche Team vergangenen Sommer mit zehn Medaillen glänzen – eine starke Bilanz, die sich möglicherweise sogar noch steigern lässt: „Natürlich streben wir an, den Heimvorteil in diesem Jahr erfolgreich zu nutzen. Münchens olympisches Flair wird so manche Karriere sicherlich erst so richtig beflügeln“, erklärte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes.
Das letzte Mal, dass Deutschland eine JEM ausrichtet ist übrigens exakt 40 Jahre her. Damals fanden die Titelkämpfe 1986 in Westberlin statt.
Bild: Tino Henschel
Freiwasser-EM 2026: So werden die deutschen Startplätze vergeben

Die Nominierungsrichtlinien für die Saisonhöhepunkt im Freiwasser 2026 sind da! Die Qualifikation für die Europameisterschaften in Paris beginnt bereits Mitte Februar – zunächst allerdings im Becken. Doch das ist nicht die einzige Neuheit, die der Blick auf die Nominierungsrichtlinien verrät.
Bei den Titelkämpfen in Paris stehen pro Geschlecht drei Einzelrennen sowie die Mixedstaffel auf dem Programm – mit jeweils bis zu drei Startplätzen für das deutsche Team. Die Qualifikationswege unterscheiden sich dabei allerdings je nach Strecke. Für das 10km Rennen ist vor allem der Weltcup in Ägypten ausschlaggebend, der am letzten Märzwochenende stattfinden wird. Während es für die deutschen Damen um alle drei möglichen EM-Tickets geht, gibt es bei den Männern voraussichtlich nur noch einen Startplatz zu vergeben. Der Grund: die Top Vier der Weltmeisterschaften 2025 können vorrangig nominiert werden. Demnach können vierfach Weltmeister Florian Wellbrock (alle Einzelstrecken) und Oliver Klemet (10km) bereits sicher mit EM-Starts in Paris planen. Für eine Nominierung müssen sich die Aktiven beim Weltcup unter die Top 12 schwimmen. Hier werden in einer bereinigten Bestenliste jeweils die Top 3 aller europäischen Nationen berücksichtigt.
Für die 5km Rennen beginnt der Qualifikationszeitraum bereits am 14. Februar und findet am 7. März seinen Abschluss. Die 5km müssen in diesem Zeitraum jedoch im Becken und nicht im Freiwasser absolviert werden. Ein anschließender Start beim Weltcup in Ägypten ist dennoch eine Grundvorraussetzung.
Die EM-Tickets für den Knockout Sprint werden parallel zum EM-Qualifikationszeitraum im Becken (30.März bis 26.April) vergeben. Auf den langen Freistilstrecken – von 400m bis 1500m – gilt es die meisten Punkte zu sammeln, wobei die kürzeren Strecken höher gewertet werden. Auch die Startplätze für die Mixedstaffel werden in diesem Zeitraum vergeben. Entscheidend sind hierbei ausschließlich die erbrachten Leistungen auf den 1500m Freistil.
Neben der Freiwasser-EM hält die Saison noch einige weitere Höhepunkte bereit – insbesondere im Nachwuchsbereich: Für die JEM, die vom 23. bis 26. Juli in Ungarn stattfinden wird, spielt sich die gesamte Qualifikationsphase ebenfalls im Becken ab. Auch hier können auf den drei langen Freistilstrecken Punkte gesammelt werden – und das schon seit September 2025. Bis zum 26. April gibt es noch die Möglichkeit, schnelle Zeiten für mögliche JEM-Tickets ins Becken zu setzen. Zudem werden die anstehenden 5km Rennen im Frühjahr berücksichtigt – mit Ausnahme der Startplätze für den Knockout Sprint. Startberechtigt sind bei den Titelkämpfen in diesem Jahr die Jahrgänge 2007 bis 2012.
Für die im September in Argentinien stattfindenden Weltmeisterschaften der Junior*innen sind in erster Linie die Ergebnisse der JEM entscheidend. Hier gilt es vordere Platzierungen zu erzielen, um sich für die JWM-Tickets zu empfehlen.
Die ausführlichen Nominierungsrichtlinien gibt es hier: Nominierungsrichtlinien Freiwasser 2026
Bild: Christian Gold
Freiwasser-Europacup 2026 kommt im August nach Deutschland

Dass der Auftakt des diesjährigen Freiwasser-Europacups Mitte April auf Zypern stattfinden wird, stand bereits seit einiger Zeit fest. Nun hat der europäische Schwimmverband European Aquatics auch alle weiteren Termine und Austragungsorte bestätigt. Mit München ist auch eine deutsche Stadt dabei.
Los geht es mit der fünfteiligen Wettkampfserie am 18. April in Protoras (Zypern), wo der Freiwasser-Europacup bereits im letzten Jahr Station gemacht hat. Danach gibt es eine lange Pause, denn alle anderen Europacup-Rennen finden erst nach den Schwimm-Europameisterschaften in der zweiten Jahreshälfte statt. Im Zeitraum zwischen März und Juni finden nämlich alle Wettbewerbe der Freiwasser-Weltcupserie statt, wodurch die Wettkampfwochenenden breiter auf das Jahr verteilt sind.
Am 22. August ist der Europacup dann in München zu Gast – Heimvorteil also für Deutschlands Freiwasser-Asse, die es in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Europacup-Rennen auf das Siegerpodest schafften. Wie München ist auch Tenero (Schweiz) am 5. September erstmals als Austragungsort Teil der Wettkampfserie. Drei Wochen später wird am 26. September im kroatischen Razanac geschwommen, bevor die finalen Entscheidungen im Freiwasser-Europacup 2026 dann am 3. Oktober in Barcelona fallen.
Alle Stationen des Freiwasser-Europacups 2026 im Überblick:
- Protoras (Zypern): 18. April 2026
- München (Deutschland): 22. August 2026
- Tenero (Schweiz): 5. September 2026
- Razanac (Kroatien): 26. September 2026
- Barcelona (Spanien): 3. Oktober 2026
Eisschwimm-EM 2026: Titelchancen für Andreas Waschburger und Alisa Fatum-Böker

Mit den Europameisterschaften steht für das deutsche Eisschwimmteam in dieser Woche der Saisonhöhepunkt an. Die Titelkämpfe im italienischen Molveno finden traditionell unter extremen Bedingungen statt – bei Wassertemperaturen von rund einem Grad Celsius.
Aus deutscher Sicht richten sich die Blicke und Titelhoffnungen insbesondere auf Andreas Waschburger und Alisa Fatum-Böker, die dank ihrer großen Erfolge in den letzten Jahren mit einer klaren Favoritenrolle an den Start gehen. Olympiateilnehmer Waschburger hält zudem über die 500m und 1000m Strecke die aktuellen Weltrekorde, die er bei den letzten Europameisterschaften bei wärmeren Bedingungen aufgestellt hatte.
Insgesamt sind bei der diesjährigen Eisschwimm-EM, die am heutigen Dienstag ihren Auftakt hat, 45 deutsche Aktive mit von der Partie – im Alter von 13 bis 73 Jahren. Diese beeindruckende Altersspanne unterstreicht den besonderen Charakter des Eisschwimmens, bei dem mentale Stärke, Erfahrung und Leidenschaft mindestens ebenso wichtig sind wie reine körperliche Leistungsfähigkeit.
Wichtige Links zum Thema:
Eisschwimm-EM 2026: Event Homepage
Eisschwimm-EM 2026: Ergebnisse
Eisschwimm-EM 2026: Livestream
Bild: Archiv
Imoudu und Armbruster feiern Siege in Luxemburg mit Topzeiten

