''Planet Water. No Lanes'': arenas Bekenntnis zur weltweiten Schwimm-Community

Mit der Markenkampagne "Plantet Water. No Lanes" setzt arena ein starkes Zeichen für die weltweite Verbundenheit der Schwimm-Community. Die Kampagne steht für eine offene, vielfältige Gemeinschaft – ohne Grenzen, ohne Barrieren.

Angesprochen werden Menschen auf der ganzen Welt, die eine besondere Verbindung zum Wasser haben: von internationalen Schwimmstars über Hobbysportler*innen bis hin zu leidenschaftlichen Badefans. Wasser verbindet – über Kulturen und Lebensstile hinweg – und schafft eine gemeinsame Leidenschaft. Für viele ist Schwimmen mehr als nur ein Sport, es ist ein Lebensgefühl. 

Im Zentrum der Kampagne stehen persönliche Geschichten von Menschen, für die Wasser und Schwimmen eine bedeutende Rolle im Leben spielen. Auch zahlreiche internationale Topstars aus dem arena Elite Team haben zur erfolgreichen Umsetzung von "Planet Water. No Lanes" beigetragen, darunter Olympiasieger wie David Popovici, Nicolo Martinenghi, Kyle Chalmers und Thomas Ceccon. Mit der dreifachen Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck ist auch eine deutsche Topathletin eines der Gesichter der Kampagne. 

„Mit Planet Water. No Lanes wollten wir zeigen, was Schwimmen für Menschen auf der ganzen Welt bedeutet“, erklärt Kamila Pilwein, Director of Consumer and Trade Marketing bei arena, den Hintergrund des Projektes. „Die Kampagne verdeutlicht, wie unterschiedlich die Beziehung zum Wasser sein kann – und stärkt arenas Rolle als Marke, die Schwimmer:innen, Athlet:innen und Wasserliebhaber:innen weltweit verbindet. Planet Water steht für einen Ort ohne Barrieren und Bahnen – einen Raum, in dem sich alle willkommen fühlen.“

Mehr Infos gibt es hier: Planet Water. No Lanes 

Bild: arena

Freiwasser-Weltcup 2026: An diesen 4 Orten wird geschwommen

Das Ende des diesjährigen Freiwasser-Weltcups liegt zwar erst wenige Wochen zurück und doch lohnt sich schon jetzt der Blick auf den Wettkampfkalender im kommenden Jahr. Denn der Weltverband World Aquatics gab nun bereits die Termine und Locations für den vierteiligen Freiwasser-Weltcup 2026 bekannt.

Der Weltcup im Freiwasser feiert im kommenden Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum. Der Auftakt wird wie schon in den vergangenen zwei Jahren im ägyptischen Somabay (27.-28. März) stattfinden. Weiter geht es dann gut einen Monat später auf Ibiza (24.-25. April). Dieses Weltcup-Wochenende kollidiert somit mit den Deutschen Meisterschaften im Becken, die parallel in Berlin ausgetragen werden. Die nationalen Freiwasser-Asse könnten so womöglich vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Die dritte Weltcup-Station bildet der Golfo Aranci (01.-02. Mai) in Italien, wo zuletzt das Saisonfinale stattgefunden hat. Diese Rolle wird im nächsten Jahr dann die portugiesische Küstenstadt Setubal (20. -21. Juni) inne haben. 

Anders als in diesem Jahr wird der Freiwasser-Weltcup 2026 vollständig in der ersten Jahreshälfte ausgetragen und somit bereits vor den internationalen Titelkämpfen in Sommer beendet sein. Diese Entscheidung wurde von World Aquatics in enger Abstimmung mit zahlreichen Coaches und Aktiven getroffen und soll es den Schwimmerinnen und Schwimmern ermöglichen, sich vollends auf die Europameisterschaften in Paris (31.Juli - 16.August) zu fokussieren. 

Mit dem dritten Platz von Lea Boy in der Gesamtwertung sowie einigen Podestplatzierungen der nationalen Freiwasser-Asse verlief die diesjährige Weltcup-Serie für das deutsche Team äußerst erfolgreichund steigert so schon jetzt die Vorfreude auf die nächste Runde im neuen Jahr. 

 

Bild: World Aquatics

Magdeburger Trainingsgruppe um Gose und Holt mit erfolgreichem Saisonauftakt in Berlin

Die Erfolgs-Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn aus Magdeburg war am Wochenende in Berlin zu Gast und präsentierte sich zum Saisonauftakt bei der Neukölln Trophy in starker Form. Und das auf teils ungewohnten Strecken. 

So überzeugte Nina Holt vor allem auf den Rückenstrecken und wackelte über die 100m Distanz sogar kräftig am Deutschen Rekord von Daniela Samulski aus dem Jahr 2009. In 57,62 Sekunden blieb Holt, die sich in den letzten Jahren vor allem auf den Freistilstrecken einen Namen gemacht hat, lediglich 2,8 Zehntel über der nationalen Bestmarke. Und auch über die 50m Rücken (27,31), 50m Freistil (24,56) und 100m Lagen (1:00,08) glänzte die mehrfache Deutsche Meisterin und Weltmeisterin im Rettungsschwimmen mit Topzeiten. 

Für einen überraschenden Sieg sorgte die Neu-Magdeburgerin Linda Roth, die sich über die 200m Freistil in 1:56,87 Minuten gegenüber ihrer Trainingspartnerin Isabel Gose (1:57,26) durchsetzte. Gose war dafür über die 400m Freistil (4:02,76) und 200m Schmetterling (2:14,79) siegreich. Auch Florian Wellbrock nahm die 200m Schmetterling in Angriff und entschied das Rennen in 2:02,01 Minuten für sich. 

Mit Vincent Passek war ein weiterer WM-Teilnehmer aus Singapur mit von der Partie und wusste seinen Heimvorteil eindrucksvoll zu nutzen. Insgesamt fünfmal stand der Berliner Rückenspezialist ganz oben auf dem Podium. Neben seinen Paradestrecken 50m Rücken (23,88) und 100m Rücken (49,90) war Passek auch über die 50m Freistil (22,60), 100m Freistil (49,90) und 100m Lagen (54,99) nicht zu schlagen. 

Auch Lukas Märtens, Angelina Köhler und Alina Baievych waren ursprünglich für die Neukölln Trophy gemeldet, verzichteten aus gesundheitlichen Gründen jedoch auf ihre Starts. 

Alle Ergebnisse der Neukölln Trophy gibt es hier: Protokoll Neukölln Trophy 2025 

 

Bild: Tino Henschel

Weltcup 2025: McKeown und Douglass begeistern mit weiteren Weltrekorden

Auch am letzten Wettkampftag des Weltcups in Westmont (USA) gab es erneut mehrere Rekorde zu bejubeln. Kaylee McKeown und Kate Douglass steigerten die beeindruckende Weltrekord-Quote an diesem Wochenende auf vier neue Bestmarken.

Ein besonders packendes Rekordrennen gab es über die 200m Rücken der Damen zu bestaunen, denn nicht nur Kaylee McKeown sondern auch ihre Dauerrivalin Regan Smith konnten den bisherigen Weltrekord unterbieten. Am Ende entschieden vier Hundertstel darüber, dass die Australierin mit einer Zeit von 1:57,87 Minuten nun in den Rekordbüchern steht. Nachdem Smith bereits am Vortag ihren eigenen Weltrekord über die 100m Rücken eingestellt hatte, blieb sie über die doppelte Distanz in 1:57,91 Minuten 1,3 Zehntel unter ihrer alten Rekordzeit, musste sich im direkten Duell aber dennoch geschlagen geben. 