Beim renommierten Euro Meet, das am vergangenen Wochenende in Luxemburg ausgetragen wurde und zahlreiche internationale Schwimm-Asse anlockte, wussten auch die deutschen Aktiven von sich zu überzeugen. Nach Siegen im vergangenen Jahr, begeisterten insbesondere Melvin Imoudu und Luca Nik Armbruster mit erfolgreichen Titelverteidigungen und setzten schnelle Richtzeiten für den weiteren Jahresverlauf.
Besonders stark präsentierte sich Melvin Imoudu, der gleich doppelt triumphierte. Sowohl über die 50m als auch 100m Brust setzte sich Imoudu gegen die starke internationale Konkurrenz um den niederländischen Weltrekordhalter Caspar Corbeau durch. Über die kurze Sprintstrecke kam der Deutsche Rekordhalter in 27,14 Sekunden bis auf 5,2 Zehntel an seine Bestmarke heran und auch seine Zeit von 59,85 Sekunden auf der doppelten Distanz sorgte für große Zufriedenheit, denn noch nie zuvor war Imoudu zu diesem Saisonzeitpunkt schon so schnell unterwegs. Das lässt äußert hoffnungsvoll auf den weiteren Verlauf des Jahres blicken.
Wie schon im vergangenen Jahr wusste auch Luca Nik Armbruster in Luxemburg wieder mit einem Sieg zu glänzen. Über die 50m Schmetterling war der WM-Sechste in 23,43 Sekunden nicht zu schlagen. Zudem entschied Armbruster das B-Finale über die 100m Schmetterling für sich. Seine Zeit von 52,41 Sekunden hätte im A-Finale zu Silber hinter dem Britin Lewis Fraser (52,16) gereicht.
Auch Noelle Benkler durfte sich über zwei Medaillen freuen. Sowohl über 200m Lagen (2:15,99) als auch über 400m Lagen (4:50,01) schwamm die Deutsche Meisterin jeweils auf den Bronzerang.
Für ein Ausrufezeichen sorgte derweil die Dänin Helena Rosendahl Bach, die über die 200m Schmetterling den bisherigen Veranstaltungsrekord von Franziska Hentke knackte. In 2:08,03 Minuten verbesserte die amtierende Europameisterin die Rekordzeit aus dem Jahr 2018 um 1,5 Zehntel. Für den zweiten Veranstaltungsrekord des Wochenendes sorgte der irische Youngster John Shortt über 200m Rücken in 1:57,84 Minuten.
Alle Ergebnisse des Euro Meet 2026 gibt es hier: Euro Meet Luxemburg 2026 Ergebnisse
Bild: Tino Henschel
25 + 25 ist nicht gleich 50: Langbahn vs. Kurzbahn

Bestzeit ist Bestzeit – oder? Nicht ganz, denn je nachdem, ob sie auf der Lang- oder Kurzbahn geschwommen wurde, ist die Leistung unterschiedlich zu bewerten. Auch die Beckenlänge gilt es also zu berücksichtigen, wenn wir uns mit der Macht der Zahlen im Schwimmsport beschäftigen. Und das gilt nicht nur für den Wettkampf. Auch das Training im kleinen Becken unterscheidet sich von den Einheiten auf der langen Bahn durch mehr als die bloße Anzahl an Wenden.
“Wie viel schwimmt ihr in einer Einheit?“ Diese Frage bekommen Spitzenschwimmer immer wieder gestellt, wenn junge Nachwuchstalente, Fans und auch Trainer mal die Gelegenheit bekommen, ihnen auf den Zahn zu fühlen. Der Trainingsumfang gilt als vermeintliche Kenngröße, um die echten Schwimm-Cracks von den Hobby-Plantschern zu unterscheiden. Doch Umfang ist nicht gleich Umfang und das gilt nicht nur, weil natürlich auch die geschwommenen Intensitäten eine Rolle spielen. Auch die Frage „wo“ geschwommen wird, ist dabei interessant. Denn je nachdem, ob wir auf der 25m- oder 50m-Bahn trainieren, wirkt sich die Beckenlänge auch unterschiedlich auf das Training und die Trainingsresultate aus. Sehr naheliegend ist der Fakt, dass beim Schwimmen auf der Kurzbahn die Wenden und Unterwasserphasen stärker trainiert werden. Bei konsequenter Ausführung der Tauchphasen verbringt man im kleinen Becken nahezu genauso viel Zeit Unterwasser wie an der Oberfläche schwimmend. Damit werden die Körperteile, die maßgeblich für jene azyklischen Bewegungen sind, auf der Kurzbahn stärker beansprucht als im 50m-Becken. Neben den Beinstreckern, die für kräftige Abstöße sorgen, betrifft das auch die Rumpfbeuger und -strecker, die uns zu einer schnellen und geschmeidigen Delphinbewegung verhelfen. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass gerade die Schwimmer aus den USA bei den Unterwasserphasen gern mal der Konkurrenz davonschwimmen. Am College und an der Highschool trainieren sie sehr oft im Yardbecken, das mit seinen 22m Länge nochmal ein Stück kleiner ist als ein Kurzbahnbecken. Beim Training auf der Langbahn kann dieser „Nachteil“ der geringeren Wendenanzahl dadurch ausgeglichen werden, dass zusätzliche Wendensets eingebaut werden, die z.B. auch am Anfang oder Ende einer Teilstrecke platziert werden.
Die ermüdende Langbahn
Doch nicht nur beim Training der azyklischen Bewegungen zeigen sich Unterschiede zwischen dem Schwimmen auf der Lang- und auf der Kurzbahn. Studien aus den USA haben nachgewiesen, dass im 50m-Becken die Laktatwerte und Herzfrequenzen im Durchschnitt deutlich höher sind als beim Training auf der Kurzbahn. Sprich: Das Training auf der Langbahn ist ermüdender. Verwunderlich ist das nicht: Die „normalen“ zyklischen Schwimmbewegungen benötigen mehr Energie, um dem Geschwindigkeitsverlust beim Schwimmen entgegenzuwirken als die auf der Kurzbahn stärker zum Tragen kommenden azyklischen Bewegungen. Diese Ermüdungserscheinungen machen sich im Verlauf einer Bahn auch manchmal im Training bemerkbar, wenn mit zunehmendem Verlauf der Bahn die Zugeffizienz sinkt. Dies beschreibt so zum Beispiel auch der in Südafrika geborene US-Coach und einstige Weltrekordhalter Jonty Skinner in einem seiner Trainingslehrbücher: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Athleten auf ihrem Weg zur anderen Seite des Beckens ihre Leistungsfähigkeit nicht halten können, was zu signifikanten Verlusten führt, die man mit dem bloßen Auge mitunter nicht erkennen kann.“ Diese Verluste sind umso geringer, je besser ein Schwimmer in der Lage ist, mit einer guten Technik widerstandsgünstig den Geschwindigkeitsabfall zu vermeiden. Im Umkehrschluss lassen sich damit Technikfehler oder ineffiziente Bewegungsausführungen auf der Langbahn besser erkennen als im 25m-Becken, wo diese durch die langen Unterwasserphasen und Abstöße nach den Wenden weniger zum Tragen kommen. Im Spitzensport liegen die Unterschiede der auf Lang- und Kurzbahn geschwommenen Zeiten etwa bei zwei bis vier Prozent. Dieser Unterschied kann bei Athleten auf niedrigerem Level deutlich größer sein, da die Top-Athleten auf der Langbahn besser darauf trainiert sind, ihre Geschwindigkeiten zu halten und der Abfall hier daher nicht so extrem ist, wie bei Schwimmern mit geringerem Leistungsniveau.
Die Mischung macht’s!
Wir sehen: 25m + 25m sind nicht gleich 50m! Was lässt sich nun aus diesen Ergebnissen für das eigene Training ableiten? Beim alltäglichen Kachelnzählen kann man mit verschiedenen Kniffen den Nachteilen des jeweiligen Beckens entgegenwirken. Um die Ermüdungserscheinungen der Langbahn auch im 25m-Pool zu simulieren bietet es sich unter anderem an, mit Überdistanzen zu arbeiten. Statt 200m schwimmen wir also zum Beispiel 250m. Und: Bei (ohnehin leider oft vernachlässigten) Beine-Serien kommt der Vorteil der Unterwasserphase wiederum nicht zum Tragen, weswegen diese gerade auf der Kurzbahn eine wichtige Rolle spielen sollten. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte man letztlich aber sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langbahn trainieren. In Großstädten lässt sich dies mitunter dadurch organisieren, dass an verschiedenen Wochentagen in unterschiedlichen Hallen trainiert wird. An einigen Stützpunkten wird auch die Möglichkeit genutzt ein 50m-Becken zu teilen oder dieses in Querrichtung mit Leinen zu bespannen. Doch im Normalfall dürften das ein Luxus sein, denn viele Vereine sind an ihre heimische Halle und das dortige Becken gebunden. Für sie kann es hilfreich sein, sich fürs nächste Trainingslager gezielt eine Anlage mit der jeweils anderen Beckenlänge auszusuchen. Auch Wettkämpfe sowohl im 25m- als auch 50m-Becken zu schwimmen, ist sinnvoll. Damit kann zum Beispiel festgestellt werden, wie stark sich die Zeiten in beiden Pools jeweils unterscheiden, womit Rückschlüsse auf die oben angesprochenen Technikaspekte gezogen werden können. Die klassische Kurzbahnsaison im Herbst und Winter erfüllt also durchaus einen Zweck. Übrigens kommt die „ermüdende“ Langbahn in Deutschland häufiger vor, als man vielleicht vermuten mag. Zwar sind ganz allgemein die meisten Schwimmhallen hierzulande mit 25m-Becken ausgestattet. Im europäischen Vergleich aber ist Deutschland ein Langbahn-Land. Ungefähr 100 Schwimmbäder mit 50m-Pool gibt es in der Republik. Laut einer Erhebung des Deutschen Schwimm-Verbandes ist keine andere Nation auf dem Kontinent so gut mit Langbahnbecken ausgestattet. Es bleibt zu hoffen, dass sich Kommunen und Betreiber dieser Schätze bewusst sind und somit auch in Zukunft hierzulande noch in möglichst vielen Städten „lange“ Bahnen gezogen werden können.
Dieser Artikel erschien in der Frühjahrsausgabe 2021 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
200.000 Dollar für’s dabei sein! Neue Prämien für alle US-Olympia-Teilnehmer