Über die 100m Freistil der Damen glänzte Kate Douglass mit einem neuen Weltrekord. In 50,19 Sekunden untermauerte die US-Amerikanerin abermals ihre Vielseitigkeit und verbesserte die bisherige Bestmarke von Cate Campbell aus dem Jahr 2017 um sechs Hundertstelsekunden. Die beiden deutschen Starterinnen Nicole Maier (53,66) und Julianna Bocska 54,55 schwammen auf die Ränge 16 und 23. Mit von der Partie war auch Julian Koch, der über die 200m Freistil in 1:46,26 Minuten den fünfundzwanzigsten Platz belegte. Melvin Imoudu ging über die 200m Brust an den Start und belegte in 2:13,60 Minuten Platz 17. 

Für eine weitere Fabelzeit sorgte auch Lani Pallister über die 1500m Freistil. In 15:13,83 Minuten reihte sich die Australierin im Allzeit-Ranking an zweiter Position ein. Nur Katie Ledecky war bei ihrem Weltrekord (15:08,24) jemals schneller. Abgerundet wurde das rekordreiche Wettkampfwochenende in Westmont durch einen neuen Weltcup-Rekord über die 100m Rücken der Männer, über den sich Hubert Kos – Olympiasieger über die 200m Rücken – in 48,78 Sekunden freuen durfte. 

Am nächsten Wochenende findet die diesjährige Weltcup-Serie in Toronto dann ihren Abschluss. Neben der Entscheidung in der Gesamtwertung lohnt sich dann insbesondere auch ein Blick auf die Gold-Triple, für die sich zahlreiche Topstars aussichtsreich in Position gebracht haben. 

 

Die weiteren Siegerinnen und Sieger beim Weltcup in Westmont (Tag 3): 

  • 400m Lagen (m): Shaine Casas (USA) 3:57,41
  • 100m Schmetterling (w): Gretchen Walsh (USA) 53,72
  • 50m Schmetterling (m): Ilya Kharun (Kanada) 21,69
  • 50m Brust (w): Mona McSharry (Irland) 29,59
  • 200m Brust (m): Caspar Corbeau (Niederlande) 2:01,68
  • 200m Freistil (m): Luke Hobson (USA) 1:40,62
  • 200m Lagen (w): Alex Walsh (USA) 2:04,44

Doppelter Weltrekord-Kracher beim Weltcup in Westmont

Am zweiten Tag des Weltcups in Westmont (USA) wurden gleich zwei neue Weltrekorde bejubelt! Sowohl Mollie O'Callaghan als auch Regan Smith begeisterten mit neuen Allzeit-Bestmarken. Damit entpuppt sich die Weltcup-Serie auch in diesem Jahr abermals zu einer wahren Rekordquelle. 

Über die 200m Freistil glänzte Mollie O'Callaghan mit einer Rekordzeit von 1:49,77 Minuten und knackte somit als erste Frau die Marke von 1:50 Minuten. Den bisherigen Weltrekord von Siobhan Haughey aus dem Jahr 2021 verbesserte die Australierin um satte 54 Hundertstel. O'Callaghan ist die amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin über diese Strecke. 

Für den zweiten Weltrekord des Tages sorgte Regan Smith, die über die 100m Rücken in 54,02 Sekunden ihren eigenen Rekord einstellte. Diesen hatte die US-Amerikanerin bei der Kurzbahn-WM in Budapest im vergangenen Jahr aufgestellt. Smith und O'Callaghan haben nicht zuletzt dank ihrer Rekorde beste Aussichten, im Rahmen der Weltcup-Serie über ihre jeweiligen Strecken nach der Triple-Crown zu greifen, die ebenso wie die Weltrekorde mit attraktiven Preisgeldern dotiert sind. 

Das Rekordfeuerwerk in Westmont wurde zudem durch zwei Weltcup-Rekorde erweitert. Über die 800m Freistil sorgte der Kurzbahn-Weltmeister Zalan Sarkany aus Ungarn für eine neue Bestmarke und war in 7:29,50 Minuten nochmals schneller als bei seinem WM-Triumph im vergangenen Jahr. Eine eindrucksvolle Verbesserung zeigte auch Ilya Kharun über die 200m Schmetterling. In 1:48,46 Minuten steigerte der Olympiadritte aus Kanada seine Siegeszeit vom letzen Wochenende um mehr als zwei Sekunden und schmetterte in 1:48,46 Minuten genau eine Zehntel schneller als die bisherige Weltcup-Bestmarke von Chad le Clos.  

Das deutsche Aufgebot in Westmont wartet hingegen weiterhin auf eine erste Finalteilnahme an diesem Weltcup-Wochenende. Nach seinem Altersklassenrekord über die 100m Schmetterling am ersten Tag, präsentierte sich Julian Koch auch über die 100m Freistil stark und sprintete in 47,10 Sekunden auf Rang 11. Den Sieg schnappte sich im Finale erneut Jack Alexy (45,84) aus den USA. Auch Melvin Imoudu fehlten lediglich ein paar Hundertstel, um in das Finale über 50m Brust vorzustoßen. In 26,69 Sekunden wurde der WM-Fünfte Zehnter. Mit dem Niederländer Caspar Corbeau (25,52) triumphierte auch hier der Sieger der Vorwoche. Doppelte deutsche Beteiligung gab es über die 200m Freistil: Nicole Maier beendete das Rennen in 1:57,42 Minuten auf Rang 16, Julianna Bocska reihte sich im Gesamtklassement mit einer Zeit von 1:59,92 Minuten auf Platz 20 ein. 

Ein letzter Wettkampftag bleibt dem deutschen Team noch, um sich unter die Top 8 zu schwimmen. Und auch die internationalen Topstars könnten sich am abschließenden dritten Tag erneut in Rekordlaune präsentieren. 

  

Die weiteren Siegerinnen und Sieger beim Weltcup in Westmont (Tag 2): 

  • 400m Lagen (w): Ellen Walsh (Irland) 4:25,33
  • 50m Rücken (m): Hubert Kos (Ungarn) 22,91
  • 200m Lagen (m): Shaine Casas (USA) 1:50,08
  • 50m Schmetterling (w): Gretchen Walsh (USA) 23,90
  • 100m Brust (w): Kate Douglass (USA) 1:03,14

Weltcup 2025: Topstars greifen nach Gold-Triple und glänzen mit Rekorden

Bei der renommierten Weltcup-Serie geht es neben schnellen Zeiten, möglichen Rekorden und hohen Preisgeldern auch in diesem Jahr wieder traditionell um die sogenannten Triple-Crowns. Wer bei allen drei Weltcup-Stops über die selbe Strecke triumphiert, darf sich über diese Auszeichnung freuen. Zum Auftakt des zweiten Weltcup-Wochenendes in Westmont (USA) brachten sich zahlreiche internationale Topstars dafür in eine vielversprechende Ausgangsposition. 

Mit Ausnahme von drei Strecken standen jeweils diejenigen ganz oben auf dem Podium, die bereits zum Weltcup-Auftakt nicht zu schlagen gewesen waren. Besonders stark präsentierte sich Lani Pallister über die 400m Freistil. Die dreifache WM-Medaillengewinnerin aus Australien steigerte ihre Siegeszeit aus der Vorwoche um satte zwei Sekunden und stellte in 3:52,42 Minuten einen neuen Weltcup-Rekord auf. Damit ist Pallister  nun die drittschnellste Schwimmerin aller Zeiten über die 400m Freistil. Für zwei weitere Weltcup-Rekorde sorgten die beiden US-Amerikanerinnen Gretchen Walsh über 100m Lagen (55,77) und Regan Smith über 200m Schmetterling (2:00,20). Beide hatten die jeweiligen Rekorde erst beim Weltcup-Auftakt in Carmel aufgestellt. 