Eine außergewöhnlich hohe Spende soll die finanzielle Zukunft vieler US-amerikanischer Spitzenathletinnen und -athleten sichern. Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres spendete Ross Stevens, Gründer der Stone Ridge Holdings Group, insgesamt 100 Millionen US-Dollar an das US-amerikanische Olympische und Paralympische Komitee (USOPC).
Mit dem gespendeten Geld wird nun ein neues Prämienmodell eingeführt: Alle Athletinnen und Athleten, die an Olympischen oder Paralympischen Spielen teilnehmen, sollen künftig eine Prämie von 200.000 US-Dollar erhalten. Erstmals kommt dieses Modell nun bei den Winterspielen zur Anwendung, die in der kommenden Woche ihren Auftakt feiern.
Die Auszahlung der Prämie erfolgt in zweierlei Form: Die erste Rate von 100.000 US-Dollar wird frühestens 20 Jahre nach der Teilnahme an den Spielen ausgezahlt oder sobald das 45. Lebensjahr erreicht ist – maßgeblich ist der Zeitpunkt, der später eintritt. Die zweite Rate ist als Leistung einer Lebensversicherung vorgesehen und wird nach dem Tod der Sportlerin oder des Sportler an die Familie oder an zuvor festgelegte Begünstigte ausgezahlt.
Athletinnen und Athleten, die an mehreren Olympischen oder Paralympischen Spielen teilnehmen, erhalten die Prämie entsprechend mehrfach. Voraussetzung für den Erhalt der Zahlungen ist jedoch, dass die Aktiven ein jährliches Einkommen von weniger als einer Million US-Dollar haben. Eine Anpassung der Prämien an Inflation oder andere wirtschaftliche Entwicklungen ist nicht vorgesehen.
Das Prämienmodell zielt darauf ab, Sportlerinnen und Sportler langfristige finanzielle Sicherheit zu bieten – auch weit über das Ende ihrer aktiven Laufbahn hinaus.
Bild: arena
Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris | Alle Vorläufe und Finals

Anfang August sind die schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer Europas bei den Europameisterschaften in Paris gefordert. Bei diesen werden die neuen Champions sowohl im Freiwasser als auch beim Beckenschwimmen gesucht. Den genauen Zeitplan über die Wettbewerbe der Schwimm-EM 2026 findet ihr hier in unserer Übersicht.
Die Freiwasser-Events machen wie schon bei den letzten Weltmeisterschaften den Anfang: Vom 4. bis zum 8. August geht es hier um die Medaillen. Die Beckenwettbewerbe werden dann unmittelbar im Anschluss vom 10. bis zum 16. August ausgetragen.
Für all diejenigen, die die Titelkämpfe live Vorort in Paris verfolgen möchten, gibt es bereits die Möglichkeit erste Tickets zu erwerben. Mehr dazu gibt es hier: Ticketverkauf für Schwimm-EM 2026 startet!
Der Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris (Becken):
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Vorläufe 9:30 Uhr |
Montag, 10.08.2026 |
Finals 18:30 Uhr |
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400m Lagen (m) |
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HF - 50m Schmetterling (m) |
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100m Freistil (w) |
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HF - 100m Freistil (w) |
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50m Schmetterling (m) |
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F- 400m Lagen (m) |
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200m Rücken (w) |
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HF - 200m Rücken (w) |
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100m Brust (m) |
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HF - 100m Brust (m) |
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4x200m Freistil (w) |
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F - 4x200m Freistil (w) |
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4x200m Freistil (m) |
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F - 4x200m Freistil (m) |
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800m Freistil (w) |
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Vorläufe 9:30 Uhr |
Dienstag, 11.08.2026 |
Finals 18:30 Uhr |
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50m Schmetterling (w) |
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F - 200m Rücken (w) |
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100m Freistil (m) |
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F - 50m Schmetterling (m) |
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100m Brust (w) |
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F - 100m Freistil (w) |
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200m Rücken (m) |
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F - 100m Brust (m) |
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4x100m Lagen (mixed) |
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HF - 100m Brust (w) |
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800m Freistil (m) |
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HF - 200m Rücken (m) |
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HF - 50m Schmetterling (w) |
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HF - 100m Freistil (m) |
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F - 800m Freistil (w) |
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F - 4x100m Lagen (mixed) |
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Vorläufe 9:30 Uhr |
Mittwoch, 12.08.2026 |
Finals 18:30 Uhr |
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200m Freistil (w) |
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HF - 200m Freistil (w) |
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100m Schmetterling (m) |
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F - 200m Rücken (m) |
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50m Rücken (w) |
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F - 50m Schmetterling (w) |
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200m Brust (m) |
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F - 100m Freistil (m) |
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400m Lagen (w) |
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F - 100m Brust (w) |
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4x100m Freistil (w) |
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HF - 200m Brust (m) |
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HF - 50m Rücken (w) |
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HF - 100m Schmetterling (m) |
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F - 400m Lagen (w) |
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F - 800m Freistil (m) |
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F - 4x100m Freistil (w) |
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Vorläufe 9:30 Uhr |
Donnerstag, 13.08.2026 |
Finals 18:30 Uhr |
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200m Freistil (m) |
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F - 100m Schmetterling (m) |
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100m Schmetterling (w) |
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F - 50m Rücken (w) |
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50m Rücken (m) |
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HF - 200m Freistil (m) |
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200m Brust (w) |
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HF - 100m Schmetterling (w) |
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4x100m Freistil (m) |
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HF - 50m Rücken (m) |
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1500m Freistil (w) |
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HF - 200m Brust (w) |
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F - 200m Brust (m) |
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F - 200m Freistil (w) |
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F - 4x100m Freistil (m) |
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Vorläufe 9:30 Uhr |
Freitag, 14.08.2026 |
Finals 18:30 Uhr |
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50m Freistil (w) |
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F - 100m Schmetterling (w) |
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50m Brust (m) |
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F - 200m Freistil (m) |
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100m Rücken (w) |
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F - 200m Brust (w) |
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200m Schmetterling (m) |
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HF - 100m Rücken (w) |
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200m Lagen (w) |
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HF - 50m Brust (m) |
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4x100m Freistil (mixed) |
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HF - 50m Freistil (w) |
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1500m Freistil (m) |
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HF - 200m Schmetterling (m) |
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HF - 200m Lagen (w) |
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F - 1500m Freistil (w) |
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F - 4x100m Freistil (mixed) |
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Vorläufe 9:30 Uhr |
Samstag, 15.08.2026 |
Finals 18:30 Uhr |
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50m Freistil (m) |
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F - 200m Schmetterling (m) |
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200m Schmetterling (w) |
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F - 50m Freistil (w) |
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100m Rücken (m) |
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F - 50m Brust (m) |
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50m Brust (w) |
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F - 200m Lagen (w) |
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200m Lagen (m) |
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HF - 50m Freistil (m) |
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4x200m Freistil (mixed) |
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HF - 50m Brust (w) |
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F - 1500m Freistil (m) |
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HF - 200m Schmetterling (w) |
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HF - 200m Lagen (m) |
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F - 100m Rücken (w) |
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HF - 100m Rücken (m) |
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F - 4x200m Freistil (mixed) |
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Vorläufe 9:30 Uhr |
Sonntag, 16.08.2026 |
Finals 18:30 Uhr |
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400m Freistil (w) |
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F - 50m Freistil (m) |
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400m Freistil (m) |
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F - 50m Brust (w) |
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4x100m Lagen (w) |
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F - 200m Lagen (m) |
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4x100m Lagen (m) |
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F - 200m Schmetterling (w) |
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F - 100m Rücken (m) |
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F - 400m Freistil (w) |
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F - 400m Freistil (m) |
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F - 4x100m Lagen (w) |
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F - 4x100m Lagen (m) |
Der Zeitplan der Schwimm-EM 2026 in Paris (Freiwasser):
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Tag |
Uhrzeit |
Disziplin |
Geschlecht |
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04. August |
10:00 |
10km |
Männer |
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04. August |
15:00 |
10km |
Frauen |
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05. August |
10:00 |
5km |
Männer |
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05. August |
15:00 |
5km |
Frauen |
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07. August |
10:00 |
3km Knockout |
Frauen |
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07. August |
16:00 |
3km Knockout |
Männer |
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08. August |
10:00 |
Mixed-Staffel |
Mixed |
Bild: Speedo | Wade
Mission Titelverteidigung: Imoudu und Armbruster stellen sich in Luxemburg der internationalen Konkurrenz

Traditionell steht das Euro Meet in Luxemburg ganz weit vorne im Wettkampfkalender eines neuen Jahres. Auch an diesem Wochenende (30. Januar bis 1.Februar) ist es erneut soweit und zahlreiche deutsche Namen zieren wieder einmal das internationale Starterfeld.
Allen voran sind mit Melvin Imoudu und Luca Nik Armbruster zum wiederholten Male zwei Olympiateilnehmer dabei, die im vergangenen Jahr in Luxemburg mit Siegen geglänzt hatten. Ebenfalls mit von der Partie sein werden Noelle Benkler, Kenneth Bock und Lena Ludwig, die allesamt zuletzt das deutsche Team bei den Kurzbahn-Europameisterschaften vertreten haben.
Doch auch die internationale Konkurrenz ist stark: So werden es Imoudu und Bock auf den Bruststrecken unter anderem mit dem Kurzbahn-Europameister und Weltrekordhalter Caspar Corbeau aufnehmen müssen. Und auch Corbeaus niederländische Teamkollegin Tes Schouten hat schon öfters bei internationalen Meisterschaften auf dem Podium gestanden. Gleiches gilt auch für die dänischen Schwimmerinnen um Martine Damborg und Helena Rosendahl Bach. Auch Großbritannien schickt ein starkes Team ins Rennen, angeführt von Matt Richards, Max Litchfield und Freya Colbert.
Die letzten Ausgaben des Euro Meet haben gezeigt, dass der renommierte Wettkampf für die Aktiven einen ersten wichtigen Formtest im neuen Jahr darstellen. Auch in diesem Jahr, sind demnach packende Rennen und schnelle Zeiten zu erwarten.
Wichtige Links zum Thema:
Startlisten & Ergebnisse Euro Meet 2026
Bild: Tino Henschel
US-Schwimmverband erwartet Millionendefizit für 2025

Der US-amerikanische Schwimmverband 'USA Swimming' steuert im abgeschlossenen Jahr 2025 auf ein deutliches finanzielles Minus zu. Nach aktuellen Berechnungen rechnet der Verband mit einem Defizit von rund 1,07 Millionen US-Dollar. Ursprünglich war für das entsprechende Jahr noch ein Gewinn von knapp 100.000 US-Dollar prognostiziert worden, doch diese Einschätzung änderte sich nach Abschluss des dritten Quartals im September 2025 erheblich.
Ein wesentlicher Grund für die signifikante Verschlechterung der Finanzlage sind rückläufige Einnahmen aus Kooperationen und Partnerschaften. Besonders ins Gewicht fällt dabei der Ausstieg von TYR als Namensgeber der Pro Swim Series, was zu geringeren Sponsoreneinnahmen geführt hat.
Auch auf der Mitgliederseite verzeichnet USA Swimming Einbußen. Sinkende Mitgliedsbeiträge infolge geringerer Neuregistrierungen belasten die finanziellen Einnahmen zusätzlich. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits in den vergangenen Jahren zu beobachten war.
Dem gegenüber stehen zwar reduzierte Ausgaben, unter anderem weil der Verband zeitweise keinen festen CEO beschäftigte, doch diese Einsparungen reichen nicht aus, um die Einnahmeverluste zu kompensieren. Als weitere entscheidender Kostenfaktor gilt der laufende Rechtsstreit mit den Enhanced Games, der die finanzielle Planung zusätzlich belastet.
Sollten sich die aktuelle Prognosen bestätigen, würde USA Swimming zum siebten Mal innerhalb von neun Jahren mit einem negativen Jahresergebnis abschließen. Lediglich in den Jahren 2022 und 2024 konnte der Verband schwarze Zahlen schreiben.
Berliner Schwimmbäder sollen für 200 Millionen Euro saniert werden