Die Chance auf eine Triple-Crown bewahrten auch Kate Douglass (200m Brust | 2:14,57) und Hubert Kos (200m Rücken | 1:47,51), die zudem aussichtsreich in der Weltcup-Gesamtwertung platziert sind. Und auch Kaylee McKeown (50m Rücken | 25,63), Noe Ponti (100m Schmetterling | 48,47), Katarzyna Wasick (50m Freistil | 23,30) und Shaine Casas (100m Lagen | 50,45) können weiterhin auf ein Gold-Triple hoffen. 

Die vier deutschen Aktiven konnten sich an diesem ersten Wettkampftag in Westmont hingegen nicht für die Finals qualifizieren. Besonders knapp machte es Julian Koch, der über die 100m Schmetterling in 51,14 Sekunden als Neunter der Vorläufe anschlug. Melvin Imoudu verbesserte über die 100m Brust in 59,00 Sekunden zwar seine Zeit vom ersten Weltcup-Wochenende, reihte sich im Klassement aber erneut auf Rang 17 und damit abseits der Finalplätze ein. Die gleiche Platzierung gab es für Nicole Maier über die 50m Freistil (24,91), dicht gefolgt von Julianna Bocska (25,07) auf Platz 20. Maier war zudem über die 400m Freistil am Start und schwamm hier in 4:12,04 Minuten auf den dreizehnten Rang. 

 

Die weiteren Siegerinnen und Sieger beim Weltcup in Westmont (Tag 1): 

  • 400m Freistil (m): Sam Short (Australien) 3:36,27
  • 100m Brust (m): Ilya Shymanovich (Neutrale Athleten) 56,41
  • 50m Freistil (m): Ilya Kharun (Kanada) 20,72

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Neuer Austragungsort für die Masters-EM 2026

Ursprünglich sollte die Masters-EM im nächsten Sommer in Paris stattfinden – traditionell als Erweiterung der Titelkämpfe in der offenen Klasse. Doch nachdem Paris als Ausrichter einen Rückzug machte, wurde nun ein neuer Austragungsort für die Europameisterschaften der Masters bestimmt. 

Genauer gesagt sogar mehrere, denn die Masters-EM 2026 wird erstmals grenzüberschreitend in zwei Ländern ausgetragen. So werden die Titelkämpfe vom 21. bis 30. August 2026 in Samorin, Bratislava und Graz stattfinden. Die Schwimmwettbewerbe werden ebenso wie Freiwasser und Synchronschwimmen in der Slowakei ausgetragen, während das Wasserspringen parallel in Österreich vonstatten gehen wird. 

Die slowakische Kleinstadt Samorin entwickelt sich damit immer mehr zu einem renommierten Austragungsort für internationale Schwimmwettbewerbe. In diesem Sommer fanden dort bereits die JEM sowie die U23-Europameisterschaften statt. 

In Hinblick auf die Besonderheit mehrerer Austragungsorte zeigt sich Antonio da Silva, Präsident von European Aquatics, sehr euphorisch: "Diese Veranstaltung ist die erste ihrer Art und nutzt das verbindende Element Wasser, um Regionen und Menschen zusammenzuführen. Mit dieser Veranstaltung beginnt eine neue Ära. Sie verkörpert Leidenschaft, Zusammenarbeit und sportliche Innovation über Grenzen hinweg.".

Qualifikationszeiten für die DJM 2026 veröffentlicht

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2026 sind aufgrund des neuen Qualifikationsmodus aktuell in aller Munde. Nun hat der Deutsche Schwimmverband zudem eine Übersicht an Richtzeiten veröffentlicht, nach deren Erfüllung Nachwuchstalente fest mit einem Start bei den Titelkämpfen in Berlin (9. bis 13. Juni) planen können. 

Der neue Qualifikationsmodus, der für die DJM ab dieser Saison vorgesehen ist, ermöglicht es den Nachwuchstalenten der Jahrgänge 2008 bis 2012, sich durch festgelegte Richtzeiten bereits vorzeitig für den Saisonhöhepunkt zu qualifizieren – unabhängig von den Meldebegrenzungen auf einzelnen Strecken. Ausschlaggebend für eine Teilnahme an den DJM sind damit nicht mehr ausschließlich die nationalen Bestenlisten, sondern die vom DSV bestimmten Zeiten. Alle verbleibenden Startplätze, die je nach Strecke zwischen 10 und 35 variieren, werden jedoch wie gewohnt mit den schnellsten Zeiten der Saison aufgefüllt. Werden die Richtzeiten nicht unterbietet, ist ein Start bei den DJM demnach nicht im Vorfeld ausgeschlossen, sondern hängt von der Anzahl der Meldungen über eine Strecke ab. 

Der Qualifikationszeitraum für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im nächsten Jahr beginnt bereits im Dezember, wenn die ersten Wettkämpfe unter dem Sieger "Road to DJM" anstehen. Wer dort die Richtzeiten unterbietet, kann bereits fest ein Ticket für die Titelkämpfe buchen. Alle wichtigen Infos zum neuen Qualifikationsmodus könnt ihr hier nachlesen: Neuer DJM-Qualifikationsmodus sorgt für Diskussionen 

 

Diese Richtzeiten bedeuten eine sichere DJM-Qualifikation: 

weiblich

2012

2011

2010

2009

2008

50m Freistil

28,60

28,10

27,80

27,50

27,20

100m Freistil

1:01,80

1:00,80

1:00,20

59,80

59,40

200m Freistil

2:13,80

2:11,80

2:10,00

2:09,50

2:08,50

400m Freistil

4:42,00

4:35,00

4:33,00

4:30,80

4:26,50

800m Freistil

9:42,00

9:30,00

9:26,00

9:17,00

9:14,00

1500m Freistil

18:33,00

18:19,00

18:15,00

18:10,00

17:55,00

50m Brust

36,10

35,70

35,20

34,80

34,50

100m Brust

1:19,00

1:17,50

1:16,20

1:15,70

1:15,10

200m Brust

2:50,00

2:47,60

2:45,40

2:42,50

2:41,00

50m Rücken

32,40

32,00

31,70

31,30

31,10

100m Rücken

1:10,30

1:09,00

1:08,00

1:07,30

1:07,00

200m Rücken

2:31,60

2:29,50

2:27,70

2:25,50

2:23,70

50m Schmetterling

30,50

30,00

29,80

29,40

29,00

100m Schmetterling

1:08,00

1:07,00

1:06,30

1:05,50

1:04,80

200m Schmetterling

2:32,80

2:30,00

2:26,80

2:25,50

2:24,50

200m Lagen

2:31,30

2:29,00

2:27,50

2:26,70

2:26,20

400m Lagen

5:21,40

5:17,00

5:13,00

5:11,50

5:10,00

 

 

 

 

 

 

männlich

2012

2011

2010

2009

2008

50m Freistil

26,80

25,80

25,00

24,70

24,30

100m Freistil

58,80

56,40

54,80

54,00

53,30

200m Freistil

2:09,00

2:03,20

1:59,80

1:58,70

1:57,30

400m Freistil

4:31,60

4:20,00

4:14,60

4:08,50

4:07,00

800m Freistil

9:25,00

9:05,00

8:51,90

8:33,80

8:30,00

1500m Freistil

17:55,00

17:12,00

16:51,20

16:23,10

16:20,00

50m Brust

33,90

32,30

31,40

31,00

30,50

100m Brust

1:14,30

1:11,70

1:09,50

1:08,70

1:07,90

200m Brust

2:41,80

2:36,70

2:31,50

2:30,00

2:28,00

50m Rücken

31,10

29,90

28,90

28,50

28,20

100m Rücken

1:07,00

1:04,50

1:02,00

1:01,50

1:00,90

200m Rücken

2:25,00

2:20,00

2:16,00

2:14,50

2:13,50

50m Schmetterling

28,90

27,60

26,70

26,40

26,00

100m Schmetterling

1:04,80

1:01,50

59,60

59,00

58,00

200m Schmetterling

2:28,00

2:19,00

2:16,00

2:12,50

2:11,00

200m Lagen

2:26,50

2:21,00

2:17,00

2:14,00

2:12,50

400m Lagen

5:10,00

5:01,00

4:51,60

4:47,00

4:42,00

Weltrekordhalterin Ariarne Titmus gibt Karriereende bekannt

Mit gerade einmal 25 Jahren erklärte die australische Starschwimmerin Ariarne Titmus in dieser Woche überraschend ihren Rücktritt aus dem Leistungssport. Mit insgesamt acht olympischen Medaillen zählt Titmus zu den erfolgreichsten Schwimmerinnen der vergangenen Jahre. 