Es ist ein bundesweites Problem: Zahlreiche Schwimmhallen sind seit Jahren sanierungsbedürftig, die Ausstattung ist oftmals veraltet – doch den Städten und Kommunen fehlt vielerorts das Geld. In Berlin soll dem nun Abhilfe geschaffen werden, mit einer Summe von 200 Millionen Euro.
Die Berliner Bäder-Betriebe sollen bis 2030 über 200 Millionen Euro für die Sanierung von Schwimmbädern erhalten. Das Geld soll aus dem sogenannten Klimapaket kommen, das in dieser Woche zwischen dem Senat und landeseigenen Unternehmen verabschiedet wurde. "Dieses Geld versetzt uns in die Lage, nachhaltig in Gebäude und Technik unserer Bäder zu investieren", erklärte die BBB-Vorständin Marie Rupprecht.
Konkret sollen 170 Millionen Euro in die Grund- oder Teilsanierung von Hallenbädern fließen. Um den Fokus auf Klimaschutz und Energieeffizienz zu gewährleisten, sollen beispielsweise eine moderne Beleuchtung und neue Wärmespeicher flächendeckend integriert werden.
Zu den vier Schwimmbädern, für die eine Grundsanierung geplant ist, zählt unter anderem die Sport-und Lehrschwimmhalle Schöneberg, wo neben dem allgemeinen Schwimmbetrieb auch viele Berliner Wasserballteams trainieren und ihre Wettkämpfe abhalten. Auch das Kombibad Seestraße sowie die beiden Stadtbäder Charlottenburg sollen komplett saniert werden.
Aber auch die Sommerbäder gehen bei den geplanten Sanierungsarbeiten nicht leer aus: Hier sollen Beckenabdeckungen installiert werden, um den Wärmeverlust zu reduzieren. Zudem sollen Wärmespeicher dafür sorgen, dass die Abwärme von Industrieanlagen effektiver genutzt werden kann.
Insgesamt sind 67 Schwimm-, Frei- und Strandbäder Teil der Berliner Bäder Betriebe. Damit gelten die BBB als größter kommunaler Bäderbetreiber Europas.
Jahresauftakt in Japan: Ohashi und Watanabe glänzen mit 2:08 auf 200m Brust

Japans Schwimm-Asse sind mit schnellen Zeiten in das Schwimmjahr 2026 gestartet. Im Rahmen des Kosuke Kitajima Cup, der in der vergangenen Woche im olympischen Schwimmbecken von Tokio ausgetragen wurde, zeigten die Aktiven auf mehreren Strecken beachtliche Leistungen, die bei den letzten Weltmeisterschaften jeweils einen Platz im Finale bedeutet hätten.
Ein besonders packendes Duell gab es über die 200m Brust der Männer zu bestaunen. Beim Aufeinandertreffen des Junioren-Weltrekordhalters Shin Ohashi mit dem amtierenden Vizeweltmeister und ehemaligen Weltrekordhalter Ippei Watanabe setzte sich das Nachwuchstalent in schnellen 2:08,33 Minuten durch. Watanabe sorgte 2,4 Zehntel dahinter ebenfalls für eine beeindruckende Zeit zum Jahresauftakt.
Doch nicht nur Japans Brustschwimmer zeigten sich in bestechender Form: Über die 200m Schmetterling sorgte Tomoru Honda in 1:54,91 Minuten für ein Achtungszeichen. Auch mit dieser Zeit hätte sich der Olympiazweite von Tokio bei der WM in Singapur über ein Finalticket freuen dürfen. Honda hatte die nationale Qualifikation für die Titelkämpfe im vergangenen Jahr verpasst – umso höher zu bewerten ist diese vielversprechende Leistung.
Auch auf den Lagenstrecken präsentierten sich die Japaner traditionell stark. Über die 200m Lagen kam Vizeweltmeister Tomoyuki Matsushita in 1:56,81 Minuten zwar nicht ganz an seine letzte Leistung aus dem November heran, untermauerte aber dennoch seine Stellung in der Weltspitze.
ISL gewinnt Klage gegen Weltverband – aber bekommt nur 1 Dollar

Mit der Ankündigung, noch in diesem Jahr eine Neuauflage der 'International Swimming League' zu starten, sorgte die ISL zuletzt für Schlagzeilen. Nun gab es zudem einen juristischen Triumph zu feiern, der jedoch in erster Linie eine symbolische Wirkung hatte.
Vor nunmehr acht Jahren hatte die ISL eine Klage gegen den Weltverband World Aquatics (damals noch FINA) eingereicht und eine Schadenssumme von 41 Millionen US-Dollar gefordert. Grundlage war das vermeintlich wettbewerbswidrige Verhalten des Weltverbandes, das den Geschäftsinteressen der ISL geschadet habe. FINA habe in zahlreichen Nationen einen Boycott der ersten möglichen ISL-Auflage 2018 bewirkt, der in der Absage des Events resultierte. Ein amerikanisches Gericht gab der ISL nun Recht – der vereinbarte Vergleich in Höhe von 1 Dollar hat jedoch primär symbolische Wirkung. Der Betrag kam auch deshalb zustande, da die ISL den konkreten finanziellen Schaden nicht beziffern konnte.
"Dieses Ergebnis ist nicht nur ein Sieg für die ISL, sondern für den Schwimmsport insgesamt.", erklärte ISL-Kommissionsmitglied Ben Allen. "Ziel der Einleitung dieses Verfahrens gegen die FINA durch die ISL war es, einen fairen Wettbewerb ohne rechtswidrige Eingriffe und Störungen zu ermöglichen. Die ISL hat sich stets für die Wahlfreiheit der Athletinnen und Athleten eingesetzt, indem sie mehr Karrierechance geschaffen und gleichzeitig durch innovative neue Formate, die Zuschauerinnen und Zuschauer angesprochen haben, dazu beigetragen hat, das weltweite Publikum des Sports zu vergrößern.".
Auch der Weltverband zeigte sich erleichtert darüber, dass der Rechtsstreit nun zu einem Ende gefunden hat: "Dieser Fall hat Ressourcen gebunden, die weitaus sinnvoller eingesetzt worden wären, wenn sie dem Sport und den Athletinnen und Athleten zugute gekommen wären. Wir danke der Jury und Richterin Corley für die Beilegung des Falls.". World Aquatics Präsident Husain Al Mussallam kommentierte zudem, die ausgebliebenen Zahlungen an die Aktiven sowie die geplante Neuauflage der ISL: "Es war enttäuschend, während des Verfahrens zu erfahren, dass viele Athletinnen und Athleten sowie Dienstleister in der Schwimmgemeinschaft von der ISL weiterhin nicht bezahlt wurden, und wir begrüßen die Zusage der ISL, die 7 Millionen US-Dollar, die sie den Schwimmerinnen und Schwimmern schuldet, zu begleichen, bevor versucht wird, die Liga neu zu starten.".
Bereits in diesem Herbst soll die International Swimming League einen Neustart erfahren. Mehr dazu gibt es hier: International Swimming League kündigt Comeback an
Australische Meisterschaften: Moesha Johnson glänzt mit drei Titeln

Bei den australischen Freiwassermeisterschaften hat Moesha Johnson den Titelkämpfen auch in diesem Jahr ihren Stempel aufgedrückt. Die Vize-Olympiasiegerin von Paris sicherte sich bei anspruchsvollen Bedingungen gleich drei nationale Titel und knüpfte damit nahtlos an ihre Erfolge der vergangenen Jahre an.
Insbesondere starker Wind sorgte für schwierige Bedingungen bei den australischen Titelkämpfen, die vergangene Woche in der Koombana Bay ausgetragen wurden. So musste beispielsweise das 5km Rennen der Herren nach nur einer Runde abgebrochen und später neu gestartet werden.
Moesha Johnson, die seit einigen Jahren zeitweise bei Bernd Berkhahn in Magdeburg trainiert, lies sich von den erschwerten Bedingungen jedoch nicht beeindrucken: Über die 5km, 10km sowie im 3km Knockout-Sprint schwamm die dreifache Medaillengewinnerin der letzten Weltmeisterschaften jeweils souverän zu Gold.
Dreifaches Gold gab es auch für Kyle Lee, der ebenfalls die 5km und 10mm sowie die 4x1,5km Staffel für sich entschied. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem Sam Short, der vielen Schwimmfans vor allem aus dem Becken bekannt ist. Der Dauerrivale von Lukas Märtens und Sven Schwarz bewies auch im Freiwasser sein Können, triumphierte im 3km Knockout-Sprint und sicherte sich darüber hinaus Silber im 5km Rennen.
Olympia-Medaillengewinner Ilya Kharun ändert Nationalität