Neben einigen gesundheitlichen Herausforderungen habe auch die längere Auszeit nach den Olympischen Spielen in Paris Ariarne Titmus nun dazu bewegt, ihre Schwimmbrille an den Nagel zu hängen. In den Monaten nach Paris habe die australische Freistilspezialistin realisiert, wie viel Freude sie auch abseits des Schwimmbeckens aus ihrem Leben schöpfen kann. 

Titmus beendet ihre Karriere aus sportlicher Sicht damit auf dem Höhepunkt: in Paris triumphierte die Australierin über die 400m Freistil, gewann Silber sowohl über die 200m als auch 800m Freistil und schwamm gemeinsam mit der 4x200m Freistilstaffel zum Olympiasieg. Auch bei den Olympischen Spielen in Tokio hatte Ariarne Titmus vier Medaillen gewonnen, darunter zweimal Gold. Mit ihrem Weltrekord über die 200m Freistil auf der Langbahn wird Titmus trotz ihres Karriereendes weiterhin als die Gejagte wahrgenommen werden. 

Ihren Abschiedspost auf Instagram richtete Titmus an ihr siebenjähriges Ich: "Die Träume, die du hattest ... sind alle wahr geworden. Die Freundschaften, die du geschlossen hast ... sind für's Leben. Du hast mehr erreicht, als du jemals für möglich gehalten hast und du kannst so stolz sein."

Die Starts des deutschen Teams beim Weltcup in Westmont

Nachdem zum Auftakt der Weltcup-Serie in Carmel Anna Elendt mit deutschen Rekorden über 100m und 200m Brust glänzen konnten, richten sich die Augen nun auf den nächsten Weltcup-Stopp in Westmont. Anna Elendt werden wir jedoch hier nicht mehr zu sehen bekommen. Die deutsche Brustspezialistin verzichtet auf die weiteren Weltcups.

Dafür wird die Aufmerksamkeit umso mehr auf den weiteren deutschen Startern liegen: So wird Melvin Imoudu über die kurzen 50m und 100m Brust mitmischen, während sein Nationalmannschaftskollege Rafael Miroslaw über die 50m und 100m Freistil sowie die 100m Schmetterling in Wasser gehen wird.

Ein volles Wettkampfprogramm hat auch die dreifache EM-Medaillengewinnerin Nicole Maier, die von 50m bis 400m alle Freistilstrecken abdecken wird. Teil des fünfköpfigen deutschen Teams sind zudem Julian Koch und Julianna Bocska.

Die deutschen Starts in der Übersicht:

  • Nicole Maier: 400m Freistil, 50m Freistil, 200m Freistil, 100m Freistil
  • Julian Koch: 100m Schmetterling, 100m Freistil, 200m Freistil
  • Melvin Imoudu: 100m Brust, 50m Brust
  • Julianna Bocska: 50m Freistil, 200m Freistil, 100m Freistil
  • Rafael Miroslaw: 50m Freistil, 100m Freistil, 50m Schmetterling

Neuer DJM-Qualifikationsmodus sorgt für Diskussionen

Den Leistungssport im nationalen Nachwuchsbereich stärken! Mit diesem Ziel hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) neue Konzepte entwickelt, die sich vor allem auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften auswirken. Insbesondere der veränderte Qualifikationsmodus, der bereits für die kommenden Titelkämpfe im nächsten Jahr gelten soll, sorgt jedoch für gespaltene Meinungen. 

Die größte Neuerung umfasst die Frage, wo sich Talente für die für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren können, die 2026 vom 9. bis 13. Juni traditionell in Berlin ausgetragen werden. Unter dem Label "Road to DJM" werden vom DSV ausgewählte Wettkämpfe ernannt, bei denen im Saisonverlauf die Qualifikation für die DJM möglich ist – ähnlich wie "World Aquatics approved" auf Weltebene. Bei diesen Wettkämpfen sollen die Nachwuchstalente auf regionaler Ebene häufiger zusammentreffen und so schnellere Zeiten ins Wasser bringen. Neben zusätzlicher Motivation für die Aktiven, sollen die Wettkämpfe auch für die Coaches Orientierung in der Saisonplanung schaffen. 

Schon in ihrer Erarbeitungsphase sorgten die Pläne im Hintrgrund für rege Diskusionen, die nun nach der offiziellen Bekanntgabe der Neuerungen auch öffentlich sichtbar werden. Für Zuspruch sorgt vor allem der Gedanke, attraktivere Wettkämpfe mit einer höheren Leistungsdichte schaffen zu wollen. In den sozialen Netzwerken gibt es jedoch auch reichlich Gegenwind, zumal die bisherigen Veröffentlichungen zum neuen DJM-Qualifikationsweg einige Fragen offen lassen.

So preist der DSV, man wolle durch die Verteilung der "Road to DJM"-Wettkämpfe von Dezember bis Mai den Druck auf die jungen Talente minimieren und mehrere Qualifikationschancen ermöglichen. Den Qualifikationszeitraum von Dezember bis Mai gab es jedoch auch schon in den vergangenen Jahren - mit unter begann er sogar bereits im Oktober des DJM-Vorjahres. Neu ist nur, dass die Qualifikation nicht mehr bei jedem Langbahn-Wettkampf erfolgen kann, sondern eben nur noch jenen mit "Road to DJM"-Siegel.

Beim DSV erhofft man sich zudem, dem Wettkampfsterben entgegenzuwirken. So bemägelt der Verband, dass es in den vergangenen Jahren etwa 400 Veranstaltungen aus dem Wettkampfkalender ausgeschieden seien. In dem Zusammenhang sorgt es allerdings vielerorts für Verwunderung, wie die Begrenzung der DJM-Qualifikationsevents auf zukünftig 42 Wettkämpfe hier Abhilfe und neue Wettkämpfe schaffen soll. Ursprünglich waren in den im Juli verbreiteten Formularen, mit denen sich Wettkampfveranstalter für die "Road to DJM" bewerben konnten, sogar nur 22 Events vorgesehen. 

Wettkämpfe, die sich um das Siegel "Road to DJM" bewerben, müssen zur Vergleichbarkeit daher auch konkrete Voraussetzungen (z.B. Hallenbad, elektronische Zeitnahme) erfüllen, es gibt Richtzeiten für "Road to DJM" Wettkämpfe und DJM-Kandidaten können priorisiert gemeldet werden. Mit dem Label "Road to DJM" sind für die ausrichtenden Vereine nicht nur höhere Anforderungen an die Events sondern auch konkrete Kosten verbunden: So fällt eine Gebühr von 250€ pro Veranstaltung plus 0,50€ pro Einzelstart an, die an den DSV zu überweisen ist. Neben diesen anfallenden Gebühren wird insbesondere auch die Unklarheit bezüglich der Anerkennung von Zeiten, die bei Wettkämpfen im Ausland erzielt worden, kritisiert. In diesen Sonderfällen würde den die Nachwuchs-Bundestrainer die Entscheidung über eine Zulassung zur DJM treffen.

Während die Diskussion über die "Road to DJM" also im vollen Gange ist, stehen die ersten fünf Events bereits fest: In Magdeburg, Düsseldorf, Wetzlar, Stuttgart und Berlin wird es im Dezember die Möglichkeit geben, sich für die DJM 2026 zu empfehlen. Weitere Termine will der DSV in Kürze veröffentlichen.

Neu ist auch, dass fortan nur noch fünf statt sechs Jahrgänge bei der DJM startberechtigt sein werden – sowohl bei den Mädchen als auch den Jungen die 14- bis 18-Jährigen. Die Nachwuchstalente der Altersklasse 13 werden in die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf integriert, bekommen dort aber die Chance, über alle olympischen Strecken zu starten. Um den Mehrkampfcharakter zu erhalten, werden mehrere Strecken in einer Gesamtwertung zusammengefasst. Wie genau dieser Modus aussehen soll, wurde noch nicht bekanntgegeben. 

Nächste Weltcup-Medaille für Anna Elendt

Drei Starts, drei Medaillen! So lautet die beeindruckende Bilanz von Anna Elendt beim Weltcup-Auftakt in Carmel (USA). Am letzten Wettkampftag sprintete die deutsche Weltmeisterin über die 50m Brust erneut auf das Podest und auch Jeremias Pock durfte sich über eine weitere Top-Platzierung freuen. 

Zwar reichte es für Anna Elendt über die 50m Brust nicht wie auf den längeren Strecken für einen neuen deutschen Rekord, aber in 29,80 Sekunden präsentierte sich Deutschlands beste Brustschwimmerin dennoch in starker Form und wurde dafür mit der Bronzemedaille belohnt. Gleiches war Elendt an diesem ersten Weltcup-Wochenende auch über die 100m Brust gelungen; über die 200m Brust gab es sogar Silber. Nicht zu schlagen war hingegen Eneli Jefimova aus Estland, die in 29,33 Sekunden mit der Topzeit glänzte. 

Auch Jeremias Pock gelang ein weiteres Mal der Sprung ins Finale. Über die 200m Brust schlug der in Indiana trainierende Nürnberger in 2:05,52 Minuten als Fünfter an und zeigte erneut eindrucksvoll, dass er mit der internationalen Schwimmelite mithalten kann. Wie schon über die 100m Brust ging der Sieg an den Niederländer Caspar Corbeau, der sich in 2:01,63 Minuten auch gegen Olympiasieger Léon Marchand (2:02,00) durchsetzen konnte. Marchand, Gesamtweltcupsieger des vergangenen Jahres, stand in Carmel zwar mehrfach auf dem Podium, konnte jedoch überraschend keinen Sieg verbuchen. 

Deutlich besser lief es für Kate Douglass, die 2024 in der Gesamtwertung der Damen triumphiert hatte. Über die 100m Freistil schnappte sich die US-Amerikanerin in 50,83 Sekunden ihre dritte Goldmedaille an diesem Wochenende und liegt somit in der Weltcup-Zwischenwertung aussichtsreich auf Rang Zwei. Angeführt wird das Klassement bei den Damen aktuell von Gretchen Walsh, die über die 100m Schmetterling in 53,69 Sekunden erneut mit einem Weltcup-Rekord zu begeistern wusste. Bei den Herren steht zurzeit der Ungar Hubert Kos an der Spitze des Rankings, der an diesem Wochenende ebenfalls insgesamt dreimal ganz oben auf dem Treppchen stand. 

Zwischenstand Weltcup-Gesamtwertung (1/3): 

 

Damen

Herren

1

Gretchen Walsh (USA) 59.1

Hubert Kos (Ungarn) 58.4

2

Kate Douglass (USA) 58.9

Caspar Corbeau (Niederlande) 55.8

3

Kaylee McKeown (Australien) 56.8

Carson Foster (USA) 55.4

Anna Elendt steht nach ihren erfolgreichen Auftritten beim Weltcup-Auftakt in Carmel aktuell an zehnter Position in der Gesamtwertung. Allerdings wird Elendt bei den verbliebenen zwei Wettkampfwochenenden in Westmont (17. bis 19. Okt.) und Toronto (23. bis 25. Okt.) nicht mehr mit dabei sein. Für das deutsche Team wird Julian Koch am nächsten Wochenende neu dazu stoßen und auch Melvin Imoudu und Rafael Miroslaw wollen sich erneut mit der internationalen Konkurrenz messen. 

 

Die weiteren Siegerinnen und Sieger beim Weltcup-Auftakt in Carmel (Tag 3): 

  • 400m Lagen (m): Carson Foster (USA) 3:59,58
  • 800m Freistil (w): Lani Pallister (Australien) 8:02,02
  • 50m Schmetterling (m): Ilya Kharun (Kanada) 21,86
  • 100m Rücken (m): Hubert Kos (Ungarn) 49,08
  • 200m Freistil (m): Luke Hobson (USA) 1:41,19
  • 200m Lagen (w): Alex Walsh (USA) 2:04,76

Neue Horizonte für deinen Erfolg – Oster-Trainingslager 2026 in Griechenland

Die Osterferien 2026 sind für viele Schwimmteams der wichtigste Zeitpunkt, um die Weichen für eine erfolgreiche Saison zu stellen. Wer dem wechselhaften Wetter Mitteleuropas entfliehen möchte, findet im Süden perfekte Bedingungen: mediterranes Klima, moderne Schwimmanlagen und genug Zeit, um Training und Teambuilding ideal zu verbinden.

Während Spanien und Portugal seit Jahren zu den Klassikern gehören, rückt nun ein spannendes Ziel neu ins Rampenlicht: Griechenland. Das Land verbindet jahrtausendealte Kultur mit herzlicher Gastfreundschaft und bietet zugleich topmoderne Trainingsanlagen – eine Kombination, die es zu einem echten Geheimtipp für Schwimmer*innen macht.

Griechenland: Neue Destinationen für euer Trainingslager

Mit SWIMTOURS stehen ab sofort gleich mehrere griechische Standorte zur Auswahl, die für die Osterferien 2026 optimale Voraussetzungen bieten:

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Einer unserer vier griechischen “Newcomer” – Kavala in Nordgriechenland am Golf von Thasos des Thrakischen Meers.

Oasis Hotel Apartments – Gyfada bei Athen

Trainiert im ANOG-Pool, einer 50-Meter-Außenanlage mitten im Hafen – ideale Bedingungen für intensive Einheiten unter freiem Himmel. Das komfortable Hotel mit Außenpool und Vollpension liegt in direkter Gehdistanz zur Trainingsstätte. Für Abwechslung sorgen Sightseeing in Athen, ein Besuch der Akropolis oder Ausflüge zu den umliegenden Inseln.

Ramada Plaza Thraki – Alexandroupoli in Nordgriechenland

Das moderne 50-Meter-Hallenbad mit acht Bahnen, Startblöcken, Zeitmesssystem, Aufwärmbecken und Kraftraum bietet Top-Bedingungen für ambitionierte Teams. Untergebracht seid ihr in einem luxuriösen Hotel mit privatem Strand, Spa und Fitnessraum. Kulturelle Highlights wie die antike Stadt Maroneia oder eine Bootstour nach Samothraki runden den Aufenthalt ab.

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Ein beheiztes 50-Meter-Innenbecken auf Profi-Niveau steht nur wenige Fahrminuten vom Hotel entfernt zur Verfügung (inkl. Transfers). Die Insel verbindet Training und Erholung mit besonderen Ausflügen: zum Hafenort Lagkada mit der Kapelle Agios Isidoros, zur Insel Inousses oder ins „gemalte Dorf“ Pyrgi.