Als Teil der kanadischen Nationalmannschaft hat Ilya Kharun in den vergangenen Jahren zahlreiche Medaillen bei internationalen Titelkämpfen gewinnen können: doppeltes Bronze bei den Olympischen Spielen in Paris, WM-Bronze in Singapur und bei der Kurzbahn-WM 2024 kürte sich Kharun sogar zum Weltmeister über 200m Schmetterling. Fortan wird der ehemals kanadische Hoffnungsträger auf der internationalen Bühne jedoch für die USA an den Start gehen.
Ilya Kharun ist zwar in Kanada geboren, hat jedoch zeit seines Lebens in den USA gewohnt. Aktuell trainiert und studiert der 20-jährige Schmetterlingsspezialist an der Arizona State University. Bereits seit April 2024 besitzt Kharun neben der kanadischen auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Nichtsdestotrotz kommt sein Startrechtswechsel für viele überraschend.
Auf Instagram sprach der mehrfache kanadische Rekordhalter dem kanadischen Team seinen Dank aus, betonte aber auch, dass er sich schon immer wie ein Amerikaner gefühlt habe: "Ich habe noch eine lange Schwimmkarriere vor mir und ich möchte gerne meine Heimat vertreten. Und diese Heimat sind die USA."
Ab Ende Oktober wird Ilya Kharun dann offiziell das US-amerikanische Team vertreten dürfen, pünktlich zu den US-Trials für die Kurzbahn-WM. Der Weltverband schreibt vor, dass bei einem Nationalitätswechsel mindestens zwölf Monate vergehen müssen. Zuletzt war Kharun beim Heimweltcup in Toronto Ende Oktober 2025 unter kanadischer Flagge gestartet.
Bild: World Aquatics
Erfolgreicher Jahresauftakt am Berliner Olympiastützpunkt für Köhler, Passek und Co.

Eigentlich wird die Schwimmhalle am Berliner Sportforum primär für Trainingszwecke genutzt, doch am vergangenen Wochenende ging es ebendort im Rahmen des "Stützpunktwettkampf" um erste Wettkampfzeiten im Schwimmjahr 2026. Doch nicht nur zahlreiche Nachwuchstalente aus Berlin und die Schwimm-Asse Angelina Köhler, Ole Braunschweig und Vincent Passek waren mit von der Partie, sondern auch einige bekannte Gäste.
Auch in diesem Jahr dürften die Schmetterlingsstrecken auf der nationalen Ebene von Weltmeisterin Angelina Köhler dominiert werden. Über die 50m Schmetterling sprintete Köhler in 26,56 Sekunden zum Sieg und bewies auch über die doppelte Distanz in 58,42 Sekunden eine gute Form.
Auf den kurzen Rückenstrecken stand abermals das Duell der Trainingspartner Ole Braunschweig und Vincent Passek im Vordergrund, welches dieses Mal in einem Remis endete: Über die 50m Rücken schlugen Braunschweig und Passek zeitgleich nach 25,47 Sekunden an und blieben somit gerade einmal neun Zehntel über dem Deutschen Rekord. Über die 100m Rücken setzte Vincent Passek in 56,11 Sekunden eine erste Richtzeit für die nationale Konkurrenz in diesem Jahr.
Auch ein Team vom Potsdamer Olympiastützpunkt war am Wochenende in Berlin zu Gast und sorgte insbesondere auf den Bruststrecken für vielversprechende Auftritte. Der Olympiavierte Melvin Imoudu war sowohl über die 50m und 100m Brust nicht zu schlagen und zeigte bei seinem ersten Wettkampf des Jahres in 27,40 Sekunden und 1:00,94 Minuten bereits schnelle Zeiten. Auch Juniorenweltrekordhalter Malte Gräfe präsentierte sich in 27,87 Sekunden und 1:02,65 Minuten in aussichtsreicher Form. Über die 200m Brust musste sich Gräfe in 2:17,95 Minuten lediglich dem Deutschen Vizemeister und EM-Halbfinalisten Kenneth Bock (2:17,31) geschlagen geben.
Des Weiteren nutzten auch zahlreiche paralympische Schwimmer*innen wie Mira Jeanne Maack und Maike Naomi Schwarz den Stützpunktwettkampf in Berlin als ersten Formtest.
Hier gibt es alle Ergebnisse: Protokoll Stützpunktwettkampf Berlin 2026
Bild: Tino Henschel
Wann und warum: Schwimm-Wettkämpfe strategisch planen