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Das beheizte 50-Meter-Hallenbad mit acht Bahnen, Zeitmessung, Kraftraum und Lehrschwimmbecken macht Kavala zu einer Top-Adresse für Trainingslager. Ihr wohnt in einem zentral gelegenen Hotel mit Meerblick – nur wenige Gehminuten von Altstadt und Hafen entfernt. Strände, Sehenswürdigkeiten und Teambuilding-Möglichkeiten sorgen für eine perfekte Mischung abseits des Pools.

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Traumhafte Schwimmanlage im Hafen von Glyfada südlich von Athen

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Ein Weltrekord, ein Deutscher Rekord und zwei deutsche Medaillen beim Weltcup-Auftakt 

Der zweite Wettkampftag beim Weltcup-Auftakt in Carmel (USA) hatte Einiges zu bieten: so gab es nicht nur den ersten Weltrekord der laufenden Kurzbahn-Saison zu bejubeln, sondern darüber hinaus auch einen weiteren Deutschen Rekord für Anna Elendt und eine Medaille für Kaii Winkler

Nach ihrem WM-Triumph von Singapur war Anna Elendt erstmals wieder über ihre Paradestrecke gefordert und untermauert ihre Position in der absoluten Weltspitze mit Bravour. In 1:03,83 Minuten blieb die Deutsche Rekordhalterin über die 100m Brust erstmals unter der Marke von 1:04 Minuten und durfte sich neben ihrer Rekordzeit auch über eine weitere Bronzemedaille freuen. Schneller als die Weltmeisterin waren lediglich die US-Amerikanerin Kate Douglass (1:02,90) und Eneli Jefimova (1:03,35) aus Estland. 

Bronze gab es auch für Kaii Winkler, der beim Weltcup zwar für die USA an den Start geht, zuletzt aber Teil des deutschen Teams bei den Weltmeisterschaften in Singapur war. Über die 100m Freistil schwamm Winkler in starken 46,11 Sekunden bis auf zwei Zehntel an den Deutschen Rekord von Steffen Deibler heran und sicherte sich so seinen ersten Podestplatz auf der internationalen Bühne. Gold schnappte sich der amerikanische Vize-Weltmeister Jack Alexy (45,32). 

Seine zweite Finalteilnahme an diesem Wochenende machte Jeremias Pock über die 200m Lagen perfekt. In 1:55,57 Minuten reihte sich Pock im Gesamtklassement an siebter Position ein. Nicht zu schlagen war hingegen der US-Amerikaner Shaine Casas (1:49,43), der sich eindrucksvoll gegen seinen Trainingspartner Léon Marchand (1:49,73) durchsetzte. Der französische Superstar und Gesamtweltcupsieger des letzten Jahres stand in Carmel nun bereits dreimal auf dem Podest, wartet aber noch immer auf einen ersten Sieg. 

Nachdem Melvin Imoudu über die 100m Brust den Sprung unter die Top 8 noch verpasst hatte, schnappte sich der WM-Fünfte über die 50m Brust nun einen Platz im Finale und sprintete in 26,80 Sekunden auf den achten Platz. Für die Topzeit des Feldes sorgte der Südafrikaner Chris Smith in 25,75 Sekunden. 

Auch in dieser Saison zeigt sich Superstar Gretchen Walsh wieder einmal in Rekordstimmung und wusste über die 50m Schmetterling mit einem neuen Weltrekord zu begeistern. In 23,72 Sekunden war die siebenfache Kurzbahn-Weltmeisterin des vergangenen Jahres nicht nur erneut eine Klasse für sich, sondern steigerte ihrer eigene Bestmarke von 2024 um satte 22 Hundertstelsekunden. 

Dicht an den Weltrekord heran schwamm auch Mollie O'Callaghan über die 200m Freistil. In 1:50,77 Minuten blieb die australische Olympiasiegerin und Weltmeisterin lediglich 4,6 Zehntel über der Allzeit-Bestmarke von Siobhan Haughey. 

Ein letzter Wettkampftag steht beim Weltcup-Auftakt in Carmel noch auf dem Programm, bevor es dann bereits am nächsten Wochenende in Westmont (USA) in die zweite Runde der prestigeträchtigen Wettkampfserie geht. 

 

Die weiteren Siegerinnen und Sieger beim Weltcup-Auftakt in Carmel (Tag 2): 

  • 400m Lagen (w): Abbie Wood (Großbritannien) 4:27,14
  • 1500m Freistil (m): Sam Short (Australien) 14:30,00
  • 50m Rücken (m): Hubert Kos (Ungarn) 22,65
  • 100m Rücken (w): Regan Smith (USA) 54,92
  • 200m Schmetterling (m): Ilya Kharun (Kanada) 1:50,65

Bild: Tino Henschel

Freiwasser-Weltcup: Lea Boy erneut auf dem Podium

Am zweiten Tag des Freiwasser-Weltcup in Golfo Aranci schwamm Lea Boy über den 3km Knockout Sprint zu Silber. 
 
Nach ihrem gestrigem Medaillengewinn über die 10km gab es am Samstag für Lea Boy Silber im 3km Knockout Sprint. Die Würzburgerin zog souverän von Runde zu Runde, bis sie sich am Ende lediglich der in Magdeburg trainierenden Moesha Johnson (AUS) geschlagen geben musste. Am Ende trennten die beiden Schwimmerinnen lediglich 2,3 Sekunden. Bronze gewann Caroline Jouisse (FRA).

Celine Rieder als zweite deutsche Starterin musste sich bereits im Vorlauf geschlagen geben.

David Betlehem (HUN), ebenfalls Sieger der gestrigen 10km der Herren, feierte einen weiteren Erfolg im 3km Knockout Sprint. Hier schwamm der Ungar erneut zu Gold. Silber ging an den Franzosen Marc Antoine Olivier, Bronze an seinen Teamkollegen Logan Fontaine

Arne Schubert als einziger deutscher Starter in diesem Wettbewerb, schied im Vorlauf aus.

Den Staffelwettbewerb der 4x1,5 km Mixed gewann das Team aus Frankreich (1:07:54,00) in einem Fotofinish vor den Teams aus Italien (1:07,54,20) und Ungarn (1:07:54,90).

Bild: European Aquatics / Archiv

2:17! Anna Elendt pulverisiert Deutschen Rekord über die 200m Brust

Weltmeisterin Anna Elendt hält nun alle Deutschen Rekorde auf den Bruststrecken! Bis zum gestrigen Tagen fehlte ihr lediglich noch die Bestmarke über die 200m Brust auf der Kurzbahn, die Elendt nun beim Weltcup-Auftakt in Carmel (USA) gleich zweimal eindrucksvoll verbesserte. 

Bereits im Vorlauf hatte Anna Elendt die bisherige Rekordmarke von Caroline Ruhnau aus dem Jahr 20009 in 2:20,22 Minuten um zwei Zehntel gesteigert und sich somit endgültig als beste deutsche Brustschwimmerin aller Zeiten in den Rekordbüchern verewigt. Im Finale pulverisierte Elendt diese Zeit dann noch einmal deutlich und jubelte in 2:17,80 Minuten zudem über die Silbermedaille. Schneller war lediglich die Weltrekordhalterin, Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kate Douglass (2:13,97). 

Nur eine Zehntel fehlte Jeremias Pock über die 100m Brust, um die zweite deutsche Medaille an diesem ersten Weltcup-Tag perfekt zu machen. Für Pock wäre dies das erste Edelmetall bei einer internationalen Großveranstaltung gewesen. Grund zur Freude gab trotzdem: in 57,36 Sekunden verbesserte der in den USA trainierende Brust- und Lagenspezialist seine bisherige Bestzeit um beeindruckende anderthalb Sekunden und sortierte sich im Gesamtklassement an vierte Stelle ein. Den Sieg schnappte sich der Niederländer Caspar Corbeau in 56,67 Sekunden. Den Sprung in die Runde der besten Acht hatte der zweite deutsche Starter Melvin Imoudu hingegen verpasst. In 59,24 Sekunden belegte der Olympia-Vierte von Paris Rang 17. Und auch Adam Peaty konnte bei seinem Comeback nicht ins Finale vorstoßen und schied in 58,27 Sekunden als Zehnter aus. 

Für die dritte deutsche Finalbeteiligung sorgte Ole Mats Eidam über die 100m Schmetterling, nachdem er im Vorlauf in 50,99 Sekunden zum ersten Mal die Marke von 51 Sekunden unterbieten konnte. Im Finale konnte sich der in Michigan trainierende Potsdamer in 51,39 Sekunden dann allerdings nicht nochmal steigern und beendete das Rennen gegen starke internationale Konkurrenz auf dem achten Platz. Zum Sieg schmetterte der Schweizer Weltrekordhalter Noe Ponti in 48,53 Sekunden. 

Aus internationaler Sicht sorgten insbesondere die beiden US-Amerikanerinnen Regan Smith und Gretchen Walsh für Glanzmomente, denn beide stellten jeweils neue Weltcup-Rekorde auf. Über die 200m Schmetterling schwamm Vizeweltmeisterin Regan Smith in Abwesenheit von Kanadas Superstar Summer McIntosh nicht nur souverän zum Sieg, sondern reihte sich mit ihrer Zeit von 2:00,28 Minuten im Allzeit-Ranking an dritter Position ein. In 55,91 Sekunden verbesserte Gretchen Walsh über die 100m Lagen den bisherigen Weltcup-Rekord von Katinka Hosszu, blieb dabei aber acht Zehntel über ihrer eigenen Weltrekordmarke aus dem vergangenen Jahr. 

Heute Abend (MESZ) geht der Weltcup-Auftakt in Carmel dann in die zweite Runde. Mit Spannung erwartet wird dabei vor allem das erneute Aufeinandertreffen von Anna Elendt und Kate Douglass über die 100m Brust. Bei den Weltmeisterschaften in Singapur hatten die beiden sich bekanntlich ein extrem packendes Duell um den WM-Titel geliefert – mit dem goldenen Ende für die deutsche Weltmeisterin. 

 

Die weiteren Siegerinnen und Sieger beim Weltcup-Auftakt in Carmel (Tag 1): 

  • 400m Freistil (w): Lani Pallister (Australien) 3:54,38
  • 400m Freistil (m): Carson Foster (USA) 3:37,80
  • 50m Rücken (w): Kaylee McKeown (Australien) 25,42
  • 200m Rücken (m): Hubert Kos (Ungarn) 1:46,84
  • 50m Freistil (w): Katarzyna Wasick (Polen) 23,29
  • 50m Freistil (m): Chris Guiliano (USA) 20,83
  • 100m Lagen (m): Shaine Casas (USA) 50,86

 

Bild: Tino Henschel

Freiwasser-Weltcup: Lea Boy wird Dritte im Gesamtweltcup!

Zum Abschluss der diesjährigen Weltcup-Serie im Freiwasser landete Lea Boy im italienischen Golfo Aranci einen Überraschungscoup und durfte gleich doppelt auf dem Podest platznehmen.

Mit einem starken dritten Platz über die 10km arbeitete sich Boy auch im Gesamtweltcup auf den dritten Rang vor und überholte damit niemand Geringeres als die amtierende Weltmeisterin auf dieser Strecke, Moesha Johnson. Die Australierin, die in Magdeburg bei Bernd Berkhahn traininert, beendete das Rennen auf dem elften Platz. Über den Tagessieg und den Sieg im Gesamtweltcup vor dem heimischen Publikum durfte sich Ginevra Taddeucci freuen. In 1:58:56,50 Stunden war die Italienerin nicht zu schlagen. Die Silbermedaille ging an Klaudia Tarasiewicz aus Polen.

Die zweite deutsche Athletin, Celine Rieder, belegte am Ende in 1:59:12,60 Stunden den 17. Rang und landete im Abschlussranking auf einem starken sechsten Platz. 

Bei den Herren schnappte sich der Ungar David Betlehem seinen ersten 10km-Sieg im Weltcup überhaupt. In 1:53:28,20 Stunden blieb Betlehem knappe drei Sekunden vor Logan Fontaine (Frankreich), der sich damit den ersten Platz im Gesamtweltcup sicherte. Dahinter holte der Italiener Dario Verani die Bronzemedaille. Arne Schubert, als einziger deutscher Starter im Feld, schlug mit 1:06,40 Minuten Rückstand auf Tagessieger Betlehem als 36. an.

Morgen stehen mit dem 3km-Knockout-Sprint sowie der 4x1500m Mixedstaffel die letzten Wettbewerbe des diesjährigen Freiwasser-Weltcups auf dem Programm.

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Weltcup-Auftakt in Carmel: Elendt, Imoudu und Co. messen sich mit internationalen Topstars

An diesem Wochenende ist es endlich so weit: große Teile der internationalen Schwimm-Elite kommen in Carmel (USA) zum Auftakt der diesjährigen Weltcup-Serie zusammen. Und auch einige deutsche Hoffnungsträger wollen sich bei der prestigeträchtigen Wettkampfreihe auf der Kurzbahn beweisen. 

Aus deutscher Sicht ist der Blick vor allem auf die frischgebackene Weltmeisterin Anna Elendt gerichtet, die erstmals seit ihrem Überraschungserfolg von Singapur wieder ins Wettkampfbecken springen wird – und das über alle drei Bruststrecken. „Ich bin zwar voll im Training und auch schon wieder gut in Form. Aber ob ich wirklich top vorbereitet bin, stellt sich dann erst im Wettkampf heraus“, verriet Elendt zuletzt in einem Interview mit dem Deutschen Olympischen Sportbund. 

Mit Melvin Imoudu und Rafael Miroslaw werden zwei weitere erfahrene Nationalschwimmer die deutschen Farben beim Weltcup-Auftakt in Carmel vertreten. Während sich Imoudu auf die kurzen Bruststrecken fokussiert, stehen für Miroslaw neben den 50m, 100m und 200m Freistil auch die 50m Schmetterling auf dem Programm. Über ähnliche Strecken ist auch Ole Mats Eidam gemeldet. Jeremias Pock wird das deutsche Aufgebot auf den längeren Brust- sowie Lagenstrecken verstärken. 

Insgesamt erwartet uns beim Weltcup-Auftakt in Carmel ein extrem stark besetztes Starterfeld, auch wenn die vierfache Weltmeisterin von Singapur Summer McIntosh kurzfristig ihren Start absagen musste. Der kanadische Superstar hatte in dieser Woche mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, wird aber vermutlich im weiteren Verkauf der Weltcup-Serie ins Geschehen eingreifen.  

Anna Elendt wird über die 100m Brust unter Anderem auf die US-Amerikanerin Kate Douglass treffen, die in Singapur Silber hinter der deutschen Weltmeisterin gewonnen hat und im vergangenen Jahr die Weltcup-Gesamtwertung der Damen für sich entscheiden können. Der Titelverteidiger bei den Männern Léon Marchand wird hingegen nur am ersten Weltcup-Wochenende in Carmel mit von der Partie sein und dementsprechend keine Chance haben,  seinen Triumph in der Gesamtwertung zu verteidigen. Wer voraussichtlich die gesamte Weltcup-Serie bestreiten wird, könnt ihr hier nachlesen: Auch Adam Peaty feiert Comeback beim Weltcup 2025.

Auch in diesem Jahr finden die drei Weltcup-Station Schlag auf Schlag statt: nach dem Auftakt an diesem Wochenende in Carmel, folgt direkt eine Woche später (17. bis 19. Okt.) die zweite Station in Westmont (USA), bevor dann am darauffolgenden Wochenende (23. bis 25. Okt.) beim Weltcup-Finale in Toronto (Kanada) um die Entscheidung im Gesamtweltcup geht. 