Für viele Sportler sind Wettkämpfe die Hauptmotivation, um ins tagtägliche Training zu gehen. Die wenigsten Leistungsschwimmer, wenn nicht sogar keiner, würden das hohe Pensum absolvieren, wenn es heißen würde, es gibt nur noch Training und keinen Wettkampf mehr. Dann würden für einige auch wenige Einheiten in der Woche reichen als Ausgleich und sportliche Betätigung und die Inhalte wären nicht so umfassend. Aber Wettkampf ist nicht gleich Wettkampf. Im Laufe einer Saison fungieren sie nicht nur als Höhepunkte, sondern auch Leistungstests und Zwischenstationen. Wir werfen einen Blick darauf, wann Wettkämpfe Sinn machen und wann wir die Zeit lieber ins Training investieren sollten.
Jeder Sportler hat das Recht verdient, sein bestmögliches Potential zu erreichen oder es zumindest zu versuchen. Hierfür ist natürlich eine kontinuierliche und altersadäquate Summation an Trainingsreizen und Regenerationsmaßnahmen notwendig, um in einer Ausdauersportart wie Schwimmen erfolgreich zu sein. Die Wettkämpfe sind dabei eine Leistungsüberprüfung und geben ein Ziel vor. Nicht jeder Wettkampf dient allerdings dazu, Bestzeiten zu schwimmen. Der Mensch ist keine Maschine und benötigt Zeit, Fleiß und Geduld, um angestrebte Ziele zu erreichen. Es bedarf einer systematischen und konsequenten Strategie, um langfristig Leistungen zu steigern. Die einen schaffen das vielleicht in etwas kürzerer Zeit, andere brauchen wiederum länger, um sich zu steigern. Es gibt keine Abkürzung zum Erfolg. Die harte Trainingsarbeit (die sogenannte „hard work“) ist elementar wichtig und einer der Schlüssel für viele erstrebenswerte Ziele. Dies gilt sowohl für den Sport als auch für die berufliche Perspektive. Somit finden sich direkt die Verknüpfungspunkte zwischen Schule/Ausbildung/Studium/Job und Leistungssport. Im Lebensalltag kommen Herausforderungen gern mal unangekündigt, im Sport aber können wir zumindest planen, wann und wo wir uns diesen stellen.
Periodisierung als Entscheidungsgrundlage
Im Saisonverlauf bieten sich verschiedene Wettkämpfe an, um Leistungs-, Technik- und Entwicklungsziele oder strategisch-taktische Ziele zu überprüfen. Wie wir wissen, ist unser Saisonkalender hierzulande in eine Kurzbahnsaison (ca. August bis Dezember) und Langbahnsaison (Januar bis Juli) aufgeteilt. Einen Zyklus von mehreren Monaten nennen wir in der Trainingsterminologie einen Makrozyklus und je nach Leistungsstand und Alter gibt es in einer kompletten Schwimmsaison zwei bis vier Makrozyklen. Am Ende von einem Makrozyklus steht meistens ein Zielwettkampf, um die Erfolge der Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten zu überprüfen (siehe Abb.1). Generell muss man hier natürlich zwischen Profischwimmern und Nicht-Profis unterscheiden. Der Profischwimmer verdient, wie der Name auch sagt, sein Geld damit und muss sich bei verschiedenen Wettkämpfen meistens in guter Form präsentieren, um entsprechend Gelder zu akquirieren, Sponsoren zu gewinnen, medial stark präsent zu sein etc. Da dies auf die wenigsten Schwimmer in Deutschland zutrifft, beziehen wir uns daher in den kommenden Abschnitten auf die leistungsorientierten Schwimmer im Jugend- und Erwachsenenalter, die nebenbei zur Schule gehen oder eine Ausbildung bzw. ein Studium absolvieren oder sogar beruflich eingebunden sind.
Innerhalb eines Makrozyklus werden alle ein bis zwei Monate, ein bis drei Wettkämpfe geschwommen. Wichtig ist hierbei, dass diese Zwischen-Wettkämpfe aus dem Training geschwommen werden, um keine Trainingsrückstände hinsichtlich der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunt entstehen zu lassen. Die Anzahl der Wettkämpfe sollte von Jahr zu Jahr theoretisch gesteigert werden. Wettkämpfe alle zwei Wochen können phasenweise eventuell vorkommen, sollten aber weitestgehend minimiert werden. Die Abbildung zwei zeigt ein Beispiel, wie ein Makrozyklus im Jugendbereich aussehen könnte. Am Ende von einem Mesozyklus (mehrere Wochen), welcher eine inhaltliche Thematik umfasst, bietet es sich an, einen Testwettkampf als Überprüfung zu platzieren.
Nicht jeder Wettkampf muss Bestzeiten liefern
Sicherlich möchte jeder gerne bei allen Wettkämpfen eine tolle Zeit schwimmen, wenn nicht sogar neue Bestzeiten erzielen. Je nach Leistungsniveau ist das jedoch nicht immer möglich oder überhaupt erstrebenswert. Was ist damit gemeint: Wettkämpfe können auch in allererster Linie das Ziel haben, mit anderen zu konkurrieren und damit Spaß am Leistungssport zu gewinnen. Eine weitere Herausforderung könnte sein, die persönlich bestmögliche Leistung für den Tag herauszuholen. Denn „beste Leistung“ bedeutet nicht immer Bestzeit. Manchmal ist man in einem Trainingsblock noch relativ müde und benötigt etwas mehr Regeneration als die Anderen. Wettkämpfe können auch das Ziel haben eine gewisse Lockerheit oder Routine für die Zukunft zu erarbeiten oder neue Strategien auszuprobieren. Weiterhin können auch technische Ziele verfolgt oder strategische Ziele geübt werden (z.B. erste Rennhälfte deutlich ruhiger und am Ende die Beine viel intensiver einzusetzen etc.). Und: Es ist auch möglich, Wettkämpfe zu nutzen, um gute und spezifische Intensitätsreize zu erzielen. Egal wie müde jemand ist, normalerweise schwimmt man immer schneller im Wettkampf als im Training. Dies ist der Grund, warum einige z.B. eine Woche nach einem Wettkampf bereits deutlich schneller schwimmen können. Dies liegt nicht daran, dass in den fünf Tagen davor so viel erarbeitet wurde, sondern daran, dass der Körper sich vom Wettkampfreiz der vergangenen Woche erholt hat und durch die Adaptation profitiert. Wir beobachten daher auch z.B. bei den erwachsenen Profisportlern wie sie bei mehreren Weltcup-Stationen oder ISL-Wettkämpfen von Mal zu Mal schneller werden und ihre Leistung somit über mehrere Wochen steigern oder länger halten können. Entscheidend ist, dass zwischen den Einheiten auch ruhig Grundlagenkapazitäten erschwommen werden und die Wettkämpfe somit als Intensität genutzt werden. Diese Strategie empfiehlt sich allerdings nur für erfahrene Sportler, die bereits mehrjährige Trainingserfahrung vorweisen können und hohe Kapazitäten im Grundlagenbereich haben. Die Abbildung drei zeigt beispielhaft einen Makrozyklus von einem Schwimmer im Hochleistungsbereich. Hier ist eine höhere Wettkampfteilnahme zu erkennen und strategisch eingebaut extensive und regenerative Phasen.
Im Kinder und Jugendbereich hingegen empfiehlt es sich, nicht zu viele Wettkämpfe einzubauen (eventuell ein bis drei Wettkämpfe innerhalb von drei Monaten). Fast jedes zweite Wochenende Wettkämpfe zu schwimmen, würde nur dazu führen, dass die Trainingsblöcke zu kurz werden und mehr die Intensitätskomponenten im Vordergrund stehen. Wir wissen über langjährige Erfahrung, dass ein zu intensives Training im Grundlagen- und Aufbaubereich vielleicht schnelle Erfolge erzielt, langfristig jedoch der Sportler früher stagniert. Ein junger Sportler benötigt eine Kontinuität an Grundlagenausdauer und guter Technikarbeit, um später entsprechend stabiler und langfristiger im Wettkampfgeschehen Erfolge zu erzielen. Eine hohe Wettkampfdichte steigert den Intensitätsanteil zu sehr und wäre im Sinne des langfristigen Leistungsaufbaus mit Vorsicht zu genießen. Hinzu kommt die zeitliche Belastung für die jungen Aktiven und deren Umfeld.
Wettkämpfe im Saisonverlauf auswählen
Die Auswahl von Wettkämpfen hängt in erster Linie von der Zusammensetzung der Trainingsgruppe ab. Ich persönlich bevorzuge es eine bunte Mischung an Wettkämpfen einzubauen. Im Bereich der Periodisierung ist die Vorgehensstrategie relativ identisch. Der Coach notiert zuerst die Schwerpunktwettkämpfe für die gesamte Saison. Danach werden die Landesmeisterschaften, wenn bekannt, notiert. Anschließend arbeitet man rückwärts und notiert, wo im Idealfall ein Wettkampf gut reinpassen würde (als Überprüfung z.B. am Ende vom Mesozyklus? Oder zur Qualifikation für einen der Höhepunkte?). Man geht auf die Suche im Wettkampfkalender und filtert die passenden Events für den Zeitraum heraus. Ich persönlich finde diese Strategie zielführender als erstmal alle Wettkämpfe, die man schwimmen möchte, zu notieren und dann erst auf deren Basis die Periodisierung vorzunehmen. Ein Wettkampf sollte immer mit den Inhalten im Saisonaufbau einhergehen. Natürlich gibt es die einen oder anderen Einladungswettkämpfe oder Heimwettkämpfe, die Pflicht sind oder die man traditionell besucht. Nichtsdestotrotz lohnt es sich auch strategisch und leistungsbedingt unterschiedliche Gruppen im Verein auf unterschiedliche Wettkämpfe zu schicken.
Idealerweise trainiert man für einen Zyklus eine gewisse Schwerpunkt-Thematik, die man später im Wettkampf sehen oder nutzen möchte. Vielleicht war die Rücken-auf-Brust-Wende ein Schwerpunktthema oder z.B. die Qualität und Effektivität der Beinarbeit. Hat man z.B. in einem Mesozyklus intensiver an den Unterwasserkicks gearbeitet (natürlich sollten Unterwasserkicks ganzjährig trainiert werden), so sollte das Thema auch beim Wettkampf im Fokus stehen. Der Gruppe muss also in diesem Beispiel vor dem Wettkampf klargemacht werden, dass wir als Coaches jetzt besonders auf die Unterwasserarbeit achten. Taucht der Sportler direkt nach der Wende auf oder werden mehrere Delfinkicks eingebaut? Wie ist die Anzahl an Kicks nach der letzten Wende? Natürlich muss auch die Kickanzahl für jeden Sportler individuell im Training thematisiert werden. Manche können vielleicht für fünf Kicks eine gute Geschwindigkeit halten und lassen dann anschließend nach. Hier wäre es kontraproduktiv von diesem Sportler acht oder neun Kicks nach der Wende zu verlangen. Es hängt immer davon ab, was und wie man etwas im Training thematisiert hat.
Herunterfahren vor Wettkämpfen?
Entscheidend ist, dass die Zwischenwettkämpfe aus dem Training geschwommen werden. Viele Sportler sind in der Lage, mit zwei oder drei ruhigen Trainingseinheiten (wenig Intensität und leicht verringerter Umfang) vor dem Wettkampf relativ schnell zu schwimmen, ohne dass sie zwei bis drei Wochen die Gesamtbelastung runterfahren. Bei erwachsenen Sportlern im Hochleistungsbereich macht es durchaus Sinn, die Wettkämpfe relativ ‚frisch‘ zu schwimmen. Frisch bedeutet auch hier nicht, dass man zwei Wochen alle Systeme runterfährt, sondern situativ durch ein bis zwei Einheiten in der Wettkampfwoche oder sogar ein paar Einheiten in der Woche davor extensiv gestaltet. Einen Zwischenwettkampf zu schwimmen, bei dem die Aktiven sehr weit von ihrer Zielzeit entfernt sind, ist nie motivierend. Die Tendenz international ist, ein viel höheres Leistungsniveau im Saisonverlauf vorzuweisen. Dann ist der Sprung am Saisonende vielleicht nicht so hoch, aber das Ergebnis kann immer noch zum Sieg oder zum Erreichen der Ziele führen. Durch diese Strategie können die Sportler außerdem im Saisonverlauf wertvolle Erfahrungen bei den Wettkämpfen sammeln, da die Wettkampfgeschwindigkeit sehr hoch ist.
Viele Wettkämpfe oder wenige Wettkämpfe zu bestreiten sollte außerdem auch aus physiologischer Sicht beurteilt werden. Die Strategie der Bestreitung von vielen Wettkämpfen, eignet sich meiner Meinung nach eher für Sportler, die bereits hohe Kapazitäten vorweisen. In der spezifischen Terminologie heißt das: Hoher Wert für die maximale Sauerstoffaufnahme in der Muskulatur, höhere VLA Max-Werte und VO2 Max sowie die entsprechend ausgeprägte Laktatproduktionsrate in der Muskulatur. Eine zu hohe Wettkampfanzahl mit geringen Kapazitätswerten zu bestreiten, führt dazu, dass der Sportler sich über mehrere Wettkampfwochenenden ‚leer‘ schwimmt und danach durch meist zu intensive Trainingsphasen keine weiteren Fortschritte erzielt. Die optimale Relation zwischen Training und Regeneration sowie auch die Anzahl der Wettkampfreize sind bei Sportlern sehr individuell zu betrachten. Unabhängig von der Zielstellung: Jeder Wettkampf eignet sich als hervorragende Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln, wenn er mit der richtigen Intention angegangen wird!
Dieser Artikel von Mark Jayasundara erschien in der Winterausgabe 2022 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket
Schlussverkauf: 30% Rabatt auf den Schwimm-Kalender 2026