 

Die Starts der deutschen Aktiven beim Weltcup in Carmel:

Anna Elendt – 50m Brust, 100m Brust, 200m Brust

Melvin Imoudu – 50m Brust, 100m Brust

Rafael Miroslaw – 50m Freistil, 100m Freistil, 200m Freistil, 50m Schmetterling

Ole Mats Eidam – 50m Freistil, 100m Freistil, 50m Schmetterling, 100m Schmetterling

Jeremias Pock – 100m Brust, 200m Brust, 100m Lagen, 200m Lagen

 

Die wichtigsten Links zum Weltcup-Auftakt: 

Kostenloser Livestream (Eurovision)

Startlisten & Ergebnisse 

DJM 2026 und DM SMK 2026: Die Termine stehen fest

Seit dieser Woche kann der deutsche Schwimm-Nachwuchs nun für die Saisonhöhepunkte des kommenden Jahres planen, denn auch die Termine für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und den Schwimmerischen Mehrkampf 2026 wurden vom Deutschen Schwimm-Verband offiziell bekanntgegeben. 

So werden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vom 9. bis 13. Juni 2026 – wie auch die Titelkämpfe in der offenen Klasse – in Berlin stattfinden. Für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf, die eine Woche vorher auf den 5. bis 7. Juni gelegt wurden, steht hingegen noch kein Austragungsort fest. 

Gleiches gilt auch für alle nationalen Meisterschaften, die traditionell in der zweiten Jahreshälfte liegen. Als Termin für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2026 wurde der 12. bis 15.November gewählt; das Finale des Deutschen Mannschaftswettbewerbes Schwimmen der Jugend (DMSJ) fällt erneut auf das Nikolauswochenende (5./6. Dezember) und die Titelkämpfe in der 1. und 2. DMS Bundesliga bilden am 12. und 13. Dezember den Jahresabschluss. 

Termin der Schwimm-DM 2026 steht fest

Auch wenn der Wettkampfkalender in diesem Jahr noch einige Höhepunkte bereithält, gab der Deutsche Schwimm-Verband nun die Termine für die nationalen Meisterschaften des kommenden Schwimmjahres bekannt. So wird bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen vom 23. bis 26. April 2026 um Medaillen und Titel in der offenen Klasse gekämpft. 

Die Titelkämpfe werden auch im nächsten Jahr traditionell wieder in Berlin ausgetragen und haben auch im Hinblick auf die internationalen Saisonhöhepunkte wieder eine besondere Rolle inne. Denn die Deutschen Meisterschaften stellen gleichzeitig die letzte und entscheidende Möglichkeit dar, sich für die Europameisterschaften 2026 in Paris zu qualifizieren. 

Für die Deutschen Meisterschaften im Freiwasser steht hingegen noch kein endgültiger Termin und somit auch noch kein Austragungsort fest. Zur Orientierung wurden zumindest schonmal zwei Kalenderwochen näher in den Blick gefasst. Demnach wird 2026 voraussichtlich am 20./21. Juni oder am 27./28. Juni um die Deutschen Meistertitel im Freiwasser geschwommen. 

Freiwasser-Weltcup: Deutsche Schwimmer greifen nach Medaillen in der Gesamtwertung

An diesem Wochenende (10./11. Oktober) steht im italienischen Golfo Aranci der letzte Stopp des Freiwasser Weltcups 2025 auf dem Programm. Für das deutsche Team gehen Arne Schubert, Lea Boy und Celine Rieder an den Start. Alle drei wollen hier noch einmal ein starkes Ausrufezeichen setzen.

Die deutschen Starter werden sowohl über die 10km-Distanz als auch im 3km-Knockout-Sprint starten. Besonders spannend wird es in der Gesamtwertung, wo Lea Boy und Celine Rieder derzeit auf den Plätzen vier und sechs liegen. Beide haben also noch realistische Chancen auf einen Platz auf dem Podium.

Im Kampf um die Spitzenplätze treffen die deutschen Schwimmerinnen unter anderem auf die amtierende Weltmeisterin über 10km, Moesha Johnson aus Australien, die aktuell Dritte der Gesamtwertung ist, sowie auf die Gesamtführende Ginevra Taddeucci (Italien).

Auch bei den Männern wartet starke Konkurrenz. Arne Schubert trifft unter anderem auf die beiden französischen Top-Athleten Marc Antoine Olivier und Logan Fontaine, die ihre Spitzenpositionen in der Gesamtwertung verteidigen wollen.

3000 Zuschauer! Arizona State University stellt College-Rekord auf

Dass der College-Sport in den USA unzählige Menschen begeistert, ist weitreichend bekannt. Auch das Schwimmen erfreut sich an den meisten Universitäten großer Beliebtheit und lockt regelmäßig interessierte Fans in die Schwimmhallen. Doch noch nie waren es so viele Zuschauer, wie vergangene Woche an der Arizona State University. 

Vor heimischen Publikum in Tempe feierte das Team der Arizona State University den Saisonauftakt bei einem Dual Meet gegen die University of Nevada, Las Vegas. Das Team um die WM-Medaillengewinner Ilya Kharun und Jonny Kulow, das langezeit von Star Coach Bob Bowman trainiert wurde und dem bis 2024 auch der vierfache Olympiasieger Léon Marchand angehörte, lockte ein Rekordpublikum von knapp 3000 Zuschauern an. Noch nie war ein so großes Publikum bei einem Schwimmevent auf College-Ebene verzeichnet worden. 

Einige Fans mussten das Geschehen sogar von einem benachbarten Parkhaus aus beobachten, da nicht genügend Sitzplätze zur Verfügung standen. Der berauschenden Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch – ganz im Gegenteil: die 3000 Fans trugen das Team der Arizona State University ausgelassen zum Sieg. 

 

Bild: Arizona State University

European Aquatics verlegt Hauptsitz nach Serbien

Nachdem bereits der Weltschwimmverband World Aquatics seinen Hauptsitz in der Schweiz aufgab und diesen nach Budapest verlegte, zieht European Aquatics nun nach und plant eine Umsiedlung in die serbische Hauptstadt Belgrad. So zumindest der Plan, der vom Europäischen Schwimmverband im Rahmen der Jahreskonferenz vor einigen Tagen beschlossen wurde. 

Seit 2025 sitzt die administrative Zentral von European Aquatics im Schweizer Nyon und soll nun schrittweise nach Belgrad verlegt werden. Allerdings muss das serbische Parlament diesem Vorschlag mittels eines Gesetzesentwurfs noch zustimmen. Als Grund für den geplanten Standortwechsel werden unter Anderem die hohen Kosten in der Schweiz vermutet. Zudem sei es das Ziel, fortan noch dichter am europäischen Schwimmgeschehen dran zu sein. 

Belgrad hatte im vergangenen Jahr die Schwimm-Europameisterschaften ausgerichtet. Darüber hinaus zählt die serbische Wasserball-Nationalmannschaft zu den erfolgreichsten Teams des Sports. Antonio Silva, Präsident von European Aquatics, äußert sich zuversichtlich über die geplante Verlegung des Hauptsitzes und erklärt, welche Standortvorteile die serbische Hauptstadt zu bieten hat: „Der Prozess zur Prüfung eines möglichen Umzugs in ein neues Zuhause für European Aquatics dauert nun bereits ein Jahr und war ein fairer und transparenter Prozess, der auf einer strengen Methodik basierte. Dabei wurde der Wert der Angebote anhand der Erreichbarkeit des Standorts, der Einrichtungen, des Umfangs der finanziellen Unterstützung, der lokalen Gegebenheiten und der Lebensqualität bewertet.“

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