Der Schwimm-Kalender 2026 ist euer perfekter Begleiter durch das Schwimmjahr 2026! Nur noch wenige Exempare sind verfügbar und die gibt es jetzt für kurze Zeit mit 30% Rabatt im großen Kalender-Schlussverkauf!
Freut euch im Schwimm-Kalender 2026 auf die Stars von morgen! Der Sportfotograf Tino Henschel hat euch eine Auswahl seiner besten Fotos von einigen der besten deutschen Nachwuchsschwimmer im Kalender 2026 zusammengestellt!
Mit dabei sind Nachwuchstalente wie Johannes Liebmann, Lena Ludwig, Julia Ackermann, Malte Gräfe oder auch Julianna Bocska und Leo Leverkus
ABER ACHTUNG: Der Kalender 2026 ist limitiert! Das heißt: Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht!
Ticketverkauf für Schwimm-EM 2026 startet!

Wer die Schwimm-Europameisterschaften diesen Sommer live Vorort in Paris verfolgen möchte, kann ab heute wieder Tickets dafür erwerben. Lediglich die Fans vom Freiwasserschwimmen müssen sich noch etwas gedulden.
Um 14 Uhr deutscher Zeit startet der offizielle Ticketverkauf für die Schwimm-EM 2026. Neben dem Beckenschwimmen (10. bis 16. August) können auch fürs Synchronschwimmen und Wasserspringen ab heute Eintrittskarten für die Titelkämpfe gekauft werden. Die Tickets für die Freiwasserwettbewerbe (4. bis 8. August) werden erst zu einem späteren Zeitpunkt freigeschaltet.
Für die Schwimmwettbewerbe unterscheiden sich die Preise nicht nur nach Sitzkategorie und Tageszeit, sondern auch nach den Wochentagen. So belaufen sich die Ticketpreise für die Vorläufe unter der Woche zwischen 23-44€; am Wochenende dann zwischen 27-53€. Um die Finalentscheidungen in der Halle mitverfolgen zu können, werden unter der Woche 46-91€ verlangt; an den beiden Wochenendtagen dann 56-109€. Günstigere Tickets sind jeweils mit Sichteinschränkungen verfügbar.
Die Schwimm-EM findet im Paris Olympic Aquatic Center statt, wo im Rahmen der Olympischen Spiele bereits die Wettbewerbe im Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen ausgetragen wurden. Nun dürfen auch die Beckenschwimmer erstmals die neugebaute Venue erleben.
Hier geht es zum offiziellen Ticketverkauf: Tickets Schwimm-EM 2026
Vom Staat geehrt: Silbernes Lorbeerblatt für Leonie Beck

Das Silberne Lorbeerblatt gilt als die höchste staatliche Auszeichnung im deutschen Sport. Auch Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck zählt seit dieser Woche zu den Würdenträgerinnen.
Gemeinsam mit mehr als 80 Weltmeisterinnen und Weltmeistern bekam Leonie Beck Anfang dieser Woche das Silberne Lorbeerblatt für ihre sportlichen Erfolge verliehen. Die Verleihung fand im Bundeskanzleramt statt – überreicht wurden die Ehrenzeichen durch die Staatsministerin Christiane Schenderlein. Am 4.Februar folgt dann der zweite Teil der Ehrung mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Als Grundlage für die Auszeichnung gelten in der Regel Titelgewinne bei Weltmeisterschaften sowie Medaillenerfolge bei Olympischen und Paralympischen Spielen. Im vergangenen Jahren waren so unter anderem Lukas Märtens, Isabel Gose, Oliver Klemet, Taliso Engel und Elena Semechin mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet worden.
Neben Leonie Beck wurden mit Marek Leipold, Niklas Lossner, Justus Mörstedt und Max Poschart auch vier Flossenschwimmer geehrt. Und auch der Deafolympics-Medaillengewinner Lars Kochmann zählt zu den ausgezeichneten Sportlern. Nina Holt, die zuletzt Bronze bei den Kurzbahn-Europameisterschaften gewann, führt als mehrfache Weltmeisterin im Rettungsschwimmen die Liste der Rettungsschwimmer*innen an, die sich über das Silberne Lorbeerblatt freuen durften: Alica Gebhard, Julia Hennig, Emilie Undine Lauerwald, Jan Malkowski, Lena Oppermann, Sebastian Pierre-Louis und Danny Wieck.